Weskers Aufstieg

  • Ja, das mit Fujiko. Ich mochte sie ja selbst auch sehr gerne, aber um einen Helden zu schaffen, muss man ihn erst brechen(ich mag eben tragische Helden). Beim schreiben dieses Kapitels habe ich sogar selbst einige Tränchen vergossen. ;( Für den FF-Taka wird es noch sehr schwer werden, aber er wird das schon durchstehen. 8-)
  • So endlich nachgelesen und ich muss sagen: Armer Taka. ;( Was der Arme alles durchmachen muss, ist echt herzzerreißend. Zuerst verliert er seine Eltern im Raccoon-Incident, dann seine Liebe im Busch Australiens und jetzt der wohl einzige wirkliche Halt, den er nach den Verlusten noch hatte: Seine Schwester. Du weißt es groß zu inszenieren und du weißt es, die Masse zu Tränen zu rühren. Die Kapitel waren wieder mal große Klasse und ich kann es kaum erwarten weiterzu lesen.
  • [SIZE=3]Paladine Marsch![/SIZE] 23. Dezember, kurz vor Mitternacht: Vernon Prickley war auf Befehl von Lucius White in die kleine Stadt Windington um die Auferstehung der Paladine und deren ersten Befehl zu überwachen. Der erste Befehl für die frischgebackenen Paladine lautete: „Alle Zombies und Zivilisten vernichten, die ihnen über den Weg liefen.“ Dies war nötig um die Rangfolge bei den neuen Paladinen zu bestimmen und schwache, fehlerhafte Exemplare zu eliminieren. Prickley sah, dass die meisten Zombies zu dem Kaufhauskomplex gewankt sind. Dies war ihr neues Ziel. 24. Dezember, Mitternacht: Mit einigen der vielen Zombieopfer ging eine wundersame Wandlung durch. Sie wurden nicht zu Zombies, sondern etwas ganz anderes, etwas viel größeres. Fujikos Leiche begann zu zittern und sich zu winden. Ihr Leichnahm lag auf dem Rücken und plötzlich öffnete sie ihre Augen, nur waren das nicht ihre normalen Augen, sondern ihre Augen waren komplett himmelblau und leuchteten im Dunkeln. Dann öffnete sich ihr Mund sie schrie einen stummen Schrei. Es war ein Schrei der von Schmerz erfüllt war. Ihre Haut begann sich stark zu wölben und auszudehnen, so als würde ein zweiter stärkerer Körper unter ihrem alten wachsen. Dann begann ihre Haut aufzuplatzen und offenbarte glatte, weiße Haut, sogar ihre Hand wuchs komplett nach. Ihr Haar färbte sich ebenso weiß wie ihre Haut und sie war nicht mehr Fujiko. Mit einem letzten Schrei endete Fujiko und der PALADIN begann zu leben. Anders als ihre Mit-Paladine hatte sie noch ihre Haare, was heißt, dass sie eine Elite war. Sie wandte sich den Zombies zu, die im Begriff waren sie anzugreifen und sagte vollkommen monoton: „Ihr seid eine Ausgeburt der Hölle und ich ein Paladin werde euch dorthin zurück schicken.“ Dann verwandelten sich ihre Arme, zu langen Knochenartigen auswüchsen, die an Schwerter erinnerten. Dann rannte sie in den Zombie-Mob hinein und vergoss faules Blut. 24. Dezember, 0: 13 Uhr, die Dachterrasse: Taka war noch immer nicht ansprechbar, aber die Zombies schienen immer noch nicht durchbrechen zu können. Cliff und Jeff bereiteten zusammen Curtis, dem noch immer sein Bein schmerzt, und Angela ihre weitere Vorgehensweise. Sie hatten zwar noch immer Waffen und Munition, aber kaum genug Essen, also musste etwas geschehen. „Sobald es hell ist werden Jeff und ich zusammen mit einigen Leuten genug Essen und Trinken holen um es hier noch etwas auszuhalten, bis Angelas Kontakt kommt. Wann sagtest du kommt dein Freund mit dem Heli nochmal,“ lautete Cliffs Zusammenfassung. Angela antwortete: „Morgen müsste er kommen, also am ersten Weihnachtsmorgen. Ist das nicht komisch.“ Milo, einer der anderen Überlebenden, sagte nur Stirnrunzelnd: „Komisch, dass wir sonst keinen erreichen konnten, da hier überall der komplette Funkverkehr ausgefallen ist. Ich glaube dies könnte eine neue Umbrella Verschwörung sein.“ Keiner sagte etwas, da Milo vermutlich Recht hatte, aber der Gedanke so eine Scheiße selbst zu erleben grenzte schon an Wahnsinn, einem allzu wahren Wahnsinn. Wer weiß was die Zukunft noch so alles bringen mag. Zur selben Zeit im Kaufhauskomplex: Vernon bestaunte mit Freuden wie gut sich die Paladine bei ihrer Arbeit machten, obwohl es schon einige Verluste gab. Über 50 waren zu schwach und wurden „aussortiert“. Eine Paladin tat sich dabei besonders hervor, nicht nur deswegen weil sie noch Haare, hatte, was eigentlich nur bei Lucius der Fall war, sondern sie war auch außergewöhnlich stark und schnell, vielleicht sogar besser als die jetzige Elite. Vernon genoss das Schauspiel und holte sich in einem angrenzenden Snackladen eine große Packung Popcorn, während Lucius Heerscharen ihr blutiges Werk fortsetzten. Lucius würde zufrieden sein.
  • [SIZE=3]Der Tod trägt weiß[/SIZE] Der 24. Dezember 7: 43 Uhr, der Waffenladen: Cliff und Jeff waren mit einer Truppe schwerbewaffneter Überlebender gerade eben aus dem Lüftungsschacht geklettert und standen nun in dem leergeräumten Waffenladen. Zwei Leute, die zwei Bodybuilder aus dem Hauseigenen Fitnessstudio, waren dafür abkommandiert worden, die, noch, leeren Rucksäcke zu tragen. Bald würden die etlichen Taschen voll mit Nahrung und Getränken sein. Die Truppe setzte sich in Bewegung, zu ihrem letzten Marsch. Cliff gab das Zeichen zum anhalten und sagte: „Irgendetwas ist hier komisch. Normalerweise müssten wir von Zombies belagert sein.“ „Stimmt, es riecht gut…zu gut. Ihr wisst ja wie die Viecher stinken,“ pflichtete Jeff, der Koch, ihm bei. Alle andern schüttelten erst den Kopf, dann nickten sie und gingen vorsichtig weiter. Plötzlich schrie Dario, einer der Damenschuhverkäufer, :“ Da liegt einer von den Toten!“ Sein Kollege Basil klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Dreh dich Mal um.“ Dario drehte sich um und erstarrte. Wie ein Teppich lagen vor ihnen lauter Zombies, alle Tod, endgültig. Der Wachmann Brock besah sich die toten Zombies nun genauer an und kam zu dem Schluss: „Sie wurden abgeschlachtet. Das sieht aus wie Schwertwunden, wenn ich mich nicht irre.“ „Also macht hier einer auf Samurai oder Ninjadämon,“ scherzte Jeff. Er sollte noch erfahren wie nahe er dran war. Fressbude „BIG HAM“, 8:23 Uhr: Während Vernon Prickley immerzu in seinen vor fetttriefenden Burger biss, schmatzte er widerlich und mehrere Krümel fielen auf seinen beigen Anzug, die Flecken hinterließen, die wie Blutflecken wirkten. Wieder und wieder biss er in das belegte Brötchen, wobei er Essmanieren zeigte, wie ein Zombie. Wären die Paladine nicht gefühllos, hätten sie ihn garantiert schon getötet. Da kam einer der Paladine auf Vernon zu und sagte vollkommen monoton: „Es wurde eine Dreizehnköpfige Gruppe von Überlebenden entdeckt, die sich an der Nahrung und den Getränken in dem Etablissement „Spicy Chicks“ zu schaffen macht. Wie sollen wir vorgehen? Ist Direktive Eins noch immer in Kraft?“ Vernon grinste: „Ja sie ist noch in Kraft. Lasst keinen am Leben!“ Stumm gehorchten die ehemaligen Menschen und machten sich dazu bereit die Überlebenden mit Stumpf und Stiel auszurotten. Auch Fujiko war dabei und dachte nur an eines: „Muss die Befehle des Seraphim und seinem Gesandten Vernon Prickley gehorchen. Das Geschwür Mensch muss ausgelöscht werden.“ „Spicey Chicks“, 8: 28 Uhr: Cliff war zufrieden. Sie hatten mehr als genug um für eine Woche durchzukommen, obwohl sie nur noch einen Tag hier bleiben mussten. Er dachte gar nicht mehr darüber nach, was die Zombies vernichtet hatte, sondern an Morgen, an Weihnachten. Er fasste den Tod der Zombies als Weihnachtswunder auf, was ein fataler Irrtum war, denn just in dem Moment, als er sagte: „Das reicht wir packen.“, stürmte auch schon der erste Paladin heran, bereit sie alle zu töten.
  • [quote][i]Original von Christian Jung[/i] Dario, einer der Damenschuhverkäufer[/quote] 'Geht es nur mir so, oder muss da noch jemand an Al Bundy denken? "Kommt ne fette Frau in den Schuhladen..." ähm lassen wir dasl ieber ^^" Super Kapitel :thumbs5: Bin schon aufs nächste Blut gespannt^^
  • Klasse Kapitel Taka und Fujiko werden sicherlich auf einander treffen, was bei dir wieder zu einer Herzzereißenden Szene wird. Du weißt es nämlich, wie ich bestimmt schon 100000 Mal erwähnt habe, Spannung aufzubauen. Wirklich klasse. Bin schon auf die anderen Kapitel gespannt!
  • Nach so langer Zeit der Abstinenz, auf Grund vom RL, geht es heute Mal wieder richtig los!! [SIZE=3]Befehl 24: Suchen und Zerstören[/SIZE] Der erste Paladin brach durch die Wand und stand nun genau vor Cliff mit hocherhobenem Schwertarm. „Führe Befehl 24: Suchen und Zerstören aus,“ sagte der Paladin vollkommen monoton und richtete seine himmelblauen, pupillenlosen Augen auf Cliff. Bevor einer reagieren konnte hielt Yuri, ein geheimnisvoller Mann mit blonden Haaren, dem Paladin eine Doppelläufige Schrotflinte vor das Gesicht und drückte ab. Der Kopf des Monstermannes explodierte und hinterließ eine Blutfontäne, die ebenso blau wie die Augen des Paladins waren. Doch die dreizehn Männer konnten kaum durchatmen, denn schon durchbrach der Arm eines weiteren Paladins die Wand und Enthauptete Roger, einen 32 Jährigen Place of Brutecraft-Spieler, der noch immer bei seiner Mutter wohnte, nun nicht mehr. Dann brachen plötzlich mehrere Paladine durch den Boden und durchtrennten George genau in der Mitte. Cliff schrie: „Wir hauen ab! Schützt Adam und Joe! Einfach zu den Lüftungsschächten rennen!“ Yuri sah, dass einer der Paladine im Boden feststeckte, zog sein Messer, warf es genau auf die Stirn des Paladins, was ihm gehörig schmerzte, aber noch nicht tötete. Yuri nahm rannte los und sprang dem Paladin genau ins Gesicht, was das Messer durch das Hirn, des Monsters trieb. Adam und Joe wichen den Paladinen so gut aus sie konnten und versuchten zusammen zu bleiben, damit die Anderen sie besser schützen konnten, aber es half nichts. Einer der Paladine schlug nach Joe mit seinem Schildarm und beförderte ihn ins Erdgeschoss des Kaufhauses. Joe fiel genau auf einem Verkaufsthresen eines Kleidungsgeschäftes. Über ihm prangte das Schild „Restposten“. Er rappelte sich unter Schmerzen auf und machte sich nach einer kurzen Pause humpelnd auf dem Weg zum Waffenladen. Joe bemerkte, dass ihm Blut aus dem Mund hochstieg. „Dieser gottverdammte Albino hat ihm den Kiefer gebrochen. All die Jahre mit der Zahspange waren umsonst,“ dachte Joe Wutschäumend. Cliff, Yuri, Dario, Jeff und Brock rannten im Gleichklang mit Adam und schützten ihn so gut es ging. „Mist! Wir haben Joe verloren,“ schrie Cliff. „Keine Angst, der schafft das schon,“ presste Adam keuchend hervor. Den Anderen fiel auf, wie gut Yuri in Form war, obwohl er wegen seines schwarzen Nadelstreifenanzugs eher aussah, wie ein Businesstyp oder ein Model schien er doch äußerst gut in Form zu sein, vielleicht sogar noch besser als einer der beiden Bodybuilder. Die Paladine hatten sie erst mal abgeschüttelt, dies lag aber vor allem daran, dass die weißen Männer und Frauen die ganzen Anderen abgeschlachtet hatten. Dann eine Bewegung von Oben, von der Decke. Cliff sah hoch und bemerkte, dass mehrere Paladine an der Decke hingen. Brock hob sofort seine Pistole und wollte schießen, doch Yuri drückte seinen Arm nach unten und sagte: „Du bist außer Schussweite. Verschwende keine Munition.“ Die sechs Männer rannten weiter und kamen ihrem Ziel immer näher. „Da! Da vorne ist schon der Waffenladen, wir haben es gleich geschafft,“ jubelte Dario. Kaum hatte er ausgesprochen kam auch schon Joe um die Ecke gehumpelt und lächelte. Adam freute sich Sichtlich darüber, dass sein Kollege es Überlebt hatte, doch nicht mehr lange. Schon landete ein Paladin auf Joe und zerquetschte den Bodybuilder unter seinem massigen Gewicht, mitsamt den Lebensmitteln, die die einstmals dreizehn Männer gesammelt hatten. Plötzlich sprangen immer mehr Paladine von der Decke und wandten sich den Männern zu. Einer der Paladine packte Brock am Kopf und drückte zu. Obwohl der Polizist sich wehrte wurde sein Kopf ausgepresst wie eine reife Orange. Ohne Anstrengung warf der Paladin den, nun Kopflosen, Brock achtlos beiseite, wie ein kaputtes Spielzeug und wandte sich Yuri zu, der soeben seinen dritten Paladin erledigt hatte. Yuri hielt so gut er konnte die Stellung, damit die Anderen in den Laden rennen konnten, doch dann wurde der junge Mann selbst überrascht und wurde von einem Paladin verwundet. Paladin schlitzte Yuri die Brust auf und hätte ihn, wenn er nicht so gute Reflexe gehabt hätte, in zwei Hälften geteilt. Tatsache war aber, dass Yuri am Bode lag und die Schrotflinte aus seiner Reichweite geschlittert war. Der Paladin holte zum Todesstoß aus und für Yuri war es aus, doch dann… …spritzte himmelblaues Blut auf Yuri und besudelte ihn. Paladin blieb noch kurz stehen, obwohl er Tod war, dann begann er zu stürzen und drohte auf Yuri zu stürzen, doch der rollte sich auch schon weg. Yuri bemerkte, dass in dem Schädel des Paladins ein großes Fleischerbeil steckte. Jeff zog es heraus und grinste Yuri an. „Delta Force,“ fragte Yuri. „Green Barrett,“ antwortete Jeff und half Yuri hoch, dann bekam der Koch auch schon zwei schnelle Klingenhiebe in den Rücken, von FUJIKO. Yuri schrie, doch schon durchdrangen Schüsse die Luft. Es waren Cliff und die Anderen, außer Adam, der war schon im Lüftungsschacht. Obwohl die Männer aus allen Rohren feuerten trafen sie Fujiko nicht, denn sie wich einfach aus, jedem Schuss. Es sah beinahe aus als würde sie Tanzen, dann schnellte sie vor und trat nach Jeff. Jeff flog gegen Yuri und mit ihm in den Raum des Waffenladens. Jeff war schwerverletzt und würde es nicht schaffen durch den Schacht nach oben zu klettern. Er rappelte sich auf. „Geht, ich halte sie auf,“ presste Jeff unter Schmerzen hervor. Cliff wollte bei ihm bleiben, ebenso wie Yuri, doch Jeff hob sein Beil und schrie: „Geht endlich oder wir sterben alle! hau ab!“ Dann warf das Beil nach Yuri und Jeff, ohne sie zu treffen natürlich. Mit hängenden Schultern machten sich Yuri und Cliff auf dem Weg nach oben, während Jeff zu der Mikrowelle im Privatbereich des Geschäftes wankte. Nur Dario war noch im Laden, weil er es einfach nicht in den Schacht schaffte und wurde von Fujiko und den anderen Paladinen für seine Faulheit belohnt. Ein Paladin drückte Dario einfach gegen die Wand, so dass ein gewaltiger Fleck übrig blieb, ein Fleck der einmal ein Damenschuhverkäufer gewesen war. Jeff steckte seine Pistole, inklusive Munitionsstreifen, und eine der wenigen Granaten, die ganz klar illegal beschafft wurden in die Mikrowelle. Er schaltete sie an und sah im nächsten Moment wie sich die Paladine um in scharten. Die Paladine hoben alle ihre Schwertarme und wollten gerade zustoßen als Jeff lachte, dann ertönte ein „Ping“ und mit Jeffs Worten: „Bon Appetit.“ Flog der ganze Laden in die Luft. Nach der Explosion, die sich als äußerst verheerend für die Paladine erwies war es erst mal eine Zeitlang still, dann erhob sich eine einzige Gestalt aus den Trümmern, es war Fujiko. Wie der Phönix aus der Asche stand sie da und sagte zu dem soeben herbeigeeilten Vernon, mitsamt den restlichen vierzehn Paladinen: „Auftrag ist noch nicht ganz ausgeführt. Es gibt noch Ziele über uns, auf der Dachterrasse.“ Vernon grinste breit: „Ausgezeichnet."