Auf Brennenden Strassen

  • ein stachliger schmerzhafter tod, aber wenigstens steckt im letzten atemzug ein bisschen liebe und romantik - haaahhh, das reicht mir schon als frau XDD bin ja gespannt auf den schluss. hoffentlich sterben wenigstens alle^^

  • Zitat

    Original von Jade
    ein stachliger schmerzhafter tod,..hoffentlich sterben wenigstens alle^^


    wenn schon denn schon ne^^
    Bin gespannt,was wird knallen oder wirds ein Knaller,und kriegt er Sarlac down oder freunden sich die beiden udn und leben bis an ihr lebensende glücklich miteinander :laugh1:

  • Hier kommt eure Bösenachtgeschichte.


    [SIZE=3]Der letzte Morgen[/SIZE]


    Sarlac war nun noch größer und breiter geworden als zuvor. Während er sich langsam auf Henry zu bewegte peitschten seine langen Stacheltentakel durch den Raum und hinterließen Furchen an den Wänden und dem Boden. Henry, der noch immer am Boden lag, schaffte es endlich sich aufzurappeln und Entfernung zwischen ihm Sarlac zu bringen, aber der hatte eine unglaubliche Reichweite. Schon flogen die Stacheltentakel auf Henry zu und er konnte im letzten Moment zur Seite springen, aber er bezahlte dennoch mit Blut, denn er wurde an seiner rechten Schläfe getroffen und die Narbe zog sich quer über sein Gesicht bis hinunter zu seiner Lippe. Mit Blut im Mund zielte Henry und schoss, immer wieder und wieder, wie eine Maschine. Er schaffte es sogar einige Tentakel von Sarlac abzuschießen, doch das juckte den schwarzen Giganten nicht weiter. Henry musste alles auf eine Karte setzen.


    Der Mensch lud sein Schrotgewehr mit der letzten Patrone von Kendos Spezialmunition und rannte los. Sein Ziel war der klaffende Riss in der Brust von Sarlac, ganz in der Nähe seines Herzens. Der Riss war breit genug um den Lauf der Schrotflinte darin zu versenken. Während er auf das zehn Meter entfernte Monster zu rannte trafen ihn unzählige Tentakel, so dass er fast überall an seinem ganzen Körper Schnittwunden hatte, die wie die Hölle brannten, aber er durfte nicht aufgeben. Nach einigen ihm endlos erscheinenden Sekunden erreicht er das teilnahmslos wirkende Monster und rammte den Lauf seiner Benelli in das Loch und drückte ab, während er schrie: „Das ist für Forni, Tyler, Domme, Jade, Charlie, Wesley und für mich!“ Sarlac schrie laut auf und war plötzlich wieder vollkommen da. „WAS HAST DU GETAN DU WURM,“ raunte Sarlac Henry an. Dann schlug er Henry mit seiner gewaltigen Klaue und Henry flog ans andere Ende des Raumes.


    Henry landete genau an dem Krater, der mal Snake und Charlie gewesen war. Er fühlte wie beim Aufprall mehrere Knochen brachen und fühlte wie seines warmes Blut seinen Bauch runter rann, aber es war zum Glück nicht lebensbedrohlich. Dann fühlte er warmes Metall an seiner Schulter, es war einer der vierläufigen Raketenwerfer. Er hoffte nur es war der geladene mit der letzten Rakete. Henry nahm den schweren Raketenwerfer auf und hatte große Schmerzen, doch Sarlac schien sich wieder nicht um ihn zu kümmern. Anscheinend hat Henrys voriger Schuss Wirkung gezeigt, denn aus der Wunde quoll tiefrotes Blut, das schon ins lila ging. Sarlac schnaufte wie eine alte Lok als er sich von Henry abwandte und sich nur für den Leichnahm von Blunt zu interessieren schien.


    Das Monster sprach mit sich selbst: „BLUT, HABE VIEL BLUT VERLOREN. BIN GESCHWÄCHT, BRAUCHE FLEISCH, WARMES ZARTES FLEISCH.“ Mit diesen Worten machte Sarlac sich über den Leichnahm her und stopfte sich große Fetzen von Blunts Fleisch in sein Maul. Henry sah, wie sich Sarlacs Körper schon bei dem ersten Bissen wieder zu erneuern begann. Er hatte nur eine Chance und die war jetzt! Der Ex-Mitarbeiter von Umbrella hob die Waffe und schoss die letzte Rakete aus nächster Nähe auf seinen Feind ab. Die Rakete traf Sarlac in die Brust und schleuderte ihn durch die Decke des Labors. Mit einem lauten: „NNNNNNNNNNNNNNNEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNN,“ von Sarlac erfolgte die Explosion und Henry wurde Ohnmächtig. Das, kleine Trümmer auf ihn herab regneten merkte er schon gar nicht mehr.


    Raccoon City, einige Tage später kurz vor Morgengrauen:


    Als Henry mit einem dicken Brummschädel erwachte, waren bereits mehrere Tage vergangen. Der Mann schleppte sich nach Draußen, aus dem „Arukas“ und sah in den graublauen Himmel, dann bemerkte er das gleißende Licht und musste lächeln, doch das Licht wurde immer heller, geradezu gleißend. Es war nicht die Sonne wie Henry feststellen musste, sondern eine gewaltige Rakete, deren Einschlagspunkt Raccoon City war. Als er das erkannte schloss er noch ein letztes Mal die Augen und sah sein Leben an seinen Augen vorbei ziehen, dann hörten er und Raccoon City auf zu existieren.


    Ein Hügel mit Blick auf Raccoon City:


    Einsam stand ein Mann, nur noch bekleidet mit einer zerrissenen Hose, auf einem Hügel und genoss Raccoons letzte Augenblicke. Für ihn hatte es eine besondere Bedeutung, denn das Ende der Stadt sollte seine Widergeburt symbolisieren. Er war nun endlich frei, durch die extremen Belastungen denen er ausgesetzt war wurde sein Kontrollmechanismus zerstört und er konnte endlich in Frieden sein Leben leben. SARLAC war endlich frei. Er drehte sich um und ging die einsame Straße entlang. Es gab auf dieser Welt viel zu entdecken und er wollte alles sehen.


    Etwa zur selben Zeit im Firmensitz von Umbrella Europa:


    Dr. Qiche beobachtete in seinem Büro via Satellit den Untergang von Raccoon City. Damian hatte viel verloren und doch sehr viel gewonnen. Nicht nur war sein Ruhm bei Umbrella gewaltig gestiegen, sondern er konnte sich auch noch bei der Konkurrenz absichern. Bald würde er den Kontaktmann, einer äußerst wichtigen Person in der Organisation, treffen. Dann klingelte sein privat Handy und es meldete sich einem ihm wohlbekannte Stimme, von der nicht mehr dachte sie noch einmal zu hören. „Freut mich mal wieder was von ihnen zu hören Albert,“ begrüßte Qiche ihn. „Mich auch Dr. Qiche, mich auch,“ antwortete ALBERT WESKER auf der anderen Seite des Hörers.

  • Watt? Ich kann's ja kaum fassen, dieser blöde Sarlac lebt immer noch .. :laugh1:
    Den hätt ich schon längst mal ins Gras beißen lassen :pfeif4: :P
    (Hoffentlich hab ich das jetzt nicht zu früh geschrieben, denn bei meinem Glück kommt im Epilog noch eine Dampfwalze und überrollt mich...:laugh1: )


    Nein, mal im Ernst (ja, das kann ich auch :8o: )...
    Auch wenn heute ich es heute zum ersten mal geschafft habe, bis zum letzten veröffentlichten Kapitel zu lesen :pfeif4: (hab zur Zeit wirklich viel zu viel zu tun, sorry....) muss ich sagen: Ein sehr schönes Werk, Herr Jung! :thumbs5: Klasse gemacht (nicht nur wegen des hervorragenden Endes :D) :thumb3:


    Ich freu mich schon auf den Epilog. ^^

  • Gut gemacht wie du die letzten momente in Henrys Leben und dem Bossfight dargestellt hast :thumbs5:
    Alle 6 sind dan einen grauenhanfenten und unötigen Tod gestroben, so ahben wirs gewollt und so ist es gekommen.


    Ist Sarlac wieder ein Mensch oder noch das Monster ?(
    Und was soll da noch kommen, fragen über fragen, die werden wohl im nächsten Kapitel geklärt


    OK, danke Sir Jung jetzt hast du ein bissl Licht ins dunkle gebracht, na dafür muss aber der nächste und letzte Kapitel noch ein bissl aufklären und na ja kp lass mich überraschen was noch kommt

  • [SIZE=3]EPILOGE[/SIZE]


    Baka Chira:


    Baka Chira war wie die anderen Raccoon-Überlebenden, auch in einer geheimen Regierungseinrichtung der USA. Dort wurden sie von der kompletten Außenwelt abgeschirmt und mussten immerzu dieselben Fragen beantworten. Sie war schon am Verzweifeln, zumal sie noch nicht mal ihre Mutter Nata Chira anrufen durfte. Das gute allerdings war, dass sie als Beamtin Informationen erhielt über den Verursacher der Katastrophe: UMBRELLA!


    Als sie auf dem Gang lief zu ihrem nächsten „Verhör“, traf sie einen jungen Mann in RPD-Uniform. Erst war sie überglücklich, aber dann stellte sie fest, dass sie ihn gar nicht kannte. „Hey! Warte mal! Wer bist du,“ rief sie ihm hinterher. Der junge Mann, der einen Verband um die linke Schulter trug drehte sich zu ihr um, er war erst ganz frisch hier angekommen, und starrte sie an. „Ich, ich bin Leon S. Kennedy. Erster Tag im Dienst. Freut mich sie kennenzulernen.“


    Baka betrat nach einem kurzen Gespräch mit Leon das Verhörzimmer. Darin fand sie nicht die wohlbekannten Agenten, sondern jemand neues. Ein Mann mit Kurzgeschnittenen Haaren und einem leicht jungen Gesicht, obwohl seine Augen zeigten, dass er doch schon sehr alt sein musste. Er streckte ihr seine Hand entgegen und stellte sich ihr vor: „Guten Tag, Frau Chira freut mich sie endlich zu treffen. Mein Name ist Jackson Young, aber nennen sie mich ruhig Jack. Wir haben einiges zu Besprechen.“ Sie erwiderte seine freundliche Geste und lauschte seiner Geschichte und dachte über seinem Vorschlag nach. Auf Grund von Umbrellas ungebührlichen Verhalten wurde eine Spezial Einheit gegründet, der Baka Chira als eine der ersten Angehören sollte. Sie nahm den Vorschlag mit einem finsteren Grinsen an, Umbrella würde für alles bezahlen was sie getan hatten.


    Dr. Damian Qiche:


    Dr. Qiche wartete nun schon seit fast einer Viertelstunde, was ihn rasend machte, denn nichts machte ihn wütender, als warten gelassen zu werden, außerdem war es an den Klippen von Schottland noch so scheißkalt. Es war nun schon Viertel vor Zwölf und er hatte Hunger. Dann kam er endlich wie aus dem Nichts, an seiner Seite eine blondhaarige Frau, die echt perfekt aussah. Das wunderte ihn nicht bei so einem Perfektionisten, wie Albert Wesker. „Haben sie die Ware,“ fragte Wesker kalt. Dr. Qiche versuchte hart zu bleiben und meinte: „Sie kommen zu spät.“ „Ich komme nie zu spät. Sie sollten warten, damit sie sich ihrer Position bewusst werden. Ich bin hier der Chef und sie sind nichts,“ sagte Wesker scharf. Qiche hätte sich beinahe in die Hose gemacht, aber eben nur beinahe. Beim Anblick auf die Atemberaubend schöne Frau an seiner Seite, erlangte er allerdings seine Fassung zurück, vermutlich hatte er sie deswegen mit, so jemand wie Wesker rechnet immer alles durch. „Hier ist die Ware wie erwünscht,“ es waren einige Proben von Wesley Jones Blut, „und das Geld.“ Wesker sagte mit Blick auf die Göttin an seiner Seite gerichtet: „Angela, gib ihm sein Geld.“ Der Austausch fand schnell statt. Damian war der Frau nah, sehr nah, er konnte sie sogar riechen und sie duftete nach Honig. Danach schüttelten sich beide Männer die Hand, doch auf einml drückte Wesker so hart zu, dass Damian dachte ihm würde die Hand zerplatzen, dann sah er Weskers roten Augen und hörte ihn sagen: „Willkommen in der Organisation, aber merken sie sich wo ihr Platz ist.“ Dr. Qiche wusste wo sein Platz war, an der Spitze. Dies würde er hier eher erreichen, als bei am Umbrella dessen Stern schon am sinken war, doch er würde Kometenhaft aufsteigen und eines Tages Wesker beseitigen.


    Takahashi Ryosuke:


    Beide hatten das Grauen überstanden, doch anders als bei seiner Schwester, die nun jeden Tag den Psychater aufsuchen musste, hinterließ der Alptraum bei ihm eine andere Wirkung. Er hat Zorn in sich, tiefen, brennenden Zorn. Er würde die Verantwortlichen finden und zur Strecke bringen, für all die armen Seelen. Mit Vollendung seines 20. Lebensjahres sollte er ein unschlagbares Angebot erhalten von einer Organisation Namens: B.S.A.A. und von keinem geringeren als Chris Redfield.


    Josh Branagh:


    Nach Jahren der Qualen und Angst erhängte er sich schließlich in dem Badezimmer eines schmuddeligen Motels, im Alter von 17 Jahren.
    Jasmin Gabriel:
    Nicht nur, dass sie Sherry wiedertraf, sie traf auch wieder auf Baka Chira. Die beiden Frauen hatten sich viel zu erzählen und über die Jahre hinweg entwickelte sich eine lange gute Freundschaft. Von Wesley hörte Jasmin nie wieder was, aber sie würde ihn nie vergessen. Die Zombie-Geschichte, in der es um mutige Männer und Frauen ging, die alles gaben für andere Menschen, war die lieblings Geschichte ihres Sohnes Wesley.


    Sarlac:


    Ein dunkelhaariger Mann, saß auf einer Sonnenliege, an einem Stück Strand auf Italien und genoss sein Buch „Mein Überlebenskampf von Michael Warren, dem Helden aus Raccoon“. Der Mann trug eine Sonnenbrille, Bermudas und ein Hawaiihemd. Einen Sonnenschirm brauchte er nicht, da er einen Strohhut trug. Eine Kellnerin mit roten Haaren kam auf ihn zu und fragte ihn ob er was trinken wolle. Sarlac bemerkte ihr Namensschild auf dem in großen Lettern Marie stand. „Wollen wir uns nachher nicht auf meinem Zimmer treffen,“ fragte Sarlac sie charmant. „Oh natürlich, wenn du mich so fragst gerne,“ antwortet sie ihm mit einem Zwinkern. „Gut bis dann und bring mir eine Bloody Marie mit,“ sagte er voller Vorfreude. Er freute sich schon auf seine „Bloody Marie“ und leckte sich gierig mit seiner Zunge über die Lippen.


    Wesley Jones:


    Er war endlich zu Hause und genoss wie ihm die Hawaiianische Sonne auf dem Bauch schien. Seine Familie war bei ihm und die schönen Tage sollten ewig dauern, denn sie waren nur ein Traum, ein ewiger Traum der bis an sein Lebensende dauern würde.


    13. März 2009, Geheimlabor von Umbrella in Afrika:


    Chris und Sheva hatten die Begegnung mit den Lickern heil überstanden und waren nun in einem riesigen Kugelförmigen Raum, an dessen Wänden unzählige Kapseln mit Menschen darin hingen. Chris Redfield ging zielsicher auf den PC in der Mitte der Plattform zu und gab den Namen: JILL VALENTINE“ ein. Dabei huschten eine Menge Namen an ihm vorbei, die er unmöglich alle aufnehmen konnte, darunter auch der Name Wesley Jones.


    [SIZE=4]ENDE[/SIZE]