Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem

  • Armer Schnuffi. Bin gespannt wie es sich weiter entwickelt. Sehr, sehr gut bis jetzt. Ihr habt echt gute Ideen. Hoffentlich kommt F.E.A.R. bald wieder um sich mit seinem Daddy zu streiten. Das Krokodil das Schnuffi erledigt hat müsst doch der Partner von Genesis sein oder? Was ist mit Nob...ähh Bob. Es wäre schön wenn er auch wieder kommt. Baut bitte viele, viele Umbrella-Freaks ein, wenn es zu der entscheidenden Schlacht zwischen Sarlac, Angel und Bob gegen Umbrella kommt. Ich sage nur T mit Bazooka.

  • Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 16: Sonnenbrillen und alte Bekannte


    Christian Jung stand im Hangar und bereitete die Testflüge vor. Während die Turbinen vor sich hinbrummten, ließ er den gestrigen Tag Revue passieren:
    Er hatte ein ungutes Gefühl gehabt, als er zum Krankenflügel ging. Warum ausgerechnet Dr. Samulanskynistkernaginzy? Früher hatte er eng mit dem Mann, der aufgrund seines schier unaussprechlichen Namens von allen nur Sam genannt wurde, zusammen gearbeitet. Doch als das Virus-Projekt aus den Fugen geriet lief alles schief. Wusste Sam was damals wirklich passiert war? Christian war in seinem eigenen Netz aus Lügen und Falschspielerei, das er schon vor Jahren zu weben begonnen hatte, gefangen. Warum kam jetzt alles auf einmal?
    Und dann sah er sie, die Schlampe in Rot. Agent Wong stand am Getränkeautomaten und hatte grade ihr Geld eingeworfen.
    „Na was holen wir uns denn schönes?“ fragte Christian sarkastisch.
    „Das ist ein Geheimnis.“
    Christian platzte der Kragen, er lief auf Ada zu, die schnell mit einem Flickflack-Sprung auswich, wodurch er gegen den Automaten rannte. Das Gerät schepperte kurz und Ada, die neben dem Gerät stand griff in den Aufwurf und zog eine Cola aus selbigen.
    „Ahhh, was sollte der Mist? Warum haben sie mir die verdammte Blackbox nicht gegeben?“ Christian tat alles weh.
    „Das darf ich nicht sagen, das ist Top Secret!“ Ada tippte mit dem Finger auf dem Dosendeckel herum.


    „Hau bloß ab, Du durchgeknallte Schnalle!“ Christian konnte es nicht mehr aushalten.
    „Jawohl, Sir“ rief Ada. Wenn Ironie in ihrer Stimme war, konnte man sie nicht hören.
    Agent Wong nahm ihre Sonnenbrille ab und warf sie auf den Boden, wo sie in einem grellen Blendlicht explodierte.
    Als Christian Jung wieder aufblickte, war Ada verschwunden. Die blöde Kuh, er selbst hatte damals die Sonnenbrille für sie erfunden. Er hatte sich schon damals gefragt, weshalb sie 1000 Stück beordert hatte. Doch alleine bei ihren letzten fünf Begegnungen hatte sie sechs der Dinger verbraucht. (Beim ersten Mal war sie noch nicht geübt genug und musste aus der Ferne eine zweite werfen).
    Christian richtete sich wieder auf und ging weiter Richtung Krankenflügel. Aus der Ferne bereits sah er das erste, was ihn an diesem Tag gefiel. Er hatte schon immer eine Schwäche für Schwester Burster gehabt, wissenschaftlich konnte er es nicht erklären, aber irgendwie wirkte sie einfach vertrauenswürdig, man konnte ihr ihre vielen guten Eigenschaften sprichwörtlich ansehen. Er beschloss, dass er kurz mit ihr sprechen würde, wenigstens etwas, worauf er sich freute, mit ihr zu reden gab einem immer ein erhebendes Gefühl. Ja, alleine ihr beim Atmen zuzusehen tat das. Fröhlich grinsend ging er auf sie zu, als sich ihm Sam in den Weg stellte.
    „Hallo Christian, lange nicht gesehen.“
    “Oh, Hallo äh Sam.“
    “Du brauchst Dir keine Mühe zu geben, nenn mich ruhig G-Sam, alle tun es.” sagte Sam und deutete auf sein Auge in der Schulter.
    „Ja, ja, mein Beileid deswegen, wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen.“
    „Seit dem Unfall, um genau zu sein.“
    „Ja, Ja.“
    „Du hast mich nicht einmal besucht, als ich hier im Krankenflügel lag.“
    „Ja, Du weißt eben, wie es ist, man hat immer so viel vor, Arbeit, Arbeit, Arbeit.“
    „Da vergisst man seine Freunde, schon klar. Immer noch der alte Christian. Komm, ich zeig Dir deinen Piloten.“

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    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 17: Eine fatale Diät


    Sarlac griff wieder zum Verdugo-Shake, der neben ihm stand. Die Tränen standen ihm noch immer in den Augen.
    „Armer Schnuffi“, seufzte er „nicht mal beerdigen können wir ihn, weil nichts mehr von ihm übrig ist.“
    „Na komm, wenigstens ging es schnell.“ sagte AngelS, die neben ihm stand „und trauern bringt ihm jetzt auch nichts mehr, was wir tun sollten, ist die Verantwortlichen zu suchen und zur Strecke zu bringen.“
    „Ja, *schnüff*, Recht hast Du.“ Sarlac richtete sich wieder auf, „Auf zum Zoo!“
    Beide machten sich auf den Weg zum Zoo, der zum Glück nur wenige Blöcke vom UBI entfernt war. Die Schlange an der Kasse war nicht sonderlich lang, als die beiden an der Reihe waren sagte Sarlac: „Einmal Verdugo-Züchterin und einmal verrückter Wissenschaftler bitte.“
    „Das wären dann €128,75“ entgegnete die Frau an der Kasse.
    „Wie bitte €128,75 für eine Zoobesuch?“ fuhr es aus Sarlac heraus, „Ist das nicht ein wenig überteuert?“




    „Tut mir Leid, Sir, aber für verrückte Wissenschaftler müssen wir einen Pauschalaufschlag verlangen, damit wir teurer sind als Versuchslabore. Sie würden gar nicht glauben, wie viele verrückte Wissenschaftler schon hergekommen sind, um unseren Tieren ihre Präparate zu geben. Unser Elefant hat sich bis heute nicht von seiner Schuppenflechte erholt, die ihm der letzte verrückte Wissenschaftler, der hier war, verpasst hat.“
    „Also, Fräulein, äh..“ Sarlac las das Namensschild, „Rain, ich bin bestimmt nicht so ein verrückter Wissenschaftler.“
    „Das glaube ich ihnen gerne, aber ich habe da meine Befehle. Und Sie können mich ruhig November nennen.“
    „November klingt nach einem merkwürdigen Vornamen.“ sagte Sarlac.
    „Ja, wissen Sie, ich war das elfte Kind und meine Eltern hatten wenig Fantasie, aber ich und meine kleine Schwester, Dezember haben es noch gut erwischt, sie wollen gar nicht wissen, wie unser kleiner Bruder heißt.“
    Sarlac überlegte kurz, entschied sich aber dagegen, nachzufragen. „Naja, meine Eltern hatten dafür einen etwas merkwürdigen Humor, wie ich an meinen Namen kam, ist übrigens auch eine sehr lustige Geschichte...“
    „MÄDELS!“ rief AngelS dazwischen, „Wir können hier auch gerne noch zehn Stunden Kaffeeklatsch halten, aber eigentlich haben wir Informationen über ihr entlaufenes Krokodil.“
    „Oh!“ rief November fröhlich, wenn das so ist, können Sie natürlich umsonst in den Zoo, Menschen mit Informationen zu entlaufenen Tieren kommen immer umsonst rein.“
    „Oh, das ist aber schön“, freute sich Sarlac, „Wo finden wir denn den Tierpfleger des Krokodils? Holzi war glaube ich sein Name.“
    „Holzi wird sicherlich bei den Elefanten sein, unser Großer braucht nämlich im Moment sehr viel Pflege, sonst juckt der sich noch die gesamte Haut von den Knochen. Ach, Ich wäre auch gerne Tierpflegerin geworden.“
    „Warum sind Sie es nicht?“ fragte Sarlac interessiert.
    „Ich habe da diese Allergie, das ist ganz schlimm, dabei finde ich die Tiere so knuddellig.“
    „Also ich halte mir Neptunes, die haben ganz wenig Haare, wenn Sie Interesse haben, könnte ich ihnen...“
    „MÄDELS!“ rief AngelS erneut, „Wir haben eigentlich noch was zu tun, Sarlac. Oder hast Du Schnuffi schon vergessen?“
    „Nein, nein, natürlich nicht. Wie kommen wir denn am besten zum Elefantenhaus?“
    „Dort vorne hängt eine Karte an der Pinnwand, darauf können Sie sich den Weg ansehen.“ sagte November.
    „Ach, haben Sie da nicht eventuell eine kleine Faltkarte, die wir mitnehmen könnten? Das wäre viel einfacher.“ fragte AngelS.
    „Leider nicht“, sagte November, „der Zoo hat zwar die Karte, aber der Künstler, der sie gemacht hat, hat uns leider damals nicht erlaubt, diese zu vervielfältigen.“
    „Das ist aber merkwürdig.“ bemerkte Sarlac
    „Ja leider lebt der Mann sehr zurückgezogen in den Arklay Mountains, ohne Telefon, da müsste man erst eine Expedition hin unternehmen, um die Erlaubnis zu holen.“
    „Das würde sich aber lohnen!“ meinte Sarlac, „Sicherlich würden sich ihre Besucher dann weniger verlaufen.“
    „Das stimmt, wissen Sie, einmal, das war ganz niedlich, damals hatten die Löwen so großen Hunger, und diese Schulklasse wusste nicht genau wo sie war...“
    „MÄDELS!“ AngelS fing an zu verzweifeln, „Sarlac können wir nicht langsam bitte weitergehen?“
    „Ja klar, tut mir leid, machen Sie es gut, November.“
    Sarlac und AngelS machten sich auf den Weg zur Pinnwand und warfen einen kurzen Blick auf die Karte.


    Sarlac empfand die Signatur des Künstlers als etwas unpassend für einen Zoo.
    „Also hör mal, Sarlac!“ meinet AngelS Wesker, als die beiden sich auf den Weg zum Elefantenhaus machten, „Von einem angehenden Weltherrscher, muss man doch ein bisschen mehr Fokus erwarten können.“
    „Ja, Du hast ja Recht, aber heute bin ich einfach nicht gut drauf, das muss an Schnuffi liegen. Ich hab ja sogar meine experimentellen Medikamente vergessen, das wäre mir normal nie passiert. Ohh, wenn Schnuffi das sehen könnte, so viele Tiere und Sarlac hat nicht eine Spritze für sie“
    „Nimm es nicht so schwer, in Trauer passieren einem die dümmsten Sachen.“ Tröstete ihn AngelS und die beiden gingen dem Elefantenhaus entgegen.
    Als Sarlac und AngelS dort angekommen waren, sahen sie auch gleich einen Mann im Holzfällerhemd.
    „Entschuldigung, wissen Sie zufällig wo wir Holzi finden können?“ fragte AngelS.
    „Ja, Holzi, bin ich selbst.“ sagte der Mann.
    „Du Mistkerl!“ schrie Sarlac los, „Dein verdammtes Krokodil hat meinen Schnuffi gefressen!“
    AngelS hielt ihn fest. „Lass mich das mal machen Sarlac, Du bist da viel zu emotional.“
    „Ja, aber, ich, ich will..“
    „Was habe ich Dir vorhin gesagt über das fokussiert sein?“
    „Aber, aber... ach okay.“ Sarlac setzte sich auf den Boden.
    „Was? Worum geht es hier überhaupt?“ Fragte Holzi verwirrt.
    „Es geht um ihr Krokodil, wir haben es gesehen, als es seinen Neptune gefressen hat.“ Erklärte AngelS
    „Und Du hast gesagt, das Krokodil könnte keiner Fliege was tun.“ schluchzte Sarlac.
    „Ja, das stimmt auch.“ meinte Holzi, „das mit ihrem Tier tut mir sehr Leid, aber Quaki konnte wirklich keiner Fliege was tun, die sind ja viel zu klein und außerdem ist an denen nichts dran. Aber die letzte Woche durch hatte ich ihn auf einer strikten Hai-Diät, das könnte sein Verhalten erklären.“
    „Eine Hai-Diät? Und es fiel ihnen nicht ein, die Leute zu warnen, dass sie ihre Haie nicht unbewacht draußen lassen?“ fragte AngelS
    „Nein, das war mir nicht in den Sinn gekommen. Überhaupt, das Quaki so was macht... Er war so klein und lieb, als ich ihn bekommen habe. Wissen sie, als er damals hier ankam war er noch ganz klein und hat immer nur nach seiner Mami gequakt, deshalb heißt er auch so. Ich hab ihn damals noch in mein Holzfällerhemd gewickelt, so klein und niedlich.“
    „Na gut, das kann ich verstehen,“ meinte AngelS, „aber über die Jahre hätten sie ihn doch mit anderen Augen sehen müssen.“
    „Über die Jahre? Das war vor zwei Wochen, damals passte er noch locker in meine Hand.“




    Sarlac sprang auf. „Und ihnen kam nicht in den Sinn, dass mit dem Tier etwas nicht stimmen könnte?“
    „Nun, nein, es war mein erstes Krokodil, da wusste ich nicht besser Bescheid. Außerdem sind alle Tiere von Umbrella etwas merkwürdig.“
    „Umbrella!“ riefen AngelS und Sarlac wie aus einem Munde.
    „Ja, also eigentlich müsstet ihr euch bei denen beschweren. Und wo war das mit Quaki?“
    „Das war hinten bei dem kleinen See, in den die Kanalisation mündet, aber als wir dort angekommen waren, war Quaki bereits wieder weg.“ sagte AngelS hilfsbereit.
    „Danke! Und noch mal mein herzlichstes Beileid wegen ihres Neptunes, es ist immer schlimm, ein Tier zu verlieren.“
    „Ja!“ sagte Sarlac, „aber jetzt gehen wir zu Umbrella und sie werden dafür bezahlen. MUHAHA!“
    AngelS blickte ihn an und freute sich, das er sein Lachen wiedergefunden hatte. Sie freute sich so sehr, das sie mit einem „Nyahahahahahaha“ mit einstimmte.

  • Ich bedanke mich, trotz nötigung(siehe Sig), für das einbauen in eure Geschichte. :thumbs5:


    Bin schon sehr gespannt was da bei Umbrella so alles passieren wird, da dürften ja sehr viele Weskers(wie im Forum) herumlaufen. :D

  • Zitat

    Original von Sarlac
    SiNNeR : Mit 95%iger Sicherheit Kapitel 21!
    @White Umbrella: genau so sicher Kapitel 23!
    Sorry, dass das bei euch beiden länger gedauert hat, wir schwafeln eben gerne :P



    Tja das beste kommt nunmal ziemlich spät ;)
    hab ich recht SiNNeR?



    :umb:

  • Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 18: Spott und braune Brühe


    Anti ging den langen dunklen Tunnel entlang, in seiner Hand piepte der Peilsender vor sich hin. „Jetzt links abbiegen!“ sagte eine sanfte weibliche Stimme. Anti blickte nach links und sah eine Wand. Er sah sowieso nur Wand, er blickte sie geradeaus entlang, aber es gab keine Möglichkeit zum Abbiegen, er blickte zurück, auch dort gab es keine Möglichkeit. Auch auf der rechten Seite war nichts. Also ging er geradeaus weiter. „Sie haben sich verfahren, ihre Route wird neu berechnet.“ Ertönte es aus dem Gerät. Anti blickte auf die digitale Karte und fragte sich, warum er überhaupt überlegt hatte auf die Anweisungen zu hören, das Signal kam aus der Richtung direkt vor ihm. „Ihre Route wurde neu berechnet, drehen sie um.“ kam es aus dem Navi. Anti beschloss es zu ignorieren und einfach dem Signal zu folgen.
    „Drehen sie jetzt um“ unwillkürlich blickte Anti hinter sich, er trat auf etwas glitschiges, rutschte aus und fiel in das Kanalisationswasser. Als er wieder auftauchte blickte er auf den Weg neben der braunen Pampe, mit der er jetzt bedeckt war und stellte fest, worauf er ausgerutscht war: Krokodil-Kot. Anti war sauer, Genesis verspottete ihn, schon der Bus war ein Zeichen gewesen. Genesis wusste genau, das Anti wegen seines hohen Hustensaftkonsums schon so oft beim betrunkenen Autofahren erwischt wurde, dass ihm der Führerschein abgenommen wurde. Seit dem führ er immer mit dem Bus zur Arbeit. Und jetzt auch noch der Krokodil-Kot, die miese Ratte. Anti war so sauer, dass er gegen die Tunnelwand neben sich schlug, worauf diese zusammenbrach und ein Raum zum Vorschein kam.
    „Neue Reisemöglichkeit, ihre Route wird neu berechnet.“
    Der Staub kroch in Antis Atemwege und er musste husten. *Ehuh Ehuh Ehu*. Er griff zum Hustensaft und stellte fest, das die gesamte Flasche von einer widerlichen braunen Masse überzogen war. *Ehuhu, ehhuehu* Er wischte alles grob weg und führte sie zum Mund. Die wärmende, wenn auch jetzt nicht mehr sonderlich gut schmeckende Masse kroch seinen Hals hinunter, eine Wohltat. Anti blickte in den Raum, den er geöffnet hatte und sah Walnussschalen und leere Whiskeyflaschen. Hier war Genesis Versteck gewesen. Aber es war vollkommen verlassen, der kleine Nager hatte nur soviel zurückgelassen, dass man erkennen konnte, das er da war, aber das wollte er so. Genesis wollte Anti verhöhnen, ein „Ich war hier aber Du bist zu spät, alter Mann!“ stand deutlich im Raum, sehr deutlich sogar, den Genesis hatte es in großen Buchstaben an die Wand gesprüht.


    Anti beschloss, sich wieder um das zu kümmern, weshalb er hier war. Er begab sich wieder aus dem Unterschlupf und zurück in den Tunnel.
    „Links abbiegen in –3 Metern.“ Sagte die Stimme aus dem Navi.
    „Halt’s Maul!“ sagte Anti.
    „Neue verbale Eingabe: Hawaii, ihre Route wird berechnet.“
    Anti seufzte und stapfte dem weiterhin auf der Karte eingezeichneten Punkt entgegen. Er merkte sichtlich, das er dem Punkt näher kam und ihn nur noch wenige Meter von seinem Ziel trennten.
    „Route berechnet, in 25.000 Kilometern rechts abbiegen.“
    Der Punkt war verschwunden, Anti warf das Navi an die Wand, wo es zerschellt. „Route wird neu.....be...ruuu...ruuuu....“ tönte es noch aus dem Geräte, dann war Ruhe. Anti blickte sich um, irgendwo hier musste es sein, und dann sah er es auch schon, auf dem Boden lag das F.E.A.R., in zwei Teilen.
    Anti griff in seine Tasche und zog das Funkgerät heraus: „Zentrale *ehu* Zentrale, bitte kommen“
    „Jawohl Mr. X, wie ist die Situation?“
    „Das F.E.A.R. ist zerstört, Projekt Genesis ist entkommen.“
    „Das ist nicht sonderlich gut, AUUUUUUUUUUUUU!“ heulte es aus dem Gerät. Anti realisierte, das er nicht mit T sprach, sondern mit dem Master of Beasts.
    „Ich werde mich auf den Weg an die Oberfläche machen, dort werde ich eine neue Suchaktion starten.“
    „Aber bringen sie das F.E.A.R. mit, AUAUAUAUUU!“
    „Sir, *ehuhuhu ehuehu hu hu*“ Anti griff wieder zur Hustensaftflasche, „das F.E.A.R. ist Schrottreif, das können wir vergessen.“
    „AUU, Sie werden das F.E.A.R. reparieren lassen UOOOUUU, wir brauchen es noch!“
    „Jawohl Sir, ganz wie Sie meinen“, sagte Anti und sammelte das F.E.A.R. ein.

  • Sarlac
    Das ist ja noch richtig diplomatisch ausgedrückt...
    @all
    ...wir bespannen hier JEDEN!!! :laugh1:
    Niemand ist sicher... :diablo:


    Jetzt aber (eeeendlich) das neue Kapitel...




    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 19: AngelS exploriert


    Nachdem Sarlac und ich beinahe eine Viertelstunde lang wie die irren gelacht hatten, fiel mir plötzlich ein, das ich ja noch die Schnabeltiere sehen wollte. Da Sarlac noch immer nicht aufhörte zu lachen, obwohl ich ihn schon mehrfach mit einem langen Stock geknufft hatte, zerrte ich ihn einfach hinter mir her.
    Ich war ziemlich ratlos, wo ich hingehen sollte. Dieses Faltkartenproblem des Zoos begann mich wirklich zu stören. Vor allem, weil es ziemlich schwierig war, mit einem 'MUHAHA'-lachenden verrückten Wissenschaftler am Arm nach dem Weg zu fragen. Dennoch lohnte sich das Herumirren...
    Mit diesem Zoo schien in der Tat etwas nicht zu stimmen. Und zwar nicht nur das schnellwachsende Riesen-Mini-Krokodil, der Elefant mit Schuppenflechte und eine Angestellte mit Tierallergie...
    Als ich gerade mit Sarlac, der endlich doch aufgehört hatte zu lachen, darüber fachsimpelte, wie man sich die Schmerzunempfindlichkeit der Nackmulle zu Nutzen machen könnte, beobachteten wir eines dieser possierlichen Tierchen dabei, wie es einen großen Schluck aus einer weggeworfenen Flasche RedClaire-Cola nahm... dabei weiß doch jeder Depp, dass Nacktmulle nicht trinken...
    Und auch die stundenlang grasenden Giraffen kamen uns spanisch vor. Genau wie der Papagei, der uns ein fröhliches "Un forastero!" entgegen krächzte.
    Als wir an den Pinguinen vorbeikamen, die sich an einem Lagerfeuer wärmten, war es glasklar, das Umbrella hier tiefer drinsteckte, als wir zunächst angenommen hatten.


    Kopfschüttelnd betrachtete ich die frierenden Antarktisbewohner. "Wer denkt sich so bekloppte Tierversuche aus?" Sarlac leckte an seinem Softeis. "Der Chef von Umbrella muss ein echter Scherzkeks sein..."
    Nun, das stand außer Frage. Und unterstrichen wurde diese Aussage noch von dem merkwürdigen 'HIHUHAHA-Gelächter der Hyänen im Nachbargehege.


    Doch sensibel wie ich nun mal bin, bemerkte ich auch den neuerlichen Anflug von Trauer in Sarlacs Stimme. Also schleppte ich ihn nun endlich zu den Schnabeltieren. Jeder liebt Schnabeltiere! Das sollte ihn wieder etwas aufheitern. Außerdem würde er mir dann wieder einen Vortrag über Kloakentiere halten können und ein wenig Klugscheißerei würde ihm gut tun.
    Während er sich an dem Anblick des herzigen Geschöpfs ergötzte, las ich interessiert das Schild mit der "Hallo, Besucher. Ich bin Gaby das Schnabeltier."-Überschrift.
    Und sieh an... ich war noch nicht mal halb durch Gabys Daten, da war er wieder, der gute, alte Sarlac.
    In mich hineinlachend lauschte ich seinen weisen Worten über eierlegende Säuger, Hornplatten zum Zermahlen von Nahrung und australischen Süßwasserlebensräumen und freute mich wie ein Schnitzel auf unseren morgigen Rachefeldzug gegen Quaki und Umbrella...
    Und alles mit der alten, Chinesischen Weisheit im Hinterkopf: Schnabeltier am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen.

  • So, heute mal ein etwas anderes Kapitel:


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 20: Krokodiltränen


    Quaki blickte auf den Mann, der das Ufer des kleinen Sees entlang lief. Es war Holzi, Quaki mochte ihn wirklich gerne. Nicht so, wie er Haie mochte, anders, das war noch sehr schwierig für ihn. Quaki wusste zwar, dass er ein Mensch war, und Menschen waren böse, abgrundtief böse, das hatte er im Labor gelernt. Aber Holzi war anders, Holzi hatte ihn in den Arm genommen, als er klein war und als er Fieber hatte, warf er ihm gefrorene Fische zu. Holzi war nett. Aber Genesis sagte, es gäbe keine netten Menschen, sondern nur böse. Holzi war aber mindestens weniger böse, fand Quaki, fast so wenig wie Genesis.
    Holzi stand am See und rief: „Quaaaakkiiii! Quaaakkii! Wo bist Du? Quaaakii?“
    Quaki wollte gerne aus seinem Versteck kommen. Hinter dem Schilfbusch konnte man kaum in den Kanalisationsauslauf gucken, in dem er saß. Holzi würde ihn nicht sehen.
    Eigentlich wollte er gerne zurück in den Zoo. Klar, dort konnte er nicht hingehen wo er wollte, aber hier konnte er das auch nicht, denn Genesis sagte ihm, wo er hin sollte.
    „Geh da bloß nicht raus.“ flüsterte Genesis ihm zu.
    Quaki sah Holzi lange an, aber er konnte nicht rauskommen. Genesis hatte ihm damals im Labor sehr beigestanden. Die schlimmen Tage waren nur durch ihn zu Überstehen gewesen. Er schuldete es Genesis, bei ihm zu bleiben.
    Holzi hatte den See mehrfach umrundet, mit einem Seufzen blickte er zurück. Während die Sonne langsam unterging, machte er sich auf den Weg über den kleinen Hügel, weg vom See und weg von Quaki.


    Eine einzelne Träne lief Quakis Kopf hinunter.