Auf Brennenden Strassen

  • [SIZE=3]Die Ruhe vor dem Sturm[/SIZE] 25. September, RPD, irgendwann Mittags: Nach ihrem „üppigen“ Mahl, bestehend aus dem Kantinenmenü. Irgendeine komische braune Masse die in einem Brötchen lag und einen Cheeseburger darstellen sollte und Pommes die nach Seife schmeckten waren nicht Takahashis Gedanken an ein gutes Essen. Er wäre jetzt viel lieber in Emmy´s Burger oder im Grill 13, aber nein dies mussten einem ja diese untoten Penner versauen. So musste er sich mit dieser komischen wabbeligen Masse zufrieden geben. Zumindest war seine Schwester Fujiko bei ihm. Wenigstens diesen Trost hatte er. Nach dem er den Tod seiner Eltern mit erlebt hatte, schwor sich der 16-Jährige Auto-und Horrorfan, dass er nie wieder einen Zombiefilm sehen würde, dafür erlebte er schon jetzt zu viel Leid. Er wusste wenn er überleben würde, dann geht er gegen diese Ungerechtigkeit vor. Wesley und ein paar andere starke Leute zerlegten auf Anweisung von Marvin einige Tische und Bänke, die nicht mehr benötigt wurden, um die Hintertüren und die Fenster zu vernageln. Dies war ein anstrengender Tag, aber er half wenigstens etwas die erdrückende Stimmung vergessen. So ging es zumindest Wesley, der immerzu an die Zukunft dachte, weniger an das Jetzt. Alleine schon der Gedanke daran, was aus ihnen Allen werden sollte, nachdem, nein FALLS sie diesen Alptraum überstehen würden. Was würde die Regierung tun? Warum traf noch keine Hilfe ein? Wie konnten sollte Wesen überhaupt entstehen? Gab es eine Hölle? „He! Kannst du mir mal zur Hand gehen,“ fragte ihn der schwarzhaarige Mann mit deutschen Akzent. Diese Anrede riss Wesley aus seinen trüben Gedanken, zumindest fürs erste. Er fragte sich, ob es jemals eine Antwort auf seine Fragen geben würde oder vielmehr ob sie ihm überhaupt gefallen würden. Nun machte er sich daran, das linke Fenster zu verbarrikadieren. RPD, Toiletten, später Nachmittag: Dr. Damian Qiche traf sich mit Sarlac und Fireball auf der östlichen Herrentoilette, für den aktuellen Tagesbericht. „Und wie steht es um die Polizisten und die U.B.C.S., den Bauern in Umbrellas teuflischem Spiel,“ fragte Dr. Qiche. Sarlac gab genau Gentlemans Worte wieder: „Bis jetzt haben die U.B.C.S. und die Spezialeinheiten kaum Verluste zu beklagen, allerdings wird die Munition immer knapper und der Strom an T-Trägern nimmt einfach kein Ende, zumal die ganzen BOWs noch nicht mal aufgetaucht sind. Noch in dieser Nacht schätzt der Beobachtungsposten, dass die Verteidiger überrannt werden. Noch etwa ein bis zwei Tage und auch die letzten Bewohner des RPD sollten tot sein.“ Dr. Qiche war nicht erfreut ganz und gar nicht. Bis jetzt waren nur ein paar Hunter aufgetaucht, wie er aus einem Statusreport der Polizei erfuhr, nur konnte er ihr Kampfverhalten nicht angemessen analysieren, aber anscheinend schienen sie nun in Gruppen zu jagen. Das war sehr interessant. Hoffentlich würde er noch einmal die Gelegenheit haben die Hunter in Aktion zu sehen. Nach dem Sarlac und Fireball noch einmal ihre versteckten Waffen überprüft hatten, gingen sie wieder zurück zu den anderen Leuten. Auf brennenden Straßen, kurz vor Mitternacht: Die beiden Spezialeinheiten gaben alles, aber sie konnten nicht mehr durchhalten. Die Zombies schienen plötzlich von überall her zu kommen und die Blockade aus Autowracks schien nun zur Todesfalle zu werden. Captain Skrabby kämpfte wie ein Löwe. Er erzielte trotz MG nur noch Kopfschüsse, aber es half alles nichts. Seine Leute starben wie die Fliegen, beim U.B.C.S. sah es auch nicht viel besser aus. Er sah nur wie sich ein ganzer Pulk von Untoten auf Sergeant Bacita stürzte. Sie wurde bei lebendigem Leib zerfetzt, war aber noch bei vollem Bewusstsein. Skrabby erlöste sie durch einen gezielten Schuss und murmelte ein Stoßgebet. Dann bildete er mit den letzten Überlebenden aus beiden Einheiten einen Halbkreis, da ihnen der Fluchtweg ins RPD abgeschnitten wurde. „Wir müssen die Position halten, damit die anderen Beamten die Zivilisten evakuieren können. Wo bleibt der verdammte Heli!? Die hätten doch schon Gestern da sein sollen,“ schrie Skrabby. Keiner Antwortete ihm. Ein Zugführer vom U.B.C.S. schrie: „Na los gebt alles, oder wollt ihr ewig leben ihr Hunde!“ Dann schloss sich der Kreis bestehend aus Untoten um die mutigen Männer und Frauen. Nach und nach fielen sie Alle. Skrabby war einer der letzten der noch Stand. Mittlerweile musste er zu seiner VP70 wechseln. Dem Mann der direkt neben ihm stand wurde die Kehle durchgebissen, die Frau neben ihm wurde ausgeweidet. Dann stürzte der Pulk auf ihn und grub die Zähne in sein Fleisch. Seine letzten Gedanken waren bei seiner Frau und seinen Kindern, er dachte daran wie froh er war nicht nach Raccoon gezogen zu sein, dann setzte er sich mit letzter Kraft seine Pistole an die Schläfe und drückte ab. [SIZE=3]Sie hatten versagt![/SIZE]
  • Endlich treff ich Sarlac....auf der Toilette xD Ja, Claymore is schon echt traurig. Vor allem das einigermaßen offene Ende hat mich gierig auf mehr gemacht. :D Übrigens empfehle ich dir Zero no Tsukaima, is zwar nich brutal, aber echt witzig und manchmal auch echt traurig.
  • Ui, da liest man einen Tag mal nicht und dann hat man gleich doppelt Spaß! :yay: Echt klasse, Chrissylein! :thumb3: So langsam geht ja das Gemetzel richtig los... :diablo: Und ja, Skrabby hatte ein tolles Ende! ^^ Oh, und btw.... Bitte spare dir die verunglimpfung von Cheesburger und Seifen-Pommes... ich verkaufe sowas jeden Tag! :lachen5:
  • [quote][i]Original von Christian Jung[/i] Das glaube ich nicht. Du verkaufst garantietr nur Qualitätsware. [/quote] Du hast echt noch nie bei mir gegessen! :lachen5: @all Das muss aber auch so schmecken! Das machen nämlich all die Farbstoffe, Krebserregenden Substanzen und vor allem das Glutamat! :teach1: :laugh1:
  • Tolle Kapitel und auch gut geschrieben. Mir gefällt es, wiedu darstellst, das einer nach dem anderen gefressen wird. Nicht falsch verstehen, dass hier sämtliche User sterben ist bitter, aber wie du es formulierst ist klasse. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das in RE2 und RE3 klasse gepasst hätte. Auf den großen Sturm bin ich auch schon sehr gespannt. :thumbs5:
  • [SIZE=3]Warnschuss[/SIZE] Ohne, dass Captain Skrabby es ahnen konnte hatte er allen Überlebenden, im näheren Umkreis, mit seiner letzten Tat gewarnt. Der letzte Schuss der Verteidiger hallte einsam durch die Finsternis der Nacht. Dann herrschte Totenstille. Chief Irons Büro: „Was bedeutet das, Brian? Dies war seit einiger Zeit der letzte Schuss der fiel. Haben wir gewonnen,“ fragte der Bürgermeister Michael Warren nervös. Der Chief sah ihn an und meinte: „Hm. Das lässt sich noch nicht genau sagen. Wir sollten mal nachsehen.“ Versammlungsraum der Polizei: Der Polizist Geralt Harrison kam in den Raum gestürmt und schrie völlig hysterisch: „Sie sind durch gebrochen! Sie haben alle Verteidiger abgeschlachtet! Keiner hat es überlebt! Nun werden sie kommen und uns holen!“ Bevor alle anderen Anwesenden im Raum reagieren konnten hob Geralt seine Dienstwaffe, hielt sie sich an die Stirn und flüsterte fast unhörbar: „Aber mich werden sie nicht kriegen. Niemals.“ Es ertönte noch ein Schuss und ließ nun auch Wesley und die anderen Zivilisten, die mit ihm im Raum waren, hochschrecken. Baka Chira versuchte die Leute zu beruhigen, aber diesmal gelang es nicht. Dann setzte das Hämmern ein. Es schien von überall her zu kommen. Plötzlich rumste die Tür, zu den Notunterkünften, auf. Alle anwesenden Polizisten fuhren mit gezogenen Waffen herum und senkten ihre Waffen aber gleich darauf wieder, denn es war Marvin Branagh. „Die Zombies sind durchgebrochen. Sie haben“-er stockte kurz-„sie haben die Verteidiger einfach überrannt und Versuchen nun von mehreren Seiten in das RPD einzudringen. Noch haben wir eine Chance wir müssen auf das Dach des RPD. Der Helikopter müsste jeden Moment eintreffen,“ sagte Marvin. Sie machten sich auf dem Weg und rannten wie der Teufel, dann hörten sie das knacken von Holz und Glas, das Gebäude wurde nun von Verwesungsgestank eingehüllt und das Stöhnen wurde immer lauter. Marvin schrie: „Na los doch! Beeilt euch!“ Auf ihrem Weg zum Dach schlossen sich der Gruppe immer mehr Polizisten an, aber nicht alle. Viele blieben bei den anderen Zivilisten die sich nun mit den meisten anderen Polizisten auf dem Weg zur Garage machten um durch die Kanalisation im Notfall zu flüchten. So trennten sich nun die Gruppen. Marvin Branagh, Baka Chira und John Anderson waren die einzigen die sich mit Wesley, Jasmin und den Kindern auf dem Weg zum Dach machten. Vorbei am S.T.A.R.S.-Büro und in Richtung des Daches nahmen sie schon das Geräusch des Hubschraubers wahr. Wesley lächelte sanft, wenigstens die Kinder würden es aus dieser Hölle schaffen. Auf dem Dach angekommen sahen sie wie der Hubschrauber gerade zur Landung ansetzte. Außer ihnen warteten schon Chief Irons, Bürgermeister Warren und dessen Tochter. Der Pilot schrie über den Lärm des Kopters hinweg: „Ich habe Platz genug für die Kinder und noch zwei Erwachsene, aber beeilen sie sich, dann bin ich um so schneller wieder hier.“ Jasmin und Wesley machten sich mit den Kindern auf dem Weg um in den Heli zu gehen, als sich Bürgermeister Warren vordrängelte und meinte, er hätte Vorrang vor Wesley. Er schien sich gar nicht mehr um seine Tochter zu kümmern sondern dachte nur noch an sich. „Ich habe natürlich Priorität, der Rest muss eben später mit. Schatz ich bin mir sicher, dass sich Chief Irons gut um dich kümmern wird. Lebe wohl,“ waren seine Worte. Marvin wurde sauer und wollte Warren schlagen, doch Wesley hielt ihn zurück. „Das ist es nicht Wert. Wir werden es schon hier heraus schaffen und dann werden wir ihn zur Rechenschafft ziehen,“ beruhigte Wesley ihn. Dann gingen Wesley und Jasmin noch ein letztes Mal aufeinander zu. Ihre Blicke trafen sich und sie küssten sich. Es war ihr bisher erstes und letztes Mal. Jasmin drückte ihn auch schon wieder schnell von sich weg und sagte mit Tränen in den Augen: „Das du mir hier ja nicht Wegstirbst. Ist das klar.“ Wesley nickte nur und fühlte Schmerz. Auch Marvin sagte Josh lebewohl: „Keine Angst mein Junge ich werde zurückkommen und dann werden wir endlich mal wieder angeln gehen.“ „Aber nur die dicken Brocken,“ sagte Josh. „Oh ja, nur die dicken Brocken,“ pflichtete Marvin ihm bei. Dann hob der Helikopter ab. Anderson beobachtete das Ganze aus einiger Entfernung. Er stand im Türrahmen des Ganges. Irgendwie wurde ihm ganz warm ums Herz und er würde dafür sorgen, dass so viele wie möglich überleben würden. Diese wärme breitete sich plötzlich über seinen ganzen Körper aus und als er an seinem Körper herab sah, bemerkte er, dass es sein Blut war, das so warm war. Eine lange Zunge ragte aus seinem Körper und zerteilte ihn in zwei Teile. Die anderen wandten sich um und erstarrten.