Was zeichnet den Horror im klassischen RE aus?

  • RE hat sich gewandelt, vom Survival-Horror zur Terror-Action. Viele sehnen sich den Horror der alten Teile zurück. Aber...woher kam eigentlich das Horror-Feeling? RE ist nicht so düster wie z.B. Silent Hill oder Projekt Zero und die Schockeffekte beschränken sich eig. auf das "überrascht angegriffen werden". Also, was hat den nun den Horror ausgemacht? Weshalb haben uns die alten Teile Angst eingejagt? (Meine Meinung dazu poste ich später ;))
  • Also: Punkt eins: Die Musik und die Geräusche der Monster. Punkt zwei: Die hohe Sterblichkeit des eigenen Charas. Punkt drei: Die geringen Ressourccen die man im Spiel selbst hat. Punkt vier: Die Monster sind selbst heute noch gruselig. Punkt fünf: Man war ständig alliene und irgendwie doch nicht.^^ Punkt sechs: Die ganze enorme Atmosphäre, inklusive Schockeffekte. Punkt sieben: Die einzigartige und realistische Story, die die Angst weckt, dass so etwas wirklich geshehen könnte. Man stolpert ja so langsam rein und ist dann, zumindest ich war es, schockiert. Das hat für mich die alten, guten Teile einzigartig gemacht.
  • Also ich finde die Kamera macht viel aus man sieht nicht was um der ecke passiert oder auf einen zu kommt,man hört nur schritte oder geräusche die erahnen lassen was sich dahinter verbirgt. Dann auch die Zombies(ich liebe Zombies) die sich zwar langsam nähern aber man trotzdem schiss bekommt. Man schiesst und schiesst und sie kommen trotzdem immer näher. Nicht so wie in den neuen teilen wo man mit headshots kurzen prozess machen kann. Und damals war ich schneller zu erschrecken ^^ war eben noch jung ;).
  • Da fallen mir Spontan die [B]Türen[/B] ein! Dieses überbrücken der Ladezeiten wenn man einen Raum betritt, war einfach super und hat mehr Spannung aufgebaut. Mir kam Anfangs einfach immer die Frage auf: "Was ist jetzt wohl dahinter?" Des weiteren war die [B]Kameraperspektive[/B] oft "gruslig" (in mehrfacher Hinsicht). Es gab einfach stellen, bei denen man nicht in den Raum hineinsehen konnte, sondern einfach nur den Charakter von vorne betrachtet hat. Dadurch wußte man nicht, was einen erwartet. Gehört für mich also auch zum Horror der alten Teile dazu. Der [B]Sound[/B] war auch nicht ohne, sicher nicht so gelungen wie bei Silent Hill, aber dennoch gruslig. Das und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, haben für mich den Horror in den alten Resident Evil Teilen ausgemacht.
  • Die fest positionierte Kamera sowie die Ladezeiten in Form von öffnenden Türen/herauf- bzw. herabsteigenden Treppen. Außerdem die Soundkulisse. Wenn ich das das Stöhnen sowie das schmatzende Gelaufe der Zombies denke, wird mir schon wieder ganz anders. :D Wird Zeit, eine Runde RE1 zu zocken. :D
  • die starre kamera hat den ohnehin schon durch munitionsmangel gebeutelten charakter noch mehr eingeschränkt. die musik, die teilweise nur im hintergrund dahinplätscherte um plötzlich ein neues monster aus der hölle zu präsentieren. nicht zu vergessen das tolle monsterdesign. DAS ist re at its best! :thumb3:

    Non enim possunt una in civitate multi rem ac fortunas amittere, ut non plures secum in eandem trahant calamitatem.
    Cic. imp. Cn. Pomp. 18


    ὦ ξεῖν ἀγγέλλειν Λακεδαιμονίοις ὅτι τῇδε
    κείμεθα τοῖς 'κείνων ῥῆμασι πειθόμενοι.

  • Für mich am meisten Horror hat RE1 auf der PSX. 1) Die Musik und die Hintergrundgeräusche sind auf die Locations gut abgestimmt, die Musik lässt eine Spannung im Spiel entstehen. 2) RE1 war damals Neuland so wie es vorher noch nie da war als Game. Der ganze Vorspann von RE1 war sehr realistisch gestaltet und ließ immer die Frage offen "Was steckt hinter all dem bloß?" Im Laufe des Spieles wurde man immer mit weiteren Informationen gefüttert, die Spannung stieg ständig. 3) Die Art der Gegner und wie sie auftauchten im Spiel waren für mich auch meistens Horror! Hunde die plötzlich durchs Fenster sprangen, das Auftauchen der Riesenschlange, und nicht zu vergessen die Hunter die mir mit Sicherheit am meisten Schrecken eingejagt haben! 4) Der Ort der Handlung im Herrenhaus, dann in den Schlafräumen, in Kellern, in unterirdischen Gängen und zum Schluss im Labor. Man war die meiste Zeit alleine unterwegs und in jedem neuen Raum konnte ein Gegner irgendwo warten! Von Spielanfang an ist klar das keiner der Teammitglieder weiss was sich hier im Herrenhaus befindet, es ist nicht so wie zb. im RPD in RE2, wo man schon von Anfang an wusste das es sich hier um eine normale Einrichtugn handelt! 5) Die fixierte Kameraperspektive mit den vorgerenterten Hintergründen. Hat was an sich, da man sich immer vorantasten musste in einem neuen Raum um auch wirklich sicher zu gehen das keine Bedrohung dort lauert! Man war immer gespannt darauf was einen erwartet wenn die Kameraperspektive plötzlich umschwenkt. Das alles macht in meinen Augen den Horror aus. mfg
  • Für mch war es eindeutig die feste Kamera, weil man oft nicht den gesamten Raum einblicken konnte und so sich nie sicher war was in der nächsten Perspektive kam. Die Ladezeiten mit den Türen, die waren auch einfach genial, weil man sich dort schon ausmahlen konnte was einen erwartet. Der Sound war auch wichtig, man konnte den Zombie noch nicht sehen und doch hat man ihn schon gehört, wodurch man immer vorsichtig in den nächsten Bildschim gegangen ist. Das heutige Gameplay, vor allem der RE Teile ist damit einfach nicht mehr zu vergleichen, deswegen reizt es mich wahrscheinlich auch nciht mehr so.
  • Naja da muß ich mich auch nochmal zu Wort melden 8-) . Für mich gesehen,war es ganz klar die Umgebung. Speziell im ersten Teil,das man als Schauplatz ein großes morbides altes Herrenhaus genommen hat.Das muß man sich mal vorstellen,du schleichst alleine in so einem Haus rum, findest nach und nach deine Kameraden tot auf, oder fast im sterben.Diese bedrückende Stille und morbide Musik.Und immer die Angst im Rücken, das was aus dem dunkeln sich sofort auf dich stürzt(man bin ich gesprungen als die Köter durch die Fenster gesprungen sind im Gang (RE1) ).Irgendwie vermiss diese Grundstruktur wie es im ersten Teil war.Die alten Teile ,und damit meine ich Teil 1 und 2 waren einfach Schockierender.
  • Stimmt, Teil 3, CV und Zero waren irgendwie schon wieder Routine, obwohl ich Zero auf Grund der Locations auch noch sehr gruselig fand(in einem fahrenden Zug mit Zombies, mit Abteilen voller Leichen, von denen jede Jederzeit aufstehen könnten und auch tun^^). Was ich auch echt toll am REmake fand, war die Inszenierung der Neptunes. Besser geht es einfach nicht.^^
  • Ich denke auch, dass die Türen speziell im ersten Teil eine Menge an "Angst" hervorgebacht haben. Eben so, wie Stef es auch erwähnt hat. Man wusste nie, was sich im nächsten Raum befand. Noch bevor die Tür überhaupt geöffnet war, hörte man Geräusche (zB. einen lauten Motor, unheimliche Musik, etc.). Einfach diese Ahnungslosigkeit. Das Feeling ist zB. in RE5 absolut nicht mehr vorhanden. Auch die Musik spielt ne verdammt wichtige Rolle. Ist immer toll, wenn ein Musikstück zur Umgebung passt und etwas bedrückend und gruselig wirkt. Und wie auch schon genannt die Kamera, die "fest" ist. Dessen Perspektive sich nicht ändern lässt. Man konnte einach nicht um die Ecke sehen ... ich erinnere mich noch gut an einige Stellen, an denen ich schon das Schlurfen und das Stöhnen eines Zombies gehört habe, und ich mir fast in die Hosen gepullert hab, weil ich nicht wusste, wieviele es sind, wo sie stehen usw... :laugh1: Ich vermisse den Horror schon ... aber immer die Routineschiene nehme wird auch irgendwann langweilig, deswegen seh ich die "Entwicklung" der Games nicht so eng wie manch andere.
  • Bei RE3 kam der Horror definitv durch Nemesis. Vorallem deim ersten Durchgang hab ich immer gebangt und gehofft, das dieser Kerl nicht auftaucht. Und omg, wie bin ixh erschrocken, als mir der Kerl in den nächsten Raum nachgelaufen ist! :8o: Das Stadt-Szenario von RE3 hatte auch einiges für sich, da man noch schlechter abschätzen konnte, was einen hiter der nächsten Tür erwarten könnte. Die Outbreak-Teile haben auch gute Schock-Effekte, die Teils sogar zufallsbedingt sind, so das man sich nicht so auf sie einstellen kann. Hier ein Schrei aus der Ferne, da ein Vogel der durch ein Fenster bricht... Auch das Verfolger-System findet sich in Outbreak wieder. In File 1 durch den Leech Man im Krankenhaus, der jederzeit und in jedem Zimmer plötzlich aus dem Luftschacht gesprungen kommen kann. In File 2 übernimmt der Axtmörder im Waldkrankenhaus diesen Part, der auch überall auftauchen kann wo er will. Man will eine Tür öffnen, die jedoch plötzlich von der anderen Seite wuchtig aufgekickt wird und den Axtschwinger herein lässt. Einfach herrlich. Solche kleinen Überraschungen und das Vorantasten ins Ungewisse - das ist meiner Meinung nach RE-Horror pur.
  • - Musik samt den geräuschen der Monster, dieses komische schmatz geräusch wenn Birkins Auge sich bewegt / auf und zu geht.. yeha! XD - Kamera, muss man noch viel zu sagen? - Der Ort, am liebsten Labors dreckig bzw, verwüstet oder sowas mit Leichen und Blut an den Wänden. - Munition mangel und wenig Waffen. Zu viel des guten in RE5.. In Teil 4 ging es fand Ich noch - Coole Charakter und Gegner, gut Irving und Saddler fand Ich auch toll und aus denen hätte sicherlich mehr gemacht werden können (wenn die Entwickler sich mühe gegeben hätten!) Aber die alten sind besser. ..Ich hasse Irons, dieser sack ey :D Oder die ach so nebensächlichen Nebencharaktere kommen eher zu geltung. S.T.A.R.S, Annette... :pfeif4: - Nicht viel Tragen könnenl (und Itemboxen). So muss man zweimal nachdenken was man mitnimmt und was nicht. ...Verdammt ich wollt eben Intimboxen schreiben :laugh1: - VIRUS!
  • Naja is zwar schon öfter erwähnt wurden, aber für mich war auch ein ganz wichtiger Faktor: die Türen Das war immer ein Wechselbad der Gefühle. Hab immer gedacht: "OMG ich will gar nicht wissen was da hinter ist....obwohl Doch ich will es unbedingt wissen...andererseits, is bestimmt was Schlechtes...Verdammt hätte ich lieber nicht auf machen sollen." Lang genug waren die Animationen für solche Gedankengänge ja ;) Auch wichtig: die Musik...was ich aber noch schlimmer fand >> keine Musik...hielt ich immer für n schlechtes Zeichen Naja und halt das unerwartete, wenn plötzlich ein Vieh vor einem stand das man noch nicht kannte. Da dachte man: " Wtf is das denn? Hau ab." Erinnere mich da auch ans Remake, als der erste Crimson Head auf mich zugerannt kam (wusste vorher nix von denen), war total perplex. Hatte ich nicht mit gerechnet, dass da son Freizeit-Sprinter angedackelt kommt.
  • was auch ganz wichtig ist: DAS SPEICHERSYSTEM. keine blöden checkpoints wie in re 5, sondern knallhartes farbband einteilen (besonders, wenn man das game zum ersten mal zockte und dessen länge nur schwer einzuschätzen war)!

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  • Also für mich war es immer ein gelungenes zusammenspiel von all dem, was bisher schon so genannt wurde. Und eben dieses Zusammenspiel hat für mich auch den Wiederspielwert mit ausgemacht.... Wie oft hab ich früher am Anfang eines Ganges gestanden, mit gezogener Waffe und gespannt auf die Zombiegeräusche gelauscht... und wie oft hab ich ziemlich lange dagestanden, weil ich einfach Schiss hatte, in den Gang rein -und damit dem Zombie direkt in die verfaulten Arme- zu laufen. :smiliee: Heute steh ich zwar nicht mehr ewig da rum und warte drauf, das Mr. Zombie mir quasi vor die Flinte läuft, aber die Anspannung bleibt. Es sind die runtergekommenen, versifften Orte, die man besucht, die passende Musik dazu (auch wenn die von SH besser ist... die von RE ist schon wirklich klasse und passend!) und was für mich persönlich noch wirklich einen nicht zu unterschätzenden Punkt ausmacht: Die Gegner waren größtenteils menschlich. Zombies und Licker sowieso. Bei den Huntern kann man es auch noch erkennen... die Tyrants... ...selbst vor dem popligsten Zombie hab ich mich immer mehr gegruselt, als vor allen eindeutig nicht-menschlichen Gegnern zusammen. Die Ivys haben mir nie wirklich Angst eingejagt. Okay, die Cerberi waren für Schockmomente echt gut und als Hundeliebhaberin und fand ich die dann auch noch recht fies aber bei den "humanoiden" Gegnern kommt imo noch irgendwie dieses "Das könntest du sein!"-Gefühl dazu. Bei den Plagas-infizierten in Teil 4 und 5 kommt das irgendwie nicht ganz so an. Zuerst sehen sie noch [I]zu[/I] menschlich auch und wenn der Plaga aus dem Kopf platzt ist es ein wenig zu sehr Splatter für meinen Geschmack.
  • [quote][i]Original von AngelS Wesker[/i] Also für mich war es immer ein gelungenes zusammenspiel von all dem, was bisher schon so genannt wurde. Und eben dieses Zusammenspiel hat für mich auch den Wiederspielwert mit ausgemacht.... Wie oft hab ich früher am Anfang eines Ganges gestanden, mit gezogener Waffe und gespannt auf die Zombiegeräusche gelauscht... und wie oft hab ich ziemlich lange dagestanden, weil ich einfach Schiss hatte, in den Gang rein -und damit dem Zombie direkt in die verfaulten Arme- zu laufen. :smiliee: Heute steh ich zwar nicht mehr ewig da rum und warte drauf, das Mr. Zombie mir quasi vor die Flinte läuft, aber die Anspannung bleibt. Es sind die runtergekommenen, versifften Orte, die man besucht, die passende Musik dazu (auch wenn die von SH besser ist... die von RE ist schon wirklich klasse und passend!) und was für mich persönlich noch wirklich einen nicht zu unterschätzenden Punkt ausmacht: Die Gegner waren größtenteils menschlich. Zombies und Licker sowieso. Bei den Huntern kann man es auch noch erkennen... die Tyrants... ...selbst vor dem popligsten Zombie hab ich mich immer mehr gegruselt, als vor allen eindeutig nicht-menschlichen Gegnern zusammen. Die Ivys haben mir nie wirklich Angst eingejagt. Okay, die Cerberi waren für Schockmomente echt gut und als Hundeliebhaberin und fand ich die dann auch noch recht fies aber bei den "humanoiden" Gegnern kommt imo noch irgendwie dieses "Das könntest du sein!"-Gefühl dazu. Bei den Plagas-infizierten in Teil 4 und 5 kommt das irgendwie nicht ganz so an. Zuerst sehen sie noch [I]zu[/I] menschlich auch und wenn der Plaga aus dem Kopf platzt ist es ein wenig zu sehr Splatter für meinen Geschmack.[/quote] jap seh ich genauso. humanoide wesen haben immer noch einen hauch realismus. diese ganze neue re4/5 scheisse mit all seinen tentakeln und armen ist einfach shit dagegen! EDIT: und diese ganzen tentakel machen sie einfach nicht gruseliger. genauso, dass die monster immer größer werden müssen! das alles macht sie aber keinen deut gruseliger...

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    Einmal editiert, zuletzt von albert wesker ()

  • ganz wichtig ist auch die dichte und atmosphärische story...gerade in re4 und re5 hat man gesehen, wie sehr das auch den allgemeinen spielspaß beeinflusst!

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