Beiträge von Martin Crackhorn

    [size=12]... von mir :D [/size] [size=12] [/size] [size=12]Zunächst einmal: [/size] [size=12] [/size] [size=12]Ich war seit Jahren nicht mehr hier im Forum aktiv, habe aber damals hier im Forum mehrere Kapitel eines Roman-Projekts von RESIDENT EVIL 4 gepostet.[/size] [size=12] [/size] [size=12]Da ich am Ende mit dem langen Ergebnis aber dann doch nicht ganz zufrieden war, was vor allem an der Länge des Spiels, der ganzen, zum Teil echt komplizierten Hintergrundstory und meines damals noch nicht ganz ausgegorenen Schreibstils lag, hatte ich dieses Projekt eingestellt und verworfen.[/size] [size=12] [/size] [size=12]DOCH ICH BLIEB BEIM SCHREIBEN![/size] [size=12] [/size] [size=12]Und erstanden ist der Plan zu einer Trilogie, die aus 2 bekannten RE-Games besteht, die noch nicht als Roman erschienen sind, sowie einem selbst erdachten Roman, der RE-Themen beinhaltet, jedoch eine eigene Story darstellt und sich nahtlos in den offiziellen Serienkanon einfügt bzw. einfügen könnte.[/size] [size=12] [/size] [size=12]Der von mir zunächst geschriebene Band ist TEIL 2 der Trilogie, ich habe jedoch trotzdem zunächst den von mir erdachten TEIL3 zuerst veröffentlicht. Es geht also rückwärts. TEIL1 ist noch im Anfangsstadium. Die Geschichten sind unabhängig voneinander, aber aus chronologischen Gründen ergibt sich trotzdem diese Reihenfolge.[/size] [size=12] [/size] [size=12]Der komplette Roman bzw. die noch kommenden Romane sind bei WATTPAD.COM unter folgendem Link zu finden. Mein Pseudonym dort ist TOM HUNTING. Ich hoffe, ich erreiche eine breite Fan-Leserschaft und freue mich sehr über Feedback. Weitere Infos in meinem Infobereich auf WATTPAD.COM.[/size] [size=12] [/size] [size=12]WATTPAD ist kostenlos und kann von jedem auch ohne Account gelesen werden. Ein kostenloser Account macht das Lesen jedoch bequemer, da keine oder wenig Werbung, so viel ich weiß, und bessere Optionen bzgl Schrift usw. Wer ein Smartphone hat, kann sich die ebenfalls kostenlose App runterladen, was das Lesen noch bequemer macht - fast wie auf einem e-reader :) [/size] [size=12] [/size] [size=12]HIER DER DIREKTLINK AUF MEINE SEITE:[/size] [size=12] [/size] [size=12]https://www.wattpad.com/user/TomHunting [/size] [size=12] [/size] [size=12]Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß! :thumbs5: [/size]
    hi. ich bräuchte auch noch hilfe bei ein paar versus trophäen. hab das game schon seitdem es rauskam aber erst vor ein paar tagen angefangen, mich um die versusu trophäen zu kümmern. und teilweise ist es sehr schwer wenn nich fast unmöglich sie in öffentlichen sitzungen zu bekommen (wie viele von euch garantiert wissen). also wenn jemand von euch zeit und lust hätte mir zu helfen (bei den trophäen wo 2 leute reichen oder auch gern mehr leute für team trophäen) wäre ich sehr dankbar. ich helfe natürlich auch immer gern (zb versus bei RE5 oder RE6) ;) liebe grüße :)
    hi. also ich hab bis jetzt jeden podcast von euch gehört und fand sie auch immer insgesamt sehr gut. doch bei diesem hier muss ich doch ein wenig kritik an eurer kritik üben ;) erst mal, ich kann mich wirklich absolut zu den ur-fans der resi-reihe zählen. 97 zum ersten mal resi 1 auf einer ausgeliehenen psx gespielt - und war fasziniert von der mischung aus atmosphäre, horror und rätseln. ich habe auch - ungelogen - jedes konsolen-resi mit allem drum und dran durchgezockt von a wie assignment ada bis z wie zero :D nun ist die reihe schon sehr, sehr weit fortgeschritten und es gab andauernd neuerungen - die natürlich immer mit den/dem vorgänger/n verglichen wurden. zb. in veronica erstmals keine vorgerenderten hintergründe mehr, (was mir persönlich sehr den grusel nahm) oder teil 4, der die (haupt)reihe in eine ganz neue richtung brachte, gameplay- wie storymäßig. teil 5 führte dies dann weiter - und ging auch für mich schon in vielen dingen zu weit (z.b. matrix-wesker) als ur-resi-fan bin ich natürlich auch gerade durch das zum resident evil-fan geworden, was den 1. teil ausmachte. und natürlich stand hier keine action-orgie im vordergrund. doch ich habe es als völlig natürlich akzeptiert, dass sich spiele, was gameplay angeht und auch den inhalt, weiterentwickeln, auch wenn sich das spiel damit in mancher hinsicht von seinen ursprüngen entfernt. und das dies gerade bei resident evil das thema action und gegneranzahl betrifft, fand ich persönlich nicht überraschend. man sieht ja auch die steigerungen, die wie stufe auf stufe folgte. z.b. auch die gun survivor-ableger. dann, mit teil 4, war quasi eine neue zeit von resident evil angebrochen. und auch wenn ich teil 4 natürlich, allein schon bedingt durch das gameplay, nicht so unheimlich fand oder rätsellastig, war die atmospähre noch verhältnismäßig gut (natürlich kein vergleich mit 1,2,3). bei teil 5 kamen dann dinge, die es noch nie gab: teamplay, helles licht, einen matrix-wesker, schießende gegner - also alles dinge, die bisher nie bei resident evil vorkamen. und hier war eine grenze erreicht, die capcom nicht überschreiten sollte, wollen sie nicht resident evil "verraten" und etwas machen, was etwas ganz anderes aber kein resi mehr ist. von wegen, bis hierhin und nicht weiter.und ich glaube nach teil 5 haben sie eine notbremse gezogen. und man kann davon ausgehen, dass sie auf die fankritik gehört haben und sich - zumindest teilweise - wieder auf die dinge besinnen, die bei einem resident evil grundsätzlich wichtig sind: atmosphäre und horror. und keine fantasy-kacke-superhelden-kacke. zu meiner kritik an eurer kritik: ich fand, dass ihr mit teil 6 viel zu hart ins gericht gegangen seit. es klang teilweise so, als hättet ihr bisher nur teil 1, 2, oder 3 gezockt und werdet nun konfrontiert mit einem teil 6, seit empört und wollt eine kopie von einem der klassiker: keine verfolgungsjagden, keine schießenden gegner, kein tauchen, kaum action, keine kopie von gegnern, die es schon einmal gab, keine quick-time events usw. ich kann natürlich verstehen, was ihr damit meint, dass resident evil nicht zu einem call of duty werden soll - dass will ich genau so wenig. doch dass nach einem teil 4 kein rückschritt mehr erfolgt, genausowenig wie es nach einem code veronica - abgesehn vom remake und zero - keine vorgerenderten hintergründe mehr geben wird, ist natürlich zu erwarten - genau wie, dass es weitere neuerungen geben wird. doch auch die neuerungen wie schwimmen bei revelations, was ich sehr passend und gut fand, verschmäht ihr - oder die tatsache, dass man keinen unendlich-atem hat. also dann sogar dinge, die doch realismus im weitesten sinne und spannende momente bringt. teilweise widersprecht ihr euch z.b., dass ihr dinge, die eigentlich einen gewissen realismus und abwechslung ins spiel bringen und wieder an frühere teile erinnert als langweilig abtut, dann aber euch wieder beschwert, dass es zu actionlastig und ballerorgienmäßig ist. oder türsequenzen von früher erst für atmosphäre stehn bzw. dieses von raum zu raum-feeling geben - also ein markenzeichen der ur-reihe - und dann aber als langweilig abgetan werden. kann jetzt grad keine passenderen beispiele finden. mittlerweile sind wir ja an action sehr gewöhnt, was auch nur ein natürlicher prozess der spielentwicklung ist. heute gibt es möglichkeiten, die es früher nicht gab. vlt isnd ja auch manchen die resi-teile zu actionlastig, weil man lieber tetris bevorzugt :P ich finde, ihr müsst das ganze entspannter sehn. worauf es ankommt ist doch, dass da spiel eine gute horror-atmosphäre hat und auch in den einzelnen szenarien abwechslung bringt, dass die story spannend ist und dass es nicht zu sehr in einen unrealistischen fantasystyle abdriftet - (für mich das schlimmste beispiel: final fantasy-marcus in zero :bäh1: )alles andere: schießereien, verfolgungsjagden usw. sind dinge mit denen ich persönlich leben kann. denn man muss ja die kriche im dorf lassen: wie sähe ein resi spiel aus, dass zb im code veronica stil rüberkommt in hd grafik? im jahre 2012? die entwicklungen kommen nun einmal. auch bei einer reihe wie resi. und sie gefallen nicht unbedingt immer. aber man gewöhnt sich doch odt auch dran. ich hätte mir zb früher kein resi ohne die festen hintergründe vorstellen können, weil dies ein maß an atmo schafft, die unantastbar ist. mein lieblings-resi ist übrigens das remake. die entwickler müssen nur darauf achten, dass sie die prinzipien eines horrorspiels mit zombie-grundlage nicht vergessen mit dunkler atmo und fesselnder story - da darf auch durch die straßen gejagt werden. natürlich ähneln sich heute spiele sehr stark, doch ich denke, dass es nicht so schwer sein dürfte, ein resident evil noch immer einzigartig zu erhalten - bei allen neuerungen. ich finde übrigens sehr gut, dass sherry dabei ist. denn sie ist die tochter von william birkin, war früher noch ganz klin und man wusste nie genau, was mit ihr passiert ist. schließlich hat oder hatte sie ja sogar das g-virus und das anti-g-virus-mittel in sich drin. also seit nicht so übertrieben hart mit dem spiel und warter doch erst einmal ab. und ganz ehrlich, die action wird doch erwartungsgemäß im großen und ganzen nicht wieder auch klassiker-niveu abgesenkt werden. ;)
    habs gelesen und kann mich nur anschließen: ist war ein wenig besser als uc 1 aber im endeffekt immer noch mehr schlecht als recht. aber naja ...bin mal gespannt ob und wenn was als nächstes an büchern rauskommt ... macht der makino etwa noch - oder hat es vllt sogar schon gmeacht - eine buchumsetzung von darkside??? oder kommt vllt doch noch teil 4 als buch raus?? wir müssen uns überraschen lassen ...
    der geilste ist barry mit seinem "i have this" wenn er einen am boden liegenden gegner mit seinem colt, den er aus der innenseinte seiner jacke zieht, erledigt. oder das "what is this?" wenn er zb eine meine legt XD das kam echt hammer und ich muss immer wieder lachen wenn ich das höre von ihm ... ist fast schon so ein bisschen selbstironie von capcom, da das ja dialoge sind die im ur-resi vorkommen und für die grottige - aber rückblickend klassische und nicht wegzudenkende - gesprächsweise beispielhaft sind die im ur-resi vorkommen. ;)
    ich persönlich finde das zero zwar ein hammer spiel ist (atmo, grafik, gegner, klassisches gmaeplay usw. ) aber was mich echt stört - und das gleiche ist wieder bei resi 5 der fall - das eine alte bereits bestehende story nich einfach erweitert wird, was ja natürlich gut is, sondern das immer alles bei jedem neuen spiel so eine radikale veränderung der story kommt bzw. alles wiede rneu erklärt wird - vermutlich aus vollkommen unbegründetet angst die fans könnten sich langweilen. die story mit dem "final fantasy" markus ist war echt nett, aber passt NICHT zu einem residetn evil spiel. da geht es um unfreiweillige helden, einen virusausbruch, einen gierigen konzern usw. also alles zwar fiktiv aber im grunde doch nicht abgedreht, sondern "realistsich" (man denke nur an die angst vor viren, biowaffen usw.) da kann es einen echt aufregen wenn immer alles so dermaßen übertriben und abgehonen geamcht wird, so das sich resi immer mehr vom ursprung entfernt und einem fantasygame ähnelt ...
    zu spencer: fand ihn eig. ganz gut dargestellt en alter mann in hohem alter klar der hatte seine glanzzeit schon laaange hinter sich und dann noch dises schloss in dem erlebt in europa klaro... ABER zu wesker noch: ich finde diesem ganzen mist mit programmierung soooooooo unendlich dämlich und schlecht ..ist es nicht furchtbar wie ein spiel durch diese billige und einfältige story die grundstory und die charaktere noch i-wie so versauen kann? warum muss immer noch alles im endeffekt heruas so kaputt gemacht werden? wesker programmiert, wesker-kinder,wesker-klone so ein scheiß warum kann das nicht einfach ein mann für sich bleiben der seine eigenen ideen hat und intrigen spinnt !!!????... shame on you capcom!!!
    meine frage richtet sich an die leute die den resident evil 4 incubate-film kennen bzw. adas report. worum handelt es sich bei diesem erwähnten konzern S ? ist das das unternehmen für das ada arbeitet? oder weskers neues unternehmen? ?! wer weiß näheres ...?
    hier meine kleine (oder große?) abrechnung mit teil 1von makinos resi-buch: mal abgesehen davon das die perry-bücher nich in japan erschienen sind und das buch ja auch zu einem shooter mit massen von zombies und mostern is kann ich nur sagen es ist grausam. das buch liest sich genau wie ein ego-shooter-spiel was aber in diesem fall die genauigkeit zur einem eintönigen, spannunglosen und unglaubwürdigen "sie schossenn, dann waren alle tot, dann kamen noch mehr massen von mostern, dann ware alle tot, dann kamen noch mehr, dann waren alle tot und dann kamen noch viel viel mehr und dann waren alle tot"-lese-gemetzel macht a la trash-movie oder baller-game - auch wenn man grundsätzlich bei einer buchmachung von umbrella chronicles nichts unbedingt anderes erwarten konnte^^ aber abgesehn von dem eintönigen abschlachten ist fast noch viel schlimmer, wie lächerlich unangebracht sich die personen - mal abgesehn von der story um marcus, spencer, ashford, wesker und birkin - unterhalten. die werden da als völlig abgebrühte kampfmaschinen hingestellt wie eine mischung aus rambo, chuck norris und einem massenmörder. die unterhaltungen sich so dermaßen unpassend als befänden sie sich bei einer alltägllichen sache wie einkaufen. oder auch die dummen "streitgespräche" a la "halt die fresse-nein, halt du doch die fresse" *augenverdreh* ...doch das höchstmaß an unglaubwürdigkeit und lächerlichkeit - wo man echt den eindruck bekommen kann, der autor würde die fans bewusst zum kopfschütteln bringen wollen - sind die stellen, in denen zb jill zombies die genicke bricht mit der bloßen hand oder noch besser lickern die zungen rausreißt oder ihnen die kiefer mit bloßen händen auseinaderreißt (!!!) da hab ich das buch echt kurz zur seite legen müssen und hab mich kopfschüttelnd gefragt: was lese ich hier? resident evil oder den roman zu dem bekannten trash-horror-film braindead?? überhaupt is das buch eher ein zu lang geratener comic ohne bilder. die einzelnen bereiche wie zug, ausbildungszentrum oder das herrenhaus werden innerhalb von 3 oder 4 seiten komplett durchquert, hinter JEDER tür lauern nicht ein paar zombies sondern 1000 zombies + hunter + spinnen + wespen + krähen als wären diese wesen eine armee die sich abgespreochen hätten und was auch voraussetzt das sich dadurch die bevölkerund eines ganzen dorfes im haus befunden habn musste angesichts der massen an untoten. bei all dem geht sowieso unter, das ja eigentlich alles - teilweise was die spiele angeht wie die anderen bücher - in diesem buch anders dargestellt wird was die abläufe angeht. das heißt man liest das buch ständig mit dem gedanken im kopf "eigtnlich war es ja alles doch anders" ... dieses buch ist ein liebloser schnelldurchlauf der spiele resi 0 und 1 und 3 auch wenn das dazugehörige spiel es ja nicht anders tut ... aber das is ebn der unterscheid es is ein spiel - das buch dazu hätte nicht herausgebracht werden sollen auch wenn die japaner nicht die perrybücher haben, weil es gearde im vergleich zu den perry-büchern - aber selbst ohne - einfach furchtabr ist. eine vergewaltigung der legende RESIDENT EVIL ... ich find die shooter-spiele aber selber auch überflüssig und "naja"-mäßig aber ein buch davon wie dann auch noch dieses geht gar nicht. ich hab alle bücher 1 - 10 und die perry-bücher sind einfach richtig das was ich lesen möchte zu resident evil -einfach schön und interessant und spannend zu lesen ein muss für jeden fan von resi der auch noch zumindest ein bisschen gerne liest. ich fand selber die japanischen bücherbände 8 und 9 noch okay - im gegensatz zu vielen anderen leuten- auch wenn sie die von perry nicht erreichen - was aber auch nicht zuletzt wahrscheinlich daran liegt das die beiden bücher völlig frei erfunden und ohne jeglichen resi-charakter sind. aber das buch von makino ist - sorry - zum kotzen und ich war ehrlich FROH als ich fertig war mit dem buch, also es zu ende gelesen hatte. es war fast ein rund 230 seiten langes martyryum. das einzige was ich mochte war der anfangsteil um spencer, ashford und marcus sowie die wesker-birkin-stories. ... band 2 von makino werde ich mir als grundsätzöicher fan von resi und speziell auch der bücher auf jeden fall trotzdem auch besorgen -- doch meine vorfreude hält sich milde ausgedrückt in grenzen ... aber kann es noch schlimmer werden? ich denke fast nicht ...
    hier das komplette kapitel 3: ( hatte einen teil daraus bereits ganz oben gepostet, also nich wundern :D ) Kapitel 3 Der Pfad hatte ihn tiefer in das Waldgebiet hineingeführt, auch vorbei an ein paar Holzschuppen und über eine schmale Holzbrücke. Beinahe wäre er auf seinem Weg in ein aufgestelltes Tellereisen getreten, diese furchtbaren, gezahnten Schnappfallen, zur Tötung von wilden Tieren. Nun stand er vor einem Metalltor. Auf weitere Einheimische war er auf dem Weg hierhin glücklicherweise nicht gestoßen, doch dafür auf ein mit menschlichen Totenschädeln geschmücktes Holzgestell, das am Rand des Pfades aufgestellt war und das wie eine Warnung für Menschen von außerhalb wirkte. Wo war er hier nur gelandet? In das Tor vor ihm war ein merkwürdiges, symmetrisches, astartiges Symbol eingraviert. Leon ging in seinem Kopf alle Symbole durch, die er in seinem bisherigen Leben vor Augen bekommen hatte: Weltreligionen, Sekten, Organisationen, Vereine, Clubs ... Doch ihm fiel kein Symbol ein, das diesem hier auch nur ähnelte. Mal sehen, ob das Tor offen ist ... Wenn es geschlossen sein sollte, würde Leon einfach über die Felshügel steigen, zwischen denen sich das Tor befand. Doch es ließ sich öffnen. Hinter dem Tor verlief der Pfad weiter. Leon folgte ihm. Doch bereits nach ein paar Metern, dort wo der Pfad eine kleine Biegung machte, konnte er sehen, dass er das Dorf erreicht hatte. Es schien recht klein zu sein. Leon war etwa zwanzig Meter vom Dorfrand entfernt, jedoch schon nah genug um sehen zu können, dass die Einwohner scheinbar friedlich ihrer alltäglichen Dorfarbeit nachgingen. Noch hatten sie Leon allerdings nicht gesehen und wussten wahrscheinlich weder etwas von ihm, noch davon, dass er ein paar ihrer Leute erledigt hatte – insofern diese überhaupt zum Dorf gehört hatten. Wie vorhin bei den Männern, die ihn attackiert hatten, fiel ihm wieder auf, dass die Menschen hier Kleidung trugen, wie er es eigentlich nur aus Geschichtsbüchern kannte. Die Frauen trugen Bauernröcke und Kopftücher, die Männer Westen, Hemden und Bauernhosen; Kleidung, von der Leon dachte, dass man sie schon seit ungefähr einem halben Jahrhundert nicht mehr trägt ... Leon nahm vorsichtshalber erst einmal hinter einem dicken Baum Deckung. Auf dem Dorfplatz brannte ein großes Feuer. Dicke schwarze Rauchwolken stiegen in den Himmel empor und irgendetwas hing an einem Pfahl in der Mitte der lodernden Flammen. Irgendetwas, das so aussah ... so aussah, wie ein menschlicher Körper! Leon zog das Fernglas, mit dem er ebenfalls ausgestattet worden war, aus seiner Gürteltasche heraus, um sich genauer das anzusehen, was sich dort in der Feuerstelle befand. Das Fernglas war ein genauso kleines wie handliches Hightech-Gerät, mit dem man zoomen konnte und das über viele verschiedene Einstellungen verfügte. Leon zoomte an die Feuerstelle heran ... und was er dann sah, ließ ihn seine Kehle zusammenschnüren. An einem Holzpfahl hing tatsächlich der auf einen großen Metallhaken aufgespießte Körper eines Menschen ... eines spanischen Polizisten, wie Leon noch gerade so an den noch nicht ganz verkohlten Uniformresten der Leiche erkennen konnte. Das Gesicht war bereits so stark verbrannt, dass es ihm unmöglich war sagen zu können, ob es sich bei dem Toten um einen von seinen beiden Begleitern handelte – doch er war sich nur zu sicher. Wahrscheinlich hat es keiner von ihnen vorhin geschafft zu entkommen, dachte Leon düster. Leon steckte das Fernglas wieder zurück in seine Tasche und stieg den kleinen Erdhügel links des Pfades empor. Mit der Neunmillimeter in seiner Hand pirschte er sich geduckt zum Rand des Dorfes, verborgen hinter hohem Gras und Sträuchern. Er verließ das kahle Dickicht schließlich, als er den Rand des Dorfes erreicht hatte. Versteckt hinter Holzzäunen und Hauswänden schlich er am Dorfrand entlang. Leon wollte sich einen Überblick über die Größe des Dorfes verschaffen und nach eventuellen Spuren von Ashley suchen – und auch nach vielleicht anderen gefangen gehaltenen Zivilpersonen ... oder Polizisten. Wer wusste schon, was diese Dörfler hier alles schon auf dem Kerbholz hatten ... Das Dorf schien nicht allzu groß zu sein und die Bauweise der Behausungen und Ställe war sehr einfach, fast schon primitiv. Holz- und Steinhütten, diese teilweise jedoch in einem fast heruntergekommen Zustand, prägten das Bild des Dorfes. Leon schlich schließlich zu einer Hütte, die ihm am nächsten lag. Vorsichtig achtete er darauf, dass ihn keiner sehen konnte. Ein paar Kisten und ein Holzzaun boten ihm dabei Deckung. Geduckt näherte er sich einem Fenster der Hütte, spähte vorsichtig hindurch ... und sah niemanden. Dann schlich er zur Tür. Sie ließ sich öffnen. Langsam zog er sie auf und lugte vorsichtig ins Innere. Achtsam trat er ein, zog die einfache Tür leise wieder hinter sich zu. Das Innere der Hütte war der Inbegriff von Schlichtheit. Leon hatte wirklich das Gefühl, sich einhundert Jahre zurück in der Vergangenheit zu befinden: ein einfacher Holztisch mit ein paar Stühlen, ein simples Regal, ein paar Kisten und Holzfässer ... und ein merkwürdiges Bild eines grimmig schauenden Mannes mit einer Kapuze, das an einer der untapezierten, kahlen Wände hing. Leon ging auf das Bild zu, betrachtete es genau ... und kam schnell zu dem Schluss, dass, egal wer dies auch sein mochte, er ihm nie begegnen wollte ... ... „Un Forastero!“, schrie plötzlich jemand, eine Frau. Leon sah aufgeschreckt nach rechts, in Richtung des Geschreis. Es hieß übersetzt: Ein Fremder. Es kam von draußen, und durch ein Fenster konnte er auch direkt sehen, wer dies gerufen hatte. Eine bäuerlich gekleidete Frau zeigte mit dem Finger auf ihn, während sie zur Seite schaute und weiter irgendetwas auf Spanisch schrie. Doch wie sie aussah ... Ihre weiße Schürze war verklebt mit einer getrockneten dunkelroten Flüssigkeit ... es sah aus wie Blut ... ihr Gesicht war kreideweiß ... und überhaupt ... irgendetwas stimmte nicht mit ihr – genau wie mit den Männern, die ihn vorhin angegriffen hatten ... Leon verstand nicht alles von dem, was sie schrie, doch soviel, dass er wusste, dass es nichts positives für ihn verhieß. Sie musste ihn durch das Fenster gesehen haben und rief nun vermutlich nach ihren Dorfgenossen. Leon lief zum Fenster, wollte hinausspringen, an der Frau vorbei rennen und sich dann irgendwo im Wald verstecken ... doch als er das Fenster erreichte sah er, dass sich davor bereits vier oder fünf weitere Dorfbewohner versammelt hatten. Ein paar von ihnen hatten spitze Werkzeuge in den Händen, die sie – wie die Männer vorhin – drohend in die Luft hielten. Da raus springen wäre Selbstmord! Leon lief zurück zur Tür, riss sie auf und lief hinaus. Er sah nach rechts, in Richtung Wald, doch dort versperrten ihm bereits vier weitere Dörfler den Weg. Er rannte nun nach links, in die Mitte des Dorfes, wo noch immer der verheerte Körper eines Polizisten in den lodernden Flammen hing. Leon hielt kurz inne, sein Verstand raste ... genau wie sein Herz. Er sah in alle Richtungen ... doch die Dorfbewohner schienen ihn umzingelt zu haben. Sie kamen von vorne, von hinten, von rechts, von links ... bewaffnet mit Beilen, Mistgabeln und Messern. Das ganze Dorf schien wegen ihm mobilisiert worden zu sein. Wo konnte er hin?! Plötzlich sah er links von sich, nur ein paar Meter entfernt, ein offen stehendes Häuschen ... und niemanden, der sich davor befand. Leon rannte in das Haus, schlug die Tür hinter sich zu. Es schien verlassen zu sein. „Verdammt ... Was ist los mit diesen Menschen?“, fragte er sich panisch. Verschanzen ... Ich muss mich hier verschanzen, schoss Leon als einziger Gedanke im Augenblick durch den Kopf. Schnell versperrte er die Tür mittels eines Holzbalkens, den man in zwei dafür vorgesehene Metallhaken an der Tür stecken konnte. Er schob noch zusätzlich eine Kommode vor die Tür, rannte dann zu einem Holzschrank und schob diesen vor ein glücklicherweise bereits mit Brettern vernageltes, glasloses Fenster. Wird nicht allzu lange halten, aber dürfte sie vorerst aufhalten, bis mir etwas eingefallen ist, wie ich hier wegkomme ... Draußen polterten sie bereist gegen die aus Holz bestehende Tür ... und auch gegen das verbarrikadierte Fenster. Aufgebrachte Rufe auf Spanisch ertönten aus allen Richtungen. Männliche wie weibliche. Leon spähte durch eine kleine offene Scharte in der Wand auf den Bereich vor dem Haus und konnte sehen, dass sich inzwischen mindestens zehn dieser verrückt gewordenen Dörfler vor seinem Unterschlupf befanden, versuchten, zu ihm ins Innere zu gelangen ... ... plötzlich dröhnte etwas auf. Ein unverkennbares Geräusch ... „Großartig. Ne Kettensäge ...“ Leon konnte den Träger dieses Werkzeugs auch sogleich durch die Öffnung ausmachen. Der Anblick ließ ihn einmal tief schlucken. Es war ein Mann, über den Kopf hatte er einen Jutesack mit zwei hinein geschnittenen Sichtlöchern gestülpt. In der Hand hielt er die rostige, dröhnende Kettensäge, stapfte zielstrebig in Richtung Haus. Klirrr! Leon erschrak, drehte sich um und sah in den ersten Stock hinauf. Es hatte sich so angehört, als wäre oben ein Fenster zerdeppert worden. Leon rannte die Treppe in den ersten Stock hinauf. Verdammt, wo bin ich hier nur hineingeraten? Er sah zwei Fenster, eines davon war zerbrochen ... und er sah das Ende einer Holzleiter, die an dem zerstörten Fenster aufgestellt worden war. Leon lief darauf zu. Ohne zu zögern packte er die beiden Enden der Leiter und warf sie nach hinten, und entnahm einem nahen Schrei, dass sich gerade jemand auf ihr befunden haben musste. Sofort drehte er sich wieder um ... und hielt inne, als er vor sich an der Wand ein an einer Halterung befestigtes Schrotgewehr mit einem Umhängegurt sah, das er eben übersehen hatte, als er die Treppe hochgehetzt war. Er nahm das Gewehr von der Wand und unterzog es einer kurzen Kontrolle. Es war leer, doch schien funktionsfähig. Das Poltern unten wurde immer lauter. Sie schienen nun zu versuchen, die Tür mit Beilen einzuschlagen. Leons Blick fiel auf einen Schrank, der neben der Gewehrhalterung stand. Strike! Hinter einer in den Schrank eingelassenen Glasscheibe, entdeckte er zwei offene Schachteln mit Schrotpatronen. Mit dem Griff seiner Pistole schlug er die Scheibe ein und packte sich die beiden Schachteln. Ein schneller Blick verriet ihm, dass sie das passende Kaliber hatten. Er steckte die beiden Schachteln in seine Jackentaschen und nahm ein paar Patronen heraus, um das Gewehr mit ihnen zu laden. Krach! Das Geräusch kam von unten. Sie waren drin. Leon hetzte mit dem geladenen Gewehr wieder die Treppe herunter, machte sich bereit, seine Besucher angemessen zu empfangen. Unten angekommen sah er, wie die Dörfler über die zertrümmerten Reste der Tür und der Kommode ins Haus stiegen. Auch die Bretter und den Schrank vorm Fenster hatten sie inzwischen beseitigt und drangen nun durch das entstandene Loch. Leon stand am unteren Treppenende und wich mit dem Schrotgewehr im Anschlag wieder langsam nach oben, ließ sie kommen, wartete, bis er genug von ihnen vor dem Lauf des Gewehrs hatte, um ihnen eine Ladung Schrot zu verpassen. Die wilde Meute stürmte schließlich auf Leon zu, der mittlerweile wieder bis auf die Mitte der kleinen Treppe zurückgewichen war. Mistgabeln, Beile, Messer und Sensen schwangen durch die Luft. Schließlich befanden sich vier von ihnen am unteren Treppenende, bereit, Leon zu zerfleischen ... Bamm!!! Der gewaltige Schuss aus dem Gewehr zerfetzte den Haufen. Blut und Fleischstücke spritzten umher und sprenkelten die Wand und den Boden. Die Körper flogen nach hinten und landeten auf dem Holzboden. Doch die nächste Welle rückte bereits unbeirrt heran, schien von der Szene soeben überhaupt nicht beeindruckt. Sie stiegen über die leblosen Körper ihrer Dorfgenossen hinweg und liefen geifernd auf Leon zu. Der nächste Schuss krachte in eine neue Wand aus Körpern, die die Durchschlagskraft der Waffe blutig zu Boden schleuderte. Klirrr! Leons Blick fuhr nach rechts. Er konnte bereits von dort aus wo er stand sehen, dass sie nun auch das zweite Fenster oben zerstört hatten. Ein Mann und eine Frau standen am Rahmen des Fensters, das dort auf ein Flachdach führte, und sahen ihn aus hasserfüllten Augen an. Beinahe so, als wären sie besessen von irgendetwas ... Uhh ... Ahh ... Ehh ... Leon sah wieder vor sich ... Was?! Auf dem Boden unten vor der Treppe erhoben sich drei oder vier der niedergestreckten Körper wieder langsam, griffen bereits schon wieder nach ihren Werkzeugen ... So etwas überlebt kein Mensch! Nicht aus so einer Waffe! Und nicht aus so einer geringen Entfernung! Jedenfalls ist keiner danach noch in der Lage, jemanden anzugreifen ... Leon setzte, noch immer überrascht, das Gewehr auf die sich ächzend und stöhnend langsam wieder erhebenden, blutigen Körper an. Bamm!!! Bamm!!! Gleich zwei Schüsse hintereinander versetzte er ihnen. Erneut spritzten Blut und Fleischbrocken. Dann erschlafften die blutbesudelten Körper mit einem – hoffentlich – letzten Aufstöhnen. Doch tot oder nicht, die nächsten Angreifer näherten sich bereits schon, kamen durch den Hauseingang und durch das offene Fenster. Leon drehte sich um, sah, wie der Mann und die Frau am Fenster bereits dabei waren, über den Fensterrahmen ins Haus zu steigen. Die wollen mich hier in die Enge treiben ... Leon lief zum Fenster und schoss den beiden eine Portion Schrot entgegen. Der Mann und die Frau flogen daraufhin nach hinten. Leon drehte sich um und musste sehen, wie bereits die nächsten Dörfler die Treppe hinauf gestürmt kamen. Sein Blick fiel nach links. Auch die Leiter am Fenster hatten sie wieder aufgestellt. Leon sah sogar bereits den Kopf eines sie hoch kletternden Dorfbewohners. Leon hüpfte aus dem Fenster vor ihm, hinaus auf das Flachdach. Vor sich sah er eine ans Dach angelehnte Leiter ... und zwei Männer, die sie gerade erklommen. Er lief auf die Leiter zu und stieß sie mittels eines kräftigen Tritts um. Ahhh!, schrien die beiden Männer auf der Leiter im Chor und landeten unsanft auf dem Erdboden. Hinter Leon wurden die Rufe immer lauter. Als er sich umdrehte, sah er durch das Fenster, dass das Stockwerk in dem er sich noch soeben befunden hatte, nunmehr mit unzähligen mordlüsternden Dorfbewohnern gefüllt war. Er lief auf die rechte Seite des Daches, die Seite, auf der der Wald lag, wollte hinunter springen ... ... und stoppte sein Vorhaben noch rechtzeitig, als er an der Kante das Daches angelangte und auf acht oder neun Männer herunter sah, die ihm, als sie ihn erblickten, ihre Werkzeuge entgegen warfen. Sensen und Beile flogen durch die Luft. Leon wich ihnen nur knapp aus, stürmte nun auf die andere Seite des Daches, blickte hinunter ... ... und sah unten niemanden stehen. Er sprang herunter. Sogleich kamen jedoch wieder aus scheinbar allen Richtungen wutentbrannte, Mistgabeln, Beile und Sensen schwingende Dorfbewohner ... ... und aus einem Schatten, links von ihm, dröhnte eine Kettensäge auf, begleitet von einem wahnsinnigen Schrei. Scheiße! Der Mann trat aus den Schatten heraus, fixierte Leon durch die Löcher in dem Sack, den er auf dem Kopf trug, aus zwei aufgerissenen, von Wahnsinn erfüllten Augen. Unaufhaltsam stapfte er mit der lauten Kettensäge auf ihn zu, wollte nicht mehr, als sie ihm in sein Fleisch rammen. Arhhhhhh! Noch einmal ließ der Mann einen verrückten, nach Blut dürstenden Schrei von sich, während er sich Leon weiter näherte. Leon richtete das Gewehr auf seinen Kopf. Seine Hände waren schweißnass. Doch er zielte genau. Er wusste, dies war sein letzter Schuss, denn das Gewehr fasste nur sechs Patronen. Nachladen würde ihn zu viel Zeit kosten. Bis dahin würde er schon etliche Messer und Beile in seinem Körper stecken haben – und die Kettensäge. Bamm!!! Der nur aus geringer Distanz abgefeuerte Schuss zerfetzte den Kopf des Kettensägen-Mannes in einer Explosion aus Blut, Gehirnstücken, Schädelsplittern und Sackfetzen. Die röhrende Kettensäge immer noch in seinen verkrampften Händen haltend, fiel er vorn über ... und auf die Säge, die sich nun reißend in sein eigenes Fleisch bohrte. Eine grausame Szene ... Leon hing sich das Gewehr um, packte sich wieder seine Pistole, die er vorhin in sein Holster gesteckt hatte, und drehte sich abwechselnd in alle Richtungen, suchte nach einer freien Stelle in der ihn umgebenden Wand aus Gegnern, durch die er flüchten konnte. Doch sie drangen aus allen Richtungen auf ihn zu, hatten ihn quasi umstellt. Er entdeckte schließlich eine Stelle, wo nur zwei der Dorfbewohner, zwei mit Beilen ausgerüstete Männer, standen. Er hatte nur diese Chance. Dies war die einzige Stelle, die nur zwei von ihnen blockierten. An allen anderen Stellen waren es mindestens vier oder fünf von ihnen. Würde er hier stehen bleiben, würden sie binnen kürzester Zeit Hackfleisch aus ihm gemacht haben. Alles oder Nichts! Leon rannte auf die beiden zu, feuerte währenddessen eine Kugel nach der anderen durch den Lauf seiner Waffe. Die beiden Männer vor ihm sackten von Kugeln durchsiebt bereits zusammen, bevor Leon die Stelle überhaupt erreicht hatte, wo sie standen. Oh, Gott ... Als Leon die Stelle dann erreichte, musste er sogleich sehen, dass unweit der beiden auf dem Boden liegenden Männer, sechs weitere Dörfler lauerten, verborgen hinter einer Holzscheune. „Ahi esta!“, schrie eine Frau, als sie Leon sah, was schlicht hieß: Da ist er! Er war nun wirklich völlig umzingelt ... Leon feuerte auf die fanatische Horde, feuerte wie ein Verrückter. Blut spritzte, raue Schmerzensschreie erklangen, doch richteten die Schüsse weitaus weniger an, als Leon es eigentlich erwartete. Die Schüsse waren präzise, doch nach einem Treffer in den Bauch oder die Brust – eigentlich tödliche Treffer – setzten sie ihren Angriff teilweise unbeeinträchtigt einfach weiter fort, so, als wäre nichts gewesen. Erst nach mindestens drei oder vier Treffern waren sie erledigt ... oder nach einem gezielten Kopfschuss – manchmal bedurfte es jedoch auch zwei Kopfschüsse um sie auszuschalten ... Doch Kopfschüsse erledigen selbst diese Freaks hier schnell. Sollte mich also nur darauf beschränken ... Leon hatte ein Magazin bereits leer gefeuert, dann schnell nachgeladen, war nun also bei seinem zweiten und letzten Ersatzmagazin. Es wurde brenzlig ... Von hinten hörte Leon, wie sich die Dörfler ihm immer dichter näherten, wie sie den Kreis um ihn enger zogen. Verdammt ... Ich werde hier sterben ... Mindestens zwanzig Dorfbewohner hatten ihn nun umstellt, bereiteten sich scheinbar freudig darauf vor, ihn zu töten. Plötzlich, wie ein Signal des Himmels, das Leon bedeuten sollte, dass sein Leben nun zu Ende war, läutete irgendwo eine scheinbar nicht allzu weit entfernte Glocke. Doch anstatt sich auf Leon zu stürzen, hielt die Meute plötzlich inne, ließ ihre Werkzeuge fallen und starrte wie gebannt in Richtung des monotonen Klangs. Wie, als hätte sie das Geläut der Glocke hypnotisiert. Leon blieb wie angewurzelt stehen und betrachtete überrascht das Geschehen. Was geht jetzt ab? Langsam und immer noch wie hypnotisiert, schritten die eben noch so wutentbrannten Dorfbewohner langsam in Richtung Dorfmitte, flüsterten dabei irgendetwas, spazierten einfach an Leon vorbei, der immer noch ruhig da stand und ihnen aufmerksam hinterher sah. Schließlich waren alle aus seinem Blickfeld verschwunden, doch er wartete noch etwas, bevor er sich wieder bewegen würde. Er wollte kein Risiko eingehen. Gut, das dürfte lang genug gewesen sein ... Leon bewegte sich langsam in Richtung Dorfmitte, sah sich dabei achtsam um, suchte nach den Einwohnern, doch er sah niemanden mehr. Er erreichte schließlich den scheinbar genau in der Mitte von Pueblo gelegenen Dorfplatz – sah noch, wie weiter vor ihm eine Metalltür zuschlug. Leon sah sich um, blickte in alle Richtungen, doch das Dorf schien wie ausgestorben. Nur ein paar umher laufende Hühner und eine Stroh fressende Kuh leisteten ihm noch Gesellschaft. „Wo sind die alle hin?“, fragte er sich selbst. Verwundert hob er seine Arme, ließ sie wieder fallen. „Bingo?“ Leon sah in der Ferne plötzlich die Nebel verschleierten Umrisse einer Kirche. Sie musste geläutet haben. Er begann schließlich, die nun offenbar leeren Gebäude in seinem Umkreis zu durchsuchen, doch er fand in den einfachen und rein zweckmäßigen Behausungen und Ställen weder eine Spur von Ashley, noch von sonst irgendwelchen eventuell gefangen gehaltenen Menschen. Doch zwei Dinge waren ihm bei der Durchsuchung des Dorfes aufgefallen. Zum einen hing das Bild des Mannes mit der Kapuze in jedem der Häuser, fast so, als wäre er eine Art Führer oder Gottheit. Des weiteren entdeckte er an der, wie er herausgefunden hatte, nunmehr verschlossenen Metalltür, die er vorhin hatte zufallen sehen, das gleiche Symbol, wie vorhin an dem Metalltor, welches ihn zum Dorf geführt hatte. Leon, immer noch verwirrt ob der plötzlichen Verlassenheit des Dorfes, nahm sein Funkgerät in die Hand und verband sich mit Hunnigan. „Ich bin es, Leon.“ „Ja. Alles okay bei Ihnen?“ „Naja, abgesehen davon, dass mich ein ganzes Dorf gejagt und beinahe umgebracht hätte, schon.“ „Was?!“, fragte Hunnigan erschreckt. „Ja, ich stieß auf das Dorf und als ich entdeckt wurde, begannen sämtliche Bewohner eine regelrechte Treibjagd auf mich. Irgendwie ... schien das Läuten einer Glocke sie dann in eine Art Trance versetzt zu haben. Sie stoppten plötzlich ihren Angriff und verschwanden schließlich irgendwohin. Das war meine Rettung. Doch diese Menschen ... Irgendetwas stimmt mit ihnen nicht. Es braucht drei, vier Pistolenschüsse, um sie zu neutralisieren. Das sind keine normalen Menschen. Und überhaupt ... Irgendwas ist hier gehörig faul – und ich meine damit noch nicht mal die Tatsache, dass sie mich gerade mit Mistgabeln und Messern zerfleischen wollten.“ „Oh, mein Gott ... Konnten Sie irgendeine Spur von ‚Blaue Rose‘ finden?“ „Nein, aber ich bin mir nur allzu sicher, dass dieses „unfreundliche“ Verhalten mir gegenüber, irgendetwas mit meiner Suche nach ihr zu tun hat. Mit der Reaktion auf das Foto fing es ja an. Und ich bin mir absolut sicher, dass diese Leute zumindest etwas über sie wissen, wenn sie nicht sogar selber mit den Entführern gemeinsame Sache machen – aus welchen Gründen auch immer ...“ Leons Blick schweifte beim Reden über die Häuser des Dorfes und landete schließlich auch auf der verschlossen Metalltür mit dem Symbol ... „... hier ist irgendein seltsames Symbol, das ich weder zuordnen kann noch jemals zuvor irgendwo gesehen habe. Hab es hier auf einem Tor und an einer Tür entdeckt. Keine Ahnung, was es zu bedeuten hat.“ „Ein seltsames Symbol ...? Leon, können Sie ein Foto davon machen und es mir senden?“ „Klar. Einen Moment.“ Leon zog eine kleine, handliche Kamera von der Größe eines Handys aus einer seiner Gürteltaschen heraus. Dann ging er auf die Metalltür zu, richtete die Kamera auf die Mitte der Tür, auf das Symbol, und drückte den Auslöseknopf. „Okay, hab eins. Ich schicke es jetzt an Ihren Bilddatenempfänger.“ Leon versendete das Foto an Hunnigan, die Fotos von dieser Kamera per Satellit direkt auf einem speziellen Gerät empfangen konnte. „Danke. Meine Nachforschungen bezüglich dieser Gegend und ihrer Bewohner laufen noch. Ich werde aber auch bezüglich dieses Symbols genaue Nachforschungen anstellen. Wenn ich etwas Neues herausgefunden habe, werde ich es Ihnen sofort mitteilen. Ich denke auch, dass diese Menschen dort irgendwie in einem Zusammenhang mit dem Fall stehen. Leon, laut dem Kartenmaterial, das mir zur Verfügung steht, erstreckt sich außerhalb des Dorfes noch ein Bauernhof, ein paar Scheunen und Häuser sowie noch andere Gebäude. Und zwar hauptsächlich nördlich des Dorfes. Vielleicht finden Sie dort irgendwelche Spuren. Ich werde das alles ebenfalls an Mr. Jefferson weitergeben.“ „Gut. Ich werde mich dort mal umsehen.“ „Viel Glück und passen Sie auf sich auf, Leon.“ „Danke. Ja. Leon out.“ Hunnigan saß, wie alle Kontaktleute der Agenten im In- und Ausland, im Washingtoner Hauptquartier der Organisation und hielt von dort aus Kontakt zu Leon. Alles was er ihr berichtete, erfuhr durch sie schließlich Jefferson. So wusste er immer über die aktuelle Lage der Agenten Bescheid und konnte Anweisungen geben. Leons Blick schweifte noch einmal über das noch immer wie ausgestorben wirkende Dorf. Über Holzzäune, Hütten, Ställe ... und blieb schließlich auf der mittlerweile erloschenen Feuerstelle hängen. Der Körper, der in ihr hing, war nur noch eine schwarze Hülle, das Gesicht eine geschmolzene Maske des Todes ... Schon als er den ersten dieser Einheimischen begegnet war, doch nun, nach der Treibjagd durch das Dorf, noch sehr viel stärker, waren in ihm Erinnerungen an die Nacht damals in Raccoon City hochgekommen. An die mit dem T-Virus infizierten Einwohner der Stadt, die quasi als wandelnde Tote durch Raccoon gestreift waren, die keinen Schmerz mehr hatten spüren können, keine Erinnerung mehr an ihr Leben und die nur noch eines gewollt hatten: Frisches Fleisch fressen ... vor allem Menschenfleisch. Und für all das war kein geringerer als der internationale Pharmakonzern Umbrella verantwortlich gewesen. Das ganze lag nun schon sechs Jahre zurück, doch die Erinnerungen daran waren noch immer sehr präsent und klar in seinem Kopf – und er glaubte, dass sie es auch noch sehr lange sein würden. Auch jene Virusinfizierten, jene Zombies, damals in Raccoon, war weitaus schwerer körperlicher Schaden zuzufügen gewesen, als normalen Menschen. Doch trotz allem: Das hier war etwas vollkommen anderes ... und jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um sich mit den noch immer nicht ganz verarbeiteten, furchtbaren Erlebnissen aus dieser Zeit geistig zu beschäftigen – es würde ihn nur von seiner Mission ablenken ... Er überprüfte, was er noch an Munition übrig hatte: Er zählte noch vier Schuss für die Pistole, was natürlich nicht viel war. Doch die Anzahl der verbliebenen Schrotpatronen stimmte Leon wieder wesentlich optimistischer. Achtzehn Patronen besaß er noch für das Gewehr. Er lud die Schrotwaffe wieder neu auf und ging in nördliche Richtung, hoffend, dass er dort irgendeine Spur von Ashley finden würde.
    also ich habs noch nicht selber gespielt wills mir aber bald kaufen und hab schon n paar videos auf youtube gesehn... als man mag über das spilet ja sagn was man will aber ich finde es ernsthaft zumindest unheimlicher als resi 4 oder 5 :D
    naja also bin grad bei der mitte des buches und ja ... ich kann jetzt schon sagn ...bis auf die zwischn sach die in den bisherigen büchern nicht vorkamen (zb das mit sergei) find ich das buch überflüssig und schlecht ... 1. es ist ja eine wiederholung - wobei das nicht das ausschlaggebende ist sondern einfach diese ganze und übertriebene kompaktmachnung von resident evil ala "auf ihrem weitern weg kamen wespen, fledermäuse, zombies, hunde" ...furchtbar haupsache alles i-wie einbringenund das vollkommen übertriben und teilweise auch lieblos ... spannung fehlt sowieso...und auch das die protagonisten innerhalb von 4 seiten durch die gesamte anlage gehen - klar kann ja nich zu lang sein aber troptzdem übertriben ... und vor allem merkt man an den dialogen oftmals das ein japaner der autor is ..kurz perry ist hier unangefochten die beste ... und find im grunde - bis auf die sergei-story ..ist das buch überflüssig ...aber ich weiß ja auch das in japan die perry bücher nich rauskamen ... :thumbdown1: :thumbdown1:
    jaaaa!! heute kam meins auch an ..obwohl ich eig. erst mit morgen gerechnet hatte da der geplante anlieferungszeitpunkt auch auf den 22. juli datiert war ..umso besser!! da war amazon ja schnell ..endlich geht die buchreihe weiter ...find das design mal erfrischend neu und echt stylisch ... schon besser als das design der andren ... nur die zahl 10 fehlt am buch obwohl es ja als der 10. band is und als 10. band bezeichnet wird - auch wenn es part 1 is :D nur im großen und ganzen ist es ja die zusammmenfassung von dingen die perry brreits ausfürhlich in ihren romanen geschrieben hat - also teilweise doppeltgemoppelt ... aber es gibt ja gott sei dank noch zusätzliche und neue storystücke die auch noch mehr tiefe bringen und details liefern ... und in japan muss man ja dazu sagn sind die perryromane ja glaub ich nicht erschienen - soviel ich weiß ... auf jeden fall freu ich mich :thumbs5:
    wenn ihr im spiel zum ersten mal auf diesen schwarzen, klebrigen schleim trefft ... hört ihr da nicht eine bekannte musik??? das ist der sound aus dem labor in resi 1 !!! fand das jedoch ziemlich cool ...das schafft so ein nostalgisches, i-wie gutes und vertrautes gefühl... is jedenfalls meine sicht :D
    hab endlich nach 10 monatiger arbeit mein buch zu resident evil 4 vollendet war ne mordsmordsarbeit ... aber jetzt steht das werk von 395 seiten ... es schließt eigentlich natlos an die storyline von perry bzw. den japanern an die es bereits in der zur zeit noch 9 bände umfasseneden buchreihe schon gibt ... poste hier mal das komplette kapitel 2 ..viel spaß beim lesen über commis und kritik würd ich mich natürlich freuen ... Kapitel 2 Der alte Pkw holperte über die unebene, kleine Landstraße. Vielmehr war es ein schlichter, unbefestigter Feldweg, der wie ein Pfad in eine längst vergangene Zeit wirkte. Eine Zeit, lange vor Tiefkühlpizza und Internet. Die Szenerie wirkte wie der Hintergrund für einen im Mittelalter spielenden Abenteuerfilm. Hierhin schienen sich nicht gerade oft Leute von außerhalb zu verirren. Die Luft dieses frühen Herbstabends war erfrischend kühl. Durch das Jahreszeit bedingt kahle Unterholz zogen sich dichte Nebelschwaden und der Boden war bedeckt mit frischem Laub; ein Meer aus einem Gemisch von Braun, Rot und Orange. Leon saß auf der Rückbank des Wagens und blickte gedankenverloren aus dem Seitenfenster. Das ist also deine erste Mission, Kennedy ... Wer hätte gedacht, dass es direkt eine Such- bzw. Rettungsmission sein würde? Auf der Suche nach Spuren von Ashley Graham war er nun auf dem Weg in das Dorf, in dessen unmittelbarer Nähe sie oder doch nur ein Mädchen das ihr sehr stark ähnelt, angeblich gesichtet worden war. Leon fragte sich abermals – falls Ashley tatsächlich hier sein sollte – , warum sie gerade hier festgehalten wurde und was die Entführer mit ihr vor hatten. Und natürlich, wer sie entführt hatte und wer der Verräter sein mochte ... „Mann! Warum bekomme ich nur immer die Drecksarbeit?“, stöhnte der Fahrer des Autos mit spanischem Akzent, während er zu Leon nach hinten blickte. „Das ist eben unser Leben. Daran solltest du dich schon längst gewöhnt haben“, antwortete ihm sein Beifahrer, ebenfalls mit typisch spanischem Akzent. Zwei spanische Polizisten begleiteten Leon zum Dorf Pueblo und sollten ihn bei seiner Suche unterstützen. Vor rund vier Stunden war Leon mit seinem Flieger in der spanischen Hauptstadt Madrid angekommen – er hatte die Reise bereits nur ein paar Stunden nach der Besprechung im Washingtoner Hauptquartier angetreten. Als geheimer Agent reiste er mit ganz gewöhnlichen Passagiermaschinen. Er durfte eben keine Aufmerksamkeit auf dich ziehen. Ein Mann vom US-Geheimdienst hatte ihn am Flughafen in Madrid erwartet, ihn in sein Hotel begleitet und ihn mit allen nötigen Informationen sowie Ausrüstungsmaterialien versorgt. Schließlich war er zu der Polizeistation gebracht worden, die dem Zielort, dem Dorf, am nächsten lag – die Polizeistation, der das französische Paar auch ihre Beobachtung gemeldet hatte. So fuhr Leon jetzt seit ungefähr einer Stunde mit seinen beiden relativ wortkargen Begleitern irgendwo in einem abgelegenen Waldstück der Halbinsel herum. Der Beifahrer sah plötzlich zu Leon nach hinten. „Du ... Wer bist du wirklich? Na, sag schon.“ Die beiden wussten nicht viel von ihm, genauso wenig wie der Rest der normalen spanischen Polizei, was natürlich an der absoluten Geheimhaltungsverordnung seiner Mission lag. Doch zumindest wussten sie, dass er ein Agent und US-Amerikaner war. Der Rest, den er ihnen erzählt hatte, war auch gar nicht so falsch. Er hatte ihnen gesagt, dass er auf der Suche nach einer vermissten amerikanischen Collegestudentin sei und dass sie hier in der Gegend gesichtet worden sei – also kam die Geschichte der Wahrheit doch ziemlich nahe. Nur, dass diese Collegestudentin die Tochter des US-amerikanischen Präsidenten war, wussten sie nicht. „Du bist weit weg von der Heimat, Cowboy. Tut mir Leid für dich“, sagte der Beifahrer, nachdem er keine Antwort von Leon erhalten hatte. „Ist das etwa der lokale Weg hier, um ein Gespräch zu beginnen?“, fragte Leon ironisch. „Ihr wisst doch worum es geht. Ich bin hier, um dieses verschwundene Mädchen zu suchen.“ „... und das ganz alleine?“, fragte der Beifahrer mit ungläubigem Unterton. „Ja. Und ihr seit doch sicherlich nicht bei mir, damit wir gemütlich mit der Gitarre ums Lagerfeuer herum sitzen können. Oder vielleicht doch?“ „Hah“, warf ihm der Beifahrer entgegen. „Du durchgeknallter Ami. Wir haben natürlich, wie du weißt, Befehl dich bei deinem Alleingang zu unterstützen.“ „Na, also. Ich zähle auf euch, Jungs“, sagte Leon gespielt enthusiastisch und schlug dem Beifahrer dabei auf die Schulter. Die beiden Polizisten warfen sich einen etwas belustigten Blick zu. Leon lehnte sich nach vorne. „Wie weit ist es noch bis zum Dorf?“ „Nicht mehr weit. Nur Geduld“, antwortete der Fahrer. „Na, dann“, seufzte Leon mit hochgezogenen Augenbrauen und ließ sich wieder in seinen Sitz zurückfallen. „Hey, halt hier mal eben kurz an. Ich muss pinkeln“, drängte der Beifahrer seinen Kollegen. „Okay, aber beeile dich“, antwortete der Fahrer genervt. „Ja, ja.“ Der Beifahrer stieg aus und schlug die Wagentür zu. Der Wagen war ein Zivilfahrzeug, da man die ganze Aktion so unauffällig wie möglich halten wollte. Der Fahrer kramte in seiner Jackentasche herum und zog schließlich ein Päckchen Zigaretten heraus. Dann drehte er sich wortlos nach hinten und hielt Leon das Päckchen anbietend entgegen. Leon machte mit der Hand eine ablehnende Geste, denn er rauchte nicht, dann drehte sich der Fahrer wieder nach vorne und zog sich selber eine Zigarette heraus. Er zündete sie an, zog und atmete den Qualm anschließend genüsslich wieder aus. „Ihr Nichtraucher wisst gar nicht, was ihr verpasst“, sagte der Fahrer während er durch die Windschutzscheibe stierte. Leon schnaubte amüsiert durch die Nase. „Doch. Lungenkrebs und Herzinfarkte. Das verpasse ich nur all zu gerne.“ Der Fahrer lachte. „Wir alle müssen irgendwann einmal sterben. Und bis das soweit ist, will ich mein Leben in vollen Zügen genießen – buchstäblich“, sagte er und sah lächelnd in den Rückspiegel zu Leon nach hinten. „Ich will mein Leben jedenfalls nicht freiwillig verkürzen. Und ich genieße meine Lebenszeit auch ohne Zigaretten.“ „Ach, immer diese Gesundheitsprediger ...“ Die Wagentür schwang auf und der Beifahrer stieg wieder ein. „Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich hatte enormen Druck. Es ist verdammt kalt draußen geworden ...“ „Ja, ja, erspare mir dein Gefasel, wir müssen weiter“, entgegnete ihm sein Kollege. „Schon gut, schon gut“, sagte der Beifahrer. „Fahren wir weiter.“ Nach einer Weile erreichten sie eine kleine Holzhängebrücke, die über einen scheinbar sehr tiefen Abgrund führte. Unmittelbar nachdem das Auto die Brücke holpernd passiert hatte, stoppte der Fahrer den Wagen. „Das Dorf liegt dort hinten, etwa dreihundert Meter“, erklärte der Fahrer und nickte dabei kurz nach links. „Folge einfach dem Weg.“ „Können wir mit dem Wagen nicht näher heran?“, fragte Leon. Der Fahrer seufzte. „Es ist nicht viel über diese Menschen dort bekannt, allerdings doch soviel, dass man weiß, dass sie sehr zurückgezogen und ohne Kontakt zur Außenwelt leben, und dass sie Fremden gegenüber sehr verschlossen und skeptisch sind. Ich halte es also für sinnvoller, wenn wir mit dem Wagen einen gewissen Abstand zum Dorf halten.“ Leon nickte leicht. „Gut. Dann werde ich mich einmal umsehen.“ „Wir bleiben am besten vorerst beim Auto. Wir wollen schließlich ... kein Knöllchen bekommen“, sagte der Beifahrer. „Richtig. Knöllchen“, bestätigte Leon ironisch. „Viel Glück“, warf ihm der Fahrer betont entgegen. Dann öffnete Leon die Wagentür auf seiner Seite und stieg aus. „Mein Gott, was sind das nur für Leute?“, fragte er sich selbst leise und seufzte, während er die Tür hinter sich wieder zuschlug. Der Fahrer kurbelte plötzlich das Fenster auf seiner Seite herunter. „Hast du etwas gesagt?“ „Wer? Ich? Nein“, sagte Leon und gestikulierte dabei übertrieben. „Na, dann“, sagte der Fahrer und lehnte seinen linken Arm auf den Fensterrahmen. Leon drehte sich um und schüttelte in Gedanken seinen Kopf über diese beiden Gestalten. Er war zwar früher selber mal ein Cop gewesen, aber solch eine feige Figur hatte er nicht abgegeben. Vor Leon erstreckte sich ein ausgetretener Pfad, umringt von kargen, alt aussehenden Bäumen, in deren kahlen Baumkronen ein paar Krähen saßen und mit ihren funkelnden Augen nach Aas spähten. Nach ein paar Metern konnte er bereits ein kleines einsames Häuschen ausmachen – nur etwa dreißig Meter von ihm entfernt. Hoffe, die Bewohner sind gastfreundlich ... Leon ging langsam auf das Häuschen zu ... da meldete sich plötzlich sein Funkgerät ... zum ersten mal auf dieser Mission. Er blieb stehen, nahm das Gerät von seinem Gürtel ab und drückte die Empfangstaste. Es war ein ausklappbares Funkgerät mit Bildübertragung. Leon konnte seinen Gesprächspartner auf einem kleinen Bildschirm sehen – und mittels einer kleinen integrierten Kamera, sein Gesprächspartner ihn ebenfalls. Das kleine Gerät war sogar wasserdicht. Die Mitarbeiter der Organisation wurden stets mit der modernsten Ausrüstung ausgestattet. Auf dem Bildschirm erschien eine Frau mir Brille. Leon schätzte sie auf gerade einmal Ende Zwanzig. Sie trug ein Headset und ihre braunen Haare waren streng nach hinten gebunden. „Leon. Ich hoffe, Sie können mich hören.“ Bei Funkübertragungen durften stets nur die Vornamen der Agenten im Einsatz genannt werden. „Ja, ich höre Sie laut und deutlich.“ „Ich bin Ingrid Hunnigan. Ich werde Sie bei Ihrer Mission per Funk unterstützten und Ihnen Hilfestellung leisten.“ Leon lächelte leicht. „Ich dachte, Sie seien älter.“ Seine Miene wurde jedoch sogleich wieder ernst. „Wenn sich ‚Blaue Rose‘ hier irgendwo befinden sollte, dann werde ich sie finden. Verlassen Sie sich darauf. Wer auch immer hinter dieser Entführung steckt, sie haben das falsche Mädchen entführt.“ „Wo befinden Sie sich zur Zeit“, fragte Hunnigan. „Ich bin gerade auf dem Weg in das Dorf.“ „Gut. Ich versuche in der Zwischenzeit mehr über dieses Dorf und seine Bewohner herauszufinden. Wenn es etwas Neues gibt, werde ich mich wieder bei Ihnen melden – oder melden Sie sich, wenn nötig. Seien Sie auf jeden Fall vorsichtig. Diese Menschen haben praktisch keinen Kontakt zur Außenwelt und wir wissen nicht, wie sie auf Sie reagieren werden.“ „Alles klar. Leon out.“ Er drückte das Gespräch weg und steckte das Funkgerät wieder an seinen Gürtel zurück. In jedem Fall ist mir diese Hunnigan als Kontaktperson lieber als dieser Wichser Tom Greenfield ... Vor der Abreise war ihm der Name seiner Kontaktperson für diese Mission bereits mitgeteilt worden, doch aus Zeitgründen hatte er sie nicht mehr persönlich kennen lernen können. Schade eigentlich ... So eine nette Frau, dachte Leon innerlich lächelnd. Er war sich nur zu sicher, dass Jefferson darauf bedacht gewesen war, Leon nicht Greenfield als Kontaktperson zuzuweisen. Denn auch er wusste von der gegenseitigen Abneigung zwischen Leon und Greenfield – abgesehen davon, war Greenfield sowieso mit dem Bereich des nahen Osten mehr als genug beschäftigt, wo er den dortigen Agenten als Kontaktperson zugewiesen war. Leon spazierte weiter in Richtung des kleinen Häuschens. Es war eine unheimliche Gegend. Der Wald wirkte gespenstisch und Leon würde sich nicht wundern, wenn die Leute dieser Gegend daran glaubten, dass es in ihm spuckte. Der dicht bewölkte Himmel verstärkte diese Wirkung geradezu noch. Irgendwie wirkte alles ... tot. Leon trug eine dicke warme Jacke, doch trotzdem war ihm ziemlich kalt. Er musste an die Worte des Polizisten denken ... es war wirklich kälter geworden. ... arschkalt ... Er erreichte schließlich eine kleine Holztreppe, die zur Veranda des schlichten Hauses führte, das so aussah, als hätte es bereits schon sehr viele Generationen beherbergt. Es passte perfekt in die bäuerliche Atmosphäre dieser Gegend und sah so aus, als wären die vergangenen Jahrzehnte spurlos an ihm vorbei gezogen. Die Eingangstür des Hauses stand sperrangelweit offen. Leon stieg die kleine Treppe hinauf und klopfte dennoch an. „Hallo? Ist hier jemand?“ Er erwartete nicht wirklich, dass die Leute dieser Gegend Englisch sprachen, deshalb wiederholte er seine Frage noch einmal auf Spanisch. Seine spanischen Sprachkenntnisse waren zwar nicht die allerbesten, doch für eine Verständigung mit der hiesigen Bevölkerung würden sie durchaus reichen. Es kam keine Antwort. Vorsichtig betrat Leon das Haus. Es war niemand zu sehen, zumindest nicht von da aus, wo er stand. Der Eingangsbereich erstreckte sich nur nach links und machte dort dann eine Biegung. Langsam ging er auf die Ecke zu ... und hörte schließlich ein raues Husten. Er ging weiter und bog schließlich um die Ecke. Am brennenden Kamin eines kleinen, einfach eingerichteten Wohnraumes stand, mit dem Rücken zu Leon gewandt, ein bäuerlich gekleideter, älterer Mann. Er schichtete ungestört Brennholz in den Kamin und schürte mit einer Eisenstange das lodernde Feuer, schien Leon weder gehört noch sonst irgendwie bemerkt zu haben. Leon ging vorsichtig auf ihn zu. „Ehm ... Entschuldigen Sie ... Sir?“ Leon sprach Englisch, ohne es selber zu merken. Der Mann drehte sich schließlich zu Leon um und beäugte ihn skeptisch von oben bis unten. „Die Tür stand offen und ich sah niemanden ...“ Leon zog ein Foto von Ashley Graham aus seiner Gesäßtasche und zeigte es ihm. „Haben Sie dieses Mädchen schon einmal zufälligerweise irgendwo gesehen?“ Leon glaubte nicht, dass der Mann sie schon einmal in den öffentlichen Medien gesehen hatte. Denn erstens war das Mädchen erst ein paar Mal in den Medien erschienen und zweitens glaubte Leon nicht, dass diese Menschen hier überhaupt Fernseher besaßen oder eine Tageszeitung erhielten – und zuletzt: Was sollten sich diese Menschen hier für Nachrichten aus den USA interessieren? Ihre Sorge galt wahrscheinlich vielmehr der Einbringung der Ernte und der Verpflegung ihres Viehes, als den Töchtern ausländischer Staatschefs ... Der Mann betrachtete das Foto kurz ... dann begann er Leon plötzlich auf Spanisch zu beschimpfen, machte abfällige Gesten und sah ihn wütend an. Er fragte, was er hier wolle und sagte, dass er von hier verschwinden solle; soviel konnte Leon verstehen. Jetzt erst fiel Leon ein, dass er den Mann eben auf Englisch angesprochen hatte und das womöglich der Grund für dessen Wutanfall sein mochte ... Na, super, Mr. Kennedy ... Zuerst dringst du einfach in ein fremdes Haus ein, stellst dich dem Hausbewohner selber noch nicht einmal vor und sprichst ihn dann noch in einer Sprache an, die er vermutlich nicht annähernd versteht ... und erwartest dann noch, dass er dir Auskunft gibt über ein Mädchen, das er wahrscheinlich noch nie in seinem Leben gesehen hat. Toller Beginn deines ersten Einsatzes ... Leon seufzte. Dann entschuldigte er sich bei dem Mann auf Spanisch und sagte ihm, dass er ihn nicht hatte stören wollen. Leon war gerade dabei, das Foto wieder zurück in seine Gesäßtasche zu stecken, da schlurfte der Mann in die Ecke neben dem Kamin, bückte sich und griff nach etwas ... mit dem er sich plötzlich auf Leon stürzte ... der den Angriff jedoch aus dem Augenwinkel sah und der Attacke mittels einer Rolle zur Seite gerade noch ausweichen konnte. Blitzschnell kam er wieder auf die Beine und zog seine Pistole aus dem Holster, den er am Oberschenkel seiner dunkelgrauen Hose trug und die zum besseren Zielen mit einem Laserpointer ausgestattet war. Missverständnis hin oder her ... Das war zu viel ... Leon richtete den roten Punkt des Pointers auf ihn ... und sah jetzt erst, was der Mann da eigentlich in seiner Hand hielt ... es war ein Beil. Leon schrie den Mann auf Spanisch an, dass er sofort stehen bleiben solle ... dass er sonst schießen würde ... doch der Mann hörte nicht, sondern näherte sich Leon langsam mit dem erhobenen Beil in seiner Hand, kam immer näher. Leon gab zunächst einen Warnschuss in eine der Holzwände ab ... ... doch der Mann ging unbeirrt weiter auf Leon zu. Schließlich war er zu nah ... Leon schoss ihm eine Kugel ins linke Bein. Der Mann schrie kurz auf, verlor das Beil aus der Hand und strauchelte nach hinten. Plötzlich ging er mit bloßen Händen auf Leon los! Leon versetzte ihm einen harten Tritt. Der Mann flog daraufhin regelrecht nach hinten und landete auf dem Rücken. Keuchend versuchte er wieder aufzustehen. Leon zielte auf die Brust des Mannes und schoss ihm gleich zwei Kugeln hinein. Mit einem kurzen erstickten Ächzen sackte er zusammen. Er war tot, doch irgendetwas hatte nicht mit ihm gestimmt. Ein normaler Mensch in diesem Alter hätte nach einem Schuss ins Bein aus dieser Waffe nicht die Kraft besessen, den Schützen unmittelbar danach noch mit solch einer Energie anzugreifen ... ... und was zur Hölle fuhr überhaupt in ihn? Warum griff er mich an? Doch Leon fand auf keine der Fragen eine plausible Antwort ... ... es sei denn, er wusste etwas über Ashley und wollte verhindern, dass ich hier in der Gegend Nachforschungen anstelle. Das spräche auf jeden Fall für ihre Anwesenheit irgendwo hier in der Nähe ... Doch er hatte jetzt gerade gar keine Zeit, weiter darüber nachzudenken, denn von draußen ertönten auf einmal laute Motorengeräusche. Leon lief zu einem der Fenster und spähte hinaus. Er sah einen alten Lkw, der in Richtung des Autos mit den beiden Polizisten fuhr ... und drei ebenfalls bäuerlich gekleidete Männer, die sich langsam dem Haus näherten in dem Leon sich befand. Einer von ihnen hielt eine Mistgabel in der Hand, der andere ein Beil und der Dritte eine Art Sichel. Scheiße ... Die wollen mich bestimmt nicht fragen, ob ich ihnen ein bisschen bei der Feldarbeit helfe ... Der Lkw beschleunigte ... Verdammt, was haben die vor?! Ein Gemisch aus lauten, aufgebrachten Männerstimmen ertönte, laute Rufe, Schreie ... dann krachte der Lkw mit voller Wucht in das Auto mit den beiden spanischen Cops. Leon konnte die Szene jedoch nur hören, da er von dort aus wo er sich befand, nicht bis zum Auto sehen konnte. Er hastete zum Hauseingang, doch die Tür war inzwischen geschlossen, was einer der Einheimischen draußen getan haben musste. Leon rüttelte am Türgriff, doch sie wurde scheinbar von der anderen Seite zugehalten. Er schlug mit einem Stuhl eines der Fester ein und sprang hinaus. Die drei Männer erwarteten ihn draußen bereits, hielten drohend ihre als Waffen missbrauchten Werkzeuge in die Luft. Leon richtete seine Waffe abwechselnd auf sie. Langsam kamen sie immer näher. Der Mann mit der Mistgabel stürzte sich zuerst auf ihn. Leon versetzte ihm einen Schuss in die Brust, der Mann fiel zu Boden. Nun stürzten sich die beiden anderen zusammen auf ihn. Leon schoss jedem von den beiden ebenfalls eine Kugel in die Brust ... doch anstatt umzufallen, torkelten die beiden lediglich etwas benommen umher, hielten sogar beide ihre Waffen noch in den Händen und setzten ihren Angriff schließlich weiter fort. Die beiden holten mit ihren Waffen aus, machten sich bereit, sie tief in Leons Fleisch zu rammen ... Leon sprang mittels eines Hechtsprungs gerade noch zur Seite, kam jedoch wieder blitzschnell auf die Beine und sah noch, wie seine beiden Angreifer dabei waren, ihre Angriffswerkzeuge wieder aus dem Boden herauszuziehen ... genau da, wo Leon noch vor drei Sekunden gestanden hatte ... Scheiße, das war verdammt knapp. Um ein Haar wäre ich Hackfleisch gewesen. Warum stehen die beiden überhaupt noch? Was ist nur los mit diesen Menschen? Die beiden Schüsse hätten sie locker erledigen müssen – den ersten von den dreien hat die Kugel ja auch erledigt, und kugelsichere Westen tragen die bestimmt nicht. Leon zielte auf den Kopf des Mannes mit der Sichel und schoss, woraufhin der Mann sofort erschlaffte, die Sichel fallen ließ und schließlich wie ein nasser Sack um fiel. Den Zweiten erledigte er ebenfalls auf diese Weise ... Urghh ... Mit einem gequälten Ächzen erhob sich plötzlich der Mann, den er von dem Trio zuerst erledigt hatte – oder von dem er zumindest glaubte, ihn erledigt zu haben ... Doch ehe der Mann wieder vollends auf seine Beine kam, hatte er bereits schon eine Kugel im Kopf, fiel wieder zu Boden. Und diesmal wirst du liegen bleiben! Leon war mehr als verwirrt. Tausend Fragen schossen ihm durch den Kopf, doch er beschloss, sich erst später mit ihnen auseinander zusetzen. Er lief mit erhobener Waffe zurück zu der Stelle, wo das Auto stand, erwartete keinen schönen Anblick ... ... und sah, als er die Stelle erreichte, nichts außer tief in die Erde gepresste Reifenspuren, zersplittertes Glas und ein paar zerstreut herumliegende Metallteile. Sein Blick schweifte nach rechts. Dort, wo sich noch vorhin die hölzerne Hängebrücke befunden hatte, klaffte nun ein Loch. Die Brücke hatte sich regelrecht in Luft aufgelöst. Nur an den beiden Brückenenden ragten noch ein paar Holzbretter und Seile heraus. Der Lkw musste den kleinen Pkw auf die kleine Brücke gerammt und dann, ab- oder unabsichtlich, mit sich in die gähnende Tiefe gerissen haben. Leon schritt auf den Abgrund zu und sah hinunter ... und erblickte das von ihm erwartete Bild. Auf den Felsen oberhalb eines reißenden Flusses sah er zunächst den demolierten Lkw, dann, unweit davon entfernt, das auf dem Dach liegende Auto. Beide Fahrzeuge lagen halb im Fluss und wurden von reißenden Wassermassen umspült. Scheiße ... Der oder die Fahrer des Lkws waren vor dem Zusammenprall vermutlich noch herausgesprungen. Leon hoffte, dass sich die beiden Cops ebenfalls noch irgendwie hatten retten können, doch er glaubte es nicht wirklich. Er trat weg von der Klippe und zog mit ernstem Gesicht sein Funkgerät hervor. Er drückte den Knopf, der ihn direkt mit Hunnigan verband. „Leon hier.“ „Höre Sie laut und deutlich. Gibt es etwas Neues?“ „Sogar so einiges. Ich bin in einem Haus dieser Gegend auf einen Einheimischen gestoßen, der mich, nachdem ich ihm ein Foto des Subjekts gezeigt hatte, mit einem Beil attackierte. Er lies mir keine andere Wahl, als ihn zu neutralisieren. Außerhalb des Hauses stürzten sich danach drei weitere Einheimische auf mich, ebenfalls mit Angriffswerkzeugen. Hab sie ebenfalls neutralisiert. Außerdem wurden meine beiden Begleiter samt ihrem Fahrzeug von ihnen ausgeschaltet, und die Brücke über einen Abgrund zerstört, über die wir hierher gelangt waren. Es handelt sich offenbar um eine ziemlich lange Schlucht, die das Gebiet in dem ich mich momentan befinde zum Teil regelrecht abzuschneiden scheint. Das heißt, zurück kann ich schon einmal nicht so einfach.“ „Oh, Gott“, sagte Hunnigan mit bewegter Stimme. „Aber Sie sind okay?“ „Ja, mir ist nichts passiert.“ Hunnigan nickte beruhigt, dann sprach sie mit gefasster Stimme weiter. „Die Reaktion dieses Einheimischen auf das Foto sowie die restlichen Attacken, erschweren natürlich den Verdacht über einen tatsächlichen Aufenthalt des Subjekts in dieser Gegend. Leon, gehen Sie einmal zunächst weiter in Richtung des Dorfes und sehen Sie sich dort um. Ich werde mir in der Zwischenzeit weiter das mir zur Verfügung stehende Kartenmaterial dieser Gegend ansehen, um Sie durch das dortige Gelände zu lotsen. Außerdem gebe ich Ihre Meldung sofort weiter.“ Leon schnaubte amüsiert durch die Nase. „Zurück kann ich sowieso schlecht.“ „Seien Sie vorsichtig“, sagte Hunnigan besorgt. „Bin ich. Ich melde mich, sobald es Neuigkeiten gibt. Leon out.“ Er steckte sein Funkgerät zurück und sah auf den einsamen Pfad rechts des Hauses, der ihn, laut der Aussage des Polizisten vorhin, direkt zum Dorf führen müsste. Bestätigt wurde diese Aussage jedoch noch durch einen sehr alt aussehenden Wegweiser, unweit von Leon entfernt, auf dem in bereits fast verblichener, unleserlicher schwarzer Schrift der Name PUEBLO stand. Dann wollen wir uns dieses Dorf doch einmal genauer ansehen ... Leon überprüfte sein Magazin. Er hatte die Anzahl der verschossenen Patronen nicht im Kopf. Er stellte fest, dass das Zehn-Schuss-Magazin komplett leer war, doch er besaß noch zwei weitere Ersatzmagazine, ebenfalls mit je zehn Schuss. Er steckte das leere Magazin in die Innenseite seiner Jackentasche und steckte stattdessen eines der vollen Ersatzmagazine in den Griff seiner Waffe. Immer noch verwirrt, doch auf alles gefasst, machte er sich schließlich auf den Weg zum Dorf.
    ich persönlich finde das gerede von "wesker-kindern" so einen verkorksten an den haaren herbeigezogenen mist ... capcom muss immer alles noch komplizierter und verworrener machen ...aus einer echt guten story ( vor allem resi 1- 3 ) machen sie da jetzt einen -wie es chris ime ndkampf auch einmal anmerkt - superhelden-und-bösewicht-der-diewelt-erobern-will-und-dazu-superkräfte-wie-heman-und-superman-zusammen-hat-SCHEIß ..echt enttäuschend finde ich der anfamng war der story von resi 5 find ich echt gut passt auch gut zusammen von wegen internatinoaler terrorismus mit bio-waffen ..klingt schon mehr als realistsich wenn man an die nachrichten denkt ..aber dann der scheiß mit wesker ....das ganze bild wird auf den kopf gedreht und doch i-wie auch - für mich pers. jedenfalls - zersört ...das er einer von viele ist die programmiert wurden und bla bla bla ...all das nur aus dem drang heruas das capcom wahrscheinlich immer i-was dazuerfinden will jetzt sogar alles bis zum geht nicht mehr überspitzen muss das ich mich frage: spiele ich hier resident evil oder superman/spiderman etc. ??? aschade capcom aber ich versuch diese dinge auszublenden ^^