Resident World

  • [SIZE=4][B][U][COLOR=sienna]RESIDENT WORLD[/COLOR][/U][/B][/SIZE] Bald ist es so weit und meine neue Fan Fiction zum Thema Resident Evil läuft an. Natürlich wird genau an dem Punkt angeknüpft an dem NEW GENESIS endete oder doch nicht? Auf Jeden Fall werdet ihr viele alte Bekannte wieder sehen und erfahren wie sich die letzten FREIEN Menschen in Weskers Welt so schlagen. Verpasst es auf keinen Fall! Euer C.J. 8D
  • [B][SIZE=3]Prolog[/SIZE][/B] [I]„Ich kann nicht mehr nach gestern zurück, weil ich da eine andere war als jetzt.“ – Alice im Wunderland[/I] Der Wind fegte brüllend durch die verwahrloste Einöde, die man mal die USA nannte. Einsam schritt ein Wanderer durch die verwüsteten Landschaften. Sein Mantel und sein Hut schützten ihn perfekt gegen den lauwarmen Wind. Er hatte seine Hand immer in der Nähe seines Halfters, der eine Magnum verbarg. Noch vor zwei Jahren war diese Welt voller Menschen, Tieren und Pflanzen, heute war davon nichts mehr zu finden. Was aber noch schlimmer war als nichts zu finden, war wenn etwas einen finden. Wie genau in diesem Moment. Der Wanderer spannte seine Muskeln an und vernahm dank seiner geschärften Sinne die Gefahr noch bevor sie auftauchte. Der Wanderer duckte sich hinter einem großen Trümmerstück, auf dem noch einzelne Letter lesen konnte „.AV.RD UNIVERSI..“. Der Wanderer sah wie die hundeähnlichen Kreaturen die Hügel hinunter kamen. Sie bewegten sich wie ein Verband, mit dem Alpha-Tier an der Spitze der Meute. Sie waren nun so nahe, dass er den Gestank von Fleischfressern vernehmen konnte. Die verheerten Kreaturen reckten ihre Köpfe gen Himmel und begannen zu schnüffeln. Da erkannte der Wanderer, dass es keine Cerberi waren, sondern Wölfe. Eine vollkommen neue BOW-Art, die die wenigen letzten Menschen „LOBOs“ tauften. Lobo war um einiges massiger als ein Cerberus, bei fast derselben Geschwindigkeit. Als wenn das noch nicht mal das schlimmste wäre jagten Lobos immer in Gruppen. Der Wanderer fluchte zwar leise in sich hinein, war aber froh, dass die „Tiere“ berechenbar waren. Lobos griffen mit dem Hauptteil der Gruppe von Vorne an und Zwei kamen immer von hinten um ihr hilfloses Opfer in die Zange zu nehmen. Der Wanderer aber würde Zähne zeigen, bzw. seine Magnum. Da sah er auch schon in der Mittagssonne die Schatten der zwei Angreifer die in seinem Rücken waren. Der Hauptteil der Meute wartete einfach ab. Der Mann zog seine Magnum und spannte sich an. Da, Kontakt! Der erste Lobo sprang ihn einfach vor den Lauf und bot ein einfaches Ziel. Ein Schuss und ein Kopfloser Lobo weniger vergangen und der Anführer des Rudels setzte sich in Bewegung und sprang auf das Trümmerstück. Das Monster heulte und alle anderen Lobos verharrten in ihrer Position. Er wollte also einen fairen Kampf. Der Alpha-Lobo starrte ihn aus blutunterlaufenen Augen an, als blickte er dem Wanderer tief in die Seele, dann tropfte Speichel aus dem Maul des Lobos. Das Haar stellte sich und dann sprang das Vieh über den Wanderer hinweg und versuchte den Mann im Sprung den Kopf abzureißen, das vermeintliche Opfer drehte den Spieß um, ließ sich fallen und stieß mit einem langen Messer zu. Die Klinge drang tief in das muskulöse Fleisch der Kreatur ein. Fauliges Blut rann aus der Bauchwunde, doch das Monster ließ diese Wunde vollkommen kalt. Es dachte nur an das zarte, saftige Fleisch des Mannes, aber hier machte das Monster mit 1,60 Metern Schulterhöhe einen dramatischen Fehler. Es senkte seinen Kopf und visierte seine Beine an, eine Millisekunde zu lange. Schon stob der Kopf des Alpha-Lobos auseinander ließ und eine fassungslose Meute zurück. Voller Furcht stoben diese missgestalteten Wesen auseinander und verschwanden in der weiten Ebene. Der Wanderer streckte sich, massierte seinen Nacken und lud seine Waffe nach. Natürlich vergaß er nicht sein Messer mit zu nehmen. Da nach dem RED RISING, so nannte man den Tag an dem die Rotaugen auftauchten, die Ressourcen enorm knapp geworden sind, durfte man nichts verschwenden. Er marschierte weiter, auf dem Weg zu seinem Ziel, dass er am fernen Horizont erblicken konnte. Die Dämmerung setzte ein, aber trotzdem sah der Wanderer etwas so schreckliches, dass es selbst diesen abgebrühten Kerl innerlich beben ließ. Er fand einen erschossenen Mann am Boden und ein kurzer Blick in seine noch immer geweiteten Augen zeigte ihm, dass er ein normaler Mensch war wie er. Der Wanderer kreuzigte sich und schwor für den Mann Rache zu nehmen, doch dann bemerkte, spärliches Licht, welches durch einen Ritz im Boden sickerte. Es war eine Klappe im Boden. Er hob die Klappe hoch und erkannte, dass dies ein unterirdischer Bunker, kein so großer wie die in denen mehrere Menschen zusammenlebten, sondern ein viel kleinerer, vermutlich ein Privatbunker. Der Wanderer stieg die Leiter hinab und fand grausiges vor, so dass er sich übergeben musste, was in seinen Augen Verschwendung war, aber was seine Augen sahen würde andere in den Wahnsinn treiben. Er sah die geschändete Leiche einer schwangeren Frau und einen toten Jungen, der im Schlaf zerhackt wurde. Während der Wanderer den kleinen Bunker nach Vorräten absuchte fiel sein Blick auf ein Familienfoto. Er sah es an und musste lächeln, doch dann verfinsterte sich sein, als er feststellte, dass der Mann und die Frau zwei Kinder hatten, nämlich den Jungen und eine Tochter die zu dem Zeitpunkt der Aufnahmeungefähr Zehn Jahre alt gewesen sein musste. Er fand nirgendwo eine Spur von ihrem und war sich sicher, dass sie mitgenommen wurde, vermutlich als Sklave oder Sexspielzeug. Kurze Zeit später hatte er den Leichnam des Mannes in den Bunker geschleppt, damit die Raubtier nicht ihre sterblichen Überreste schändeten, und schwor der toten Familie des Mädchens: „Ich schwöre, ich werde sie finden und sie, falls sie noch lebt in Sicherheit bringen. In ein Refugium wo man sich um sie kümmern wird und sie eine Chance hat sich die Fähigkeiten anzueignen sich an dem Verursacher zu rächen.“ Dann stieg er die Leiter hinauf und versiegelte den Bunker. „Mögen sie in Frieden ruhen,“ dachte er. Mittlerweile hatte sich der Mantel der Nacht über das zerstörte Land gelegt und zeigte dem Wanderer wo er hin musste. Im Norden sah er mehrere Lichter die nur auf eines schließen ließen, nämlich auf ein Militärlager der RED EYES. Der Wanderer setzte seine Nachtsichtgläser auf und machte sich bereit seinen Schwur zu erfüllen. Branigans, die Bar des Militärlagers: Zwei Männer saßen am Thresen und protzt vor dem Barkeeper und einem anderen RED EYE von ihrer „Heldentat“. : „… und dann hat die Schlampe gequietscht, als ich ihren Balg in mehrere blutige Häppchen zerteilt hatte.“ Der andere Typ mit einem gewaltigen, balkenartigen Schnurrbart zeigte ein Breites Grinsen, als er damit prahlte wie er sich an der Mutter des Mädchens vergangen hatte, welches er sich an einer Leine hielt und sie ab und an in die Rippen trat. Eine weibliche Red Eye trat an den Mann mit der Leine heran und säuselte ihm sanft ins Ohr: „Wie wär’s? Du ich und die Kleine in meiner Baracke dort drüben.“ Der dicke Schnurrbartträge zeigte sichtlich Interesse an dem Angebot. „Du Ned ich geh dann mal, du weißt schon. Übernimmst du die Rechnung.“ Ned grinste und entblößte fleckige Zähne: „Na gut Lou, aber lasst das Mädchen Leben. Ich will auch noch meinen Spaß mit ihr.“ Alle die in der Nähe des Tresens saßen und das Gespräch mitbekamen stimmten in das dreckige Lachen mit ein. Lou und die Frau machten sich daran aus der Bar zu gehen, und wohl das Mädchen flehte, sich wehrte und versuchte so lange wie möglich durchzuhalten war Lou einfach viel zu stark für sie. Dann ließ das Mädchen locker bis sie nahe genug an seinen Kronjuwelen war und schlug mehrere Mal mit aller Kraft hinein. Lou ließ die Leine fallen und das Mädchen stürmte davon, doch sie kam nicht weit, denn Die Frau hatte schon nach der Leine gegriffen und zog das Mädchen zurück. Lou war auch schon wieder auf den Beinen und versetzte dem Teenager einen saftigen Kinnhaken, und dann noch einen Schlag und noch einen, er wollte nochmal zuschlagen, doch dann hielt ihn die Frau zurück: „Warte doch mal Lou, das wäre keine gute Idee. Nachher ist sie noch tot und es macht doch keinen Spaß mehr wenn sie nicht Schreien.“ Lou hatte noch immer die Hand erhoben und schnauzte dann aber die Frau an: „Wenn man sie nicht früh genug bricht erstechen sie einen irgendwann im Schlaf, also lass mich!“ Plötzlich ging das Licht aus und tauchte die in tiefe Dunkelheit. Dann ertönte eine Stimme, mit einem gefährlichen Unterton: „Lou, du solltest auf die Frau hören.“ Lou konnte im Dunkeln nichts sehen, aber spüren. Plötzlich bohrte sich großes Messer in seinen Wanst und seine Eingeweide klatschten auf den schmutzigen Boden. Die Red Eye wollte schreien, doch aus ihrer Kehle kam nur ein Glucksen. Der Wanderer hatte ihr mit einer fließenden Bewegung den Hals durchtrennt. Das Mädchen schmiegte sich instinktiv an ihren Retter, der dank seines Nachtsichtgerätes perfekt sehen konnte und dann seine Magnum zog, um den Gästen der Bar die immer noch ich wussten vor sich ging ein drittes Nasenloch zu verpassen. Vier Schüsse später ging auch schon das Notstromaggregat an und es standen nur noch Ned und der Barkeeper. Das Mädchen hielt sich an dem Wanderer fest, welcher beim ersten Lichtfunken bereist seine Nachtsichtgläser abgenommen hatte. Der Mann hatte seine Magnum auf die beiden Red Eyes gerichtet. „Wer bist du, was willst du, niedere Kreatur,“ schnaubte der Barkeeper verächtlich. Der Wanderer sagte: „Ich bin euer schlimmster Feind und ich will Rache!“ Dann gab er dem verstörten Mädchen die Magnum und wartete ab. Das Mädchen zitterte am ganzen Körper und Tränen liefen ihr über das zerschundene Gesicht, dann drückte es ab. Einmal, zweimal, dreimal und die letzten beiden Red Eyes gingen zu Boden. Das Mädchen sank auf die Knie und begann zu jammern: „Sie sind tot, alles die ich je liebte sind tot. Was soll ich nur tun.“ Der Wanderer reichte ihr seine Hand und sagte: „Nutze die Trauer und den Zorn und wandele sie eine Waffe gegen Red Eyes um. Ich werde es dich lehren, aber du musst mit mir kommen.“ Erst zögerte das Mädchen, doch dann nahm sie seine Hand und versuchte zu lächeln, es blieb bei einem Versuch. Sie wollten gerade die Bar verlassen, als sie ein stöhnen hörten. es kam von Lou: „Ihr wollt mich einfach so hier liegen lassen, so halbtot? Na los! Bringt es zu Ende tötet mich oder seid ihr nicht Manns genug dazu? Wie wäre es denn mit dir Kleine? Du musst mich doch hassen oder nicht?“ Der Wanderer spuckte nur verächtlich zu Boden und sagte: „Du wirst schon sterben, aber nicht durch uns, sondern durch…“ Da fiel schon wieder das Licht aus und diesmal endgültig. Ein lautes Heulen drang durch die Nacht, zu welchem sich immer mehr gesellten. Der Wanderer lachte rau auf: „Oh, da kommen sie schon. Sie wittern eure Schwäche.“ Lou lachte jetzt auch: „Du Idiot! Hast du vergessen, dass wir in einer Militärbasis sind und wir hier ausreichend Abwehrmaßnahmen haben.“ Der Wanderer beugte sein über Lou und brachte sein Gesicht ganz nahe über das des Red Eye und sagte: „Was denkst du warum ihr keinen Strom mehr habt?“ Da weiteten sich Lous rote Augen und begann um Hilfe zu rufen. Der Wanderer und das Mädchen rannten los je mehr sie Distanz zwischen sich und dem Militärstützpunkt brachten, desto mehr Schreie durchdrangen die Nacht. Das Mädchen meinte sogar Lous Schrei heraus zu hören, an dem Crescendo aus den Stimmen der Verdammten. Sie suchten Schutz in einem Felsvorsprung und warteten auf den Anbruch des neuen Tages. Das Mädchen beobachtete ihren Retter lange fing dann an zu reden. Die Worte platzten aus ihr heraus wie ein Wasserschwall. Sie erzählte von früher, wie Glücklich sie war und musste Zwischendrin immer wieder schluchzen, aber der Wanderer hörte einfach nur zu. Sie schloss ihren Monolog mit: „Mein Name ist Alison, aber Freunde dürfen mich Ali nennen.“ Sie reichte ihm ihre Hand und sagte: „Nennen sie mich Ali.“ Der Wanderer lächelte und sagte: „Und zu mir kannst du YURI sagen.“ „Was ist unser Ziel,“ fragte Ali. „Wir gehen nach EDEN,“ sagte Yuri und wies gen Norden. So waren die Tage in dieser RESIDENT WORLD. Für Yuri und Ali begann an diesem Tag eine Odysee, die sollte sie Scheitern den endgültigen Untergang der Menschheit heraufbeschwören.
  • [quote][i]Original von Christian Jung[/i] So bald es so warm wird, dass ich mich mit meinem Laptop unter den Kastanienbaum hocken kann, [/quote] Hast du jetzt im dicken Wintermantel unterm Kastanienbaum gehockt und das hier geschrieben? xD Naja, zählt ja nur das Ergebnis, und das ist gewohnt gut. Weiter so :thumb3:
  • [SIZE=3]RED RISING[/SIZE] Ich erinnere mich noch an den Tag als wäre es Gestern, obwohl es jetzt schon über zwei Jahre her ist rieche ich noch das Blut und höre die Schreie. Der Tag an dem die Menschheit unterging und ich alles verlor was ich je hatte. Es begann an einem Sonntagabend. Meine Frau Priscilla trug gerade das Abendessen auf und mein Sohn, Bruce, spielte sein Lieblingsspiel. Ich stand auf dem Balkon des Mehrfamilienhauses in dem wir lebten. Wir wohnten im dritten und höchsten Stock. Pro Stockwerk gab es vier Familien, alles gute Freunde. Dieser Tag begann so schön mit einer Radtour und sollte in sinnlosem Blutvergießen enden. Ich sah in den immer dunkler werdenden Himmel und sah etwas Wunderschönes am Himmel. Mehrere rote Lichter erstrahlten am Himmel und ließ es aussehen, als würde der Himmel bluten. Das traurige ist, selbst wenn wir schon damals, was das Licht bedeutet hätte, hätten wir nichts tun können. Ich rief Bruce und Priscilla zu mir. Dieser Anblick war einfach Atemberaubend schön und verging beinahe so schnell wie er begann. Priscilla und ich starrten uns einen Momentlang an und wollten uns dann, unter heftigstem Protest von Bruce, küssen. Unsere Lippen berührten sich fast, doch dann kam ihr ein ganzer Schwall Blut aus dem Mund geschossen. Mit weit aufgerissenen Augen zerrte sie an meiner Kleidung, während sie wie von Krämpfen geschüttelt zu Boden ging. Sie fiel auf den Rücken starrte mich noch immer entgeistert an. Bruce und ich waren natürlich gleich an ihrer Seite, doch wir konnten nichts mehr für sie tun. Bruce, der als standhafter Teenager nicht weinen wollte, konnte nicht anders als zu schluchzen. Mir ging es nicht anders, auch mir liefen heiße Tränen die Wange hinunter. Man konnte förmlich sehen wie das Leben aus ihr wich. Mit letzter Kraft stieß sie hervor: „Paul…bitte kümmere dich um Bruce. Bruce… pass ja auf, dass dein Vater keine Dummheiten macht.“ Bruce und ich konnten nichts erwidern, außer einem Nicken. Dann lächelte sie noch ein letztes Mal ganz flüchtig. Im nächsten Moment verloren ihre wunderschönen blauen Augen ihren Glanz und ihr starkes Herz hörte auf zu schlagen. Ich weiß nicht wie lange Bruce und ich bei Priscilla saßen, doch dann gingen plötzlich die Schreie. Die Schreie kamen aus der Nachbarwohnung, aus der von Karla, Jermaine und ihren Kindern Scott, Hanna und Janice. Bruce und ich rannten ohne zu Überlegen auf den Flur, der die Wohnungen miteinander verband. Ohne zu zögern stürmten Bruce und ich durch die Tür und sahen grauenvolles. Jermaine, der Vater, schlug immer wieder den Kopf seiner Frau auf den Boden seines Apartments. Scott saß an dem Fernseher und spielte an seiner Konsole, nur war das kein Controller den er da in den Händen hielt, sondern…eine menschliche Hand, die noch immer an den Controller geklammert waren. Ich bemerkte rosa Nagellack, wie die jüngste Tochter Janice ihn immer trug. Ich war immer noch starr vor Angst, besonders als ich Füße hinter dem Sofa hervor lugen sah, die in Blut getränkt waren. Nun bemerkte Jermaine uns und sah uns an. Er grinste breit und fauchte: „Na, wollt ihr nicht an unserem Spaß teil haben?“ Nun erhob sich auch Scott, immer noch mit dem Controller in der Hand, und fügte hinzu: „Komm schon Bruce spiel mit uns.“ Dann schrie Jermaine plötzlich und zeigte auf meinen Sohn und mich: „Ihr seid minderwertig und müsst dafür bezahlen!“ Er ließ den toten Körper seiner Frau los und griff nach einem nahegelegen Aschenbecher und warf ihn nach mir. Ich wurde am Kopf getroffen und taumelte aus dem Raum, dann sprang mein ehemaliger Freund, mit dem ich viele schöne Erinnerungen verknüpfte, an und warf mich zu Boden. Er lachte irre, als er begann mich zu erwürgen. Seine roten, ja roten Augen, funkelten irre. Ich weiß nicht, was erschreckender war, seine Augen oder sein irres Gelächter. Ich hatte keine Chance, seine Kräfte waren einfach überproportional groß, als wäre er ein Bodybuilder oder ähnliches. Zum Glück hatte Bruce genug Filme geguckt um zu wissen was man tun muss. Mit einem lauten krachen ließ er einen Blumentopf auf den Kopf von Jermaine hernieder sausen, was mir die Chance gab mich wegzurollen und aufzustehen. Wir wollten wegrennen, doch Jermaine stand schon wieder und Scott, Bruce bester Freund, hatte uns den Weg abgeschnitten, in der einen Hand hielt er noch immer den Controller, in der anderen ein großes Küchenmesser. Dann schrie jemand hinter uns: „Ducken!“ Bruce und ich kannten die Stimme, es war die des alten Vietnam Veterans Steven Grady, der kaum, dass wir uns geduckt hatten, eine Ladung Schrot in Jermaine pumpte, was ihn abermals zu Boden stieß. Dann folgte ein zweiter Schuss, der Scott den Schädel sprengte. Grady atmete tief durch und sagte: „Los, wir müssen weg hier. Die Leute fangen an durchzudrehen und gehen auf alle los, die keine roten Augen haben.“ Da der alte Grady im zweiten Stock wohnte fragte ich ihn: „Wie sieht es mit anderen Überlebenden aus.“ Er schüttelte den Kopf. Dann stellte ich ein Frage über deren Konsequenzen ich mir nicht im klaren war: „Was ist mit Amanda, ihrer Frau.“ Grady schluckte hart, dann sagte: „Da wo sie jetzt ist geht es ihr gut.“ Ich legte ihm meine Hand auf die Schulter und stammelte: „Ich… es tut mir leid.“ Grady winkte ab und meinte: „Wir müssen sofort raus hier, auf die offene Straße.“ Wir rannten so schnell wir nach Draußen. Als wir Draußen angelangt waren sah Jermaine von dem Balkon auf uns hinab und schrie: „Paul, Paul, bleib doch noch etwas. Ich habe dir noch nicht DIE GEDÄRME RAUSGERISSEN!“ Das klaffende loche in seiner Flanke schien ihn nicht zu behindern. Auf unserem Weg durch die Straßen von New Hampshire sahen wir ein wahres Bild der Verwüstung. Menschen mit roten Augen, die andere Menschen abschlachteten. In all dem Chaos flog tatsächlich ein Hubschrauber über uns hinweg. Dieser Helikopter hatte sogar Waffen. Viele der normalen Menschen bemerkten dies und schrien um Hilfe, doch der Helikopter flog einfach weiter, so weit, bis er am Horizont verschwand. Je weiter wir kamen, desto weniger Leichen und Sterbende begegneten uns, und desto mehr Leute wie wir schlossen sich uns. Wir rannten bis wir endlich die U-Bahn Station erreicht hatten. „Was tun wir hier,“ fragte ich voller Zweifel. Grady sagte: „Wir nutzen die Tunnel und gehen zu einem der geheimen Bunker des Präsidenten. Ein junge Frau stöhnte: „Das ist doch nicht ihr ernst.“ Ein junger Brillenträger schob seine Brille hoch und meinte: „Es gab da diese Verschwörungstheorien, dass es unter jeder größeren Hauptstadt einen geheimen Präsidentenbunker gibt, aber woher wissen sie davon Alterchen?“ Grady grinste: „Ich war mal ein Bodyguard von Bush Senior.“ Wir folgten Grady durch die dunklen gewunden Tunnel, bis hin zu dem letzten sicheren Hort, in dieser schrecklichen Welt. Kaum waren wir in dem hervorragend ausgestatteten Bunker angekommen, meldete sich auch schon das Funkgerät, welches nur mit den anderen Bunkern verbunden ist und über eine abhörsichere Leitung verfügte. Eine weibliche Stimme knisterte laut aus dem Funkgerät: „…Wiederhole hier spricht eine der letzten Überlebenden der B.S.A.A. Hier spricht Rebecca Chambers. Sind noch andere Überlebende hier?“ Dann wiederholte sich die schöne Stimme der Frau. Dann griff ich nach dem Hörer und antwortete. Es gab noch andere Überlebende, was die Hoffnung in mir weckte, dass die Menschheit doch noch nicht ganz am Ende war.
  • Nach langer Zeit geht es hier auch mal weiter. ^^ [SIZE=3]Leben über und unter der Hölle namens USA[/SIZE] Unter der Hölle namens USA: Paul griff nach dem Hörer und erwachte auch so gleich aus diesem Traum, den er nun schon hat seit New Hampshire fiel. Das erste was seine noch vom Schlaf verquollenen Augen wahrnahmen war die Betondecke des unterirdischen Schutzbunkers in dem er nun schon über zwei Jahr lebte. Paul Matthews richtete sich mit schweren Gliedern auf und betrachtet, wie jeden Morgen, das Fotoposter des Kätzchens, welches an einem Ast hing und einfach nur durchhalten sollte. Er hatte bei dem Bild immer wieder einen Anflug von Hoffnung, dass die Menschheit sich wieder erheben und diesem widerlichen Despoten Wesker in den Hintern treten würde. Dann ging er in sein zwei Quadratmeter großes Bad und begann sich fertig zu machen, er hatte mal wieder viel zu tun. Über der Hölle namens USA: Yuri und Ali schliefen gut und sicher, ohne weitere Zwischenfälle, da die Lobos sich die ganze Nacht am Fleisch der Red Eyes gütlich getan hatten. „Was tun wir als nächstes ,“ fragte Ali. Der Wanderer zeigte gen Norden und sagte: „Wir gehen nach Norden. Dort müssten wir eine unterirdische Siedlung finden in der du bleiben kannst.“ Ali verschränkte die Arme und schnaubte: „Ich will aber bei dir bleiben!“ Yuri legte ihr die Hand auf die Schulter und bettelte sie geradezu an: „Das geht nicht. Mein Leben ist viel zu gefährlich für dich. Ich habe eine Aufgabe, die mit meinem Tod endet. Das heißt du redest gerade mit einem Toten, der dich auf seiner Mission nicht gebrauchen kann. Du kannst ja noch nicht mal mit einer Schusswaffe umgehen.“ Plötzlich nahm Yuri hinter sich eine Bewegung wahr. Er drehte sich um und starrte einem Lobo direkt in die Augen. Das Monster war keine drei Meter mehr von ihm entfernt. Dann setzte das Vieh zum Sprung an. Während er nach seiner Waffe griff rügte er sich innerlich. Auf einmal hörte er lautes knallen. Es waren Schüsse. Yuri sah, wie sich mehrere Löcher in dem Gesicht des Lobos bildeten und es kurzerhand in eine breiige Masse verwandelte. Er drehte sich um und bemerkte wie Ali eine der Pistolen aus seinem Rucksack genommen. Der Wanderer grinste sie an und sagte: „Ok, vergessen wir das letztere, aber du kannst trotzdem nicht meine Mission mit mir zu Ende bringen.“ Ali nickte nur, da sie wusste es hat keinen Sinn mit ihm zu streiten, was aber nicht heißt, dass sie nachgab. Sie musste es nur geschickter angehen. Unter der Hölle namens USA: Bruce Matthews, Pauls Sohn, machte sich mit weiten Schritten auf den Weg zum „Speisesaal“. Der Raum erinnerte ihn stark an seine alte Schulcafeteria, mit dem gewaltigen Unterschied, dass der Raum unter der Erde war. Da sah er auch schon seine Freunde Hank und Natalie, die er erst seit der ganzen Scheiße hier kennt, das war aber auch das einzig Gute daran. Hank umarmte ihn und dann wurde er von Natalie geherzt. „Na wie geht es unserem besten Prügelknaben,“ feixte Hank. „Vermutlich genauso gut wie unserem drittbesten Schützen,“ erwiderte Bruce mit einem zwinkern. „Dieser verdammte Brownsteen,“ meckerte Hank mit einem lachen. „Was gibt´s denn heute feines,“ fragte Bruce mit einem grinsen. Natalie beugte sich so vor, dass Bruce in ihr Dekolleté sehen konnte und meinte: „Dasselbe wie jeden Tag.“ Hank hob die Gable und schrie: „Klöbschen!“ Dann brachen die Drei in schallendes Gelächter aus. Über der Hölle namens USA: Yuri und Ali bewegten sich bedächtig durch die verwüstete Umwelt, fernab von den zerklüfteten Straßen, welche sie zu guten Zielen machen würde, bis zu einem Schild auf dem in roter Farbe ein Gesicht mit Reißzähnen gemalt wurde. „Was bedeutet das,“ fragte Ali. Yuri lächelte kurz, dann sagte er: „ Man merkt echt, dass du komplett von der Außenwelt abgeschlossen warst. Das Zeichen setht für CARNS. Carns sind fleischfressende Mutanten, welche mal menschlich waren. Am Tag des Red Rising geschahen vier verschiedene Sachen mit den Leuten. Die meisten starben einfach. Die meisten der Überlebenden wurden zu Red Eyes, die anderen bleiben normal und ganz wenige, mutierten und wurden zu Mutanten. Man geht sogar davon aus, dass es einige gibt, die so stark sind Wesker, was aber nicht bestätigt ist.“ Er hielt kurz inne, damit Ali die Nachrichten erst mal verdauen konnte, dann fuhr er fort: „Sie vermehrten sich in den zwei Jahren rasant und gründeten mehrere primitive Dörfer. Übrigens bevor du fragst, wir nutzen rote Farbe, weil die Red Eyes aus irgendeinem uns unbekannten Grunde diese Farbe nicht wahrnehmen können, viele haben auch ihre Fähigkeit verloren zu lesen.“ Ali schluckte hart und machte sich mit Yuri auf dem Weg, bis sie zu einer alten Metallhütte kamen. „Zieh deine Waffe,“ befahl Yuri und zog seine selbst. Vorsichtig öffnete Yuri die Tür und ging hindurch, dicht gefolgt von Ali. Plötzlich sprang Jemand von der Seite Yuri an und schlug mit einem Eisenrohr zu. Mit einem grunzen wehrte Yuri den Schlag mit seinem Unterarm und richtete dann den Lauf seiner Waffe auf LUCIUS WHITE?
  • Wenn du Figuren nicht interessant findest solltest du mal meine ganzen anderen FanFics lesen, auf denen diese Geschichte aufbaut, wie z.B. AUF BRENNENDEN STRASSEN, WESKERS AUFSTIEG und NEW GENESIS. Für neue Leser ist es eben etwas schwer reinzukommen. ;)
  • geile FF habe bis jetzt alle ab ABS gelesen und bin von dem schreibstil und der story begeistert *indiehändeklatsch* :thumbs5:


    "Was waren das für Schüsse?"
    "Da war ne Überlebende."
    "Und ihr habt
    sie abgeknallt?!"

    "Die war nicht ganz dicht, die hat mich gebissen!"

  • 1. Danke! :thumb3: 2. Noch einmal an alle Neueinsteiger, die das ganze Ausmaß meines RE-Epos erleben wollen: Startet mit AUF BRENNENDEN STRASSEN, dann WESKERS AUFSTIEG gefolgt von PHÖNIX AUS DER ASCHE, dann kommt NEW GENESIS und schließlich RESIDENT WORLD. 3. Hier kommt das nächste Kapitel ganz frisch: [SIZE=3]Jugendsünden[/SIZE] Dem vermeintlichen Lucius White rann der Schweiß von der Stirn. Der junge Mann dem eine Pistole auf das Gesicht gehalten wurde konnte fast als der Erfinder des PALADIN VIRUS durchgehen, aber er war wesentlich jünger. Yuri bemerkte dies auch, obwohl er White nur von aus den Dossiers kennt, welche einige farbige Abbildungen enthielten. Da Yuri über ein fotographisches Gedächtnis verfügt, wusste er sogar noch Whites Maße, welcher ein Mann von stattlicher Größe war, aber dieser White der vor ihm stand war sogar kleiner als Yuri, welcher den „echten“ White um einen Kopf unterragen müsste. „Du bist nicht Lucius White! Wer bist du und was tust du hier,“ bedrängte Yuri den Mann, der noch immer das Eisenrohr umklammert hielt. Kaum hatte Yuri ausgesprochen ließ der junge Mann seine Waffe fallen und begann am ganzen Körper zu zittern. „Du kennst meinen Erzeuger,“ fragte der weißhaarige Mann. „Dein Erzeuger,“ fragte Yuri ungläubig, noch immer mit festen Griff um seine Blacktail. „Ja mein Erzeuger. Bist du taub! Und jetzt tu das Ding aus meinem Gesicht! Du bist offensichtlich kein Red Eye,“ schnaubte der Mann, dem fettige weiße Haarsträhnen ins Gesicht fiel, als er Yuri anfuhr. Nun war es an Yuri seine Waffe zu senken, doch er erhob sie gleich darauf, als Ali schrie. Er kümmerte sich gar nicht weiter um Whites Nachkommen, sondern hechtete den Gang entlang den Ali genommen hatte und wurde zum zweiten Mal innerhalb weniger Minuten überrascht. „Aaahhhhh! Ist der süß,“ schrie Ali. Yuri senkte seine Waffe und musste grinsen. Ali saß neben einer Frau mit schwarzem Haar und hielt einen kleinen Jungen, der wahrscheinlich zwei oder drei Jahre alt war, in den Armen und lächelte ihn unentwegt an. Der Junge hatte schwarzes Haar, das von weißen Strähnen durchzogen wurde. Das kann doch nur sein Sohn sein, dachte Yuri. Wie aufs Stichwort polterte der Mann mit dem Eisenrohr in seiner Hand in den Raum und schrie: „LASST MEINEN SOHN IN RUHE!“ Der Sohn des Weißhaarigen begann natürlich sofort zu weinen, so dass seine Mutter ihn von Ali nahm und sanft hin und her schaukelte. Der Junge begann sich zu beruhigen und sein Vater erhob die Stimme: „Verschwindet von hier! Ihr habt meinen Sohn zum Weinen gebracht!“ Nun sagte auch zum ersten Mal die Mutter etwas: „Lucian. Jetzt reiß dich zusammen und sei nett zu unseren Gästen.“ Lucian nickte und deutete Yuri sich hinzusetzen. Yuri und Ali teilten ihre Rationen mit ihren Gastgebern, während Lucian ihnen seine Lebensgeschichte erzählte: „Ich wurde tatsächlich von Lucius White gezeugt. Es war mal wieder ein Abend in seiner Jugend, als er so berauscht von seinem Erfolg war, dass er eine Frau…meine Mutter schändete. Natürlich wurde sie schwanger, brachte es aber nicht übers Herz mich…nicht zu behalten. Meine Mutter hatte von vornerein reinen Tisch gemacht und mir erzählt wer mein Erzeuger sei. Ich hasste ihn mit jeder Faser meines Körpers und wollte ihn nicht kennenlernen, doch dann wurde Mutter schwer krank. Wir waren arm und hatten kaum Geld um vernünftig zu Leben, geschweige denn die teure Behandlung und die Medikamente zu bezahlen,“ Lucian hielt kurz inne. „Also bist du zu deinem Vater gegangen richtig,“ fragte Ali einfühlsam und wollte ihm die Hand reichen, doch Lucian schlug sie einfach fort. „Es war an der Zeit meinem Vater einen Besuch abzustatten. Ich, ein dreizehnjähriger Junge mit weißem Haar, wurde direkt in sein Büro gelassen. Er hatte mich anscheinend erwartet. Als ich im Raum ankam war er allerdings nicht allein, sondern hatte noch eine Unterredung mit einem unheimlichen Mann, einem Mann mit blonden Haaren und einer Sonnenbrille. Mein Erzeuger schrie ihn nochmal an, dann verließ er den Raum und sah mich kurz an. Dieser kurze Blick weckte die nackte Angst in mir und ich wäre fast umgekehrt, doch dann waren die Türen bereits zu und ich war mit Lucius White allein. Ich hatte ein langes Gespräch mit ihm in dessen Verlauf mir klar wurde, dass mein Erzeuger die Erkrankung meiner Mutter ausgelöst hatte, durch den Fluch den er in seinem Blut trägt, dem PALADIN VIRUS. Anscheinend war das meiste des Virus in dem Körper meiner Mutter geblieben und machte sie unheilbar krank. Auf mich hatte das Virus keine Auswirkung wie der Bluttest erwies. White versuchte alles um meine Mutter zu retten, aber letztendlich stelle sich heraus, dass sie nur ein Versuchskaninchen für ihn war. Ich fackelte ein Labor ab und floh aufs Land wo ich Maria, die Mutter meines Sohnes kennenlernte. Wir lebten glücklich Zusammen, heirateten und Gründeten eine Familie. Nur ein Jahr nach JAKOBs Geburt begann das RED RISING“, beendete er seine Erzählung und lächelte seinen Sohn an. Plötzlich flog eine Granate in den Raum.