Beiträge von Bayonetta

    Der Dreiköpfige wurde mit Kulli coloriert. Hier habe ich ein weiteres Bild für euch entworfen. Etwas schräg ich weiß aber irgendwie gefällt es mir sehr! [URL=http://img265.imageshack.us/i/leonskennedykopie.jpg/][IMG]http://img265.imageshack.us/img265/8571/leonskennedykopie.th.jpg[/IMG][/URL]
    Also, ich habe mir den Sammelband damals gekauft von 1 2 und 3 und ehrlich gesagt habe ich mich damals schon gefragt was das mit Caliban Cove soll bis mir einer erzählt hat, dass es sich um eine eigenständige Geschichte des Autors handelt. Ehrlich gesagt fand ich die Geschichte auch etwas langatmig, langweilig will ich nicht sagen da ich die Idee von "zurückschießenden Zombies" echt nicht sooo schlecht finde und ein paar Dinge in dem Buch ja wirklich gut zum Rest passen aber dennoch, es bleibt ein Fünckchen Skepsis... Einzeln verpackt hätte ich mir wohl nur 1 und 3 geholt während ich "Caliban Cove" im Regal gelassen hätte.
    O.o Hatten wir da was ausgemacht? Echt? Du lieber Himmel wann war das denn? Also ich hätte Urlaub jetzt dann zwei Wochen (man mag es ja nicht glauben!) also müsstest du mir noch mal sagen wann genau der Termin wäre. Schreib mich diesbezüglich doch noch einmal über PNS an, was sagst du dazu? Also, den Jetski habe ich auch mehrmals machen müssen aber das war´s dann auch schon O.o Vielleicht weil ich in ienem anderem Level als du gespielt habe O.o Könnte doch gut sein oder? <. ich wei ja das ashley in dem spiel eher ein st ist aber mir taugt echt da k ihr sagen was wollt. bin fan xd leon klasse und wil lihn nach wie vor mal badeshorts pueblo rumrasen sehen>
    Seb, vielen Dank. Ich werde versuchen deinen ersten Kommentar als etwas positives zu sehen ;P Gestern habe ich Saddler platt gemacht ;D Zu meiner eigenen Überraschung habe ich (Vollpfeife) ihn sogar gleich beim ersten Anlauf drangekriegt- den blöden Sack! DER HAT LUIS GEKILLT! Dafür hatte er definitiv den Tod verdient! XO Zwei explosive Fässer, zwei Stahlträger auf die (hohle) Birne und ein zerschossenes Auge und mit dem Raketenwerfer zu guter Letzt hab ich dem Drecksack den Garaus gemacht! YEAH! Inzwischen bin ich dabei Sepperate Ways zu spielen obwohl ich finde das Leon in dem Spiel von der Hinteransicht besser kommt als Ada <. ich mag eben gut durchtrainierte m sehen dass ist alles... okay jetzt hab eine frage an euch bez des geschenkes von mir wollt ihr lieber das noch mal neue story als douji ein kleiner schwarz-wei comic wenn so oder soll paar szenen aus der geschichte nehmen und sie zu einem comicstrip umwandeln o.o geht beides. chris marukka du seb bekommen dann extra geschenke xp meine ersten fans muss einfach belohnen>
    Und bei so´nem Spiel macht Wesker auch noch mit? O.o Na, er muss ja wissen für was er sich hergibt... Aber die Idee an sich finde ich schon mal nicht schlecht das andere Spiele Resi-Charas einbauen. Mehr davon bitte! XD Ich möchte mal gerne Krauser zusammen mit Titanen gegen den Olymp kämpfen sehen *kicher*
    ;( Danke für den Trost aber meine Meinung steht... Ich bin echt die einzige die bei Resi4 ernsthaft daran interessiert ist Ashley nach Hause zu bringen *schluchz* Na ja, ich weiß auch das GNT nicht sooo das wahre ist, das sage ich ja auch nicht aber für irgendwas muss es ja gut sein... Zur Verblödung der Jugend trägt es ja bei <. warum nicht auch zu dem spruch scheisse dient einem h zweck denn daraus entsteht der beste d>D Aber wenigstens versandele ich nicht mehr die ganzen QTes von Leon mehr so wie zu anfangs. Da wurde ich ja echt von fast jedem STein erschlagen der sich mir in den Weg gestellt hat, furchtbar war das ;D
    Bin ich hier echt die einzige die ein Problem damit hat das sie an mehreren Toden von Ashley Schuld hat? ICh meine, toll finde ich sie auch nicht aber hey, selbst so hirnlose Weiber wie sie haben ihre Daseinsberechtigung. Anders könnte ich mir GermanysNextTopmodel einfach nicht erklären <. also... ich bin meistens immer von einer seite zur anderen gerannt und habe versucht herauszufinden warum er bei tastenkombi nicht das gemacht hat was ihm wollte o.o hab herausgefunden man auch nur eine den tasten dr muss damit leon spurt. seh schon... hier hocken alle profis als kleines anf wie nachsehen. sagt doch einfach lachnummer bin... aber okay selbst schon vor monaten zugegeben. die losilluminados lachen sich wahrscheinlich wirklich mich kaputt sie ernst nehmen... niete hu>
    :laugh1:Sehr schön Chris! Du lernst es ja noch! *lach* Gut das du das in den Klammer noch hinterher geschickt hast ;D Aber bei mir flitzt dauernd Leon in irgendwelche Bärenfallen <. oder er wird in irgendwelchen saud qtos erschlagen zertrammpelt mal kurz so enthauptet- hatte ich auch schon nur die fallszene wo leon vor salazar tiefe st konnte noch gerade verhindern tt.tt ein freund will unbedingt mit mir zusammen re4 zocken obwohl dabei fluche wie bauarbeiter... der doofe hat mich f gefressen xo bin doch kein snack>
    Ich dachte das Maul hängt am Kopf drann und nicht am ... Okay, schieben wir´s auf die Mentalität der Spanier <. oder darauf das leon einfach zum anbei ist. habe ich eine berechnung bez ashleys tode aufgestellt welche lautet wie folgt: von ashley verursacht durch gegner: bisher mich fazit: ist zweimal so gef ein losilluminados als ihr vater h angst sie mit diesem mann alleine zu lassen o.o>
    :8o: Ohne Kopf angebissen? Okay... rein anatomisch zwar ein Ding der Unmöglichkeit aber die können ja auch sonst so komische Sachen das man sich nur wundern kann Oô Ich hab ihm die Beine UND Arme weggeballert und trotzdem konnte der rumspringen wie ein Karnickel an einem lauem Frühlingsmorgen- wie funktioniert das denn bitte? O.o Ich meine: ER. HATTE. KEINE. GLIEDMASSEN. MEHR!! Hab ich da was verpasst? O.o Aber ohne Kopf anknabbern hat auch was für sich...
    Meinst du? Verlassen würde ich mich nicht drauf XD Aber nett das du den Versuch dennoch gegen mein bitteres Schicksal wagen willst ;D Hab ich eigentlich schon erwähnt das ich langsam besser werde in RE4? O__o Ich mag die Regenerados nicht weil man die so saudämlich anvisieren muss aber wenigstens jagen dir mir nicht mehr so eine Angst ein wie beim ersten Mal ;) Das Vieh ist echt unheimlich muss ich sagen...
    :thumbdown1: Ein Monatsgehalt drauf das ich die Dinger brechen kann! :laugh1: Chicken kriegt alles hin! Lass mich nur fünf MInuten mit deiner Brille alleine! *lach*
    :| Oh mann... zum Glück wirds bei mir auf kein LeonxAdaDing hinauslaufen <. wir beide und darksidechronicle xd das stelle ich mir besser nicht vor da wie dir schon mal erz habe einen relativ w umgang mit dem nunchuck blaue augen vorprogrammiert>
    O.O Woah! Danke Seb! Das ist echt ein nettes Kommentar! X) Vielen herlichen Dank! und hier schicke ich noch einen Teil ins Rennen; lasset die Spiele beginnen XD [SIZE=4][align=center]Nemesiskinder[/align][/SIZE] Kapitel 14 [I]Es verblieben einige Minuten der Stille bis sich alle drei in dem U-Boot bewusst wurden das sie diesen wahrgewordenen Albtraum überlebt hatten. Einander standen sie sich weitere Sekunden schweigend gegenüber bis der erste von ihnen langsam zu sprechen anfing. „Es ist... vorbei oder? Wir haben´s geschafft, oder?“ Es war eine junge Frau die sich noch immer auf zittrigen Beinen, die arme um ihren schmalen Torso gedrückt hatte während sie versuchte ihre bebenden Lippen unter Kontrolle zu bekommen. „Wir... haben überlebt.“ Sagte eine andere, tiefere Stimme die von dem größten Mann in der kleinen Gruppe kam. Sein Gesicht war kantig und mit einem flauschigem Bart umrandet das ihm das Aussehen eines Holzfällers verlieh. Mit seinen warmen, braunen Augen sah der große Bär zu dem kleinerem Mann neben ihn der in einem mindestens genauso miserablen Zustand war wie er selbst. „Alles klar Leon?“ „Ja, alles klar.“ Sagte der junge Mann mit den babyblauen, wachen Augen und den aschblonden Haaren die verdreckt in seinem Gesicht hingen. „Alles soweit klar Lucia?“ „Geht so, wie man´s nimmt.“ Nuschelte das Mädchen und stellte sich etwas gelassener hin während sie sich suchend in dem winzigen Raum umsah. „Wo fahren wir jetzt hin?“ Eine Weile wieder Stille doch dieses Mal war es eine angenehmere Stille. Die Frage über das nächste Reiseziel war der Beweis das sie überlebt hatten. Sie hatten gewonnen! „Am besten ich verständige das Hauptquartier.“ Eröffnete Leon und drehte sich zum Steuermodul um das mit seinen vielen blitzenden Lichtern ihnen schon entgegne leuchtete. „Am Ende glauben die noch das wir wirklich ins Gras gebissen haben.“ „Gute Idee, mach das.“ Sagte Barry Burton, der mit dem Bart lächelnd und sah Leon dabei zu wie er in Richtung Steuerpult ging. Sie hatten eine Menge durchgemacht und es grenzte fast schon an ein Wunder das sie es bis hierher geschafft hatten! Auf dem Schiff waren unglaublich viele BOWs gewesen die ihnen nach dem Leben trachteten. Mehr als nur häufig stand ihr Leben auf der Kippe und es hatte oft nicht viel gefehlt und sie wären über de Jordan gegangen. Barry Burton war deswegen umso erleichterter das er Leon S. Kennedy noch lebend auf der „Starlight“ angetroffen hatte, er fühlte sich darin in seiner Vermutung bestätigt und für den großen Aufwand entschädigt. Viele hatten das junge STRATCOM-Mitglied schon abgeschrieben als der Kontakt zu Leon abgebrochen war. Barry jedoch, der Leon als ausgezeichneten und sehr zuverlässigen Kameraden kennen gelernt hatte der für sein Alter schon sehr viel an Wissen und Erfahrung mitbrachte, wollte nicht glauben das Leon das Zeitliche gesegnet hatte und hatte die Suche nach ihm im Alleingang gestartet. Die anderen würden es kaum fassen können das er alter Hase mit den beiden Jungen wieder zurück kam. Was für eine unerwartete Freude! „Ich glaube da stimmt was nicht..“ Wurde Barry Burton von Leon aus seinen Gedanken gerissen und neugierig trat er auf den ehemaligen Cop zu um zu sehen was los war. „Das Funkgerät...“ Leon klopfte leicht gegen das massive Metall. „Jetzt scheint es wieder zu gehen..“ „Vielleicht ein Wackelkontakt.“ Mutmaßte Barry Burton und neigte seinen Kopf leicht herunter. Mit diesen Geräten kannte er sich nicht allzu gut aus. Gerade das nötigste war ihm bekannt das er wissen musste um so einen Apparat wieder zum laufen zu bringen aber so wie es aussah hatte Leon schon die Sache geregelt. Barry blickte Leon von oben herab an und wollte sich schon wieder zu Lucia umdrehen als er inne hielt. Seine Augen, sonst immer von einem warmen, behütendem Glanz starrten mit einem Mal regungslos in den Raum hinein in dem sie sich die drei gerade aufhielten. Lucia blinzelte Barry überrascht an als dieser plötzlich unkonzentriert in die Leere zu blicken schien. Was war los? Langsam, ganz langsam drehte sich der Bärtige um. Jeder einzelne Muskel in seinem Körper war bis zum bersten gespannt während er langsam der Blickrichtung seines Kopfes auch seine Augen folgen ließ. Leon wunderte sich schon als er aus den Augenwinkeln Barrys überraschtes aufatmen hörte und wollte etwas sagen, als er auch schon die große wuchtige Hand von seinem Kameraden auf seinen Schultern spürte. Der Druck der von Barrys Fingern ausging war immens und und Leon zuckte kurz mit den Augen zusammen als er fühlte wie der Griff noch härter wurde. „Gütiger... Gott. Bitte nicht... Nein.“ Hörte Leon Barry Burton sagen und irgendwie war ihm mit einem mal so als würde die ganze, gute Stimmung verflogen sein. „Alles klar dahinten?“ Hörte Leon ihre junge Freundin Lucia fragen die langsam näher gekommen war um nachzusehen was Barry so erschreckt hatte. „Komm nicht her!“ Wies Barry Lucia mit der anderen Hand zurück und auch er selbst trat jetzt einen guten Schritt von Leon zurück und starrte ihn nach wie vor Fassungslos an. Seine Mimik, eben noch voller Siegesfreude war jetzt steinern. Leon verstand nicht was hier los war und warum sich auf einmal alle so merkwürdig aufführten. Es war doch soweit alles in Ordnung oder?“ Inzwischen dröhnte auch aus dem Mikrophon das ihre Nachricht durchgekommen war und man wartete auf weitere Meldungen. „Barry? Alles klar? Was ist los? Warum starrst du mich so an?“ Fragte Leon skeptisch und mit gerunzelter Stirn da er sich noch immer nicht das seltsame Verhalten seines Freundes erklären konnte. Nach wie vor stand Barry einige Schritte von ihm entfernt und wandte den Blick nicht von ihm ab als würde ihm gerade ein dritter Arm irgendwo wachsen. Lucia von weiter hinten erstarrte ebenfalls nur für einen Sekundenbruchteil, blickte dann aber sofort zu Leon und auch ihre Miene veränderte sich schlagartig. Sie wich von fragend und ängstlich zu ängstlich und traurig. Etwas hatte sich verändert, etwas das sie sonst nur auf dem Schiff wahrgenommen hatte. Hier unten dachte sie schon es wäre ihre Einbildung aber das Gefühl war nach und nach stärker geworden. Jetzt hielt es sie wie einem Schraubstock gefangen und ließ ihr keine Möglichkeit mehr zu entfliehen. Lucia schüttelte ihren Schopf und versuchte in eine andere Richtung zu blicken, irgendwo anders hin nur nicht zu Leon. Es war so schrecklich.. Warum gerade er? Und warum musste das jetzt passieren? Leon unterdessen verstand immer noch nicht was hier gerade für ein falscher Film lief und langsam wurde er böse. Die Stimme aus dem Funksprecher wurde immer lauter und verlangte nach einer Antwort. Irgendwann musste ihr ja wer antworten also drehte sich Leon wieder um und nahm das Mikrofon in die Hand. In dem Moment aber als er zu sprechen anfangen wollte griff eine andere, stark behaarte Hand nach vorne und zog einen der Stecke und stellte damit das Mikrofon wieder aus. Es war Barry der sich hinter Leon aufgebaut hatte und ihn jetzt mit kummervoller Miene ansah. „Was zur Hölle sollte das jetzt?“ Fluchte Leon böse und sah Barry wütend an. „Barry? Barry wenn du nicht gleich mit der Sprache herausrückst werde ich richtig sauer!“ „Dein Hals Leon...“ Kam es heiser von seinem Kameraden der mit dem Finger auf ihn zeigte. „Sieh dir deinen Hals an...“ Leon war für den Moment wie versteinert als er die wehe Stimme von seinem Kameraden hörte und wusste zuerst nicht was er damit anzufangen hatte. Was nur konnte jemanden wie Barry Burton so erschreckt haben das er... Leon blinzelte zuerst überrascht in die Runde aber auch Lucias Miene war von tiefer Trauer erfüllt und langsam fing der ehemalige Cop an zu begreifen was sie ihm wohl damit hatten sagen wollen. Ganz langsam hob er seine Hand und fuhr sie nach oben, hoch zu seiner Schulter und vorbei an seinem Kopf nach hinten zu seinem Hals. Die Haut die er dort befühlte war klebrig warm und fühlte sich hitzig an. Als Leon seine Hand schließlich wieder hervorholte und er auf seine Finger starrte war es ihm als würde ihm jemand den Boden unter seinen Füßen wegziehen. Ein tiefes Loch tat sich vor ihm auf wo er noch einst sein Leben gesehen hatte. Nichts und niemand konnte ihm jetzt mehr helfen... er war verloren...[/I] „Ich glaube es geht ihm soweit ganz gut.“ Sagte Balthasar der sich den bewusstlosen Leon angesehen hatte. „Schlafen wird ihm gut tun und mit der Spritze die ich ihm verabreicht habe wird der locker bis morgen Abend durchschlafen.“ „Und seine Verletzungen?“ Fragte Ada Wong zurück die neben Leon am Bett, mit den Händen vor der Brust stand und Balthasar die ganze Zeit über zugesehen hatte. „Melchior hat mit seinen Neurofasern bereits hervorragend versorgt und das die Wunde von dem Licker wird auch bald wieder verheilen.“ Erzählte der weißhaarige Mann mit dem weißen Rauschebart gelassen während er seine medizinischen Instrumente zurück in seinen Koffer packte. „Mach dir keine Sorgen Ada. Der kommt schon wieder auf die Beine. Du würdest auch lange schlafen wenn du gerade mal so einer Explosion entkommen bist.“ Ada seufzte schwer und beließ es bei Balthasars Kommentar über Leons Durchhaltevermögen. Sie hatte schon oft gesehen wie sich Leon aus den selbst verzwicktesten Situationen immer irgendwie befreit hatte, selbst jetzt hatte er bewiesen wie viel Glück er noch auf der hohen Kante hatte mit dem er spielen konnte. „Vielleicht beruhigt es dich wenn ich dir sage das er für den hohen Grat der Explosion nur geringfügige Verbrennungen davon getragen hat und selbst die werden bald verheilen.“ „Liegt das auch an dem ´Wundermittel´ das du ihm gegeben hast?“ Fragte Ada zynisch ohne aber wirklich den Blick von dem schlafendem Leon zu nehmen. „Diesem Wundermittel verdanken Melchior und ich unser gutes Aussehen, selbst nach fünfzig Jahren im Dienst Teuerste.“ Lachte Balthasar und erhob sich ächzend von seinem Platz. „Also, bis morgen verordne ich Bettruhe, du dürftest eigentlich auch nicht auf sein. Weiß Melchior das du hier bist?“ „Der hält sich doch selbst nicht an deine Regeln.“ „Wer tut das hier schon?“ Fragte Balthasar achselzuckend zurück. „Ist doch nur ein freundschaftlicher Rat von mir. Melchior kann ich nicht mehr helfen. Der ist so verhornt im Kopf das wir seinen Schädel nicht mal mit einer Stange Dynamit frei blasen könnte aber bei dir liegt die Sache schon etwas anders.“ „Wieso das?“ Fragte Ada zurück und schenkte Balthasar zum ersten Mal einen schiefen Seitenblick. „Vielleicht weil du umgekehrt bist als du die Möglichkeit hattest.“ Sagte Balthasar ungewohnt gut gelaunt und fast schon erleichtert. Ada jedenfalls verzog schon eine Wimper nach oben und blickte Balthasar fragend an. Balthasar drehte sich ein letztes Mal zu Ada um und lächelte sie mit gütigen Augen an. „Hör zu Kleines, Melchior mag über unglaubliche Fähigkeiten verfügen und wahrscheinlich wäre während eines Zombieausbruches der Platz an seiner Seite der sicherste aber was das zwischenmenschliche angeht würde ich mich nicht auf ihn verlassen. Melchior funktioniert nur noch so wie er es gelernt hat und wie er es für richtig hält. Du aber hast damals mit mehr als nur deinem Verstand entschieden was das Richtige ist.“ „So? Meinst du?“ Fragte Ada mit einem gequälten Lächeln und musste leise auflachen. „Da wäre ich mir an deiner Stelle nicht so sicher. Vielleicht verrate ich euch ja alle am Ende, dann würdest du deine Meinung über mich noch ändern müssen.“ „Das wird nicht passieren.“ Sagte Balthasar entschieden. „Wenn du uns hättest verraten wollen hättest du damals die echte Probe von LasPlagas einfach an Wesker übergeben und nicht zu uns zurück gebracht. Deine Großmutter wäre mit Sicherheit stolz auf dich gewesen- nein- sie ist mit Sicherheit sehr stolz auf ihre Ada.“ „Vielleicht ist sie das ja sogar.“ Lächelte Ada traurig und dachte in einem wehen Moment an diesen einen lieben Menschen zurück der ihr vor so vielen Jahren genommen wurde. „Aber das ändert nichts an der Tatsache das ich weiterhin als Spionin durch die Weltgeschichte tingele und Menschen hintergehen muss die ich... liebe.“ Schmerzhaft drückte Ada eine Hand auf ihre Brust und versuchte gegen den inneren Drang anzukämpfen Leons Hand in die ihrige zu nehmen. „Ein Krieg erfordert Opfer.“ Seufzte Balthasar schwer der noch immer wie eine Säule im Raum stand und düster vor sich her blickte. „Du kämpfst für eine gute Sache Ada, das weißt du selbst genauso gut wie ich. Wir alle machen Fehler und am Ende müssen wir auch alle für sie gerade stehen ob es uns gefällt oder nicht. Das ist nun mal der Lauf der Dinge. Aber früher oder später wirst du Rechenschaft vor ihm ablegen müssen.“ Rechenschaft? Ada sah zu Leon zurück dem sie vor nicht allzu langer Zeit den Schock seines Lebens versetzt hatte als sie ihn mit gezogener Waffe zwang ihm die Plagasprobe auszuhändigen. Er war nicht tief verletzt gewesen, dass sah sie seinem Gesichtausdruck an. Sie las eher Gefühle wie Verwirrung, tiefe Besorgnis und ein kleines Anzeichen von Wut auf sie in seinen sonst so wunderschön, blauen Augen. „Was macht Melchior im Moment?“ Fragte Ada dann mit einem Mal und versuchte damit wohl das Thema in eine andere Richtung zu lenken als ihr Seelenleben mit dem sie sowieso schon so lange zu kämpfen hatte. „Als ich ihn zuletzt gesehen habe hat er mit der Lady eine Tasse Tee im Erkerzimmer getrunken, warum? Soll ich ihm sagen das du ihn sprechen willst?“ Ada schüttelte ihren dunklen Schopf. „Gut, dann war´s hier für mich soweit.“ Seufzte Balthasar schwer und legte seine Hand an den silbernen Türknauf. „Wir sehen uns dann später Ada.“ Ada seufzte innerlich schwer auf als sie die wuchtige Tür ins Schloss fallen hörte. Sie wusste genau was Balthasar gemeint hatte. Es war ihm nicht verborgen geblieben was auf Saddlers Insel geschehen war. Wahrscheinlich hatte Melchior oder Gott weiß wer wieder einen seiner kleinen Spione auf der Insel gehabt. Der Waffenhändler war ja immerhin auch von ihnen nach Pueblo geschickt worden mit der Aufgabe Leon und Ada zu unterstützen. Allerdings mit der Anweisung sich nicht weiter einzumischen als unbedingt nötig, was dieser auch gerne tat. Gegen entsprechendes Entgelt und der Aussicht auf weitere kostbare Schätze konnte man diesen Kerl für fast alles gewinnen. Das man ihn dabei mit einem Plagas infizieren musste der ihn für die anderen Plagas-Infizierten beinahe unsichtbar machte störte dabei nicht im mindesten. Im Grunde war dieser Kerl noch geldgieriger als die Ente Dagobert Duck. Ada ging auf die andere Seite des Bettes auf dem sie Leon verfrachtet hatten und setzte sich mit überkreuzten Beinen neben die Bettkante und blickte weiterhin auf Leon herab der noch immer den Schlaf der Gerechten hielt. Es war verdammt riskant was er da unten im Gewächshaus gemacht hatte und eigentlich verdiente er allein deswegen schon eine gesalzene Ohrfeige! Es bestand überhaupt kein Anlass sich mit Edea anzulegen und dennoch... Ada sah betreten zur Seite und dachte an die gewaltige Explosion die Leon ausgelöst hatte. Inzwischen hatte ihr Melchior auch erklärt was Leon in Bruchteil von Sekunden für eine Idee gekommen war, welche letzen Endes auch zu Edeas Untergang geführt hatte. „Propangas ist einer der Hauptkomponente von flüssigem Gas.“ Hatte ihr Melchior erzählt während er sich von Balthasar versorgen ließ. „Es ist leicht brennbar und nur ein geringer Anteil davon führt schon zu einer gewaltigen Explosion. Allerdings war es uns dort unten in der uns verbleibenden Zeit kaum möglich diesen ´Anteil´ zu erreichen deswegen musste sich Leon etwas ausdenken damit dieser Anteil erreicht werden konnte.“ „Leon hat...“ Ada staunte nicht schlecht über das vielfältige Wissen des Agents welches sie ihm in dieser Form gar nicht zu getraut hatte. Dieser Kerl schaffte es selbst nach Jahren sie immer noch zu überraschen. Melchior indessen fuhr fort ihr zu erklären was Leon ihm unten im Gewächshaus gesagt hatte. „Dieses Gas ist allerdings schwerer als Co2 und deswegen senkt es sich und wenn wir es richtig anstellen können wir die brennbare Konzentration erreichen. Die Aussicht allerdings an den Tentakeln vorbei zu kommen und nebenher noch alles vorzubereiten sind mehr als nur gering deswegen muss einer von uns beiden das Ablenkkommando spielen.“ Melchior hatte schwer geseufzt wie es sonst eigentlich nicht seine Art war während Balthasar dabei war seine zerschundenen Hände in weiße Wickel einzuhüllen. „Der Knabe hat ein paar hohe Untertöpfe aus Plastik und Eimer um den Pflanzenstock aufgestellt während ich die Ranken abgelenkt habe so konnte sich das Gas senken.“ „Und mit was hat Leon dann auf das Ding gefeuert?“ Hatte Ada nachgehakt die sich noch an die Sache mit den Expandern erinnern konnte. „Das war ein Feuerstein aus meinem Feuerzeug den er sich geborgt hat. Die Expander haben wir im Schuppen gefunden.“ Erklärte Melchior gedehnt. „Gar nicht mal schlecht der Blondschopf aber das ändert nichts an der Tatsache das er für einen Agenten der Regierung viel zu verweichlicht ist.“ Ada lachte über dieses Kommentar auf. Sie hatte schon mitbekommen das Melchior zwar Leons Fähigkeiten anerkannte aber mit seinem Charakter Probleme hatte. Menschen die für die Regierung arbeiteten hatten seiner Meinung nach einfach zu funktionieren ohne lange Fragen zu stellen. Leon jedoch hatte es zwar in kürzester Zeit an die Spitze der Top-Agenten des SIS geschafft, war aber wegen einigen Charakterzügen von sich immer wieder aufs dünne Eis gelaufen. „Der wird sich nie wieder von der Sache mit dem Gouverneur erholen, das sag ich dir.“ Prophezeite Melchior düster. „Wirst schon sehen was passiert wenn die Sache rum ist. Selbst wenn man seine Unschuld beweist, ein fader Nachgeschmack wird bleiben und irgendwann wird man ihn stillheimlich an den Schreibtisch versetzten so wie man das mit allen Leuten macht die einem Ärger bereiten. Man legt sie zur Seite und hofft das sie irgendwann von selbst kapieren das sie ungeeignet sind für den Job.“ „Das musste ja von jemanden wir dir kommen.“ Sagte Ada mit ernster Miene. „Du würdest niemals für jemanden so weit gehen das du gegen alle Widerstände ankämpfen würdest oder?“ Melchior lachte darauf auf. „Wieso auch? Ich suche mir meine Gegner schon im Vornherein aus, deswegen lebe ich heute noch.“ „Und deswegen bist du so gelangweilt weil du keine Herausforderung mehr hast, alter Mann.“ Schnarrte Ada wütend von der Seite. Von allen Männern auf diesem Globus waren die beiden die sie am meisten liebte und schätzte heute hier in diesem Haus aber mindestens einer von ihnen hat ein schweres Problem mit zwischenmenschlichen Beziehungen.