Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns

  • @G-Sam: Wenn es Dir zu weich ist, müssen wir wohl die Kettensäge auspacken, oder etwas ähnliches..:P


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    Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 8: Gears of Evil


    Sarlac hatte die Nacht hindurch nicht gut geschlafen. Er verfluchte sich dafür, dass sie Bob als Nachtwache mitgenommen hatten. Doch als wäre sein gelegentliches „S.T.A.R.S.!“ nicht schon genug gewesen, hatte er sich auch noch die gesamte Nacht über mit Genesis unterhalten.
    Sarlac ging das ständige „S.T.A.R.S.!“ – „Pika!“ – „S.T.A.R.S.!“ – „Pika, Pika, Pika!” nicht mehr aus dem Kopf, wie ein fürchterliches Lied. Es half auch nicht, dass Bob und Genesis, mit der Karte in der Hand, voran gingen und sich die gesamte Zeit durch weiter unterhielten. So machte ihm das Wandern keinen wirklichen Spaß, normalerweise genoss er einen erholsamen Marsch um neue Ideen für Erfindungen zu sammeln. Doch bei dem lauten Gerede konnte er sich gar nicht richtig konzentrieren. Langsam ließ sich Sarlac von der gesamten Verdugoarmee überholen, um etwas Abstand zwischen die beiden und sich selbst zu bringen.
    Er war ganz erstaunt, am Ende der Truppe auf AngelS zu treffen.
    „Was machst Du denn so weit hinten?“ fragte er seine Kampfanzug tragende Begleiterin.
    „Machst Du Witze? Selbst meine Blasen haben Blasen!“
    „Wovon?“
    „Vom Wandern, ständig diese ewigen Durststrecken ohne Verschnaufpause!“
    „Wir sind doch erst vor zehn Minuten wieder losmarschiert.“
    „Wow, ich hätte schwören können es wären schon zwölf gewesen.“ antwortete AngelS erschöpft, „Aber was macht so ein wandererprobter Wissenschaftler wie Du eigentlich ganz am Ende der Gruppe?“
    „Ach, ich wollte etwas Abstand von Bob und Gene, die beiden gehen mir irgendwie auf die Nerven.“
    „Wirklich? Ich finde ihre Gespräche immer so putzig.“ meinte AngelS
    „BOOMER!“
    „Nein, das finde ich nicht!“ entgegnete Sarlac, „Selbst aus der Ferne wirkt das Ganze auf mich, wie Maschinengewehrfeuer.“
    „Das ist Maschinengewehrfeuer!“ rief AngelS entsetzt.
    „Alles in Deckung!“ ertönte der Schrei von Genesis
    AngelS und Sarlac warfen sich auf den Boden und fanden hinter einem Baumstamm Schutz. Auch die meisten der Verdugos suchten Deckung, nur Bob stand da und wurde von mehreren Schüssen getroffen, was ihn allerdings wenig beeindruckte. Erst als Genesis ihm ein mehrfaches „Pika!“ zugerufen hatte, ging Bob hinter einem großen Baum in Deckung. Zwei Verdugos wurden von einer Streusalve getroffen, woraufhin beide in die Richtung der Schüsse rannten.
    „Theron Guards!“ ertönte ein Schrei aus der Richtung in welche die Verdugos gestürmt waren. Plötzlich ertönte das Brummen einer Kettensäge und AngelS musste mit großen Augen ansehen, wie einer der Verdugos in einer großen Blutfontäne zerteilt wurde.



    „Wir ergeben uns!“ rief Genesis, während der zweite Verdugo von einer Granate in die Luft gesprengt wurde.
    „Was?“ fragte eine Stimme aus den Tiefen des Waldes.
    „Ich sagte: WIR ERGEBEN UNS!“ rief Genesis erneut.
    Es folgte ein kurzes Gemurmel aus der Ferne. Während sich Sarlac und AngelS noch über Genesis Feigheit ärgerten, rief die Stimme:
    „Wir verhandeln nicht mit Boomern!“
    „Wir sind keine Bummer!“ Wir sind ähh.. Menschen!“ rief Genesis und fügte kleinlaut hinzu: „Zumindest einige von uns.“
    „Dann zeigt euch gefälligst, gegen Menschen haben wir nichts!“
    „Steht auf!“ zischte Genesis Sarlac und AngelS Wesker an.
    Sarlac seufzt kurz, sah aber keine andere Möglichkeit, als sich zu erheben. Mit in die Höhe gestreckten Armen stand er auf.
    „Feuer einstellen, Männer!“ rief die Stimme, „Ich gehe raus.“
    Ein Mann in Kampfausrüstung mit stark vernarbtem Gesicht näherte sich Sarlac und sah ihn erstaunt an: „Also Du bist der merkwürdigste Gestrandete, den ich je gesehen hab.“
    „Ich bin kein Gestrandeter.“ entgegnete Sarlac, „Dazu müsste hier ja irgendwo ein Strand sein, aber wir sind mitten im Wald und auf dem Festland. Außerdem bin ich noch nie irgendwo an Land gespült worden und das müsste ich ja, damit man mich als Gestrandeten bezeichnen könnte, oder?“
    Der Blick des Mannes wurde immer merkwürdiger.
    „Okay, Du Spinner. Warum läufst Du mit den ganzen Feinden hier herum? Und warum trägst Du eine Sniper-Brille, wenn Du kein Longshot-Gewehr hast?“
    „Äh, also erstens sind wir hier alle keine Feinde und zweitens ist das eine Schutzbrille, so was trägt man als Wissenschaftler, wenn man im Labor arbeitet.“
    „Und wo ist dein Labor?“ fragte der Mann als erneut eine Stimme aus der Ferne ertönte:


    “Wie, nackt? Was soll das heißen, Baird?”
    “Die Biester tragen keine Kleidung, ich hab hier grade einen vor der Flinte, die sind komplett nackt! Vielleicht sind wir hier in so eine komische Orgie reingeraten! Wer weiß schon, was die Gestrandeten so alles hinter unserem Rücken treiben?“
    „Okay, was für ein perverses Spiel treibt ihr hier?“ fragte der Mann, der offensichtlich Marcus hieß den immer noch mit erhobenen Händen dastehenden Sarlac.
    „Ich verstehe gar nichts, was sind diese Theron Dinger von denen ihr redet? Ihr habt grade zwei unserer Verdugos getötet.“
    „Was sind Verdugos?“
    „Äh, Verdugos sind Kloakentierchen.“ entgegnete Sarlac, „Eigentlich sehr harmlos, wenn man sie nicht reizt.“
    Ein hinter einem Baum versteckter Verdugo winkte Marcus schüchtern zu.
    „Kloakentiere? Was wollt ihr mit denen?“
    „Die geben Milch!“ sagte AngelS, die noch auf dem Boden lag.
    Marcus drehte sich blitzartig zu ihr um und richtete die Waffe auf sie.
    „Aufstehen und neben den Spinner stellen!“
    „Ich soll mich neben Sie stellen?“ fragte AngelS
    „Nein, neben ihn!“ Marcus zeigte mit der Waffe auf Sarlac, „Und nimm den Helm ab!“
    AngelS tat, wie ihr geheißen wurde und entfernte ihre Kopfbedeckung.
    Aus der Ferne ertönten wieder Rufe:
    „Hey, Dom, das ist doch wohl nicht deine Lady, oder? Vielleicht sollte ich die mal klar machen“
    „Klappe, Baird, wer will schon was von einem nach Abwasser stinkenden Trottel wie Dir?“
    „Vielleicht will die Kleine ja mal eine Runde mit dem Cole-Train drehen?“
    Marcus drehte sich um und rief: „Seid gefälligst ruhig, Männer, so verhält man sich einer Dame gegenüber nicht!“
    „Verzeihung, Ma’am, aber können Sie uns vielleicht mal das Ganze hier erklären? Das mit den Verwasos hab ich ja inzwischen verstanden, aber warum habt ihr einen Boomer dabei?“
    „Was ist ein Boomer?“ fragte AngelS
    „Na ein Locust!“
    „Aber wir haben keine Toilette dabei, das musste ich schon gestern ganz unangenehm feststellen, hier in den Wäldern ist das nicht so schön, aber Sarlac hat wenigstens an Toilettenpapier gedacht.“
    „Was hat das denn mit dem Boomer zu tun?“
    „Wieso, sie haben gesagt, ein Boomer ist ein Lokus.“
    „Nicht ein Lokus! Ein LocusT!“
    „Was für ein Ding?“
    „Na, Sie wissen schon, Locust, diese Außerirdischen, die immer aus Erdlöchern kommen!“
    „Wenn die aus Erdlöchern kommen, müssten das dann nicht Innerirdische sein?“
    „Oh Gott, die ist ja genauso schlimm, wie der Kerl!“
    „Sarlac!“ erwiderte eben dieser.
    „Okay, Sarlac, dann versuche ich es jetzt noch mal mit Dir. Kannst Du mir vielleicht erklären, was hier los ist. Ich fühle mich als wäre ich im falschen Spiel.“
    „Darf ich vielleicht erst mal die Hände runternehmen? Die werden schon langsam taub.“
    „Ja, ist schon okay, aber erzähl mir bitte endlich, was los ist.“
    „Also da bin ich eigentlich genauso überfragt, wie sie, wir gingen nur ruhig hier spazieren und plötzlich schießen sie auf unseren lieben Bob!“
    „S.T.A.R.S.!“
    Marcus drehte sich Blitzartig um: „Boomer!“
    „S.T.A.R.S.?“
    „Nein, das ist kein Boomer, das ist Bob!“ rief AngelS
    Marcus hatte sein komisches Maschinengewehr mit der blutverschmierten Kette im Anschlag und richtete es auf Bob: „Das ist ein Boomer! Er hat doch sogar einen Raketenwerfer!“
    „Das ist kein Raketenwerfer, das ist ein Staubsauger! Bob ist Hausmeister.“ Versicherte ihm Sarlac.
    „Das ist doch kein Staubsauger!“
    Bob drückte einen kleinen Schalter an dem Gerät, dass er in der Hand hielt, woraufhin das laute Heulen eines Staubsaugermotors ertönte.
    Marcus Blick veränderte sich von erstaunt zu fassungslos: „Ich glaube, ich war zu lange im Krieg.“
    „Das glaube ich auch.“ entgegnete AngelS
    „Männer, rauskommen, hier ist wirklich keine Gefahr!“ rief Marcus und drei Männer in Kampfanzügen kamen aus ihren Verstecken.
    „Also, das sind Cole und Dom und der blonde Trottel mit dem dämlichen Grinsen ist Baird.“


    „Und das hier ist ein Locust!“ rief der Mann, der wohl Dom hieß und warf AngelS Wesker einen abgeschlagenen Schädel vor die Füße.
    „Geben die auch Milch?“ fragte AngelS unbeeindruckt.
    „Keine Ahnung, bisher hat noch keiner von denen lange genug überlebt, als dass wir es hätten ausprobieren können.“ grinste Dom.
    „Ihr habt wohl kein sonderliches Interesse an Wissenschaft, was?“ fragte Sarlac verständnislos.
    „Nein, wir sind Gears.“ entgegnete Dom.
    „Ihr seid Zahnräder?“ fragte Sarlac
    „Gears ist unsere Bezeichnung, wir sind Teil der großen Kriegsmaschinerie!“ erwiderte Cole im militärischen Kommando-Ton und hielt Sarlac ein Gewehr ins Gesicht, der dadurch erkannte, dass er es hier wohl nicht mit Leuten zu tun hatte, die Dinge hinterfragten.
    „Cole, nimm deinen Lancer runter, wir sind nicht unter Feinden“ befahl Marcus, „Passt mal auf, wir suchen grade das Haus meines Vaters, das Fenix-Anwesen, aber irgendwie haben wir uns wohl verlaufen. Könnt ihr uns vielleicht weiterhelfen?“
    „Vielleicht.“ Erwiderte Sarlac, „Einer unserer Begleiter hat ein Karte. GENE!“
    Genesis sprang aus dem Baum auf den er geflüchtet war.
    „Wretches!“
    „Ruhig Marcus!“ rief Sarlac, „Denk mal kurz nach!“
    „Waffen runter Männer, das ist nur wieder so ein komisches Vieh, das wir nicht kennen.“
    Genesis näherte sich vorsichtig: „Also, ich habe eine Karte, aber da steht nichts von Fenix, wie sieht das Haus denn aus?“
    „Naja, das ganz normale Anwesen eben, man kommt rein, dann guckt man auf eine große Treppe mit rotem Teppich, die in den zweiten Stock führt. Zur Linken dann ein großes Esszimmer, zur Rechten die Galerien, in der die ganzen Bilder hängen. Fast alle Räume haben einen schwarz-weiß gekachelten Boden. Weiter hinten kommt dann der höhlenmäßige Keller mit angeschlossenem Labor.“
    „Das klingt wirklich ziemlich normal.“ bestätigte Sarlac.
    „Also ich meinte eigentlich mehr, wie es denn von außen aussieht. Da sind nur wenige Innenräume auf der Karte.“ erwiderte Genesis.
    „Ach von Außen? Ja, normales großes Anwesen eben.“ sagte Marcus.
    „Also das einzige größere Haus, dass eingezeichnet ist, ist das Sommerhaus von T.“
    „Tee?“ fragte Marcus
    „Ja gerne!“ rief Genesis
    „Das meint er nicht!“ sagte Sarlac, „T ist eine Person und wenn ich mich recht erinnere hat er sein Sommerhaus mal vor einiger Zeit von irgend so einem Kerl gekauft. Ich glaube aber nicht, dass der Name Fenix war, eher Spunzer oder so was, ich weiß nicht mehr.“
    „Hmm, das ist zwar nicht viel Hilfe, aber es ist der einzige, Hinweis, den wir haben.“ meinte Marcus „Wie kommen wir zu diesem Haus?“
    „Oh, dass ist eigentlich ganz einfach, ihr müsst immer nur in diese Richtung.“ meinte Genesis.
    „Danke, kleines Wretch-Tierchen! Männer weiter geht’s, es ist noch ein langer Weg bevor der Krieg gewonnen ist!“
    Mit diesen Worten verschwanden Marcus, Dom, Cole und Baird in die Richtung, in die Genesis sie geschickt hatte.
    „Woher wusstest Du eigentlich ohne auf den Kompass zu gucken, in welche Richtung sie müssen?“ fragte Sarlac.
    „Naja, wenn Du da mal hinguckst kannst Du schon das Dach des Hauses durch die Bäume erkennen.“
    „Oh!“ sagte AngelS erfreut, „Vielleicht sollten wir dort auch kurz hingehen, wenn wir schon so nah dran sind.“
    „Na klar, zurück zu den gefährlichen Männern.“ sagte Genesis.
    „Die waren doch sehr freundlich.“ meinte AngelS.
    „Ja, aber sie haben auch deine Verdugos erschossen, schon vergessen?“ warf Sarlac ein. „Ach, das waren doch nur Männchen, die sind eh ziemlich überflüssig, geben ja schließlich keine Milch. Außerdem könnten wir im Haus Rast machen und uns darin umsehen, eventuell hat devilman hier auch angehalten, bei seinem Aufstieg, oder er ist noch dort. Vielleicht gibt es da ja sogar Schlafzimmer, mit Betten und so.“
    „Na die müssten wir uns wohl dann mit den Soldaten teilen.“ erwiderte Sarlac.
    „Und was wäre so schlimm daran?“ fragte AngelS, „Außerdem sind die ganzen gutgebauten, maskulinen Soldaten bei meinem Glück bestimmt schon wieder weg.“
    „Na dann hoffen wir mal, dass Du soviel Glück hast, wie Du sagst.“ entgegnete Sarlac und die Gruppe machte sich auf den Weg.

  • @alle: Schön, dass es euch gefallen hat, an dem Kapitel hing wirklich etwas Herzblut von mir :D DANKE FÜR DAS LOB!
    KingK2000 : schön auch mal was von Dir hier zu hören :thumb3:
    for(n)ever : Wir würden auch gerne öfters so lange Kapitel schreiben, aber dann haut es mit dem zwei Tages Rhythmus nicht mehr hin (weil die Finger dann eben doch nicht so schnell sind :laugh1: ). Also für's erste werden die Kapitel wieder etwas kürzer..
    aber: "Groupie"? :8o: ...wow...


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    Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 9: Führungslos


    Iron Maiden kam den Gang der Chefetage hinunter, als ihm Mr.Death entgegen lief.
    „Iron, hast Du devilman heute schon gesehen?“
    „Nein, ich habe heute Morgen bisher nur nach bacita gesehen. Ich wollte wissen, was ihre Verpuppung so macht.“
    „Und?“
    „Na, sie ist immer noch im Kokon.“
    „Oh, na dann hat sie devilman wohl auch nicht gesehen.“
    „Bestimmt nicht“ lachte Iron „Aber was ist denn los? Warum suchst Du nach devilman?“
    „Naja, normalerweise treffe ich ihn immer morgens am Fahrstuhl und zeige ihm, wie man die Knöpfe drückt.“
    „Hmm... vielleicht war er heute früher da und jemand anderes hat für ihn gedrückt.. oder er hat es selbst rausgefunden.“
    „Das glaube ich nicht, und heute morgen war er auch nicht im Kaffeeraum, wir trinken sonst immer gemeinsam eine schöne heiße Tasse Kaffee.“ Mr. Death wirkte tatsächlich besorgt.
    „Hast Du T schon gefragt, ob er weiß, wo devilman ist?“
    „T ist nicht da.“
    „Was? Aber T ist immer da! Was sollen wir denn ohne T machen? Wo ist T?“
    „Das hier hing an seiner Tür.“ Mr. Death drückte Iron eine von Ts Visitenkarten in die Hand.


    Maiden blickte erstaunt auf: „Er hat tatsächlich HAHA geschrieben? Und er ist wirklich weg? Dann müssen wir uns wohl selber helfen, au weia... Hast Du schon Bio’ gefragt, ob er was weiß?“
    „Nein, noch nicht, lass uns gleich hingehen.“
    Die beiden machten sich auf zu Bio’s Büro und nachdem sie ihm alles geschildert hatten, griff er in seine Schublade:
    „Und ihr zwei seid auch sicher, dass T devilman nicht mitgenommen hat?“
    „Bestimmt nicht!“ antwortete Iron Maiden „ersten wäre devilman wohl der letzte von uns, den er auf eine geheime Mission mitnehmen würde und außerdem hätte T es aufgeschrieben.“
    „Gut, dann habe ich endlich mal Gelegenheit meinen Generalschlüssel auszuprobieren. Das erste mal, dass es sich lohnt, Personalchef zu sein.“
    „Du willst in Ts Büro einsteigen?“ fragte Mr. Death, während er Bio’ auf den Gang folgte.
    „Nein, das wäre Wahnsinn, der Kerl hat da bestimmt Sprengfallen eingebaut oder so was. Ich wollte in devilmans Büro, vielleicht hat er sich selbst eingeschlossen.“
    „Gute Idee, das sähe ihm ähnlich.“ stimmte Mr. Death zu.
    Als Bio’ die Tür zu devilmans Büro aufschloss, sahen sich die drei sorgfältig um, aber der große rote Mann war nirgends zu sehen.
    „Wow, ist das eine Unordnung hier.“ sagte Iron Maiden erstaunt, er konnte sich nicht vorstellen, ein solches Büro zu führen.
    „Guckt mal!“ rief er plötzlich „Hier ist eine neue Nachricht auf dem Anrufbeantworter.“


    Iron drückte auf den Knopf.
    „Hallo? Hallo? Geht doch mal ran! Mr. Death? Iron? umb? Ach nee, der ja nicht mehr....“
    „Das ist doch devilmans Stimme.“ sagte Iron Maiden verwundert.
    „Er muss wohl versucht haben uns anzurufen und hat dann seine eigene Nummer gewählt. Typisch devilman.“ lachte Mr. Death.
    „Pst, lasst uns zuhören.“ Unterbrach Bio’ die beiden.
    „Naja ist auch egal, wenn mir keiner antwortet.“ ertönte die Stimme aus dem Anrufbeantworter. „Ich habe jedenfalls einen Plan, der uns von allen Sorgen befreien wird. Ich habe die Haustiere, Waschflaschen, Assis oder so von den Spion-Dingern als Geiseln genommen und jetzt fahre ich in mein geheimes Labor und überlege, was ich mit denen machen kann. Mir wird das schon was einfallen... Tschüßi!“
    „Oh, oh.“ sagte Iron Maiden.
    „Oh, oh.“ sagte Bio’.
    „Scheibenkleister!“ rief Mr. Death „Das kann doch nicht klappen! Wir sind so was von geliefert!“
    „Na ganz ruhig.“ sagte Iron Maiden „Vielleicht geht ja alles gut.“
    „Vielleicht? Bei devilman? Was sollen wir nur machen?“ fragte Bio’
    Mr. Death wusste nur eine Lösung: „Wir müssen T unbedingt wiederfinden.“

  • Zitat

    Original von Alona
    Oh Gott, diese Dialoge! XD
    GENIAL!


    Dito! :laugh1:


    Das neue Kapitel ist zum schießen, wenn auch noch keinem USK -Keine jungendfreigbae- aufkleber würdig :laugh1:


    Was unsers Mods und admins so tun..
    hey selbst aussperren ist echt böse..! Darüber macht man keine witze :pfeif4: ... ;)


    Bin aufs nächste Kapitel gespannt.



    PS: Schicke Visitenkarten

  • :8o: Das Wort "Genial" wird hier in letzter Zeit reichlich inflationär benutzt...


    ....irgendwie macht mir das Sorgen... :laugh1:


    @G-Sam: Also der letzte, der hier aufgemuckt hat, dass die Geschichte nicht brutal genug ist, war umb.....
    .....denk mal drüber nach..... :P


    und ich glaub, wir müssen devilman für die Rolle mindestens mal ein Bier ausgeben.... :-((

  • puhhhh....


    Da ich vorher noch kein einziges Kapitel gelesen habe, hatte ich jetzt ganz schön zu tun :D


    Ist aufjedenfall sehr lustig geschrieben und die dazugehörigen Bilder setzen den ganzen noch dir Krone auf. Kapitel 5 fande ich sehr amüsant und auch Kapitel 9 ist einfach super :thumbs5:


    Freu mich schon aufs nächste Kapitel und träume jetzt wohl davon irgendwann auch mal in eurer Geschichte Vorzukommen :pfeif4:

  • Aaarghh!:aarghh:
    Wer hat die Cheat-Codes verraten???
    SAUEREI!


    [SIZE=3]Hidden Bonus Character unlocked:[/SIZE]
    Lost~Stefanie


    Das kommt davon, wenn man mal Charaktere versteckt :laugh1:


    @Lost~Stefanie: Also, Du bist eine der wenigen, die nicht nachzufragen braucht, da Du sowieso schon eingeplant warst, allerdings erst etwas später... ;)


    @G-Sam: So, Du kleiner blut- und notgeiler Milchbubi :laugh1: damit Du hier mal Ruhe gibst, verrate ich Dir eine Sache: Noch vor Kapitel 20 wird es (irgendwann, mehr sag ich nicht) reichlich brutal. Da kommt mal wieder richtig Splatter! Nun zufrieden? XYX
    :P


    smousen : Oh ja, von dem sch#*+%! Weihnachtsstress können AngelS und ich auch ein Lied singen (nur das will niemand hören :laugh1: )!
    Darin liegt z.B. auch der Grund, dass wir für Dich (und einige andere) immernoch keine Kapitelangaben haben, denn seit einer Woche kam keiner von uns zum schreiben.. aber keine Sorge, zwischen Weihnachten und Silvester kommen dann endlich mal wieder Updates...:D

  • Wohoooo ! :yay: splatter, action und blut!!


    Dann muss ich nicht länger nerven :D ... ;)


    Und.. Cheaten ist voll scheiße! - Ausgenommsen hilfestellungen in Situationen wo man das Game förmlich an die nächste Wand klatschen könnte XYX


    Mhmh.. hilfestellungen :laugh1:

  • Wir bedanken uns bei T-Vairus für die Privatbilder aus seinem Sommerhaus


    Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 10: AngelS lokalisiert


    Wir standen in der Eingangshalle von Ts Sommerhaus und ich muss ehrlich zugeben: Ich war ein klein wenig beeindruckt. Hübsch. Sehr hübsch. Glatt polierter Boden, nette Beleuchtung und die riesige Treppe hoch in den ersten Stock machte schon was her.



    Doch ich hatte anderes im Sinn, als fremderleuts Inneneinrichtung zu bewundern. Ein Bett zu finden wäre herrlich. Aber... seit dieser komische Zahnrad-Soldat mich daran erinnert hatte... ein ordentlicher Lokus wäre schon mal ein richtig guter Anfang. Ich sah hinüber zu den anderen. Sarlac fummelte am Gepäck herum und Genesis hockte nervös um sich blickend auf Bobs Schulter. Keiner machte Anstalten, die Initiative zu ergreifen... Wie öde... „Du, Sarlac... Ich geh mich mal etwas umsehen!“ Mit diesen Worten marschierte ich auch schon auf eine Tür an der linken Seite der Halle zu. Ich hörte nur noch, wie Sarlac „Okay...“ sagte, als die schwere Tür schon hinter mir ins Schloss fiel. Zwar beschlich mich das dumpfe Gefühl, das ich den wichtigsten Teil von Sarlacs Satz nicht gehört hatte, aber 'okay' war eine Zustimmung... also!
    Ich durchquerte ein großes Esszimmer und landete in einem düsteren Korridor. Aber außer verschlossenen Türen fand ich hier nichts. Verdammt! Irgendwo in diesem Haus musste es doch einen Lokus geben! Ich ging zurück in die Eingangshalle und stellte mit erstauntem Entsetzen fest, dass Sarlac, Genesis und Bob nicht mehr dort waren. Lediglich meine Verdugos waren noch dort, wo ich sie zurückgelassen hatte. Brav saßen sie beim Gepäck in einem Kreis und spielten Karten. Entweder MauMau oder Poker, was anderes hatte ich ihnen nämlich nicht beigebracht.
    Doch viel mehr, als was genau meine Verdugos spielten, interessierte es mich, wo Sarlac, Bob und Genesis waren. „Sarlac?... Bob?“ Sollte das ein schlechter Scherz sein? Wenn's denn sein muss: „Genesis?“ Ich pirschte mich an die Rückseite der Treppe heran, mittlerweile sicher, das die drei sich dort versteckt hatten, um mich reinzulegen. Doch auch dort war niemand. Also das war wirklich nicht nett. Mich hier einfach so stehen zu lassen.... Jetzt durfte ich auch noch nach denen suchen.
    Doch gerade, als ich die Halle durchquert hatte und vor der Tür zur Rechten des Eingangs stand, hörte ich Sarlacs Stimme. „AngelS?“ Ich sah mich um und entdeckte Sarlac schließlich oben am Ende der Treppe stehen. „Was bist du denn so schnell abgehauen? Du hättest Bob mitnehmen können, der muss nämlich mal...“ Na, das war mal wieder typisch Sarlac. Das hätte er doch auch früher sagen können.
    Nun war Bob mit Genesis losgegangen, eine Toilette zu finden. Und Sarlac war hoch gegangen, weil: „...ich von hier irgendwo ein komisches Geräusch gehört habe. Klang wie ein Schuss.“ erklärte er mir mit einem Schulterzucken. Na, das klang ja gut. Vielleicht hatte ich ja ausnahmsweise mal Glück und diese überaus männlich-maskulinen Soldaten waren tatsächlich noch hier...
    Sarlac führte uns in die Richtung, aus der er das Geräusch gehört hatte. Durch die Galerie über dem Esszimmer, das ich schon vorher gesehen hatte, gelangten wir in einen weiteren Gang mit weiteren verschlossenen Türen. Als wir in diesem Gang die Treppe heruntergestiegen waren, erblickten wir auch einen möglichen Grund für den Schuss, den Sarlac gehört hatte. Dort lag nämlich ein Toter unter der Treppe. Da vom Schützen keine Spur zu sehen war, beschloss ich, mir das Opfer mal genauer anzusehen. Der Gestank, der mir entgegen schlug, ließ es mich schon ahnen, doch den Beweis brachte erst meine nähere Untersuchung.... die stattfand, indem ich den Toten mit dem Fuß umdrehte. „Ein Zombie...“
    „Was?“ Sofort war Sarlac wieder im 'Verrückter Wissenschaftler Modus' und schneller als ich gucken konnte, war er schon fleißig dabei, Gewebeproben zu sammeln. Er beendete sein Werk, indem er dem toten Untoten das rechte Ohr abzupfte und sicher verstaute. „Sarlac... Du weißt schon, dass das jetzt echt widerlich war, oder?“
    Wir setzten unseren Erkundungsgang fort, nachdem Sarlac mir versichert hatte, das er das Ohr zum Wohle der Wissenschaft brauchte und stießen auf noch einen Korridor. Dieses Haus wirklich kaum Zimmer zu haben, sondern größtenteils aus düsteren, verwinkelten Gängen zu bestehen. Doch dieser wer anders. Er war von Stimmen in einer seltsamen Sprache erfüllt... „S.T.A.R.S.!“ – „Pikapika!“ – „S.T.A.R.S.?“ – „Pikapiii!“ Na, wenn das mal nicht Bob und Genesis waren. Die beiden standen in einem kleinen Raum, in dem sich nur die Büste eines Tigerkopfes befand. Genesis hüpfte auf Bobs Kopf, als er uns sah. „Gut, das ihr da seid! Helft mir mal, Bob klarzumachen, dass das hier kein Klo ist!“ Nach einer kurzen Diskussion zeigte Bob endlich Einsicht. Doch Sarlac bemerkte etwas in Genesis Pfote. „Was hast du denn da?“ Und noch bevor die gelbe Ratte das Objekt vor Sarlac verstecken konnte, hatte dieser es ihm schon weggenommen. „Hey! Du Dieb! Das hab ich gefunden, das ist meins!“ Sarlac ignorierte Genesis und begutachtete einen blauen Edelstein. Dieser sah genauso aus wie der rote Edelstein, der ein Auge der Tigerbüste darstellte. Nur eben blau. Sarlac lachte kurz auf. „Ich? Ein Dieb? Den hast du doch sicher gerade da rausgepult!“ Sarlac zeigte auf die zweite -leere- Augenhöhle des Tigers. Gerade als Genesis anfangen wollte, lautstark zu protestieren, setzte Sarlac den Stein an seinen Platz und der Tiger drehte sich knirschend zur Seite. Genesis' Augen weiteten sich vor Freude. Der Tiger gab ein Fach mit vielen Flaschen feinster Spirituosen frei.



    Gene hüpfte in das Fach. „So stell ich mir den Himmel vor!“ rief er und als er seine Walnussschale zückte, schwang der Tigerkopf wieder zurück.
    Sprachlos standen wir davor und starrten den Tiger an.
    „Haha, sehr witzig Gene, jetzt komm wieder raus!“ rief Sarlac ihm genervt zu.
    „Nein, ich komm nicht mehr raus, hier ist es viel zu schön! Hier bleibe ich!“
    Wie in Trance griff ich nach dem blauen Juwel und nahm es aus der Büste heraus. Sarlac starrte mich an. „Aber... so sitzt er wohl erst recht darin fest!“ Ich zuckte mit den Schultern. „Da kann er aber auch nix drin anstellen und wir wissen, wo wir ihn finden.“
    Wir kamen überein, Genesis erst mal dort zu lassen. Dort war er nicht nur keine Gefahr mehr für unsere Nerven, er war auch noch sicher, falls hier jemand von Umbrella rumschlich. Immerhin war es ja Ts Sommerhaus, in das wir unbefugt eingedrungen waren. Wenn wir uns später wieder auf den Weg machen würden, würden wir ihn wieder einsammeln. Und trotzdem... Als wir zurück zur Eingangshalle gingen, klebte ich das Juwel unauffällig mit meinem Kaugummi an eine hübsche Statue in der Galerie über dem Esszimmer. Man wird ja wohl noch hoffen dürfen....
    Als wir die Eingangshalle erreichten, sah ich kurz nach den Verdugos, die mittlerweile eindeutig Strip-Poker spielten... Karl-Heinz war anscheinend am gewinnen...
    Zunächst blieb Sarlac wie angewurzelt stehen, scheinbar war sein Wissenschaftler-Gehirn von diesem Anblick fasziniert, was vermutlich daran lag, das bereits zu Beginn des Spiels keiner der Verdugos Kleidung getragen hatte.
    Mit einem gekonnten Griff, den ich in letzter Zeit wirklich schmerzlich oft verwenden musste, konnte ich ihn dann doch von der Stelle zerren. Wir wollten uns gerade dran machen, vom Erdgeschoss aus den anderen Flügel des Hauses nach einem Klo und einem Bett zu durchsuchen, als eine gruselige Stimme durch den riesigen Raum hallte. „Ääääh... hihihä... Was ...äh... habt ihr hier zu suchen?“