Der Mann hinter Umbrella

  • Ich schreibe gern und dachte mir ich könnte auch mal etwas veröffentlichen. Ich freue mich schon auf die Kritiken.



    Der Mann hinter Umbrella Teil 1. (Es vielleicht gibt es noch ein paar Teile, mal schauen)



    Diese Geschichte spielt einen Tag nach den Geschehnissen von Resident Evil 4 ab.



    Der Wind brachte den Salzigen Geruch des Meeres zu ihm. Als ob der Wind es wusste, dass er diesen Geruch verabscheute. Er nahm seine Brille ab und putzte sie als sein Blick vom Meer und der Zerstörten Insel, die einst Wohnsitz von Saddler war, abwandte. Er betrachtete den Raum in dem er war. Es muss wohl einst das Arbeitszimmer von Salezar gewesen sein, dem Kleinwüchsigen Kastellan, der zusammen mit Saddler diese Gegend verdorben und dem Untergang geweiht hatte.
    Das Arbeitszimmer strotzte vor Luxus und war mit viel Gold und Silber verziert. Ausserdem hingen lauter Familien Bilder an den Wänden. Eine Familie die der Kastellan wohl immer in Erinnerung behalten wollte. Mit einem Seufzten setzte er seine Brille wieder auf. Er richtete seinen Blick nun auf die drei Männer. Nach den Uniformen waren es Mitglieder einer Spezialeinheit von Interpol. Sie durchsuchten die Dokumente, die auf dem hölzernen Schreibtisch lagen.
    „Haben Sie etwas gefunden?“, fragte er einen der Leute, nach den Abzeichen an den Schultern war es wohl der Anführer. Dieser Schüttelte nur den Kopf. „Nein, Sir. Hier sind nur die Tagebuchaufzeichnungen des Kastellans.“ Nickend befahl er dem Mann weiter zu suchen. Mit einem leichten Lächeln, das er eigentlich schon seit mehr als 80 Jahren hatte, schritt er aus dem Raum und ging ziellos durch das prächtige Schloss. Das ganze Gemäuer wurde gesäubert, daher hatte er keine Angst vor den „Opfern“ der Parasiten. Als er an einem grossen Spiegel vorbeikam, blieb er jedoch kurz stehen und sah sich drin an. Er war ein kleiner, blond und glatt rasierter Mann. Und das aussehen wie ein dreissigjährigen hatte er immer noch. Die Stimme so fein wie eine Feder, hatte ihm einmal sein Kindermädchen gesagt. Er war eigentlich eine Angenehme Erscheinung, abgesehen von seinen harten blauen Augen. „Dr. West?“, langsam drehte sich West um. Hinter ihm stand Sahra, eine attraktive rothaarige, die als seine Sekretärin diente. Da er wusste, dass sie für Wesker arbeitet würde er sie heute Abend beseitigen lassen. „Ja.“ Sie versuchte zu lächeln doch es zerbröckelte, als sie ihm in die Augen schaute. „ Wir haben ihren Freund gefunden.“ West nickte. Das war gut. Krauser war ein sehr guter Agent. Er hatte es geschafft Wesker und Saddler zu täuschen. In Wahrheit hatte er die ganze Zeit für ihn gearbeitet. Als dank, dass er seine kleine Nichte auf dem OP-Tisch gerettet hatte, war er einem treuen Diener geworden. West musste lächeln, als er sich wieder an die Dankbarkeit erinnerte, die in Krausers Augen lag, als er seine kleine Nichte in die Arme nahm. Die gute wurde in Raccoon City von einem dieser „Lickers“ angefallen und ziemlich schwer verwundet. Krauser hatte in dieser Nacht seine ganze Familie verloren nur die kleine nicht. Eigentlich wollte man sie schon beerdigen, aber zum Glück gab es ja ihn, Dr. Herbert West. „Wie ist sein Zustand?“, fragte er müde. Er konnte es ja ungefähr erahnen. „Den umständen entsprechend.“, war die Antwort. West gab Sahra die Anweisungen seine Dokumente zu sortieren und die Buchhaltung zu machen. Sie nickte und ging, worüber West gar nicht mal so traurig war. Als Sahra verschwunden war, wandte er sich an eines der Bilder, die Saddler überall aufhängen liess. Er war schon immer Hochmütig gewesen, dachte West. „Saddler, du warst schon immer ein Idiot.“, flüsterte er zum Bild, „ aber kein so grosser wie Wesker oder Birkin. Die dachten tatsächlich man könne Spencer und mich aufhalten. Umbrella mag zwar nur auf dem Papier geschlossen sein, in Wirklichkeit haben wir uns nur in den Hintergrund zurückgezogen.“ Er schaute Saddler sehr bösartig an und sprach weiter. „ Weißt du, du Gottverdammtes Kartoffelgesicht, wir werden die Firma wieder eröffnen, nur unter einem anderen Namen. Denn die Hauptlabore, das haben sie noch nicht gefunden.“ Dannach schlug er das Bild von der Wand, das am Boden zersprang. Genüsslich Trat er noch rein, hielt aber inne als er Schritte vernahm. Es war einer der Spezial Einheit. Der junge Mann salutierte vor West und begann:“ Wir haben alle „Infizierten“ aufgespührt und vernichtet.“ West nickte. „Und das Dorf?“ Der junge Soldat lächelte. „Haben wir wie befohlen mit Flammenwerfen gereinigt, so wie ein grossteil des hiesigen Waldes.“ Perfekt, dachte West. „Gut. Ich werde meinem Freund sagen, dass ihre Einheit ausgezeichnete Arbeit verrichtet hat. Bitte, gehen sie zu den anderen und sagen sie, sie sollen weiter nach den Laborberichte des Kastellans suchen..“ Der junge Soldat nickte und ging wieder weg. „Spencer, mein Junge.“, dachte West, “ ich werde dich Morgen rausholen. Herbert West vergisst einen guten Freund und Schüler nie. Wir werden unsere Träume wieder Aufleben können. Eine neue Welt erwartet uns.“ Eine Weile blieb er vor dem Zerstörten Bild stehen, dann kam ihm Krauser in den Sinn. Es wird ihn sicher freuen, dass er die nächsten Monate mit seiner kleinen Nichte zusammen sein kann, bevor West ihn nach Afrika schicken würde. Was den Verräter Wesker anging, würde er sich etwas einfallen lassen. Sowie um die anderen Störenfriede. Er hatte ausgiebig die Materialien gesehen, die diese Personen zeigten. Eine gewisse Claire Redfield fiel im besonders ins Auge. „Mal schauen ob wir diese hübsche junge Dame nicht als meine neue Sekretärin anwerben könnten.“, waren seine Gedanken als er sich seine Pfeife rausholte und zu stopfen begann.



    Dr. .Herbert West: West ist eine Figur aus H.P. Lovecrafts Roman Herbert West der Wiedererweker. Ich stelle mir vor, dass Herber West den Prototyp des T-Virus entdeckt hatte. Ausserdem hatte er noch ein Mittel gefunden, das sein Leben sehr lang verlängern konnte, leider sind die Pläne zu dieser komplizierten Formel verbrannt.

  • Ich finds auch sehr gelungen.
    Aber ich habe da was nicht verstanden.
    Am Anfang wird ja geschrieben,dass er da steht und seinen Blick von der zerstörten Insel abwendet oder so.Und dann schaut er sich in einem Arbeitszimmer um.Wo befindet er sich jetzt?(Wo soll dieses Arbeitszimmer sein?)
    Und wie sollten die Leute da alles reinigen wenn doch schon alles zerstört ist?
    Nicht rummekkern,wenn ich was falsch verstanden habe,aber ich bitte um Aufklärung!

  • du bringst herbert west mit in die geschichte rein? sauber, ein nahezu-crossover, gute idee!:)

    Non enim possunt una in civitate multi rem ac fortunas amittere, ut non plures secum in eandem trahant calamitatem.
    Cic. imp. Cn. Pomp. 18


    ὦ ξεῖν ἀγγέλλειν Λακεδαιμονίοις ὅτι τῇδε
    κείμεθα τοῖς 'κείνων ῥῆμασι πειθόμενοι.

  • Fragen von Domme!!!:


    Also Dr. West steht an einem Fenster ( im Arbeitszimmer) und die Soldaten reinigen das Zimmer nicht, sondern suchen Dokumente vom Kastellan. Zu der Frage, Domme!!!, wo es sein soll, dachte ich an einen Turm der auf der Meeresseite des Schlosses liegt.

  • Also hier ist Teil 2. Viel Spass.


    Der Mann hinter Umbrella 2: Hunk


    Mit einem lauten Knallen schlug Hunk die eiserne Tür zu. Müde lehnte er sich an die Türe, um seinem Körper eine kleine Pause zu gönnen. Es lief anders, als man erwartet hatte. Hunk hasste das. Mit etwas zitterigen Fingern stellte er sein Funkgerät auf die Frequenz, die man ihm gesagt hatte. „Hunk.“, begrüsste ihn Dr. West freundlich, “ Was gibt’s.“ „Sir. Es gab Probleme.“ Dr. West sagte ein weile nichts, dann fragte er:“ Sind unsere „Versuchskaninchen“ etwa nicht nach drei Stunden gestorben?“
    Hunk lud seine TMP nach. „Doch, Dr. West, Sie starben an Überanstrengung, zuvor hatten sie den ganzen Laden hier in ein Schlachthaus verwandelt.“ Ein Stöhnen wurde laut, Fäuste schlugen gegen die Tür. „Was sind das für Geräusche?“, fragte Dr. West. Seine Stimme wirkte etwas überrascht. „Die Opfer von Uther und Peter. Sie scheinen die gleichen Symptome zu haben wie die Opfer des T-Virus.“ West wurde ruhig. West wollte der B.A.S.S. einen Denkzettel verpassen. Diese hatten letzte Woche ein altes Lager von Umbrella in die Luft gesprengt, dass man eigentlich wieder in Betreib nehmen wollte. Daher schickte man Hunk und sein Team zu einem Truppenlager der B.A.S.S., dass in einem alten Bunker lag. Es war der ideale Ort um Dr. West neuste Erfindung zu testen. Den W-Virus. Er verwandelte Menschen in eine Mischung aus Wolf, Fledermaus und Mensch. Nebenbei sollte man, wie immer, ein paar Dokumente finden. Wie heisst es so schön:“ Kenne deinen Feind.“


    „Wo befinden Sie sich?“ Hunk schaute sich kurz im sauber aufgeräumten Büro um. Auf dem Tisch stand eine Namensplatte. „Im Büro von Chris Redfield.“ „Ausgezeichnet. Dann nehmen sie sich die Dokumente an sich und verschwinden aus dem Höllenloch.“ Hunk war fast am verzweifeln. „Das könnte Schwierig werden Dr. West. In den Gängen wimmelt es von Zombies.“ Hunk hörte wie West etwas an seinem Compiuter eingab. Es dauerte einen Moment, dann meinte er. „Schein als währe eine grosse Gruppe der B.A.S.S. unterwegs zu Ihnen. Haben Sie irgendwelche andere überlebende gesehen?“ Hunk erinnerte sich an Zwei Männer, der eine war ein richtiger Schönling, während der andere wie ein Bär wirkte. Die beide hatten sich bei der Waffenkammer des Bunkers verbarrikadiert. „Leo Kennedy und Barry Burton.“ Hunk wusste was das zu bedeuten hatte. “Diese beide spielen eine Wichtige Rolle bei der B.A.S.S. Sie sollten versuchen so schnell wie möglich abzuhauen. Am besten wenn die Zombies mit der B.A.S.S. beschäftigt sind. Viel Glück. West Ende.“ Hunk nickte. Es war seine letzte Chance. Er verschloss die Tür von ihnen. Die Dokumente lagen fein säuberlich auf dem Tisch. Darunter lag noch eine Mappe. Er steckte einfach beide ein. .Neben den Dokumenten stand ein Photo wo eine Gruppe Leute abgebildet waren. STAR stand jedem auf der Brust. Dann hörte Hunk Schüsse.


    Das Geklopfe an der Tür hörte auf und das Stöhnen entfernte sich. Hunk hob seine TMP, mit einem flauen Gefühl im Magen ging er wieder zu Tür. Er fragte sich eine kleine Ewigkeit, ob er die Tür jetzt öffnen sollte oder nicht. Aber da er keine „Stöhnen“ mehr hörte öffnete er langsam die Tür und wich erschrocken zurück als eine Gestallt reinstürmte. Es war aber kein Zombie. Es war dieser Leo Kennedy. Wie ein Anfänger hob er seine Waffe und schrie:“ Hände hoch.“ Wobei er vergass Abstand zu halten. Hunk machte einen Kick und schleuderte Leo ein Stück weit weg. Danach warf er eine Blendegranata und riess die Tür wieder ins Schloss, nach dem er aus dem Raum war. Er blockierte die Türfalle mit einem alten Holzstuhl, der in der nähe stand. Er war gerade fertig, als die Türfalle zu rütteln begann. Zufrieden drehte sich Hunk um und starrte in den Lauf eines Revolvers. Barry Burton, der einen Unangenehmen Blut und Schweißgeruch verströmte, stand vor Hunk und sah nicht gerade freundlich aus. „Ok, Kumpel, sag einfach, ob du für Wesker arbeitest.“ Hunk wusste, dass dieser Mann etwa zwanzig Jahre Kampferfahrung hatte, daher würde er ihn nicht unterschätzen. Hinter Barry wurden auf einmal weitere Menschen sichtbar. Alle trugen grünliche Uniformen, auf der Brust prangte B.A.S.S. Die Männer nahmen hinter Barry Position und richteten ihre Sturmgewehre auf Hunk. Doch das einzige was Hunk tat war lächeln, wegen der Gasmaske konnten es die Männer natürlich nicht sehen. Er hob seine linke Hand und lies wie Zufällig eine Packung Kaugummis fallen. „Ich habe dich was gefragt!“, knurrte Barry. Und Hunk gab Barry was er verlangte. „Du kannst mich mal.“, war Hunks Antwort. Auf einmal verströmte die Kaugummipackung einen süssen Duft. Chloroform. Es tat sofort seine Wirkung und die Männer fielen einer nach dem andren in Unmacht. Barry Burton packte noch Hunk an der Schulter, sah ihn wütend an, doch dann Kuschelte er auch sich in Morpheus Arme. Hunk rannte nun den ganzen Weg zurück. Das Gas wirkte nur eine Stunde und bis dahin musste er hier draussen sein. Wegen den Zombies machte er sich keine Gedanken mehr. Die lagen wie Abfall tot auf dem Boden. „Hallo, Fliegendes Klassenzimmer?“, kontaktierte Hunk den Hubschrauber und dachte nebenbei, welcher Idiot sich immer diese dämliche Namen ausdachte.


    Hunk hat es wieder geschafft, dachte Herber West, der in seinem Ledersessel sass und draussen auf die Stadt Basel hinunterschaute. Ein kühler Weiswein stand auf seinem Arbeitstisch mit den Dokumenten die Hunk gebracht hatte. Zusätzlich brachte er noch ein paar Bilder, die Leo Kennedy in einem Cafe zusammen mit einer gewissen Ade Wong zeigte. Die beiden waren wohl mit einander…..befreundet. Die Bilder lagen in einer Mappe bei den Dokumenten.
    West sah wieder auf die Liste der Unterstützer von der B.A.S.S. rein, die Hunk ihm besorgt hatte. „Sieh an, sieh an.“, flüsterte er, “ der U.S.-Präsident persönlich.“ West lächelte. Jetzt musste er nur noch die B.A.S.S. als eine Terrorgruppe darstellen und schon hatte er die Leute auf der Liste in der Hand. Doch zuvor würde er sich noch um Wesker kümmern. Ihm eine Überraschung bereiten, dies war der nächste Schritt. Es war nicht alleine wegen Umbrella, nein. Wesker hatte auch seinen guten Freund Valdimir umgebracht. Er wird dafür bluten. Aber das hatte Zeit.
    Es klopfte an der Tür. Schnell drehte sich West um und verstaute die Unterlagen in seinem Schreibtisch. Natürlich war dieses Fach auch gesichert, er war ja kein Idiot.
    „Herein.“, antwortete er mit freundlichen Stimme auf das Klopfen. Die Tür ging auf und eine rothaarige Frau kam herein. Wests Stimmung erreichte einen Höhenpunkt. „Guten Tag, ich heisse Claire Redfield und komme wegen diesem Brief hier.“ Sie hielt den Brief hoch, der West ihr zukommen liess. „Ah ja“, Dr. West faltete die Hände, “kommen Sie nur herein und setzen Sie sich. Darf ich ihnen etwas zu trinken anbieten.“

  • Also hier ist Teil drei. Hoffe er gefällt euch.


    Der Mann hinter Umbrella 3


    Krauser lehnte sich müde gegen die Wand. Er stand in mitten einer grossen Halle von einem ehemaligen Umbralla Forschungslabor und wartete. Von weitem konnte er hören wie die B.A.S.S. näher kam. Dr. West hatte ihnen ein paar kleine Hinweise zu kommen lassen, über einen angeblichen Virusausbruch. Natürlich, treu doof wie sie waren, kamen sie um die Seuche einzudämmen. Krauser stopfte sich seine Pfeife. Müde schaute er auf die Uhr. Die Typen waren nicht nur „möchte gern Helden“, sie waren auch noch so langsam. Mit einem Schultern zucken zündete er seine Pfeife an. Während er an seiner Pfeife zog kontrollierte er ein letztes Mal seine Maschinenpistole. Als er Schritte vor der Mechanischen Türe vernahm, nahm er seine Pfeife aus dem Mund und klopfte sie schnell aus. Er steckte sie sich gerade in die Tasche als die Türe auf ging und acht Personen mit Erhobenen Sturmgewehren reinstürmten. Sofort umzingelten Sie ihn. Krauser zog nur sein Messer und sah sich die Figuren an. Es waren B.A.S.S. Mitglieder, nichts neues. Als er niemanden der „Führungskette“ finden konnte, fragte er in die Menge. „Wo stecken den eure Arbeitgeber?“ Keine Antwort, die Soldaten zielten einfach weiter auf ihn. „Seid wohl nicht gerade gesprächig, oder?“ Krauser begann sich langsam zu langweilen. Diese Männer waren genau so wie alle anderen. Hochmütig und Arrogant. Die meisten hatten wohl noch nie einen richtigen Kampf hinter sich. Krauser wollte schon den Männern einen Schnellkurs geben als eine weitere Gruppe aus fünf Personen hinein kam. Drei Leute fielen ihm sofort auf. Es waren drei Frauen. Die eine war eine Japanerin, eine ehemalige Umbrella Mitarbeiterin Namens Yoko, die andere war niemand anders als Jill Valentine, die dritte war eine mittelmässig aussehende Frau. Alle, ausser Yoko, waren in Kampfanzüge gekleidet und Bewaffnet.
    Jill kam auf Krauser zu und blieb vor ihm stehen, die Soldaten nahmen ihre Waffen trotzdem nicht herunter. „Jack Krauser?“, fragte sie voller Abscheu. Krauser nickte. „Ich verhafte sie ihm Namen der Vereinten Nationen, wegen…..“ „Meine Männer nennen dich „Rote Sexgöttin“.“, beendete Krauser ihren Satz. Einige der Männer kicherten. Verstummten aber sofort als sich Jill den Kopf in ihre Richtung drehte. „Also ihr seid die B.A.S.S.“, er musterte die dreizehn Leute vor ihm. „Ein Haufen Kinder die mit ihren neuen Waffen protzen.“ Krauser sah zu Yoko rüber. „Sieh an. Eine Verräterin.“ Yoko wollte gerade etwas sagen, aber Krauser unterbrach sie barsch. „Wir rechnen später ab.“ Jill begann Krauser mit blosser Hass zu mustern. „Sie riskieren eine grosse Lippe, in ihrer Situation…“ „Ich habe noch gar nicht einen Freund von mir vorgestellt.“ Krauser klatschte in die Hände und eine Gestallt sprang auf den Boden der Halle. Sofort begannen einige Soldaten auf sie zu feuern. Der ganze Trupp wurde innerhalb von Sekunden von der Bestie zerfleischt, nur die Frauen und zwei Soldaten wurden verschont. Auf einmal blieb es stehen und man konnte es genauer ansehen, es war eine Mischung aus Mensch, Skelett, Fledermaus und Hund. Krauser genoss Jills Ausruf:“ Brad?“ wie einen guten Weisswein. Der Tyrant, der Dr. West „B.“ nannte, war niemand anders als Brad Vikers, der ehemalige Pilot des S.T.A.R.S. Teams. Soviel wie Krauser wusste starb der Mann in Raccoon City. Sein Leichnam wurde von einem Trupp Söldner mitgenommen und Dr. West übergeben. Und Dr. West hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet. „Brad“ ging zu Jill und packte sie und hob sie in die Höhe.. Krauser konnte hören wie sie fast weinerlich sagte:“ Brad, ich bin es, Jill. Erinnerst du dich nicht mehr?“. Einen Moment blieb Brad wie versteinert, dann verpasste er Jill einen Kinnhacken. Sie flog mehrere Meter weit, knallte gegen eine Wand und blieb bewusstlos liegen. Die andere Frau, von der Krauser nichts wusste, wollte den Tyranten anspringen, mit einer Machete in jeder Hand. Doch Brad packte sie und warf sie zu Boden. Krauser sah weg. Es war sogar für ihn zu viel, wenn B. seine „Nahrung“ aufnahm. Er hörte noch wie Yoko rief:“ Alice!“ Dann wurde alles von Schmerzenschreie überdeckt.
    Als der Tyrant fertig war, öffneten Krauser die Augen. Von Alice war nur noch eine verdörte Hülle übrig geblieben, die bald ihr Leben aushauchen würde. Yoko war bleich vor entsetzen, sie starrte nur noch auf das was einmal Alice gewesen war. Lächelnd wollte Krauser mal nach Jill sehen, seine Leute würden sich sicher über ein wenig „Aufmunterung“ freuen. Zu seinem Ärger musste er jedoch feststellen, dass sie bereits von den beiden Soldaten aus dem Raum geschafft worden war. „Yoko!“, schrie einer der beiden. Yoko schien aus ihrer Starre zu erwachen. Schnell sprang sie auf und rannte zur Tür. Sie rannte wie der Teufel. Der Soldat richtete sein Sturmgewehr auf Krauser. Jeden Moment bereit abzudrücken, falls er Yoko an der Flucht zu hindern versuchte. Doch Krauser blieb ruhig und meinte nur. „ZU.“, als Yoko gerade durch die Tür wollte. Mit voller Wucht krachte Yoko gegen die Tür und sank langsam zu Boden. „OK. Jungs. Kommt rein und schafft klein Brad wieder in seine Schlafkammer. Richtet Dr. West auch noch aus, dass wir eine kleine Überraschung für ihn haben.“ Als er den Funkspruch beendet hatte schaute er noch einmal zu Brad rüber. Dieser war in eine Art Schlummer versunken, er würde erst in zwei Stunden wieder wach werden. Langsam ging er zu Yoko, die wieder zu sich kam. Genüsslich zog Krauser seine MP und hielt sie ihr unter die Nase. „Beweg dich und ich schick dich….“


    An dieser Stelle stoppte der Film. Dr. West setzte sich wieder zu den fünf anderen Männern die gespannt das Band angesehen hatten. „Hervorragend, der neue Tyrant ist genau das, was die US-Regierung will.“, meinte einer. „Ja, aber der US-Präsident….“, wollte ein anderer seine Zweifel bekannt geben. Dr. West hob einfach seine Hand. „Der Präsident hat hierzu nichts zu sagen, das US-Militär hat mit uns einen Kaufbetrag ausgehandelt.“ Dr. West lächelte. „Und nun zum nächsten Thema.“, er klatschte in die Hände, ein Zeichen für Blue Queen, den nächsten Film abzuspielen. „ Wir werden uns nun ein Film über ein etwas älteres Projekt von Umbrella anschauen. Ich hoffe sie haben keine Bohnenquark Allergie, meine Herren.“

  • Ich finde das W-Virus als Kombination aus Mensch+Fledermaus+Wolf(+Skelett?(vom Menschen oder wie?)) etwas merkwürdig und übertrieben
    (und ich frage mich auch wie diese DNA Kombi zu Stande kommen soll!)
    aber ansonsten finde ich alle 3 Geschichten super!
    Mach weiter so.
    Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Geschichte.:D



    Wer zu spät reagiert ...


    Tja für's nächste mal schön an den Reflexen arbeiten! :D


    Wenn es denn ein nächstes mal gibt... ;(

    2 Mal editiert, zuletzt von Leon M. ()

  • Also Teil vier ist hier. Viel Spass.



    Der Mann hinter Umbrella Teil 4:



    Die Gabel machte ein leichtes Kratzgeräusch, als Jack Krauser ein Stück vom Erdbeerkuchen abtrennte und sich in den Mund steckte. Genüsslich liess er die Cremige Füllung des Kuchens über die Zunge gleiten, während er die Erdbeeren zergehen liess.
    Es geht doch nichts über einen guten Kuchen und dazu die gute Unterhaltung, dachte Krauser mit einem lächeln. Er beobachtete durch Plexiglas gerade wie Hunk Yoko zum Verraten der Passwörter der U.B.A.A.S. Computer bringen wollte. Dr. West meinte, Hunk währe für diese Aufgabe ideal, weil Yoko ihn damals in Raccoon City getroffen hatte. Das musste dort gewesen sein, bevor die „Infizierten“ die Polizeistation angegriffen hatten. Hunk redete nun schon seit zwei Stunden auf sie ein, doch sie gab nicht nach. Krauser konnte nur über Hunks Variante lachen. Für einen Söldner war es einfach lachhaft.
    Jedenfalls warf Hunk Yoko ein paar Bilder auf den Tisch. Krauser hatte keine Ahnung was es für Bilder waren, doch nach Yokos Schreckhaften Blick zu urteilen waren es keine Photos von Hunks Ferien in den Alpen. Doch wieder schüttelte sie nur den Kopf.
    Dr. West stand hinter ihm und hatte sich an die Wand gelehnt. Auch er ass Erdbeerkuchen, nur war seine Aufmerksamkeit nicht auf das Trauerspiel vor ihm gerichtet, auf den Tisch hinter dem er stand.
    Dort lagen eine goldene Brosche, sowie eine Schusswaffe. Dr. West nahm die Waffe und sah sie sich genau an, ohne den Kuchen aus der Hand zu legen. „Krauser, was meinst du, wie viel Wert hat diese Waffe.“ Krauser sah kurz nach hinten. „Ist eine Desert Angel, ich denke sie wurde 1980 gebaut. Wenn ich mich nicht irre, dann ist sie verdammt viel wert.“ Dr. West nickte und legte die Waffe wieder auf den Tisch. „Was sind das eigentlich für Sachen?“, wollte Krauser wissen. „Die Verlobungsgeschenke für Chris und Jill.“ Krauser musste vor Schreck husten. „Was?“ Dr. West nickte. „Die U.B.A.A.S. hat diese Sachen neben den alten Speicherkarten gelegt. Als Hunk sie mir „besorgte“, nahm er sie auch mit.“ Krauser sah zu Hunk rüber. Dieser hatte sich breit vor Yoko hingestellt.
    „Warum hat Hunk diese Sachen mitgenommen?“, fragte Krauser und stopfte den Rest vom Kuchen in seinen Mund. Dr. West schmunzelte. „Hunk hat einfach befohlen, alles was nicht Nid und Nagel fest ist zum Helikopter zu bringen. Er stand unter ziemlichen Zeitdruck.“ Krauser nickte. „Ein Klasseversteckt für Verlobungsgeschenke.“ Danach brach er in Gelächter aus. „Und für was sind die alten Speicherkarten gut?“, wollte Krauser wissen. Nun musste Dr. West lächeln. „Die alten Speicherkarten enthalten Informationen über S.T.A.R. Mitglieder.“ Krauser schnippte mit den Finger. „Auch über Wesker?“ West nickte. „Wekser liess alle Informationen über sich löschen. Die U.B.A.A.S. hatte zwar Informationen, doch wusste sie es nicht.“, West zuckte mit den Schultern.“ Das übliche Büro durcheinander.“
    Krauser nickte zu Yoko rüber. „Für diese Speicherkarten brauchen wir sie, nicht war?“ „Nein, Yoko ist die Chefinformatikerin. Ich hoffe mir von der jungen Dame, ein paar wichtige Informationen über Wesker, Chris und den Rest der Gruppe.“
    Krauser stand müde auf und streckte sich. „Informationen mögen zwar ganz gut sein, Dr. West. Aber ich frage mich langsam ob wir nicht schon genug wissen.“ West schüttelte nur den Kopf. „Man kann nie genug wissen, besonders nicht über seine Feinde.“ Er stellte nun den Kuchen auf den Tisch und ging zu Krauser rüber. „Und ganz besonders über Wesker. wusstest du das er eine Schwester hat.“ Krauser sah ihn erstaunt an. „Der hat Familie?“ West nickte. „Eine Halbschwester. Du wirst ihr einen Besuch abstatten.“ Krauser sah ihn fassungslos an. „Sie haben mir aber versichert, dass ich die nächsten fünf Wo…“ West unterbrach Krauser freundlich:“ Clara ist ein wichtiger Faktor des Plans. Du wirst das nützliche mit dem Angenehmen verbinden müssen.“ Krauser nickte. Auf die eine Seite war es lästig für ihn, aber auf der anderen Seite konnte er endlich einmal eine Reise mit Clara machen. „In Ordnung, wann geht’s los?“



    Es herrschte eine bedrückende Stille im Beratungsraum von der U.B.A.A.S. Dicke Wolken aus Zigarettenqualm hingen in der Luft. Die Leiter der Spezialeinheit von Interpol waren alle Anwesend. Chris Redfield stand bei einer Wandtafel und heftete dort alle Indizien, die man über die neuen Biowesen gesammelt hatte. „Zum Schluss wurden „Lickers“ in Bagdad von der U.S.-Marins eingesetzt, um eine Gruppe Terroristen zu eliminieren. Präsident Graham hat bereits mit uns Kontakt aufgenommen, um sich gegen den Verstoss der neuen Internationalen Bioregeln zu entschuldigen.“ Chris griff zum Kaffeebecher und leerte das höllisch heisse Getränk in einem Zug. Alle wussten, dass es ihn sehr schwer mitgenommen hatte, was mit Jill passiert war. In den letzten Tagen hatte sich Chris nur von Kaffee ernährt.
    Dr. Cain, der Leiter der U.B.A.A.S., trat zur Tafel. Müde starrte er in die Runde, dicke Augenringe umrandeten seine Augen. „Wir haben Grund zur Annahme, dass wir es mit einer neuen Umbrella-Firma zu tun haben.“ Ein Rauen ging durch die Menge. „Wesker?“, fragte Barry und befingerte den Lauf seiner Magnum. Dr. Cain schüttelte den Kopf.„Unseren Berichten zu Folge haben wir es mit einer dritten Partei zu tun.“
    Er hob ein Blatt hoch. Darauf war das alte Umbrella Logo in Platinfarben abgebildet. „Sie nennen sich Neo-Umbrella. Und so wie die Situation aussieht, werden wir wohl in nächster Zeit nichts zu lachen haben.“ Alle erinnerten sich an den Überfall vor zwei Tagen. Zwar wurde keiner von der Leitung getötet, aber viele der Soldaten waren gefallen oder lagen auf der Krankenstation. Chris zündete sich die fünfte Zigarette während der Besprechung an und schaute in die Runde. Rebecca schaute zögerlich zu Leo rüber, dieser und Barry schauten einfach nur ernst Dr. Cain an. Die Restlichen Leiter schienen nicht zu wissen was sie davon halten sollten. Aber eines hatten sie alle gemeinsam, zwar zeigten sie es nicht, doch alle fühlten das selbe: Nackte Angst.