Beiträge von Big Boss

    Naja, in RE4 wurde es aber auch schon mit den Gegnern übertrieben. Da hat man sich ja auch von einer Gegner Ansammlung, zur nächsten gekämpft. Genauso fehlten Zombies, Umbrella, der Virus usw. Die Story war auch nicht so wirklich interessant, weil es sich ja um irgendeinen alten Kerl als Obermacker drehte, den Capcom für RE4 einfach so hinzuerfunden hat und irgendwelche Parasiten, von denen kein Schwein vorher was gehört hat.
    Wäre das alles ohne Dauerfeuer, Zomies und eine etwas interessanteren Story gewesen, wäre RE4 um einiges besser gewesen. Auf Ashley und dem langweiligen "Die Tochter des Presidenten wurde entführt" hätte ich auch getrost verzichten können.

    xSalazarX
    Resident Evil ist ja eigentlich auch ein 18er Titel und wenn man aus der Pubertät raus ist, hat man mehr Ansprüche als sinnloses Geballere. Wenn aber schon ein 16 Jähriger oder jüngerer das Spiel spielt, ist es im Grunde sinnlos mit dem 4. Teil anzufangen. Code Veronika ist zudem ja auch nicht so alt, dass man damit nicht hätte anfangen können. Es ist ja wohl offensichtlich, dass man wegen dem Geballere auf einmal RE spielen will und Capcom hat ja genau deswegen, aus dem Spiel sowas gemacht. Denen war klar, dass viele Minderjährige das Spiel kaufen, selbst wenn es erst ab 18 ist, weil solches Gameplay einem ja auch nichts abverlangt.
    Selbst wenn man so ein Spätzünder ist, mit dem 4. Teil anzufangen, muss man zwangsläufig die alten Spiele spielen und wenn man die Spiele nicht leiden kann, hat man sich im Titel geirrt. Es sagt doch immerhin ganz klar aus, was derjenige für eine Einstellung hat. "Nur so wenig Gegner und wenig Munition? Da kann man ja gar nicht genug ballern, das gefällt mir nicht!" und sowas ist ehrlich gesagt bescheuert!


    Iron_Maiden
    Wie ich schon sagte, sind es auch die anderen ganzen Elemente, die das Spiel besonders gemacht haben. Die Rätsel, die blauen Pflanzen, die Kisten, die Schreibmaschinen, das Untersuchen und kombinieren von Gegenständen, die Kameraführung, die Menüführung, die dunklen und einsamen Locations usw. Was die Story angeht, da wird ja nur noch zum Teil etwas erwähnt bzw. man liest darüber. Im Spiel selber ist es ja gar nicht mehr vorhanden, sondern wurde durch andere Dinge ersetzt. Mag wohl sein, dass der Virus mit Umbrella zu tun hat, im eigentlichen Spiel ist von sowas aber gar nichts mehr zu sehen. Wenn es danach ginge, müsste man RE4 ja auch gutschreiben, dass Umbrella mal in den Mund genommen wurde, oder das Wesker und Ada vorkamen. Das alleine bringt die entsorgten Storyelemente aber auch nicht wieder. Wenn in einem Spiel eine Figur einen Gastauftritt hat, macht es dieses ja auch nicht zum Teil der Serie, der diese Figur entspringt. Zum Bespiel das Spiel "Lucifers Call". In dem Spiel kann man Dante treffen und mit ihm spielen, das macht es aber auch nicht zu einem Devil May Cry. Das Charaktere vorkommen und über einige Dinge geredet wird, die so gar nicht mehr vorhanden sind, ist nicht wirklich ausreichend.
    Wenn man so argumentiert, dass man es wegen dem Gameplay ebenso mit Alone in the Dark vergleichen kann, dann müsste man auch über Splinter Cell sagen, dass es zur MGS Reihe gehört. MGS hat aber einfach völlig andere Elemente zu bieten, schon alleine was das Gameplay angeht, obwohl es bei beiden auf das selbe hinausläuft, weshalb es etwas besonderes ist. Man stelle sich mal vor, die offizielle Fortsetzung von MGS hätte keine Soldaten mehr als Gegner, die taktisch handeln und nach Militär aussehen, sondern man rennt wie im Tekken Force Mode durch die Gegend und kloppt sich mit Massen von Kampfsportlern im Armylook, weil CQC ja solchen Bock gemacht hat und das alles in einer gruseligen Atmosphäre. Es gibt da auch keine Möglichkeiten mehr zu schleichen oder sich zu tarnen, die Story würde sich um eine neue Bedrohung handeln, welche sich um eine geheime und bisher unbekannte neidische KI dreht, die den Patriots den Rang ablaufen will, es gibt keine Metal Gears mehr sondern bemannte Kampfmechs im Stil von Gundam oder Evangelion, Codecgespräche werden auf Videosequenzen reduziert, man speichert automatisch und die Umgebung wäre keine Kriegsschauplatz mehr, sondern ein moderiges, altes Schloss.
    Die Charaktere wären damit also die selben und und das Prinzip der Story wäre ähnlich. Es würde zudem einiges über die Patriots und andere alte Dinge zu lesen geben und Parallelen wären auch so einige gegeben. Wäre das dann noch MGS? Immerhin hätte man ein anderes Genre, eine andere Location als sonst, andere Gegner, alle wichtigen Spielelemente wurden umgeworfen usw. Das wäre kein MGS mehr, sondern ein Witz und wenn es dann eine Menge Kiddies kaufen, weil die dauerkloppe ja solchen Bock macht und Konami nun nur noch solche MGS Teile produziert, würde man sich hier über das alte und das neue MGS streiten. Ich glaube, das sollte so ziemlich meinen Standpunkt verdeutlichen, denn das wäre das Selbe.

    Zitat

    Original von Hbk 1
    Vielleicht denkt ihr ich bin total verrückt, aber beim Mercenaries spielen ist mir aufgefallen, dass sich im "Charakterauswahl Menü" etwas in Weskers Brille spiegelt (Schwarz u. S.T.A.R.S.) kann aber nicht erkennen was es sein soll!
    Ist das noch jemandem aufgefallen, oder hab ich wirklich einen an der Klatsche? :D


    Keine Sorge, da wird nichts reflektiert, du hast nur einen an der Klatsche. :P

    Iron_Maiden
    Naja, Bezüge muss es ja immer irgendwie geben, da ja die selbe Charaktere vorkommen. Das alleine reicht aber nicht wirklich, um es ein Resident Evil zu nennen. Das was ein Spiel ausmacht, sind seine Besonderheiten. Dinge die man mit dem entsprechenden Titel in Verbindung bringt. Resident Evil ist dadurch ein Erfolg geworden, dass die Atmosphäre sehr packend und schaurig war und man es geschickt durchspielen musste. Wenn man sich zurück erinnert, damals musste man noch überlegen ob man es sich leisten konnte die Gegner zu killen, oder ob man mit der Munition und der Energie lieber sparsam umgeht. Auch musste man immer damit rechnen, dass plötzlich ein Gegner aus dem Nichts kommt und sich auf einen stürzt. Da war ein Gegner alleine schon ein Grund, Panik um das Leben seiner Spielfigur zu bekommen. Das Spiel hat mehr mit Spannung und Ungewissheit gearbeitet, als mit den tatsächlichen Kämpfen. Das macht RE aus und ist der Grund dafür, dass es überhaupt Erfolg hatte. Seit RE4, muss man sich nur noch darum sorgen, dass man schnell genug 20 Gegner killt, bevor einer von ihnen dich zu packen bekommt und wenn man weiter geht, fängt alles wieder von vorne an.
    Ein Titel hat immer sein eigenes Gameplay und dazu gehören die ganzen Elemente, auf welche dieses aufbaut. Davon ist jedoch leider nichts mehr übrig. Ich könnte mich nicht wirklich entsinnen, was da noch übrig geblieben ist.


    @G-Sam
    Ich habe ja nicht gesagt, dass alle RE4 Einsteiger so sind (obwohl ich es immer "klasse" finde, dass man vorher nichts von RE wissen wollte und bei dem neuen Ballergameplay auf einmal doch Interesse hat), sondern das wenn jemand es anders sieht, es aus einem der beiden Gründe ist. Du dürftest dich daher nicht angesprochen fühlen.


    Das wir alle RE Fans sind, ist nach meiner Meinung nicht so ganz zutreffend. Auch wenn es einigen gegen den Strich gehen sollte, für mich sind diejenigen die RE4 und 5 besser finden und erst recht diejenigen, die das alte (oder besser, das richtige) RE gar nicht leiden können, keine RE Fans. Man kann die beiden Spiele ja noch so sehr zum Himmel loben aber eine Reihe ist immer das, womit sie angefangen hat.


    Was die Wertung der Spiele anginge, wären sie keine RE Titel, würde ich vielleicht zustimmen dass sie nicht schlecht sind, allerdings verdienen sie auch keine hohe Wertung. Dafür ist das Gameplay einfach zu einseitig und langweilig.

    Nein, der Vergleich passt nicht, da die Star Wars Filme trotz allem immer noch zum selben Genre gehören, die wichtigen Elemente immer noch gegeben sind, unzählige Dinge, welche die alten Filme ausmachen, noch immer vorhanden sind usw. Die neuen kommen vielleicht anders rüber, aber das ist kein wirklich gewaltiger Unterschied.


    Auch wenn man die Spiele gut findet, verdienen sie den Namen nicht. Was genau kann man denn bitte bei RE4 und 5 mit den alten Teilen in Verbindung bringen, abgesehen von den Charakteren? Ein Spiel ist nämlich mehr als das und gute Grafik. Außerdem muss man mir ja wohl zustimmen, dass das Gameplay einseitig ist. Es gibt keinerlei Rätsel oder Abwechslung. Wenn man die Spiele so gut findet wie die alten Teile, dann geht es einem dabei offensichtlich eher um Geballere als um Resident Evil, da Resident Evil eigentlich für Horror steht. 4 Teile lang war das so und erst seit 2 Teilen hat man auf einmal sinnloses Geballere auf Gegner, die nicht einmal mehr Zombies sind, eingeführt! Es ist ja also wohl klar, was hier das richtige Resident Evil ist und was nicht.


    Was das mit Wesker angeht, da kann man nicht von "zuende erzählen" sprechen. Wie ich schon im Anfangspost sagte, wurde der Cliffhanger aus Teil 4 vollkommen ignoriert und man hat Wesker kein Wort mehr darüber verlieren lassen. Stattdessen will er direkt die Weltherrschaft und geht drauf.
    Ein Cliffhänger vonwegen "Umbrella wieder aufbauen" wird nicht ohne Gurnd eingefügt. Wenn man sowas macht, dann hat man in der Hinsicht auch Pläne. Man hat diese aber offensichtlich über den Haufen geworfen, da man ihn und andere alte Charaktere los werden wollte, um ein völlig anderes Spiel mit RE6 zu machen. Es wurde ja nicht umonst schon vor dem Release gesagt, dass Chris und so, zum letzten mal dabei sein werden. Es ist doch offensichtlich, was Capcom da abzieht. Resident Evil ist nur noch ein Name, der Geld einbringen soll! "Fans" die damals wegen dem Genre und dem Spielprinzip zu diesen wurden, sollten eigentlich unzufrieden damit sein, dass die Gründe warum man die Reihe überhaupt gut fand, gar nicht mehr im Spiel vorhanden sind. Aus diesem Grund bin ich auch der Meinung, dass man sich entweder was vormacht (und wenn man sich nur was vorgemacht hat bezüglich, dass es einem bei RE je um was anderes ging, als um "Jeah geil! Zombies mit dicken Knarren den Kopf wegschießen!") oder ein RE4 Einsteiger ist.

    Wesker alleine war auch nicht der Kern der Story, sondern Umbrella und Wesker. Das sind die beiden Faktoren, die RE überhaupt einen Sinn gegeben haben. Wegen Umbrella kam es zu den Ereignissen in RE1 und Wesker war der Grund dafür, dass die S.T.A.R.S. drauf gegangen sind. In Teil 2 und 3 ist wegen Umbrella alles verseucht und sie zerstören die Stadt auch anschließend und Ada lebt auch nur noch, weil Wesker ihr geholfen hat. In Code Veronika sind Umbrella und Wesker gleichermaßen verantwortlich, in Teil 4 ist Umbrella schon nicht mehr vorhanden und irgendso ein bedeutungsloser Affe ist der Bösewicht, der auch nur in dem einen Teil auftritt. Tjoa und in RE5 ist ja nur noch Wesker der Sinn des ganzen Spiels und da er jetzt tod ist bleibt nichts mehr, was eine Fortsetzung notwendig machen würde. Man kann natürlich wieder so einen billigen Oberbösewicht wie in RE4 machen, aber das ist ja ziemlich uninteressant und lahm. Mich hatte die Story in RE4 zum Beispiel, gar nicht interessiert.

    Vonwegen es ist Resident Evil. Es hat überhaupt nichts mehr Resident Evil. Nur weil es so heißt, bedeutet das überhaupt nichts. Es gibt keine Grund mehr, das Spiel zu spielen und das hat nichts mit meiner Meinung zu tun. Weder Gameplay, noch Atmosphäre, noch der Wiedersacher in Form von Wesker oder Umbrella, noch Zombies oder Elemte wie Schreibmaschinen, Kisten, Rätsel, Vergiftungen oder andere Dinge sind vorhanden. Es ist Bullshit zu behaupten, dass es Resident Evil ist! Es ist ja nicht ein mal mehr das selbe Genre! Wenn nicht einige der bekannten Charaktere vorkämen, die in RE5 sogar zum letzten mal dabei sein sollten, hätte man dem Spiel einen anderen Namen geben können und keiner hätte es gemerkt! Wenn aber welche wie du immer schön mitlaufen und sinnloses Geballer so geil finden, ist es klar, dass es immer so weiter geht.
    Wenn man anspruchsloses Geballere will, soll man sich einen Shooter suchen und nicht Resident Evil. Nur damit das Spiel Erfolg einstreicht, muss man nicht alles auseinander nehmen. Andere Titel machen das auch nicht und sind noch immer erfolgreich. Das ist nur eine dumme Ausrede, weil Capcom den Hals nicht vollrkiegt und genau weiß, dass die verstandlosen Massen auf stupides Geballer stehen!

    Darum geht es nicht. Wer was neues will, soll sich ein anderes Spiel kaufen. Wenn man einen Titel kauft, will man diesen auch spielen und nicht, damit man was anderes als "Resident Evil" spielen kann. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Dafür gibt es mehr als nur ein Spiel pro Konsole. Ein RE Fan, der RE spielen will, hat gefälligst auch RE zu bekommen.
    Wenn ich mir MGS kaufe, sage ich ja auch nicht "Nee, also da ist mir irgendwie zu wenig Final Fantasy drin."...

    Ich hatte es mir in der Hoffnung gekauft, durch die Location und Zombies endlich wieder ein richtiges RE zu haben, leider wurde es jedoch nur zum Teil meinen Vorstellungen gerecht.


    Also das Anwesen im RE1 Look, hat mir schon mal sehr gefallen und wenn man die altmodische Kamera benutzt, ist es ja erst recht der Hammer! So hätte ich mir RE5 gewünscht!
    Alles was nach dem Anwesen kommt, ist allerdings ziemlich arm. Teilweise sieht alles langweilig aus und erinnert nicht mehr an das RE1 Anwesen. Ich war wohl sehr happy, als endlich Zombies kamen, jedoch war das schon fast so, als wollten diese Capcom Spinner bloß nicht zu sehr auf Zombies eingehen, damit man als Spieler bloß nicht an dem Parasitenschwachsinn Zweifel bekommt! Ein paar rumliegende Zombies, die nichts einstecken können und 2-3 Zombies im Wasser, die einen nur greifen und sonst nicht zu sehen sind, das ist doch arm!
    Abgesehen von den Zombies, hat mich aber auch die Einfallslosigkeit "der Gegner" aufgeregt. Ein einziger Gegnertyp, der langweilig und wie eine Henkerkopie aussieht und sich auch so verhält und an dem man seine Munition verballert...toll, da hat Capcom großes geschaffen! Für'n Arsch!!


    Der letzte Abschnitt war insgesammt auch voll billig. Man rennt dumm in einer verwirrenden Umgebung rum, erledigt den selben Gegner mehrmals auf die selbe und total einfachen Weise (sehr einfallsreich) und dann kommt schon der Wesker Kampf.
    Der Kampf mit Wesker, hat mir alleine weil es Wesker war, ganz gut gefallen. Schade war nur, dass man kaum was machen konnte, außer ausweichen und rechtzeitig zuschlagen. In den anderen Kämpfen, kann man sich ja verstecken, die Lichter aus machen usw. aber Wesker ist Wesker und da gibt es nichts, was wirklich negativ gewertet werden kann (oder darf, sonst ist man ein Judas! xD).


    Was den Söldnermodus angeht, habe ich diesen bis jetzt erst nur angespielt, finde es aber schade, dass bis auf die neuen Charaktere, scheinbar alles gleich ist. Man hätte zumindest neue Maps gestalten können.


    Alles in allem, ist das Addon ganz ok, jedoch hätte man viel mehr daraus machen können.

    Mit der Gewissheit, dass Wesker nicht mehr dabei sein wird, hat die Story für mich gar keine Relevanz mehr, da Wesker der Dreh- und Angelpunkt war. Ich habe mich mit jedem Teil immer gefragt (also abgesehen von RE3, da er in Teil 2 nicht wiederkam, was ich wegen der verschwundenen Leiche in RE1 aber gehofft hatte), was er macht, inwiefern alles auf seine Kappe geht, ob man ihn in dem Teil zu sehen bekommt usw. Was soll einen jetzt noch an der Story interessieren? Schmalzlocke Leon oder Kampfbitch Ada usw., interessieren mich nicht sonderlich und was Tricell oder ähnlicher Unfug angeht, sind die kein Ersatz für Umbrella und andere alte Storyelemente. Die Story ist einfach vollkommen uninteressant ohne Wesker und da der Rest des Spiels ja eh schon zu Müll mutiert ist, ist ein Kauf von RE6 eigentlich vollkommen sinnlos geworden. Wofür sollte man sich das Spiel kaufen? Wenn man jetzt mit dem Argument kommen könnte "Immerhin hat man ja das typische RE Gameplay und die ganze Atmosphäre." könnte man einen Kauf ja noch begründen, aber dem ist nicht so. Was hat ein richtiger RE Fan (Fan seit Teil 1), für einen Grund es zu kaufen?

    Ohne jetzt natürlich jeden Post seit dem letzten Blick in den Thread, genau gelesen zu haben, wollte ich eine Sache ansprechen, die mehrmals gesagt wurde.


    Es wurde ja wiederholt betont, dass Weskers Überleben nicht geplant war, allerdings war es in Teil 1 so, dass wenn man den Raum verlässt und wiederkommt, die Leiche verschwunden war. Andere tote Charaktere blieben jedoch immer liegen, auch wenn man den Raum verlies und wiederkam. Wie erklärt ihr euch das? Also ich bin schon der Meinung, dass man mit ihm schon in Teil 1 Pläne hatte.


    Ich bin auch dafür, dass die kommenden RE Spiele floppen sollen. Solche Dreistigkeit, soll nich auch noch belohnt werden. Ich persönlich, wollte mir ja RE5 schon nicht mehr kaufen, bis der erste Trailer mir Wesker kam. Ich habe auch nur wegen seinem Part, das Spiel gekauft. Den Rest des Spiels, finde ich eigentlich zum würgen schlecht. Ich kann auch nicht wirklich verstehen, für was das Spiel eine gute Wertung bekommen hat. Wo das alte RE nämlich noch Rätsel und viel Abwechslung bot, ist RE seit dem 4. Teil vollkommen einseitig. Man macht nichts weiter, als wie ein Irrer draufzuballern. Das ist für mich einfallslos, langweilig und stupide.

    Danke dir. ^^ Ich habe die Review auf Fehler kontrolliert und füge deinen Vorschlag mal hinzu.


    Was den Schwierigkeitsgrad angeht, hatte ich ja schon geschrieben, dass dieser wegen den Continues zu niedrig ist, auch wenn man den höchsten auswählt, aber was die Kämpfe ansich angeht, füge ich es eben schnell hinzu. ^^


    Edit: Habe es unter "Gameplay" hinzugefügt. Am Anfang des Themas, habe ich zudem noch zwei kurze Dinge hinzugefügt, die ich zu erwähnen vergaß.

    [SIZE=4]Dantes Inferno[/SIZE]
    (Der Text war zu lang zum Posten, daher bitte hier weiterlesen: Part 2)



    Dantes Inferno ist die Umsetzung des literarischen Werkes „Die Göttliche Komödie“ welches zu Beginn des 14. Jahrhunderts erschien und zu den größten Dichtungen der Geschichte zählt.
    In der göttlichen Komödie erzählt der Dichter von seiner Reise durch die Hölle, da er vom Weg zum „Berg der Tugend“ abgebracht wird und unter Führung des toten Dichters Vergil, welcher von Dantes Jugendliebe Beatrice gebeten wird ihn zu leiten, nun die Hölle Durchschreiten muss, um so zum Läuterungsberg und schließlich in das Paradies zu gelangen.
    Wie der Titel des Spiels schon verrät, bezieht sich dieses also nur auf den Teil „Inferno“ des Buches, wodurch eine Fortsetzung garantiert ist.
    Die Darstellung der Hölle durch Dante, prägte das heute Bild unserer Vorstellung der Hölle. Die meisten wissen sicher etwas mit den besagten 9 Kreisen der Hölle anzufangen und werden einige Darstellungen seitens Dante, sicher auch im eigenen Bild der Hölle wiederfinden.


    Die Story des Spiels:


    Die Story wurde für das Spiel absichtlich abgewandelt. Wo der Weg Dantes zum Berg der Tugend, in der Dichtung noch eine Metapher auf das Leben ist und durch Sünden den Weg durch die Hölle wählen muss, hat man Dante im Spiel einen genaueren Grund für diesen Weg gegeben. Ebenso wurde der „Figur Dante“ auch eine eigene Vergangenheit gegeben, da das Buch alleine keinerlei Spielelemente bietet und man aus dem Dichter mittleren Alters, der unter Anleitung durch die Hölle schreitet, so einen Krieger machen konnte, um die notwendigen Spielelemente begründen zu können.
    Dante ist ein Krieger unter Saladin und beging unter der Verlogenheit des Bischofs, welcher behauptete alle von ihren Sünden für die „heilige Sache“ freisprechen zu können, viele Verbrechen an der Menschheit. Unter anderem betrügt er auch sein Weib Beatrice, welche im Spiel keine verstorbene Jugendliebe mehr darstellt.
    Im Kampf wird Dante schließlich tödlich verwundet und muss sich dem Tod persönlich stellen, welcher ihn mit in die Hölle zu nehmen versucht. Nachdem er den Tod jedoch besiegen kann, nimmt er dessen Sichel an sich und kehrt heim. Dort findet er allerdings seinen Vater, wie auch sein Weib ermordet vor und muss schließlich mit ansehen, wie der Schatten des Teufels Beatrice mit in die Hölle nimmt, da sie mit diesem einen Packt geschlossen hat, dass Dante sie nie betrügen würde.
    Um Beatrice vor der Hölle zu bewahren, folgt er ihr durch die Hölle, wo er, wie auch in der Vorlage, auf den toten Dichter Vergil trifft, welcher von Beatrice um Beistand für Dante gebeten wird.


    Kritik zur Story:


    Die Story wurde sehr stark abgeändert, jedoch bleibt der Kern der Geschichte erhalten. Die Änderungen sind nicht wirklich gravierend, da die wichtigen Charaktere alle bestehen blieben und im Grunde den selben Zweck erfüllen bzw. die selben Absichten haben, wie schon im Gedicht. Über die Änderung vom Dichter zum Krieger und der dazu erfundenen Vergangenheit Dantes, lässt sich natürlich streiten, jedoch war dies meines Erachtens notwendig, da man mit einem umher laufenden Dichter, kein sonderlich interessantes Spiel machen kann. Es ist natürlich wiederum fraglich, ob man ein Spiel zu diesem Buch braucht, doch da heute alles umgesetzt wird und eine ernsthafte Darstellung der gesammten Hölle eher selten ist, sollten Liebhaber des Buches nicht gleich mit dem Kopf schütteln.


    Gameplay:


    Das Spiel wird in der Third Person View gespielt und zählt ganz klar zum Bereich „Hack and Slay“. Man kann mit der Sichel eine Vielzahl an Moves und Combos ausführen, um Gegner Scharen oder Riesen Dämonen damit zu zerstückeln oder mit dieser Angriffe abblocken. Neben dem Blocken ist zudem auch das Ausweichen durch den rechten Analogstick gegeben. Zur Sichel, hat man auch ein Kreuz parat, welches durch heilige Kraft den Dämonen der Hölle Schaden zufügt. Das Kreuz hat dabei überwiegend die Funktion einer Fernwaffe, da man mit den meisten Moves Lichtkreuze in verschiedenen Formen und Stückzahlen auf die Gegner feuert. Zuletzt kann Dante auch noch verschiedene Zauber wirken, die dem Feind entweder schaden, oder Dante in verschiedenster Weise unterstützen.


    Man nutzt alleine diese beiden Waffen, weitere Waffen oder sonstige grafische Änderungen der Ausrüstung, sind nicht gegeben. Dies ist aber auch nicht notwendig, da man für diese Waffen, wie erwähnt, eine Vielzahl an neuen Movements und sonstigen Verbesserungen kaufen kann. Dies ist möglich durch Seelen, die man von besiegten Gegnern erhält und anschließend im Start Menü für Kreuz- und Sichelmoves bzw. Fähigkeiten eintauscht. Sofort lassen sich diese aber nicht kaufen, da man die Sichel, wie auch das Kreuz, mit gesammelter heiliger bzw. unheiliger Energie zuerst aufleveln muss, wodurch sie automatisch stärker werden und neue Skills und Moves zum kaufen freischalten. Dies ist möglich, indem man seine Gegner entweder erlöst, oder bestraft. Dazu muss man einen Gegner entsprechend schwächen und kann bei Bedarf, durch das Drücken der R2 Taste, dann das Schicksal der bösen Kreatur bestimmen. Anschließend führt Dante einen finishing move, verbunden mit einem Quick-Time-Event aus, welcher den Gegner dadurch dann erledigt. Je stärker und größer der entsprechende Gegner ist, umso mehr Punkte bekommt man dafür.
    Neben den Skills und Movements, hat Dante auch eine zusätzliche Anzeige, die sich nach und nach durch Kämpfe füllt und mit der Dante durch Drücken der Schultertasten, für einen kurzen Moment stärker, schneller und unantastbar ist.


    Zu diesem Bestrafungs- bzw. Erlösungssystem, kommen noch eine Vielzahl von Reliquien, die Dante überall in der Hölle finden kann. Diese lassen sich ausrüsten, um Dante besondere Fähigkeiten oder Verbesserungen zu verleihen, welche sich durch die Benutzung bis auf Level 3 aufbessern lassen, wie zum Beispiel die Unantastbarkeit während eines Kreuzangriffes, das Betäuben der Gegner, das Erlangen von Lebensenergie durch die Erlösung der Gegner, das Erlangen von mehr Skillpunkten durch eine Erlösung bzw. Verdammung und vieles anderes. Dies ist beim Durchspielen des Spiels entscheidend, da die richtige Kombination der Reliquien, sofern man auch genügend findet, den Kampf oder das Aufleveln sehr erleichtern können. Der Spieler muss dabei selber entscheiden, wo er seine Prioritäten setzt.


    Zuletzt hat man die angesprochenen Zaubersprüche, welche sich begrenzt durch einen Manabalken nutzen lassen. Man bekommt diese Zauber verbunden mit dem Fortschritt des Spiels und sie ermöglichen einem Spezialangriffe oder kurzweilige Verbesserungen.


    Neben all diesen Möglichkeiten, kann man Münzen Sammeln, welche für eine schnelles Aufleveln der Reliquien sorgen. Ebenso lassen sich 3 Splitter sammeln, welche bei der Komplettierung, für eine automatische Erlösung des Gegners sorgen (welche ich jedoch noch nicht alle 3 habe und daher nicht näher beschreiben kann). Diese Sammelgegenstände sind in magischen Brunnen versteckt, die es überall zu finden gibt. Es gibt drei Arten dieser Brunnen, den Ernergiebrunnen, um die Lebensanzeige wieder zu füllen, den Manabrunnen, um die Manaanzeige wieder zu füllen und den Seelenbrunnen, um die Anzeige für Special zu füllen, mit dem man kurze Zeit unantastbar wird.


    Die Kämpfe ansich sind sehr abwechlsungsreich. Es gibt zum Beispiel normale Gegner, die man sofort verdammen oder erlösen kann, dann größere Gegner, die auch mal Angriffe abblocken oder zu starke Attacken für einen Block haben, Gegner die brennen und erst durch Kreuzangriffe "eingefroren" werden müssen, explodierende Gegner die sich auf die anderen Feinde werfen lassen, Gegner die andere Gegner durch Magie beschützen und zuerst erledigt werden müssen und sogar solche Gegner, die geschickt Angriffe blocken und aus der Reserve gelockt werden müssen. Für viele der stärkeren Gegner,muss man sich daher strategien zulegen, wenn man aber stark genug ist, lässt sich deren Verteidigung aber irendwann auch leichter durchbrechen.


    Neben den Kämpfen und dem Sammeln, wird der Spieler zudem mit anderen Aufgaben bei Laune gehalten. So gilt es hin und wieder leichte Rätsel zu lösen, große Dämonen unter Dantes Kontrolle zu bringen und mit diesen andere Dämonen zu bekämpfen, Geschicklichkeitseinlagen bei denen Dante seine Sichel als Peitsche zum umher schwingen verwenden kann und Klettereinlagen meistern muss, gelegentliche Quick-Time-Events, welche über Leben und Tod entscheiden und die Möglichkeit, Berühmtheiten aus der Geschichte zu erlösen oder zu verdammen. Diese sind teils versteckt in den Winkeln der Hölle zu finden und sprechen laut vor sich hin, was sie im Leben verbrochen haben. Wenn man ihnen dabei zuhört, kann man sich ein Bild darüber machen, ob sie Erlösung verdienen, oder nicht. Im Falle der Erlösung, darf man sogar noch ein Minispiel spielen, in dem man zum rechten Augenblick Tasten drücken muss, während Seelenkugeln sich immer schneller über die auf dem Bildschirm angezeigten Tasten hinweg bewegen. Auf diese Weise kann man zusätzliche Seelen, zum kauf neuer Skills erlangen. Das Erlösen und Bestrafen bringt bei diesen verdammten Seelen mehr ein und schaltet zudem auch noch Trophäen frei, weshalb man sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen sollte.


    Kritik zum Gameplay:


    Über das Gameplay lässt sich auf Anhieb sagen, dass es das Selbe wie das von God of War ist. Da Teammitglieder von GoW hieran mitgearbeitet haben, ist dies auch nicht verwunderlich. Man könnte daher nun sagen, dass es nichts weiter als ein Klon sei, allerdings wäre dies nicht ganz gerecht. Es wurde auch mal Zeit, dass es einen weiteren guten Titel mit dieser Art von Gameplay gibt, zumal GoW dieses ja nicht gepachtet hat. Wenn man so argumentiert, müssten Prügelspiele oder Shooter sich auch ständig gegenseitig an den Hals gehen, da diese sich ehrlich gesagt, ja auch überwiegend alle ähneln. Daher sollte man das Gameplay von GoW lieber als ein Genre betrachten, in welches Dantes Inferno fällt. Dieses macht das Spiel zudem auch nicht gerade schlecht. Die Steuerung und die Abwechslungsreichen Aufgaben, sind sehr unterhaltsam und solide. Die Steuerung ist schnell erlernt und animiert den Spieler auch zum weiterspielen, wenn der Abspann über den Fernseher geflimmert ist. Trotzdem hat das Gameplay aber natürlich auch seine schlechten Seiten.
    Zum einen ist es zu bemängeln, dass man keinerlei Kontrolle über die Kamera hat. Manchmal muss man mit Dante blind in irgendeine Richtung schlagen bzw. feuern, weil die Gegner nicht im Sichtfeld sind. Besonders störend ist dies bei den fliegenden Gegner, die Feuerbälle nach dem Spieler schießen können. Oft kommt es vor, dass der Angriff unerwartet aus dem Nichts kommt, wenn man glaubt alle Gegner besiegt zu haben und man muss etwas einstecken. Ebenso nervig ist dies bei Dämonen, die sich selber in die Luft jagen, sobald sie nah genug bei einem sind. Man rechnet dann nicht damit und bekommt die volle Ladung ab, so das man sich über die verlorene Energie ärgern muss, da es keine Heilobjekte gibt. Nur Zauber, welche man ja nicht unbegrenzt anwenden kann, oder die Brunnen, die natürlich nicht an jeder Ecke stehen.
    Dennoch ist das Spiel im Grunde zu einfach, da neben den normalen Savepoints, noch großzügig Checkpoints verteilt wurden (die aber selbstverständlich nur gelten, solange man nicht das Spiel verlässt) und man unendliche Continues hat, die den Spieler einfach am letzten, praktischen Checkpoint wieder spawnen. Dabei hat der Spieler keinerlei Nachteile und verbrauchtes Mana bzw. Energie, bleiben nicht verbraucht. So kann man also einfach eine schwere Stelle immer und immer wieder machen, bis man sie geschafft hat und falls es einem doch zu schwer wird, stellt man einfach während des Spiels den Schwierigkeitsgrad um. Man kann vor Beginn des Spiels wohl erst den Schwierigkeitsgrad festlegen, jedoch wird dies dadurch ein wenig sinnlos.
    Neben diesen Schwächen, wird das Spiel zum Ende hin, trotz vieler Abwechslung, doch etwas eintönig. Die Aufgaben und Kämpfe machen weiterhin Spaß, jedoch werden am Ende einige Elemente mehrfach wiederholt, da die Ideen scheinbar ausgingen. So muss man zum Ende wiederholt klettern, kämpfen, klettern, kämpfen oder man kommt an eine Stelle, wo man 10 Herausforderungen meistern muss, welche da z.B. sind „Besiege alle Gegner in 3 Minuten ohne Magie“ oder „Mache eine so und so lange Kombo in 3 Minuten“ usw. Wenn man diese schafft, bekommt man extra Seelen, wenn man zu langsam ist, kommt nach dem Sieg über alle Gegner, trotzdem weiter. Dabei sehen alle 10 Herausforderungsräume auch genau gleich aus.
    Abgesehen von diesen Schwächen, bietet das Gameplay jedoch genug Abwechslung und trübt den Spaß des restlichen Spiels kaum.


    Darstellung:


    Das Spiel sieht Grafisch sehr schön aus. Wenn man mit Dante durch die 9 detaillierten Kreise der Hölle läuft, gibt es viele imposante und auch verstörende Dinge zu bestaunen. Verstörend in dem Sinne, dass das Spiel für so manche Leute sicher oft eine Spur zu extrem ist. Wie es sich für die Hölle gehört, findet man nämlich extrem brutale, Menschenverachtende und sexistische Szenarien, die mit jedem Kreis extremer werden. Anfangs nur Wände überseht mit qualvoll schreienden Seelen und neue Seelen, die vor Schmerzen schreiend, brennend im Hintergrund in die Hölle stürzen, später Seelen die um Gnade betteln und wie Abfall behandelt werden, nicht getaufte Babies mit Messern statt Händen, die es ab zu schlachten gilt, fast völlig nackte Frauen, denen aus der Bauchhöhle ein riesiger Stachel schießt und deutlich das männliche, wie auch das weibliche Geschlechtsorgan zeigen, übermäßig fette Frauen die dich bei lebendigem Leibe fressen wollen und dich mit Erbrochenem und Stuhl angreifen, die Situationen in denen man bekannte (und teils arme Männer und Frauen die keine Wahl hatten) Figuren der Geschichte bestraft und man ihnen während dem Betteln um Gnade die Klinge der Sichel in den Kopf rammt.


    Das Spiel kennt da wirklich keine Schamesgrenze. Ekelerregend brutale bzw. fast schon pornografische Bilder, werden dem Spieler da vorgesetzt. Das alles jedoch in einer großartig gestalteten Umgebung, in der man von Vergil geführt wird, welchen man des öfteren Findet und ihn um seinen weisen Rat bitten kann. Jeder Kreis dabei nach dem entsprechenden Thema gestaltet und einer beeindruckender, als der Andere.
    Wenn man zum Beispiel den nächsten Endgegner schon von weiten sieht, während man erst einmal einen Weg zu ihm finden muss und er die Sünder in die verschiedenen Höllenkreise schickt, oder wenn man mit einem gigantischen Dämon die Tore des nächsten Höllenkreises durchschreitet, während der imposante Soundtrack dazu ertönt, macht man schon große Augen. Alles wurde überwiegend nah an den Beschreibungen Dantes umgesetzt. Beim Vordringen in die weiteren Kreise, verspürt man zunehmen eine Art von Bedrängnis und steigender Gefahr. Dies mag sicher vor allem daran liegen, dass jeder tiefere Kreis immer schlimmere Sünder beinhaltet. Ist anfangs alles auf Dunkelheit oder Feuer ausgelegt, schwimmen die Seelen später in einem Meer aus kochendem Blut.
    Auch die Gegner sind entsprechend der Kreise gestaltet. Bei Völlerei zum Beispiel die dicken, weiblichen Dämonen oder bei Wollust halb nackte Frauen, in ordinären Gesten. Jedoch bedeutet dies nicht, dass man nur noch die selben Gegner bekämpft, da die vorher hinzugekommenen Gegnerarten auch in den folgenden Kreisen auftauchen.


    Neben der Gestaltung der kleinen Gegner, sind auch die Endgegner nicht ohne und wissen zu unterhalten. Jeder hat bestimmte Abläufe die es herauszufinden gilt, um den Gegner zu besiegen. Dabei reden diese auch mit dir, verspotten dich und versuchen dich zu entmutigen. Durch Quick-Time-Events, wird den Kämpfen dann auch viel Abwechslung gegeben, wobei diese jedoch oft erst etwas Übung benötigen. Die Endgegner scheinen dabei immer größer zu werden, denn wo der erste noch eine relativ harmlose größer besitzt, verfolgt dich gegen Ende ein Hochhaus von einem Dämon, dessen kleiner Finger größer ist als Dante.


    Auch die Videosequenzen wissen sehr zu unterhalten. Dabei unterschiedet man zwischen CGI Videos, welche allesamt imposant und sehr realistisch aussehen und dann Ingamesequenzen, welche zum Teil auch im Comic Stil gehalten sind und die Vergangenen Ereignisse zeigen.
    Zur Freude jedes deutschen Spielers, kann man diese auch wahlweise in Englisch, oder mit einer ziemlich vernünftigen, deutschen Synchro gucken, wenn man die Systemsprache der PS3 umstellt.


    Für alle, denen der Bezug zum Buch noch immer zu gering ist, gibt es auch einige Zitate die bei jedem Gedicht eingeblendet werden und Vergil hat stets Gedichte auf den Lippen, wenn man ihn in der Hölle antrifft.

    [SIZE=4]Dantes Inferno[/SIZE]
    (Der Text war zu lang zum Posten, daher bitte erst diesen Text lesen: Part 1)


    Kritik zur Darstellung:


    Die Hölle könnte man nicht besser darstellen. Genauso wenig wie in der Hölle zimperlich mit einem umgegangen wird, so wie man es sich zumindest ausmalt, wird dies auch nicht im Spiel getan. Ob dies dem Spieler gefällt,ist jedem selber überlassen. Leute die grundsätzlich Sex oder Gewalt ablehnen, sollten sich daher den Kauf zweimal überlegen.
    Die Musik und der Sound, sind auch sehr imposant bzw. verstörend, wie es zur Hölle passt. Leidende Menschen an jeder Ecke, welche eine Musikuntermalung teilweise unnötig machen, weshalb diese auch nicht ständig gegeben ist. Einzig und alleine bei großen Kämpfen oder heiklen Stellen, wird Musik eingespielt, wie natürlich auch in Sequenzen. Ansonsten muss man sich mit dem Betteln um Gnade der Leidenden oder dem bösen Lachen des Satans aus der Ferne zufrieden geben, welches man an einigen Stellen im Spiel zu hören bekommt.


    Zu bemängeln sind allerdings einige Dinge, wie zum Beispiel das Erscheinen der Gegner. Es macht nämlich eher wenig Sinn, wenn Gegner die bestimmte Kreise widerspiegeln sollen, auch in allen anderen Kreisen vertreten sind. Da verfehlen sie doch leicht ihren Nutzen. Stattdessen hätte man sich für jeden Kreis mehrere Dämonen einfallen lassen sollen, um alle Kreise jeweils noch individueller zu gestalten.
    Weiter zu bemängeln ist natürlich auch die deutsche Synchro. Wie ich schon sagte, ist sie wohl nicht schlecht, allerdings wirkt der Sprecher von Dante ein wenig unpassend und bringt den Charakter nicht so rüber, wie es der englische Sprecher tut. Dadurch wirkt Dante eher etwas dumm oder naiv. Auch die Aussprache der Namen, kann einen mit den Ohren zucken lassen. Wenn Vergil zum Beispiel typisch deutsch ausgesprochen wird oder Beatrice bei jedem „Beatrietsche“ genannt wird, als wäre die englische Aussprache zu schwer gewesen, möchte man schon fast den Ton abstellen.
    Passend zu der Synchro, gibt es auch noch einen weiteren, sehr ärgerlichen Kritikpunkt, denn es ist nicht möglich, die Sprache einfach so umzustellen, wenn man es beim nächsten mal auf Englisch spielen will. Das Savegame wird dann nämlich nicht mehr erkannt und man ist dazu gezwungen, alles noch einmal zu spielen. Man muss sich also vorher überlegen, ob man die ganz vernünftige, deutsche Synchro braucht, oder sich lieber gleich mit der besseren englischen Synchro begnügt.


    Was manchen vielleicht sonst noch stören könnte ist, dass es zu wenig Zitate aus dem Buch gibt. In dem Fall hätte man natürlich auch alle Dialoge möglichst aus dem Gedicht nehmen können, wie es zum Beispiel bei der Verfilmung von „Romeo und Julia“ gemacht wurde, allerdings wäre das dann doch eher was für die Bewunderer des Buches und für jeden anderen Spieler viel zu unverständlich. Daher sollte man sich damit begnügen, dass Dantes Werk vielleicht nicht so sehr im Wort, dafür aber sehr im Bild umgesetzt wurde.


    Umfang:


    Das Spiel hat etwa eine Länge von 8 Stunden, beim ersten Durchgang. Je nach Zeit die man für das Suchen und aufleveln verwendet. Daneben kann man sich auch Infos zu den einzelnen Dämonen durchlesen.
    Nach dem Durchspielen bekommt man ein Outfit, einen neuen Schwierigkeitsgrad, kann sich sämtliche Videos, wie auch ein kurzes Making of zum Baby Gegner und Bilder ansehen und einen zusätzlichen Überlebensmodus mit 50 Stages, wie es manche aus Devil May Cry kennen, bestreiten.
    Mit diesen Extras kann man sich noch um die 2-3 Stunden aufhalten und dann nach belieben, das Spiel mit allen Verbesserungen erneut durchspielen. Sofern man alle Reliquien, Münzen, Splitter und Verbesserungen haben will, kann man damit also noch einmal eine Menge Zeit totschlagen. Sofern man weiß wo man suchen muss, kommt man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad sicher auf weniger als 8 Stunden. Im ganzen lässt sich also sagen, dass das gesamte Spiel, ohne den Erwerb der Trophäen, eine Länge von mindestens 18-20 Stunden beträgt.
    Wem das nicht ausreicht, der muss nur bis Ende April warten, da bei dem Spiel, neben einem Trailer zu einer Anime Verfilmung des Spiels, noch eine Vorschau zu einem kommendem Multiplayer dabei ist, welcher als DLC erscheinen wird. In diesem Modus kann man eigene Herausforderungen erstellen, indem man eigne Gegner und deren Stärke einstellt und sie online anbietet bzw. mit anderen spielt. Zudem wird es einen neuen weiblichen Charakter geben, mit dem man spielen kann.


    Wer sich die „Death Edition“ gekauft hat, bekommt neben einem 3D-Cover noch das Outfit aus Dead Space als kostenlosen Download dazu und eine Zusatz DVD, auf der ein Making of, eine längere Vorschau zum Anime, eine Doku zu Dante Alighieri, der Soundtrack, eine Doku zum Soundtrack, ein Digitals Artbook und die digitale Fassung des Gedichts enthalten sind.


    Kritik zum Umfang:


    Beim Umfang des Spiel selbst, kann man recht zufrieden sein. Man muss bedenken, dass man sich dabei an eine Vorlage halten musste und man die Kreise nicht unnötig in die Länge ziehen konnte. Da man das Spiel eh mehr als einmal spielen muss, damit man auch alles bekommt, ist auf jeden Fall auch mehr, als die normale Spielzeit gegeben.


    Die normale Fassung bietet dem Käufer eine zufriedenstellende Menge an Extras. Es gibt einiges zu gucken, freizuschalten und einen extra Modus. Das bietet noch einmal extra Unterhaltung und lohnt sich auch mehr als einmal zu betrachten.


    Die „Death Edition“ hingegen, ist eine ziemliche Enttäuschung und das, was man in letzter Zeit bei vielen Spielen, Verarsche am Kunden nennt! Viele der Extras sind gar nicht bzw. nur im gewissen Maße so enthalten, wie es die Packung auf der Rückseite verspricht! Meiner Meinung nach, ist sowas sogar schon von gesetzlicher Seite Betrug!
    Angefangen mit der wohl größten Unverschämtheit, der angeblich enthaltenen digitalen fassung des Gedichts! Diese ist nämlich überhaupt nicht auf der DVD enthalten, stattdessen bekommt man nur einen Hinweis, in dem ein Link zur offiziellen Seite genannt wird und ein total offensichtliches Passwort, welches eh jeder online erfahren wird! Wenn auf der Packung steht, dass für die Käufer, die schon extra mehr Geld bezahlt haben das Gedicht enthalten ist, dann will ich keinen Link zur Internetseite!
    Weiterer Unverschämtheit, ist der angeblich vollständige Soundtrack! Das einzige was hier der Wahrheit entspricht ist, dass dieser vollständig auf der DVD aufgelistet wird, aber keinesfalls vollständig ist! Alles was man bekommt, ist die Auswahl einiger der Titel, von denen verwirrender Weise mehrere bei der Auswahl angezeigt werden, man aber nur einen 30 Sekunden Ausschnitt zu hören bekommt! Das ist kein vollständiger Ausschnitt, das ist Werbung für den vollständigen Soundtrack!
    Nächste Unverschämtheit,ist das sogenannte, digitale Artbook! Ein digitales Artbook ist normalerweise ein Menüpunkt, unter dem man schön sortiert alle möglich Artworks finden kann, auf dieser DVD hat man es aber scheinbar so verstanden, dass man dem Käufer einfach nur ein Video gibt, wo der Künstler ein wenig labert und einiges an Artworks über den Bildschirm wandert! Das ist ein Video und kein Artbook!
    Ansonsten sind die restliches Exras ganz ok und teilweise sind die Videos von der Länge auch ok. Was das Design der Edition angeht, kann man auch zufrieden sein, da die Death Edition, wie gesagt, ein 3D Cover hat und auch sonst von der Gestaltung hübsch anzusehen ist. Ansonsten ist sie aber kaum ihr Geld wert, weshalb sie wohl auch so günstig war. Wer die Death Edition nicht bekommen hat, sollte daher auch nicht großartig dahinter her weinen, denn außer einigen Videos die man online sicher auch bald findet und einem extra Outfit, welches sowieso als DLC erscheint, ist es echt nicht lohnenswert. Wenn dann nur, um wirklich sagen zu können, dass man die Death Edition hat.
    Apropos DLC's, ich möchte noch hinzufügen, dass diese bisher ein Witz sind. Kostüm und Multiplayer sind toll, aber noch nicht zu bekommen, aber was man schon bekommen kann, sind Seelenpakete und diese sind auch vollkommen überteuert! Eines mit 500 Seelen ist wohl umsonst, was ja schön und gut ist, aber 500 Seelen sind so gut wie nichts in dem Spiel, das bekommt man für ein paar etwas stärkere Gegner und die Preise 0,99 für 1500, 1,99 für 3000 und 3,99 für 5000 Seelen sind ein Witz! Man bekommt in einer halben Stunde 5000 Seelen schon nur so zusammen, also gebt nicht euer Geld für diese Abzocke aus!


    Fazit:


    Dantes Inferno sollte für jeden Fan des Werkes überwiegend zufriedenstellend sein und für alle die ein ziemlich extremes bzw. sehr unterhaltsames Spiel wollen, ist es ebenso geeignet. Auch Fans von GoW können sich dieses Spiel ruhig antun. Es mag vielleicht kein Ersatz für den Titel sein, ist aber auf jeden Fall den Kauf wert. Das Spiel bietet immerhin schöne Grafik, einen tollen Soundtrack und noch besseren Sound, unterhaltsames Gameplay, eine sehr interessante Story, viel Abwechslung und die Möglichkeit, dass jeder der sich das Gedicht nicht antun will, die Story dennoch überwiegend bewundern kann.
    Einen großen Bogen sollten allerdings alle zart beseideten Spieler und die machen, die mit dem Genre nichts anfangen können. Es gibt viele ekelhafte, gewalttätige und sexistische Inhalte, die vor allem nicht für Minderjährige geeignet sind.


    Wertung:


    Grafik: 4/5
    Sound: 5/5
    Story: 4/5
    Gameplay: 4/5
    Umfang: 3/5
    ------------------
    Endwertung: 4,0


    (Unglaublich aber war, wegen dem Preis-Leistungs-Verhältnis bzw. der dreisten Verarsche, bekommt die Death Edition einen halben Punkt weniger von mir: 3,5)