Raccoon City Schicksale

  • Hallo, ich habe mir gerade mal die erste Episode durchgelesen und ich muss echt sagen, du hast einen klasse Schreibstil.
    Und einige deiner Umschreibungen lassen mein kleines, schwarzes Splatterfan-Herz höher schlagen... :]
    Bin mal gespannt wie die anderen Teile sind, was ich bis jetzt gelesen habe, war ausgezeichnet!

  • Zwei Schüsse peitschten durch die Gasse. Yoshi sah wie Spritzer von Blut aus der Flanke und aus dem Kopf des Tieres spritzen. Er wurde von der Wucht der Schüsse regelrecht von Yoshi weg geschleudert. Keuchend schnappte der Söldner nach Luft und richtete sich, den Brustkorb massierend auf. Er warf einen Blick nach rechts. G. hielt seine beiden Waffen in den Händen und starrte angewidert auf den Hund, der nun reglos am Boden lag. „Du hast Kratzer in meinen Wagen gemacht du Drecksköter!“ sagte er und steckte die Waffen wieder weg. Yoshi richtete sich zitternd auf. „Alles ok?“ fragte G. und blickte ihn besorgt an. Yoshi nickte. „Danke!“ murmelte er leise. G. grinste breit. „Hey, ich konnte dich doch nicht verrecken lassen Bruder.“ Yoshi lächelte ihm zu und dann stiegen beide in das Auto. „Nächster Stopp: St. Michaels Uhrenturm!“ sagte G. lächelnd und ließ den Motor an. Der Wagen war wirklich top. Yoshi begann sich zu fragen wie G. sich so was leisten konnte, doch er entschied sich nicht zu fragen. Er ahnte es bereits. Die Gasse endete nach ein paar Metern und der Wagen fuhr auf die Straße. „Shit!“ Yoshi fluchte. Die Straße hatte sich in der Zeit in der sie Beide in der Bar gewesen waren, ordentlich gefüllt. Mindesten 15 dieser Monster schwankten über den Asphalt. „Was jetzt?“ fragte G. und trommelte auf das Lenkrad. „Fahr durch!“ sagte Yoshi und schnallte sich fest. „Hey, der Wagen ist mein ein und alles und ich werd doch nicht den Lack...“ „Der Wagen ist scheiß egal. Du wirst ihn eh nicht mit aus der Stadt nehmen können.“ sagte Yoshi und blickte G. ernst an. Der Schwarze überlegte einen Moment, dann heulte der Motor auf und das Gaspedal durchgetreten, hielt G. auf die Meute der Zombies zu.


    Yoshi presste sich tiefer in den Sitz. Im Licht der Scheinwerfer sah er, wie einer der Zombies sich langsam zu ihnen umdrehte. Es war ein älterer Mann, die Lesebrille hing ihm schief auf der Nase und der Bademantel, den er trug, war auf Höhe des Bauches rot getränkt. Dann kam der Aufprall. Wie eine Puppe wurde der Zombie auf die Motorhaube des Wagens geworfen. Hart knallte er mit seinem Kopf gegen die Frontscheibe. Yoshi biss die Zähne zusammen, als an der Stelle wo der Kopf die Scheibe getroffen hatte, ein matschiger, roter Fleck erschien. G. Warf einen Blick in den Rückspiegel und sah noch wie der Zombie ein paar Meter über den Asphalt schlitterte und dann liegen blieb. „Wuhu! Da geht er zu Boden in der dritten Runde!“ sagte G. lachend und blickte zu Yoshi, der mühsam zurück lächelte. Hinter ihnen wandten sich die Zombies nun dem Wagen zu und stolperten stöhnend und geistlos dem Wagen hinter her...

  • Yoshi erschauderte während er nach hinten blickte. Die geistlose Art der Zombies war einfach nur schrecklich. Die Umrisse der Monster die er in der Dunkelheit ausmachen konnte, wirkten menschlich, doch ihre ungelenken, steifen Bewegungen zeigten ihm das diese Menschen keine mehr waren. Was hatte Umbrella nur getan? Warum hatte sie ihn und sein Team in diese Hölle geschickt? Er wusste es nicht. Doch er war sich sicher das er Antworten finden würde, wenn sie es aus dieser Stadt geschafft hatten. Er blickte wieder zu G.. Er blickte konzentriert auf die Straße, wich hier und da einer Gestalt aus, die aufgrund der Dunkelheit gnädigerweise nicht zu erkennen waren. Dann erst wagte er zu Yoshi zu blicken. „Also, was genau erwartet uns am Uhrenturm?“ fragte er schließlich und lächelte nun wieder leicht. Scheinbar war er jemand der sich durch nicht aus der Ruhe bringen ließ. Yoshi begann das Ganze schon unangenehm zu werden. Er zitterte, während G. dort saß als würde er nur kurz zum Supermarkt fahren. Doch als er schließlich antwortete, schaffte er es seine Stimme fest und furchtlos klingen zu lassen. „In den Randbezirken wartet ein Evak.-Hubschrauber. Das Läuten der Glocke ist ein Signal für den Helikopter zu starten und zum Uhrenturm zu kommen. Dann können wir abhauen.“ Er lächelte nun ebenfalls leicht und sah G. abwartend an. „Oooookaaay! Das klingt verdammt gut, aber werden die sich nicht wundern, das sie nur alleine dastehen und dann auch nur mit einem Zivilisten?“ Yoshi lehnte sich nun ebenfalls in seinem Sitz zurück. „Vielleicht, doch diese Hundesöhne werden schon selbst sehen was für eine Katastrophe in dieser Stadt herrscht. Von mir aus können die...“ Er stockte und musste sich an dem Amaturenbrett festhalten. G. hatte so stark gebremst, das der Gurt schmerzhaft in seine Schulter schnitt. „Verdammt!“ Yoshi blickte nach vorne und das erste was ihm über die Lippen kam war ein noch lauteres, „Verdammt!“ als das von G.. Die Straße vor ihnen, der Weg zum Uhrenturm. Er war versperrt. Feuer hatte Schutt, Häuser und Wägen in ein Inferno verwandelt. Es sah so aus als würden bereits große Teile dieses Häuserblocks brennen. „Das ist der einzige Weg zum Turm.“ sagte G. leise und Yoshi merkte wie jegliche Hoffnung schwand. Der Wagen würde nie durch die Flammen kommen. Vorher würden sie gegrillt werden oder in die Luft fliegen. „Was nun?“ fragte G. langsam und blickte wieder zu Yoshi. „Wir könnten zu Fuß gehen und...“ Yoshi schüttelte den Kopf. „Nein, das wäre Selbstmord. Selbst wenn wir einen Weg durch die Flammen finden, dann sind da immer noch diese Monster und meine Munition reicht nicht um alle fern zu halten.“ G. nickte nur stumm. Er hatte wohl recht. Zum Uhrenturm konnten sie nicht. „Wir könnten zu den Barrikaden im Osten fahren. Vielleicht können wir eine davon überklettern und zu Fuß aus der Stadt.“ Yoshi blickte ihn an. „Das wäre möglich!“ sagte er und spürte wie ihm etwas leichter wurde. Er war ein Experte im Klettern und wenn sie so aus der Stadt fliehen konnten, warum nicht? G. nickte und fuhr den Wagen zurück. „Alles klar, dann werde ich...“ Der Schrei kam so plötzlich und erschreckend, das Yoshi selbst einen Schreckensschrei nicht unterdrücken konnte. Etwas war auf ihre Motorhaube gesprungen. Ein Wesen das unmöglich existieren konnte, denn noch nie hatte er etwas gesehen, das auch nur entfernt wie diese Bestie aussah. Sie wirkte wie eine Echse, zumindest ihre Haut wirkte schuppig. Doch der Rest, Arme, Beine und das Gesicht, hatten nicht mit einer Echse gemein. Das Wesen hatte sich auf die Haube des Wagens geworfen. Mit unnatürlich langen Krallen, hatte es sich in das Metall des Wagens gekrallt, als wäre es auch Butter. Die Augen der Kreatur funkelten bösartig und im Mund hatte es unzählige, rasiermesserscharfe Zähne. „WAS IST DAS?“ G´s Schrei holte Yoshi ins hier und jetzt zurück. Das Monster erhob eine der Klauen und blitzschnell hieb es auf die Frontscheibe des Wagens ein. Glas splitterte und Yoshi spürte wie sich kleinste Splitter in seine Beine bohrten. „Tu was! Tu was Verdammt oder das Viech reißt dich in Stücke!“ Die ernste und klare Stimme in seinem Kopf hatte Recht. Er musste etwas tun. Erneut hob die Kreatur ihren Arm, bereit das Glas zu zerschmettern, doch ihre Bewegung stoppte, als Yoshi den Abzug des Gewehrs durchzog. Es war unglaublich schwer in einem Auto zu sitzen und ein Gewehr abzufeuern. Die Waffe ruckte in Yoshis Händen, doch er hielt sie so fest er konnte. Die Kugeln flogen durch die Frontscheibe, rissen noch mehr Splitter mit sich, doch sie verfehlten ihr Ziel nicht. Eine nach dem Anderen, jagte in den Schädel dieses Monstrum. Das Wesen gab ein unnatürlich hohes Quieken von sich und dann wurde es von der Motorhaube geschleudet. Dumpf landete es auf dem Asphalt, wo es zuckend liegen blieb. Einen kurzen Moment waren beide unfähig sich zu rühen, starrten nur auf das Monster, aus dessen Schädel rotes Blut auf den Boden floss. Dann endlich konnte Yoshi wieder handeln. „Fahr!“ G. nickte, trat das Pedal durch und der Wagen heulte davon. Yoshi wagte es nicht mehr zu der Kreatur zu blicken. Er wollte nur noch weg aus diesem Alptraum...

    Dr. Birkin:
    It's sheer perfection, my precious G-Virus. No one will ever take you away from me...

  • Hey Doc das machst Du richtig gut, schreibst du öfters solche Storys?
    Könntest sicherlich gute sachen schreiben so als Buchautor ;)


    Ich sags ja, man muss halt etwas crazy sein um sowas zu bringen, um hier zu sein :laugh1:

  • Danke für die vielen Lobungen. Ich werd ganz verlegen. Hab wirklich mal mit dem Gedanken gespielt etwas wirklich langes, wie nen Roman zu schreiben. Das Ende von der Geschichte mit Yoshi und G. ist nahe. Bin fast fertig und werd das so schnell wie möglich reinsetzen. Bin wieder für Ideen für neue Geschichten offen. Hab sogar schon eine ganz kleine Geschichte im Hinterkopf, die interessant wird. Bestimmt werden viele sagen das sie die Person um die es geht kennen xD


    Ich beeil mich die jetzige Geschichte zu beenden. Ist bisher die längste und ich hoffe, sie hat euch gut gefallen. Bin dann wqieder für alles neue offen. =)


    freundliche Grüße,


    Dr. William Birkin

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  • Nach dieser langen Pause gehts weiter. Ich hatte ne kleine Schreibblockade, die ich überwinden musste. Zum Glück konnte meine Leidenschaft wieder angefacht werden. Ein letzter Teil kommt hier nach noch, dann ist diese Geschichte vorbei...


    Yoshis Zittern ließ im Laufe der Fahrt nach. Der erste Schreck war überwunden, doch er war sich sicher, das er diese Kreatur, ihr unmenschliches Heulen nicht mehr aus seinen Gedanken würde verbannen können. G. blickte ab und an zu ihm, doch behielt ein Auge immer auf der Straße, so einen Schreck wollte er ebenfalls nicht noch einmal erleben. Die Zombies die noch auf die Straße wankten, konnte er leicht umfahren. Er wollte gerade anfangen zu beten, das sie die Barrikaden schnell erreichen würden, als G. laut auflachte. „Dort sind sie! Die Barrikaden, wir sind da!“ Yoshi riss die Augen auf und starrte nach vorne. Tatsächlich! Dort auf der Straße waren die „Barrikaden“ errichtet worden. Eigentlich verdienten diese Haufen aus Trümmern, Autowracks und Polizeibarken den Begriff Barrikaden nicht. Doch sie hielten wohl einen großen Teil der Zombies auf. Außerdem waren die Trümmer nicht sehr hoch und es würde bestimmt nicht lange dauern sie zu überklettern. Yoshi blickte G. an, der den Wagen stoppte. „Ok, los jetzt, solange die Straßen frei sind!“ G. nickte und hastig verließen Beide den mittlerweile arg ramponierten Wagen. Yoshi hielt schnell auf die Barrikaden zu. Zombies waren keine zu sehen, doch er wollte nicht mehr Zeit verlieren als nötig. G. beeilte sich um Schritt zu halten. Die beiden Männer musterten die massiv wirkenden Trümmer genau. Sie mussten trotzdem vorsichtig sein. Wenn etwas einstürzte oder sich verschob, konnte das schlimme Folgen haben. Yoshi hatte keine Lust unter den Trümmern begraben zu werden. „Ich denke dort links müsste es gehen. Über den Polizeiwagen und dann...“ Das geistlose Stöhnen ließ ihm einen eiskalten Schauer über den Rücken jagen. Er wandte sich von der Barrikade ab und seine augen huschten durch die Schatten, welche die umliegenden Häuser auf die Straße warfen. Da! Dort waren sie. Es waren drei, nein fünf von ihnen! Sie taumelten langsam in Richtung der Männer. „Dort kommen noch mehr!“ G. deutete auf eine Gruppe von gut und gern sieben dieser verwesenden Dinger, die nun schon gefährlich nahe gekommen waren. „Schnell wir müssen da hoch, bevor sie uns erreichen!“ Hastig begann er mit dem Aufstieg. Er schaffte es seinen Fuß auf einem alten Autoreifen abzustellen und sich an einer Polizeibarke hochzuziehen. Er sah wie G. neben ihm ebenfalls mit dem Aufstieg begann. Das Stöhnen kam näher und auch der Gestank dieser Dinger wurde Sekunde um Sekunde schlimmer. „Weg! Ich muss weg!“ Der Gedanke hämmerte sich in seinen Kopf. Er griff nach einem Stück Holz, das irgendwo aus den Trümmern ragte. Doch es war nicht fest genug, gab unter seinem Griff nach. „Verflucht!“ keuchte er, als das Stück aus der Barrikade brach und zu Boden fiel. „Pass auf hier...“ der Rest des Satzes ging in einem tosenden Donnern unter. Ein großer Teil der Barrikade machte einen Ruck und Yoshi spürte wie seine Füße den Halt verloren. Dennoch konnte er seine Hände gerade noch an ein Stück Metall klammern. Doch der Schrei sagte ihm, das G. nicht so viel Glück gehabt hatte. Er sah wie der Schwarze kurz mit den Armen ruderte, dann fiel er. Wie in Zeitlupe schwebte der Körper zu Boden und krachte dumpf vor die geistlosen Monster. Einer der Zombies stöhnte, beugte sich hinunter um nach dem Gestürzten zu greifen. „Neeeeiiiiin!“ Yoshi dachte nicht mehr nach, er sprang einfach. Sein Gesicht verzog sich vor Ekel, als seine Schulter gegen die eklige Gestalt prallte. Der Zombie machte rin Geräusch, das was enttäuscht klang und taumelte zurück. Er war noch nicht sehr stark verwest, doch große Teile seiner Beine waren abgekaut worden. Yoshi rappelte sich wieder auf. Er sah das G. ebenfalls auf die Beine kam. Er schien nicht verletzt zu sein. „Geh!“ rief er dem Schwarzen zu, dann eröffnete er das Feuer auf die Zombies. Eine Kugel nach der andere hieb in das Fleisch der Monster und ließ ihr Blut als feiner Regen gegen Yoshi prasseln. Er merkte gar nicht das er schrie. Er schoss einfach weiter. Wollte G. soviel Zeit es ging verschaffen. Dann plötzlich donnerten die Waffen von G. in seine Gewehrschüsse hinein.

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  • Yoshi blickte zur Seite. Die goldene Waffen ruckten in G´s Händen und spien heißes Bleich auf die Zombies. Immerr und immer wieder drückte er ab. Yoshi wich weiter zurück, bis sein Rücken gegen etwas hartes prallte. Fest presste er sich an Barrikade. G wich ebenfalls zurück und verharrte neben ihm. Dann kam das worauf Yoshi bereits gewartet hatte. Etwas vor dem er sich gefürchtet hatte, seit er gemerkt hatte, das in Raccoon City die Hölle ausgebrochen war. Mit einem schwachen Klicken machte seine Waffe ihm klar, das die Munition die Anzahl Null erreicht hatte. Er blickte über die Schulter zur Barrikade. Sie erschien ihm auf einmal viel höher und schwerer zu erklimmen als vorher. Er blickte wieder zu den Zombies und irgendwie waren es jetzt viel mehr als vorher. G schoss erneut auf die Monster. „Wieviele Schüsse hast du noch?“ Yoshi wunderte sich, das seine Stimme so ruhig klang. G blickte ihn von der Seite an und stoppte sein Feuer für ein paar Sekunden. Dann zog er den Abzug von einer der Waffen durch und Yoshi hörte es klicken wie bei seiner Waffe zuvor. Dann hielt G die andere Waffe vor Yoshis Gesicht und sah ihn ernst an. „Noch eine!“ Einen kurzen Moment schwiegen sie. Die Zombies, die durch das Feuer zurück gedrängt worden waren, kamen wieder näher. Viel Zeit bleib ihnen nicht. „Willst du dich erschießen, oder soll ich? Ich meine, ich kann auch gefressen werden, tut bestimmt weh aber...“ Noch bevor G seinen Satz beenden konnte, war sich Yoshi sicher was er tun musste. „Gib mir die Waffe!“ sagte er knapp zu G und hielt seine Hand auf. „Ok, wenn du es machen willst, dann werd ich ich wohl Abendessen enden.“ Er lächelte gequält und gab Yoshi die Waffe. Zum ersten Mal verspürte Yoshi das was er die ganze Zeit für diesen Mann hätte verspüren sollen. Bewunderung. George war ein Zivilist, ein Zuhälter (das wusste Yoshi jetzt), jemand den man als Abschaum oder Kleinkriminellen bezeichnet hätte. Wenn er allerdings daran dachte, wie G gehandelt und reagiert hatte ohne je eine Militärausbildung genossen zu haben, konnte er ihn nur bewundern. Er hatte ihm das Leben gerettet, er hatte ihm ohne Fragen vertraut, obwohl er für Umbrella arbeitete und jetzt gab er ihm seine Waffe, damit Yoshi ohne Schmerzen sterben konnte. Das er sterben würde, das war Yoshi jetzt klar, doch er musste vorher noch etwas tun. „GEH!“ rief er G zu und dann lief er direkt auf die Zombies zu. Es waren nur noch fünf, doch mit nur einer Kugel hatten sie keine Chance mehr über die Barrikaden zu kommen. Die monster würden sie anfallen, bevor sie hoch genug geklettert waren. Alles was sie brauchten war Zeit und die gab er G nun. „Nein ich....“ Yoshi wandte sich nicht zu ihm um, er warf sich einfach nur gegen den ihm am nächsten stehenden Infizierten und riss ihn mit sich zu Boden. „Geh! Ich hatte die Mission Zivilisten zu retten...“ Der Zombie gegen den sich Yoshi geworfen hatte fauchte laut auf und krallte sich noch am Boden liegend in Yoshis Ärmel fest. „...und wenn auch nur einer dank mir entkommt...“ Die anderen Zombies wandten sich nun der leichten Beute am Boden zu. „...dann hab ich meine Mission erfüllt!“ Er sah wie G in seine Augen blickte. Dann salutierte er. „Leb wohl Soldat!“ sagte G und wirbelte herum. Yoshi lächelte als er sah wie der Mann die Barrikade erklomm. Er lächelte sogar noch als der erste Zombie seine Zähne in seinem Arm versenkte. Sie nahmen keine Notiz von G, sie wollten nur ihn, G durfte gehen. Erst als Yoshi sich ganz sicher war, das G hoch genug war um nicht mehr von den Zombies erreicht werden zu können, hob er die Waffe an seine Schläfe. Es war seltsam, das er gar nicht merkte wie einer der Zombies immer wieder in sein Bein biss. Er dachte an Umbrella, diese Hundesöhne die ihn in diese Vorhölle geschickt hatten. Nun, er würde in der echten Hölle auf sie warten. „Auftrag erfüllt!“ sagte er leise. Einer der Zombies hob den Kopf als hätte er verstanden was Yohsi sagte. Dumm blickte er dem Söldner in die Augen. Ein Stück von Yoshis Fleisch hing aus seinem Mundwinkel. „Umbrella? Ich kündige!“ sagte Yoshi und dann drückte er ab....



    So damit ist dieser Teil abgeschlossen und ich bin bereit für neue Vorschläge. Die Geschichte über den "Bekannten" ist auch fast fertig. Also wenn ihr neue Ideen für eine Geschichte habt, nur her damit.

    Dr. Birkin:
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  • Sooo, hier ist jetzt der erste Teil der Geschichte mit dem versprochenen "Bekannten" mal gucken wer errät, welche Person das ist...


    Das Schicksal von Edward Moss


    Eddie gähnte einmal herzhaft und hielt in der Zeit das Lenkrad mit nur einer Hand fest. Der schwere Laster schlänkerte einmal, doch blieb noch in seiner Spur. Nicht das es schlimm gewesen wäre, wenn Eddie seine Fahrspur verlassen hätte. So etwas wie jetzt hatte er noch nie erlebt. Die gesamte Straße war völlig leer. Dabei war es noch früher Abend und er musste schon ziemlich nahe an Raccoon City sein. Der breitschultrige Mann zuckte kurz mit den Schultern und legte dann mit einem gelangweilten Blick die Hände wieder auf das Lenkrads. Was störte es ihn ob die Straße leer war? Ein Stau wäre weitaus schlimmer gewesen. Als erfahrener Truckfahrer nahm er es daher als nettes Geschenk des Himmels an. Eddie fuhr jetzt seit mehr als 10 Jahren für seine Firma. Er galt als zuverlässig, und ordentlich. Ein etwas ruppiger Kerl vielleicht, doch tief im Herzen ein guter Mensch. Er hatte eine wundervolle Frau und einen kleinen Sohn, der jetzt bald in die Schule kam. Eddie hätte sich eigentlich nur gewünscht, er würde öfters zu Hause sein. Wenn er wichtige Ladung fuhr, dann war er schon mal gut und gerne ein zwei Tage unterwegs. So auch Heute. Eigentlich war es nichts besonderes was er transportierte. Er fuhr einen dieser neuen Tanklaster, um das Benzin nach Latham, der Nachbarstadt von Raccoon City zu bringen. Er hatte eigentlich gehofft das noch vor Einbruch der Nacht zu schaffen, doch auf dem Highway hatte der verkehr ihn lange aufgehalten und erst sehr spät hatte er die abfahrt nach Raccoon City nehmen können. Er hätte zwar auch auf dem Highway bleiben können, doch das hätte bestimmt Jahre gedauert und diese Abkürzung erschien ihm als bessere Variante.


    „Da hatte ich ja wohl auch recht!“ sagte er leise und blickte kurz links aus dem Fesnter des Fahrerhäuschens. Die Straße war wirklich gespenstisch leer und kein Auto kam ihm entgegen, oder überholte ihn. Er hatte zwar gesehen, das ein Jeep mit einem jungen Cop als Fahrer ihn überholt hatte, doch das war schon länger her und da war auch noch ein wenig mehr auf der Straße los gewesen, doch jetzt war alles ruhig und leer. Eddie gähnte und drehte an den Radioknöpfen. Leises Rauschen war aus den Boxen zu hören. „Fuck!“ murmelte er und schüttelte den Kopf. Scheinbar kaputt. Eigentlich hätte er auf dieser Frequenz „Raccoon Radio Rage“ hören müssen, doch die Leitung blieb still. Er hatte mittlerweile die Stadtgrenze passiert. Noch immer war kein einziges Auto zu sehen... Obwohl! „Hey, na Bitte!“ sagte er lächelnd und warf den Blinker an. Die kleine Tankstelle kam ihm jetzt gerade recht. Er sah vier Autos vor den Zapfsäulen stehen zwar waren die Besitzer der Autos nicht auf dem Hof, doch bestimmt waren sie im Shop der Tankstelle und bezahlten. Eddie stellte den Motor ab. Benzin brauchte er keines, doch er wollte sich kurz die Beine vertreten und vielleicht einen Schockoriegel und etwas „Lektüre“ kaufen. Beides sollte seine Frau besser nicht erfahren, sie fand ihn ohnehin zu dick und das mit der „Lektüre“ war ne Sache für sich. Das Neonschild mit der Aufschrift „Taxago“ leuchtete leicht flackernd und summte in der kühlen Nachtluft. Eddie streckte sich und rutschte von dem Fahrerhäuschen auf den Hof der Tankstelle. Er sah das Licht aus dem Inneren des Tankgebäudes kam, doch seltsamerweise war niemand darin zu sehen. Vielleicht waren die Leute im hinteren Bereich, den er nicht einsehen konnte. Er warf die Tür hinter sich zu und überquerte den Hof. Kies knirschte unter seinen Stiefel und der schwere Geruch von Benzin hatte die Luft erfüllt. Noch einmal gähnend zog Eddie die Tür der Tankstelle auf und trat ein. Er ließ seinen Blick herum schweifen. Zum ersten mal verspürte er doch so etwas wie Unruhe. Er hatte gedacht hier jemanden zu sehen, doch der Shop wirkte völlig leer. „Hallo?“ sein Ruf hallte durch die Stille. Niemand antwortete. Noch immer lag der Geruch von Benzin in der Luft, doch da war noch etwas anderes, etwas das unangenehm roch, doch was es war, konnte Eddie nicht sagen.

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  • 100% richtig :D


    „Haaaaalloooo?“ rief er noch mal und endlich passierte etwas. Hinter dem Vorhang der den Ladenbereich von dem Büro des Tankwarts trennte, hörte er Schritte. Eddie lächelte. Es war also doch jemand da. Er ging zum Ständer mit den Zeitschriften und sah sich die Magazine darauf mit einem Grinsen an. „Ich les dir nur wegen der Artikel, Schatzi!“ flüsterte er zu sich selbst und nahm eines der Heftchen aus dem Regal. Er überlegte ob er noch die Tageszeitung mitnehmen sollte, doch das wäre unklug gewesen. Das Datum auf der Zeitung war bereits zwei Tage alt. Er schüttelte den Kopf und griff noch einmal kurz nach rechts. Er erwischte einen Schokoriegel, der etwas höher im Regal lag und wandte sich dann zur Kasse um. Fast hätte er erschrocken aufgeschrien. Ein Mann war hinter dem Vorhang hervor getreten und dicht an Eddie heran gegangen. Er hatte gar nicht gehört wie der Fremde gekommen war. „Ihr solltet mal eure Zeitung aktualisieren.“ sagte Eddie und lächelte dem Mann zu. Der Bursche trug die Uniform eines Tankwarts und blickte zu Boden. Seine Schultern hingen schlaff herunter. „Hey Kumpel, ich rede mit dir!“ sagte Eddie und trat etwas näher an den Mann heran, der seinen Kopf langsam anhob. „Was zum...?“ Zum ersten Mal in seinem Leben war Eddie unfähig sich zu bewegen. Der Mann hatte seinen Kopf gehoben und geradewegs in Eddies Augen gesehen. Doch das womit der Mann Eddie ansah, das waren keine Augen mehr. Leere und völlig weiße Augäpfel starrten den Truckfahrer aus einem eingefallen und emotionslosen Gesicht an. Der Mann hatte Schmutz an den Wangen und der Stirn, doch um seinen Mund herum klebte etwas, das nicht nach Schmutz aussah eher wie...


    Urplötzlich machte der seltsame Kerl einen Schritt nach vorne und griff nach Eddie. Erschrocken ließ dieser das Heft und den Riegel fallen. Der Fremde öffnete seinen Mund und senkte seinen Kopf. Ein widerlicher Gestank wehte Eddie entgegen. Es roch als wäre dem Typen etwas in den Hals gekrochen und verreckt. Noch bevor er handeln konnte, hatte dieser stinkende Penner seine Zähne in Eddies Oberarm vergraben. „Aaaarrrgh!“ Eddie schrie auf. Der Schmerz war unbeschreiblich und Eddie spürte warmes Blut an seinem Arm herunter rinnen. „Lass mich los du Arschloch!“ Spie der Trucker hervor und versetzte dem Fremden mit aller Macht einen Stoß. Der Kerl wurde regelrecht nach hinten geschleudert. Eddie hörte wie der Andere aufkeuchte, dann prallte er genau gegen die Frontscheibe des Tankstellen-Shops. Klirrend gab die Scheibe nach und der seltsame Spinner fiel begleitet von einem Regen aus Scherben durch das Fenster auf den Hof. Eddie zögerte keine Minute mehr. Hastig stürmte er durch die tür aus dem Laden. Er hört ein leises und dumm klingendes Stöhnen und sah noch aus den Augenwinkeln, das der Fremde langsam und wankend auf die Beine kam, sein Mund war noch immer leicht geöffnet. Eddie riss die Fahrertür seines Truck fast aus und warf sich schnell wieder in die Fahrerkabine. Sein Arm pochte sehr schlimm und das Blut hatte bereits seine Kleidung an der stelle getränkt. Eddie blickte auf den Arm hinab, den er fest umklammert hielt. „Der Typ ist ja verrückt. Warum hat er mich gebissen?“ Eine Antwort bekam er nicht. Die wollte er eigentlich auch nicht. Er drehte den Schlüssel um und erweckte das Gefährt wieder zum Leben. Rechts von ihm sah er, wie der Spinner mit seltsam wankenden Schritten auf seinen Laster zuhielt. „Verpiss dich du Arschloch!“ rief Eddie ihm noch zu, dann fuhr er los.


    Er würde zum RPD fahren und diesen Spinner anzeigen. Er war noch einmal einen Blick auf die Verletzung. Es sah nicht allzu schlimm, auch wenn es stark blutete. Wenn die Wunde nur nicht so jucken würde. Eddie blickte auf das Straßenschild welches im Scheinwerfer vor ihm auftauchte. Er war auf der Hauptstraße. Das hieß das RPD musste ganz in der nähe sein, doch sicher war er sich nicht. Er kannte Raccoon City nicht ganz so gut und seltsamerweise war hier auch niemand den er fragen konnte. Noch immer war die Straße leer und... Verdammt war das heiß geworden. Eddie merkte das Schweiß seine Stirn hinunter rann. Er drehte an der Kühlung, doch die Klimaanlage war bereits auf kalt gestellt. Warum schwitzte er dann so? Es war so heiß geworden. Er zog sich am Hemdkragen. „Hey na bitte!“ Eddie lächelte leicht. Seine Mundwinkel fühlten sich seltsam schwer an. Ein Polizeiwagen war vor ihm aus einer Seitenstraße gekommen und fuhr nun vor ihm her. Wenn jemand wusste wo das RPD war, dann ein Cop. Er trat das Gaspedal durch und versuchte zu dem Wagen aufzuschließen, der mit einer beachtlichen Geschwindigkeit fuhr, so als wäre es eine Verfolgungsjagd. Was war da los? Der Laster machte einen Ruck und Eddie zuckte zusammen. Er sah ein Straßenschild das er offensichtlich gerammt hatte und das nun verborgen auf dem Asphalt lag. „War ich das?“ fragte er sich leise und rieb sich wieder über die schweißnasse Stirn. Seine Stimme klang belegt und schwach. Erst jetzt merkte er das er zitterte. „Was passiert hier?“ Eddie schloss kurz die Augen. Ihm war schwindelig. Die Hitze stieg weiter in ihm an und sein Arm juckte jetzt, als würden Ameisen ihn erklimmen. „Ich.. ich..“ Das Lenkrad wurde ihm zu schwer. Sein rechter Arm rutschte ab und der Laster stieß hart an einen Wagen am Straßenrand, der wie ein Spielzeug zur Seite geschleudert wurde. Ein leises Krachen zwang Eddie dazu seinen Kopf zu heben und nach vorne aus seinem Fahrzeug zu gucken. „Oh Gott!“ keuchte er, als er sah, das der Polizeiwagen einen Unfall gehabt hatte. Er war gegen die Mauer eines Gebäudes gekracht und stand nun rauchend still. Eddie konnte sehr schwach zwei Insassen erkennen. Er musste dort hin. Er musste helfen. Er musste... fressen. Hatte er das wirklich gedacht? Er stöhnte und fasste sich wieder an die stirn. Die Fahrerkabine begann sich zu drehen. Alles stand Kopf. „Was.. passiert.. mit...“ Er stöhnte wieder und öffnete noch einmal die Augen. Noch immer raste er auf den Polizeiwagen zu. Er sah wie die Türen des Wagens aufgerissen wurden. Ein uniformierter Cop und eine kleine zierliche Gestalt sprangen links und recht aus dem Polizeiauto. Dann krachte sein Laster auf den wagen, der wie ein Pappbecher zerdrückt wurde. Eddie spürte wie der Laster nun wirklich kippte. Hart wurde er gegen die Tür geworfen. Doch er spürte kaum schmerzen. „Was.. ist...“ Er gurgelte noch einen letzten unverständlichen Rest, dann schwanden seine Sinne. Er spürte bereits nichts mehr als der Laster in einem roten Feuerball explodierte.

    Dr. Birkin:
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  • Hey ich finde die Stories die ihr schreibt echt super, Birkin is echt ein super Schreiber. Werd selbst vielleicht mal versuchen mal ne kleine Story zu schreiben. Garantier aber für nix.
    Ich hätte da noch ne Idee: Man könnte doch mal ne Story schreiben die bei den ersten Vorfällen nach dem Spencer Anwesen anfängt und dann so im Zeitraum von Re2 endet.
    Ích hab auch noch ne menge anderer Ideen, mal sehen wie ich sie umsetzten kann.