Wie der Name bereits suggeriert, spielt Resident Evil Zero zeitlich vor Resident Evil. In der Rolle von Rebecca Chambers, einer 18jährigen S.T.A.R.S.-Rekrutin und Billy Coen, einem Ex-Sträfling, muss der Spieler zunächst in einem Zug voller Zombies überleben und später die Umbrella-Zentrale infiltrieren.
Zentrales Feature des Spiels ist das sogenannte „Buddy System“. Konkret bedeutet das, dass der Spieler jederzeit (Ausnahmen bestätigen die Regel) zwischen Rebecca und Billy hin- und herwechseln kann. Natürlich wurde das Spiel hierauf ausgelegt, so dass man davon häufig Gebrauch machen muss. Erstmals in der Serie verzichtete man in diesem Teil auf die Aufbewahrungsboxen wo man seine Gegenstände lagern konnte. Stattdessen darf man hier seine Gegenstände überall hinlegen und später wieder aufsammeln, ohne dass die Gegenstände verschwinden. Auf der Karte wird dann der Aufbewahrungsort markiert, damit über gelagerte Sachen die Übersicht nicht verloren geht.
Ursprünglich plante Capcom nach Veröffentlichung des zweiten Teils, dieses Prequel exklusiv auf dem Nintendo 64 auf einem 512MBit Modul zu veröffentlichen. Da aber die geringe Verbreitung des Nintendo 64 die hohen Modulkosten nie wieder eingespielt hätten, wurde das Projekt auf Eis gelegt. Durch die Abwendung Nintendos von Modulen auf mini DVDs hat Capcom das Projekt erneut aus der Schublade geholt und es dann mit einer sehr stark überarbeiteten Grafik auf dem Gamecube umgesetzt. Der Detailgrad der einzelnen Render-Szenarien hat dabei im Vergleich zum GameCube-Remake des ersten Teils nochmals angezogen, was für eine etwas ausgefeiltere Optik sorgt.
Die angekündigte Playstation 2 Version wurde nach den exklusiv Verträgen von Capcom mit Nintendo sofort wieder abgebrochen und wird wahrscheinlich auch niemals für die Playstation 2 erscheinen. Daher bleibt dieser Titel zusammen mit dem Remake des ersten Teils, die einzigen wahren "Resident Evil" Titel exklusiv für den Gamecube.