• Sebbel bedenke es ist Terrorzeit. Irgendwo kann Irgendwann Irgendwas passieren.


    [SIZE=3]Zu Hause bei Qiches[/SIZE]


    „Ich verstehe nur nicht, warum wir diesen Hund da mitnehmen müssen,“ meckerte Jordan. Hunk sah ihn noch nicht mal an, als er sagte: „Davis und sein Hund bilden eine Einheit, außerdem kann der Hund mögliche Gefahren wittern.“ Der Hund, Sundowner, ein echter Dingo, ging voraus und schnüffelte aufgeregt in der Luft. Sie waren in einer heruntergekommenen Spielzeugfabrik und von überall her blickten sie tote Puppenaugen an. „Ganz schön gruselig,“ meinte Kimberly fröstelnd. „Wie eine gigantische Todesfalle,“ meinte Davis. „Klappe jetzt,“ herrschte Yuri sie an. „Das Signal muss im nächsten Raum sein,“ erklärte Yuri.


    Und tatsächlich auf einem alten, schimmeligen Sessel, einem Thron gleich saß ein schlafender Mann. Der Sessel stand auf einem erhöhten Podest, um das wahllos Klamotten und leere Pizzaschachteln herum lagen. Der Mann war Dorian Qiche. Zu seinen Füßen lag ein überdimensionierter Licker mit einer schwarzen Färbung. Der Licker schien ebenfalls zu schlafen. Hunk hob sanft seine Stimme, als er sagte: „Hey Qiche! Wir müssen reden!“ Qiche fuhr hoch, stolperte über seinen Licker, fiel das Podest herunter und landete genau vor Hunks Füßen. Noch bevor Hunk reagieren konnte zog Dorian dessen Waffe aus seinem Halter und richtete sie auf den viel größeren Mann. „HA! HA! Ich habe euch! Seht ihr was passiert wenn ihr euch mit dem großen Qiche anlegt,“ lachte er triumphierend. Hunk sagte kalt: „Großer Qiche die Waffe ist nicht entsichert.“ Qiche ließ vor Schreck fast die Waffe fallen, aber schließlich fing er sich doch noch und entsicherte die Waffe. „So, das wäre geklärt! Niemand ist schlauer als…“ er wurde wieder von Hunk unterbrochen. „Die Waffe ist leer,“ sagte er knapp. Wütend warf Qiche Hunk die Waffe über, der sie jedoch behände auffing und sagte: „Das war ein Bluff.“ Außer sich vor Wut drehte Qiche Hunk den Rücken zu und ging auf seinen Licker zu: „Ihr glaubt doch nicht etwa, dass ihr mich mit diesem Kleinkaliber aufhalten könnt.


    Hunk steckte die Waffe weg und meinte: „Wir wollen ja auch nur reden.“ Nun war auch der Licker wach und strich Qiche sanft um die Beine, wie eine Katze. Dorian tätschelte dem Licker sanft den Kopf und meinte zu der BOW: „Ist gut Darwin.“ Dann richtete er seine Aufmerksamkeit wieder an Hunk: „Ihr wagt es hier einzudringen, obwohl es hier vor Todesfallen und BOW nur so wimmelt. Dann habt ihr auch noch den Schneid mich um etwas bitten zu wollen.“ Er machte eine Pause, während lauter Licker, Hunter und sogar ein Tyrant den Raum betraten. Der Tyrant trug zur Überraschung aller eine Baseballkappe, was seine Bedrohlichkeit nicht im Geringsten veringerte.


    Hunk sagte: „Es geht um Wesker. Ich will Rache, Rache für das was er mir antat.“ Dann zog Hunk seinen schwarzen Handschuh aus und offenbarte seine Prothese. Qiches Mund umspielte ein Lächeln und er faltete die Hände: „Ich bin ganz Ohr.“

  • Sorry, dass es heute etwas später wurde. Ich hatte noch viel zu tun.


    [SIZE=3]Jagd nach dem Auge des Ra[/SIZE]


    Mittlerweile waren Taka und sein Team bereits den zweiten Tag in Ägyptens Hauptstadt Alexandrien und verfolgten noch immer die Spur, die allerdings am erkalten war. Ihr Kontaktmann war nie aufgetaucht, weswegen sie sich allein durch die große Stadt schlagen mussten. Phil befragte nach einiger Zeit seinen PDA nach dem Kult „Auge des Ra“. Er bekam nur mehrere Verweise auf die Ra-Ausstellungen in mehreren Museen und einen Klub der den Namen enthielt. „Schätze wir sollten den Klub aufsuchen,“ meinte Phil. Taka nickte: „Das ist unsere einzige Spur.“


    Der Klub des Ra, 20:17 Uhr Ortszeit:


    Legere gekleidet betraten Taka, Phil, Liam und Jonathan den Klub, der ganz und gar nicht orientalisch wirkte, sondern eher wie eine schmutzige, amerikanische Spelunke. Der dicke Barmann hatte eine Augenklappe und sah ebenfalls wenig ägyptisch aus. „Was wollt ihr,“ brummte der Bärtige. Taka saß sich an den Tresen und beschloss gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: „Was wissen sie über das Auge des Ra?“ Der Barmann lachte laut, dann schrie er: „Viel zu riskant! Raus hier! Ihr habt hier nichts verloren! Geht erst gar nicht in die Gasse hinter der Bar!“ Taka kam es so vor, als würde der Barmann zwinkern, als er sie Rausschmiss. Der junge Asiate dachte er hätte alles im Griff, aber er sollte lernen, dass Freundlichkeit nur gespielt sein kann.


    Die Gasse, 20:43 Uhr Ortszeit:


    „Hier ist immer noch nichts. Ich glaube der hat uns nur verarscht,“ meckerte Jonathan. Plötzlich öffnete sich eine geheime Tür an der Außenwand des Klubs. Bevor sie eintreten konnte schnellten Pfeile hervor und trafen jeden zielsicher in den Hals. Bis auf Phil gingen alle sofort zu Boden. Phil konnte wenigstens noch einen Blick auf das Gesicht ihres Peinigers erhaschen, auf das Gesicht von Garcia, dann wurde ihm schwarz vor Augen.


    Nach und nach erwachten die B.S.A.A.-Agenten. Phil sah auf seine Uhr: „7:30 Uhr.“ „Wo wo sind wir,“ stammelte Liam. Jonathan ließ seinen Blick schweifen: „Das sieht hier aus wie in einer Arena.“ „Richtig, richtig,“ tönte eine tiefe Stimme von irgendwo über ihnen. Eines wussten sie sofort, es war nicht die Stimme von Garcia. „Dies ist meine Arena. Die des großen General Salvata und ihr sollt zu meiner Erheiterung kämpfen,“ schrie er lachend zu ihnen herunter. An seiner Seite stand Garcia, der böse grinste. „Wir und für dich kämpfen? Wenn du einen Kampf willst komm herunter du Fettsack und ich poliere dir deinen Schwabbelarsch,“ schrie Taka General Salvata entgegen. Der hingegen viel vor Lachen fast von seinem Stuhl. „Der war gut,“ sagte er. Dann betätigte er einen Schalter: „Bitte sterbt nicht so schnell beim Kampf gegen den GIGAS. Ich will euch leiden sehen. TAHAHAHA!“


    Ein gigantisches Tor öffnete sich und die B.S.A.A.-Agenten sahen in gewaltige rotglühende Augen, dann stand der Gigas auch schon vor ihnen. Der Gigas war über sechs Meter und vier Meter breit. Der Gigas sah einem Tyrant zum verwechseln ähnlich, mit zwei Klauenarmen, dessen Krallen fast doppelt so lang waren wie Taka, stand das Monster vor ihnen die Zähne gebleckt und den Geruch von Moschus ausstoßend, bereit sie alle zu töten.


    „Ich hätte jetzt gerne einen Raketenwerfer,“ jammerte Taka und wich dem ersten vernichtenden Schlag des Gigas aus. Der blutrote Riese würde sie alle töten, wenn ihnen nicht schnell etwas einfiel.

  • Also... ich bin ja fast geneigt zu sagen, das die vier das verdient haben...
    ...so ein uralter Trick und die fallen drauf rein. :laugh1:


    Naaa... natürlich hoffe ich, das die da heil wieder rauskommen... aber ein bisschen eng darf's ruhig werden... dann passen die das nächste mal besser auf. :rolleyes:

  • Zitat

    Original von AngelS Wesker
    Also... ich bin ja fast geneigt zu sagen, das die vier das verdient haben...
    ...so ein uralter Trick und die fallen drauf rein. :laugh1:


    Der Trick ist einfach so ausgelutscht, dass man einfach gar nicht mehr damit rechnet, dass ihn jemand anwendern könnte ;)


    Top Kapitel :thumb3:

  • Zitat

    Original von AngelS Wesker
    Also... ich bin ja fast geneigt zu sagen, das die vier das verdient haben...
    ...so ein uralter Trick und die fallen drauf rein. :laugh1:


    Naaa... natürlich hoffe ich, das die da heil wieder rauskommen... aber ein bisschen eng darf's ruhig werden... dann passen die das nächste mal besser auf. :rolleyes:


    Tja, mittlerweile solltest du wissen was bei mir eng bedeutet. ;)


    [SIZE=3]Gegen den Gigas[/SIZE]


    Der Gigas brüllte so laut, dass einem das Blut in den Adern gefrieren konnte. Durch das Brüllen offenbarte er mehrere Reihen messerscharfe Zähne, Dolchen gleich funkelten sie. Der Gigas holte weit aus und trieb die B.S.A.A.-Agenten immer weiter in die Ecke. Ihr letztes Stündlein schien geschlagen zu haben, als plötzlich ein lautes Klicken ertönte.


    Überall schoben sich die steinernen Wände nach Oben und offenbarten Waffen aller Art. Vom Klappmesser, über Baseballschläger, bis hin zum Kricketschläger(da hatte Jemand offensichtlich zu viele Zombieparodien gesehen) war alles vertreten. Es gab sogar mehrere Schusswaffen, ein Raketenwerfer war allerdings nicht dabei. Wenigstens gab es eine Magnum und ein Granatwerfer, der allerdings eine ziemlich bescheidene Reichweite hatte. Taka zog seine gerade erbeutete M16 und wollte sogleich auf General Salvata schießen, doch Phil hielt ihn zurück: „Halt! Das bringt nichts. Er sitzt hinter einer kugelsichern Wand.“ Taka fluchte laut, doch dann meldete sich der Gigas lautstark zu Wort und forderte die gesamte Aufmerksamkeit.


    Phil hob den Granatwerfer und rannte um die Beine des Gigas, während Taka und Jonathan von der Seite auf das Monster schossen, wartete Liam ab, bis das Monster ganz nah war und schoss ihm dann mit seiner „geliehenen“ Schrotflinte ins Gesicht. Zähne und Knorpel flogen, was den Gigas nicht im Geringsten beindruckte. Es schien, als wären es für ihn nur Nadelstiche gewesen. Der Gigas brüllte zornig, doch dann kniete er um, weil Phil ihm mehrere Granaten in die Knie gejagt hatte. Schon standen alle Vier vor ihm und pumpten jedes Fitzelchen Munition das sie hatten in den Schädel des Gigas. nach beinahe fünf Minuten Dauerfeuer kippte er endlich Tod vornüber.


    Taka sah lässig zu Salvata hinauf und schrie zu ihm Folgendes hinauf: „Na? War das schon alles? Ziemlich erbärmlich für ein Vieh, dass du Gigas genannt hast!“ Plötzlich ächzte der Gigas und stand wieder auf. Sein rechter Arm spannte sich an und wurde immer länger und länger bis er aussah wie eine gigantische Nadelpeitsche und das schien sie auch zu sein. Der zerschossene Kopf des Gigas spaltete sich und offenbarte ein gewaltiges Maul. Seine Augen waren nicht mehr zu sehen, aber dafür nur noch Zähne, die sich zu einem runden Schlund zusammengezogen hatten. Taka ließ vor Schreck die leergeschossene Waffe fallen: „Ich und meine große Klappe.“


    Der Peitschenarm schnellte hervor und packte Jonathan. Der Arm umwickelte den B.S.A.A.-Agenten der sich vergebens wehrte. Er zog sein Messer und stieß es in das steinharte Fleisch des Monsters. Das Messer brach schon nach dem dritten Stoß entzwei und Jonathan wurde über dem Schlund des Gigas zerquetscht. Der Gigas schlang die Blutfetzen gierig herunter und brüllte wieder.


    Liam schrie vollkommen Hysterisch und wollte wegrennen, doch Garcia schoss ihm in den Rücken. Schwerverletzt sah Liam wie der Gigas über ihm stand, dann verschwand auch er im Maul des Gigas.


    Nun waren Phil und Taka allein. Allein mit dem Giganten. Wenn ihnen nicht etwas einfiel war die Sonne Ägyptens das letzte was sie sahen.

  • Mal schauen was da noch so Alles kommt. ;)


    [SIZE=3]Schockierende Ereignisse[/SIZE]


    Der rechte Arm des Gigas peitschte unaufhörlich durch die Gegend, doch Taka und Phil schafften es immer wieder auf Distanz zu bleiben, doch sie wurden müde. „Verdammt irgendwas muss uns doch einfallen, sonst sind wir Gigas-Fressi,“ fluchte Taka. Phil sah sich fieberhaft nach einer Möglichkeit um, um den Gigas zu erledigen. Es schien beinahe aussichtslos, doch da sah er den riesigen Schaltkasten, der die ganze Anlage steuerte. Kurze Zeit später bemerkte auch Takahashi den Schaltkasten. „Denkst du das was ich denke,“ fragte Phil rein rhetorisch. Taka grinste: „Lass uns einen Gigas grillen. Schade, dass ich keine Barbecue Soße dabei habe.“


    Während Phil immer wieder um die Beine des Gigas rannte um ihn zu verwirren brachte Taka sich in Position und verharrte regungslos vor dem Schaltkasten. Taka glaubte einige Steine vom Boden auf und warf sie nach dem roten Riesen, mit wüsten Beschimpfungen auf den Lippen. Endlich reagierte der Gigas auf Taka und ließ seinen Peitschenarm auf den Asiaten zu schnellen. Im letzten Moment wich Taka aus und der Peitschenarm steckte wie geplant im Schaltkasten. Blitze zuckten auf dem roten Fleisch und durchströmten bald den ganzen Leib des Untiers. Obwohl sich der Gigas unter Schmerzen wand ging es mit ihm zu Ende. Erst warf das Fleisch schwarze Blasen, dann schälte sich großflächig die Haut des Monsters ab, bis ihm schließlich das Herz in der Brust explodierte. Er sackte Tod zusammen und es roch tatsächlich etwas nach Grillfleisch.


    Der Tod des Gigas hatte noch einen angenehmen Nebeneffekt, denn der Schaltkasten explodierte und schaltete nicht nur das ganze Sicherheitssystem außer Kraft, sondern zerstörte auch das Panzerglas hinter dem Salvata saß. Dieser schrie aufgebracht und bellte Befehle: „Los Garcia schütze mich und nimm sie gefangen! Sie sollen dafür leiden, dass sie den Gigas getötet haben! Der war verdammt teuer!“ Garcia grinste breit und entblößte fleckige Zähne. Dann machte er einen Satz und sprang die gesamte Tribüne hinunter, was sich erst mal gar nicht so besonders anhört, aber die Tribüne war zwanzig Meter über dem Arena Boden. Unten angekommen spannte Garcia seine Muskeln an und sprintete auf die beiden B.S.A.A.ler los. Die wiederum nahmen die Beine in die Hand und rannten vor dem Muskelmann davon.


    „Mist! Ich schätze das ist unser Hazard,“ keuchte Taka. „Tja, vom Regen in die Traufe pflichtete Phil ihm bei. Sie rannten durch viele verwinkelte Gänge ohne auf Widerstand zu stoßen. Dann endlich der Ausgang. Sie rannten so schnell sie konnten und hatten es geschafft, sie waren heil Draußen angekommen. Fast fielen sie in den Sand, als Takahashi triumphal aufschrie. „Was ist los,“ fragte Phil. Dann sah er auch was Taka sah und ihm klappte die Kinnlade herunter. „Hab ich´s nicht gesagt eine Pyramide,“ jubelte Taka. Doch plötzlich stand Garcia im Eingang der Pyramide. „IHR,“ schrie er. Er machte keine Anstalten auf sie zu zu rennen. Er stand einfach nur mit verschränkten Armen in der Pforte der Pyramide.


    Dann wurde es plötzlich dunkel für die beiden, denn sie wurden von hinten Niedergeschlagen, von keinem Anderen als: „Wesker“, stöhnten beide wie aus einem Mund bevor sie das Bewusstsein verloren.