Resident World

  • das setting erinnert mich an fallout 3,also super :thumbs5: :thumbs5:freu mich schon auf das nächste kapitel :D

    Rule 4: Double Tap- Don’t be stingy with your ammo. After you knock a
    zombie down with the first shot, put one more in their head to be sure. :gatling:   :zzombie:

  • [size=14]Der Stranger[/size] Die Granate flog zum Glück in die am weitesten von ihnen entfernte Ecke. Yuri rechnete schon mit dem schlimmsten und zog Ali hinter sich, doch es gab keine Explosion. Feiner weißer Rauch trat aus der Granate aus und begann sich im Raum zu verteilen. Geistesgegenwärtig wie Yuri immer war zog er aus der Seitentasche seines Rucksacks zwei Nasenfilter. Einen gab er der jungen Mutter Maria für ihren Sohn, die andere gab er Ali; er selbst zog sein Halstuch über Nase und Mund. Lucian wollte schon nach Draußen renn, aber Yuri winkte ab. „Hinterausgang,“ presste Yuri hervor. Lucian verstand nicht und legte die Stirn in Falten. Yuri wiederholte: „Wo ist der Hinterausgang?!“ Lucian deutete auf einen Bretterhaufen am Boden und schob ihn beiseite. Darunter befand sich eine Falltür, die in die Freiheit führte. Unter lautem husten drangen die fünf Menschen in den Gang ein und kamen nach einem 4 Minuten Sprint an die Oberfläche. Die drei Erwachsenen füllten ihre gequälten Lungen mit frischem Sauerstoff und atmeten tief durch. Ein Mann in einem komplett schwarzen Lederanzug, der sogar die Augen verdeckte, betrat die kleine Stahlhütte mit gezogenem Gewehr und suchte den Raum ab. Er fand die Zielperson nicht, aber einen möglichen Fluchtweg. Der Stranger wartete den nächsten Befehl seiner integrierten Computermatrix ab und verharrte mitten in der Bewegung. Reglos wie eine Statur stand der Schwarzgekleidete mitten im Raum und erhielt dann endlich seinen Befehl. [i]GEHE SPUR NACH UND FÜHRE DIREKTIVE 1 DURCH. DIE VERNICHTUNG DER ZIELPERSON: YURI GINOVAEF.[/i] Hörte er die Computerstimme in seinem Kopf sagen. Kurz darauf setzte der Stranger sich wieder in Bewegung und sprang mit einem Satz in den zwei Meter tiefen Schacht hinab. Der mysteriöse Mann spannte sich an und rannte den Gang entlang. Yuri versperrte den Durchgang und sagte in barschem Ton zu Lucian: „Würdest du gefälligst mal mit anpacken!“ „Wieso denn das,“ beschwerte sich der Weißhaarige. Yuri seufzte laut: „Bist du denn so schwer von Begriff? Selbst Ali hat begriffen, dass der Angreifer uns folgen könnte und die ist erst Zwölf!“ Er zeigte auf seine junge Begleiterin, die mit beiden Händen große Steine auf die hölzerne Klappe der Falltür legte. Ohne zu murren machte sich nun auch Lucian ans Werk. Kaum hatten sie ihre Arbeit vollendet, war auch schon ein rumpeln unter der Klappe zu vernehmen. Yuri zeigte auf eine nahegelegene Steinformation und setzte sich in Bewegung. Mit einem Satz sprang er über den nahegelegenen Stein und duckte sich dahinter. Die Anderen folgten seinem Beispiel. Yuri drückte Lucian eine seiner drei übrigen Pistolen in die Hand. Ali zog die Beretta, die Yuri ihm gegeben hatte und machte sich hinter dem Stein ganz klein. Yuri fragte erst gar nicht, ob Lucian geeignet mit der Waffe umgehen konnte, ein Blick genügte schon um zu zeigen, dass er zumindest schon mal eine Pistole in der Hand hatte. Der Bruder des verstorbenen Silberfuchses flüsterte: „Ich bezweifele, dass der Angreifer es schafft sich durch den Steinhaufen zu kämpfen, aber falls doch… beschützt ihr beide Maria und den Kleinen, ich kümmere mich dann um unseren Freund.“ Wie aufs Stichwort wurde die Falltür mitsamt Steinen in die Luft geschleudert und eine hochgewachsene Gestalt, die komplett in schwarzes Leder gehüllt war, sprang aus dem Schacht und landete direkt vor der Felsformation. Der Mann suchte die Umgebung ab hielt dann kurz inne, als würde er nachdenken, dann geschah etwas…Unmenschliches. Die Augen unter der ebenfalls schwarzen Maske leuchteten unübersehbar auf und nahmen eine gelbe Farbe an, dann sagte der Typ vollkommen monoton: „Scanne Umgebung nach menschlicher Körpertemperatur.“ Der Stranger fuhr mit dem Kopf suchend herum und heftete seinen Kopf auf die Felsformation. Dann nahm er eine Granate von seinem Gürtel und sagte vollkommen emotionslos: „Mögliche Zielperson Yuri Ginovaef entdeckt. Führe den Eliminationsprozess aus.“ Der Stranger zog den Sicherungsstift von der Granate und schleuderte sie auf die Felsformation. Vor zwei Tagen: England, London. Albert Weskers königlicher Herrschaftssitz: Eine weitere Explosion zerriss die morgendliche Ruhe. Dies war mittlerweile zur Routine geworden und wurde nur von einer Handvoll Leute ausgelöst, welche sich gänzlich Wesker Kontrolle entzogen und Wesker hasste es keine Kontrolle zu haben. Diese Guerillaangriffe konnten einzig und allein auf einen Mann zurückgeführt werden. Kent Greenwood, ein hochrangiger MI:5 Agent, welcher Wesker und seinem Vorhaben mit begrenzten Mitteln erheblichen Schaden zufügt. Das meiste was er verlor war zwar Mannkraft, aber er hatte auch schon einige seiner wichtigsten Ressourcen einbüßen müssen. Er würde dieses Ärgernis bald beseitigt haben, aber erst einmal musste er sich um Ereignisse in den USA kümmern. Er aktivierte seinen Bildschirm und flackernd sah er seinen Stellvertreter in den USA aufleuchten. „Guten Morgen euer Majestät,“ sagte der Mann in einer Militäruniform, der bereits eine ordentliche Schmutzschicht aufwies und verbeugte sich tief. Wesker reagierte gar nicht darauf, sondern begann einfach mit: „Ich hörte sie haben in letzter Zeit ziemliche Probleme. Drei Militärbasen in ebenso vielen Wochen wurden zerstört und geplündert.“ Wesker schlug mit der Faust auf den Tisch: „Erklären sie mir das Mars!“ General Mars schluckte hart und meinte: „Es ist dasselbe wie mit diesem Greenwood. Er schlägt schnell und hart zu. Bevor wir reagieren können ist er bereits verschwunden und lässt ein Trümmerfeld hinter sich.“ Wesker lehnte sich nach vorne und blickte ihm ganz tief in die Augen: „Mars sorgen sie dafür, dass dieser Wanderer von der Bildfläche verschwindet, sonst tue ich es und glauben sie mir, ich werde sie dann auch angemessen entlohnen.“ Die Drohung war klar, weswegen Mars beschloss Wesker wenigstens mit etwas Information zu beschwichtigen. Er hielt ein Foto in die Kamera, welches Yuri zeigte und Wesker und erbeben ließ. „Sieh mal einer an, ganz sein Lehrer. Ginovaef ist wie sein Lehrer Hunk ein wahrer Überlebenskünstler. Aktivieren sie einen Stranger,“ sagte Wesker mit einem grimmigen Lächeln auf den Lippen. General Mars nickte knapp und wartete bis Wesker abschaltete. Jetzt: „Geht weg von mir,“ rief Yuri und sprang schießend hinter dem Fels hervor. Er jagte mehrere Kugeln in den Bauch und die Brust des Strangers. Die Kugeln drang nur oberflächlich in das Fleisch des Angreifers ein. Yuri landete auf dem Boden und rollte sich gekonnt ab, als er sah wie Lucian, seine Frau samt Kind und Ali davon eilten, dann ging die Granate hoch. Yuri war zu nahe und wurde davon geschleudert. Der Stranger zielte auf Yuri und ein Schuss ertönte. Der Schuss kam von Ali, die dem Stranger in den Oberarm schoss, dieser feuerte zurück und traf Ali an der Schulter. Diese ließ ihre Waffe fallen und ging in die Knie. Yuri bekam dies mit und sah nun rot. Er sprang den Stranger an, der ihm den Rücken zugewandt hatte und stach ihm mit seinem langen Messer in den Arm. Der Mann stöhnte noch nicht mal, ließ aber trotzdem seine Waffe fallen. Nun wendete der in schwarzem Leder gekleidete Mann Yuri wieder seine volle Aufmerksamkeit zu und packte ihn mit seinem noch intakten Arm am Hals und hob ihn ohne Mühe hoch. „Was bist du,“ presste Yuri hervor. Trotz aller Kraft die Yuri aufbrachte gelang es nicht dem Griff zu entrinnen. Wie ein Schraubstock drückte der Hüne zu. Yuri nahm nochmal alle Kraft zusammen und fuhr mit seinem Messer durch das Gesicht des Mannes. Die Maske teilte sich durch den Schnitt und legte bläuliche Haut frei, über die dunkelrotes Blut lief. Dann rammte Yuri sein Messer in das linke Auge des Blauhäutigen und brachte ihn so dazu Yuri loszulassen. Der Fremde versuchte das Messer aus seinem Kopf zu ziehen, während die Blutlache unter ihm immer größer wurde, bis er schließlich umfiel und in der Bewegung erstarrte. Yuri kroch auf den Angreifer zu und sah ihm in das Gesicht, welches ihm bekannt und unbekannt in gleichem Maße war. Es war das Gesicht eines Tyrants, welches aber Weskers Gesichtszüge aufweist. Das Glimmen in den Augen des Ungetüms leuchtete noch einmal kurz auf, dann erloschen sie für immer.
  • [size=14]Subjekt Alpha[/size] Yuris Blick schweifte von dem toten Monstrum zu seiner verwundeten Gefährtin Ali herüber. Er wollte aufstehen, doch unzählige Quetschungen ließen ihn zusammenfahren. Also kroch er langsam zu Ali. Während des Kriechens stellte er fest, dass nichts gebrochen war, sondern lediglich eine Rippe angeknackst war. Als Yuri Alison erreichte bemerkte er bereits, dass das Blut, welches aus ihrer Schusswunde rann bereits am stoppen war. Er versuchte sich unter Schmerzen aufzusetzen und schaffte es. Dann nahm er sanft den Arm des zitternden Mädchens und überprüfte ihn. Ein freundliches Lächeln legte sich auf seine Züge und er sagte: „Danke dir für deine Hilfe Ali. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft. Es war übrigens nur ein Streifschuss. Dies wird deine erste Narbe von vielen sein.“ Ali lächelte zurück, während Yuri versuchte Verbandszeug aus seinem Rucksack zu holen, aber der Schmerz verhinderte dies. „Hier,“ sagte Lucian White, welcher wie ein Geist hinter ihm stand und schon das Verbandszeug aus Yuris Rucksack geklaubt hatte, bevor dieser etwas bemerken konnte. Dies kam Yuri natürlich äußerst suspekt vor, aber er sagte nichts, zumindest noch nichts. Prompt verband Yuri Alis oberflächliche Wunde. Nun kam auch Marian mit dem Jungen auf dem Arm heran, nur um entsetzt aufzuschreien. Der Mund des Strangers öffnete sich und ein klicken war zu hören. Dann ertönte eine knarzende Stimme aus dem Lautsprecher, der in der Mundhöhle des Strangers saß. „Sieh mal einer an, wen haben wir denn da den Wanderer, mein alter Bekannter. Hätte ich dich doch damals im Fort Claymore erledigt, als die Chance dazu hatte,“ sprach die Stimme voller Verachtung. Yuri stand mit Lucians Hilfe auf und spuckte verächtlich auf den Stranger. „Und hätte ich nur damals eine Rakete mehr gehabt, dann wärst du heute nur noch ein Häufchen kalte Schlacke, Mars,“ konterte Yuri. Dann schwang Freude in General Mars Stimme mit: „Sieh mal einer an! Das ist doch Subjekt Alpha! Verdammt, was wird das heute für ein guter Tag! Nicht nur, dass ich den Wanderer töte, ich bringe meinem König auch noch den missratenen Sohn von White! Dafür bekomme ich bestimmt Hawaii oder die Fitschis! HAHAHA!“ Nun wurde seine Stimme ruhiger und er sagte: „BEFEHLSCODE CHARLIE BETA GAMMA. AKTIVIERE FERNSTEUERUNG UND AKTIVIERE DEN GOTT DES KRIEGES-MODUS! Das wir euer Ende sein!“ Erstaunt sah Ali Lucian an, Yuri aber war schon weiter und richtete seine Blacktail, welche ihm vorkam als würde sie 20 Kilo wiegen hoch und richtet sie auf Lucian. „Wenn das vorbei war haben wir einiges zu besprechen,“ drohte Yuri. Lucian nickte und der Mann, der noch vor weniger als zehn Minuten wie ein weinerlicher Waschlappen wirkte veränderte sich total. Es wirkte, als würde seine Aura knistern. Sein gesamter Körper spannte sich an und die dünne Gestalt nahm gewaltig an Muskelmasse zu, selbst sein Gesicht wirkte nicht mehr so weich. Hätten Yuri und Ali nicht eben diese „Transformation“ erlebt, hätte man denken können, man steht einem komplett anderen Menschen gegenüber. Marian ließ dies völlig kalt. Doch auch der Stranger machte eine Verwandlung durch. Der Hüne wuchs unter dem lauten Lachen von General Mars sowohl in die Höhe, als auch in die Breite. Die alte bläuliche Haut platzte ab, um das Muskelwachstum nicht weiter zu behindern. Die Arme waren nun fast so dick wie Yuri und auf dem Rücken bildeten zwei neue Arme, dessen Finger in stachelbesetzte Peitschen ausliefen. Das Monster schien auf der Höhe der Brust ein zweites Gesicht zu bilden. Ein gewaltiger Mund öffnete sich, um den herum sich unzählige schwarze, perlenartige Augen, wie die einer Spinne bildeten. Unzählige Stacheln bildeten und verteilt sich über den Rest des Körpers , sogar die Hautfarbe des einst blauen Monsters nahm eine erschreckend rote Färbung an und erinnerte Yuri mit Schrecken an den Berserker. Wie einen Morgenstern ließ er einen seiner Peitschenarme über den Kopf kreisen, immer schneller und schneller. Der gehessige Mars ließ den Peitschenarm natürlich genau auf Yuri herunterfahren, welcher zwar zur Seite springen konnte, dann aber vom Schmerz gebeutelt, liegen blieb. Sein Körper hatte einfach seine Schmerzgrenze erreicht. Mars ließ die Peitsche abermals rotieren und wollte seinen Feind endgültig zur Strecke bringen, doch dann wurde der Peitschenarm in der Luft aufgefangen. Lucian hielt den Arm des transformierten Strangers so stark fest, dass bereits gelbliches Blut den Arm der BOW hinunterlief. Mars stöhnte entnervt und versuchte den Stranger dazu zubringen sich mit aller Kraft loszureißen, doch das Subjekt Alpha war einfach zu stark. Lucian spannte sich an und setzte mit einem mal seine ganze Kraft frei, was dazu führte, dass dieser den linken Peitschenarm des Strangers in der Hand hielt. Mars fluchte laut, so laut, dass kurzzeitig der Funk zusammenbrach. Lucian grinste immer noch absolut arrogant. Er bewegte sich fast so schnell wie Wesker hinter den Stranger, über den Mars mittlerweile die Kontrolle verloren hatte. „Du Produkt eines Grottenolms hör gefälligst auf meine Befehle! Töte sie, töte sie! Ich will alle TOD sehen! Angriffsmuster Z! Angriffsmuster Z,“ hörte man Mars verzweifelte Drohungen. Doch der Stranger war nicht mehr in der Lage einem Befehl zu gehorchen, er war vielmehr nur noch Instinkt gesteuert. Lucian, der noch immer hinter dem Monster stand nutzte dies aus, packte seinen Peitschenarm und legte ihn um den Hals des Ungeheuers, in dem noch immer Yuris Messer steckte. Lucian erdrosselte das Monster, dann nahm er es auf und schmiss den Kadaver in den Schacht, aus dem sie gekommen waren. Lucian, der vor Überheblichkeit nur so strotzte, grinste Yuri an: „Na was sagst du dazu Wanderer?“ Yuri, der mittlerweile wieder auf den Beinen stand, aber von Ali gestützt werden musste, entgegnete: „Du bist stark, du bist schnell und könntest vielleicht im körperlichen Bereich Wesker Konkurrenz machen, aber dir fehlt einfach das logische denken. Der Stranger ist noch lange nicht tot.“ Lucians Augen weiteten sich, als er sich langsam wieder umdrehte. Aus dem Schacht stieg unter lautem Gebrüll der Stranger, dem Phönix aus der Asche Gleich, wieder empor. Der Arm war wieder fast komplett nachgewachsen und Mars hatte die Kontrolle über das Ungeheuer, was er lautstark verkündete. Yuri hob seine extrem schwere Gaspistole, in der eine grüne, kokosnussgroße Granate steckte, und zielte auf den Stranger. „Verdammt Kleiner wegen dir muss ich eine der seltenen Anti-BOW Granaten verwenden,“ meckerte Yuri stöhnend. Mit atemberaubender Geschwindigkeit flog die Granate auf den Stranger zu und traf genau auf das Maul in der Brust. Unter einem lauten knistern und knacken löste sich die Panzerhaut des Strangers auf. Die Arme platzten von seinem Körper ab und das gewaltige Maul in seiner Brust verzerrte sich zu einem stummen, dann war nur noch das Skelett übrig, welches sich nun auch auflöste. In der dampfenden gelbgrünen Brühe blieben nur diverse Kabel, Metallteile und der Lautsprecher übrig. Marian ging auf den Lautsprecher zu und säuselte leise in diesen hinein: „Mit schönen Grüßen von Mister S.“ "Was!? Du miese Schl…,“ wollte Mars zu einem der gewaltigsten Flüche der Menschheitsgeschichte ansetzten, dies wurde aber von Marians Schuh unterbunden, welcher den Lautsprecher zerquetschte wie einen Käfer. Washington D.C., das Weiße Haus, General Mars Residenz: Mit einem lauten Krachen riss die Funkverbindung ab und ließ Mars von seinem Bürostuhl segeln. Wie ein kleines Kind trommelte Mars immer wieder mit Händen und Füßen auf dem Boden ein. So hart sogar, dass der Verputz von der Decke rieselte. „Ähm Sir? Alles in Ordnung bei ihnen,“ fragte Amelia, seine Sekretärin, zaghaft nach. Mars öffnete mit einem Gesicht, welches sich zu einer grauenhaften Fratze verzerrt hatte und meinte: „Kommen sie doch herein, dann erkläre ich ihnen alles.“ Die Einöde der U.S.A.: Yuri zielte nun mit seiner Magnum auf Lucian; und Ali mit ihrer Pistole auf diesen. „Marukka, was meinst du sollen wir es ihnen sagen,“ sagte er fragend an Marian gewandt. „Du Dummerle, du sollst mich doch außerhalb des Dorfes mit meinem Tarnnamen Marian ansprechen,“ meckerte sie und versetzte Lucian einen Schlag mit der Handkante in dessen Genick. Lucian rieb sich den schmerzenden Nacken: „Tschuldigung Maru… ich meinte Marian.“ Ali und Yuri zielten abwechselnd auf Marian/Marukka und Lucian. „Was wird hier gespielt,“ forderte Ali mit fester Stimme. „Oh, dass werdet ihr schon noch sehen meine Lieben, aber erst mal solltet ihr etwas schlafen. Ihr seid doch sehr erschöpft und außerdem seid ihr so für unseren langen Marsch leichter zu transportieren,“ sagte die nun unheimliche Marian mit einem fürchterlichen Grinsen, welches Reißzähne offenbarte. Yuri fühlte sich an den bestialischen Sarlac erinnern und wollte abdrücken, doch schon stand die Frau hinter ihnen. Sie versetzte Ali und Yuri einen Handkantenschlag, ehe sie reagieren konnten und schickte sie ins Land der Träume. Washington D.C., das Weiße Haus, General Mars Residenz, zehn Minuten später: General Mars tippte vollkommen nervös die Nummer seines Protegés und Stellvertreters Bob Finnigan in den Hörer. Nach dem zweiten Tuten war dieser bereits am anderen Ende des Hörers: „Ja Sir.“ „Ähm… Bob, tja wie sie soll ich es sagen… ich brauche mal wieder eine neue Sekretärin,“ sagte Mars mit zitternder Stimme. „Aber Sir, das ist schon die dritte diesen Monat,“ protestierte Bob. Schweigen, dann sagte Mars: „Bevor ich es vergesse… schick doch bitte noch eine der Putzkolonnen vorbei, hier müsste mal dringend sauber gemacht werden.“ Lachend stand der nackte, vollkommen blutverschmierte General Mars in den Überresten seiner ehemaligen Sekretärin Amelia. Seine Augen funkelten irre und er schwörte Yuri Rache, Rache bis aufs Blut.
  • Dies ist nicht nur mein 5000. Post, sondern auch ein besonderes Kapitel, an dem besonders Kenner meiner anderen FFs freude haben werden. Deswegen wünsche ich euch viel Spaß mit diesem Jubiläumspost und einem weiteren spannenden Kapitel aus der Fan Fiction RESIDENT WORLD. [size=14]Unerwartetes Wiedersehen[/size] [i]Kichern, ansonsten Totenstille. Kriege die Augen nicht auf. Körper reagiert kaum. Es riecht hier komisch. Kann den Geruch noch nicht einordnen. Vertraut, aber der Verstand ist noch immer umnebelt. Was ist passiert? Komm schon Yuri erinner dich, was ist geschehen?[/i] Yuri versuchte krampfhaft sich daran zu erinnern was geschehen war, wenn er schon nicht die Augen öffnen, geschweige denn aufstehen konnte. Er hatte Kopfschmerzen, aber sein Körper fühlte sich vollkommen dumpf an, er hatte keinerlei Gefühl im Körper, als sei er betäubt worden. Wieder das kichern, dann wurde er auch schon von Erinnerungsfetzen umspült. Die Bilder in seinem Kopf kamen explosionsartig. Alison, nein Ali. Der Stranger kämpft gegen White, der verdammte Verräter. White schwächt Stranger, Yuri sprengt den Stranger. Mars flucht. Ali wird angeschossen. Marian/Marukka und Lucian, wandten sich gegen Yuri und Ali und schlugen diese KO. Das Baby schreit. Boden, Schuhe, dann wieder Schwärze. Eine junge Frau, deren Gesicht von blonden Haaren eingerahmt wurde, ebenso wie ihr breites Lächeln, welches rasiermesserscharfe Reißzähne offenbarte. Mit einem Schlag öffnete Yuri seine dunkelblauen Augen und fuhr mit einem Satz hoch. Er fühlte ein dumpfes Pochen, welches durch seinen ganzen Körper ging. Sein Oberkörper war nackt, aber er fror nicht. Es war warm, sehr warm sogar. Er nahm den Geruch nun noch stärker wahr. Es roch wie…wie in einem Schlachthaus. Wieder das kichern. Diesmal konnte Yuri die Quelle ausmachen und obwohl es sehr dunkel war in diesem Raum, Gebäude? Es war einfach zu dunkel um die Ausmaße des Raumes zu erkennen, dafür sorgte das schummrige Licht. Die Person von der das Gekicher war ungefähr vier Meter von Yuris Position entfernt. Er konnte die Person, eine Frau, durch ihre weiße Schwesteruniform ziemlich gut erkennen. Sie war zierlich und saß in der Hocke. Irgendetwas schien sie zu betrachten. Yuri stand langsam von dem Tisch auf, auf dem er gelegen hatte und wankte mit noch wackeligen Beinen auf die Frau zu. Er wollte gerade seine Hand auf ihre Schulter legen und sich für die offensichtliche Behandlung bedanken, da fing sie plötzlich an laut zu lachen. Es hörte sich mehr nach einer Hyäne als einem Menschen an. Augenblicklich machte Yuri einen Schritt zurück und tastete an seinem Gürtel nach einer seiner Waffen und tatsächlich. Sie hatten ihm die Blacktail gelassen. Er hob seine Pistole und zielte unbeholfen auf die Frau. „Umdrehen! Ganz langsam,“ brachte Yuri mit krächzender Stimme hervor. Yuri fluchte innerlich, vermutlich würde sie sich über seine armseligen Bemühungen totlachen, wodurch zumindest Munition sparen würde. „Die Vier Reiter der Apfelsine , sind einfach zum schießen,“ war das einzige was sie dazu erwiderte. Yuri wurde sauer und widerholte noch mal mit so viel Nachdruck, wie es seine momentane Verfassung zu ließ, dass sie sich umdrehen solle. Nun schien sie ihn zu hören und stand langsam auf. Sie war ziemlich klein, so um die Eins sechzig. Sie drehte sich langsam um und versuchte mit ihrem Gesicht etwas im Schatten zu bleiben. Trotz aller Mühen konnte er einen kurzen Blick auf ihr „Maul“ erhaschen. Sie faltete ihre Hände und ließ ihre Arme auf die Höhe ihres Bauches sinken. „Wer bist du? Was bist du? Wo bin ich? Was habt ihr mit Alison gemacht,“ stellte Yuri seine Fragen mit harter Stimme. „Sie haben das Warum und das Wie vergessen,“ erwiderte sie kichernd. Yuri entsicherte die Waffe. Das Klicken ließ sie aufhorchen. Ihre ganze Körperhaltung veränderte sich und sie hob den rechten Arm. Die Fingernägel ihrer ausgestreckten Hand veränderten sich. Sie wurden länger und dicker, so dass sie aussahen wie die Krallen eines Hunters. Sie wedelte mit dem Zeigefinger und sagte: „Tztztz. Das wollen sie nicht wirklich tun. In ihrem geschwächten Zustand bin ich ihnen total überlegen.“ Yuri fackelte nicht lange und drückte ab. Die Kugel schlug in die Wand ein. Die Frau allerdings hatte sich schon neben ihn gestellt und spielte mit ihrer Kralle herum. Sie grinste ihn an: „Sehen Sie, was habe ich ihnen gesagt. Das bringt nichts, außer sie fühlen sich besser dabei, wenn sie mir eine Waffe ins Gesicht halten.“ Yuri senkte nicht die Waffe und antwortete: „Das tue ich. Könnten wir nun zu meinen Fragen kommen.“ Die junge Frau fuhr die Krallen wieder ein hob den Zeigefinger: „Also mein Name ist Jasmin, wie die Blume; und ich bin ausgelernte Krankenschwester. Ich bin eine, wie nennt ihr Menschen das nochmal… ach ja eine Carn. Sie sind in unserem Dorf-Krankenhaus und…“ Ihre Armbanduhr piepte. Jasmin sprang herum wie ein aufgescheuchtes Huhn. „Es ist so weit, es ist so weit! Kommen sie mit! Der Häuptling will sie sehen,“ brüllte Jasmin, die ganz von der Rolle war. Doch Yuri blieb hart: „Was ist mit Alison?“ Jasmin, die schon an der Tür war, drehte sich um und sagte: „Och, die ist schon lange da. Kommen sie jetzt, sonst hole ich Dschingis. Der trägt sie gerne überall hin, Tihi!“ Yuri folgte Jasmin mit gezogener Waffe durch die dunklen Gänge und wurde von dem Sonnenlicht als sie Draußen ankamen geblendet. Als er wieder sehen konnte bemerkte er die Einwohner des Dorfes. Einer sah verheerter aus als der Andere. Eine Frau hatte ein Gesicht, welches an Nemesis erinnerte, ein anderer Mann hatte statt seiner Gliedmaße unzählige Tentakel, ein Junge hatte einen überdimensionierten Arm, welche in eine gewaltige Knochenklinge auslief. Es war wahrlich kein schöner Anblick. Jasmin führte Yuri auf den Dorfplatz, in dessen Mitte ein auf einem Berg Knochen thronte. Neben diesem Mann standen Lucian White mit dem Baby auf dem Arm und Marian/Marukka. Ali stand genau vor dem Thron. Der Mann mit den schwarzen Haaren nahm einen der unzähligen Schädel und begann sein makaberes Schauspiel. Er blickte dem Totenschädel genau in die leeren Augenhöhlen und sagte: „Oh Horatzio, du hast gar köstlich geschmeckt, aber sag an siehst du auch das was meine entzündeten, purpurnen Augen auch sehen? YURI, DER WANDERER, GINOVAEF! MUHAHA“ Er schmiss den Schädel weg, machte einen Satz und stand genau vor Yuri. Er hob die Hand und sagte: „Grüß dich!“ Yuri erwiderte den Gruß: „Hallo Sarlac.“
  • Es war zwar nicht so leicht nach einem halben jahr ohne internet (sowie ohne fanfictions !) wieder in die geschichte reinzukommen aber wie immer erstklassig wobei ich es recht amüsant finde dass sarlac seinen platz in der geschichte findet nur weiter so :D


    "Was waren das für Schüsse?"
    "Da war ne Überlebende."
    "Und ihr habt
    sie abgeknallt?!"

    "Die war nicht ganz dicht, die hat mich gebissen!"

  • Wow, also ich habe mich jetzt im Großen und Ganzen durch deine FFs gelesen und kann dir nur Respekt zollen. Wirklich spannend und gut zu lesen, dabei aber auch noch atemberaubend fantasievoll. Bis auf ein paar Rechtschreibfehler wirklich unheimlich gut! Schön, dass es Menschen wie dich gibt die diese enorme Leistung einfach online stellen um sie mit anderen zu teilen... und zwar kostenlos! Bitte mach zügig weiter, vor allem das Wiedersehen mit Sarlac hat mich neugierig gemacht. :thumbs5: Gruß, gamma omega.
  • Lord Jüüüng Ich habe mich mal wieder durch all deine FF's gewälzt und kann nach 3,5 Jahren immernoch nur Sagen: Woooooooow Aber eine frage noch. Wie siehts eigentlich aus mit einer Fortsetzung nach fast 2 Jahren? Ich und einige andere Hier wären bestimmt sehr sehr Glücklich über eine Fortsetzung :D :Thumpsup:


    "Was waren das für Schüsse?"
    "Da war ne Überlebende."
    "Und ihr habt
    sie abgeknallt?!"

    "Die war nicht ganz dicht, die hat mich gebissen!"