Nach 14 Jahren präsentiert Paul W.S. Anderson nun das große Finale seiner RESIDENT EVIL-Saga. Zuletzt musste man lange auf diesen Abschluss warten, weil seine Frau und Hauptdarstellerin Milla Jovovich schwanger war. Nun aber ist er da, der finale Zusammenstoß zwischen Alice und der Umbrella Corporation.Anderson würzt das mit ein paar Überraschungen, aber auch Erklärungen, die den Kreis schließen und so ganz passabel die gesamte Saga unter Dach und Fach bringen. Allerdings muss man diesem Film schon attestieren, dass die Story nicht das Kernfeature des Filmes ist und einige logische Löcher hinterlässt. Aber RESIDENT EVIL hat schon immer mehr Augenmerk auf Action als auf alles andere gelegt. Die gibt es hier auch reichlich, wobei die Zombies fast zur Staffage werden, während Alice und die Umbrella-Schergen sich bekriegen. Problematisch ist dabei, dass der Schnitt extrem frenetisch ist. Selbst ein Tony Scott hätte hier Schwierigkeiten, dem Ganzen zu folgen. In 3D wird es dann schon fast schwindelerregend, auf jeden Fall aber verwirrend. Weniger wäre hier mehr gewesen.Wer die bisherigen Teile mochte, wird auch hier ganz zufrieden sein. Das Ende ist da, auch wenn sich Anderson ein Hintertürchen offengehalten hat.Fazit: Das letzte Kapitel mit viel Action.(Bella Buczek)

Quelle: Amazon

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