Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns

  • Zitat

    Original von Sarlac


    Wie, so jemanden gibts? ?( ....Das wusst ich ja gar nicht :pfeif4: :laugh1:


    Sowas kann es garnicht geben.... das ist unmöglich. :8o: :laugh1:


    Ach, und wenn hier Sarlac schon zum Gott befördert wird, macht mich das ja wohl zur Vize-Göttin. :yay:
    Das erfordert natürlich auch eine neue Sig. :D

  • Ich muss immer wieder über die netten Bildchen schmunzeln die Ihr dabei packt :laugh1:
    ...uh ich bin ja ein ganz böser :thinkevil: hehe..


    Götter? Mmmhm.. seid Ihr die art von Göttern nun denen man Opfer darbringen muss? Obst? Fleischiges Essen? Lebendige Opfergaben oder sexy Jungfrauen bzw. Männer (fürs Engelchen) ?

  • Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 53: Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat


    „Kingki! Kingki NEIN! Kiiingkiiiiiii!!!!!“
    Der schrille Schrei der Rezeptionistin bohrte sich beinahe schmerzhaft in Rebeccas Ohren und der dunkle Rauch brannte in ihren Augen. Neben sich konnte sie Billy husten hören und sie fühlte, wie sich auch ihre Lungen mit dem Qualm füllten. Außerdem fühlte sie, wie irgendetwas auf sie nieder regnete. Sie hoffte, das es keine Kleinteile von dem komischen Info-Bubi waren. Es wäre unheimlich ärgerlich, wenn sie extra noch mal zurück nach Hause fahren müsste, um sich umzuziehen, nur weil sie mit Blut und Innereien bekleckert war.
    Der Rauch verzog sich und Rebecca fiel ein Stein vom Herzen. Durch leicht tränende Augen erkannte sie, das zwar alles ein wenig rußig, aber -bis auf eine große Ladung Konfetti- sauber war.
    Einen Moment lang starrte sie die Unmengen von bunten Papierschnipselchen ungläubig an und merkte nur am Rande, das Billy und Red Queen das gleiche taten, dann sah sie die kleine, schwarz umrandete Karte, die halb verdeckt unter einem Konfetti-Haufen auf dem Tresen lag.
    Sie streckte die Hand danach aus und Konfetti rieselte ihr von den Haaren und der Kleidung. Die Putzfrau würde sich freuen...
    Rebeccas Bewegung schien auch Billy und Red Queen aus ihrer Starre gerissen zu haben. Billy lehnte sich interessiert zu seiner Partnerin hinüber um die Karte zu begutachten, als Red Queen einen erschrockenen Schrei von sich gab. „Ah! Kingki!!!“
    Mit hochgezogenen Augenbrauen sah Rebecca zu, wie Kingk2000 sich hinter dem Tresen wieder aufrappelte. Red Queen half ihrem hustenden Kollegen hoch und wischte ihm Ruß und Konfetti von der Kleidung. „Oh, Gott sei Dank, Kingki Du lebst noch. Jag mir nie wieder so einen Schrecken ein.“
    Kingki blickte missmutig zu Rebecca hinüber. „Ja, hätte ich meinen Helm nicht aufgehabt, hättet ihr wohl mein Gehirn von der Wand kratzen können.“
    Rebecca klappte trotzig die Karte zusammen und schnaubte verächtlich. „Na, jetzt wollen wir aber mal nicht übertreiben. Das müsste schon ein echt weicher Keks sein, der sich von Konfetti zum platzen bringen lässt.“ Sie wandte sich Billy zu. „Komm, machen wir uns an die Arbeit, bevor dir noch ein Verdächtiger flöten geht.“ Und mit einem hämischen Lächeln auf den Lippen stapfte sie auf den Durchgang zum Hauptgebäude zu.
    Billy warf Kingk2000 und Red Queen noch einen entschuldigenden Blick zu, dann beeilte er sich, seine Partnerin einzuholen. Atemlos erreichte er sie kurz vor dem Fahrstuhl.
    „Becky, was ist eigentlich los mit dir? Der Rezeptionist wäre beinahe tot gewesen!“
    „Und seit wann ist das meine Schuld?“
    „Das sage ich ja gar nicht. Aber dieses Päckchen war für DICH bestimmt! Lässt dich das völlig kalt?“ Rebecca hatte den Fahrstuhl erreicht und drückte ungeduldig auf den Knopf.
    „Oh nein.... Natürlich nicht...“ mit gespielt übertriebenen Gesten täuschte sie einen Ohnmachtsanfall vor. „Ich armes, kleines Ding. Ein pöser Pursche will mir ans Leder...“
    So schnell wie sich ihr schauspielerisches Talent gezeigt hatte, verschwand es auch wieder. „Billy, Du bist paranoid!“
    Er riss ihr die Karte, die Rebecca aus dem Konfettihaufen gezogen hatte, aus der Hand und hielt sie ihr unter die Nase. „Du hast es doch gelesen! Damit solltest Du nicht spaßen! Das nächste Mal hast Du garantiert nicht wieder so ein unverschämtes Glück!“
    Durch Billys Wedeln unter Rebeccas Nase war die Karte wieder aufgeklappt.


    „Billy, du kleines Sensibelchen. Die ständige Flüchterei ist dir echt aufs Hirn geschlagen.... Wer sollte es denn schon auf mich abgesehen haben?“ Die Fahrstuhltüren glitten auf und Rebecca trat in die Kabine. „Ich bin doch immer nett zu allen. Jeder mag mich. Ich habe praktisch keine Feinde!“
    Auch Billy schlüpfte schnell in den Fahrstuhl. „Najaaa, aber es könnte auch jemand sein, der großes Interesse daran hat, das dieser Fall hier nicht gelöst wird.“
    „Oh Billy. Denk doch mal nach! Dann wäre doch auch hinter DIR jemand her. Du bist zwar 'ne Flachzange, aber immerhin auch an diesem Fall dran. Ohne mich würdest Du zwar ewig brauchen, um ihn zu lösen...“ sie klopfte Billy aufmunternd auf die Schulter „...aber ich bin fest davon überzeugt, das Du es schaffen könntest.“
    Billy verschränkte die Arme vor der Brust und versuchte nicht mal, den Sarkasmus aus seiner Stimme zu verbannen. „Oh, vielen Dank....“
    Der Fahrstuhl hielt mit einem leichten Ruck an und die Türen glitten auf. Die beiden Agenten traten auf den Gang und senkten automatisch die Stimmen, als sie ein paar Umbrella-Mitarbeiter einige Meter weiter erblickten.
    Billy lehnte sich etwas zu Rebecca herunter. „Trotzdem sollten wir das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir sollten uns besser nicht trennen.“
    „Von wegen, Du Schisser. Ich komm schon gut allein klar. Das solltest Du eigentlich mittlerweile wissen. Wenn wir uns die Verhöre nicht teilen, brauchen wir NOCH einen Tag länger und da hab ich nun wirklich keine Lust zu!“
    Billy seufzte laut und gab auf. „Also gut. Pass Du auf dich allein auf.“ Er klopfte auf das Funkgerät an seinem Gürtel. „Aber versprich mir, das Du mich rufst, wenn es Probleme gibt!“
    Rebecca winkte genervt ab. „Jaja, schon gut. Also los jetzt!“
    Billy resignierte. Er wusste genau, das sie ihn auf keinen Fall anfunken würde. Sie war einfach so stur. „Okay. Welche Verhöre willst du übernehmen?“
    Rebecca blickte kurz den Gang auf und ab, dann stemmte sie die Hände in die Hüften. „Ich nehme diesen Mr. Death. Der Name allein klingt schon so freundlich. Und Lies!. Das heißt dass Du die Freaks übernehmen musst.“ Billy atmete tief durch.
    „Gut, also bacita und Iron Maiden für mich“
    Rebecca sah Billy noch nach, wie er trotzig um die nächste Ecke stapfte, dann begab sie sich zu Mr. Deaths Büro. Aus dem würde sie ja wohl ein paar nützliche Infos herauskriegen können...


    Einige Zeit später stieg Rebecca enttäuscht aus dem Aufzug. Ihr Gespräch mit Mr. Death war alles andere als gut verlaufen. Mit der spöttischsten Imitation, die sie in ihrer Wut zustande brachte, schritt sie den Gang zur Kantine entlang und fluchte ihr Selbstgespräch vor sich hin. „Bitte kommen Sie doch herein, Agent Chambers.“... „Pah!!!“... „Bitte entschuldigen Sie das Chaos, aber mein Sekretär wurde kürzlich einem wichtigen Projekt zugewiesen.“... „Oh ja, Du armer! eine Runde Mitleid und Gruppenknuddeln!“... „Ich wüsste wirklich nicht, wer Dr. Jung so etwas antun konnte. Er war bei allen hoch angesehen und sein Erfolg wurde ihm von allen gegönnt.“... „Na klar! Darum ist er jetzt auch tot, Du hohle Frucht!“
    Rebecca blieb stehen und lehnte sich neben der Kantinentür an die Wand. Wieso zum Teufel hatte sie nichts brauchbares aus diesem Typen rausgekriegt?
    Sie war so freundlich gewesen. Wenn sie drüber nachdachte, hatte Mr. Death in dem Moment zugemacht und auf stur geschaltet, als sie ihm gesagt hatte, er solle aufhören, dem toten Dr. Jung in den ars** zu kriechen und sich nicht jedes Fetzchen Info aus der verknöcherten und viel zu großen Nase ziehen lassen.
    Dabei war das doch wirklich noch ein 'Gute-Laune-Satz' von ihr gewesen.
    Klar, es war nicht das, was in diesem Seminar über mentalistische Verhörpraktiken von diesem Patrick Jane, einem Berater des DSI, gepredigt wurde, aber diese Hirnverdreher-Methoden waren nun mal ganz und gar nicht ihr Stil. Außerdem traute sie keinem Kerl, der einen Mädchennamen trug, und sei es nur der Nachname.
    Sie stieß sich von der Wand ab und seufzte laut. Es half ja nichts. Das Kind war in den Brunnen gefallen und sie würde halt das Gespräch mit Lies! umso effektiver gestalten müssen. Denn so, wie sie Billy einschätzte, hätten sie sonst heute Abend rein gar nichts in der Hand.
    Aber jetzt würde sie erst mal was futtern gehen.
    Sie stieß die Kantinentür auf, schaute sich kurz um und marschierte dann schnurstracks zum Buffet.
    Sie schnappte sich ein Tablett und schlenderte an den Auslagen vorbei. Vor den Hauptgerichten blieb sie stehen und starrte auf die Tafel die die Namen der Gerichte verkündete. 'Lies!-Burger? Curly Fries'?
    Enttäuscht wandte sie sich an den Kantinen-Mitarbeiter mit Schürze, Haarnetz und Mundschutz, der hinter der Theke stand.
    „Was ist denn das für ein Fraß? Ich dachte, heute gibt es Ragout Chambers!“
    „Tut mir leid, Miss. Wir mussten kurzfristig den Plan umstellen.“ Irgendwie kam Rebecca diese Stimme bekannt vor, auch wenn sie nicht genau wusste, woher. Bei dem Versuch, sie einzuordnen, legte sie die Stirn in Falten, während er weitersprach.
    „Aber probieren Sie doch unseren herzhaften Lies!-Burger. Das Fleisch ist frisch und stammt ausschließlich aus artgerechter Haltung. Dazu reichen wir gefüllte Curly Fries. Ebenfalls ganz frisch und herrlich kross ."“
    Er reichte ihr einen Burger mit ein paar dicken, gekringelten Pommes auf einem Teller herüber, doch darauf hatte Rebecca eigentlich gar keinen Hunger. Nach einem Chickenburger aus Brads Diner mochte man sowieso kein anderes Fast Food mehr. Zu schade, das der Laden dicht gemacht hatte...
    Sie nahm den Teller und stellte ihn ungefragt auf das Tablett ihres Hintermanns. Der Typ, dem Namensschild nach ein gewisser Dr. Qiche, grinste sie nur dümmlich an und trollte sich an ihr vorbei in Richtung Nachspeisen. Was für ein Idiot...
    Rebecca wandte sich wieder an den Kantinen-Mitarbieter, der Dr. Qiche gedankenverloren nachsah. „Geben Sie mir einfach nur ein paar Beilagen. Ihre labbrigen Burger können Sie behalten.“
    Der Typ, der statt eines Namensschildchens nur ein kleines Puzzleteil auf die Schürze gestickt hatte, füllte ihr brav einen Teller und kurz darauf saß sie auf einem der unbequemen Stühle und stocherte in zerkochtem Gemüse und halbrohen Ringelpommes herum. Aus den Curly Fries, die Rebecca schon lustlos mit ihrer Gabel angepiekst hatte, lief eine leicht klumpige, zähe, rote Masse, die entfernt an Tomatensoße erinnerte, allerdings ganz und gar nicht danach roch..
    Was für ein gelungener Tag. Ihre gute Laune war dahin.
    Zu allem Überfluss setzte sich auch noch dieser komische Dr. Qiche an den Tisch neben ihr und fing an, sich höchst unappetitlich und schmatzend, seinen Burger in den Mund zu stopfen.
    Das musste sie sich nun wirklich nicht auch noch antun.
    Sie stand auf und wollte gerade gehen, als Dr. Qiche neben ihr kurz röchelte und dann schlapp in sich zusammen sank. Sein Gesicht landete mitten in seiner unverschämt großen Puddingschale.
    Der letzte, kleine Rest Sanitäterin in Rebecca meldete sich. Sie musste zumindest versuchen, dem Knilch zu helfen. Das sah aus, als hätte er einen Herzinfarkt. Oder vielleicht einen narkoleptischen Anfall. Dann könnte sie zumindest sein Gesicht aus dem Pudding ziehen, damit er nicht daran erstickte. Es könnten allerdings auch bloß nicht vorhandene Tischmanieren sein. In diesem Fall könnte sie ihm zumindest mal kräftig in den Hintern treten.
    Sie hörte, wie er noch immer in seinen Pudding röchelte und schickte sich an, zum Nachbartisch zu gehen, als ein übler Gestank in ihre Nase drang und sie doch lieber innehielt. Scheinbar hatte der gute Dr. Qiche ein Problem, seine Muskeln zu kontrollieren... was zum Pech aller Anwesenden eben auch den Schließmuskel mit einschloss.
    Fäkalien liefen aus seinen Hosenbeinen und ergossen sich über Stuhl und Boden, als Dr. Qiche begann, heftig zu zucken. Der angebissene Rest des Burgers rutschte von seinem Schoß, in den er zuvor gefallen war, und landete in der braunen Brühe.
    Da konnte dieser Typ noch so sehr krepieren.... Rebecca würde ganz sicher nicht näher heran gehen. Sie bemerkte, wie alle anderen Anwesenden keuchend und würgend zur Tür hasteten und tat es ihnen gleich. Sollte sich doch ein anderer Depp drum kümmern. Sie war hier um einen Mordfall zu lösen, nicht um irgendwelchen Sterbenden die Windeln zu wechseln.
    Als sie auf dem Gang ankam und die Kantinentür hinter ihr zufiel, atmete sie tief durch. Was für eine herrlich frische Luft. Sie stemmte die Hände in die Hüften und streifte dabei das Funkgerät. Kurz überlegte sie, Billy anzufunken und ihm von dem Vorfall zu berichten, entschied sich jedoch dagegen. Er war sowieso schon paranoid genug was all diese unglücklichen Unfälle anging. Da musste sie nun nicht auch noch Öl ins Feuer gießen.

  • Zitat

    Original von Christian Jung
    Echt schön, vor allem Qiches Auftritt. Kommt fast so gut rüber wie mein Qiche. :thumb3: :laugh1:


    Was heißt denn hier fast? :8o:
    Ich würde ma sagen wir reden hier vom gleichen Niveau ;)


    Aber nicht NUR Qiche war gut, sondern der Rest auch :thumb3:

  • Zitat

    Original von Tyler Durden
    Klasse Kapitel :laugh1: ..Ich wußte gar nicht das ich ein Dinner habe :8o: :laugh1:


    Ach was, Herr Durden, jetzt annexieren sie auch noch jeden Chara, der Brad heißt? :8o: Reicht es ihnen nicht, dass sie als Tyler in der Geschichte vorkommen? Muss jeder Brad gleich Brad Pitt sein? Lassen sie doch dem armen Brad Vickers sein Restaurant.... :laugh1:

  • Zitat

    Original von Sarlac


    Ach was, Herr Durden, jetzt annexieren sie auch noch jeden Chara, der Brad heißt? :8o: Reicht es ihnen nicht, dass sie als Tyler in der Geschichte vorkommen? Muss jeder Brad gleich Brad Pitt sein? Lassen sie doch dem armen Brad Vickers sein Restaurant.... :laugh1:


    Achso das war das Hühnchen :laugh1: ,und ich dachte mir wäre ein Denkmal gesetzt worden :laugh1: ;) .

  • Nana immer auf den armes qiche...wenn ihr den hier nur niedermacht tut der sich noch was an...denkt mal drüber nach :D


    sehr amüsant wie Rebecca allen Attentaten entgeht...i wie will man das sie stirbt,i wie aber auch nich

  • Ich hab das Gefühl,als wäre ich von C.j's FF in die hier gesprungen. Ihr habt euch bestimmt abgesprochen. :D
    Das Kapitel war an sich gut,bis auf meinen..naja eher kurzen Auftritt. Den fand ich scheiße. :laugh1:
    Naja,dabei sein ist alles.


    Zitat

    Original von F.E.A.R.
    Nana immer auf den armes qiche...wenn ihr den hier nur niedermacht tut der sich noch was an...denkt mal drüber nach :D


    Bring mich nicht auf dumme Gedanken. :P

  • Zitat

    Original von KingK2000
    Ja der Helm ist doch was tolles :laugh1:


    Stimmt, aber man sieht Sniper schlechter :laugh1:


    Zitat

    Original von qiche
    Ich hab das Gefühl,als wäre ich von C.j's FF in die hier gesprungen. Ihr habt euch bestimmt abgesprochen. :D


    Neee, da war gar nichts abgesprochen, nichtmal zwischen AngelS und mir (Schwarzen Peter dezent der Co-Autorin zuschieb) Ich wollte ja sogar, dass Du alles überlebst, Happy End und Sonnenschein und so... aber Du weißt ja... Weiber :laugh1: