Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem

  • Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere an die ewigen Diskussionen zur Erlangung der Welherrschaft von mir und AngelS Wesker im "Welches Monster als Bodyguard"-Thread.


    Da wir aufgefordert wurden, dort nicht mehr zu posten (und wir beide einen an der Klatsche haben), dachten wir uns, wir entwickeln das ganze zu einem Fanfic.


    Bitte fragt uns, falls Ihr irgendetwas aus der Geschichte irgendwie verwenden wollt.
    Wir bedanken und entschuldigen uns bei folgenden Usern, die in der Geschichte vorkommen, bzw. dies noch werden:


    anTiPhobia
    Austin89
    bacita
    Bandersnatch
    BARRYBURTON
    Bio`
    Chestburster
    Christian Jung
    devilman
    F.E.A.R.
    for(n)ever
    G-Sam
    Genesis
    Holzi
    HunkUSFU
    Iron Maiden
    lilumax
    Mr.Death
    November Rain
    RedClaire
    SiNNeR
    T-Vairus
    umb
    Verdugo
    White Umbrella


    Eure Gastauftritte sind zur Belustigung gedacht und nie böse gemeint. Seid also nicht sauer, wenn wir euch sterben lassen...


    Jedes Kapitel wird als einzelner Post hier erscheinen.


    Dieser Teil und Teil 2 sind zwar bereits beendet, aber wer weiß, vielleicht geht es ja irgendwann doch nochmal weiter, darum gilt immernoch:
    Wer Teil der Geschichte sein möchte, oder Ideen hat, was noch geschehen kann, möge sich bitte hier melden, jede Idee ist willkommen, sei sie auch noch so bekloppt (wir sind es ja auch)!


    Dank b3 +|uNr34l|+ existiert inzwischen eine pdf-Version der Geschichte, die ihr euch hier herunterladen könnt (ihr benötigt beide Teile):

  • Sorry, das lag einfach nur daran, das man nicht auf sich selbst antworten kann, und AngelS mit der Wii leider kein Copy und Paste machen kann...


    Jetzt geht's los:


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 1: Die ewige Suche nach dem Anfang


    Seit Anbeginn der Zeit lebt die Menschheit in dem stetigen Glauben, dass es diesen wahrlich gegeben habe. Doch Zeit und Raum drehen sich, im unendlichen Kreisschluss der Ewigkeit, in ihrem immerwährenden Tanz mit sich selbst und wiederholen ihre Bahn im Verlauf der Äonen. Und unsere Geschichte nimmt ihren Anfang:



    Oder, wie der geneigte Leser bereits richtig gefolgert haben wird: In nicht allzu ferner Zukunft genau hier!


    Im Zwielicht eines Raumes saß ein Mann und arbeitete an seinem Traum, dem Traum eines bescheidenen Mannes, der noch zu träumen wagte, einem gigantischen TODESLASER!




    Mit einem Knarren öffnete sich die Tür und eine schrille Stimme ertönte: „Mensch Junge, wie sieht das denn hier wieder aus? Räum doch mal dein Zimmer auf! Und wie Du wieder aussiehst! Ganz voll Öl und Blut, hast Du dich heute überhaupt schon gewaschen?“
    „Aber Mami, ich muss doch meinen Todeslaser fertig basteln, damit ich die Weltherrschaft an mich reißen kann.“ Antwortete die immer noch finstere Gestalt der zugegebenermaßen noch viel finstereren Gestalt.
    „Ja, ja die Weltherrschaft, das erzählst Du jetzt schon all die Jahre, was soll das nur für ein Chaos werden, wenn Du nicht mal dein Zimmer aufräumen kannst?“
    „Ist ja gut Mami, ich räum ja schon auf…“
    Nach diesem kurzen Rückschlag beschloss unser charismatischer Protagonist, dass es nunmehr Zeit sei in Aktion zu treten und sich endlich eine Putzhilfe zu holen.
    Gleich am nächsten morgen machte sich der gutaussehende Wissenschaftler auf zum Arbeitsschwarzmarkt, der sich wie immer direkt hinter dem Sofa abspielte, das seit Jahr und Tag auf dem Parkplatz der Raccoon Police Departments stand.

  • So, da ich Copy&Paste kann, übernehme ich das nächste Kapitel für Sarlac:


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 2: Eine schicksalhafte Begegnung
    Nach einem kurzen Fußweg mit schwerem Gepäck fand sich unser Protagonist auf dem Schwarzmarkt wieder, der seit Jahrzehnten von allen Polizisten unbeachtet stattfand, da selbst Polizisten zu faul sind mal hinter dem Sofa nach etwas zu suchen.
    Schwer beladen zog der gottgleiche Weltherrscher in Spe über den Markt, auf der Suche nach einer Putzhilfe, als eine Stimme in sein Ohr drang:
    „Werter Herr? Werter Herr?“
    Er drehte sich um und erblickte ein seltsames Mädchen in einem rosa Kleid und Sonnenbrille.



    Für einen Moment sah er sie sprachlos an.
    „Mein Name ist AngelS Wesker“ sprach sie weiter, „und ich Suche zur Zeit nach Investoren, für mein Geschäft, darf ich fragen, wer sie sind?“



    brach es aus dem großen Wissenschaftler heraus.
    „Es freut mich, sie kennen zu lernen Herr Muhaha.“ sagte AngelS.
    „Äh nein, Muhaha ist nur mein manisches Lachen, das ich mir vor Jahren antrainiert habe.“ antwortete er, der dringend mal seinen Namen nennen sollte, da dem Erzähler die glorifizierten Beschreibungen ausgehen, „Mein Name ist Sarlac“ (Na endlich...)
    „Ach so, und was ziehen sie dort in dem großen Wassertank hinter sich her?“
    „Ach das ist nur mein Lieblings-Neptune Schnuffi, der noch mit seinem Essen spielt“



    „Und normalerweise, nehme ich mir die Zeit und sprenge ein Loch in den Gehweg, damit Schnuffi etwas platz zum spielen hat, doch heute war ich etwas in Eile.“



    „Ach das kenne ich nur zu gut“ antwortete AngelS, „man hat so viel zu tun und kann sich gar nicht mehr die Zeit nehmen, für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Mit meinen Verdugos geht es mir genauso.“
    „Ach sie züchten Verdugo?“ fragte der Mann mit dem Haitank.
    „Ja, mein Traum ist es, eines Tages mit einer Armee von Verdugos die Weltherrschaft an mich zu reißen.“
    „Die Weltherrschaft? Ja, das ist ein schwieriges Unterfangen, daran arbeite ich auch schon lange. Ich habe sogar schon einige Neptunes gezüchtet und mein Todeslaser ist fast fertig.“
    „Ein Todeslaser, wozu brauchen Sie den denn?“
    „Ja, das habe ich mir noch gar nicht so wirklich überlegt, ich dachte, ich trage den so mit mir rum, während ich meine Haitank hinter mir herziehe.“
    Hinter AngelSeseseses dunkler Sonnebrille war ein kurzes leuchten zu erkennen.
    „Sie könnten sich doch ein Hausboot kaufen und auf dem wohnen, dann müssten sie nicht immer den Haitank hinter sich herziehen.“
    „Aber natürlich!“ Sarlac fasste sich an den Kopf, „Und mit dem Laser schmelze ich einfach die Polkappen, dann komme ich mit dem Hausboot auch fast überall hin. Danke werte Dame, Sie haben mir sehr geholfen!“
    „Moment, moment, sie wollen doch wohl noch nicht gehen, ich habe ihnen doch noch gar nicht von meiner Geschäftsidee erzählt, für die ich dringend Investoren suche.“ Sprach AngelS und holte einen kleinen Flyer aus ihrer rosafarbenen Handtasche hervor.



    „KFV?“ fragte Sarlac mit gerunzelter Stirn.
    „Ja, da meine Verdugo-Zucht einfach zu groß wird, dachte ich mir, dass ich mich von einigen meiner Süßen verabschieden muss. Ich wollte dann einen kleinen Imbiss eröffnen, in dem ich sie dann Kenntucky-Stile frittiere und zum Verzehr anbiete, ich habe auch schon eine sehr lukrative Örtlichkeit vor einem UBI-Geschäft.“
    „Sie wollen ihre Verdugos schlachten und vor dem „Umbrella Bioweapons Industires“-Gebäude verkaufen? Und das nur weil ihre Herde zu groß wird? Gäbe es da nicht andere Möglichkeiten zur Regulierung der Population?“
    „Vermutlich schon“ sagte AngelS kleinlaut, „aber ich habe nie gelernt, die Männchen von den Weibchen zu Unterscheiden, weshalb sich meine Kleinen so schlagartig vermehren.“
    „Da haben Sie Glück, den in meiner Zeit an der UUUUU habe ich einen Kurs in Verdugologie belegt.“
    „UUUUU?“ fragte AngelS leicht verwirrt.
    „Die Umbrella Underworld University for Universal Usurpers“ sagte Sarlac stolz und zeigte auf das Motiv seines T-Shirts.



    „Utilo Umbrellam et uro Urbem“ las AngelS Wesker vor, „Ich nutze den Regenschirm und verbrenne die Stadt? – Das ergibt doch gar keinen Sinn.“
    „So ganz habe ich es auch nie verstanden“, gab Sarlac zu „Ich vermute, dass es einem lehren soll, um die Ecke zu denken, ich selbst wäre nie darauf gekommen, einen Regenschirm zur Brandentfachung zu verwenden.“
    „Oder der Regenschirm soll verhindert, das jemand das Feuer löscht, wenn jemand mit Wasser ankommt, kann man ja einfach den Regenschirm über das Feuer halten und es geht nicht aus.“ Schlug AngelS vor.
    „Natürlich, man soll auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, das war die goldene Grundregel in „Massenvernichtung für Fortgeschrittene“. Das klingt sehr logisch, haben sie auch studiert?“
    „Ach ich wollte immer, aber die Verdugo-Zucht kam mir dazwischen. Und wollten sie mir nicht eigentlich etwas über die Tierchen erzählen?“
    „Oh ja, natürlich“ Sarlac fasste sich erneut an den Kopf, „Verdugos sind Kloakentierchen, daher gestaltet sich das Auseinanderhalten von Männchen und Weibchen schwierig, da den Männchen ein Hodensack fehlt. Der einzige Unterschied ist der bei den Männchen nicht in der Kloake endende rudimentäre Penis. Sprich bei den Männchen müssten Sie ein kleines Zipfelchen sehen können.“
    „Ach so“, sagte AngelS leicht verdutzt, „Und die Weibchen, kann man die auch irgendwie erkennen?“
    „ Die Weibchen haben zwar Milchdrüsen, im Gegensatz zu den übrigen Säugern fehlen jedoch die Zitzen, stattdessen wird die Milch über zahlreiche Öffnungen auf das Milchdrüsenfeld des Bauches abgesondert, von wo die Jungtiere sie aufnehmen.“
    „Aha, wenn die Weibchen Milch geben, könnte man die dann auch melken?“
    „Nun ja, das mit dem melken wird wohl eher schwierig werden, vielleicht könnte es durch häufigeres reiben des Bauches funktionieren.“
    AngelS Weskers Augen wurden groß, „Sie sagen, ich könnte meine Verdugos melken, indem ich ihnen einfach die Bäuche reibe?“
    „Ja, das sage ich wohl.“ stammelte Sarlac etwas verwirrt.
    „Dann muss ich schnell nach Hause und Bäuche reiben!“ rief AngelS die bereits während des Satzes zu laufen begonnen hatte so dass sie bei den letzten Worten nur noch ein kleiner Punkt am Horizont war.

  • Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 3: Natch der Bruchpilot


    Leutnant Bander S. Natch liebte seinen Job. Vor gut einem Jahr war ausgerechnet er aus tausenden Bewerbern ausgewählt worden für eine extrem gut bezahlte Position bei Umbrella, einer Organisation, die viele Menschen für böse hielten, doch was konnte schon böse sein an einer Firma, die ihn dafür bezahlte mit Mach3 durch die Luft zu sausen?



    Und das tat er grade. Seit seiner Einstellung vor einem Jahr war Bander Projektleiter und Testpilot für die Abteilung: Umbrella Research and Development of Electronic Airborne Defencesystems (URDEAD). Zu seinen Aufgaben zählte es Prototypen für den Lufteinsatz zu entwickeln und diese auch selbst zu testen. Aus der Chefetage war die Anweisung gekommen, das die entwickelten Projekte eine möglichst simple Steuerung zu besitzen hätten. Bander hatte dies nie verstanden, war Umbrella zu geizig, um Piloten ausbilden zu lassen? Oder wurden die Piloten nur immer dümmer? Die Jets sollten „selbst von Piloten gesteuert werden können, die bereits Hirntot sind“ hatte es aus der Chefabteilung geheißen. Was sollte es nur bedeuten? Nun ja, wie sein Vorgesetzter, den er nur unter dem Buchstaben „T“ kannte, ihm einst gesagt hatte: „Leutnant Natch, sie werden nicht bezahlt um Fragen zu stellen, sondern um Befehle zu befolgen.“ Und für Umbrella tat er es gerne. Zu seinem letzten Geburtstag fand er einen tadellos erhaltenen 1969er Dodge Charger vor seiner Tür, eine wundervolle Geste für einen MOPAR-Fan.



    Im inneren fand er lediglich eine kleine Karte mit dem Umbrella Logo, Bander wusste, das er die richtige Wahl getroffen hatte.
    Er hatte es sich aber auch verdient, seine Arbeit war beispielhaft gewesen, obwohl er erst vor einem Jahr begonnen hatte, war er schon am Ziel angelangt. Das Flugzeug in dem er jetzt saß ließ sich bereits durch wenige rudimentäre Handgriffe lenken, alle anderen Funktionen, wie das Abfeuern von Waffen oder die Landefunktion wurden durch eine Serie von Grunz- und Stöhnlauten ausgelöst, ganz wie Umbrella es gewollt hatte. Leutnant Natch konnte wirklich keinen einzigen Fehler mehr mit diesem Jet feststellen.
    „Hier spricht Leutnant Natch.“ sagte er stolz ins Mikrofon, „die Tests sind abgeschlossen, der Jet funktioniert einwandfrei, wie beordert. Status: Gold“
    „Verstanden Status: Gold.“ Ertönte eine mechanische und dennoch weibliche Stimme aus dem Intercom. „Danke für ihre Hilfe Leutnant Bander S. Natch.“
    Bander grinste vor Zufriedenheit hinter seiner Atemmaske.
    „Die Selbstzerstörungssequenz wurde eingeleitet, bitte verbleiben sie auf ihrem Platz.“
    „Was??“ es musste ein Irrtum sein, Bander traute seinen Ohren nicht.
    Er ruderte wie wild mit den Armen und blickte um sich, doch es half nichts, den Einbau eines Schleudersitzes hatte Umbrella explizit verneint. Während er verzweifelt nach einer Lösung suchte, zählte die metallische Frauenstimme unaufhaltsam nach unten.
    „5-4-3-2-1-vielen Dank dass sie mit Umbrella Air geflogen sind. URDEAD.“



    Für einen Moment hörte er einen lauten Knall, dann hörte er nichts mehr, sein Trommelfell war geplatzt. Er versuchte über seine Schulter zu blicken, und sah die ersten Flammen, das Heck des Flugzeugs brannte, der vordere Bereich der Kabine jedoch noch nicht. Unaufhaltsam krochen die Flammen voran und bahnten sich ihren weg zur Sauerstoffversorgung. Es waren nur wenige Sekunden vergangen, seit der Explosion, für Bander war es eine Ewigkeit. Die Flammen hatten den Sauerstoffschlauch erreicht, die Ummantelung war gerissen. Mit rasender Geschwindigkeit bahnte sich das Feuer seinen Weg zu Banders Gesicht, das Plastik schmolz und verbrannte sein Fleisch. Panisch versuchte Bander die Sauerstoffmaske vom Gesicht zu bekommen, doch sie war bereits mit seiner Haut verschmolzen. Er riss mit aller Kraft an der Maske, als er sie in den Händen hielt stellte er fest, das er seine gesamte Haut mit ihr von den Knochen gezogen hatte. Es war das letzte, was er in seinem Leben sah.



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    Na da warte ich mal die Beschwerden ab... :rolleyes:

  • Holzi : Schön, dass es Dir gefällt! Du wirst dann vermutlich so um und bei Kapitel 8 auftreten :D


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 4: Die einsilbige Putzhilfe


    Nachdem er schon einige Zeit über den Arbeitsschwarzmarkt gewandert war, hatte Sarlac immer noch keine Putzhilfe gefunden. Ein komischer Mann mit Maske vor dem Mund, hatte ihn immer nur Fremder genannt und versucht ihm ein Tier zum Putzen zu verkaufen. Sarlac hatte sich mehr auf die scheinbar ständig wechselnden Augenfarben des Mannes konzentriert, als ihm zuzuhören, so dass es ihm so vor kam als hätte er nur gesagt, dass er eine Auswahl guter Sachen hätte unter anderem ein Tier, das sämtlichen Schmutz einfach mit seiner langen Zunge auflecken würde, ganz egal wo es dreckig sei. Bei der letzten Anmerkung hatte eines seiner vielfarbigen Augen gezwinkert. Sarlac beschloss, das ihm der Mann irgendwie unheimlich war und wünschte sich, der Mann würde schnellst möglich in ein anderes Land auswandern.
    Ein zweiter Verkäufer, der genauso aussah, wie der erste, wollte ihm einen Satz magischer Kisten verkaufen, bei denen alle Gegenstände, die in eine Kiste gepackt würden auch in allen anderen Kisten verfügbar wären. Sarlac lehnte ab, denn erstens suchte er eine Putzhilfe und zweitens gefiel ihm die Idee nicht, da ihm ja jederzeit jemand anderes seine Sachen aus einer der Kisten klauen könnte. Nach einer ewigen Zeit sah er endlich jemanden, der ihm zusagte. In weiter ferne sah er einen riesigen Mann über die Masse ragen, der einen riesigen Staubsauger auf dem Arm trug. Er kam näher und betrachtete ihn von oben bis unten.
    „Sag mal mein Freund, hast Du jemals daran gedacht, im Reinigungsbusiness Karriere zu machen?“
    „S.T.A.R.S.“ antwortete der Riese im Ledermantel.
    „Nun ja, zu einem Star wird man so sicherlich nicht, aber ich würde dich schon ganz gut bezahlen, und wenn Du Schauspieler werden möchtest kannst Du jeder Zeit auch zu Vorstellungsgesprächen gehen, das sehe ich ganz locker.“
    „MOMENT MAL FREUNDCHEN!“ ertönte eine Stimme von der Seite. Neben Sarlac stand ein Mann mit roten Haaren und Bart.
    „Wer bist Du denn?“ fragte Sarlac, etwas erbost, darüber, dass er aus dem Einstellungsgespräch gerissen worden war.
    „BARRYBURTON“ antwortete der Mann mit Bart
    „Ach so, Barry.“ murmelte Sarlac und rieb sich das Ohr, „aber müssen Sie eigentlich so schreien?“
    „OH, ICH SCHREIE WIEDER?“ rief Barry und fasste sich ans ebenfalls Ohr, „dann hatte ich wohl heute morgen wieder vergessen mir die Ohropax aus den Gehörgängen zu nehmen. Das passiert mir öfter.“
    „Gut, dass wir schon mal das Geschreie hinter uns gelassen haben, aber was wollen Sie eigentlich?“
    „Ich will Sie daran hindern Bob anzuheuern.“ Platzte es unverblümt aus Barrys heraus.
    „Bob? Sie meinen unseren großen Freund hier? Warum denn das?“
    „Zum einen brauchen wir ihn hier, er ist unser Hausmeister im RPD und zum anderen muss ich ihn verhaften, denn er hat grade Brad Vickers getötet, sehen sie, er hat die Leiche noch immer in der Hand!“



    „Ach? Und ich hatte mich schon gewundert, das er so eine Komische Handtasche hat. Aber weshalb wollen sie ihn verhaften? Die Leiche liegt doch nicht mehr im RPD rum, oder?“
    „Äh, nein aber er hat ihn doch noch in der Hand.“ antwortete Barry etwas erstaunt.
    „Sie geben ihm ja auch keine Gelegenheit, die Leiche zu beseitigen, denn das würde er bestimmt noch tun. Brad kommt dann wohl in die Recycling-Tonne für ähhh..“
    „S.T.A.R.S.!“
    „Sehen Sie, er will doch nur seine Arbeit tun, oder gab es daran schon mal etwas auszusetzen, finden Sie häufig Leichen im RPD?“
    „Nein!“ antwortete Barry „Wirklich nicht, wenn ich genau drüber nachdenke verschwinden die meisten Leichen sogar, wenn man eine Raum kurz verlässt und anschließend wiederkommt.“
    „Sehen Sie, was Bob für eine hervorragenden Job macht? Alles blitze blank“
    „Aber grade deshalb brauch wir ihn doch! Grade neulich erst kam Jill – Ach *seufz* Jill – ins Revier und hat 6 Leute erschossen, weil sie Zombies waren.“
    „Oh Zombies im RPD, wirklich?“ fragte Sarlac schon fast mit Begeisterung.
    „Nein, eigentlich nicht, Jill hatte nur mal wieder zu viel von ihren grünen Kräutern genascht und war auf einem schlimmen Trip.“
    „Ach so, das ist ja was ganz normales, dann...“ stellte Sarlac etwas enttäuscht fest.
    „Auf jeden Fall lasse ich Bob hier nicht einfach so weg. PASTA äh BASTA!”
    “Und was, wenn ich ihnen ein Angebot machen würde, das Sie nicht ausschlagen können?“ zu diesem Zeitpunkt war Sarlac bereit, für eine solche Putzkraft wirklich alles zu geben.
    „Was könntest Du schon haben, das ich will, Bürschchen?“ sagte Barry hochnäsig.
    „Nun ja, ich hätte hier dieses Sandwich...“
    „Ohhhhh..“ Barrys Augen wurden groß, „etwas ein Jill-Sandwich?“
    „Äh, klar, warum nicht?“ erwiderte Sarlac schulterzuckend.
    „Danach suche ich schon so lange“ sagte Barry, dem sichtlich alle Säfte zusammenliefen, „na gut, dann will ich mal nicht so sein, nimm Bob mit und GIB MIR DAS SANDWICH!“
    Sarlac warf ihm das Sandwich entgegen und wandte sich wieder Bob zu. Mit den Worten „Na dann komm mal mit, ich zeig dir deine neue Unterkunft!“ setzte sich Sarlac in Bewegung und Neme.. äh Bob folgte ihm, den Haitank ziehend. „Sag mal Bob, wo hast Du eigentlich deine Putzausbildung bekommen?“
    „S.T.A.R.S.!“
    „Wow, eine Eliteausbildung, das findet man nicht jeden Tag!“
    Und so zogen die zwei der untergehenden Sonne entgegen.

  • Weiter geht's! Zur Feier des Tages mit einem Gastauftritt von Gene (und anderen)!


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 5: Die Rache der Ratte


    Austin stand an der Bushaltestelle, Tage schon hatte er vergessen, das Paket abzuschicken, doch nun war es soweit. Er würde zum Postamt fahren und das Paket abschicken, aus der ferne kam der Bus näher, fuhr auf ihn zu und überrollte ihn.
    Der Bus schlenkerte wild von einer Seite zur anderen. Am Steuer saß eine kleine gelbe Ratte, die sich selbst nach dem Umbrella Projekt, dem sie einst angehörte, Genesis nannte. Jahre hatten die Mitarbeiter von Umbrella Nadeln in ihn gesteckt, ihn wieder und wieder gepeinigt und gequält, doch jetzt war die Zeit der Rache gekommen, Rache an Umbrella und allen Menschen!



    Genesis trank Whiskey aus einer Wallnussschale, während er fuhr, sein Ziel war ihm klar. Er raste die Straße hinunter direkt auf die Wand zu und durchbrach sie. Der Aufprall schleuderte ihn in den Fußraum, er blickte auf und kroch zur Tür, mit Zufriedenheit sah er das Loch in der Wand und lachte. Dann leckte er ein wenig des verschütteten Whiskeys vom Boden des Busses, sprang auf den Gehweg, rannte ihn ein kurzes Stück runter und verschwand in einem Kanalisationsschacht.


  • coole geschichte leute das beste daran ist das man nie lange auf den nächsten teil warten muss....stell mich auch gern zu verfügung um mitzumischen auch wenn der nick vll ein wenig schwer reinzubringen ist^^stell mir schon vor am ende eine epische schlacht zwischen mir und genesis bei der ich einige unwichtige körperteile verliere und nach welcher genesis mir offenbart das er mein vater ist... :thumb3: ;)

  • Zitat

    Original von F.E.A.R.
    stell mir schon vor am ende eine epische schlacht zwischen mir und genesis bei der ich einige unwichtige körperteile verliere und nach welcher genesis mir offenbart das er mein vater ist...



    BÄMM! Du wurdest soeben von George Lucas wegen unrechtmäßiger Kopie geistigen Eigentums verklagt und musst die 10 Millionen Euro jetzt auf dem Zwergenstrich verdienen.


    Ich verwehre mich an dieser Stelle auch gegen die Bezeichnung Ratte.


    Eichhörnchen, verdammt nochmal, ich bin ein Eichhörnchen:aarghh:

    "Every normal man must be tempted, at times, to spit upon his hands, hoist the black flag, and begin slitting throats." - H.L. Mencken

  • Uuuh epische schlacht, gut gegen böse... :laugh1:


    Aber die Story ist geil, ihr habt sehr viel langewiele was? ;) . Bin auf den nächsten abschnitte gespannt.


    Und achtung..
    Bald will das halbe Forum eingebunden werden in diese epische geschichte. ..Ich auch :laugh1:

  • Zitat

    BÄMM! Du wurdest soeben von George Lucas wegen unrechtmäßiger Kopie geistigen Eigentums verklagt und musst die 10 Millionen Euro jetzt auf dem Zwergenstrich verdienen


    ja mit dir als bester kunde...geht das geld wieder schnell rein...möchtegern-eichhörnchen


    sry wegen spamm war das erste und letzte mal^^geht hier ja schließlich um eure geschichte

  • @ White Umbrella, F.E.A.R. & G-Sam: Das kriegen wir hin, bei euch wird das dann so um und bei Kapitel 11-15 was werden. (Ihr werdet allerdings alle in unterschiedlichen Kapiteln vorkommen). Unser Tempo wird sich leider auch noch verlangsamen, da wir ganz gut was im vorraus geschrieben hatten. :D


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 6: AngelS reflektiert
    Es sollte ein bedeutender Tag werden in meinem Leben.
    Ich musste dringend Investoren finden, sonst würde ich einen Teil meiner Verdugos unter Wert an die Produzenten von miesen Low-Budget Monsterfilmen verkaufen müssen. Und weil damit niemandem geholfen wäre, war es höchste Zeit, einen reichen Vollidioten zu finden.
    Da ich erst einen Tag zuvor beschlossen hatte, ein wenig verrückt zu sein, zog ich mein provozierendes rosa Kleid an, mopste meinem 'Haustier' die Sonnenbrille (was ihn auch daran hindern würde, mir zu folgen, da er sich ohne nicht aus dem Haus traut), und machte mich auf den Weg hinters Sofa.
    Jedem, der auch nur halbwegs nach Geld aussah, hielt ich meinen KFV-Flyer unter die Nase.
    Als ich eine komische Frau in einem roten Kleid fragte, ob sie in mein Geschäft investieren wollte, sagte sie nur "Kann ich nicht sagen. Ist ein Geheimnis."



    Ich sah schon vor meinem inneren Auge, wie meine lieben Verdugos in billigen Splatter-Movies von noch billigeren Scream-Queens gemetzelt wurden...
    Noch während ich diesem unschönen Gedanken nachging, drang tatsächlich ein schriller, trommelfellzerreißender Schrei an mein Ohr. Geschockt erblickte ich ein blondes Mädchen, das sich gerade ihren orangefarbenen Pulli an die Schultern getackert hatte... "Leeeeeoooooon heeeeelp!!!"
    Schnell huschte ich außer Hörweite, um mir wenigstens noch ein paar Prozent meines Hörvermögens zu erhalten. Das stellte sich als Glücksfall heraus, denn dort sah ich ihn...
    ..den idealen, reichen Vollidioten...
    Wer sonst - außer einem totalen Freak - würde einen riesigen Wassertank hinter sich herziehen?
    Während ich mich bei ihm einschleimte, stellte ich aber fest, das er wohl doch nicht so dumm war, wie er aussah.
    Er, dessen Name Sarlac lautete, hatte an der UUUUU studiert und ehrgeizige Pläne zur Ergreifung der Weltherrschaft.
    Verdammt, er hatte sogar einen Todeslaser...
    Das war mehr, als ich je in diesen Belangen erreicht hatte.
    Ich musste einfach feststellen, das er mir überlegen war.
    Doch das machte nichts. Seine Belehrungen über das melken von Verdugos würden verhindern, das auch nur ein einziges meiner Tierchen ein frühzeitiges Ende finden würde.
    Ich hastete los um mein neu erworbenes Wissen gleich anzuwenden und stellte leider erst daheim in meinem Verdugo-Keller fest, dass ich vergessen hatte, Sarlac nach seiner ICQ Nummer zu fragen. Typisch AngelS Wesker...
    So saß ich da, rieb meinen Verdugo Weibchen die Bäuche und schmiedete Pläne.
    Pläne, Sarlac wiederzufinden.
    Pläne, die Welt mit Chaos zu überziehen.
    Pläne, nervige blonde Präsidententöchter ihrer Stimme zu berauben.
    Pläne, eine neuartige Alarmanlage zu entwickeln (weil meine mir tierisch auf den Zeiger ging...)
    Pläne, meinem 'Haustier' endlich gehorsam beizubringen.
    ....Und ich träumte von einer Welt, in der Sarlac herrschte, und ich als treue Dienerin seine Interessen vertrat...
    Wie hätte ich ahnen können, das sich meine Träume schon so bald erfüllen würden...

  • @all: Unseretwegen könnt ihr hier ruhig schreiben und diskutieren, wie ihr wollt. Wir finden Feedback toll.
    (wäre ja auch ziemlich heuchlerisch, wenn nicht, wir sind ja selbst solche Spammer :P)
    Wir beantworten auch gern Fragen etc.! Auch Kritik ist herzlich willkommen!


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 7: Tödliche Konkurrenz


    Dr. Christian Jung betrachtete den Monitor und sah, wie der Jet in Flammen auf ging. Im Dunkel des Raums wurde das Licht auf seinem Gesicht refektiert, während seine Lippen sich zu einem Lächeln verformten. Leutnant Bander S. Natch war sein ärgster Widersacher bei Umbrella gewesen und das als simpler Soldat. Christian war Leiter der Umbrella Research for Electronic Verterinaric Interbreeding and Logistics (UREVIL). Sein Job war es genetische Kreuzungen zu züchten und diese durch elektronische Modifikationen zu Kampfmaschinen zu züchten. Die gesamte URDEAD Abteilung war ihm ein Dorn im Auge, da sich ihr Einsatzgebiet mit seinem überschnitt. Zu seinen Projekten gehörte unter anderem die Zucht einer Harpyie, die eine genetische Mischung aus Kondor, Falke, Fledermaus und Mensch werden sollte. Die Kondor DNA solle dabei für Flügelspannweite und Kraft sorgen, während die DNA des Falke für gute Sicht bei Tageslich sorgen sollte, für Nachtsicht sollten die Fledermaus-Gene verantwortlich sein und eine entspechende Intelligenz sollte durch das Implementieren menschlicher Genestänge erzielt werden. Die Arbeit war sehr kompliziert, da er die einzelnen Gene isolieren und die jeweils damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesamt-DNA bestimmen musste. Zweieinhalb Jahre hatte er bereits mit der Entwicklung zugebracht, doch alles was er für die Harpyie zu zeigen hatte, war entweder zu unförmig,



    oder zu förmig für die Öffentlichkeit.



    Seine größte Arbeit war aber die Erstellung einer Hunter-Flugstaffel, hierzu hatte er Neuroimplantate in den Hirnen der Hunter verpflanzt, die es ihnen erlaubte, Jetpacks zu steuern, die mit ihrem Rückenmark verwoben waren. Er arbeitete bereits 3 Jahre daran und es machte gute Fortschritte, er war allerdings noch Monate von einer Fertigstellung entfernt. Und Bander hatte schon Goldstatus erreicht, verdammter Mistkerl, grade mal ein Jahr, war er jetzt dabei gewesen und bereit jetzt Gold.
    Aber jetzt hatte er Banders Projekt, er müsste es zwar noch ein, zwei Monate auf Eis legen, aber dann könnte er es wieder hervorkramen und „T“ präsentieren. „Natürlich sind die meisten Erkenntnisse erst Durch mich gewonnen worden!“ würde er sagen, „ Leutnant Natch hatte lediglich winzige Fortschritte mit dem Projekt gemacht.“ Das Lächeln auf seinen Lippen verformte sich zu einem breiten Grinsen, als er seinen Finger auf die Sprechtaste des Intercoms legte.
    „Agent Wong, Agent Wong, können Sie mich hören.“
    „Das kann ich ihnen auf diesem Wege nicht bestätigen.“ ertönte eine weibliche Stimme aus dem Lautsprecher.
    „Äh gut, ich fasse das mal als ein ja auf.“ antwortete er verwirrt. „Sind sie bereits an der Absturzstelle?“
    „Es wäre fatal auf diesem Wege meine Position kompromittieren würde Sir.“
    „Ja, ähm, nun gut, falls Sie dort sind, können Sie mir sagen, ob es Überlebende gibt?“



    ertönte es aus dem Lautsprecher.
    „Ja, ja natürlich müssten sie dann die Überlebenden töten, wenn es welche gibt, soll das heißen es gibt welche?“
    „Das ist ein Geheimnis, das darf ich nicht sagen.“
    „Warum ist das ein Geheimnis? Wovon reden Sie?“ fragte Christian ärgerlich.
    „Wenn Sie es nicht wissen, wird es wohl niemand wissen, Sir“
    „Ja ist gut, tun Sie mir doch bitte einen Gefallen und sammeln Sie einfach alle Überreste, egal welcher Art ein und bringen Sie sie zum Hauptgebäude. Aber nicht die Blackbox, die nehmen sie bitte an sich und übergeben sie mir anschließend. Haben sie verstanden?“
    „Vielleicht, vielleicht auch nicht.“ Sagte die Stimme aus dem Lautsprecher, bevor Dr. Jungs Kopf auf selbigen schlug.
    „Memo an mich selbst“ sagte er, „schick die dumme Nuss zum Urlaub nach Mallorca oder so, dann hast Du deine Ruhe.“

  • zu geil das ganze, teilweise musste ich echt tierisch lachen, sehr gute arbeit :thumbs5: ^^ achja... wurde ja schon von mehreren hier angeboten, nun auch von mir, falls interesse und ideen vorhanden sind, dann hämmert mich irgendwo in die story rein :D

  • @ SiNNeR: Du bist eingeplant, allerdings kommt Dein Auftritt erst nach Kapitel 15 :8o:
    @ White Umbrella: Dein Auftritt musste leider auch bis nach Kapitel 15 verschoben werden, Sorry, da haben wir die Storylänge unterschätz...
    @alle anderen: Mit diesem Kapitel beginnt unser kleiner Marathon: Von Kapitel 8-11 Insgesamt sieben neue Gastauftritte von Forumsmitgliedern (egal ob gewünscht oder nicht) :P


    Sarlac und AngelS Wesker halten die Welt in Atem


    Von AngelS Wesker und Sarlac


    Kapitel 8: Nemesis killed the RadioS.T.A.R.S.


    Sarlac hatte die gesamte Nacht kein Auge zugemacht. Dies lag hauptsächlich daran, das Bob nicht aufhören wollte aufzuräumen. Daher hatte sich der große Erfinder gedacht, er könnte das beste aus der Situation machen und hatte sich an die Arbeit gemacht. Am Anfang war er noch unschlüssig gewesen, wie er seinen Laser einsetzten sollte, wenn er die Polkappen schmelzen wollte. Doch dann half ihm Bob, denn dieser riss im Eifer des Aufräumens einen Stützpfeiler aus dem Boden und ein Teil der Decke stürzte ein. „Bob, Nein!“ rief Sarlac, „die Pfeiler bleiben, wo sie sind! Warum hast Du das denn gemacht?“
    „S.T.A.R.S.“
    Sarlac blickte durch das Loch in der Decke. „Ja, Du hast recht, so kann man wirklich die Sterne sehen.“ Er lehnte sich im Stuhl zurück und blickte nach oben „Leider weiß ich immer noch nicht, von wo aus ich meinen Laser abfeuern soll.“ sagte er deprimiert.
    „S.T.A.R.S.“
    „Heureka!“ beinahe wäre er mit dem Stuhl nach hinten gefallen, bei diesem Ausruf, „Danke Bob! Du hast vollkommen recht, ich werde den Laser von den Sternen aus abfeuern. Jetzt muss ich nur noch eine Rakete bauen, an die ich den Laser montieren kann. Klasse!“, mit diesen Worten sprang Sarlac auf und machte sich an die Arbeit.



    Nach wenigen Minuten, stellte er allerdings fest, dass er sicht nicht wirklich konzentieren konnte, wenn Bob nebenbei aufräumte.
    *stapf, stapf, stapf * „S.T.A.R.S.“ *stapf, stapf, stapf * „S.T.A.R.S.“ *stapf, stapf, stapf * „S.T.A.R.S.“ *stapf, stapf, stapf * „S.T.A.R.S.“ *stapf, stapf, stapf * „S.T.A.R.S.“
    Er mochte es nicht zugeben, aber es irritierte ihn, sogar mehr als das, es ging ihm auf die Nerven! Um allerdings nicht mit Bob schimpfen zu müssen beschloss er das Radio anzustellen:



    …never seen you looking so gorgeous as you did tonight
    I've never seen you shine so bright you were amazing
    I've never seen so many people want to be there by your side
    And when you turned to me and smiled, It took my breath away
    I have never had such a feeling
    Such a feeling of complete and utter love, as I do tonight


    The way you look tonight
    I never will forget, the way you look tonight
    The lady in red
    The lady in red
    The lady in red
    My lady in red.


    “Das war „Lady in Red“ gewünscht von Leon für die Dame seines Herzens mit der Botschaft: „Ada, wart auf mich“ und damit auch willkommen zurück zu „Nur die Liebe quält“ ich bin ihr Moderator Alfred Ashford und ich habe Claire in der Leitung. Claire was ist dein Problem?“
    „Hallo Alfie, also erst mal wollte ich Dir ganz herzlichst zu Deiner Sendung gratulieren und dass Du immer so einfühlsam bist, man könnte meinen, Du verstehst uns Frauen wirklich.“
    „Ach wie lieb.“
    „Ja, auf jeden Fall wollte ich mal sage, dass ich totales Pech in der Liebe hab.“
    „Ach herrweh, Du ärmste.“
    „Ja, in meiner letzten Beziehung war ich mit diesem Jungen liiert, Steve, aber nach kurzer Zeit hat er sich total verändert, so dass ich ihn gar nicht richtig wieder erkannt habe.“
    „Tst, Männer!“
    „Ja genau, das war wirklich schlimm.“
    „Du sagst, er hat sich verändert, wie äußerte sich das?“
    „Nun ja, er wuchs auf die doppelte Größe heran und fing an mich zu jagen.“
    „Ja, dass ist ein bekanntes Problem bei heranwachsenden Männern, grade, wenn sie in der Endphase der Pubertät sind, das Fachwort lautet Hulkomanie, die kommt meist in geheimen Forschungsstationen oder auf einsamen Inseln zum Ausbruch. Wart ihr denn an einem solchen Ort?“
    „Äh ja, jetzt wo Du es sagst, wir waren in einer geheimen Forschungsstationen, die auf einer einsamen Inseln lag.“
    „Und Du hast ihn vermutlich auch nicht rangelassen, oder?“
    „Nein, natürlich nicht Alfie, was denkst Du denn von mir?“
    „Aber Claire, da kann der arme Junge dann gar nichts für, das passiert dann einfach.“
    „Oh, na wenn das so ist... aber noch eins: Heute Abend war ich auf dem Markt gewesen und hab diesen total netten Spanier getroffen, da dachte ich schon, das wird was. Und dann redet er die ganze Zeit nur von seinem großen Lord und dessen Tentakel. Das war wieder typisch mein Glück.“
    „Ja, meine Damen und Herren das war leider auch schon unsere Sendezeit, denken sie immer daran: mit der Liebe ist es wie mit einer Pizza, mal ist sie kalt und flach, mal heiß und klebrig. Aber alles wird gut, solange man keine Anchovis nimmt! Hier geht es jetzt weiter mit den Nachrichten, gleich nach diesen Worten unseres Sponsors!“
    „Kennen Sie das auch? Wind und Wetter zerren an ihrem Immunsystem? *hatschi* Dagegen hilft Umbrella Actimella. Denn nur Actimella hat die patentierte G Birkin Defensis Kultur, die bei regelmäßigem Verzehr ihre natürlichen Abwehrkräfte aktiviert. In jeder einzenen Flasche Actimella sind 10 Milliarden G Birkin Defensis Kulturen enthalten - 10 Milliarden kleiner Helfer die unsere natürliche Abwehr von innen heraus stärken. Entfalten Sie Ihren inneren Regenschirm. Actimella aktiviert Abwehrkräfte.“



    „Arkley Mountain Radio Nachrichten mit Hunk Usfu, der diesmal sogar tatsächlich anwesend ist!“
    „....Und sich anscheinend nach einem neuen Praktikanten für die Ansage umsehen muss... Guten Abend meine Damen und Herren.
    Vatikanstaat: Nach seiner Audienz mit Papst Benedikt XVI zeigte sich Osmund Saddler zuversichtlich, das es in dem Streit um eine Eingliederung der Katholischen Kirche in die Los-Illuminados-Sekte bald zu einer Einigung kommen würde. „Den Papst und mich“ so Saddler wörtlich, „verbinden jetzt viele innere Werte. Wir haben die gleichen Ansichten und Ziele, man könnte sogar soweit gehen zu sagen, wir hätten das selbe Blut.“ Eine sehr schöne Geste.
    Örtliches: In Raccon City geht die Grippe um, erste Anzeichen sind Erschöpfung und Unwohlsein, oft begleitet von einem juckenden Ausschlag und unerklärlichem Heißhunger auf Gehirne. Wenn Sie bereits unter diesen Symptomen leiden, oder vorbeugen möchten, melden sie sich bitte im örtlichen Krankenhaus oder am Polizei-Revier und holen Sie sich ihre Schuß- äh Schutzimpfung ab.
    Tragödie: Bei der Amokfahrt eines Busses am gestrigen Nachmittag starben 5 Menschen. Der Bus kam erst zum Stillstand nachdem er die Außenwand des Raccon City Zoos durchbrochen hatte, sowohl Fahrer als auch ein zwanzig Meter langes Krokodil sind seitdem flüchtig. Ich schalte jetzt live zu unserem Außenkorrespondenten Joseph Frost in den Raccon City Zoo.“
    „Ja, danke Hunk hier spricht Joseph Frost, ich bin zur Zeit live im Raccon City Zoo, wo die Suchaktion nach Täter und Krokodil bis in die Nacht hinein läuft. Neben mir steht kein geringerer als der Tierpfleger des Krokodils Herr ähm...“
    „Holzi!“
    „Herr.. Holzi, Sie sind der Tierpfleger des entlaufenen Krokodils, was möchten Sie unseren Zuhörern sagen?“
    „Ja also der Quaki, das ist ein ganz Lieber.“
    „Quaki? Sie meinen das Krokodil?“
    „Ja, ganz genau, mein Quaki, ist ganz lieb, um den hab ich mich schon gekümmert, als er noch ganz klein war und der würde auch keiner Fliege etwas zuleide tun.“
    „Sie meinen also dieses Tier wäre vollkommen ungefährlich?“
    „Ja genau, der ist nichts weiter, als ein harmloses kleines verängstigtes Hündchen und hat bestimmt Angst da draußen, ganz alleine. Ich mach mir große Sorgen um ihn“
    „Das kann ich gut verstehen, ich bin selbst großer Hundeliebhaber.“
    „Ja, ich auch, ich habe zu Hause einen Husky und einen Terrier.“
    „Ich mag da Kampfhunde lieber, Dobermänner und so, viele glaube immer, die wären gefährlich, doch in Wahrheit wollen die nur spielen.“
    „Ja, genau wie mein Quaki! Wenn Sie so großer Tierliebhaber sind, hätten sie nicht Interesse hier zu arbeiten? Wir hätten da noch was frei.“
    „Nein danke, eigentlich wollte ich immer Polizist werden, am liebsten bei der Hundestaffel und wenn das nicht klappt möchte ich zu den S.T.A.R.S“
    BOOOOOOOMMMMMM
    „S.T.A.R.S“ mit einem lauten scheppern schlug Bobs Faust auf das Radio ein, so dass es in seine Einzelteile zerschmettert wurde.



    Sarlac sah ihn entgeistert an, „Bob was sollte das denn?“
    „S.T.A.R.S.“
    Sarlac sah sich im Raum um, alles war sauber. „Okay, Du hast fertig aufgeräumt, wenn Du willst kannst Du ins Bett.“
    „S.T.A.R.S.“
    „Was?“ Sarlac sah ihn fragend an
    „S.T.A.R.S.“
    Sarlac wusste nicht was er erwidern sollte.



    platzte es aus ihm heraus! Er beschloss, dass er Bob wieder los werden musste. Da ihm sowieso noch ein REV-Funkschalter für die Steuereinheit der Rakete fehlte entschied er sich dafür schlafen zu gehen, bis die Geschäfte wieder öffneten. Er verließ den Raum mit den Worten: „Bob, Du wartest hier!“ schloss die Tür hinter sich und ging den Flur entlang in Richtung Schlafzimmer.