Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem

  • Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 27: Ge- und entladen


    „Jetzt wird sicherlich niemand mehr kommen.“ sagte Genesis , „Ich denke wir können raus aus der Kanalisation.“
    Er und Quaki hatten sich die ganze Nacht und den Anfang des Morgens im Abwasserkanal versteckt, da sie fürchteten, Holzi könnte noch einmal wiederkommen. Nun war es aber spät genug, so dass sie sich herauswagen konnten.
    „Lass uns gleich aufbrechen, wir haben viel zu tun!“
    „Quaaak!“
    „Ja, ist in Ordnung, natürlich kannst Du noch eine kleine Runde im See schwimmen.“
    „Quaaak?“
    „Nein, ich komme nicht mit rein, irgendwie fühle ich mich heute so was von geladen.“
    „Quaaak?“
    „Ja, immer noch, es fing vor ein paar Tagen an, aber bis jetzt ist es immer nur schlimmer geworden.“ Erklärte Genesis, dem inzwischen alle Haare zu Berge standen.
    Er betrachtete seine Pfoten, und rieb sie zusammen. Es blitze kurz, nicht am Himmel, sondern in seiner Hand. Genesis guckte ungläubig, dann rieb er seine Pfoten wieder zusammen, erneut ein Blitz.
    „Haha, Quaki guck mal, was ich kann!“ rief er vor erstaunen.
    Das Krokodil hörte kurz auf zu planschen und betrachtete ihn aus dem Wasser heraus.
    Genesis erzeugte kleine Funken und ließ sie zwischen seinen Händen hin und her tanzen.



    „Haha!“ Genesis lachte, während er versuchte die Funken etwas weiter nach oben zu werfen. Einer der Funken traf seine Nase.
    „Haaatschieeeee!“ ein gewaltiger Blitz schoss aus den Nebenhölen des Nagers und traf mit einem lauten Donnerknall den See, wobei Genesis vor Wucht nach hinten geschleudert wurde.

  • harmlos,viel zu harmlos.


    So müsste eine Genesis-Story aussehen:


    Zitat

    Original von Sarlac
    „Haaatschieeeee!“ ein gewaltiger Blitz schoss aus dem noch gewaltigeren Hintern des Nagers und traf mit einem lauten Donnerknall den See, wobei Genesis vor Wucht nach hinten geschleudert und um einen weiteren Anus,dass durch den ungeplanten Flitzeblitz entstand,bereichert wurde.

    beschreibe Call Of Duty: Black Ops 2


    "Story spielt in der Zukunft, die Grafik aus der Vergangenheit"

  • christian : Dann nehmen wir uns jetzt eine Woche Pause :P. Nee Quatsch, es geht schon heute weiter :)
    @umb: wenn Dir das letzte Kapitel zu harmlos war, sollte Dir dieses gefallen :D


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 28: Hundefutter


    „Lauf!“ rief Sarlac AngelS zu!
    Bacita erhob sich mit großen Flügelschlägen und flog auf den Laufsteg zu, auf dem die Beiden sich befanden. AngelS und Sarlac rannten zur Treppe, doch bacita kam ihnen entgegen. Sarlac griff in seine Kitteltasche und holte den Spatel hervor. Er warf ihn so kräftig wie er konnte auf bacita und traf sie in den linken Flügel. Der Spatel schoss mit enormer Wucht durch den Flügel, bacita schrie vor Schmerzen auf und fiel im Sturzflug zu Boden.
    „Fasst sie! AUUUU!“ rief umb seinen Hunden zu.
    AngelS war am unteren Ende der Treppe angekommen und rannte aus dem Hangar, dicht gefolgt von Sarlac und den zwei Hunden, die umb auf sie gehetzt hatte.
    „Guter Wurf!“ rief AngelS.
    „Ich hatte auf ihren Kopf gezielt!“ rief Sarlac zurück.
    Die beiden rannten auf das Informationsgebäude zu, doch darin wären sie nicht sicher, sie mussten links an dem Gebäude vorbei und zum Tor rennen, doch von der linken Seite kam ein großer schwarzer Mann im weißen Mantel und der sah wirklich nicht freundlich aus.
    AngelS beschloss es zu riskieren und Sarlac folgte ihr.
    Der dunkelhäutige Riese zog etwas aus seiner Manteltasche, ein Foto.
    „*Ehuehuehu* Hey, habt ihr diese Ratte schon einmal gesehen?“ sagte er, als Beide an ihm vorbei rannten.



    „Wie *ehuehuehu* unhöflich.“ hustete der Riese und sah ihnen verdutzt hinterher. Nur wenige Sekunden danach liefen die Hunde an ihm vorbei dicht gefolgt von umb, der auf allen vieren lief und immer schneller aufholte.
    Als die Beiden auf das Tor zukamen, blickte Sarlac hinter sich, die Hunde und der „Umbrella Master of Beasts“ waren gleichauf und ihnen dicht auf den Fersen. Sie würden es nicht schaffen, umb setzte mit weit aufgerissenem Maul zum Sprung an.
    In diesem Moment flog ein kleines Objekt an den Beiden vorbei und traf umb am Kopf. Der „Master of Beasts“ schüttelte sich kurz, als ihn einer seiner Hunde ansprang.
    Sarlac und AngelS rannten auf das Tor zu, dass sich plötzlich öffnete und sie durchließ.
    „AAHHH! AAUUUAAA! AHHH!“ Sarlac hörte die Schreie von umb, er drehte sich um und sah, wie das mutierte Mensch-Hund-Geschöpf von seinen eigenen Hunden zerfleischt wurde.
    Die Beiden liefen vom Testgelände und immer weiter.


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    @umb: Sorry ;( (ist nicht bös' gemeint)

  • Zitat

    Original von ALBERTxWESKER
    Die Ratte ist ja bereits Staatsfeind Nummero 1! :laugh1:


    Gar nicht wahr! Ich bin...oh, schwarze Vans halten vor meiner Haustür...ich muss weg!

    "Every normal man must be tempted, at times, to spit upon his hands, hoist the black flag, and begin slitting throats." - H.L. Mencken

  • Echt gut, aber wieso zu brutal? Und Jüngere könnten das lesen? Resi ist ab 18 bzw. 16 Jahren, da haben jüngere Leser nichts zu suchen. Punkt aus. Da lasse ich nicht mit mir diskutieren. Ich bin zwar selber Erzieher, aber trotzdem manches wie diese Seite ist eben für Erwachsene oder fast Erwachsene und da haben Kinder nichts zu suchen.

  • Zur Brutalität: Gut, dass ihr das schon geklärt habt. :)
    Also, wir sehen es genauso, es ist eben eine RE-Geschichte (auch wenn man das ab und zu fast nicht merkt) und da gehört ein gewisser Anteil an Splatter irgendwie dazu :diablo:
    Außerdem haben Bücher ja merkwürdigerweise nie eine Altersfreigabe, somit sind wir wohl auf der sicheren Seite :D
    Und mal wieder typisch, dass so eine Diskussion, genau vor diesem Kapitel kommt :rolleyes: aber lest selbst :pfeif4:


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 29: Wasserwerfer


    SiN NeR hörte ein lautes Krachen, wie von einem Blitzschlag. Er holte das Fernglas aus seiner magischen Kiste und blickte in die Richtung, aus der das Donnern gekommen war. Er sah sich kurz um, es musste von dem kleinen See gekommen sein, der fast so aussah, als ob er dampfte. Mehr konnte er leider nicht mehr erkennen und drehte sich wieder um, damit er das Fernglas wieder in die Truhe legen konnte. Da sah er plötzlich etwas, das sich bewegte, in der Nähe eine Testhangars. SiN Ner blickte durch das Fernglas und erkannte, dass es Sarlac und AngelS Wesker waren, die auf das Tor zuliefen, dicht gefolgt von drei Hunden.
    „Schon wieder!“ rief SiN NeR fassungslos, Tierausbrüche kamen bei Umbrella wirklich häufig vor. Er musste schnell handeln, denn es gehörte zu seinem Job, dafür zu sorgen, dass möglichst keines der Tierchen das Gelände verließ. Manchmal kam es ihm sogar so vor, als würde er mehr Tiere daran hindern, das Gelände zu verlassen, als Menschen daran selbiges zu betreten. Zielsicher griff er in die Kiste und holte die Parfümflasche heraus. Im Sicherheitstraining hatte er gelernt, dass im Notfall dies die beste Methode sei, um die Bestien von einem abzubringen. Alle Hunde von Umbrella waren so trainiert worden, dass sie zielstrebig nur diesen spezifischen Duft attackieren würden. Die Marke hatte sich fast gar nicht verkauft, da das Zeug stank wie ein läufiger Iltis, somit war es so gut wie ausgeschlossen, dass es tatsächlich jemand verwendete.




    Mit der Flasche in der Hand, blickte SiN NeR aus dem hinteren Fenster des Sicherheitshäuschens und sah, dass AngelS und Sarlac schon sehr nahe waren. Schnell drückte er auf den Knopf, damit sich das Tor öffnete. Dann lehnte er sich aus dem Fenster und warf die Flasche so fest wie er nur konnte den Hunden entgegen. Das parfümhaltige Gefäß traf den größten der Hunde hart am Kopf und zerplatzte. Während sich der Parfüm getränkten Hund noch schüttelte, sprangen ihn der erste der beiden anderen an. Das Wesen, von dem SiN NeR nicht wusste, dass es umb war, schrie auf, als ihm der verwesende Dobermann-Mischling in die Seite biss. Noch während er sich bemühte, das Tier wieder abzuschütteln, sprang der zweite Hund mit weit aufgerissenem Maul auf seinen Kopf zu und verbiss sich im Schädelknochen des großen Tiers. SiN Ner trat aus dem Sicherheitsgebäude heraus und sah zu, wie umb vor Schmerzen jaulte und panisch den Kopf schüttelte, um sich des festgebissenen Hundes zu entledigen. Doch die gnadenlosen Kiefer bohrten sich immer tiefer in seine Haut, mit einem starken Ruck versuchte er ein letztes Mal, das wilde Tier abzuschütteln. Der Hund löste sich, doch er biss erneut zu und riss dem „Master of Beasts“ das rechte Auge heraus. Mit blutüberströmtem Gesicht, schrie das Hund-Mensch-Geschöpf auf, als ihm der Cerberus, ein gewaltiges Stück Fleisch aus der Seite riss. Das Tier, scheinbar durch den Schrei irritiert, spuckte den Fleischbrocken wieder aus und sprang auf den Hals des URULE-Mitglieds zu. Während sich die Kiefer des anderen Hundes immer tiefer in umbs Schädel bohrten und begannen, den Knochen zu zermalmen, durchtrennte ihm das zweite Tier die Halsschlagader. Umbs Schreie verstummten, stattdessen war nur noch ein Gurgeln zu hören. Der „Master of Beasts“ zuckte und trat aus, bis er nicht mehr konnte. Das gurgelnde Geräusch, das aus der Wunde seines Halses kam, erlosch als er leblos zu Boden sank.
    SiN Ner drehte sich um und blickte aus dem Tor heraus, um zu sehen wo Sarlac und AngelS waren, doch er konnte nur noch zwei Punkte am Horizont erkennen. Nachdenklich blickte er ihnen hinterher.
    Als er sich wendete, um sein Fernglas zu holen, bemerkte er, dass einige Leute hinter ihm standen, wichtige Leute. Direkt vor ihm stand T mit einem Gesicht, das fast so rot war, wie seine Haare.
    SiN Ner sah ihn fragend an: „Was denn?“

  • F.E.A.R. : Danke, für das Lob, in diesem Fall hat die Idee für das Bild quasi das ganze Kapitel gestrickt. Zum Glück sah es auch so ziemlich so aus, wie ich es haben wollte :D
    ..und Dich sehen wir vorm Ende auch noch mal ;)


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 30: Taxi to the Quak-Side


    Sarlac rannte, bis seine Muskeln brannten und durch seine Venen Batteriesäure schoss, dann rannte er weiter, bis AngelS „STOP!“ rief.
    Er blickte zurück und sah, wie sie aus einiger Entfernung auf ihn zu ging, AngelS war ziemlich außer Atem.
    „Wir sind wohl langsam weit genug gelaufen, jetzt werden sie uns nicht mehr folgen.“
    Sarlac sah sich um. Sie waren bereits wieder mitten in der Stadt, das Umbrella-Testgelände war kaum mehr als ein Punkt am Horizont.
    „Ja, Du hast recht, wir werden wohl in Sicherheit sein.“ antwortete Sarlac, der jetzt erst merkt, dass er ebenfalls ganz erschöpft war.
    „Lass uns zurück zum UBI-Markt, dort können wir uns überlegen, was wir tun.“
    „Nein!" antwortete Sarlac, „Ich muss unbedingt wissen, was dieser Donner war! Ohne den Knall hätte uns niemand bemerkt und alles wäre in Ordnung.“
    „Ja, aber woher kam das Geräusch?“
    „Er muss grob aus der Richtung gekommen sein, in die wir grade gerannt sind.“
    Beide sahen sich um.
    „Guck mal, Sarlac, siehst Du dass? Es sieht aus, als ob Rauch aus dem See steigen würde.“
    Nach einer kurzen Diskussion über Wahrscheinlichkeit in Raccoon-City eine geo-thermale Quelle zu finden, machten sich die beiden auf den Weg.
    Nachdem Sarlac einen entspannenden Fußmarsch vorgeschlagen hatte, entschied die neue Verdugo-Milchbaronin, dass es sich doch lohnen würde, ein Taxi zu rufen.



    Nach einer relativ interessanten Fahrt kamen sie an den See. Schon beim Aussteigen hörten sie aus der Ferne ein lautes Schluchzen.
    AngelS bezahlte den Fahrer und dankte ihm für die erhaltenen Schönheitstipps, obwohl sie keine Magnum besaß.
    „Hey, hörst Du dass?“ fragte Sarlac
    „Redest Du mit mir?“ fragte der Fahrer
    „Äh, nein, ich rede mit...“
    „Du laberst mich an?“
    „Nein, nein, ich rede..“
    „Du redest mit mir?“
    „Eben nicht, ich rede mit AngelS...“
    „Ich bin der einzige, der hier ist.“
    „Nein, AngelS steht direkt neben mir.“
    „Mit wem kannst Du Sack denn in diesem Ton reden?“
    AngelS legte Sarlac die Hand auf die Schulter und zog ihn vorsichtig zurück, weg von dem Taxi. Während die beiden langsam rückwärts über den Hügel gingen, hörten sie den Taxifaher noch weiter reden: „Eines Tages wird ein großer Regen kommen und den ganzen Dreck von den Straßen spülen, die Spinner, die Freaks, die Gangster, die einem ehrlichen Mann das Leben zur Hölle machen.“
    „Was redet der Kerl denn jetzt die ganze Zeit?“ fragte Sarlac verwirrt im Flüsterton, um den Fahrer nicht auf sich aufmerksam zu machen..
    „Das ist aus der letzten Neujahrsansprache von Osmund Saddler.“ flüstere AngelS zurück.
    „Ach, das ist so ein religiöser Spinner.“ jetzt war Sarlac alles klar.
    Nachdem sie über den Hügel gegangen waren und das Taxi nicht mehr sehen konnten, drehten sie sich um und trauten ihren Augen nicht.
    Am Rand des Sees saß ein kleines gelbes Tier und weinte bitterlichst. Der Grund für die Tränen befand sich in dem dampfenden See, auf dem Wasser trieb der Kadaver eines Krokodils.


    Vorsichtig näherten sich die Beiden dem trauernden Nager, der sie vor Tränen gar nicht bemerkte.
    Mit den Worten „Na, komm kleiner, alles wird wieder gut.“ Legte ihm AngelS Wesker behutsam die Hand auf die kleinen Schultern.
    Erschrocken drehte sich das gelbe Tier um und biss ihr in die Hand.
    „Au!“ schrie AngelS auf, riss ihre Hand nach oben und schlug mit der Bewegung so stark gegen den Kopf des kleine Tiers, dass es einige Zentimeter in die Luft geschleudert wurde und hart mit dem Hinterkopf auf einen Stein schlug.

  • wow genesis hat gefühle...naja armer quaki


    ich weiß nicht mir kommts so vor als könnte die geschichte noch 100 kapitel gehn...man merkt das ihr die geschichte nicht einfach so hinklatscht und gut überlegt(ja behauptet meinetwegen wieder das ich n schleimer bin :P ) und darum is klar das es "nur" um die 40 kapitel werden..aber vll kommt ja i wann ne fortsetzung


    aber sehn wir uns das hier erst mal zu ende an

  • @All: Sorry euch enttäuschen zu müssen, aber es werden unter 40 Kapitel! (Definitiv!) ;(


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 31: Im Wechselbad der Gefühle


    Als Genesis aufwachte, spürte er einen Druck auf seiner Brust und hörte Stimmen.
    “Aber was, wenn das Vieh jetzt Tollwut hat?”
    „Nun sei doch nicht ganz so dramatisch.“
    „Nicht so dramatisch? Im Mittelalter haben die verdammten Viecher die Pest verbreitet. Halb Europa ist eingegangen, wegen einem Haufen kleiner Ratten!“
    „ICH BIN KEINE RATTE!“ schrie Genesis.
    „Es ist wach.“ sagte der Mann, der über ihm stand.
    „Es kann sprechen.“ sagte die Frau, die sich ein Taschentuch um die rechte Hand gewickelt hatte.
    „Ja, es kann sprechen und ES ist eigentlich ein ER, vielen Dank! Könnte der ungehobelte Flegel jetzt bitte von meiner Brust steigen.“
    „Ohhh nein!“ antwortete der Mann, und drückte seinen Schuh noch etwas fester auf Genesis Brust.
    „Wir wissen nämlich, wer Du bist, Mäuschen.“ ,die Frau lächelte und beugte sich über ihn, „Du wirst von Umbrella gejagt, ein großer schwarzer Mann sucht nach Dir.“
    „Hah, vor dem fürchte ich mich nicht!“ platzte es aus Genesis heraus, „Wer hat schon Angst vorm schwarzen Mann?“
    Die beiden Menschen sahen ihn von oben herab an und lächelten.
    Genesis erkannte, dass er geliefert war.
    „Oh, bitte, bringt mich nicht zu Umbrella, ich bin ganz klein und wehrlos!“ fuhr es plötzlich aus ihm heraus. Genesis, wusste nicht, was er tun sollte und in seiner Verzweiflung setzte er die gefährlichste Waffe ein, die er hatte: seinen Blick.



    „Ach guck nur, isses nicht niedlich?“
    „Niedlich? Das verflixte Vieh hat mich grade gebissen!“
    „Oh, ja...Deine Tricks funktionieren nicht bei uns, Mister!“
    Auch seine beste Verteidigung war nutzlos gegen die Beiden. Genesis resignierte:
    „Ach, wisst ihr, vermutlich ist es das Beste, wenn ihr mich einfach bei Umbrella abliefert. Ich verdiene es. Schließlich habe ich grade meinen besten und einzigen Freund auf der ganzen Welt getötet.“ Eine Träne lief ihm die Wangen hinunter.
    „Sag mal.. äh.. kleines Tier.“
    „Genesis, *schnüff*, mein Name ist Genesis.“
    „Ah, gut, mein Name ist Sarlac und die Dame neben mir heißt AngelS Wesker! Also sag mal kleiner Genesis, wie ist das Ganze hier denn überhaupt passiert?“
    Genesis erzählte ihnen von seiner Zeit im Umbrella-Versuchslabor, wie er Quaki kennen gelernt hatte und von seiner Verfolgung durch Anti. Ja, er erzählte ihnen alles bis zu dem Zeitpunkt an dem ihn sein eigener Energiefunken zum Niesen gebracht und der entstandene Blitz Quaki getötet hatte.
    „Also das war dieser laute Knall, der uns bei Umbrella verraten hatte.“ AngelS war nachdenklich geworden, „weißt Du Genesis, dein Knall hat uns nämlich wortwörtlich die Hunde auf den Hals gehetzt.“
    Sarlac blickte kurz auf das Nagetier, „Aber, es war ja nicht seine Absicht, und eigentlich sind wir auf derselben Seite.“ er nahm seine Fuß von Genesis Brust, „Außerdem ist es für alle gut ausgegangen, bis auf den umb.“
    „Der umb?“ Genesis richtete sich auf und sah die Beiden an, „was ist mit dem umb?“
    „Oh, der umb ist tot.“ erwiderte Sarlac.
    „umb ist tot?“ Genesis starrte die Beiden mit offenem Mund an.



    Genesis begann zu tanzen und Purzelbäume zu schlagen. AngelS Wesker und Sarlac sahen ihm eine Weile dabei zu, doch als Genesis zum dritten mal das Lied „Ding-Dong der umb ist tot“ anstimmen wollte, unterbrach Sarlac ihn:
    „Ich will ja deine Freude nicht unterbinden, aber ist das tote Krokodil da drüben, eigentlich dasselbe, das hier gestern einen Neptune gefressen hat?“
    „Oh.“, Genesis gute Laune dämmte sich ein wenig, „ja, Quaki hatte gestern Glück gehabt, da flog ihm so ein Tierchen direkt ins Maul.“
    „Glück? Das war mein geliebter Schnuffi, und ich konnte ihn nicht mal beerdigen.“ seufzte Sarlac.
    „Aber jetzt könntest Du!“ warf AngelS ein, „Wenn wir Quaki beerdigen, beerdigen wir auch Schnuffi mit, schließlich ist er noch in seinem Magen.“
    „Oh ja!“ rief Sarlac und ein Lächeln formte sich auf seinen Lippen, „Das ist ja großartig!“
    Nachdem ihn AngelS mit ein Kopfnicken auf Genesis aufmerksam gemacht hatte, dem wieder Tränen in den Augen standen, fügte Sarlac hinzu:
    „Äh, und sehr, sehr traurig.“