Auf Brennenden Strassen

  • [SIZE=3]Dauerfeuer[/SIZE] Die Nacht vom 24. auf den 25. September: Die Zivilisten haben es sich auf mehreren Bänken und Stühlen im Warteraum des Erdgeschosses und des 1. Stockes bequem gemacht. Viele Polizisten waren draußen mit den Kämpfen gegen die Untoten beschäftigt. Das stätige rattern und knallen der Gewehre ertönte die ganze Nacht hindurch. Komischerweise gab es den Überlebenden ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit, weil es das schreckliche Wimmern und Stöhnen der Zombies übertönte. Die Kinder schliefen sogar ruhiger als die Älteren. „So ganz kann man aus seiner inneren Uhr also doch nicht raus,“ dachte Wesley mit einem Schmunzeln. Jasmin fühlte sich äußerst unwohl, bei dem Gedanken, wie die Kinder so etwas Traumatische je verarbeiten sollten. Sie waren gebrandmarkt für ihr Leben, ebenso wie alle Anderen. Jasmin fragte sich abermals was mit den Kindern geschehen sollte, zumal noch keine Eltern oder Verwandten der Kinder eingetroffen waren. Selbst wenn sie diese Hölle überleben sollten, und sie war sich nicht mal sicher ob sie es überhaupt schaffen konnten, würden die Kinder Waisen sein. Im Moment waren sie und Wesley die einzigen Bezugspersonen für die Kinder, aber konnten sie dem gerecht werden. Auf Grund des Drucks fing Jasmin Gabriel leise an zu weinen, so leise dass es keiner hören konnte. Doch Wesley spürte es und verstand sie anscheinend Wortlos, denn er flüsterte zu ihr: „Keine Angst. 1. schaffen wir es dank der tollen Polizisten vom RPD und 2. bin ich ja auch noch da. Wir werden für die Kinder da sein.“ Dann legte er seinen Arm um sie und sie schliefen wenigstens etwas ein. Das Versteck des Charlie-Teams: Balls beobachtete akribisch das Verhalten der Polizisten und der U.B.C.S. und dann das der Zombies. Er gab folgende fachmännische Meinung ab: „Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Zombies sie überrennen. Ich gebe ihnen noch ein oder zwei Tage, dann war es das.“ Doch stimmte ihm zu aber Blunt meinte: „Quatsch! Ich gebe ihnen weniger als 24 Stunden, dann war es das.“ Balls winkte ab und meinte: „Wie du meinst Mann. Jedem das seine.“ Der rothaarige Blunt lief rot an und haute mit der Faust gegen die Wand: „Suchst du Streit oder Was!? Wenn ich sage 24 Stunden, dann sind es auch 24 Stunden,“ brüllte Blunt. Balls zeigte ihm den Mittelfinger was Blunt vollkommen durchdrehen lies. Er stürmte auf Balls los, blieb jedoch plötzlich stehen, als Balls blitzschnell seine Eagle 6.0 zog und genau auf sein Gesicht zielte. „Versuchs doch du Gorilla,“ knurrte der Italiener. „Das reicht jetzt Gentlemen,“ meinte der Teamführer Gentleman trocken. Sofort hörten die Beiden auf. „Konzentriert euch auf die Aufgabe,“ erwiderte er und setzte sich seine Schutzmaske mit dem integrierten Nachtsichtgerät auf. Er sah genau im richtigen Augenblick, dass es einige Zombies geschafft hatten, durch die Hintertür in das RPD einzudringen. „Das könnte interessant werden,“ dachte Gentleman und informierte Dr. Qiche und seine anderen beiden Teamkollegen, die in Zivil unterwegs waren. RPD, Unterkunftsräume für die Zivilisten, 2:05 Uhr: Plötzlich ertönte ein Geräusch und die Tür zu dem notdürftigen Versammlungsraum für die Zivilisten wurde aufgestoßen. Branagh, Chira und einige andere Polizisten standen keuchend im Türrahmen. Sie schienen schweißgebadet zu sein, aber nicht vor Anstrengung. „Die Zombies! Sie sind ins Gebäude eingedrungen,“ erklärte Baka. Alle erstarrten vor Schreck und waren plötzlich hellwach.
  • [SIZE=3]Blutflecken im Teppich[/SIZE] Die Zombies sind hier! Alle Zivilisten bekamen es mit der Angst zu tun, als Detective Baka Chira die verhängnisvollen Worte aussprach. Branagh bemerkte wie allen die Angst ins Gesicht geschrieben stand. „Fürs erste bleiben wir hier. Es sind nur ein paar Zombies durch die Hintertür gebrochen. Keine Angst bei uns sind sie sicher. Die entsprechenden Leute kümmern sich so eben um das Problem,“ versuchte Marvin die Leute zu beruhigen. Es klappte. Allerdings machte er sich Sorgen um Ford, Meyer, Elliot und Jenkins, die die Hintertür sichern sollten. Die Hintertür, 2:07 Uhr: David Ford spannte den Han seiner VP70 und schoss dem ersten Zombie aus nächster Nähe genau zwischen die Augen, auch Officer Meyer und Edward Elliot schossen aus ihren Pistolen. Nur Harold Jenkins hatte noch ein etwas größeres Kaliber, eine Dessert Eagle 50 A.E. Er schoss allerdings aus nächster Nähe, da er nicht der beste Schütze war, anders Meyers. Er war ein meisterhafter Schütze und traf die Monster tatsächlich jedes Mal in den Kopf. Sie hatten schon 8 der ehemaligen Menschen ins Jenseits befördert und schienen nicht mehr viele Feinde übrig zu haben, doch dann wurde Jenkins von 5 auf einmal überwältigt. Er hatte keine Chance. Das Geräusch von zerfetzendem Fleisch und schmatzen, wurde nur von Jenkins Schrei übertönt, der mit einem letzten Gurgeln erstarb. Es sieht nicht gut für die Drei aus. Die 5 Zombies hatten zwar ihre „Mahlzeit“ noch nicht beendet, aber es kamen weitere auf sie zu. Sie hatten kaum noch Munition und keine stärkeren Waffen, wegen dem verdammten Irons. Der Chief Brian „Drecksau“ Irons hatte eine Munitionsrationierung und eine wie er es nannte „strategische“ Waffenplatzierung angefordert, nur das einzige Problem war Keiner fand mehr die Waffen. So saßen sie nun in der Bredouille und konnten nur versuchen so viele wie möglich mitzunehmen, aber dann kam die Rettung. Hinter den Zombies auf dem Hof des RPD schrie ein Mann mit russischem Akzent: „In Deckung! Ich werfe eine Granate!“ Die Granate wurde wie von Meisterhand geworfen und rollte genau unter die Zombiehorde, mittlerweile war es über ein Dutzend geworden, die „Fresser“ mit eingeschlossen. Mit einem lauten Knall und einem Blut-und Knochenregen wurde die Gruppe auf nur noch 2 Zombies reduziert, die Meyers mit zwei schnellen Schüssen niederstreckte. Dann trat der Russe durch die Türschwelle und meinte trocken: „Sie sollten die Tür mit Brettern zunageln, hält unwillkommene Gäste ab. Übrigens ich heiße Mikhail Victor, Führer des U.B.C.S.-Delta-Zugs. Freut mich ihre Bekanntschaft gemacht zu haben.“ Bevor die Anderen etwas sagen konnten salutierte Mikhail zackig und verschwand auch schon im Dunkel der Nacht. David und Edward rammten die Tür zu und mussten erst mal verschnaufen. Meyers gab über sein Funkgerät ihren Status durch. Unterkunftsräume für die Zivilisten, 2:13 Uhr: So eben vernahm Branagh den Lagebericht von Officer Meyers und gab ihn so eben an alle Anderen im Raum weiter. Die Leute fingen spontan an zu jubeln und waren, den Umständen entsprechend, glücklich. Marvin wusste, dass sie dem sichern Tod im Moment nur ein Schnippchen geschlagen hatten, aber dies war nur ein kleiner Sieg. Unter dem stätigen Lärm der Schusswaffen, war sich Marvin sicher, dass sie Heute noch gesiegt hatten, nur was würde Morgen sein?
  • [quote][i]Original von Christian Jung[/i] Ebenso auch bei deiner Kurzgeschichte Qiche. :thumb3:[/quote] Naja die war ja jetzt wirklich kein großer Erfolg xD Zum Glück arbeite ich grade an einer neuen (bescheuerten) Geschichte mit der ich euch alle nochmal Quälen kann :diablo:
  • Dann mach doch irgendwas mit Clare oder Raki. Das ist es Resident Evil tifft CLAYMORE! Wäre gespannt wie Wesker gegen einen Yoma abschneidet. :laugh1: Die Kämpfe in meiner FF werden sich aber noch häufen. Versprochen, ebenso das von AngelS gewünschte Gemetzel. ;)