Resident Evil 7 - Spielende (Spoiler)

  • 8) Hi
    bin grad durch mit dem Spiel


    ich muss sagen, es ist schon ein Hammer Spiel die Story ist auch sehr gelungen...aber knapp 9 Std um das Spiel zu beenden ist sehr kurz...damals hat man für Res1 mind. 20-30 std gebraucht..sehr schade aber trotzdem ein hammer spiel...was sagt ihr?

    2 Mal editiert, zuletzt von Yokamitzu () aus folgendem Grund: Titel angepasst, Thread kann zur Diskussion über das Spielende genutzt werden. :)

  • Gerade durch auch! ^^


    Sitze heut seit Steam Release dabei, hab 9:30 Stunden gebraucht, also eh ganz durchschnittliche Menge für ein Resident Evil denk ich mal. Besonders da ich nicht allzulange im Kreis gelaufen bin, hat schon gepasst.


    Habe vor Kurzem mit meinen Bruder das Remake nochmal gezockt, und was soll man sagen. Capcom hat sich die Meinungen der Fans wirklich zu Herzen genommen, und man kann viele Parallelen zum damaligen Spielgefühl ziehen.


    Die Story für dieses Spiel selbst passt auch absolut, kein Geister Hokus Bokus und es wird in Resident Evil Manier wieder alles (egal was) versucht mit Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten oder sonstigen zu erklären, also das passt auch. Finde es nur total schade, dass nicht doch etwas mehr Verbindung zu "unseren" bekannten Universum da war. Gegen letztes Drittel gibt es in Dokumenten (davon gibts wieder eine Menge!) ein paar Andeutungen die vor allem Wesker Fans verstehen sollten, aber sonst eigentlich kaum was, und selbst diese Verbindung muss man an drei (3!) Buchstaben erkennen. Hier und da wird mal Raccoon erwähnt, aber auch bloß in Dokumenten/Zeitungen.


    Das Ende stellt auch nochmal eine Verbindung her, wenn auch nur so verdammt marginal, das es eigentlich schon wieder wurst ist. Trotzdem alles in allem bin ich doch positiv überrascht. Wirklich. Es IST wieder ein Resident Evil MIT SURVIVAL HORROR. Zombies hin oder her, seid da mal nicht so kleinlich, gibt genug andere geile Viecher in dem Spiel.


  • Obwohl ich zustimme, was die Qualität und den Horror des Spiels angeht... finde ich, dass das ganze als eine gewisse "Interlude" sein sollte.
    Also mit der relativ kurzen Spielzeit und den ganzen Andeutungen ( vor allem am Schluß des Spiels ), nicht zuletzt mit 'Hauptprotagonisten', die sich eher wie unbedeutende Nebencharaktere angefühlt haben.


    Hauptsache Capcom und die RE Developer haben's endlich überissen und den 'Überlebnsaspekt' zurück ins Survival Horror geholt haben, wobei ich noch bemerken muss - obwohl das Game an sich Bock macht - findet man hier nicht viel originelles; fühlt sich eher wie die meisten neue Horror Games, die ich in letzter Zeit gespielt habe ( Outlast, Amnesia und ähnliche )... als ob man bei Capcom erst Mals Versäumtes nachholen müsste.
    Was ich nicht so toll finde ist die Ego-Perspektive und diese vorprogrammierte Szenen, die sehr linear sind ( also als etwas erfahrener Survival Horror Fan merkt/weiß man, wann und wo was passieren wird ) und bei zweiten/dritten Mal durchspielen haben die nicht mehr so einen Effekt.


    Bin gespannt, was uns als nächstes erwartet :denken3:

  • RE hat mehr zu bieten, als nur alte bekannte Charaktere...Das Universum ist groß und man kann viele Storys erzählen.
    Wer RE nur mit Chris, Jill,... in Verbindung bringt, dann ist man da halt nur ein Fanboy/Fangirl und weigert sich zu akzeptieren, dass man mehr aus etwas rausholen kann bzw. dann möchte man das nicht.
    Das gilt auch für Zombies. In RE gab es schon immer BOWs und und neben Zombies gab es die schon immer. Ein Zombie jagt mir keine Angst ein. Die sind fad. Capcom kriegt immer wieder coole BOWs hin und dieses Mal auch.
    Nur mal meine Meinung dazu...
    Ich bin froh, dass Resident Evil mal neue Charaktere eingebaut hat. Klar, man wird Ethan jetzt nicht superlieb gewinnen wie Leon, aber auch er ist nun Teil des Re-Universums. Ist doch cool.


    Zum Ende...

  • Blub_Blub

  • Ich habe es gestern nach 07:05 auf Leicht das erste Mal gespielt. Ich dachte mir, wenn ich einen leichteren Schwierigkeitsgrad nehme, dann sehe ich vielleicht mehr vom Haus und werde nicht direkt an jeder Ecke umgelegt. :D


    Es war geplant das Spiel auf der PS4 zu spielen, da Amazon die Lieferung allerdings bis Freitag nicht geschafft hat, bin ich spontan auf die PC-Version für 20€ ausgewichen. Die Demo habe ich bestimmt vier oder fünfmal durchgespielt, ich war echt begeistert und habe mich auch sehr auf das Spiel gefreut. Der Moment, als man über die Räume der Demo hinaus immer weiter in das Haus gelangt und anschließend Mia findet waren ein echt aufregendes Erlebnis. Nicht zu vergessen die Kämpfe mit ihr, die mich echt stark an ein paar Szenen aus Evil Dead erinnert haben. Bis zum Showdown mit Jack war es echt ein tolles Spiel und der Bossfight war echt gut gestaltet. Als es dann aber anschließend zu Marguerite und Lucas geht verliert das Spiel irgendwie an Spannung. Hört man am Anfang noch auf jedes Geräusch, so ist man irgendwann an einem Punkt angekommen, an dem man sich nicht mehr all zu sehr erschreckt, weil sich die Arten der Jumpscares recht schnell wiederholen. Meistens wird man aber auch durch das Speichersymbol gespoilerd, dass gleich etwas kommt, denn das taucht immer kurz vor der nächsten Begegnung mit den Bewohnern auf. :(


    Ich für meinen Teil habe die Lust sehr schnell verloren, als ich die Farm verlassen musste und das Spiel auf dem Schiff und in der Salzmine fortgesetzt wird. Ab einem bestimmten Punkt fühlte sich das Spiel so an, als sei es künstlich in die Länge gezogen worden oder man hatte noch etwas mit der Geschichte vor, diese dann aber doch komplett umgeschrieben. Nachdem ich zwei Stunden immer wieder das Schiff hoch und runter gelaufen war, kam ich zu einem Punkt an dem ich nicht mehr viel Lust hatte. Die Motivation war dann allerdings sofort wieder da, als man in der Mine den Bericht über "E-001" las und einen Zusammenhang zwischen einem Foto vom Anfang erkannte - das war echt klasse! Als ich dann wieder voll motiviert den Weg weiter lief und am Ende wieder in das Haus trat stellte sich das beklemmende Gefühl vom Anfang wieder ein - nicht zuletzt wegen dem Auftreten der eigenen Ehefrau mit einer Kettensäge. Schlussendlich war der Endkampf gegen Evie dann recht lame, immer nur blocken und dann auf sie zulaufen und am Ende einer alten Frau ins Gesicht schießen.



    Dem Spiel würde ich nach allen Höhen und Tiefen eine gute 7/10 geben. Capcom hat auf die Community gehört, den Grusel aus der Demo in das Spiel übertragen und ein tolles Spiel abgeliefert. Außerdem war die deutsche Synchronisation gar nicht schlecht und lies sich wunderbar in das Spiel integrieren.


    Ich bin mal auf die kommenden Inhalte gespannt, denn der Verbleib von Lucas ist nicht geklärt.



    Marguerite im Bossfight, sie kämpft um ihr Leben. :D


    PS: Der Thread ist als Spoiler markiert, ihr braucht die Inhalte hier nicht verstecken. :)

  • Bin nach etwas mehr als 13 Stunden durch und ... WOW! Das erste Durchspielen war für mich das bisher beste Resident Evil-Spielerlebnis. Es erinnerte mich teilweise stark an Teil 1, teilweise aber auch an Revelations und Teil 4. Ja, die Story hat nicht viel mit den älteren Teilen zu tun, aber genau das trägt mit dazu bei, dass es sich wie Teil 1 anfühlt. Weil damals ja auch keine bekannte Story fortgesetzt wurde. Die Ego-Perspektive hat mich, entgegen meinen Befürchtungen, überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, dass die Ego-Perspektive der Immersion zugute kam. Auf den Inhalt möchte ich nicht eingehen, das Spiel muss man einfach selbst erleben und das möglichst spoilerfrei.


    Maßlos enttäuscht bin ich hingegen vom VR-Erlebnis. Hab' mir VR extra für Resident Evil 7 kurz vor Release des Spiels gekauft. Die ersten Minuten in VR waren einfach fantastisch. Meine Erwartungen wurden anfänglich sogar weit übertroffen. Wenn man das VR-Headset das erste Mal aufsetzt und in die virtuelle Welt eintaucht, dann ist man erstmal einfach nur begeistert. Ich hatte bei der Demo wirklich das Gefühl im Haus der Bakers zu sein. Die VR-Grafik fiel mir überhaupt nicht negativ auf. Nach den Rezensionen die ich über VR gelesen habe hatte ich befürchtet, dass VR wegen der schlechten Grafik nicht wirklich funktionieren würde. Am Anfang konnte ich diese Kritik nicht nachvollziehen.


    Nachdem man sich an VR gewöhnt hat, was relativ schnell geht, dann wird man aber buchstäblich auf den Boden der Realität zurückgeholt. Dann vernichtet die schlechte Grafik tatsächlich die Immersion. Einerseits erscheint alles sehr unscharf und, was wesentlich schlimmer ist, es flimmert alles extrem stark vor sich hin. War zwar auf der normalen PS4, aber dass VR mit der Pro ein merkbar besseres Bild darstellt kann ich mir nicht vorstellen.


    Was ebenfalls negativ ist, ist der für Resident Evil-Verhältnisse geringe Content. Es gibt quasi nur das Hauptspiel ohne jegliche Zusatzinhalte. Aber soll ja alles mit den DLCs nachgereicht werden.


  • Also dass das Chris ist am Ende, kann man doch ausschließen. Wenn Capcom ihn nicht total verändert hat, dann ist das Gesicht ja nun überhaupt nicht das von Chris. Aber HUNK? Ich weiß, dass das Gesicht in RE7 sehr ähnlich dem von Hunk ist aus Umbrella Chronicles (?) aber der Mann in RE7 sieht aus wie 25-30. Hunk müsste doch viel älter sein.
    Ich denke auch, dass der Mann der eigentliche Söldner 3A-7 ist. Fragt sich, warum sich jemand als Chris Redfield ausgibt. Oder wie das neue Umbrella so frei mit Hubschraubern rumfliegen kann.....ich hoffe, dass Vendetta ein paar Fragen beantwortet.

  • Also ich fand das Game recht kurz. Knapp 9 Stunden Spielzeit für den 1. Durchgang ist dann doch eher so 'meh', gerade wenn man sich dabei auch noch genug Zeit gelassen, alles gelesen und doppelt abgecheckt hat.
    Dann find' ich Ethan teilweise recht emotionslos. Seine Frau ist 3 Jahre spurlos verschwunden. Da freut man sich doch, wenn man seine Geliebte nach so langer Zeit wiedersieht. Aber man hat eher das Gefühl, als sei Mia mal eben kurz für 10 Minuten in den Keller gegangen um ein Bier zu holen.
    Oder wenn ihm einfach mal so die Hand abgesägt wird - scheint gar nicht so schmerzhaft zu sein. War nicht allzu störend, ist mir nur aufgefallen.
    Dann fand ich die Gegner nicht so abwechslungsreich. Ja, die Molded waren gut gemacht, aber noch 2, 3 mehr Mutationen - klein, groß, was auch immer - wären schön gewesen.
    Das beste fand ich natürlich, dass man sich dieses Mal endlich wieder richtig gruseln konnte (beim Kinderzimmer war es ganz schlimm haha) und man sich wirklich oft erschrocken hat, wenn was aus dem Dunkeln angewackelt kam oder man sich umdreht und da steht dann plötzlich ein hübsches Etwas direkt vor einem. Oder die Versteckspiele - wirklich gut gemacht.
    Grafik war auch gut und die kaum vorhandene Musik hat auch überhaupt nicht gefehlt, dafür gab's creepy Geräusche überall.
    Die Story entwickelte sich auch ganz anders als gedacht - bin jedoch immernoch unsicher, ob ich sie gut finde oder nicht. Eher irgendwas dazwischen.
    Die Bosskämpfe fand ich teilweise sehr fordernd und spannend, die letzten beiden fand ich dagegen echt langweilig. Gerade bei so einem Endboss erwartet man doch ein bisschen Herausforderung.
    Und dass das am Ende Chris sein sollte, never ever, das würde überhaupt gar keinen Sinn ergeben. Bin mal auf die Auflösung gespannt...
    Jedenfalls kann ich's trotz kleiner Kritikpunkte jedem RE-Fan nur ans Herz legen, es einfach mal auszuprobieren.

  • Aber hat jemand Alyssa Ashcroft von Outbreak bemerkt? :D
    Und wo zum Henker ist Lucas? Er steht ja nicht mehr unter Evelines Kontrolle, lebt also noch und trägt ihre E-Seuche in sich!
    Zudem ist er ein sneaky Mastermind!

    Lucas stand angeblich schon zu Beginn des Spieles nicht mehr unter der Kontrolle von ihr, da er mit der einen Organisation zusammengearbeitet hat, oder sie ihn benutzt haben blah. Weiß ich jetzt auch nicht mehr so genau :D Da müsste ich jetzt googln. Aber ja, leben tut er ja noch. Die DLCs werden ja vllt noch so einiges beantworten.
    Und ja, habe ich bemerkt. Sogar der Clive aus Revelations 1 kam vor bzw. sein Buch^^ Da musste ich aber bissi nachdenken...habs dann gegoogelt und recht behalten xD War mir nämlich nicht ganz sicher. Bei Ashcroft war ich auch nicht sofort sicher.
    Aber cool, dass die solche Sachen eingebaut haben. Die kleinen Details sind echt für die Re-Fans gemacht worden, sehr cool.



    Was ich mich aber noch frage...
    Ethan wurde fix infiziert, oder? Bei mir im 1.Durchgang hat ihm Jack das Bein abgetrennt...Mit dem Heilmittel wars wieder dran und irgendwann findet man ein Dokument, wo über die Regeneration berichtet wird...
    Aber gut, auch hier gibt es ja noch die DLCs. Mal schauen :D

  • Er muss infiziert gewesen sein, ansonsten macht selbst ein grünes Kraut keine abgeschnittene Hand/Fuß wieder ganz. UND er muss auch zu Spielende noch infiziert sein. Immerhin wurde ein Gegenmittel für Jack verwendet, und eins für Mia/Zoe.


    DESWEGEN ist Ethan extrem interessant für den Herrn der am Ende kommt. Ein lebendes infiziertes Exemplar. Es könnte auch sein, dass Ethan nicht der ist für den wir ihn halten. Schaut mal was in den Resident Evil 5 Dokumenten steht:



    Das war im Kapitänsraum oben wo Weskers Aktenkoffer stand. Spencers/seine Leute haben ja alle Ranghohen ehemaligen Umbrella Wissenschaftler eliminieren lassen, damit er der einzige ist der von der Afrika Basis weiß usw. Fällt euch ein Name auf? Ethan W. Der Sack hat die Aktion überlebt und versteckt sich wahrscheinlich seitdem von Umbrella.


    Deswegen ist HUNK/3A-7/wer auch immer am Ende ganz froh Hernn Ethan doch noch gefunden zu haben. "I'm glad we found you." Haha, wenn Ethan wüsste. Ich könnte es auch falsch interpretiert haben. Ethan sagt ja: "What the fuck took you guys so long." Als ob er sie befehligen könnte. Vielleicht hat Ethan noch Kontrolle über gewisse Teile der Umbrella Corps bzw alten assets der Firma. Für Ethan wären somit die Umbrella Jungs "gute Jungs". Das würde aber nicht erkären, wieso sich HUNK als Redfield vorstellt. Das würde nur Sinn machen wenn Ethan auf der Flucht gewesen wäre, und er ihn so anschmiert. Wie auch immer. Auch Ethan hat kräftig Dreck am Stecken.


    Es ist nämlich nicht so dass Ethan teilnahmslos ist, oder sich über nichts wundert. ER KENNT DAS ALLES SCHON. Er war nämlich selbst BOW Forscher bei Umbrella. So wie auch Mia Dreck am Stecken hat, und für ein Pharma Unternehmen gearbeitet hat, was Fakt ist. Sie hat das auch Ethan verheimlicht. Warum? Weil der natürlich nicht wollte, dass sie noch irgendwas mit Umbrella oder sonst einer Firma macht.


    Beim guten Ende sagt Ethan: "Maybe we can start from anew." Also er und Mia bauen Umbrella (bzw eine kleine Zweigfirma) wieder auf? Jetzt wo Spencer und Wesker tot sind, gibt es auch niemanden mehr von wem er sich fürchten müsste. Würde auch Sinn machen.


    Hier noch ein Schmankerl zum Abschluss:



    Und wenn HUNK in Resident Evil 2 so alt war wie Rebecca, kann es durchaus sein das dieser Kerl Hunk ist. Er wäre dann in seinen frühen 40ern, da muss man heutzutage noch nicht so alt aussehen! Also das Argument lasse ich nicht gelten.


    Was mein ihr dazu?


    PS: Ich hab die Bilder schamlos aus nem neogaf Thread geklaut, aber das wollte ich euch nicht vorenthalten!
    Thread: Resident Evil 7 Spoiler Thread