Beiträge von AngelS Wesker

    Also, ich mag Morpheus. Wirklich. Ist ein sympathisches Kerlchen. :kiecher1: ...Aber Sephiroth würde mit Morpheus den Boden aufwischen. xD Morpheus müsste erstmal lernen, so cool Bösewicht-Style durch's Feuer zu schlendern, dann könnte man über weitere Schritte zum aufholen nachdenken. Außerdem trägt Morpheus' Tyrant-Form nicht unbedingt zu seiner Coolness bei. :pfeif4:
    @Blub_Blub Jepp, zu RE4 gibt es auch eins. ^^ Steht in meiner Vitrine, willstes sehen? xD Ich denke auch, das zu RE6 definitiv eins kommen wird. Ist halt nur die Frage nach dem Verlag. Aber da würde ich am ehesten darauf tippen, das es - wie schon das zu RE5 - wieder von Piggyback sein wird. (Meiner Meinung nach eine miese Entscheidung.... das LB zu RE5 ist so informativ wie ein Kropf, während das zu RE4 noch so einiges zu bieten hatte. Piggyback hat imo schwer nachgelassen...)
    Sorry, das ich mich da mal kurz einmische, aber... [quote='Blub_Blub','index.php?page=Thread&postID=348651#post348651']Ist doch normal, dass man da bissl übertreiben muss. Ist ein Spiel, und nicht Realität ^^[/quote] Allerdings hat sich RE bis zu Teil 5 auch immer durch ein gewisses Maß an Logik und Realismus ausgezeichnet. Innerhalb der In-Game-Logik natürlich, aber so wahnwitzige Supermoves gab es eigentlich in RE5 zum ersten mal. Selbst Leons Sprünge und Nahkampfmoves in RE4 sind zwar spektakulär, aber noch relativ realistisch, wenn man von einem entsprechend trainierten Menschen ausgeht. Frag mal Kampfsportler, Stuntmen oder Parkour-Läufer. Was da aber in RE5 teilweise abging, tritt diese Grenze mit Füßen. Und vom gesamten Ende in diesem hirnrissigen Vulkan will ich da erst garnicht anfangen. Dass das mehr als nur "bissl übertrieben" ist, steht wohl außer Frage. ^^ "Bissl übertrieben" könnte man also eventuell über RE4 sagen... RE5 ist da schon eher "Anderson-übertrieben". :rolleyes:
    Ich würde natürlich versuchen, so viele Leute wie möglich damit anzusprechen. Es sollte schließlich ein großer Hit werden und sich gut verkaufen. Allerdings sollten auch die Old-School-Fans nicht verprellt werden, denn das sind ja nicht nur ebenfalls potenzielle Käufer, sondern es sind auch diejenigen, die RE überhaupt erst groß gemacht haben. Bisschen Dankbarkeit ist also schon angebracht. :kiecher1: Eine der wichtigsten Fragen ist also, wie sich das ganze spielen sollte... So schade ich persönlich das auch finde, aber mit starrer Kamera und träger Steuerung lockt man heute echt niemanden mehr hinter Ofen hervor. Also darf es ruhig ein Third-Person-View und eine flotte, eingängige Steuerung sein. Die Steuerung dürfte auf keinen Fall zu überladen sein. Möglichst intuitiv eben. Ein Cover-System wäre nicht nötig, wird ja immerhin kein Shooter. Da es keine zurückschießenden Gegner geben würde, bräuchte man auch keine Deckung. Meinetwegen darf es auch gern möglich sein, die Waffen nachzuladen, während man sich bewegt... aber nur mit Einschränkung. Gehen, ja... laufen, nein. Und wenn man im gehen nachlädt, dauert es ein klein wenig länger. Fände ich realistischer. Nahkampfmoves darf es auch geben. Aber die sollten keinesfalls zu stark sein und eher dazu dienen, Gegner wieder auf Abstand zu bringen, die einem zu nahe gekommen sind. Keine Super-Matrix-KungFu-Moves. Das hat in meinem RE nix zu suchen. Lieber einen guten, altbewährten Kinnhaken, oder einen saftigen Tritt vor's Schienbein. Oder ein noch simplerer, kräftiger Stoß. Das reicht völlig und wirkt auch realistischer. Oh... und die Story an sich wäre definitiv ein Single-Player! Meinetwegen mit einem extra Online-Modus oder sowas, aber durch das eigentliche Spiel muss man sich alleine schlagen! Da tut sich natürlich die Frage nach den Gegnern auf... Ganz klar: Die überwäligende Mehrheit sollten stinknormale, herkömmliche, langsam schlurfende Zombies sein. Nicht kompatibel mit modernem Gameplay? Von wegen! Alberne Parasiten und ähnliches sind ein No-Go! Nicht in meinem RE. Die Idee aus dem Remake mit den Crimson Heads würde ich auch wiederbeleben. Denn die sind prima für etwas schnellere, gefährlichere Zombies... und noch besser: Sie sorgen für eine gesunde Portion Paranoia beim Spieler. Wenn im Grunde jeder Zombie als CH noch mal wieder aufstehen kann, und man das nur mit dem abtrennen des Kopfes (nur mit gewissen Waffen möglich, für die natürlich die Munition extrem knapp ist) oder verbrennen (natürlich auch nicht beliebig oft und überall möglich) verhindern kann... Das kann für nette Situationen sorgen. =3 Was andere Gegner angeht, so würde ich mich an einen Mix aus altbewährtem und neuem halten. Licker wären nicht schlecht, und wo Zombies sind, ist die Gegenwart von Lickern mehr als plausibel. Andere Gegner könnten weitere T- oder G-Virus-Mutationen sein.... käme aber auch ein wenig auf die Story an. Sie sollten nur plausibel und bedrohlich sein. Die Möglichkeiten sind so mannigfaltig... da könnte man herrlich mit herumspielen, wenn man sich ein wenig Mühe gibt. Und wer tritt diesen Gegnern entgegen? Auf jeden Fall normale Menschen! Und auch wenn sie ausgebildete Soldaten o.ä. wären, wären es nur normale Menschen! Es würde mindestens zwei Hauptcharaktere zur Auswahl geben. Und das hätte auch einen Grund, den ich gleich noch erläutern werde. Einer dieser Charas wäre jemand, der Kampf- und Waffenerfahrung hat. Soldat, Söldner, Angehöriger einer Spezialeinheit... sowas in der Richtung. Der andere Chara ist Zivilist. Er könnte zwar auch Schusswaffen benutzen, allerdings nicht im gleichen Umfang wie der andere Chara. Die Zielgenauigkeit wäre schlechter, das Nachladen würde länger dauern undundund. Waffen? Was für Waffen? Naja, jedenfalls nicht zu viele. Der Kampferprobte Chara hätte eine etwas bessere Ausstattung, aber grundsätzlich würde sich alles in einem einigermaßen realistischen Rahmen halten. Ein, zwei Pistolen, Schrotflinte, eine Magnum... eventuell Situationsbedingt auch mal kurzfristig ein Scharfschützengewehr. Auf keinen Fall dieses wahnwitzige Arsenal aus den neueren RE-Teilen. Zerstörbare Objekte wie Fässer wären aber schon drin. Allerdings nur an einigermaßen Realistischen Orten. Wo stehen schon explosive Fässer einfach so am Straßenrand? ;) Und die Munition wäre auch eher knapp. Gegner, die Munition verlieren? Nur, wenn sie als Mensch auch eine Waffe getragen hätten. Tote Polizisten, die noch ein Magazin in der Tasche hatten = Jau, das ist logisch. Der Zombie von Oma Krabusel, der eine Kiste Schrot-Ammo und drei Handgranaten fallen lässt = WTF? NEIN! :ahja: Dafür wäre allerdings auch die Umgebung interaktiver. Es gäbe möglichst viele bewegliche Objekte überall. Handliche Kleinteile, die man aufnehmen und dem nächstbesten Zombie an den Kopp schmeißen kann. Mit etwas Glück trifft man ihn mit einer spitzen Ecke, knockt ihn aus und kann ihm mit einem Finisher den Kopf kaputt treten. Und wo soll all das stattfinden? Entweder in einer Kleinstadt, oder in einem Teil einer Großstadt. Natürlich, sowas gab es schon... aber sein wir doch mal ehrlich: es ist eine Allround-Location. In so einem Setting kann es alles geben, was man braucht. Weite Areale, enge Gassen und Gebäude, Fabriken, Kanalisation, Krankenhäuser, Labore, U-Bahnen, breite Straßen, Dächer von Hochhäusern, Schulen, etc. Und plausible Gründe für einen Zombie-Virus-Ausbruch lassen sich ebenfalls Tonnenweise finden. Anschläge, Unfälle, Zufälle... Das gelobte Land für Autoren einer solchen Story. Und was wäre das besondere? Tjahaaa... das besondere wäre, das man sich aussuchen kann, wie man am liebsten spielt. Insgesamt gäbe es vier verschiedene Möglichkeiten, das Spiel zu bewältigen. Wählt man den Soldaten-Chara, schlägt man grundsätzlich einen actionreichen Weg ein. Wählt man den Zivilisten-Chara, schlägt man grundsätzlich einen Survival-Horror-Weg ein. Dazu gibt es zwei – sich hier und da überkreuzende – Wege. Einer davon ist dem Soldaten-Chara zugeordnet und natürlich dementsprechend actionlastig. Dort hat man allgemein mehr Gegner, mehr Munition, mehr BummBumm usw., dafür aber auch weniger Atmosphäre, weniger Schockeffekte, keine nennenswerten Rätsel usw. Der andere ist dem Zivilisten-Chara zugeordnet und hat eine dichte Survival-Horror-Atmo mit weniger Gegnern, mehr Schockeffekten, weniger Munition, vernünftigen Rätseln... und gleichzeitig halt auch nur selten mal irgendwelches BummBumm. Geht man jetzt mit dem Soldaten-Chara den Soldaten-Weg, hat man Action am laufenden Band, sodass das Spielerlebnis einem Shooter recht nahe kommt. Geht man mit dem Zivilisten-Chara den Zivilisten-Weg, spielt man ein waschechtes Survival-Horror-Game, bei dem man sich gepflegt gruseln kann. Geht man mit dem Soldaten-Chara den Zivilisten-Weg, hat man Survival-Horror-Light, da man ein paar mehr (und bessere) Waffen hat, die Nahkampfmoves mehr reinhauen usw. Geht man mit dem Zivilisten-Chara den Soldaten-Weg, hat man Hardcore-Action, mit weniger (und schlechteren) Waffen, weniger durchschlagskräftigen Nahkampfmoves usw. Das alles dann noch mit mindestens drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, und für wirklich jeden dürfte was dabei sein. ^^ Und die Story? Das will eigentlich wohl überlegt sein... aber probieren wir es doch mal auf die Schnelle: Ein hochrangiger Politiker ist im Wahlkampf auf Stimmenfang in einer mittelgroßen Stadt und ein Bioterror-Anschlag wird auf ihn verübt. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wolle eine Aktivistengruppe einen unliebsamen Präsidentschaftskandidaten loswerden und würde dabei über (viele, viele, viele) Leichen gehen. Der Soldaten-Chara ist dem Politiker irgendwie zum Schutz zugeteilt und der Zivilisten-Chara ist... Wahlhelfer... oder Tourist, oder sowas. Dann haben wir die beiden auch schon mal untergebracht und beide könnten sowohl bekannte, als auch neue Charas sein. (Dabei könnte man prima Fan-Wünsche beachten! ;) ) Die beiden Charas sind also mittendrin, und während sie versuchen, aus der Stadt zu fliehen, entdecken sie, das eigentlich noch sehr viel mehr hinter diesem Anschlag steckt. Denn auf den zweiten Blick sieht es eher so aus, als hätte ein Gegenkandidat den Anschlag so inszenieren lassen, das er der Aktivistengruppe in die Schuhe geschoben wird. Natürlich springt dieser Gegenkandidat sofort als Retter in der Not in die Bresche und will aaaalles dafür tun, den armen Leuten in dieser Stadt zu helfen und wie konnte das nur passieren und achherrjehwasfüreineschrecklicheWelt... :rolleyes: Und bohrt man noch tiefer, steht hinter diesem Gegenkandidaten noch jemand... eine mysteriöse Organisation (Umbrella-mäßig) oder ein durchtriebener, berechnender Bösewicht (Wesker-mäßig). Halt jemand, der „seinen“ Kandidaten gern im höchsten, politischen Amt hätte und für den so eine ausradierte Kleinstadt bloß Peanuts und kein nennenswerter Verlust sind... … Naja, kein pures Gold, aber das war ja auch nur mal so auf die Schnelle. Mit mehr Mühe geht da auch noch viel mehr. Auf jeden Fall was mit Intrigen, Verschwörungen usw... aber einigermaßen plausibel, logisch und nicht so sehr übertrieben ;) Tja... so in etwa sähe ein modernes RE aus, wenn ich das Sagen hätte. ^^ Würde das jemand kaufen?
    Ich finde, es ist eine Erlösung für Wesker, das er sterben durfte, nachdem er nur ein mal so lächerlich gemacht wurde. Denn bei allem Respekt für die Meinung derjenigen, die die Story von RE5 toll finden... anders kann ich es nicht bezeichnen. Die komplette, storymäßige Darstellung von Wesker in RE5 empfinde ich als extrem schlechten Witz. So schlecht, das es schon fast wieder echt lustig ist, so wie in einem Trash-Film. Allein wegen dieses idiotischen Plans, in dem sogar ich kleines, unstudiertes "Dummchen" die Grand Canyon-großen Löcher erkenne, ist er in RE5 total out of Character. Eigentlich müsste er sehr viel klüger sein... Deshalb bin ich eigentlich sogar ziemlich dankbar, das er jetzt aus der Sache raus ist und das er zumindest nicht mehr in seinem Beisein so verballhornt werden kann. Und ich würde sogar sagen, das er am Ende trotzem über Chris gesiegt hat... denn Wesker ist aus der Sache raus und Chris ist weiterhin Freiwild für unfähige Story-Schreiber. :P [size=8](Und bevor sich jetzt wieder jemand auf den Schlips getreten fühlt: Nein, damit will ich nicht als Tatsache feststellen, das die Story von RE6 genauso großer Bullshit wird, wie die von RE5. Ich vermute es zwar, aber ich weiß es nicht. Die Möglichkeit besteht und Chris läuft Gefahr, erneut als totaler Hornochse hingestellt zu werden. Mehr wollte ich damit nicht sagen.)[/size]
    [quote='AlbertWesker','index.php?page=Thread&postID=348514#post348514'] Wollen wir mal ganz Stark hoffen das nach dem Ende von Anderson´s RE Reihe ein Reboot kommt und dann von einen der Wirklich Ahnung von der Reihe hat, Zb so einen wie der, der denn Silent Hill Film gemacht hat. [/quote] Uh, uh... das Romero-Drehbuch, bitte. :nr1: Und dieser Film wird dann doppelt so erfolgreich wie all diese anderen Hirnfürze zusammen, der Anderson wird depressiv und schließlich von der Polizei verhaftet, als er versucht am Set von Teil 2 Amok zu laufen , dann versauert er im Knast und kann nie, nie wieder Filme drehen. ...Naja, man wird ja wohl noch träumen dürfen. *seufz* Aber das liest sich ein bisschen so, als hätte sich der feine Herr Andersonmal wirklich hingesetzt und richtig ernsthaft überlegt, was man machen müsste, um zur Abwechslung mal einen echt anständigen RE-Film zu basteln. ...Und dann hat er davon das genaue Gegenteil gemacht. :rofl: Echt mal. Was nützt es denn, das Alice nun endlich keine Superkräfte mehr hat, wenn dafür der gesamte Rest immer wahnwitziger und idiotischer wird? :rolleyes: Naja, ich werd's damit so halten, wie mit Afterlife... Ich werde ihn mir ansehen, um mitlachen zu können. Aber Geld werde ich dafür nicht ausgeben. Mehr als die zum ansehen nötige Zeit ist es mir einfach nicht wert.
    Wieso? Könnte genauso gut sein, das die was zusätzliches in den Spot geschnippelt haben, was im Spiel nicht vorkommt. Wäre nicht das erste mal, das in einem RE-Spot was angepriesen wird, was im Spiel nicht vorkommt... für RE5 wurde schließlich auch mit "Fear you can't forget" geworben. :kiecher1: Oder es einfach eine noch wieder andere Stelle, die in der Demo nicht vorkommt. Oder in der Demo wurde bloß eine Cutscene rausgenommen, um diese noch als neu für Werbezwecke zur Verfügung zu haben. Oder oder oder.... Es ist immerhin Werbung. Und wie oft erlebt man es, das Werbung ein bestimmtes Produkt exakt genau so anpreist, wie es auch wirklich ist? ;)
    Ich kann Dawn nur völlig zustimmen. Für einen guten Synchronsprecher sollten ein paar Jährchen Unterschied - gerade bei Erwachsenen, bei denen sich ja generell nicht mehr so arg viel an der Stimmlage tut - keinerlei Problem darstellen. Würden die paar Jahre den Unterschied zwischen einem Jungen und einem Mann ausmachen, dann wäre das ein bisschen was anderes. Aber von 27 auf 34 ist, was die Stimmlage angeht, praktisch nichts. Ein Voice Actor, der das nicht gebacken kriegt, hat seinen Job ganz klar verfehlt. (Man sehe sich dazu vielleicht Yuri Lowenthal an... der ist mit seinen 41 z.B. auch deutlich älter als Piers... geht also durchaus. ^^)
    Außerdem gibt es ja offenbar auch noch die Möglichkeit, jede der einzelnen Stories mit jeweils zwei Charas zu spielen... Es kommt also auch drauf an, ob wirklich [b]jede[/b] Cutscene da mitberechnet wurde, denn die von z.B. Leon werden sich sicher nicht sooo arg von denen von Helena unterscheiden. Wenn also jede der drei Stories quasi doppelt gezählt wird, sind es "nur" noch etwa 2 Stunden. Aufgeteilt auf die drei Stories, wo sich dann vermutlich wieder ein paar Cutscenes ähneln werden (wenn die Handlungsstränge aufeinandertreffen)... Und dann gibt es eventuell noch einen vierten Handlungsstrang, der vielleicht schon mitgezählt wurde... (Wenn der z.B. als Unlockable mit auf der Disc ist) Unter all diesen Umständen wäre die Minutenanzahl garnicht mehr so beeindruckend. ^^
    Okay, ich wollte auch einfach mal ein paar meiner bescheidenen Werke zum Abschuss freigeben... ähh... vorzeigen. :kiecher1: Ich weiß, ich bin längst kein Profi, aber so ganz miserabel sind meine Werke sicher auch nicht. Und vielleicht gefällt euch ja auch das ein oder andere. ^^ Alles hier ist mit dem kostenlosen Programm [URL=http://www.getpaint.net/download.html]Paint.NET[/URL] erstellt. Meiner Meinung nach das tollste Bildbearbeitungsprogramm überhaupt. ♥ Nur zum animieren meiner Avatare benutze ich für gewöhnlich noch Animake oder Gimp dazu. Paint.NET kann zwar auch animierte gifs erstellen, stößt dabei aber dann doch leider an seine Grenzen des machbaren. Da nehme ich dann zum animieren der in PdN erstellten Frames Animake und/oder Gimp zu Hilfe (...und hoffe auf ein besseres Plug-In für animierte gifs in PdN). In letzter Zeit habe ich jedenfalls viel rumgespielt und wollte halt mal ein paar der Resultate rumzeigen. So habe ich mich z.B. mal an dem ein oder anderen Wallpaper versucht... Ein ganz schlichtes S.T.A.R.S.-Wallpaper: [IMG]http://i1070.photobucket.com/albums/u497/AngelS-chan/Wallpaper/STARSWallpaper.jpg[/IMG] Devil May Cry 3-Wallpaper: Dante-Version [IMG]http://i1070.photobucket.com/albums/u497/AngelS-chan/Wallpaper/DMCDanteWallpaper1152x864.jpg[/IMG] Vergil-Version [IMG]http://i1070.photobucket.com/albums/u497/AngelS-chan/Wallpaper/DMCVergilWallpaper1152x864.jpg[/IMG] Außerdem habe ich damit angefangen, ein paar Zeichnungen meiner verstorbenen besten Freundin Ela zu colorieren. Sie hat so viele tolle Zeichnungen hinterlassen, die niemals in Farbe erstrahlen durften... und warum sie als Schwarz-Weiß-Skizzen in einem Ordner in meinem Schrank „vergammeln“ lassen, wenn sie sich doch als colorierte Wallpaper so schick machen? ^^ Also hier alles: Zeichnungen → Ela P., Farbe → Ich „Choreographie von nutzlosen Wesen“ (Elas Titel für das Bild) [IMG]http://i1070.photobucket.com/albums/u497/AngelS-chan/Coloration/ChoreographievonnutzlosenWesenWallpaper.jpg[/IMG] „Dear Countrybird“ (Ebenfalls: Elas Titel) [IMG]http://i1070.photobucket.com/albums/u497/AngelS-chan/Coloration/DearCountrybirdWallpaper.jpg[/IMG] Chibi-Hikishio Age [IMG]http://i1070.photobucket.com/albums/u497/AngelS-chan/Coloration/Hiki-AngelWallpaper.jpg[/IMG] Okay... Kritik, Anregungen, Fragen...? Immer raus damit. ^^
    Ich schließe mich Iron_Maiden an. Vor allem denke ich, wenn das W ein Initial sein sollte, wäre es größer (und hinter dem Vornamen) geschrieben. Das unterste könnte auch "Joel" heißen... Alex w Joel ...würde so auf jeden Fall mehr Sinn machen als "Alex w Foel" (Das es "Hotel" heißen soll, kann ich mir nicht vorstellen... da fehlt mir das T zwischen dem O und dem E...) Der Resident Evil 2 Perfect Guide von Versus Books liest da übrigens "Alex 'n Joel" raus (auf Seite 51). Ich sehe da zwar auch ein w und kein 'n, aber immerhin bin ich wohl nicht die einzige, die da "Joel" sieht. XD
    [quote='RE-Fan88','index.php?page=Thread&postID=347067#post347067'][quote='Wulverine','index.php?page=Thread&postID=347058#post347058'][quote='RE-Fan88','index.php?page=Thread&postID=347053#post347053']Meiner Meinung nach raubt dieses ganze Unendlich Munitionszeug sehr viel an Spielspaß![/quote]....dann zock nicht damit... :D[/quote] Ja, sehr witzig! Meinte ja auch eher damit, dass man den Quatsch erst in den Maßen in RE5 eingebaut hat! Ich mein ja ein Endlosraketenwerfer geht ja noch in Ordnung, aber alles...[/quote] Vor allem finde ich es erst dann dem Spielspaß zuträglich, wenn z.B. dieser "Endlosraketenwerfer" wenigstens auch richtig schwer zu bekommen ist. Einfach tunen und stupide Punkte sammeln, was schon allein durch etwas längeres daddeln auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad geht... das ist doch keine Leistung. -.- Endlos Munition sollte eine richtige Belohnung sein. Wenn man erst echt was geleistet hat, dann macht es auch Spaß, mal richtig sorglos einfach alles - egal wie klein - mit richtig Kawumm wegzufetzen. Bei RE4 war das mit dem "Endloswerfer" schon viel zu leicht, aber bei RE5 wird einem die unbegrenzte Munition für sämtliche Waffen ja geradezu nachgeschmissen. Das ist keine Kunst und meiner Meinung nach dann auch echt öde.
    @Seb Naja, ich bin über's erschrecken schon hinaus... lohnt sich einfach nicht für mich. ^^ Ich lach lieber drüber, das bringt wenigstens Spaß. Halte mich ja schon ganz bewusst zurück mit Kommentaren und denk mir nur meinen Teil, aber das musste jetzt einfach raus. :rolleyes: "For the first time ever..." :rofl: Ich schmeiß mich weg...
    @Godot Jepp. Zombies. =3 Und zwar ganz klassische, langsam schlurfende. xD Und hier kommt dann auch der dritte und letzte Teil von "Jonah". ^^ ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// [b][size=14]Jonah – Teil III[/size][/b] Als Jonah wieder zu sich kam, war es stockdunkel. Einen kurzen Augenblick lang dachte er, er sei erblindet. Dann fiel ihm ein, das man zum Sehen die Augen öffnen musste. Er blinzelte ein paar Mal, bis es ihm gelang seine Lider offen zu halten. Sie waren ungewöhnlich schwer und allein dort auf dem harten Asphalt zu Liegen und in den Nachthimmel zu Starren empfand er als anstrengend. Die Tatsache, dass er so gut wie keine Schmerzen mehr hatte, registrierte er zwar, doch es berührte ihn so gut wie gar nicht. Sein verknackster Knöchel pochte ganz leicht und die Wunden an seinem Arm und in seiner Schulter kribbelten nur und fühlten sich ein wenig heiß an. Zuerst vermutete er, die Verletzungen seien entzündet, kam aber dann doch zu dem Schluss, dass sie unter solchen Umständen noch deutlich mehr schmerzen müssten als vorher. Eine bessere Erklärung kam ihm nicht in den Sinn, also schob er diese Gedanken beiseite. Was ihm allerdings nicht ganz leicht fiel. Sein Kopf tat ihm zwar auch nicht mehr weh, doch er fühlte sich sehr schwer an. Schwerer noch als seine Augenlider, und die aufzuwuchten war schon ein gutes Stück Arbeit gewesen. Ihm war, als hätte jemand seinen Kopf mit einer zähflüssigen, schlammigen Masse gefüllt. Und ein paar Ziegelsteinen. Das grelle Licht eines Suchscheinwerfers glitt über ihn hinweg und blendete ihn. Seine Augen brannten von der plötzlichen Helligkeit, doch er brachte es nicht über sich, sie zu schließen. Nicht mal blinzeln mochte er. Eine gefühlte kleine Ewigkeit lang lag er dort einfach nur und sah in den wolkenverhangenen, dunklen Himmel. Eine kleine Ewigkeit, in der er keinen tieferen Gedanken festhalten konnte, als den daran, dass er eigentlich gern die Sterne und den Mond gesehen hätte. Zweimal streifte ihn in dieser Zeit der Scheinwerfer, und beim zweiten Mal brachte er sogar die Kraft auf, die Augen zu schließen, bis er wieder in Dunkelheit getaucht war. Und kurz darauf schaffte er es sogar, ein paar weitere Gedanken, die durch seinen Kopf schwirrten, fest zu halten. Er brauchte Hilfe. Sonst würde er dort einfach liegen, bis er starb. Und irgendetwas sagte ihm, dass dies nicht mehr lange dauern würde. Also mobilisierte er alle Willenskraft, die noch in ihm steckte, um sich in Bewegung zu setzen. Zuerst drehte er den Kopf langsam in beide Richtungen. Zu seiner Linken sah er die schwarzen Umrisse regloser Körper auf der Straße liegen. Es waren mehr als zuvor. In seinem Kopf flimmerte die Erinnerung an seine Zombie-Polonaise auf und mit dieser Erklärung war er zufrieden. Auch zu seiner Rechten sah er einige dunkle Umrisse. Aber es waren weniger, und auf dieser Seite war der Straßengraben näher. Der erschien ihm wie ein lohnendes erstes Etappenziel, also drehte er sich mühsam auf den Bauch und stemmte sich auf Hände und Knie. Als er erst einmal in Bewegung war, fiel ihm all diese Anstrengung etwas leichter und langsam aber stetig krabbelte er über zwei Leichen hinweg und ließ sich vorsichtig in den Graben rutschen. Das Gras und die Erde waren feucht und kühl und fühlten sich gut an. Erfrischend. Ein ideales Plätzchen für eine kleine Pause, wie er fand. Er legte sich auf den Bauch, bettete seine Wange weich auf einen moosigen Grasbüschel und genoss das Gefühl, wie etwas von der bleiernen Schwerfälligkeit aus seinem Kopf wich. Das war schon viel besser und er war entschlossen, dieses bisschen wiedergewonnene Geisteskraft zu nutzen. Er brauchte einen Plan. Dieser Soldat hatte auf ihn geschossen. Obwohl er gewunken und gerufen hatte. Zombies winken nicht und sie rufen nicht. Offenbar schossen diese Kerle also auf so ziemlich alles, was sich ihnen näherte. Darüber dachte Jonah einige Minuten lang nach und er kam zu dem Schluss, dass er unter diesen Umständen wohl ungesehen an den Soldaten vorbei musste. Wenn er erst mal hinter der Absperrung war, würden sie schon sehen, das er nur verletzt war und bloß Hilfe brauchte. Und etwas zum essen. Und trinken. Weg von all den Leichen, dem Tod und der Verwesung. Unter lebendige Menschen. Das klang für ihn wie ein guter Plan, auch wenn das Gefühl an ihm nagte, dass er irgendetwas übersah. Mindestens ein Puzzleteil fehlte, doch er konnte es einfach nicht finden. Er versuchte, genauer darüber nachzudenken, aber alles, was in seinem Kopf hängen blieb, war die absolute Gewissheit, dass drüben auf der anderen Seite der Absperrung alles viel besser sein würde. Er musste einfach dort hin. Diese neugewonnene Klarheit war der Funke, der seinen Motor wieder zum Laufen brachte. Er stemmte sich auf alle Viere und begann, durch den Graben vorwärts zu kriechen. Die dichte Wolkendecke ließ nicht einen einzigen Schimmer Mondlicht durch und ein vor dem Wachposten auf die Straße gerichtetes Flutlicht tauchte den Graben in tiefe Schatten. Im Schutz dieser Dunkelheit legte Jonah Meter um Meter zurück, bis sein Ziel nur noch einen Steinwurf weit vor ihm lag. Ihm dämmerte, dass er nun einen weiteren, etwas genaueren Plan brauchte. Kurz flackerte Unsicherheit in ihm auf. Wie eine leise Stimme, die ihn warnte, dass die Soldaten ihn nicht gerade Willkommen heißen würden, wenn sie ihn jetzt entdeckten. Doch diese Stimme verstummte, noch bevor der Gedanke sich in seinem Kopf festsetzen konnte. Es schien ihm unwichtig. Er wollte über diesen Drahtzaun, alles andere war egal. Doch da war noch etwas. Etwas mit dem Zaun, das er beachten musste. Er lehnte seine Stirn in das feuchte Gras und suchte in der zähen Brühe seiner Gedanken nach diesem Etwas, bis er es schließlich an die Oberfläche zerren konnte. Die Generatoren. Der Zaun stand unter Strom. Das war ein Problem. Es würde ihn davon abhalten, voran zu kommen, wenn er keine Lösung dafür fand. Er musste durch diesen Zaun. Hier gab es nichts. Hier würde er sterben. Verhungern. Sofern man ihn nicht vorher erschoss. Also musste er sich zusammenreißen und überlegen, wie er auf die andere Seite kam. Im Grunde war die Sache ja nicht gerade kompliziert. Geradezu ein Kinderspiel. Er müsste nur zu dem Zaun gehen und kräftig daran rütteln. Und Jonah wollte gerade aufstehen und diesen einfachen Plan in die Tat umsetzen, als diese dumme Sache mit dem Strom wieder durch die trübe Brühe seines Verstandes an die Oberfläche blubberte. Er schüttelte den Kopf und holte tief Luft. Hatte er wirklich schon so sehr nachgelassen? Es wurde wirklich Zeit, dass er einen Ausweg aus dieser Lage fand. Nur noch ein bisschen mehr zusammenreißen. Langsam hob er den schweren Kopf und reckte sich etwas, bis er über den Rand des Grabens hinausschauen konnte. Links von sich sah er mehrere Soldaten mit Gasmasken. Er versuchte, sie zu zählen, doch es gelang ihm nicht. Die richtige Reihenfolge der Zahlen wollte ihm einfach nicht mehr einfallen und er gab es auf. Die genaue Anzahl wurde ohnehin unwichtig, als er nach rechts blickte. Dort, etwa zweihundert Meter von ihm entfernt, konnte er die dunklen Umrisse eines Baumes ausmachen, der recht nah an dem Zaun stand. Das war gut. Er könnte auf den Baum klettern. Und dann? Tja, das würde er dann schon sehen. Vor seinem inneren Auge flackerte kurz das Bild von einem kleinen Jungen auf, der in einem Baum saß, doch noch bevor er dieses Bild zuordnen oder überhaupt richtig erfassen konnte, erlosch es. War das er selbst gewesen? War er vielleicht als Kind gern auf Bäume geklettert? Er konnte sich nicht erinnern und es war ihm auch egal. Diese Info würde ihn jetzt sowieso nicht weiterbringen. Diese dunklen Äste waren der Schlüssel. Ohne auch nur noch ein mal auf die Soldaten zu seiner Linken zu achten, kroch Jonah aus dem Graben heraus auf die unbeleuchtete Wiese und stellte sich ungeschickt auf die Füße. Sein Knöchel pochte etwas mehr, aber Schmerz konnte man das nicht gerade nennen. Es war nicht mal wirklich anstrengend, sich zu bewegen und sein Schädel fühlte sich sofort wieder ein wenig leichter an. Mehr stolpernd als gehend schleppte er sich zu dem Baum herüber und stellte zufrieden fest, dass ein paar der Äste tatsächlich fast bis an den Zaun heran reichten. Jetzt musste er da nur noch hoch kommen. Er lehnte sich mit der angeschossenen Schulter an den Stamm und verzog das Gesicht vor Anstrengung, als er versuchte sich daran zu erinnern, wie man auf einen Baum kletterte. Ziemlich sicher hatte es etwas damit zu tun, sich fest zu halten und hoch zu ziehen. Also versuchte er das. Seine Hände fanden an dem Stamm jedoch keinen richtigen Halt und sich mit den Füßen hoch zu stemmen war anstrengender, als er erwartet hätte. So schaffte er nicht mal einen Meter, bevor er fiel und flach auf dem Rücken landete. Es kam ihm verlockend vor, einfach dort liegen zu bleiben, zu schlafen und alles andere einfach bleiben zu lassen. Doch etwas in ihm, das er nicht näher benennen konnte, trieb ihn an, wieder aufzustehen. Dieses etwas sagte ihm, dass er es schaffen musste. Dass es sich lohnen würde. Also raffte er sich auf und versuchte es erneut. Diesmal bekam er einen niedrigen Ast zu fassen und schaffte es ein paar Schritte den Stamm hinauf, bevor er abrutschte und erneut fiel. Es ärgerte ihn nicht, dass er so ungeschickt war und es wieder und wieder versuchen musste. Und er freute ihn auch nicht besonders, als er es endlich auf den ersten niedrigen Ast geschafft hatte. Er ahnte nur, das er nun besser nicht mehr fallen sollte, weil er sonst ganz von vorn anfangen müsste. Also hielt er sich besonders gut fest und versuchte herauszufinden, auf welchen Ast er als nächstes am besten klettern könnte. Er keuchte vor Anstrengung und sein Puls raste, doch genau das schien seine zur Zeit leider ziemlich unzuverlässigen grauen Zellen etwas anzufeuern und ein paar seiner Kraftreserven zu mobilisieren. Stück für Stück hangelte er sich mühsam aufwärts, bis er endlich einen Ast erreichte, von dem aus er es über den Zaun schaffen könnte. Die äußersten Blätter berührten fast den oberen Rand des Drahtgeflechts. Sogar ein Fünkchen Stolz flackerte kurz in Jonah auf. Fast hatte er es geschafft. Warum also sollte er jetzt noch vorsichtig sein? Er hielt sich am Baumstamm fest und zog sich auf die Füße. Dann tat er einen wackligen Schritt auf den Zaun zu, merkte das er nicht fiel, machte einen weiteren Schritt auf dem Ast und streckte die Arme aus, um das Gleichgewicht zu halten. Er schwankte gefährlich, doch fallen war einfach keine Option. Also musste er sich wohl einfach beeilen um den Zaun zu erreichen, bevor er fiel. Mit kleinen, schnellen Schritten balancierte er den Ast entlang und beinahe hätte sein Plan auch funktioniert. Gerade als er zum Sprung ansetzte, um den letzten halben Meter zu überqueren, knackte es laut und der Ast brach ihm unter den Füßen weg. Er hatte nicht damit gerechnet, dass das Holz weiter außen dünner war und sein Gewicht nicht mehr tragen konnte. Mit dem Oberkörper schaffte er es noch über das Drahtgeflecht, doch seine Füße blieben hängen und es schleuderte ihn so herum, das er die Orientierung verlor. Alles geschah ganz schnell. Irgendetwas zischte und sprühte Funken, mit einem lauten Knacken schaltete sich ein Flutlicht ein, das den Zaunabschnitt in grelles Licht tauchte, und Jonah schlug hart mit den Füßen voran auf dem Boden auf. Er hörte deutlich, wie eins seiner Beine brach und nur Sekundenbruchteile später knallte sein Kopf auf den doch überraschend harten Untergrund. Die Welt um ihn herum verschwamm, wurde schwarz, flackerte kurz schärfer auf als je zuvor und verschwamm dann wieder. Weh tat ihm nichts. Es war mehr so, als würden all die Schmerzreize in seinem Gehirn ins Leere laufen. Millionen kleiner Lichtblitze vor seinem inneren Augen, und dazu das Gefühl, dass es egal war. Einfach egal, und dass er aufstehen und weitergehen musste. Von ganz weit weg hörte er laute Schritte auf ihn zukommen. Das war gut. Er würde den Schritten entgegen gehen. Die zuckenden Blitze in seinem Kopf ließen ein wenig nach, als er sich auf den Bauch rollte und langsam hoch stemmte. Eines seiner Beine gehorchte ihm nicht richtig, doch er ignorierte das und versuchte dennoch, sich aufzurichten. Dieses verflixte Bein wollte einfach nicht gerade stehen bleiben und drohte unter ihm wegzuknicken. Schwankend bemühte er sich, dieses Manko auszugleichen, doch nach einem ungelenken Schritt nach vorn rutschte er ab, fiel auf die Knie und schlug der Länge nach hin. Die Schritte waren jetzt schon viel näher. Er hörte Stimmen, doch was sie sagten ergab für ihn keinen Sinn. „Vorsichtgehtnichtzunahran“? Was sollte das bedeuten? Ein weiterer, diesmal richtig lauter Knall peitschte durch die Nacht und Jonah spürte eine Art Druckgefühl an seiner Schläfe. Das Blitzlichtgewitter in seinem Kopf ließ plötzlich sehr schnell nach, alles um ihn herum wurde dunkel und dann war da nichts mehr. Die Stimmen drangen in Jonahs Ohren, doch was gesagt wurde, verstand er nicht. „...richtigerwischthaben...“ „...siehdiran...kopfblutetnicht...“ „...besserwegräumen...“ „...einpaarstunden...schutzanzügebekommen...“ Eine Weile lang hörte er trotzdem nur zu. Dann öffnete er die Augen. Langsam dreht er den Kopf. Da waren welche. Er begann zu kriechen. Er musste dort hin. Er hatte Hunger. [i]Jonah - Ende[/i]
    Danke, > Devil-Note27<. dann hab ich ja bei dir genau das erreicht was vorhatte. und da jetzt wieder posten kann schieb auch gleich mal den teil von jonah hinterher. : ii nach seiner flucht durch die schuttrutsche war trotz schmerzender glieder schnell aus dem container heraus geklettert hatte sich auf weg gemacht. abgesehen davon er einfach nur diesem horror-geb wollte brauchte medizinische hilfe einen sicheren ort um auszuruhen. nachdem jedoch ein paar stra weit ungesehen an vereinzelten zombies vorbei geschlichen kam ihm der verdacht beides in dieser stadt nicht mehr finden w selbst k m am rand einer gr ehemaligen anwohnern etwas hochgestochen als bezeichnet wurde sah kleinen pavillon mit h holzwand zu seite hin ge war. dort wenig verschnaufen ohne f untoten pr sitzen dank niedrigen im notfall dennoch eine schnelle alle richtungen kein wirklich sicherer aber besser bis zur totalen ersch humpeln. also kleine st rasen lie kiesboden sinken. fest zusammengepressten lippen l provisorischen verband urspr tischtuch gewesen seinem linken arm. noch stoff abgerissen mitgenommen hatte. so mangel ersatz seine wunde halb blutdurchtr fetzen verbinden behutsam rollte gut konnte legte ihn seinen scho hielt luft hob provisorische kompresse ebenfalls an. grauenvoll aus. fast langer sehr tiefer riss zerfetzter haut wundr dieses prachtst vor kollegen brian zugezogen. kreaturen gebissen worden panik geraten wie wahn halbe geb gejagt einem schraubenzieher arm aufgeschlitzt ehe zusammengebrochen gestorben kurz darauf aufgestanden. erschauderte daran erinnerte. diese bilder rest seines lebens verfolgen wenn wohlm besonders lange gab ruck konzentrierte wunde. vorsichtig tupfte sie zipfel sauber konnte. sofort sickerte frisches blut doch zum gl es viel. zog sauberes papiertaschentuch hosentasche aufklaffende fleisch. man zwar kaum geeignete bezeichnen alles packung leer. schnupfen bek problem. kicherte trocken sch kopf begann wickeln halbwegs sauberen saubere taschentuch hoffentlich verhindern verletzung entz schuh kn begutachten. geschwollen anscheinend schlimmer verletzt. schmerzhaft eben aufgeschlagenen knie ellbogen. ergebnisse spektakul schuttrutsche. verzweifelt lehnte niedrige hinter umklammerte treuen besen. schon aktion zugezogen ausgelaugt tat weh. moment lang fragte ob leisten kurzes weilchen augen schlie schlafen einged ungewollt zogen tr erneut ereignisse letzten tage vorbei. gegangen. bevor jemand schrecklichen geschehnisse ernst genommen chaos versunken. angefangen merkw berichten mysteri krankheit seltsame n tag hatten meldungen vervielfacht polizei waren ratlos. nacht dritten endg ausgebrochen zw stunden sp glich geisterstadt. radioansage mitbekommen rede dass milit dabei abzuriegeln evakuieren. empfohlen menschen einschlie warten sollten. dies versucht niemand gekommen ahnung einzigen vergeblich gewartet hatten. anderen wurden jonahs komischen seuche dahingerafft standen hirnlose auf. manche vorher krank starben erwachten wieder. lila seit monaten verliebt starb armen. versuchte minuten kehle durchzubei kurzen aufflackern reiner gier ihren toten augen. bald ganz allein herum zerfetzte aufgefressene lebende leichen... wachte pl weil ausgestreckten rechten fu zerrte. verschlafen blickte sein blick zombie fiel robbte hellwach. anflug entriss kreatur sprang ungeschickt entspannte etwas. kroch boden keine beine untere untote schleifte nutzlos gewordenen innereien her. allerhand steinchen sogar grasb zigarettenkippen darmschlingen verfangen. magen verkrampfte obwohl bedrohung darstellte genug ihr wegkommen. hastig kletterte steifen gliedern des pavillons stolperte schritte vorw erbrach direkt au magens hoch kam... nichts gegessen ersten schien allerdings gemerkt haben leer beruhigte minute endlich nachlie richtete atmete tief durch. immer schwerer zusammen rei klaren gedanken fassen. wunder. sollte geschundener richtig funktionieren klar dringend brauchte. schaffen. wo bekommen krankenhaus vielversprechende option. stadtzentrums damit ziemlich entfernt lag. vielen kranken verletzten gew befanden stimmten hoffnungsvoll. vermutlich viel hier dachte wahrscheinlich naheliegendste einfiel. stadtgrenze radiomeldungen einigen einige stehen haben. dorthin durchschlagen bestimmt vorerst unter quarant stellen immerhin sicher. ausruhen verletzungen angespornt diesen neuen hoffnungsschimmer machte umgehend weg. leicht schwankend hinkte vereinzelte schlurften ziellos humpelnden trott verfiel leichtes umgehen. fr viele entglitten fassen bekam. symptom dehydrierung ganzen essen trinken andererseits ordentlich verloren angestrengt. weshalb versp keinen durst angesichts situation hunger erschien einigerma logisch. all faule rohe fleisch herum. geruch tod verwesung schwere s aroma beinahe schmecken konnte... blieb mitten angewurzelt stehen. kamen denn her loswerden j stechen dicht schl belohnt. doch. sich. wusste kopfschmerzen waren. grund sorge. stadtrand. sicherlich fit. klammerte setzte bewegung. gleichm wohngebiets langsam interesse allgemeinen verlieren. nat ganze zerst nahezu greifbare schrecklich. kraft wegen jeder leiche entsetzt geschockt sein. leblos oder trauer empfinden zunehmend schwerer. halbierte empathie aufgebraucht. starr vorn gerichtet humpelte slalom ziel erreichen. erst kreuzung gruppe besen liegen lassen. unbewaffnet. unsicher skeptisch bemerkte umhumpelt gefolgt regelrechte polonaise angesammelt. kinder beim rattenf hameln. zombief fl domino ihnen spielen. musste kichern. galgenhumor nannte banaler wahnsinn nun wohl ver zumindest bisschen verstand verlor. schrecklich deswegen zeit daf drehte entschlossen weiter zu. nah dran rennen hindurch winden. tun schaffen kaputter conga-schlange einreihen. plan ging meter erste erreichte wappnete innerlich gegen kommenden schmerz beschleunigte schritt ungelenken flotten joggen. obwohls geschwollenes gelenk heftig protestierte schlug haken duckte zupackenden andere verletzt werden. bereits erwartet folgten mehrere weitere joggte abstand monsterpolonaise vergr langsameren zuvor. jedem durchzog heftiger keuchen brachte. bleiben frage biss z tapfer weiter. letzte hinderniss zwischen lag kleiner schwer atmend bein ignorierend schleppte steigung herauf. etwa halbem oben stellte erleichtert zombie-conga-schlange offenbar problem er. voran taumelten oft r schlurften. ausruhen. hier. raus fort gestank tod. einmal erklomm steigung. punkt starrte augenblick szenerie bot. flach abfallende zahllosen leichen bedeckt allesamt regungslos stinkend. hundert effektiv aussehende absperrung gel soweit auge reichte. mannshohes geflecht dr kabeln verbunden aussah generatoren. hohes ger gro suchscheinwerfer. patroullierten uniformierte fahrzeugen. bagger arbeiteten sperre parallel drahtgeflecht graben auszuheben. vielleicht zwei kilometer camp. sicher hinbringen. pritsche essen. steak schlecht... gebraten franzose sagen kopf. gehirn los welcher auto geparkt franz bezeichnungen garstufen steaks erinnern. geradewegs wachposten absperrte. blieb. asphalt abwenden erregte besondere aufmerksamkeit. kleines sieben jahren fahrbahn starren wolkenverhangenen himmel gerichtet. kugel brust getroffen beurteilen ins herz. hellblaue kleidchen klebte blutlache fest. ansonsten unverletzt. bla gesicht spiegelte mischung gesund fall gewesen. genauer wandern. mann schusswunde aussah. denen einzelne einsch fehlen schien. sahen kr tote erblickte wenige. geschehen geplagtes hirn plausible antwort ert megaphon verst gelangweilt klingende stimme. mich verstehen drehen um. suchen intaktes verriegeln fenster t werden evakuiert sobald wir lage kontrolle offenem mund richtung wachpostens starren. brachte tieferen zustande geht nicht. brauche hilfe. worte artikulieren soldaten zurufen leises ausgetrocknete zustande. peitschte schuss surrte handbreit zuckte reflexartig arme hoch. soldat halten. aussehen. zeigen winken. bewegung allzu rief kratziger rauher stimme laut schie lebe. bitte. wort ausprach schulter augenwinkel gipfel schlurfen leute leben gewollt. erschossen worden. leichten entsetzen sinken schaute wachposten. weiterer rechter knapp bildete wachsender roter fleck hemd. schmerz. wenige sekunden stand leichter wurde. umgebung unscharf verschwamm dunkel. folgt.>
    [img]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-1798-fca8a238.png[/img] In Rushfield ist die Hölle los. Wie aus dem Nichts ist in dieser eigentlich sehr idyllischen Kleinstadt eine seltsame Krankheit ausgebrochen. Wer sich infiziert, stirbt – und steht als steht als Zombie wieder auf. Gierig nach dem Fleisch der Lebenden verschonen die Kreaturen niemanden, bis Rushfield schließlich einer untoten Geisterstadt gleicht. Doch nicht alle Einwohner lassen sich von blinder Panik hinreißen. Ein paar Menschen trotzen der sich schnell verbreitenden Seuche und kämpfen gegen die immer größer werdende Zombie-Horde an. Manche von ihnen hoffen auf Hilfe und Evakuierung, andere nehmen die Sache selbst in die Hand, doch alle haben sie im Grunde das gleiche Ziel – „Überleben“. Dies sind ihre Geschichten... ---------------------- Jonah - [url='http://www.survival-network.de/forum/board94-raccoon-city-grenze/board6-hauptmenue/board97-fan-fiction-fan-art-kreatives/board62-fan-fiction/p345978-welcome-to-rushfield/#post345978']Teil I[/url], [url='http://www.survival-network.de/forum/board94-raccoon-city-grenze/board6-hauptmenue/board97-fan-fiction-fan-art-kreatives/board62-fan-fiction/p346112-welcome-to-rushfield/#post346112']Teil II[/url], [url='http://www.survival-network.de/forum/board94-raccoon-city-grenze/board6-hauptmenue/board97-fan-fiction-fan-art-kreatives/board62-fan-fiction/p346171-welcome-to-rushfield/#post346171']Teil III[/url] [size=8]Jonah kann und will nicht länger auf Hilfe warten. Flucht ist seine einzige Chance. Doch wie weit kann er es alleine schon schaffen...?[/size] ---------------------- Hallo zu meinem „kleinen“ Zombie-Fanfiction-Projekt. In unregelmäßigen Abständen [size=8](je nachdem wie ich Zeit und Inspiration habe...)[/size] könnt ihr hier die Schicksale der Überlebenden aus Rushfield [size=8](und anderen...?)[/size] verfolgen. Und diese sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst – und ebenso unterschiedlich werden Stile und Längen der einzelnen Geschichten sein. Ich hoffe, es gefällt euch... [size=8]Kommentare und – konstruktive – Kritik sind natürlich gern gesehen. Leserwünsche und -anmerkungen können in gewissen Maßen berücksichtigt werden.[/size] [u]Anmerkung:[/u] Alle Teile dieser Geschichten sind frei erfunden und jede Ähnlichkeit zu real existierenden Personen oder Orten ist zufällig und nicht beabsichtigt. ...Außer vielleicht manchmal, aber dann sind die Ähnlichkeiten zumindest nicht böse gemeint. :P [u]Besonderer Dank geht an:[/u] - Neverwhere Dafür das er mir diesen einen, kleinen Ruck gegeben hat. Es ist alles größer geworden, als ich zuerst dachte, aber dank ihm hab ich überhaupt erst mal wieder angefangen zu schreiben. - Marukka & Sarlac Für's Korrekturlesen, konstruktive Kritik und hilfreiche, ehrliche Meinungen. [img]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-1799-24cf357b.png[/img] [b][size=14]Jonah – Teil I[/size][/b] Jonah nahm all seinen Mut zusammen und drückte die Türklinke herunter. Der Metallbolzen, der die Tür geschlossen hielt, gab unter einem leisen, reibenden Quietschen nach und er sog nervös seine Unterlippe zwischen die Zähne. Nicht, das dieses kleine Geräusch noch viel ausmachen würde. Das dumpfe, stetige Pochen an der schweren Metalltür zwei Stockwerke unter ihm, war in seinen Ohren laut genug, um Tote zu wecken. Ja, Tote wecken. Wie ironisch. Bei dem Gedanken unterdrückte er ein nervöses Kichern. Fühlte es sich so an, vor Angst verrückt zu werden? Mit einem metallischen Klacken gab der Riegel nun vollständig nach und die schwere Tür sprang einen Spalt breit auf. Erschrocken wich Jonah etwas zurück und stolperte fast die oberste Stufe der Treppe herunter. Er fing sich, atmete tief durch und starrte auf den Türspalt. Er wusste, das er sich zusammenreißen musste. Wie lange würde es noch dauern, bis seine ehemaligen Kollegen dort unten herausfanden wie sie die Tür ins Treppenhaus öffnen konnten? Und ganz davon abgesehen, wieviel Zeit blieb ihm, Jonah, noch? Hatte er es auch schon? Was immer es war, war es durch die tiefe Wunde in seinem linken Oberarm eingedrungen und hatte ihn infiziert? Doch egal ob oder ob nicht... wenn er überhaupt eine Chance wollte zu überleben, blieb ihm nur dieser eine Weg. Aber er durfte auch nicht einfach drauf losrennen. Das hatte schon Vince nicht geholfen. Er schloss die Augen und versuchte sich genau zu erinnern, wie viele Arbeiter hier oben auf dem Dach sein könnten. Er hatte ihnen gestern ein kleines Frühstück hoch gebracht. Waren es sechs? Oder sieben? Mehr aber auf keinen Fall. Und es war nicht mal sicher, das sie auch alle zu solchen Monstern geworden waren. Das müsste er schaffen, trotz seines verletzten Arms. Noch ein mal atmete er tief ein, spannte jeden Muskel, den er spannen konnte und trat vorsichtig durch die Tür auf das Dach. Auf den ersten Blick war nichts ungewöhnliches zu sehen. Die Werkzeuge der Arbeiter und das grobe Skelett von Metallstreben und Fertigbauwänden, das einmal ein neues Stockwerk hatte werden sollen. Keine Menschenseele. Weder tot, noch lebendig. Nicht mal sichtbare Mengen von Blut. Das war schon mal kein schlechtes Zeichen. Jonahs Ziel lag auf der anderen Seite des Daches. Diese große, leuchtend-gelbe Schuttrutsche war alles, was ihm noch einfiel, um aus diesem Horror-Haus zu entkommen. Mit etwas Glück würde er sich dabei sogar nicht mal was brechen. Langsam und vorsichtig pirschte er sich vorwärts und sah sich alle zwei bis drei Schritte um, ohne etwas besorgniserregendes zu entdecken. Bis er um die Ecke einer mannshohen Palette Baumaterial spähte. Drei von diesen elenden, lebenden Leichen schlurften dort vor einer großen, unfertigen Fensterfront entlang. Alle drei waren große, kräftige Kerle in der Arbeitskleidung der Baufirma. Blöderweise musste er auch genau dort lang. Jonah sah sich kurz forschend um. Er musste sie ja gar nicht töten. Nur so lange auf Abstand halten, bis er die Schuttrutsche erreicht hatte. Und ausnahmsweise schien ihm das Glück auch mal hold zu sein. Schwer und nervös atmend ging er auf die kleine Gruppe von Zombies zu. Den langen, breiten Straßenbesen fest in der rechten Hand und bereit, ihn zu benutzen. Damit dürfte er sich etwas Zeit verschaffen können. Das Gewicht der Nagelpistole in seiner linken Hand zog sehr schmerzhaft an seinem verletzten Arm. Frisches Blut sickerte in den provisorischen Verband. Er würde nach der Wunde sehen müssen, sobald er wieder halbwegs sicher war. Viel mehr Blutverlust konnte er sich nicht leisten. Nun, mit nur noch etwas mehr Glück, würde der Besen ausreichen und er müsste den Arm nicht noch mehr belasten. Zuerst schienen die Kreaturen Jonah nicht zu bemerken. Sie schlurften nur langsam ihres Weges, stöhnten leise und blickten mit toten, starren Augen vor sich in die Luft. Vermutlich ohne dabei tatsächlich etwas zu sehen. Vorsichtig ging er an ihnen vorbei, ohne ihnen den Rücken zuzuwenden. Nur etwa zweieinhalb Meter trennten ihn von den Zombies, der Gestank nach saurem, faulen Fleisch füllte seine Nase und schlug ihm sofort auf den Magen. Ohne es wirklich zu wollen, sah er sich die drei Toten genau an. Sie alle hatten mehrere tiefe Wunden. Stellen, an denen die Kleidung zerfetzt und das darunter liegende Fleisch herausgerissen war, an Armen, Schultern und Beinen. Einem fehlte ein Schuh und eine Nagelspitze ragte oben aus dem Spann. Hatten sie mit ansehen müssen, wie ihre Kollegen verwundet wurden und sich unaufhaltsam in Zombies verwandelten? Waren sie Freunde gewesen? Kein Funken Bewusstsein schimmerte in diesen blassen, leeren Gesichtern. Sie bewegten sich, doch in ihnen bewegte sich nichts. Das Licht war an, doch niemand war zuhause. Jonah hatte es schon fast geschafft. Angespannt bereitete er sich darauf vor, sich umzudrehen und die Gruppe laufend hinter sich zu lassen. Er schluckte... und verschluckte sich, hustete und sah aus dem Augenwinkel, wie die Köpfte der drei Zombies fast gleichzeitig in seine Richtung aufsahen. Seine Beine setzten sich wie von selbst in Bewegung, rannten drei Schritte, verhedderten sich ineinander und gaben unter ihm nach. Aus Reflex zog er die Arme unter seinen Körper um sich abzufangen und ließ dabei die Nagelpistole fallen. Das Gerät schlitterte ein Stück weit von ihm weg, während er mit Händen und Knien zuerst auf dem Boden aufschlug. Der Besenstiel drückte unangenehm in seine rechte Handfläche, doch das war nichts gegen den reißenden Schmerz, der ihm durch den linken Arm jagte und ihm die Tränen in die Augen trieb. Er war eigentlich gut erzogen und fluchte so gut wie nie. Doch jetzt konnten weder sein Hirn, noch seine Stimmbänder etwas anderes artikulieren als „Scheiße, scheiße, scheiße, scheiße, scheiße....“ Ohne das Brennen an seinen aufgeschürften Knien zu beachten, stemmte er sie fest auf den Boden und verlagerte sein Gewicht darauf. Drei Meter zwischen ihm und den Toten. Ohne sie aus den Augen zu lassen, tastete er nach der Nagelpistole und griff ins leere, streckte den schmerzenden Arm und bekam doch nichts als Luft zu fassen. Zwei Meter, bis die erste dieser Kreaturen hungrig über ihn herfallen würde. Er sog einen tiefen Atemzug durch die Zähne ein, verlagerte sein Gewicht auf den verletzten Arm und stemmte sich hoch. Der Schmerz flammte augenblicklich auf, durchzog seinen Arm und breitete sich aus, doch Jonah zwang sich dazu, ihn zu ignorieren. Er zitterte stark, doch im letzten Moment riss er den rechten Arm in einer flüssigen Bewegung hoch und herum, traf mit dem breiten Borstenende des Besens den Bauch des Zombies, der ihm am nächsten war und schob diesen mit genug Schwung nach hinten, um ihn gegen seine Kollegen stolpern zu lassen. Das gab Jonah gerade genug Zeit, sich aufzurappeln. Kaum war er wieder auf den Beinen, schwankten die drei lebenden Toten erneut auf ihn zu. Trotz zitternden, pochenden Knien und dem lähmenden Schmerz in seinem Arm, hob er den Besen erneut, setzte ihn zielsicher auf die Brust des ersten Zombies und begann, mit aller Kraft zu schieben. Ohne sich dessen bewusst zu sein, schrie er einen langen, unartikulierten Laut, als er den Untoten Schritt für Schritt zu der großen, fensterlosen Fensterfront drückte. Der Zombie stolperte vor dem Besen her, stieß gegen die niedrige Mauer, verlor das Gleichgewicht und stürzte rückwärts in die Tiefe. Keuchend und wie in Trance vernahm Jonah das feuchte, übelkeitserregende Klatschen, als der tote Körper unten auf der Straße aufschlug. Doch ihm blieb keine Zeit zu verschnaufen, denn in seinem Arm explodierte plötzlich das nächste Feuerwerk aus blendendem Schmerz. Ausgelöst durch die Hand eines der anderen Zombies, der ihn von hinten gepackt hatte. Unkontrolliert schreiend wirbelte er herum, trat nach der Kreatur und erwischte sie am Schienbein. Das Wesen sackte zwar auf die Knie, blieb aber ansonsten eher unbeeindruckt. Mit weit geöffnetem Mund und einem zischenden Stöhnen warf es sich vorwärts und versuchte, Jonahs Hüfte anzuknabbern. Aus reinem Instinkt riss er sein Knie hoch und erwischte den Zombie genau am Kinn. Erschreckend exakt brannte sich in Jonahs Hirn ein, wie der Unterkiefer mit einem lauten Knacken aus seiner natürlichen Position gerissen wurde, brach, und mit voller Wucht in den Oberkiefer geschoben wurde. Mehrere Zähne splitterten, durchbohrten die Oberlippe oder fielen einfach zu Boden. Der Untote stöhnte, eher unbeteiligt, und ein kleiner Schwall dickflüssiges Blut blubberte aus dem ruinierten Mund. Jonah sprang angeekelt einen Schritt zurück. Er versetzte dem blutigen Gesicht des Zombies einen kräftigen Stoß mit dem Besen. Die Kreatur fiel rückwärts, etwas in den Beinen schnappte laut hörbar durch und nur den Bruchteil einer Sekunde später folgte ein dumpfes Knacken, als der Kopf auf dem Boden aufschlug. Der letzte Zombie hinkte den anderen ein paar Schritte hinterher. Es war der mit dem durchbohrten Fuß und als Jonah zu ihm aufsah, hob er gierig die Hände und stöhnte. Jonah hatte nie gern Horrorfilme gesehen, würde es wahrscheinlich noch weniger gern tun falls er all das hier überlebte, doch er erkannte einen Klassiker, wenn er ihn sah. Bevor der Untote die Chance hatte, ihn zu erreichen, setzte er ihm den Besen an die Brust und schob ihn mit aller Kraft, die er noch aufbringen konnte, von sich. Die Kreatur stolperte rückwärts und fiel. Sie schlug einfach längs hin, ohne auch nur den Versuch zu machen, sich abzufangen. Wie eine Vertrauensübung ohne zweiten Mann. Ein paar Sekunden lang stand Jonah einfach nur da und starrte das Ergebnis seines wenig grazilen Kampfes an. Adrenalin pumpte durch seinen Körper, sein Herz raste, sein Puls dröhnte in seinen Ohren und er zitterte. 'Glück!', dachte er. 'Eine riesige, verdammte Aneinanderreihung von Glück. Garniert mit einer Prise Zufall.' Dann schüttelte er kurz den Kopf und zwang seinen wie berauschten Körper, ihm zu gehorchen. Er ging herüber zu der Stelle, an die seine Nagelpistole geschlittert war und wechselte die improvisierten Waffen. Er wusste nicht, ob es überhaupt etwas bringen würde, doch mit dem schweren Werkzeug in der Hand ging er rüber zu dem Untoten, der es mittlerweile immerhin schon in eine sitzende Position gebracht hatte. Mit Mühe richtete er das Gerät auf den Kopf des Monsters und hielt es so gerade er konnte. Er drückte auf den Abzug und ein dicker Nagel drang in den Zombiekopf wie in Butter. Nicht sonderlich beeindruckt drehte das Wesen den Kopf und blickte Jonah unsehend an. Dieser zielte erneut und pflanzte dem Zombie einen weiteren Nagel mitten in die Stirn, was der aber nur mit einem verständnislosen Stöhnen beantwortete. Ohne weiter nachzudenken betätigte Jonah den Abzug ein weiteres Mal. Und noch ein weiteres Mal. Und wieder und wieder, jagte einen Nagel nach dem anderen in Stirn, Nase, Wangen und Schädel. Bis er schließlich ein Auge traf. Das spitze Metall glitt nahezu ungehindert in den weichen Augapfel tief in das innere des Kopfes ein. Offenbar beschädigte es dort etwas wichtiges, denn endlich sackte der Untote in sich zusammen und rührte sich nicht mehr. Schwer atmend schwankte Jonah zurück zu seinem Besen. Der hatte ihm bessere Dienste geleistet als die schwere Nagelpistole und er wollte sich auch einfach nicht auf seine Leistungen als treffsicherer Schütze verlassen. Er wollte lieber auf die Wegschieben-und-rennen Taktik setzen, als auf die Triff-den-Zombie-ins-Auge Strategie. Als er kurze Zeit später die Schuttrutsche erreicht hatte, hatte er keinen weiteren Untoten gesehen, dafür aber herausgefunden, wo die anderen Bauarbeiter abgeblieben waren. Offenbar hatte es Jonahs Kollegin Maria bis hierher aufs Dach geschafft und mindestens einen der Arbeiter infiziert. Er erkannte sie nur an den Resten des langen, kunstvoll gelockten Haars, das aus dem blutigen Brei herausschaute, der einmal ihr Kopf gewesen sein musste. Ein paar Schritte weiter lag ein ebenso blutiger Vorschlaghammer und den Rest konnte Jonah sich denken. Vier weitere Bauarbeiter lagen regungslos über ein weites Areal blut-, fleisch- und innereienverschmierten Bodens verteilt. Körperteile waren abgerissen und die Leichen teilweise bis auf die Knochen abgenagt. Sehr vorsichtig bahnte Jonah sich seinen Weg durch die Szenerie, während er gegen einen starken Würgereiz ankämpfte. Er hielt sich die Hand vor den Mund und gleichzeitig die Nase zu. Trotzdem schien der Gestank durch all seine Poren in sein Bewusstsein zu dringen. Er fragte sich, wie viel mehr hiervon er noch sehen und erleben konnte, ohne den Verstand zu verlieren. Und war es wirklich so eine gute Idee zu überleben und sich für immer hieran erinnern zu müssen? Diesen Gedanken drängte er schnell wieder weit von sich. Darüber könnte er noch immer nachdenken, wenn er denn überleben würde. Erstmal aber musste er genau das schaffen, und so stand er nun vor der grellgelben Schuttrutsche und blickte nebendran in die Tiefe. Er stand quasi im dritten Stock. Etwa acht Meter bis zum Boden. Auf geradem Weg selbst mit der Rutsche zu hoch. Doch die Röhre hing nicht völlig gerade. Sie war leicht geneigt, was seinen Sturz hoffentlich etwas abbremsen würde, und mündete darüber hinaus in einen ziemlich vollen Container. Das sparte ihm die Höhe von fast einem Stockwerk. Der meiste „Schutt“ im Container bestand aus Kleinteilen und Verpackungsmaterial. Auch das war besser, als er hätte hoffen können. Er würde es einfach versuchen müssen, selbst wenn es nicht funktionierte; in einer Schuttrutsche oder einem Baucontainer zu verenden war immer noch besser als alle anderen Todesarten, die ihm spontan einfielen. Also setzte er sich an den Rand des Gebäudes, ließ die Füße in die wacklige, gelbe Röhre aus Hartplastik baumeln und war zum ersten mal in seinem Leben wirklich froh, so schmal und schmächtig gebaut zu sein. Er atmete noch einmal tief durch, ließ seinen Besen Richtung Container fallen, hob die Arme über den Kopf und ließ sich in die Rutsche gleiten. [i]...Fortsetzung folgt.[/i]