Nemesiskinder

  • Nachdem meine erste FF geschlossen wurde- dank dir nochmals T- präsentiere ich euch nun die neue und verbesserte Version von [B]Nemesiskinder[/B] ! Alles beginnt damit das einer der Männer die Leon S. Kennedy von STRATCOM zur C.I.A. gebracht haben, ermordet wird als dieser mit einem Affenzahn über den Highway brettert und dabei eine folgenschwere Nachricht auf Leons Mailbox hinterlässt. Der Mann, offenbar in Todesangst, erzählt Leon das bereits drei Jahre nach seinem Eintritt in die C.I.A, Sherry Birkin wieder an Umbrella ausgehändigt wurde- um einen weiteren Ausbruch zu verhindern der im Falle einer Nichtaushändigung angedroht wurde. Leon selbst aber wurde über diese Aktion im dunkeln gelassen während man ihm versicherte, Sherry Birkin befände sich längst unter neuem Namen und einer neuen Familie in Sicherheit durch den C.I.A . Kurz vor seinem ´offiziellem Unfalltod´ gibt der Mann Leon noch Namen von den Personen mit die offenbar daran beteiligt waren und die verhinderten das Leon etwas von der Sache erfuhr. Einer von den Männern ist ein Gouverneur, mit dem Leon heftig vor aller Augen zu streiten beginnt und ihm schwört das er ihn umbringen wird wenn er ihm das nächste Mal über den Weg laufen sollte. Dummerweise sind das genau die Worte die Leon zum Verhängnis werden als er aus den Nachrichten erfährt, dass eben dieser Gouverneur von einem Mann ermordet wurde, der haargenau so aussieht wie er selbst. Nachdem ein weiterer Mord vor laufender Kamera geschieht, sieht die halbe Welt in das Gesicht das genau zu Leon gehören könnte, es aber nicht ist und nun alles daran setzen muss um seine Unschuld zu beweisen und herauszufinden was es mit dem Mann auf sich hat, der genauso aussieht wie er selbst. Viel Spaß beim Lesen Freunde- besonders dir Chris! *dichknuddel*
  • XD Hey! Zombies sind bei mir Pflichtprogramm!! Die msüsen einfach rein, sonst verdient die Geschichte den Namen "Resident Evil" nicht ^^ Aber ich werde mir extra Mühe für dich geben^^ Und ich bau sogar Wesker ein, ich glaube zwar nicht das ich ihn so gut hinbekommen werde wie du, aber ein Versuch ist es alle mal Wert. Den Titel als "Bester Bösewicht" hat er sich ja verdient^^ *Weskeeinleckerligib*
  • @leo: Vielen Dank! *verbeug* Ich werde mir große Mühe geben dich nicht zu enttäuschen! Vielen Dank! Aber ich wage es zu bezweifeln TT.TT Ihr seid richtige Fans von Wesker-sama und ich benutze ihn nur als einen Fiesling <. er m mir vergeben sollte ich ihn nicht so hinbekommen... hoffe ihr habt alles nichts gegen angela miller sie bekommt auch eine gro rolle... okay chris.. du willst person dabei haben werde sehen was sich machen l>
  • Danke, danke Chicky-san.^^ Wesker ist bei mir ja eigentlich auch böse, aber ich schreibe eben auch viel ausseiner bzw. Angelas Sicht, weil ich Wesker sehr Facettenreich finde. Du machst das schon. Gegen Angela habe ich nichts. Bin gespannt ob sie mit Leon wieder "tauchen" geht. :laugh1:
  • Hhmm... Ich weiß nicht... Böse Typen verzeihen das einem nie so leicht. Ich sehe mich schon bei ResidentEvil5 an Wesker verzweifeln weil er es mir so übel nimmt was ich aus ihm gemacht habe. Wollen wir wetten das der Typ an die Scheibe klopft und mir an den Kragen will? *sichhinterdirversteck* ich hab angst.... *zitter* Wesker soll im Fernseher bleiben.. Könnte bitte jemand unter meinem Bett nachsehen?
  • Na dann freue ich mich auch mal schon drauf, das neues von dir lesen zu können :) Und mach dir keine Sorgen, hier wird keiner gesteinigt, nur weil er/sie Wesker in einer Geschichte nicht perfekt getroffen hat. Allerdings geteert und gefedert... :laugh1:
  • Uhh.. Leo, cooles AvatarBildchen! Jacko macht tolle Mucke für meine Öhrchen ^^ Hier also präsentiere ich den ersten Teil meiner (überarbeiteten) neuen FF; Nemesiskinder Kapitel 1 Weihnachten. Weihnachten, der 24. Dezember um halb fünf am Nachmittag. Weihnachten, der 24. Dezember um halb fünf am Nachmittag und draußen schneite es als wolle es nie wieder aufhören. Normalerweise wäre das eine Tatsache über die sich jeder Christmas-Junkee freuen würde, nicht so der Mann der am Washington Dulles International Airport auf einem der zahlreichen und unbequemen Plastikhockern saß, mit nicht mehr als einem Wanderrucksack neben sich stehen hatte und auf seinen Flug wartete. Leider konnte auch das Flughafenpersonal nicht zaubern und so mussten sich die Personen die auf ihre Flüge warteten gedulden, bis eine in dem Lärm kaum zu verstehende Stimme ihnen mitteilte, dass ihr Flugzeug nun für sie bereit stand. Nur das das nicht immer gleich hieß, dass man auch sofort starten würde. Der Schneesturm der draußen tobte hatte heute schon so manchem wartendem Passagier einen Strich durch die Rechnung gemacht und für manch einen am Flughafen floss mit jeder Minute die er weiter warten musste, eine weitere Chance sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken weiter durch die Finger. Nicht das er etwas besonderes vorgehabt oder erwartet hätte von seinem Leben. Nach so vielen Jahren des Abmühens und der Entbehrungen hatte der wartende Mann mit den kurz geschnittenen aschblonden Haaren, nur erwartet das man seine erbrachten Leistungen etwas mehr würdigen würde als wie es bisher der Fall gewesen war. Wie oft hatte er seinen Kopf für die Fehler anderer hingehalten? Wie oft hatte er seinem Land tapfer gedient ohne dafür mehr als einen Arschtritt zu erwarten aber im Grunde wenigstens auf einen kalten Händedruck und einem schlichtem „Danke.“ erhofft? Wie oft hatte er Kugeln abgefangen die eigentlich für irgendwelche Staatsoberhäupter gedacht waren und wäre fast an den Schussverletzungen draufgegangen? Noch heute schmerzte ihm die Schusswunde die ihm ein Attentäter verpasst hatte. als dieser einen fetten, großmäuligen Senator umnieten wollte – wobei Rückblickend Leon S. Kennedy durchaus nachvollziehen konnte warum der Mann den Senator um jeden Preis hatte tot sehen wollen- laut ausgesprochen hatte er das nicht. Leon war kein gehässiger Mensch, war er noch nie und wahrscheinlich würde er das auch nie wirklich sein können. Er dachte sich seinen Teil nur und versuchte dann den Rest seiner Zeit damit zu verbringen seinen Job gut zu erledigen wie man es von ihm erwartete. Auch das war so eine verdammte Angewohnheit die man ihm eingebläut hatte und die er in all den Jahren die er dem Staate mit seinem Leben gedient hatte, nicht mehr hatte ablegen können. Leon war eben ein waschechter Patriot dem seine Fahne und sein Vaterland lieb und teuer war. Der klassische, amerikanische Bürger, denkt sich Leon dabei kurz und streift sich ein paar seiner Haarsträhnen zurück die ihm ins Gesicht gefallen sind. Um ihn herum herrscht munteres Treiben und unzählige Menschenmassen ziehen an ihm vorüber ohne auch nur die geringste Notiz zu nehmen. „Ein Glück für sie.“ Seufzt Leons innere Stimme die ihn schon die letzten Tage so oft begleitet hat und ihm auch dieses Mal beisteht als er fast schon mitleidig den anderen Fluggästen dabei zusieht wie sie ihren Geschäften nachgehen, sich miteinander unterhalten und nicht wirklich etwas von dem mitzubekommen scheinen was draußen vor sich geht. Der Schneesturm ist immer schlimmer gewordne und nun erkennt man kaum noch die Flugzeuge die draußen landen und wieder abheben. Kaum zu glauben aber der Wetterdienst hatte nicht gelogen und schon bald würde Washington sowie andere Teile der Stadt weißen Weihnachten entgegen sehen. Leon Kennedy hatte aber keine Zeit sich über Geschenke, Weihnachtsbäume und Familienbesuche den Kopf zu zerbrechen. Er musste schnellstens verschwinden solange er keine weitere Kugel abbekommen wollte. Verdrießlich drückte er sich die schmerzende Seite und hofft das der Verband noch eine Weile so halten wird. Seine eigenen medizinischen Fähigkeiten hatten ausgereicht, damit er die Kugel selbst entfernen konnte die ihm von einem seiner ehemaligen Kollegen verpasst worden war. „War bestimmt Jerrod, dass blinde Arschloch! Kann eigentlich nur er gewesen sein, sie mies zielt nur unser Maulwurf.“ beißt sich Leon in Gedanken auf die Zunge als die Verletzung an seinem Körper ihn daran erinnert das er eigentlich in ein Krankenhaus gehört. Mit Sicherheit hat man längst die Kugel in seinem Waschbecken gefunden die er nicht mehr loswerden konnte weil er sie im Schmerzrausch vergessen hatte. Noch immer peitschten ab und an wahnsinnige Schmerzen durch seinen Körper und behinderten ihn förmlich normale Bewegungen auszuführen. Gehen war eine Tortur und nur nach etlichen, grauenhaften Momenten in denen er sich die Lippen und die Zungen blutig gebissen hatte um nicht laut aufzubrüllen, hatte er es schließlich geschafft sich so hinzusetzen das er nicht schon wieder Tränen in den Augen hatte. „Wenn ich Jerrod das nächste Mal sehe bringe ich ihn um... Nein! Besser! Ich jag IHM mal eine Kugel dorthin wo´s wehtut, wollen doch mal sehen wie er das findet!“ Dabei hatte alles so gut angefangen für den Agenten des Secret Service und fast schon hatte er wieder so etwas wie vorweihnachtliche Freude empfunden wenn er überlegte mit wem er die lauschigen Weihnachtstage hätte verbringen können. Erwartet hatte er es nicht so eine Einladung zu erhalten aber letzten Endes hatte er sie dann doch angenommen. Angela Miller war eine nette und nicht minder hübsche Frau in der Blüte ihres Lebens und immerhin nur zwei Jahre jünger als Leon selbst. Noch dazu hatten sie sich schon einige Male getroffen, zugegeben, diese Treffen waren eher beruflicher Natur gewesen aber wenn sogar Männern wie Kevin Ryman, der mit Leon zusammen arbeitete, auffiel, dass da etwas zwischen ihnen war das man locker als ´platonische Freundschaft´ beziehen konnte, musste da ja was dran sein. Er mochte Angela, keine Frage. Sie war charmant, konnte wenn sie wollte auch witzig werden und näher betrachtet wäre sie auch der Typ Frau mit dem man über der Gründung einer eigenen kleinen Familie nachdenken konnte ohne wirklich rot werden zu müssen. Trotzdem hatte es Leons Arbeit (oder nach Kevin Rymans eigener Aussage nach, Leons Verklemmtheit) nicht wirklich zugelassen das aus beginnender Freundschaft und großem Respekt mehr wurde. Das aber änderte sich als ein (sich in seinen Kompetenzen und Zuständigkeitsbereich etwas überschätzender) Kevin Ryman den Terminplan seines jüngeren Arbeitskollegen gesichtet hatte, und feststellen musste, dass fast jeder Tag irgendwem verschrieben war nur eben die Tage die dem Fest der Liebe galten, leer geblieben waren. „Willst du mich Verkackeiern?“ Fragte Kevin und wedelte mit dem schwarzen Büchlein vor Leons Nase herum. „Erzähl mir nicht das Ingrid Recht hat und du nicht mal an den Weihnachtsfeiertagen den Agenten im Büro liegen lässt?“ Welcher Agent wird wo stehen gelassen? Versuchte Leon seine Gedanken zu ordnen und hatte Kevin eine Weile lang nur skeptisch angesehen, als verstünde er nicht warum Kevin hier so einen Aufstand machte. „Sorry Kevin aber was hast du bitte gesagt?“ Fragte Leon noch mal nach der mit seinen Synopsen nicht hinterher kam, was Kevin selbst nur aufseufzen ließ. Schließlich nahm Kevin doch noch einmal einen Versuch und hielt Leon die Blätter die für den 24. datiert waren und keinerlei Eintragungen enthielten direkt unter die Nase. „Das meine ich!“ „Das sind Kalenderblätter, Kevin. Manche Menschen brauchen das damit sie ihre Termine nicht vergessen, solltest du dir übrigens auch mal zulegen, so oft wie du Termine verschläfst.“ Meinte Leon dann dazu nur trocken und nahm Kevin das Buch wieder aus den Händen und legte es zurück neben seinen anderen Schreibtischutensilien. „Was ein Kalender ist weiß ich auch Leon, besten Dank!“ meckerte Kevin wütend zurück. „Ich will nur wissen warum du Gott und die Welt da drinnen stehen hast, aber nichts an Weihnachten unternimmst. Bist du so gesellschaftlich verarmt das keiner mehr seinen Truthahn mit dir teilen will?“ Darauf bekam Kevin einen giftigen Blick der in der Lage gewesen wäre Granit zu schmelzen. Sichtlich eingeschüchtert hob Kevin die Arme und versuchte Leon zu beruhigen der einen verdammt angepissten Eindruck auf ihn machte. „Beruhig dich wieder Mann! War doch nur´n Scherz! Meine Güte, krieg dich wieder ein und friss mich nicht- man kann ja wohl noch scherzen...“ Kevin hüstelte leicht und strich sich dann seine schwarze Mähne, die wieder eines Haarschnittes bedurfte, aus dem Gesicht. „Warum rufst du nicht einen von den anderen an ob du nicht irgendwo vorbeischauen kannst? Du musst ja nicht die ganze Zeit bei irgendwem auf der Couch schlafen aber wenigstens für einen Abend könntest du wieder der Privatmann sein, findest du nicht?“ „Seit wann bist du denn zum Hitch-Doktor mutiert, Kevin?“ Fragte Leon genervt der das ganze schon von Ingrid und anderen Leuten aus der Agency kannte die wohl nichts besseres zu tun hatten als ihn mit diesem gesellschaftlichem Mist auf die Pelle zu rücken. „Ich meine nur das du ruhig mal etwas öfters leben könntest, Leon.“ Kevin gab offensichtlich nicht auf weiter nachzubohren bis er auf Öl stieß. „Es ist Weihnachten Herrgott noch mal!“ Kevin rang die Hände nach oben. „Das Fest der Liebe und der Freundschaft- komm schon! Das weißt du doch! Weihnachten – diese megaangesagte Geburtstagsfete wegen diesem Kerl der vor 2000 Jahren gelebt hat, klingelt da was? Diese Megasause bei der es Unmengen zu futtern gibt bis man platzt und Eggnog literweise trinken kann ohne das dich einer dumm ansieht weil alle gleichermaßen besoffen sind!“ „Hört sich eher nach einem Fall für die Sitte an.“ Sagte Leon dazu nur trocken und blätterte eiskalt seinen vor sich aufgeschlagenen Aktenordner um, was Kevin den Wind aus den Segeln nahm. (Part 1 von 4 Ende) (Wir können es auch so machen das ich kleinere Abschnitte mache <. was haltet ihr denn davon dann haben auch die lesefaulen keinen grund mehr zu mosern>
  • Wieder echt nett geschrieben! Und ehrlich gesagt hab ich mit der Länge such absolut keine Probleme. Ich fände es eher schade, das in kleineren Abschnitten zu machen, da so die Atmosphäre zerrissen würde. Aber im Endeffekt: Mach so, wie du denkst. Wenn der Einschnitt in der Erzählung ein guter Absatz ist, wird es sicherlich auch nicht wirklich stören. :)
  • Vielen Dank! TT.TT Ihr wisst ja gar nicht was mir das bedeutet! *schluchz* Es ist so schön mal Menschen zu kennen die des lesens mächtig sind und es auch gerne tun *schnüff* Kevin war also gerade im Begriff zu gehen als sein Blick auf die Ablage von Leon fiel die am äußersten Punkt seines Schreibtisches stand. Eine kleine Weihnachtskarte war oben auf gelegt worden die einen Santa Clause darstellte der in einem Kamin stecken geblieben war und nun verärgert mit der Kinn auf der Handfläche in den Nachthimmel starrte. Über der Karte die Kevin eigentlich ganz ulkig fand, stand in großen Lettern geschrieben „Ein stressfreies und entspanntes Weihnachtsfest!“ Da Leon bereits schon wieder in dem Bericht vertieft war sah er zu spät wie Kevin nach der Karte griff und sie aufschlug. „Spinnst du? Schon mal was von Postgeheimnis gehört, Idiot?“ Fuhr Leon ihn böse an aber als er nach Kevin und vor allem nach der Karte greifen wollte, hatte ihr Leser schon einen Schritt nach hinten getan und war dem Griff des zornigen Agenten ausgewichen. Nach Beendigung der Durchlesung der Karte sah Kevin Leon ratlos an, als stände eine Botschaft in altaramäisch in der kleinen Grußkarte das er nicht lesen konnte. „Was?“ Fragte Leon düster zurück der die Bevormundung seines Kollegen überhaupt nicht mehr lustig fand. Er war alt genug um seine eigenen Entscheidungen zu treffen, oder nicht? „Angela Miller?“ Fragte Kevin und hob die Karte hoch in der er von der hübschen Frau aus Harvardville gelesen hatte. „Angela Miller ladet DICH über die Weihnachtstage zum Skifahren in die Berge ein und du hast noch keinen Urlaub beantragt?“ Leon schnaubte erbost und lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück. „Na und? Ist doch wohl meine Sache was ich die Feiertage über mache, oder?“ „Ja schon...“ Gab Kevin jetzt doch am Rande zu und blickte immer noch leicht erstaunt auf das kleine Stück Karton. „Aber hier steht doch das bereits alles von einem Verwandtem im Voraus gebucht und schon alles bezahlt wurde und ihr eigentlich nur noch eure Anreise und Abreise selbst zahlen müsstet.“ „Und weiter?“ Fragte Leon sichtlich genervt. Jetzt stemmte Kevin immer noch mit Karte in der Hand, selbige in die Hüften und sah Leon anklagend von oben herab an. „Und warum zum Heiligen St. Joe hockst du dir dann hier noch den Arsch platt wenn ich das mal wissen dürfte, wenn sich so eine Super-Gelegenheit ergibt bei der Kleinen zu landen? Herrje, Leon!! Erzähl mir nicht das du nicht auf Frauen abfährst sonst leg ich gleich Y.M.C.A. auf, ich schwör´s!“ „Sag mal, ich glaub es hackt oder?“ Leon war jetzt aufgesprungen und stemmte seine Fäuste in die Tischplatte während er Kevin wütend anstarrte. „Aber sonst geht es dir schon noch gut, oder?“ „Umgekehrt wird ein Schuh draus!“ Meckerte Kevin wütend zurück dem das Eigenbrödlerleben von Leon schon lange derb auf die Nerven ging. Seit mehr als drei Jahren arbeiteten sie schon in der gleichen Behörde und seid zweieinhalb Jahren auch endlich in fast derselben Abteilung und seit fast demselben Zeitpunkt musste Kevin miterleben wie der ehemalige Cop das Leben eines Eunuchen bekleidete. „Du magst die Kleine doch, oder?“ Fragte Kevin nun zurück mit einem bissigem Unterton in der Stimme der keine Widerrede duldete. Sein dunkler Blick allein reichte schon aus um Leon ein gequältes „Ja.“ zu entlocken, was Kevin wieder nur weiterfragen ließ. „Und wenn du ehrlich bist, würde es unser Boss auch begrüßen wenn er dich eine Zeit lang hier nicht sehen würde, stimmst du mir da nicht auch zu?“ Ein zerknirschtes „Kann schon sein...“ kam zurück. „Und jetzt wo wir schon mal so schön beisammen hocken, können wir die Karten ja ruhig auf den Tisch legen, Leon, eigentlich hast du es nur einem wohlwollendem Präsidenten zu verdanken das du deinen Job hier behalten hast aber sind wir doch mal ehrlich, ohne diesen Gefallen säße dein hübscher Arsch auf der Straße oder noch besser; im Gefängnis wegen übler Nachrede und Verleumdung und für aller Ohren hörbare Bedrohung, oder?“ Das saß. Leon zuckte merklich zusammen und seufzte schwer während er sich den Hals zu kratzen schien. Kevin deutete diese Geste als Zeichen seiner Zustimmung, leget die Karte wieder zurück an ihren Platz und lehnte sich dann an den kleinen Aktenschrank der gleich neben dem Eingang des Büros angebracht war und verschränkte die Arme vor der Brust während er weiterhin mit seinen blauen Augen Leon ansah. „Ich hab dir gleich gesagt das es ´ne Scheißidee ist am Stuhlbein von´nem Gouverneur zu sägen aber nöööööh – der Herr Weltverbesserer muss ja unbedingt Rambo spielen und allen gegen den Karren fahren.“ Kevin schüttelte seinen schwarzen Schopf und sah skeptisch zu Leon. „Hättest du nicht erst mal mit dem Postmann unten anfangen können der immer so lange braucht bis er die Briefe verteilt hat? Oder diese nervige Frau in der Informationsabteilung die uns immer so mit ihrer näselnden Stimme auf den Sack geht? Von allen möglichen Zielen für eine Verschwörungsaktion musstest du dir unbedingt den fleischgewordenen Buddha persönlich heraussuchen?“ Leon sagte dazu nichts und blickte nur aus dem ihm gegenüberliegendem Fenster hinaus das im zwölften Stockwerk lag, von dem er eine wunderbare Sicht über die Stadt hatte. Aber im Augenblick interessierte ihn die Stadt herzlich wenig. Im Augenblick dachte er nur an den Mann zurück den er vor wenigen Tagen öffentlich bezichtigt hatte, Menschenhandel zu betreiben und wissentlich Umbrella-Mitglieder bei der Neugründung einer Existenz ohne Strafverfolgung geholfen zu haben. Arthur Hibdin war, anders als der damalige Senator Davis, ein Gouverneur und dazu noch ein recht angesehener Mann da er sich in seiner früheren politischen Laufbahn schon immer für Menschenrechte und den Umweltschutz eingesetzt hatte. Noch heute lebten einige Stiftungen von den Geldern die er ihnen in großen Geldsummen hatte zukommen lassen und unterstützte nach wie vor große Organisationen die sich für die Gute Sache einsetzten. Er war politisch angesehen und tat einiges für seine Familie zu der ein fast schon übermenschlich gutes Verhältnis hatte. Leon konnte sich jedenfalls nicht daran erinnern anderweitiges von Hibdins Familie gehört zu haben. Konnte natürlich auch gut sein das seine Frau und die drei Kinder zusammen mit dem so übermäßig großkotzig grinsendem Schwager der sich ´zufällig´ auch politisch sehr engagierte alles nur bezahlte Schauspieler waren. Letzteres war allerdings nicht auf Leons Mist gewachsen. Die Idee von gut bezahlten Schauspielern die ein idyllisches Familienleben nachspielten um nach außen hin den Schein zu wahren wurde schon länger in einer von diesen hirnlosen Talk-Shows in Erwägung gezogen. Ehrlich gesagt fand er gerade diesen Gedanken gar nicht mal so abwegig- jedenfalls nach allem was Leon in Erfahrung gebracht hatte. Der ganze Ärger mit Hibdin und Leons Abstieg auf der Karriereleiter begann damit das er eine seltsame Voice-Mail auf seinem Handy vorgefunden hatte, die von dem ehemaligen C.I.A. Agenten Ross Tanner stammte, der Leon einst für die Regierung rekrutiert hatte. Es klang so als würde er aus dem fahrendem Wagen zu ihm sprechen und Tanners Stimme überschlug sich mehrmals während er eine unfassbare Nachricht in den Hörer brüllte. „SHERRY BIRKIN IST LÄNGST WIEDER BEI UMBRELLA GELANDET LEON! Dieses miese Schwein HIBDIN hat mit denen gemeinsame Sache gemacht und Sherry Birkin Wesker ausgehändigt, VERDAMMT NOCH MAL!! Ich... Ich will nicht mehr länger nach deren Pfeife tanzen!!! Ich war dabei als sie Sherry einem Typen übergeben haben der gemeint hat, er würde für Wesker arbeiten und er würde Sherry jetzt an einen sicheren Ort schaffen- keine Ahnung was der Perverse dann mit der Kleinen gemacht hat, es tut mir leid Leon! Ich hätte es dir eher sagen sollen aber ich... Verdammt... Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich wenigstens einmal in meinem Scheißleben etwas richtig gemacht!.. Himmel.. Es tut mir s – sooh verdammt leid... Leon, ich hoffe du kannst mir irgendwann vergeben... ich muss jetzt Schluss machen, die haben mich schon wieder eingeholt!“ Danach endete das Gespräch und Leon stand für die nächsten Stunden erst mal unter Schock. Sherry Birkin.. Die kleine Sherry Birkin, Tochter von William und Annette Birkin, die Entwickler des G-Virus. Sherry Birkin die damals erst mit zwölf Jahren schon um ihr Überleben kämpfen musste. Nachdem der Horror von Raccoon überstanden war, hatten er und Sherry sich erst mal in medizinische Behandlung begeben müssen. Claire wollte ja unbedingt ihren Bruder finden und war alleine losgezogen während Leon und Sherry nur langsam wieder zu ihrer alten Form zurück fanden. Leon erholte sich nur schleppend von allem und war auch lange Zeit für keinen ansprechbar außer eben für die kleine Sherry Birkin die fast denselben Albtraum wie er überlebt hatte. Ein ganzes Jahr lang hatte er sich um das kleine Mädchen gekümmert, während er mehr so nebenbei US-STRATCOM beigetreten war, einer Gruppe die gegen den Einsatz und der weiteren Erforschung von Biowaffen kämpfte. Ein ganzes Jahr lang hatten er und Sherry lang zusammen gelebt fast wie Bruder und Schwester. Sherry jedenfalls war ihm um einiges lieber als die beiden Mädchen die eigentlich seine Schwestern waren. Gemeinsam waren er und das kleine blondhaarige Mädchen durch so einigen Mist gezogen worden, kamen aber immer wieder irgendwie lebend wieder raus was sie auch stark zusammen hielt. Dennoch hatte Leon nicht lange überlegen müssen als die Leute von der Regierung das Gespräch mit ihm suchten und für seinen Eintritt in den Secret Service, Sherrys Sicherheit bei einer anderen Familie in einem wohl behütetem Zuhause und unter neuem Namen erhalten würde. Wer war er das er einem kleinem Mädchen die Chance verbaute, ein normales Leben führen zu können? Im Grunde aber, tat er nur das, was er sich selbst schon seit geraumer Zeit gewünscht hätte: ein normales Leben als normaler, nichtswissender Bürger der einfach frühmorgens aufstand und seinem Job nachging- eine schöne Vorstellung nicht? Sherry aber hatte ihm vorgeworfen das es eben nur ´sein ´ Wunsch war und nicht der ihrige. Sie wollte weiter bei Leon bleiben und mit ihm leben aber das hatte er nicht zugelassen. Sherry hatte schon genug in ihrem Leben erdulden müssen, dass es locker für zwei Leben reichte und so ging er auf den Deal ein: er trat in die Regierung ein und Sherry bekam dafür ein neues Leben. Leon hatte alles versucht was in seiner Macht stand um die Wahrheit herauszufinden. Er hatte getan was er konnte um Sherry zu finden. Doch egal an welcher Strippe er auch zog, egal an welchem Ende der Leitung er auch landete, das Ergebnis war entweder erschreckend oder ernüchternd. Sherry Birkin war nicht aufzufinden oder gar schlimmer; man wollte ihm erst keine Antwort geben da das Siegel der Verschwiegenheit noch immer auf der Akte „Birkin“ ruhte. „Okay,“ holte ihn plötzlich die dunkle Stimme Kevin Rymans zurück. „Wahrscheinlich bist du dein halbes Leben lang verarscht worden und da ist es nur natürlich das man irgendwann sauer wird, ja ehrlich! Ich kann dich sehr gut verstehen Leon. Ich wär auch stinksauer auf die Typen die das mit der kleinen Birkin gemacht haben aber hey, du kannst sauer sein auf wen du willst aber ohne Beweise landest du hier in diesem wunderschönem freien Land auf keinem grünem Zweig. Behaupten kannst du vieles Leon aber das nächste Mal solltest du vielleicht überprüfen ob du deine Beweise auch halten kannst. Hast ja selbst gesehen was aus deinen Anschuldigungen gegen Hibdin wurden als du ihm vor laufender Kamera angedroht hast ihn das nächste Mal umzubringen.“ Seufzte Kevin schwer und kratzte sich hinterm Ohr. „Das nächste Mal sind deine Eier dran und das eine kannst du mir glauben, dann ist kein Präsident mehr da der für dich ein gutes Wort einlegt und Fürsprache hält, nur weil du selbst einen Todesfall in der Familie hattest.“ „Danke dir das du DAS auch noch breittreten musst!“ kam es gequält von Leon zurück der erst vor ein paar Wochen die Nachricht erhalten hatte, dass sein Stiefvater an den Folgen des Magen-Darmkrebses gestorben war. Leon saß während dieser Zeit beim Untersuchungsausschuss der Dienstaufsichtsbehörde fest und hatte striktes Verbot die Stadt zu verlassen, andernfalls drohte ihm U-Haft, was Leon auch nicht wollte da dies wiederum den sofortigen Rausschmiss aus dem SIS bedeutet hätte. Für seine Familie eigentlich ein klarer Beweis wie wenig der verlorene Sohn jetzt von ihnen und vor allem von seinem Vater hielt, dass er nicht mal zu dessen Beerdigung erscheinen konnte. Präsident Graham war zu spät erschienen und hatte sein Veto gegen das Urteil der Untersuchungskommission eingelegt. Leons Ruf war endgültig den Bach runter und die Suspendierung hatte er so gut wie im Kasten, eigentlich wartete er nur noch auf die Papiere aber wer diesen lahmen Postmann unten erlebt hatte, wusste wie sich dann so etwas hinziehen konnte. „Nimm dir die Tage frei, Kennedy.“ Meinte Kevin dann nur noch versöhnlich und richtete sich wieder in die Senkrechte. „Sieh es als positives Zeichen an das dir deine ´Freunde´ wenigstens noch glauben und verziehen haben das du ihnen nichts erzählt hast.“ „Damit noch mehr in die Scheiße reingezogen werden?“ Maulte Leon wütend. „Sicher und am Ende bin ich Schuld wenn irgendwas schief geht.“ „Darum geht es doch gar nicht zum Teufel.“ Wurde Kevin jetzt wieder laut und ging damit auf Leons Schreibtisch zu. „Wir haben alle fast dieselbe Scheiße erlebt wie du, Kennedy und wir haben genau wie du mit den Folgen zu kämpfen! Wenn du dir und vor allem uns einen Gefallen tun willst, Kennedy, dann bitte hör endlich mit der Lonely-Ranger-Nummer auf, okay?“ Gleich zweimal in einer Volksrede seinen Nachnamen zu nennen war für Männer wie Kevin Ryman schon immer ein schlechtes Zeichen gewesen. Es war seine persönliche Art mit Wut umzugehen die er irgendwie unterdrücken musste und nur den Nachnamen zu nennen hieß für Ryman auch das der vor ihm sitzende Delinquent von zwölf Lampen schon zehn am Brennen hatte. Leon und Kevin verbrachten die nächsten fünf Minuten nur damit sich anzustarren bis Leon endlich nachgab und sich zurück fallen ließ. Okay, er hatte mal wieder die Arschkarte gezogen, warum sollte er auch einmal in seinem verschissenem Leben Glück haben? „Hey,“ Meinte Kevin dann wieder versöhnlicher und nahm die Karte in die Hand die Angela Leon geschickt hatte. „Ruf die Süße an und sag ihr das du gerne kommst und die Feiertage mit ihr verbringen wirst.“ „Ich soll mich entspannen während da irgendwo draußen...“ „Das Leben ganz normal weitergeht wie überall sonst auf der Welt auch, ja, das will ich damit sagen!“ Fuhr ihm Kevin dazwischen. Er wusste wie lieb und teuer das kleine Birkin-Mädchen für Leon war die er zuletzt vor mehr als acht Jahren gesehen. „Sorry Alter wenn ich das jetzt sage aber du kannst ihr nicht helfen. Egal was du auch versuchst oder gegen wen du in den Krieg ziehst, die haben ihren Teil des Stückes schon gespielt und ich glaube kaum das Wesker Telefonauskunft darüber geben wird wohin er das Mädchen verschleppt hat, oder?“ Leon sah betreten zu Boden. Kevin hatte Recht. So wie die Dinge im Augenblick standen würde er nicht viel erreichen können. „Der Präsident hat dich nur vor dem Knast bewahrt aber glaub mir, noch mal so eine Sache wie mit Hibdin und du sitzt ein und die Typen da drinnen warten nur auf so einen süßen kleinen Jungfernpo wie den deinigen.“ „Meinst du das weiß ich nicht?“ Fauchte Leon böse und ballte seine Fäuste zusammen. „Aber irgendetwas muss ich unternehmen... Sherry hat sich auf mich verlassen und mir vertraut und weißt du was das schlimmste ist, sie hatte Recht mit allem was sie gesagt hat- verdammt noch mal- wie konnte ich nur so blöd sein?“ „Na ja, zuerst war sie ja in Sicherheit aber was würdest du an der Stelle des Gouverneurs machen wenn Wesker mit einem spontanen Virusausbruch in irgendeiner Stadt seiner Wahl droht? Soviel haben wir ja hinter verschlossenen Türen noch hören können.“ Kevin seufzte schwer und schlug die Hände hinter seinen Kopf zusammen und streckte seinen Hals ordentlich durch. „So ein Arschloch... Umbrella ist längst am Boden angekommen und tiefer können die nicht mehr sinken, was wollen die mit einem kleinen Mädchen wie Sherry Birkin die eventuell noch den G-Virus in sich trägt. Sobald sie verletzt wird bricht der doch sowieso aus und niemand kann sie mehr stoppen.“ „Das will ich mir gar nicht erst vorstellen.“ Seufzte Leon und hielt sich die Hände vors Gesicht. Allein der Gedanke daran brach ihm schon das Herz. „Wer weiß, vielleicht will Wesker ja wirklich versuchen den G-Virus kontrollierbar zu machen?“ Mutmaßte Kevin weiter und trat auf das Fenster zu um hinaus zu blicken. „Ich bin mir sicher Wesker hätte sich den längst injiziert wenn er nicht gesehen hätte was Birkin alles so angestellt hat als der sich infiziert hatte.“ Kevin hatte durch Leon von den damaligen Ereignissen alles erfahren und war über den G-Virus im Bilde, wie alle anderen Umbrella-Kontrahenten auch die einen Ausbruch überlebt hatten und nun fest zusammen hielten. Leon dagegen starrte nur haltlos auf den Boden während er versuchte seinen Herzschlag wieder zu beruhigen der in wahnsinnige Höhen geschnellt war. „Fakt ist jedenfalls das Wesker das Land verlassen hat, mit oder ohne Sherry birkin das wissen wir nicht. Chris ist ihm auf den Fersen und wahrscheinlich ist er sowieso der bessere Mann für den Job um Wesker auszuschalten, er kennt Wesker von früher noch und weiß wie der Irre tickt.“ Kevin hielt inne und dachte noch einmal über seinen Satz nach. „Kann ein Irrer überhaupt irgendwie ticken?“ Fragte er sich weiter und drehte sich zu Leon um der nach wie vor wie ein Häufchen Elend auf seinem Stuhl saß und weder ein noch aus wusste. „Klar kann ich es verstehen das du gerade jetzt nicht einen auf heiteren Sonnenschein machen kannst, Leon.“ Sprach Kevin dann ungewöhnlich bedächtig fort. „Aber niemand verlangt das von dir und Angela hat bestimmt durch Claire und den anderen, sowie durch die Medien in etwa erfahren um was es hier geht und wird dir garantiert nicht aus reiner Selbstgefälligkeit den Urlaub angeboten haben. Außerdem ist das Urlaubsgebiet in dem die Hütte liegt noch in diesem Bundesstaat, du würdest also nicht gegen deine Auflagen verstoßen Leon und wärest pünktlich anfangs diesen Jahres wieder hier. Die Untersuchungskommission hat nur ihr Urteil vertagt wegen den Weihnachtstagen, ein Freispruch war es nicht das Präsident für dich gebürgt hat obwohl dir alle Welt ansehen konnte das du den Gouverneur am liebsten gleich an Ort und Stelle massakriert hättest.“ „Klasse...“ Stöhnte Leon dem einfach nichts besseres mehr dazu einfiel als ´Klasse´ zu sagen. Was wollte eigentlich Gott und die Welt von ihm? Langsam hielt er das alles für einen schlechten Witz. Er sollte es sich irgendwo vor einem großem Kaminfeuer gemütlich machen während Sherry, seine kleine Sherry irgendwo festgehalten wurde? „Vielleicht lebt sie schon gar nicht mehr?“ Fuhr es Leon plötzlich durch den Kopf so dass er heftig mit dem Rücken zurück gegen seine Lehne stieß und sich gegen den Kopf schlug. „Hör auf so etwas zu denken!“ Fauchte sich Leon selbst an und verpasste sich noch zwei Kopfnüsse für den Gedanken das Sherry wohl schon irgendwo tot und verscharrt im Boden lag. Kevin hatte ihn die ganze Zeit hindurch im Auge gehabt und etwas verwirrt angesehen während Leon sich quasi selbst ohrfeigte. „Alles okay?“ „Ja..“ seufzte Leon wieder etwas beruhigt und mit dröhnendem Schädel. „Beruhigt und alles wieder im Lot.“ „Das hat sehr schmerzhaft ausgesehen.“ Meinte Kevin dann weiter fachmännisch. „Es... geht schon wieder Ryman... Lass mir einfach nur ein paar Minuten, ja?“ Versuchte es Leon noch mal und rieb sich dabei die schmerzende Stelle. „Du machst Sachen..“ Sagte Kevin und hatte seine Hand schon an der Türklinke als er sich umdrehte und Leon prüfend von der Tür aus ansah. „Rufst du sie an?“ „Wen?“ Fragte Leon müde zurück. „Angela Miller, wen sonst?“ Leon dachte zuerst darüber nach `Nein´ zu sagen, dann aber dachte er noch einmal genauer nach bis er schließlich ein ergebenes „Ja.“ Verlauten ließ. Aber Kevin bohrte schon wieder nach. „Was ja?“ „Ja, ich rufe sie an, zufrieden- MAMA? Das nächste Mal mache ich wieder mein eigenes Date klar!“ „Klar doch, weil du ja so´n Frauenheld bist, Leon.“ Seufzte Kevin und ging aus der Tür hinaus, welche er leise hinter sich zuzog und Leon alleine zurück ließ. Genau zwei Tage war es nun her das Leon dieses Gespräch mit Kevin Ryman geführt hatte und noch am selbigen Tag besprach er mit Angela Miller alle weiteren Details über ihren gemeinsamen Urlaub. Sie freute sich über seine Zusage und Leon konnte sich schon am Telefon vorstellen wie sie breit lächelnd versuchte am Telefon ihre Haltung zu wahren da er geschäftiges Treiben im Hintergrund bemerkte. Sie war offensichtlich nicht allein. Am gleichen Abend hatte Leon sogar schon angefangen seine Tasche von seinem Kleiderschrank zu holen und sich zu überlegen, was er wohl alles mitnehmen musste in die Berge. Es würde bestimmt kalt werden also hieß es Wintersachen einpacken. Bevor Leon aber wirklich dazu kam seine Tasche zu packen, hörte er es klingeln. Jemand kam noch um diese Uhrzeit zu ihm? Leons Wecker zeigte kurz nach zehn Uhr an, viel zu spät also für einen spontanen Freundschaftsbesuch, wer konnte es sein? „Komme...“ Fast als ob er es geahnt hatte, steckte sich Leon seinen kleinen Revolver unter seinen Pullover und in seinen Hosenbund, so viel es nicht auf das er etwas mit sich führte das wie eine Waffe aussah und trat damit an die Tür. „Dienstaufsichtsbehörde.“ Ertönte von draußen eine harte Stimme. Gespannt wie eine Pfeilsehne öffnete Leon seine Eingangstür und stand zwei Bären von Männern gegenüber die es locker mit Barry Burton hätten aufnehmen können. „Du lieber Himmel.“ Entkam es Leon als er sah wie groß die beiden waren. Sie erinnerten ihn fast an Mr. X und den Bürgermeister der Stadt Pueblo, der war auch so verdammt groß gewesen. Ob die alle miteinander verwandt waren? „Mr. Kennedy?“ Meinte der Rechte von den beiden Männern im schwarzen aber sonst von weißen Schneeflocken bedeckten Anzug und hielt seine Dienstmarke vor. „Wir müssen sie mitnehmen Mr. Kennedy, sie kennen das ja schon. Wollen sie noch etwas mitnehmen? Es könnte länger dauern.“ Leon sah erst den einen, dann den anderen Mann an und nickte anschließend. „Ich hol meine Jacke.“ Leon drehte sich damit um und ging zu dem Garderobenschrank und zog seine neue schwarze Lederjacke hervor von der er wusste das sie noch ein zusätzliches Kampfmesser eingenäht hatte an das Leon locker heran kam. Seit Raccoon ging er eigentlich nie wieder mehr ohne Messer vor die Tür, selbst wenn er nur in den Drug-Store um die Ecke wollte hatte er sein kleines Messer dabei. Mit der Jacke ´bewaffnet´ und dem kleinen Revolver im Hosenbund machte sich Leon auf den Weg zurück mit einem ungutem Gefühl in der Magengegend. An seinen Geldbeutel hatte er zum Glück vorher schon gedacht den er beim Tasche suchen in den Händen hatte weil er seinen Pass gleich einstecken wollte. Zwar flog er innerhalb eines Bundesstaates aber man konnte ja nie wissen. Jetzt, wo Leon schon fast am Rande eines Kollapses am Flughafen saß und auf seinen Flieger wartete, war er davon überzeugt, dass es ihn noch hätte viel schlimmer treffen können. Diese beiden Typen sollten ihn nur mitnehmen, mehr nicht und auch ansonsten wollten sie mit keinen Informationen für ihn rausrücken. Selbst als sie nicht mal in die Straße einbogen von der man sonst aus leicht zu Leons Arbeitsplatz gelangen konnte, hatte er noch nicht reagiert. Erst als er auf die rechte Hand des Fahrers sah, der die Kupplung bediente wurde er misstrauischer den je. Sein Gefühl hatte ihn also nicht getäuscht. Hier stimmte etwas definitiv nicht! Der Mann war bis ein kurzes Stück zur Hand hin tätowiert und als er in einen höheren Gang ging, konnte Leon das Bild einer nackten Frau oder so etwas ähnliches erkennen die auf einem dreiblättrigem Kleeblatt saß, dazu noch die fein und sauberst eintätowierte Schrift „Aaron-B.“ Leon war gewappnet als er erkennen musste, dass er auf der Rückbank zweier bezahlter Auftragskiller saß, die wohl von seinem nun neuem, bestem Freund Arthur Hibdin engagiert wurden um ihn zum Schweigen zu bringen „Na wartet nur, ihr Arschlöcher.“[I] Grollte Leon in Gedanken. „Ihr habt mich heute auf einem ganz schlechtem Fuß erwischt!“ [I] Hat ja doch noch alles auf einen Post gepasst XD Also: ERSTES KAPITEL ENDE!!!! :thumbs5: Ich bin ehrlich gesagt auch ein Fan von langen und gut geschriebenen FFs. Nichts gegen Parodien aber bei großen Geschichten wie diesen hier, sind mir lange Posts lieber die auch etwas Einblick in Hintergründe verschaffen und nicht alles einfach so abhaken und dann mit der Geschichte fortfahren. Kevin ist einer meiner absoluten Lieblingscharas aus "Outbreak" und ich glaube das merkt man schon etwas :P Aber andere Charas sollen auch noch ihren Auftritt bekommen wie die kleine Sherry Birkin (die jetzt gar nicht mehr so klein ist :8o: ) sowie Angela Miller und sogar Wesker und Ada Wong geben sich die Ehre ^^ Das erwartet uns im nächsten Kapitel: [U] Leon muss sich also aus der Hand zweier Auftragskiller befreien und wird dabei verletzt. Am Flughafen von Washington muss Leon dann auf der Leinwand miterleben wie Gouverneur Hibdin eine Presseerklärung abgeben möchte zu den neuesten Anschuldigungen. Das die Scheiße in der Leon steckt größer als gedacht ist erkennt Leon als vor laufender Kamera Hibdin von einem Mann angegriffen und ermordet wird, der genauso aussieht wie er selbst...
  • Echt super! Wie gesagt Kevin und Leon ergänzen sich, so wie du sie darstellst sehr gut, fast schon besser als in einem Buddy-Movie. Ich finde auch deine Ansätze zu Sherry interessant(die bei mir ja auch bald entführt wird, nach Barrys Unterwasserabenteur, nur eben etwas "direkter") und bin gespannt wie du Ada rüberbringst(mach sie kalt).
  • Ich knuddel Christian Jung und Marukka herzlich ;D Und ich heiße jeden neuen Leser willkommen^^V Viel Vergnügen mit dem zweiten Kapitel von [SIZE=3][align=center][B]Nemesiskinder[/B] [/align] [/SIZE] [U][align=center]2. Kapitel [/align] [/U] "Auge um Auge" Es schneit schon wieder, dachte Leon unpassender Weise während er noch immer auf der Rückbank dieser beiden Kidnapper saß die noch immer davon ausgingen das ihr ´Oper´ diese Tatsache noch immer nicht gerafft hatte. Leon S. Kennedy seufzte wieder schwer und richtete seinen Blick zurück auf seine beiden Hände die vor ihm auf dem Schoss gebettet waren während er sich darüber den Kopf zerbrach wie er (mal wieder) seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte. Beiläufig bemerkt fand es der Agent langsam wirklich nicht mehr lustig das ihm so oft solche Dinge passieren mussten. Er hatte Raccoon überlebt, zwar mit gebrochenem Herzen und einer verletzten Schulter ABER er hatte überlebt und das zählte am Ende. Die Ausbildung zum CIA-Mann hatte er ebenfalls überstanden auch wenn es Leon manchmal so vorkam als würde der nächste Schritt ihn umbringen weil es ihm so wehtat aber er hatte die Zähne samt Pobacken zusammen gekniffen und sich mit Händen und Füßen aus der Scheiße gezogen – und letzten Endes wurde seine steile Karriere mit der Beauftragung zur Überwachung von Ashley Grahams Sicherheit gekrönt. Ab wann war es eigentlich berechtigt dem großen Manitu da oben im Himmel zu sagen das er einen kreuzweise konnte? Leon wusste es nicht wirklich aber das Maß war bald bis zum Rand voll. Der Wagen mit dem ungewolltem Passagier fuhr langsam den industriell genutzten Hafenbereich an und wie in alten Hollywoodfilmen fuhren sie natürlich die letzten, nicht mehr genutzten Bereiche an. Leon kam sich vor wie in einem Spionage-Thriller- mit dem einzigen Unterschied das er es nicht wahr der am Ende diesen Tages mit Betonschuhen baden gehen würde. „Wisst ihr Leute,“ Fing Leon langsam an als er schon den schweren Griff seines Armeemessers durch das Futter seiner Jacke spürte. „wenn ihr schon gekommen seid um mich umzubringen, könntet ihr wenigstens die Freundlichkeit aufbringen und mir sagen warum ich das zeitliche segnen soll.“ Daraufhin drehte sich der Beifahrer um und grinste Leon aus seinem ungepflegten Mund an. „Wer hat gesagt das du heute den Löffel abgibst? Wir bringen dich nur zu deinem Rendezvous mit dem Boss.“ War ja so was von klar. Leon schüttelte seinen aschblonden Schopf. Hätte er sich ja gleich denken können das diese Typen ihm mit so was kommen würden. Der Boss, lachte Leon in Gedanken. Wenn ich DAS Kevin erzähle, der glaubt doch, das ich nach einem weiteren Vorwand suche der mich von meinem Treffen mit Angela abhält. Dieses würde aber am Ende bedeuten das Kevin Ryman wohl persönlich den S.W.A.T. rufen würde damit sie Leons Arsch persönlich fesseln sowie knebeln konnten, um ihn anschließend gut verschnürt zu dieser Hütte zu schaffen. Sorry Kumpels, aber ihr wisst nicht was für einen nervenden kleinen Kläffer ich daheim sitzen hab, dachte sich Leon noch einmal bevor er langsam damit begann seine Finger in das weiche Futter seiner Jacke zu arbeiten damit er langsam an den Griff seines Messers herankam. „Sagt eurem Boss einen schönen Gruß von mir,“ meldete sich Leon noch einmal von der Rückbank. „Aber ich habe schon Pläne für Weihnachten, okay? Frohes Fest!“ Mit einem Ruck hatte er das fast fünfzehn Zentimeter lange Messer aus der Jacke gezogen und rammte es volle Pulle in die Rückenlehne des Fahrers. Er musste zumindest einen schmerzhaften Punkt erwischt haben, denn der Fahrer schrie plötzlich schmerzerfüllt auf und griff sich nach hinten an seinen Rücken. Der Beifahrer aber hatte in diesem Moment schon nach seiner Waffe gegriffen und zielte nun mit der Mündung seines Revolvers auf Leons Stirn. In binnen drei Sekunden hatte Leon die Hand des Beifahrers umklammert und drückte seinen Arm mitsamt der Waffe in der Hand nach oben gegen das Autodach, selbst wenn sie von dort oben losgehen würde, bekäme er selbst im Höchstfall nur vermeintliche Splitter ab. Leon jedenfalls drückte den gesamten Arm des Bewaffneten gegen den Sitz und donnerte immer wieder mit seinem Ellenbogen gegen den Unterarm des Beifahrers auch wenn er aus dem Blickwinkel sah wie dieser nach etwas in seiner Jackentasche suchte- wohl sein eigenes Messer. Just in diesem Moment erinnerte er sich an seinen eigenen Stahl, zog ihn aus der Rückenlehne und rammte das blitzende Messer, welches nun sicher in seiner linken Hand lag, in den Oberarm seines Beifahrers der nun ebenfalls schmerzerfüllt aufschrie und seinen Arm zurückziehen wollte. „SO NICHT AMIGO!“ Rief Leon erbost und holte noch einmal mit seiner Faust aus und ließ diese krachend in das Gesicht des Beifahrers sausen bevor er sich dem Fahrer wieder zuwandte. „Halt. Sofort. An.“ Knurrte Leon böse der sein Messer mit der scharfen Klinge an die Kehle des Fahrers drückte. „Keine Spielchen Kumpel oder einer von euch beiden ist heute ein Toter Mann!“ Unter wildem Knurren wurde der Wagen angehalten und Leon hörte wie die Kindersicherung wieder zurück schnappte. Er konnte also wieder nach draußen. „Bevor ich gehe,“ Schnarrte Leon dann weiter. „Will ich erst wissen wer euch geschickt hat!“ „Du glaubst doch nicht allen Ernstes das wir dir das verraten?“ Bellte der Fahrer zurück der immer noch aus dem Augenwinkel seinen Kumpel beobachtete der sich seinen blutenden Arm festhielt. „Das solltet ihr als einzige Chance die euch hier lebend wieder rauskommen lässt aber in Betracht ziehen.“ Knurrte Leon erbost zurück und drückte das harte Stahl noch härter gegen den Adamsapfel des Fahrers. „Schon gut!“ Jammerte der Beifahrer. „Sag es ihm einfach!“ „Genau, sag´s mir! SOFORT!“ Zuerst hörte er etwas das sich wie röcheln anhörte, dann kam aber schon etwas das sich wie ein geröcheltes „Hib... Hibdin...“ anhörte und welches Leon geschockt die Augen zusammenziehen ließ. Hibdin? Hibdin war für all das hier verantwortlich? „Nimmst du jetzt endlich das Messer weg?“ Fragte der Fahrer nach einer Weile nachdem Leon sein Messer immer noch nicht von dessen Kehle genommen hatte. Bei näherer Betrachtung der beiden Männer konnte er sich sicher sein das krumme Touren von den beiden wohl nicht mehr so wirklich kommen würden. Trotzdem ließ er sich die Schusswaffen der beiden aushändigen und öffnete anschließend die Wagentür um auf den schneebedeckten Asphalt zu treten. Nach nur wenigen Sekunden darauf wurde schon der Motor von dem Wagen erneut mit Benzin gefüttert und die hinteren Räder drehten sich förmlich durch. Leon sah dem schwarzen Wagen dabei zu wie er blitzschnell aus seinem Blickwinkel verschwand aber ihm konnte das nur Recht sein. Der einzige Gedanke den er noch hatte war: Hibdin! Dem würde er was erzählen! Leon machte sich schnurstracks auf dem Rückweg um seinem ´Freund´ Arthur Hibdin einen Besuch abzustatten. Er wusste das der Gouverneur morgen am 24. eine Pressekonferenz in Harrisburg einberufen hatte um sich schlussendlich selbst zu den Vorwürfen zu äußern, denen er bezichtig wurde. Eine gute Gelegenheit um ihm ein paar Fragen zu stellen! Leon saß noch immer am Flughafen von Washington und hielt sich mit schmerzverzehrtem Gesicht die Seite in der bis vor wenigen Stunden noch eine Kugel gesteckt hatte, die er einem seiner Kollegen zu verdanken hatte. Es war kaum zu fassen aber diese Typen hatten es doch tatsächlich gewagt auf ihn zu schießen! Leon knurrte verächtlich und rieb sich die Stelle mit dem Verband. Das pochende und ziepende unter dem matten Gefühl erinnerte ihn daran nicht alles mehr so überstürzt anzugehen da er nicht mehr so schnell konnte wie früher. Vor allem jetzt mit seiner Schussverletzung war er ein leichtes Ziel für übermotivierte Polizeibeamte die unbedingt ihrem Captain beweisen wollten aus welchem Holz ihr Hintern geschnitzt wurde. Nicht mehr lange und sie würden schon bald überall nach ihm suchen. Das war schon mal ein Umstand den der dringende Tatverdacht des Mordes so mit sich zog. Eigentlich war es ja schon kein dringender Tatverdacht mehr da die halbe Welt zugesehen hatte als jemand der so aussah wie Leon selbst ein Verbrechen vor laufender Kamera beginn und ihn damit als Mörder hinstellte.
  • Witzfiguren und Plagas? Oô Interessant... Interessant... Dann kuck mal hier... (2. Kapitel, 2. Teil) Die Bilder die Leon gesehen hatten reichten noch immer aus um ihm neues Adrenalin durch den Körper zu jagen. Kaum das er seine Sachen vollends gepackt hatte, hatte er auch schon eine Nachricht auf Kevins Mailbox hinterlassen in der kurz erläuterte was eben passiert war und das er sich nun auf den Weg nach Harrisburg machte um Arthur Hibdin mit seinen Vorwürfen zu konfrontieren. Nachhaltig war das wohl eine eher dumme Idee gewesen. Nicht nur weil er mitten in der Nacht bei seinem Teamkollegen angerufen und ihm eine von Kevins Sicht aus völlig idiotische Nachricht zu hinterlassen, welche Kevin wohl eher glauben ließ das Leon entweder völlig den Verstand verloren hatte oder nur sternhagelvoll und nicht mehr zurechnungsfähig war- obwohl das eine das andere nicht dabei ausschloss. Leon wusste auch das er nur die beiden Waffen und das Autokennzeichen der beiden ´Entführer´ sowie einige große Merkmale der beiden Männer, wie ihre auffälligen Tätowierungen vorweisen konnte. Mit diesen Fakten würde er wohl das Büro eines Staatsanwaltes niemals von innen sehen aber allein schon die Nennung des Namens des Gouverneurs reichte aus um ihm neue Kraft zu verleihen. Leon war wie ein Irrer den Freeway hinunter gejagt und war nach einer viereinhalbstündigen Autofahrt in Harrisburg angekommen, nur um dort feststellen zu müssen wie dämlich seine Aktion eigentlich war. Um kurz vor fünf hatte doch noch kein Geschäft geöffnet, abgesehen von irgendwelchen Tankstellen, 24-Stundenshops von denen es hier aber so gut wie keine gab, billige Bordelle (die Leon hier am wenigsten interessierten) und ein paar schäbige Absteigen die gehobene Leute nicht mal mit dem Arsch ansehen würden. Aber einer wie Leon S. Kennedy musste sich in so einer Spelunke einquartieren. Er war müde, hungrig und eigentlich war er sich seiner Sache längst nicht mehr so sicher. Bei der neueren Sichtung seiner `Beweise` musste er feststellen, dass es die Art von Beweisen war, die vor Gericht am wenigsten Bestand haben würden. Bestenfalls würde man ihn wegen Rufschädigung hinter Gittern bringen und dieses Mal würde kein Präsident mehr hinter ihm stehen und ihn vor schlimmeren bewahren. Den zusätzlichen Rest gab auch noch seine Informantin und Kommunikationsexpertin wie direkte Vorgesetzte, Ingrid Hunnigan zu dem Thema ab in dem sie ihm gehörig den Marsch blies. Er hatte Kevin in der Früh angerufen und ihm wenigstens von den Ereignissen in der Nacht erzählt aber der hatte nach seinem Anruf wohl nichts besseres zu tun als die Neuigkeiten wie Martin Luther seinerzeit seine 95 Thesen damals an die Eingangspforte des SIS zu nageln: Leon S. Kennedy. Vorzeigewauwau des amerikanischen Präsidenten und Top-Mann des SIS ging schon wieder einen Kampf gegen Goliath ein und alle waren herzlichst eingeladen beizuwohnen, wenn Leon Ärger von seinem Vorgesetztem bekam. Dieser wollte Leons Arsch nicht mehr in der Nähe des Gouverneurs sehen der in wenigen Stunden schon vor die Kamera trat um sich zu äußern. Wahrscheinlich kannte sich niemand darin aus, tollwütige SIS-Agenten wie Leon Kennedy zurück zu halten wenn sie einem hohem Tier an die Gurgel wollten. Kein Wunder das Kevin ihn oft mit einem kleinem, nervendem Hund verglich der wild kläffend um einen größeren Hund herumrannte und einfach nicht kapieren wollte warum er diesem niemals gefährlich werden könnte. „Sieh lieber zu das du nach Hause kommst.“ Brummte Kevin um kurz nach Acht als Leon sich gerade die Standpauke seines Lebens von seinem Vorgesetzen abgeholt hatte. „Selbst wenn Hibdin wirklich die beiden Männer angeheuert hat die dich ´entführt´ haben wie du selbst sagst, du Depp bist freiwillig mitgegangen, also war es nicht mal eine Entführung.“ „Die beiden Kerle hatten die Ausweise und die richtige Aufmachung, Kevin!“ „Das sagen auch Türsteher an irgendwelchen Schlampenkneipen wenn sie die jungen, unerfahrenen Dinger reinlassen damit die Jungs drinnen auch was zum sabbern haben. Lass das Ticket umbuchen und flieg zu Angela. Die freut sich bestimmt wenn sie dich mal zu Gesicht bekommt ohne das ständig irgendwelche Zombies um euch herum sind.“ Im Nachhinein hatten sie natürlich alle Recht gehabt und eine lange Zeit würde sich Leon noch fragen, was wohl geschehen wäre, wäre er nach Hause gefahren, anstelle den Weg zu dem Gerichtsgebäude anzusteuern, vor dem der Gouverneur seine Erklärung abgeben wollte. Immerhin besagte die Chaos-Theorie das sogar ein Schlag eines Schmetterlingsflügels irgendwo einen Orkan auslösen konnte. Vielleicht wäre so manches anders gekommen, wenn Leon diesen einen Schritt nicht gegangen wäre. Aber er w a r zu dem Gebäude gefahren vor dem sich schon ein Haufen Presseleute versammelt hatten. Er hatte sich mehr geduckt an der Menge vorbeigeschlichen die vor dem aufgebauten Podest darauf wartete das Hibdin davor erscheinen würde. Leon hatte sich Zugang zu den Räumlichkeiten des Gerichtshofes verschafft und war auf der Suche nach dem Volksliebling auch fündig geworden. Mehrere SIS-Agenten wiesen ihm den weg zu dem Mann, den er im Grunde für seinen ganzen Ärger und Kummer verantwortlich machte. Einige von den dort anwesenden Beamten kannte Leon sogar. Unter anderem war auch Jerrod dabei, von dem sich jeder eigentlich nur fragte wie er jedes Jahr durch die Schießprüfung kam, da selbst ein Blinder mit einem Spuckrohr bessere Zielchancen als dieser blinde Maulwurf hatte. Leon hatte sich in einem der Seitengänge des Gerichtshofes versteckt und darauf gewartet, dass man Hibdin endlich vorführen würde und als es endlich soweit war, wurde ihm von einer aufgewühlten Menge von Umweltakteuren und Menschenrechtsschützern die Show vermasselt. Sie bestürmten den Gouverneur mit Fragen über Fragen und ließen Leon kaum die Möglichkeit an den Mann im graumelierten Anzug heran zu kommen. Hibdin machte sich auf den Weg in den großen Sitzungssaal wo er zuerst vor einigen wenigen auserwählten Menschen sprechen wollte und dabei wurde er von einer stattlichen Anzahl an Secret-Service Agenten beschützt. So würde Leon also garantiert nicht an seinen Mann heran kommen. Auf der obersten Etage wurden die Kontrollen immer strenger und fast schon wäre Leon durchgefallen, hätte er nicht behauptet das man auch ihn sprechen wollte. Der Beamte der ihn durchließ schien sowieso nicht wirklich an Leons Persönlichkeit interessiert, wahrscheinlich war er kein großer Zeitungsleser und fleißiger Röhrengucker- wie Leon dankbar feststellen durfte. Obwohl Leon alles daran gesetzt hatte mit in den Saal zu kommen in dem Hibdin seine Rede halten würde, wurden noch vor ihm die Tür vor der Nase zugeknallt, mit den Worten das nur ausgewählte VIPs Zugang zu dem Saal hätten. Leon war also dazu gezwungen zu warten. Leon hatte sich auf eine der Holzbänke gesetzt und darauf gewartet das Hibdin mit seinem Geschwafel endlich zu Ende war, als mitten in der Aufregung die sowieso immer in einem Justizgebäude herrschte, durch den gellenden Schrei einer Frau unterbrochen wurde. Die Schreie wurden nicht weniger und laute Kampfgeräusche kamen aus dem Saal in dem eben Hibdin mit seinen Anhängern verschwunden war. Stühle wurden umgeschmissen und Männer schrieen wie wild umher, dann fielen auch schon die ersten Schüsse die endgültig einen Alarm auslösten. Leon war aufgesprungen und wollte gerade nach seiner eigenen Waffe greifen als die Tür zu dem Saal aufgerissen wurde und ein Mann herausgestürzt kam, den Leon nur aus der Entfernung einschätzen konnte. Ein gellendes „HALTET IHN!! ER HAT HIBDIN ERMORET!!!“ tönte noch aus dem Raum und ließ Leon für einen winzigen Moment inne halten, bevor er die Verfolgung des Mannes aufnahm, der gerade den entgegen gesetzten Korridor entlang jagte. Der Mann vor ihm der genau wie Leon eine schwarze Lederweste und abgetragene Jeanshosen trug, jagte in einem wahnsinnstempo die Stufen hinab. Fast fünf Treppen gleichzeitig übersprang der Irre und schaffte es noch gekonnt im Flug seinen Körper zu drehen. Es war unübersehbar das er so etwas nicht zum ersten Mal gemacht hatte! Hinter Leon war ebenfalls schon Leben in die Bude gekommen. Kollegen vom SIS hatten ebenfalls nun die Verfolgung aufgenommen und brüllten wie wild hinter dem ersten Mann her, was diesen aber weniger dazu bewog langsamer zu werden. Passanten wie Anwälte, Sicherheitspersonal, Geschworene wie auch Gerichtschreiber und andere Leute die hier in diesem Gebäude ihrer Arbeit nachgingen wurden mit einem kräftigen Ruck zur Seite gestoßen, ungeachtet dessen gegen was oder wen sie fielen. Der Fremde schien seine Opfer nur antippen zu müssen damit diese schon wie Federn durch den Gang geschleudert wurden, fast als hätte ihr Angreifer übermenschliche Kräfte. Das bei diesem Typen etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte bemerkte Leon dann als sich die ersten SIS-Agenten vor dem Nebeneingang des Justizgebäudes aufbauten und mit gezogenen Waffen alle unbeteiligen Personen anwiesen sich auf den Boden zu legen, dennoch raste der Attentäter weiter auf die Männer zu. Leon hörte gerade noch ein „STEHEN BLEIBEN!“ als es auch schon knallte und einer seiner Kollegen das Feuer eröffnet hatte. Der Attentäter in der schwarzen Lederjacke aber raste weiter auf die beiden Beamten zu während um ihm herum die Kugeln in den Boden einschlugen und mit zischen an ihn vorbei flogen. „IHR IDIOTEN!!“ Brüllte Leon vorwärts. „IHR ERWISCHT NOCH EINEN UNSCHULDIGEN!“ Das genügte um die Aufmerksamkeit der Beamten von dem eigentlichen Attentäter auf Leon zu lenken, was dem Attentäter die Möglichkeit für einen Angriff bot- welche er auch spontan in die Tat umsetzte. Leon sah wie der Mann vor ihm einen seiner Kollegen mit einem Fußkick der in einem Rückwärtssalto endete völlig von den Füßen fegte und dem anderen Kollegen einen donnerndem Kick in die Magengrube mit seiner Kniescheibe versetzte, dass dieser gleich schmerzbrüllend zu Boden ging. Somit war der Weg wieder frei. Er spurtete aus der Tür hinaus und zog Leon zusammen mit den anderen Agenten des Secret-Service mit sich die ihn durch die von den Geräuschen aus dem Inneren kommende, aufgeschreckte Menge führte. Die halsbrecherische Jagd führte sie, zu Leons großer Überraschung vorbei an dem nächstgrößerem U-Bahnhof der eigentlich um diese Tageszeit gut besucht sein dürfte, was Leon schon hätte zu denken geben können. Stattdessen rannte er weiter hinter dem Mann her der ihn in den Innenhof mehrerer Häuser führte und in den nächstbesten Eingang stürzte. Leon selbst blieb nur für den Bruchteil einer Sekunde stehen um kurz auszuschnaufen. Schon lange hatte er keinen so mordsmäßigen Dauerlauf mehr hinter sich gebracht. Schnaufend sah er kurz nach oben und stellte fest, dass das Gebäude wohl zu einer Fabrik gehörte die leer zu stehen schien. Warum flüchtete der Mann denn in so ein Haus? Im U-Bahnhof hätte er die bessere Möglichkeit gehabt sie abzuschütteln. „Egal! Weiter!“ Spornte Leon sich selbst an als er schon wieder die Schreie und Rufe seiner Mitkollegen hörte. Zeit den Hahn zuzumachen! Leon hetzte die ersten Treppen der großen Halle hinauf als er ein gewaltiges Quietschen hörte das sich wie Eiserne Nägel anhörte die man auf einer Tafel entlang zog. Das Geräusch war ohrenbetäubend und dröhnte lange noch in seinen Ohren nach. Was auch immer es war, endete als gewaltiges Krachen und eisernes Keuchen wie es Leon noch nie gehört hatte. Normale Menschen wären wohl schon in der Eingangstür stehen geblieben, nicht so Leon! Überhaupt würde jeder der schon so seine Erfahrungen mit Umbrella und mutierten Zombies gemacht hatte, behaupten können so ziemlich alles gesehen zu haben von der Welt. In der obersten Etage angekommen zeichnete sich vor dem fast schon wieder aus der Puste gekommenen Agenten ein schauerliches Bild das irgendwie alte Erinnerungen wachrief. Die schwere Eisentür war förmlich aus den Angeln gerissen worden! Nicht einfach gehoben – gerissen! Dabei zeichneten sich mörderische Krallen an der faustdicken Eisentür ab. Was auch immer hier gerade durchgekommen war, Leon bezweifelte ob es wirklich ein Homo sapiens gewesen sein konnte – für das Umbrella-geschulte Auge kam für solche Aktionen eigentlich nur ein Wesen in Frage.... Hinter der Eisentür wartete eine große, weite Halle auf ihn die sich gerade im Zerfall befand. An der Westseite des Hauses fehlte ein gutes Stück von der Wand und frischer Wind wie auch der Lärm der Straße drang zu Leon durch. Seine Füße gingen auf fein berieseltem Beton welcher schon lange wohl nicht mehr gekehrt wurde während schwere Eisenhaken von der Decke herabbaumelten. Es handelte sich hierbei eindeutig um eine Fabrik aber wo zum Henker war der Typ den er die ganze Zeit über verfolgt hatte? Leon sah sich um, erkannte aber nur ein großes Loch in der Mitte des Raumes durch das er in die darunter liegende Etage blicken konnte, die völlig zugestellt zu sein schien mit alten Kisten und vermoderten Brettern, welche dann noch einmal mit weißen Laken und allerlei Zeug verhangen waren. Leon schenkte dem großen Loch in der Mitte aber nur relativ wenig Beachtung nachdem er gesehen hatte das sein gesuchtes Objekt vor dem großen Loch an der Wand stand und hinaus auf die Straße blickte. Sie befanden sich im obersten Stockwerk eines sechstöckigen Hauses und dieser Typ sah nicht so aus als könne er fliegen! Leon entsicherte seine USP und zielte damit auf den Mann der noch immer im gleißendem Licht der Morgensonne stand und wies ihn sich umzudrehen, damit er besser sein Gesicht sehen konnte. Leon sah eine lange Zeit lang nur auf den Rücken des Kerls der fast die gleichen Sachen wie er anhatte- was hatte das schon wieder zu bedeuten? „Dreh dich endlich um!“ Wies Leon den Fremden noch einmal an. „Wer bist du zum Teufel?“ „Wer ich bin?“ Fragte die dunkle Stimme die wohl von dem Mann selbst zu kommen schien und sich unglaublich dunkel anhörte, nicht nur vom Klang sondern auch von der Art wie er die Worte in den Mund nahm. Er hatte eine kräftige Stimme aber sie war genauso drohend und finster. „Die Frage sollte eher lauten,“ Und damit drehte sich der Mann langsam zu Leon um. „Wer bist du wirklich?“ Leon Kennedy blieb just in diesem Moment für eine Millisekunde das Herz stehen als er in das Gesicht des Fremden blickte, das ihm eigentlich gar nicht mal so fremd war. Er kannte es! Er kannte dieses Gesicht! Er sah es jeden Morgen im Spiegel! Der Mann der vor ihm stand hätte sein Zwillingsbruder sein können! Sie waren absolut identisch und gleichaussehend! Entsetzt blickte er in das Gesicht seines Gegenübers, dass er noch nie in seinem Leben so dunkel und grollend erlebt hatte- so voller Zorn und Aggressionen. Seine Augenbrauen waren stark zusammen gezogen und die Fäuste ballten sich an seinen Seiten. „Wer....“ Leon senkte ein wenig die Waffe und starrte seinen Doppelgänger fassungslos an, der sogar den gleichen Haarschnitt wie er hatte. „Wir sind was wir sind.“ Fing daraufhin der blonde Fremdling vor ihm wieder an und Leon sah dabei zu wie dieser seine Arme noch mehr anspannte. „Auch wenn du noch so sehr versuchst einer von ihnen zu sein, Leon, du wirst nie verbergen können was du wirklich bist und sie werden immer merken das du mehr bist als du wahrhaben möchtest.“ Von was quatscht der da? Fragte sich Leon in Gedanken und konnte seinen Blick von dem ihm so vertrautem Gesicht nicht wirklich lösen. So also fühlte man sich wenn man seinem Doppelgänger gegenüberstand. Die Lederjacke des Fremden begann plötzlich sich an manchen Stellen zu buckeln und auszubeulen, während man an anderen Stellen das Material deutlich knistern hörte, als würde etwas unter dem harten Material zum Leben erwacht sein das nun nach draußen ins Freie wollte. Dennoch blieb das Gesicht des Fremden steinern, als würde es ihn nicht wirklich betreffen. In dem Moment als hinter dem Rücken seines Siegelbildes die Lederjacke aufriss, ging Leon gleich einen Schritt zurück. Zwei lange, fleischige Fangarme wie sie einest Oswald Saddler besaß, rankten sich über dem Körper des Mannes auf der immer noch mit steinerner Miene vor Leon stand und auf etwas zu warten schien. Bald schon hatten sich zwei neue Baumstammdicke Fangarme, mit scharfen Spitzen und Piken an ihren Enden aus dem Rücken gegraben und bildeten jeweils ein Paar auf jeder Seite. Am Ende hatten sich jeweils vier neue Tentakeln aus dem Rücken des Mannes geschoben während zwei größere Fangarme unruhig vor seinem Körper hin und herzuckten als wären sie abgetrennte Schwänze eines Gekkos. Leon konnte kaum glauben was er da sah und wahrscheinlich hätte jeder andere zart besaitetere Mensch spätestens jetzt endgültig den Verstand verloren. „Heilige Scheiße...Umbrella?“ mehr brachte der SIS-Agent nicht mehr hervor als das Wesen vor ihm die Arme vor die Brust nahm und noch immer herablassend Leon anblickte. „Eine Pilgerfahrt erwartet dich. Eine Pilgerfahrt in die Vergangenheit.“ Hörte er den Fremden sagen ohne das dieser seinen Mund bewegte, fast so als würde er das was er sagen wollte direkt in Leons Geist senden- quasi per Telepathie, aber war das überhaupt möglich? „Was willst du von mir?“ Er hatte inzwischen begriffen das dieses Geschöpf, dessen Tentakeln wie ein Kranz um ihn herum aufgebaut waren, nichts tun wollte- voerst. „Ich will das du endlich den Menschen in dir los wirst.“ Sagte die Stimme in seinem Kopf ohne Rücksicht auf Verluste. „Schließlich bist auch du ein Kind von Nemesis.“ „WAS?“ Da aber ließ sich der Fremde rücklings fallen und nahm seine Fangarme mit. Leon rannte an die Stelle an die bis eben sein Doppelgänger noch gestanden hatte und starrte in die Tiefe. Er konnte aber gerade noch sehen wie sich die Kreatur die offenbar auch ein Mutant von Umbrella zu sein schien, hatte sich im Flug gedreht, so dass sie mit dem Bauch auf die Erde zuraste aber bevor er aufschlagen konnte, hatten sich seine vier Tentakeln in den Boden gerammt und hielten den Sturz ab. Nur noch acht hässliche Löcher waren dort zu sehen wo die Tentakeln aufgeschlagen waren. Dann begann der Mann der Leon wie aus dem Gesicht geschnitten war wieder zu laufen und unter seinem schnellen Spurt, fuhren die Tentakeln wieder ein als wäre nie etwas gewesen. Fassungslos starrte er dem Mann nach und versuchte etwas Ordnung in seine wirren Gedanken zu bekommen. Erst das Schreien und Brüllen ihrer Verfolger ließ Leon zusammenfahren und aufmerksamer werden. Er ließ seine USP in seiner Hand, ging aber in Richtung Eingang. Wenige Sekunden darauf sah er mehrere seiner Kollegen vom SIS durch die Tür schreiten und sich fragend umsehen. „Hey! Hier drüben!!“ Winkte Leon die Männer heran und ging auf sie zu, da wurde auch schon das Feuer auf Leon eröffnet. Die Arme hatte er schützend vor sein Gesicht gezogen und rannte geduckt so gut es ging auf den nächstbesten Fluchtpunkt zu. Wenige Schritte vor dem riesigen Loch das Leon eben noch aufgefallen war, spürte er einen wahnsinnigen Schmerz in seiner linken Seite und das Gefühl langsam die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren. Taumelnd und anscheinend getroffen aber noch immer voll im Kugelhagel stehend stolperte Leon schwer atmend und sich die Seite halten in das Loch und stürzte ebenfalls gute drei Meter in die Tiefe. Über ihn krachte alles zusammen. Bretter gaben nach und Kisten stürzten aufeinander, begruben ihn förmlich unter sich während alles schwarz um Leon wurde. Weihnachten... fluchte Leon in Gedanken. Von wegen ´stressfreies und erholsames Fest`! (2. Kapitel Ende)