Raccoon City Schicksale

  • Das Schicksal von Jerry Dower


    „Jerry, komm schon! Verdammt Mann, wir müssen weg! Mehr können wir jetzt eh nicht tun!“ Wie in Zeitlupe drehte Jerry sich um. Steve sah ihn an. Das Haar klebte ihm schweißnass am Kopf und sein Gesicht war mit Dreck verschmiert. Sein Blick wirkte panisch. Man konnte sehen, das er so schnell wie möglich hier weg wollte. Jerry legte den Kopf leicht zur Seite. Noch immer machte er keine Anstalten sich zu bewegen. Irgendwo in der Ferne erklangen Schüsse. „Was ist los mit dir?“ Steves Stimme wurde lauter. Er warf einen Blick über die Schulter. Drei Männer rannten hastig die Straße hinunter und verschwanden hinter einem Schreibwarenladen. Alles war den Bach runter gegangen. Es hatte Jahre gedauert Raccoon City in eine blühende Industriestadt zu verwandeln. Aber es hatte nur wenige Stunden gedauert, das ganze gründlich zu zerstören. Jerry hatte es nicht geglaubt. Verdammt, niemand hatte es geglaubt. Als diese verrückten S.T.A.R.S. Leute ihre Geschichte erzählt hatten, hatte er wie all die Anderen gelacht und diese Bastarde zum Teufel gewünscht.


    Doch jetzt? Er hatte es gesehen, mit eigenen Augen! Verwesende, stinkende „Dinger“ griffen Menschen auf den Straßen an. Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen. Kinder töteten ihre Eltern, nagten das Fleisch von den Knochen. Freunde gingen auf einen los. Es war die Hölle, es musste die Hölle sein. Jerry sah Steve an. Er wusste das er ebenso verschmutzt und verschwitzt war wie er. Die Polizei hatte alle Leute um Hilfe gebeten. Jerry arbeitete seit vier Jahren für ein lokales Bauunternehmen. Sofort hatte man ihn und vier Arbeitskollegen um Hilfe gebeten. Was auch immer geschah, diese „Dinger“ sollten von den Wohnvierteln fern gehalten werden. Doch die Polizeibarrikaden reichten alleine nicht aus. Autos wurden herangeschafft, Kisten, Sandsäcke, Möbel jeder Art, einfach alles was man als Schutz verwenden konnte. Die Barrikade stand jetzt. Ein wackeliger Haufen von Schrott und Autos. 5 Männer waren immer noch dabei ein Autor näher an die Barrikade zu schieben. Die anderen Helfer hatten sich längst aus dem Staubt gemacht. Auch Steve schien nun langsam Panik zu kriegen. Die Schüsse waren vollends verstummt. Stattdessen war jetzt nur noch ein das Stöhnen unzähliger Stimmen zu hören, die immer näher zu kommen schienen.


    Jerry spürte eine Hand an seinem Arm. Steve hatte seine Faust fest um den Unterarm gelegt und zerrte daran. „Komm zu dir Alter. Wir müssen hier endlich weg.“ Jerry sah ihn an und dann, ganz plötzlich, lächelte er. „Wozu?“ fragte er leise. Steve hörte auf an seinem Arm zu ziehen. In den panischen Blick mischte sich Ungläubigkeit. „Tickst du nicht mehr richtig? Es ist nur eine Frage der Zeit bis es hier von...“ Steve suchte Worte und nahm schließlich das was wohl jeder dachte. „...Zombies wimmelt. Die Barrikade wird keine Stunde halten!“ Jerry nickte und sah sich den wackeligen Haufen an. „Ja, also nützt weglaufen auch nichts. Wir sterben so oder so.“ Steve zitterte. Man sah, das er drauf und dran war, Jerry eine rein zu hauen. Doch er beherrschte sich. Als er sprach, klang seine Stimme leise und ruhig. „Denk an Paula. Denk an die Kinder! Was ist mit Zoe und Howard? Du musst zu ihnen. Paula braucht dich und deine Kinder brauchen ihren Daddy.“ Jerry sah Steve nun wieder in die Augen. Zum ersten Mal schien er ihn richtig wahrzunehmen. „Paula hat mich verlassen und die Kinder sind ihr zugesprochen worden. Sie brauchen mich nicht. Sie sind ohne einen saufenden Mann im Haus besser dran.“ Jerrys Stimme war mit Bitterkeit erfüllt. Nur mit Mühe konnte er verhindern das sich seine Augen mit Tränen füllten. Steve streichelte über seinen Arm. Etwas das Steve als „echter Mann“ nie getan hätte, doch die Situation machte alles möglich. „Vielleicht hast du Fehler gemacht. Doch das ist deine Chance! Geh zu ihnen, schaff sie raus aus der Stadt. Du kannst alles wieder gut machen!“ Jerry schluckte.


    Vor seinen Augen tauchten die Gesichter seiner Frau und seiner Kinder auf. Paula die er mit 17 kennen gelernt hatte. Paula, dieser heiße Feger mit einem Körper wie ein Model. Dann sah er Zoe. Sie wurde jetzt 14. Ein richtiger Teenager war sie. Mochte Boygroups und hatte ihren ersten Liebeskummer hinter sich. Dann sah er Howard. Den kleinen Howard. Er war noch so klein, so unschuldig. Er hatte Jerry immer „Jeje“ genannt. Jerry merkte wie eine Träne über seine Wange rollte. Dann erklang der erste Schrei. „Sie kommen!“ Ein panischer Frauenschrei durchschnitt die Luft. Dann hörte man es deutlich. Das Ächzen und Stöhnen unzähliger dieser „Dinger“ auf der anderen Seite der Barrikade. Steve ließ Jerrys Arm los. „Sei kein Narr! Lauf!“ Jerry blickte Steve an. Dann lächelte er wieder. „Du warst mein bester Freund Steve!“ sagte er leise. „Pass auf dich auf.“ Dann wandte er sich ab. Hinter ihm stand eine Kiste in der früher mal Bauteile transportiert worden waren. Langsam, ganz gemütlich, schob Jerry die Kiste näher an die Barrikade. Einen kurzen Moment geschah nichts, dann hörte er Steves Stimme ganz leise hinter sich. „Leb wohl mein Freund!“ Steve rannte los. Seine Schritte wurden immer leiser und verklangen schließlich vollends.


    Jerry lächelte. Mochte sein Schutzengel Steve sicher aus der Stadt bringen. Jerry wandte sich nun wieder ganz der Barrikade zu. Die 5 anderen Männer versuchten noch immer das Autor zu bewegen. Wieder hörte Jerry Schreie und dann nahm er den Geruch war. Es stank nach faulem Obst. Jerry hatte nie etwas derartiges Gerochen, doch er wusste das es der widerlich, süße Gestank von Verwesung war, den diese „Dinger“ absonderten. Jerry ließ die Kiste wieder los und näherte sich dem Auto. Er könnte helfen. Bestimmt konnten sie das Auto bewegen. Er berührte die Motorhaube. Der junge Mann neben ihm sah Jerry an. Jerry schenkte ihm ein Lächeln.

  • Es geschah so plötzlich, das Jerry nicht genau sehen konnte, wie die „Dinger“ es geschafft hatten. Er hörte nur wie etwas schweres zu Boden fiel, dann schrie jemand. Schrie aus Leibeskräften. „Sie brechen durch!!!“ Jerry sah nach vorne. Er sah wie drei der Männer hastig von der Barrikade zurück stolperten, einer von ihnen stürzte. Eine große Lücke hatte sich in dem Schutthaufen aufgetan. Scheinbar hatte jemand eine Kiste völlig Falsch gesichert. Eine Gestalt zwängte sich durch die Lücke, riss dabei weitere Teile der Barrikade herunter. Der Lärm war nun unerträglich geworden, genau wie der Gestank. Hände klopften von überall gegen die Barrikade. Geistloses Stöhnen das von Hunger kündete, brach sich an den Wänden der Häuser und erzeugte Echos. Jerry wich etwas zurück. Er bemerkte nur am Rande, wie der junge Mann der neben ihm gestanden hatte davon lief. Er schrie dabei und stolperte fast. Mittlerweile waren drei der Wesen durch die Barrikade gekommen. Die noch übrig gebliebenen Helfer hatten kaum eine Chance. Einer der Männer war gestürzt. Bevor er sich aufrappeln konnte, hatten die „Dinger“ ihn erreicht. Jerry sah einen Mann in einem feinen Anzug. Doch der Arm des Mannes war nicht mehr als ein blutiger Klumpen. Fleischstücke waren herausgerissen worden und ließen den Knochen durch schimmern .Das Gesicht des Mannes war völlig schlaff. Seine Augen waren leer und vollständig weiß. Von seinem Kinn tropfte Speichel. Dann stürzte der, Jerry entschied sich doch endlich das Wort zu benutzen, Zombie sich auf den am Boden liegenden Mann. Glücklicherweise konnte Jerry den Mann am Boden nicht sehen, da das Auto zwischen ihnen stand. Doch er hörte die Schreie, hörte das Schmatzen von Fleisch das von Knochen gelöst wurde. Hinter ihm krachte etwas.


    Er wirbelte herum. Ein weiterer Teil der Barrikade brach. Eine Frau, das tote Gesicht ihm zugewandt, zwängte sich ungelenk durch die Lücke. Jemand hatte ihr Haarbüschel ausgerissen und die linke Hälfte ihres Gesichtes war mit Blut verkrustet. Jerry wich nicht zurück. Es war ihm egal, das diese Zombies durch die Barrikade brachen. Es war ihm sogar egal, das der Mann auf dem Boden gefressen wurde, oder das die noch übrigen Helfer ihn anschrien er solle helfen. Er würde sterben, hier und jetzt. Die Frau hatte sich durch die Barrikade gezwängt. Dabei hatte sie allerdings große Teile ihrer Haut abgeschabt. Doch sie spürte es nicht. „Sie spüren nichts mehr...“ dachte Jerry. „Nur noch diesen Hunger...“ Die Frau hatten ihn erreicht. Ihre Hand griff nach ihm. Die Finger waren eiskalt und fühlten sich an als bestünden sie aus Leder. Jerry konnte den Atem der Frau riechen. Ihm wurde übel. Dann öffnete die Frau ihren Mund, wollte zubeißen. „Sie sieht ein wenig aus wie Paula...“ schoss es Jerry durch den Kopf.


    In dem Moment schien etwas Klick zu machen. Was zum Teufel tat er da? Er würde nicht sterben! Er durfte nicht sterben! Man brauchte ihn. Die Frau hatte seine Schulter im Visier. Sie wollte sich ihren großen Batzen Fleisch holen. „Vergiss es!“ Jerrys Stimme lang laut und entschlossen. Kraftvoll stieß er die Frau von sich. „Uuuhng!“ beschwerte sie sich, kurz bevor sie zu Boden ging. Es klang fast enttäuscht weil sie nicht zubeißen konnte. Jerry musste weg von hier. Er musste zu Paula und den Kindern. Hastig wirbelte er herum und lief los. Hinter ihm brachen weitere Teile der Barrikade, doch er drehte sich nicht um. Er hatte ein Ziel. Hastig bog er nach rechts ab. Dort gab es eine kleine Seitengasse, die bestimmt noch zombiefrei war. Seine Schritte hallten von dem Wänden wieder, während er ohne zu stoppen durch die Gasse lief. Er würde Paula und die Kinder retten. Sie würden wieder eine Familie sein. Über sich hörte er ein Knirschen. Jerry sah nach oben. Zuerst dachte er jemand hätte einen dieser Zombies gehäutet und an die Wand genagelt, doch er erkannte schnell seinen Irrtum. Das Wesen über ihm hatte keine Augen. Nur ein großes, wulstiges Gehirn, das feucht schimmerte. An Händen und Füßen hatte es lange gebogene Krallen. Der Mund der sich langsam öffnete, war mit scharfen Zähnen gespickt. Jerry riss die Augen auf. Eine Zunge, länger als Jerry es je für möglich gehalten hätte, schnellte aus dem Mund hervor. Er spürte wie sich das lange, schleimige Ding um seinen Hals schloss. Erschrocken riss er die arme nach oben. Die muskulöse Zunge schnürte ihm jegliche Luft ab. Er hörte wie das Wesen über ihm röchelnd atmete. Der Würgegriff ließ kein entkommen zu. Das Wesen über ihm spannte sich an, dann schoss es von der Wand auf ihn zu. „Paula! Kinder! Ich liebe euch!“ dachte Jerry noch einmal, dann verschwand sein Bewusstsein in einem dunklen Strudel...

  • Danke sehr!


    Ja traurig ist sie leider. Hätte auch nen schönes Happy End geben können. Hier hat ein Licker das ganze beendet. Vielleicht kommt mal ne Geschichte wo jemand überlebt. Hängt von den Vorschlägen ab.


    freundliche Grüße,


    Dr. William Birkin

    Dr. Birkin:
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  • Da gibt es ein Problem...


    Der Post ist etwas zu lang und man kann in einem Thread nicht zweimal hintereinander posten.


    Ich könnte jetzt erstmal den ersten Teil schicken, dann muss jemand anderes was schreiben und dann kommt Teil zwei.


    PS:
    Ich werd auch noch ne Geschichte machen wo jemand überlebt. Wenn du Idee hast, höre ich sie gerne Officer Redfield


    freundliche Grüße,


    Dr. William Birkin

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  • Das ist kein Problem!


    Ich finde die Idee, die RPD - Cop gepostet hat richtig klasse, nähmlich sollte es um einen jungen RPD SWAT Mann, der da ne Freundin hat, welcher er später begegnet allerdings ist sie zum Zombie mutiert, handeln! Nur bin ich der Meinung, dass er zum Schluss überleben sollte. Und wäre es auch nicht schlecht, wenn er auch einen guten Kumpel bei der Polizei hat!


    Falls mehr Vorschläge erwünscht sind einfach bescheid geben, Doc.

  • Das Schicksal von Paul Brown


    Der Wagen machte einen leichten Ruck und Paul schreckte aus seinen Gedanken hoch. Er war weit abgeschweift, hatte über dies und das nachgedacht. Doch egal wie er es drehte und wendete, sein ganzes Leben hatte sich verändert. Auf ein Hoch kam ein Tief. Ob es dabei fair zuging war egal. Denn das Tief das jetzt in sein Leben getreten war, stellte ein so krasses Gegenteil zu dem Hoch da, das er sich fragte, ob das Schicksal ihn strafen wollte. Er hatte diese süße Kellnerin im Grill 13 kennen gelernt. Susan war ein Jahr jünger als er und arbeitete eigentlich nur als Ausshilfe um etwas Geld nebenher zu verdienen. Sie hatten sich prächtig verstanden und sie war fasziniert von ihm gewesen. Er hatte ihr vieles erzählt. Über seinen neuen Job bei der SWAT-Truppe des RPD und über sein bisheriges Leben. Er war mit ihr im Kino gewesen, im Raccoon Park und sie hatte ihm auch ein paar schöne Orte gezeigt, die er so noch nie wahr genommen hatte, wie den Uhrenturm oder eine Fahrt mit der Staßenbahn. Dann war da natürlich diese eine Nacht gewesen! Sie waren beide in der Bar Jack gewesen und hatten bis spät Nachts getrunken. Vor ihrer Haustür hatte sie ihn wortlos mit sich gezogen und war schnurgerade in ihr Schlafzimmer gelaufen, wo sie beide das erste Mal miteinander schliefen. Paul war sich sicher, das er diesen Moment selbst mit 80 noch vor Augen haben würde, denn die Nacht war unvergesslich gewesen.


    Um den ganzen noch die Krone aufzusetzen, hatte auch seine Karriere einen Steilflug nach oben gemacht. Er hatte als einer der besten 5 die Polizeiausbildung bestanden und schneller als erwartet einen Job im RPD bekommen. Sein Chef Chief Irons galt zwar als Mistkerl, doch die Kollegen waren nett und ein Officer namens Branagh hatte sich gleich um ihn gekümmert. Ja, wenn er es recht bedachte, war dies der beste Teil seines Lebens gewesen. Bis zu dem Moment an dem sich das Blatt gegen ihn gewendet hatte. Als diese rothaarige Polizistin mit ihm gesprochen hatte, war er sich sicher gewesen sie würde einen Scherz machen. Sie erzählte ihm etwas von Zombies, einem Virus und das Umbrella, der Konzern der so viel für Raccoon City getan hatte, Schuld an den Morden im Sommer gewesen sei. Als die junge Frau wieder verschwunden war, hatten seine Kollegen erzählt, das sie nicht ganz richtig im Kopf sei. Sie gehörte wohl zu den suspendierte S.T.A.R.S. und hatte völlig den Verstand verloren. Trotzdem hatte Paul irgendetwas in ihren Augen gesehen, das ihm eine Gänsehaut bescherte. Leider war es jetzt zu spät. Vielleicht war es auch damals schon zu spät gewesen, doch jetzt war es das auf jeden Fall.


    Die Berichte die in das RPD eingegangen waren, stoppten nicht mehr. Von überall kamen Meldungen von Monstern die Bürger angriffen und Zombies, die auf offener Straße Menschen fraßen. Panik machte sich breit, selbst im RPD. Irons begann wild Befehle zu brüllen und die Polizisten liefen wie aufgescheuchte Hühner herum. Doch wenigsten hatten er und sein Team einen konkreten Auftrag. Sie würden raus gehen! Er und noch viele andere sollten die Hauptstraße dicht machen und die ankommenden Zombies empfangen. Kurz bevor es los ging, hatte er krampfhaft versucht Susan zu erreichen und ihr zu sagen sie solle die Stadt so schnell es geht verlassen. Doch ihr Handy ging nicht. Auch bei ihr zu Hause und im Grill 13 ging keiner ran. Diese Ungewissheit war quälend. Er konnte nur beten das es ihr gut ging. „Alles ok?“ Die Stimme neben ihm riss ihn vollständig in die Realität zurück. Er sah nach links. Der Polizist neben ihm hatte den Kopf zu ihm gewandt. Leider konnte er außer den Augen nicht viel erkennen, da auch er eine Sturmmaske trug. Doch die Falten um die Augen des Anderen zeigten das er wohl aufmunternd lächelte. Paul erwiderte das Lächelnd. Ihm fiel der Name des anderen nicht mehr ein. Er glaubte aber das er mit „R“ begonnen hatte. „Ja, alles in Ordnung!“ sagte Paul laut um das Dröhnen des Motors zu übertönen. „Ich dachte nur gerade an meine Freundin!“ Der andere Polizist klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. „Es geht der Kleinen gut, glaub mir. Frauen sind zäher als man vermutet. Sie wartet bestimmt auf dich. Kocht dir nen Tee und macht dir nen unvergesslichen Abend!“ Er zwinkerte und wandte sich wieder nach vorne. Paul sah mit gemischten Gefühlen auch nach vorne. Er wusste nicht ob er seinem Kollegen zustimmen konnte. Er wirkte völlig sorglos, doch an ihm nagten die Zweifel.

    Dr. Birkin:
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  • Der Wagen stoppte. Paul versteifte sich. Es ging los! „Ok Leute! An den vorderen Wagen Position nehmen. Feuern wenn ich es befehle!“ Die Stimmen des Truppen Leiters hallte von den Wänden des Wagens wieder. Alle Uniformierten nickten. „Ok! Los raus!“ Die Türen wurden ruckartig aufgestoßen. Die beiden Polizisten die direkt an der Tür saßen, sprangen als erstes raus. Paul wartete bis die Leute vor ihm draußen waren, dann sprang auch er auf und verließ den Wagen. Fast wäre er gestolpert, doch er fing sich. Ihr Wagen hatte mit dem Heck zu den anderen Polizeiwagen geparkt. Mehrere Officer standen zwischen den Wagen und richteten ihre Waffen die Hauptstraße hinunter. Er lief los und stellte sich neben einen jungen, blonden Mann. Er hob seine Waffe und legte an. Jetzt hatte er ungehinderte Sicht auf die Hauptstraße. „Gütiger Gott!“ entfuhr es ihm. Er hatte erwartet, das der Anblick schlimm werden würde, doch das hier war nicht das was er erwartet hatte. Er konnte Feuer sehen, das in der Ferne brannte. Hubschrauber des RPD und einige die das Umbrella Logo trugen schwirrten über den Nachthimmel und dort, mitten auf der Straße kamen sie. Die Gruppe war gigantisch. Es mussten mindestens 80 oder mehr sein. Aus den Nebengassen gesellten sich sogar noch immer mehr dazu. Die Gruppe schwankte und kam unaufhörlich näher. Paul atmete schwer aus. Er war nass geschwitzt unter der Maske. Der blonde Officer neben ihm begann hastig auf Latein zu beten. Die Gruppe war mittlerweile ziemlich nahe gekommen. Er konnte Menschen erkennen, die Wunden aufzeigten, die eigentlich zum Tod führen müssten. Er sah wie sie wankten, stöhnten und die Finger nach ihnen ausstreckten.


    Dann endlich erklang der Befehl. „FEUER!“ Paul zögerte nicht mehr. Er zog den Abzug durch. Die Waffe ruckte in seiner Hand und spie Blei auf die näher kommende Meute. Er hörte gar nichts mehr ausser dem Rattern seines Gewehrs. Er sah nur wie die Kugeln in die Leiber der Wesen stanzten und rote Flecken hinterließen. Einer der Zombies ging zu Boden, nachdem Paul ihm die gesamte Brust mit Bleich zugedeckt hatte. Er lächelte. Doch schon im nächsten Moment erstarb sein Lächeln, denn der Mann erhob sich wieder. Paul schoss erneut. Er bemerkte wie Panik in ihm aufstieg. Sie mussten sie stoppen sie mussten... „AAAAaaaargh!“ Der Schrei übertönte sogar die Schüsse. Paul stoppte seinen Beschuss um die Ursache zu entdecken und erstarrte! Die Zombies hatten sie auf der rechten Seite erreicht. Er sah wie vier, fünf dieser Monster sich gegen die Polizisten warfen und sie zu Boden rissen. „Verdammt! Nein!“ Paul merkte gar nicht, das er geschrien hatte. Er taumelte etwas zurück. Er musste etwas tun! Doch binnen Sekunden wurde ihm klar, das er nichts mehr tun konnte. Er sah den Polizisten der bis gerade eben noch neben ihm gestanden hatte. Er lag auf dem Boden und schrie. Schrie, während eine Frau ihre Zähne in sein Bein vergraben hatte und ein fetter Mann mit nur einem Arm in seine Schulter biss. Er musste hier weg und zwar schnell. Er hob wieder die Waffe und schoss. Die Kugeln trafen einen Mann in den Bauch, der kurz taumelte und dann einfach weiter lief. „Es muss einen Weg geben sie zu töten.“ schoss es ihm durch den Kopf. Er schwenkte die Waffe herum, zielte auf eine Frau die ihn schon fast erreicht hatte und... Er ließ die Waffe sinken.

    Dr. Birkin:
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  • Seine Augen weiteten sich. Starrten auf das was er da sah. Starrten auf das Wesen vor ihm. Auf das Wesen, das er mal gekannt hatte. Es war Susan. Doch sie sah nun nicht mehr aus wie sie. Sie hatte immer noch dieses seidig, blonde Haar, doch ihre Augen waren weiß und starrten Paul an. In ihrem Gesicht fehlte ein großes Stück. Jemand hatte ihr brutal die Wange heraus gerissen. Es schien fast so, als grinste sie ihn an. „Nein...“ Paul wimmerte fast. „Bitte nicht du...“ Susan hörte ihn nicht. Sie stöhne nur leise. Ihre Hände führten Greifbewegungen aus. „Schieß!“ Eine Stimme hämmerte in seinen Kopf. „Erschieß sie!“ Paul hob langsam die Waffe. „Susan?“ fragte er kläglich. „Der Kopf! Schieß auf den Kopf!“ Er hörte eine vertraute Stimme, konnte aber nicht sofort sagen, von wo sie kam. „Ich liebe dich!“ sagte er leise. Dann riss er die Waffe hoch. Noch einmal spuckte sie Blei und diesmal trafen die Kugel das Gesicht, das er geliebt hatte. Das Gesicht das ihm gezeigt hatte, wie schön es war jemanden zu haben den man liebte. Er wandte sein Gesicht ab. Er wollte nicht sehen, wie Susan starb. Er hörte nur, wie ihr Körper zu Boden sackte. Er drehte sich um und öffnete die Augen wieder. Seine Lippen waren fest zusammen gepresst. Wenn er sie geöffnet hätte, hätte er sich seine Uniform vollgekotzt. Seine Augen waren von Tränen verschleiert. Er erkannte unscharf die Silhouette eines anderen Polizisten, der sich vor ihn gestellt hatte. „Komm Junge, wir müssen hier weg!“ Er fühlte wie jemand seinen Arm packte und ihn mit zerrte. Sie stoppten vor einem Streifenwagen. „Steig ein!“ sagte die vertraute Stimme und Paul zog die Beifahrertür auf. Wie ein nasser Sack ließ er sich auf den Sitz fallen. Er zog die Tür hinter sich zu und hörte, wie der Andere den Motor an ließ. Der Wagen vibrierte. Paul schloss die Augen. Er wollte nicht an das Denken was gerade passiert war. „Wir verschwinden.“ sagte die vertraute Stimme und in dem Moment erkannte Paul sie. Der Name fiel ihm wieder ein. Richard, der Mann aus dem SWAT-Wagen „Fahren wir zum RPD?“ fragte Paul leise. Die Antwort kam zögerlich. „Nein, wir verschwinden ganz aus der Stadt. Hier geht alles zum Teufel. Sollen wir noch jemanden abholen?“ Paul merkte wie er begann zu weinen. „Nein, da gibt es niemanden mehr.“ sagte er...


    Tausend Dank an euch! Es macht mir spaß diese Geschichten zu schreiben und eure Ideen einzubauen ist ne gute Herausforderung. Was immer euch einfällt, schlagt es vor. ;)

    Dr. Birkin:
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  • hmmmmmmmmmm. das ist schön, aber dort waren nich nur polizisten, sondern U.B.C.S. mitglider, und sie hatten andere ziele als polizisten ,das idt auch interessant, und wenn du lust haben wirst, kannst du über es auch etwas schreiben, du machst es toll.

  • Danke, danke für die vielen Kommentare.


    Der Vorschlag mit dem UBCS ist gut den kann ich machen. Hat jemand noch Vorschläg, vielleicht auch Charaktere, die ich einbauen könnte?


    freundliche Grüße,


    Dr. William Birkin

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