Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns

  • Zitat

    Original von Christian Jung
    Qiche und Lady Angel, das neue Traumpärchen? ?(


    WTF??? :wtf1:
    NEEEEEEIIIIIIIIIN! *wegrenn*


    qiche
    Nö... du hattest die Wahl, ob du derjenige sein willst, der gedemütigt wird. :laugh1:
    Von einem edlen Ritter war nie die Rede. :P
    Und es hätte durchaus sein können, das wir dich auch ohne dein Einverständnis gedemütigt hätten... dann allerdings vielleicht nicht so doll! :diablo:


    @Tylerlein
    Nicht weinen... *tröst* :|
    Du weißt doch, wie das hier bei uns läuft...

  • Zitat

    Original von qiche
    Erstmal möcht ich nochmal fragen, woher das FEAR wusste, dass Genesis ins Labor gehen wird?
    Hab ich irgendwie nich ganz verstanden :D


    Na dann erkläre ich es einfach schnell nochmal, kam ja etwas kurz im Kapitel:) :
    Folgende Aussage ist wichtig.

    Zitat

    Gene: „Aber ich bin danach nicht mehr in einem Bus gefahren.“
    F.E.A.R.:„Das nicht, aber Du bist auf dem Dach eines Busses bis hierher gefahren


    Wenn wir uns zurückerinnern, erzählt Anti in Kapitel 14, dass das F.E.A.R. die Pheromonspur von Genesis verfolgen kann.
    Das Durchsuchen der Busse bleib aber erfolglos.
    In Kapitel 17 kletterte F.E.A.R. schnell die Seitenwand des Busses hoch und setzte sich auf das Dach.
    Wie es der Zufall so wollte, war das der selbe Bus auf dessen Dach Genesis zu meinem Labor fuhr (vor Kapitel 1 der Berge, wurde absichtlich nicht diekt erzählt, denn sonst hätte ja jeder gleich Gewusst, wohin F.E.A.R. verschwunden ist ;) ).
    Durch den Pheromonsensor konnte F.E.A.R. dann der Spur bis ins Labor folgen, wo er gewartet hat, weil er wusste "dass es nur eine Frage der Zeit wäre bis Gene, oder jemand der weiß wo er ist, hier auftaucht.“


    Das Kapitel hat sowieso einige Punkte aufgegriffen, die seit längerm im Raum standen (und bestimmt auch das zweite Lesen aufwerten könnten... Denn auch Nebensachen wie z.B. die "Tomatensauce" werden schon früher erwähnt. Die Sauce in Kapitel 1 und 4. Nur wird sie da nicht Tomatensauce genannt, denn ich wusste ja damals was es wirklich war... :P )


    Und über das restliche Lob freu ich mich erstmal nur ^^ und nichtmal Herr Durden wird diesmal von mir aufgezogen, denn den hab ich in letzter Zeit doll genug geärgert....
    ...und morgen muss ich arbeiten :8o: *auf die Uhr guck und wegrenn*

  • Klasse Kapitel, superlustig.
    Die wilde Gina, ich habe Tränen gelacht, als ich diesen Namen gehört habe. Oder Jedi-Akademie. San Andreas. Einfach nur genial, was alles in einem einzige Kapitel stehen kann.
    Immer schön fleißig weiterschreiben ;)

  • Zitat

    Original von qiche
    Wow, danke für die Erklärung. :D Ich glaub ich habs verstanden :what??:


    Gut :D
    Ich fands sogar schön, dass die Frage kam, denn mir war schon klar, dass ich die ganze Angelegenheit in dem Kapitel sehr kurz gehalten habe, vor allem weil das Thema sowieso nochmal in einem späteren Kapitel aufgegriffen wird, wo man dann auch wirklich alles erfährt...:P

  • Aber selbst verständlich, Herr Durden :D
    Wo denn sonst?


    In Kapitel 21beten die Illuminados-Hörnchen übrigens auch:
    "H’rrnai Cthulhu. H’rrnai Cthulhu nnh’gtep...“ :P


    Als alter Lovecraft-Fan konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen! :thumbs5:

  • Soooo.... bisschen spät, aber noch ist ja Mittwoch. :P


    Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 42: Eine madige Geschichte


    Die uralte Taschenlampe warf die geballte Helligkeit von 5Watt in lilumax Gesicht, als er anfing zu erzählen...
    „Es war vor gar nicht allzu langer Zeit, in einem unbekannten Land...“
    AngelS schaute ihn skeptisch an und versuchte, sich nicht von den Lichtrefflektionen, die die Taschenlampe mit lilumax’ Kopf erzeugte, blenden zu lassen. „Stop... ich dachte, das wäre alles hier in den Arklay Mountains passiert!“
    lilumax verdrehte die Augen. „Sag ich doch. Ein unbekanntes Land. Die wenigen Wege und Orte hier oben, die tatsächlich bekannt und befestigt sind, machen höchstens 3% des gesamten Gebiets aus.“
    In einer nachahmenden Mimik rollte auch AngelS die Augen. „Achsooo... ich dachte schon Du meinst so was exotisches wie Timbuktu, Kleinsiehstenich oder Frankreich...“
    Sarlac schaute sie verständnislos an. „Frankreich??? Wo soll denn das sein?“
    AngelS zuckte mit den Schultern. „Ach, das ist irgend so ein fiktives Land, in dem die Leute angeblich Frösche essen und...“
    lilumax leuchtete die beiden mit der Taschenlampe an. „Wollt ihr jetzt wissen, was passiert ist, oder soll ich einen Weltatlas holen, damit ihr das ausdiskutieren könnt?“
    Verlegen hielten Sarlac und AngelS ihre Würstchen-am-Stock ins Feuer und schauten betreten in die Flammen. „Entschuldigung...“
    lilumax nickte kurz und richtete den Schein der Taschenlampe wieder in sein Gesicht, was ihm das bizarre Aussehen einer menschlichen Glühbirne verlieh. „Also... es war vor gar nicht allzu langer Zeit, in einem unbekannten Land. Ich saß schon seit dem Vormittag an meinem Schreibtisch und hatte über die Entwürfe für mein neustes Projekt vollkommen die Zeit vergessen. Als ich am Nachmittag eine Zwangspause einlegte, um meinen knurrenden Magen zum Schweigen zu bringen, merkte ich allerdings selbst durch die zugezogenen Vorhänge, das sich das Licht irgendwie verändert hatte...“
    Sarlac schluckte hastig einen Bissen Würstchen herunter und unterbrach lilumax. „Ja, so was passiert mir auch ständig. Man setzt sich an ein Projekt und auf einmal ist es schon Abend...“
    lilumax schüttelte den Kopf. „Nein. Das meine ich nicht. Für die Dämmerung war es noch eine gute Stunde zu früh. Das Licht kam mir irgendwie... falsch vor. Ähnlich, wie wenn ein Gewitter in der Luft liegt, nur noch sehr viel stärker... Aber das war ja noch nicht alles! Ich hatte mir also ein paar Brote geschmiert und wollte beim Essen ein wenig Radio hören, doch der Empfang war auf allen Frequenzen gestört. Meine erste Vermutung war, das einer der doch recht häufigen Schneestürme hier draußen in der Nacht die Antenne auf meinem Dach beschädigt hatte. Da ich durch das Essen nun sowieso schon von der Arbeit abgelenkt war, konnte ich das auch gerade noch reparieren gehen. Als ich dann aber nach draußen ging, sah ich, inwiefern sich das Licht verändert hatte...“
    Sarlac und AngelS saßen angespannt auf dem Boden und hingen an lilumax’ Lippen.
    „...Der Himmel war blutrot gefärbt. Und das war nicht das normale Abendrot.


    Ich weiß nicht, wie lange ich da stand und nach oben starrte, mein Gehirn unfähig, dafür eine Erklärung zu finden. Dann hörte ich dieses unmenschlich laute Dröhnen. Ich musste mir die Ohren zuhalten und befürchtete trotzdem, mein Trommelfell würde platzen.“
    AngelS knuffte Sarlac in die Seite und sah lilumax an. „Uh, uh... ich weiß! Das war eine Lawine! Die kam volle Breitseite auf dich zu und hat dich und deine Hütte unter einer meterdicken Schneedecke begraben. Du hast stundenlang verzweifelt versucht dich mit einem Kaffeelöffel freizuschaufeln und bist nur wenige Zentimeter, bevor Du die Oberfläche erreicht hättest, elendig erfroren!“, zufrieden biss sie von ihrem Würstchen ab.
    lilumax blinzelte kurz, dann wandte er sich an Sarlac. „Ist die immer so?“
    „Ja... irgendwie schon...“
    „Mein Beileid...“
    „Danke!“
    lilumax schüttelte kurz den Kopf, als könne er AngelS befremdliches Gedankengut damit loswerden. „Also... wo war ich...“
    AngelS kaute zufrieden auf ihrem Würstchen herum. „Du wolltest von der Lawine erzählen!“
    Eine kleine Ader an lilumax Schläfe begann bedrohlich zu pulsieren. „Es war keine Lawine... es war ein Flugzeug!...“ das ließ das Grinsen auf AngelS Gesicht gefrieren. „... Und dieses Flugzeug donnerte höchstens zehn Meter über meinem Kopf hinweg und zog dabei eine dicke, schwarze Rauchwolke hinter sich her. Dann gab es noch ein lautes Scheppern und es war still. Das Flugzeug war nicht weit von meiner Hütte im Wald abgestürzt. Den blutroten Himmel hatte ich in dem Moment völlig verdrängt. Schnell lief ich in meine Hütte zurück, um die Bergwacht zu verständigen, aber das Funkgerät war genauso tot wie das Radio. Das einzige, das ich tun konnte, war nachzusehen, ob es Überlebende gab und ob ich helfen konnte. Ich schnappte mir also meinen Erste-Hilfe-Kasten, obwohl der mir irgendwie klein und mickrig vorkam im Bezug auf einen Flugzeugabsturz, und rannte los in den Wald. Das Wrack zu finden gestaltete sich schwieriger, als man vermutet hätte, obwohl das Flugzeug eigentlich sehr groß war. Eine gefühlte halbe Ewigkeit irrte ich durch die Gegend, ohne eine Spur des Absturzes zu finden und mit jeder Minute, die verging, sank meine Hoffnung eventuellen Verletzten noch helfen zu können. Dann endlich sah ich einen Teil des Wracks und sogar einige Überlebende. Sie allesamt waren verletzt und ich war nun doch froh, meinen Erste-Hilfe-Kasten dabei zu haben. Ich tat also was ich konnte um zu helfen, doch viel war es nicht. Das Wrack brannte, was es mir unmöglich machte, weitere Menschen zu bergen und die Verletzten wollten meine Hilfe scheinbar nicht. Vielleicht haben sie mich auch einfach nicht verstanden, denn es waren allesamt Japaner...“
    AngelS stieß einen kurzen, spitzen Schrei aus. „Japaner?“ Ihre Augen wurden groß und sie knuffte Sarlac wieder in die Seite. „Hast du gehört? Es waren wirklich Japaner, die in den Arklays abgestürzt sind!“ Sarlac verdrehte genervt die Augen. „Ja... super... dann waren es eben wirklich Japaner.“ Er befürchtete schon, das AngelS ihm jetzt wieder unter die Nase reiben wollte, wie Recht sie doch mit ihrer Traumdeutung hatte, doch lilumax fuhr –die erneute Störung ignorierend- mit seiner Erzählung fort und brachte AngelS so zum gespannten Schweigen.
    „... Ich konnte diese Menschen jedenfalls nicht verstehen. Sie benahmen sich trotz ihrer teils wirklich schweren Verletzungen erstaunlich normal. Sie ließen mich ja noch nicht mal ihre Wunden versorgen. Und sie schienen mich nicht wirklich in der Nähe haben zu wollen. Ich versuchte ihnen klarzumachen, das sie mit zu meiner Hütte kommen könnten um dort im Warmen zu warten, bis ich die Antenne repariert und die Bergwacht verständigt hatte, aber diese Leute benahmen sich von Minute zu Minute merkwürdiger. Also ging ich allein zurück nach Hause. An der Antenne konnte ich allerdings nicht den geringsten Fehler finden. Daher versuchte ich, sie einfach neu auszurichten, was mir allerdings dadurch erschwert wurde, das mein Kompass offensichtlich kaputt war. Ich wollte die Antenne nach Südwesten ausrichten, doch die Kompassnadel zeigte überall hin... nur nicht nach Norden. Es war schon fast dunkel und ich fummelte immer noch an der Antenne und dem Funkgerät rum. Ich war mir sicher, das einige der Japaner mittlerweile tot sein müssten. Zumindest der Polizist, der von einem Stück Holz durchbohrt war. Aber ich wollte einfach nicht aufgeben. Dann hörte ich die Stimme....“
    Diesmal war es Sarlac, der AngelS in die Seite knuffte und die angespannte Stille durchbrach. „Siehst du, AngelS? Du bist nicht allein... er hört auch Stimmen! MUHAHAHAAA!“ Zu AngelS Leidwesen stimmte lilumax in Sarlacs Gelächter ein und es dauerte mehrere Minuten, bis die beiden sich wieder gefangen hatten. lilumax wischte sich ein paar Lachtränen aus den Augen und holte tief Luft um seine Ernsthaftigkeit wieder zu gewinnen.
    „...Die Stimme klang seltsam lallend und wirkte ebenso unwirklich wie das Licht vor dem Flugzeugabsturz. Es musste allerdings jemand aus dem Flugzeug sein, denn die Stimme sprach Japanisch. Ich blickte in Richtung Waldrand und was ich dort zwischen den Bäumen hervorkommen sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Es war tatsächlich jemand aus dem Flugzeug. Eine Frau, die schon vorher lebensgefährlich verletzt gewesen war. Doch was dort auf mich zukam war grotesk. Sie sah aus, wie ein Monster aus einem billigen Horrorfilm. Ihr ganzer Körper war gedehnt und aufgedunsen. Ihr langer, dicker Hals schwankte mit jedem Schritt hin und her und ihre Worte, die ich sowieso nicht hätte verstehen können, klangen monströs bösartig.


    Dieses Ding kam langsam auf mich zu und ich war vor Angst wie gelähmt. Sie fuchtelte mit ihren dünnen Armen, kicherte und schrie. Meine Starre löste sich erst, als dieses Ding meine Hütte schon fast erreicht hatte. In blinder Verzweiflung rannte ich über das Dach zu meinem Kamin, um wenigstens hinein zu gelangen. Dort drinnen stand mein Jagdgewehr... sicher verstaut im Schrank. Doch ich musste schnell feststellen, das die Öffnung einfach zu klein für mich war. Ich sah mich um und erschrak, weil diese monströse Wurmfrau meine Hütte bereits fast erreicht hatte. In Panik verfallen fiel mir nichts besseres ein, als meine Antenne. Mein Puls raste, als ich die Metallstange mit all meiner Kraft abriss. Vorsichtig schob ich mich näher an den Rand des Daches vor. Mein eigener Herzschlag dröhnte in meinen Ohren beinahe noch lauter als das Flugzeug vor scheinbar unendlich vielen Stunden. Mir war klar, das ich nur eine einzige Chance hatte, dieses Biest zu treffen... und hoffentlich zu töten. Selbst ohne diesen Druck währe die Antenne schon schwer genug gewesen, doch so schien sie Tonnen zu wiegen. Ich zielte so gut ich nur konnte, hielt die Luft an und warf das Metallgestänge mit aller Kraft nach dem Maden-Monster.
    Und ich traf. Die Antenne bohrte sich dem Monster genau ins rechte Auge und lies es erst taumeln und schließlich, nach Sekunden, die mir wie Stunden vorkamen, hintenüber kippen. Es grunzte und röchelte noch einen Moment lang, dann war es still. Alles war still. Ich begann zu zittern und starrte das Biest noch eine ganze Weile lang an. Hielt nach weiteren Bewegungen Ausschau, doch es rührte sich nicht.
    Schließlich stieg ich, immer noch zitternd, vom Dach herunter und schlüpfte durch die Tür ins Innere. Mir war klar, dass ich die Antenne noch brauchen würde. Ohne Antenne könnte ich keine Hilfe rufen... Aber ich würde mich diesem Ding nicht ohne mein Gewehr nähern.
    So schlich ich kurz darauf wieder hinaus, das Gewehr im Anschlag. Ich richtete den Lauf genau auf die Stirn des Monsters, bereit, beim kleinsten Zucken abzudrücken. Ein wirklich übler Gestank ging von der Kreatur aus. Ich hielt die Luft an und bemühte mich, die Antenne einhändig aus dem Auge und dem Boden zu ziehen. Das Ding löste sich nur langsam, doch als ich es mit einem letzten großen Ruck befreien konnte, spritzen mir Blut und Gehirnmasse entgegen. Dieser ekelerregende Anblick und der nun noch stärkere Gestank ließen mich taumeln und obwohl ich krampfhaft versuchte, bei Bewusstsein zu bleiben, wurde mir schwarz vor Augen. Ich verlor den Kampf gegen die Ohnmacht und fiel zu Boden.“
    Sarlac starrte lilumax aufmerksam und erwartungsvoll an. AngelS kaute gespannt weiter auf ihrer Unterlippe, obwohl dort schon ziemlich viele, tiefe Zahnabdrücke sichtbar waren.
    Nach einer Weile brach Sarlac das Schweigen. „...Und... weiter?“
    lilumax zuckte mit den Schultern. „Nichts weiter. Als ich wieder aufgewacht bin, war es bereits Morgen und das Monster war weg.“
    AngelS’ Augen wurden groß. „Soll das heißen, es ist weggelaufen? Läuft es vielleicht noch hier in den Bergen rum?“ In ihrer Stimme klang ein leichter Anflug von Panik mit und lilumax versuchte, sie zu beruhigen. „Nein. Ganz sicher nicht. Es gab nicht die geringste Spur. Die Fußabdrücke und das Blut des Monsters waren verschwunden. Und als ich später zum Flugzeugwrack gegangen bin, um zu sehen ob dort noch jemand am Leben ist, war auch das Wrack verschwunden.“
    Sarlac schüttelte den Kopf.
    „Aber wo sollte es denn hin sein? Ein Flugzeugwrack verschwindet nicht einfach. Genauso wenig wie ein Monster.“
    lilumax stand auf und machte sich daran, das Feuer zu löschen.
    „Ihr wolltet wissen, was ich über den Flugzeugabsturz weiß und das hab ich euch erzählt. Wenn euch die Geschichte nicht passt, kann ich nichts dafür. Ich bemühe mich, euch Informationen zu liefern und das ist dann der Dank...“
    AngelS boxte Sarlac auf die Schulter. „Hör doch einfach nicht auf den da, lilulein... Manchmal redet der nur Müll. Allerdings musst du doch selbst zugeben, dass die Sache etwas komisch klingt.“
    lilumax entfernte sich in Richtung seines Bettes.
    „Ich denke, wir sollten jetzt schlafen gehen.“
    Mit diesen Worten löschte er das letzte Licht und lies seine Besucher im Dunkeln sitzen.
    Sarlac und AngelS sahen sich an, obwohl es eigentlich zu dunkel war, als das sie sich hätten sehen können. AngelS verschränkte die Arme vor der Brust. „Das war ja mal ein blödes Ende...“ Sarlac begann damit, im Dunkeln nach den Schlafsäcken zu suchen. „Offensichtlich weiß er aber wirklich nicht mehr. Wir sollten uns morgen früh bei ihm entschuldigen.“ Er reichte AngelS das, was er für ihren Schlafsack hielt und diese krabbelte mit genügend Abstand zur noch warmen Glut des Feuers hinein.
    „Trotzdem hatte ich mir da etwas mehr erhofft.“