Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns

  • :yay: Yeeeeaaahh! :yay: Ich bin mehr als nur ein, "...ist tot!, geworden. Rest der Geschichte ist ja auch gaaanz in Ordnung, aber mit meinen Namen ist, jeder Satz wo er vorkommt, eine epische Verbesserung. Spaß beiseite, ist natürlich wie immer TOP. Jetzt könnt ihr mich ruhig Töten, ich werde sicher nicht zu heulen anfangen, *...kurz in die Runde guck*, so wie manch anderer verstorbene in Eurer Geschichte. ;)
  • So, die harte Zeit ist da! Unsere Kapitel (und auch die gesamte Fanfic) werden einfach immer länger und wir kommen nicht mehr hinterher mit dem schreiben. Darum werden wir ab jetzt nur noch ein Kapitel pro Woche posten ;( aber wir hören nicht auf, keine Sorge! Und sollten wir wieder gut aufholen, erhöhen wir auch wieder die Frequenz (aber bald kommt RE5 also...... :laugh1: ) Sorry aber dafür sind die Kapitel eben länger ;) So, weiter gehts ab jetzt dann immer Mittwochs (oder so...) ---------------------------------------------------- [SIZE=14][B]Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns[/B][/SIZE] Von AngelS Wesker und Sarlac [B]Kapitel 33: Gut gelaunt[/B] Rebecca war gut drauf, naja so gut wie man eben drauf sein konnte, wenn man von solchen Trotteln umgeben war und nachdem man schon zwei Herrenhäuser mit Zombies, Monstern und Mutationen überlebt hatte. Okay, vielleicht war sie ein wenig gereizt, aber das war jawohl auch nur verständlich, wenn man die ganze Zeit nur von solchen Heinis wie hier bei Umbrella umgeben war. Als sie zum Mittagessen gehen wollte, wurde sie in ihrer Meinung nur bestätigt, denn ihr Dienstwagen lag in Einzelteile zersprengt auf dem Parkplatz. Au weia, selbst zum Bombenlegen waren die von Umbrella zu doof, denn das musste wohl jemand von denen hier gewesen sein, schließlich hatte sie keine Feinde, sie war ja immer zu allen Leuten nett... wenn sie es denn verdienten. Also wollte wohl jemand etwas vertuschen, hier bei Umbrella... aber mit so einem billigen Attentat? Das war einfach nur peinlich, dabei hatte der Chef der Firma sogar ein Diplom im Bombenbasteln. Nun gut, dann musste sie eben noch mehr aufklären. War der Bombenleger auch der Mörder? War der Bombenleger geistig minderbemittelt und unfähig? Naja, der letzte Punkt war nicht so schwer zu beantworten. Was sie im Moment aber noch mehr nervte war Billy, denn er verhielt sich einfach nur peinlich für einen Polizisten. Obwohl, eigentlich war er ja keiner, aber sie hatte sich redlich bemüht ihn wie einen wirken zu lassen. Sie hatte ihn sogar in einen Vortrag zum Thema „Richtiges Verhalten im Nahkampf und im Umgang mit dem Verlust von Freunden“ geschickt. Aber der Gastredner war auch ein solches Weichei gewesen, so was sollte man nun wirklich nicht von einem Geheimagenten erwarten. Und nur wegen diesem blöden Leon und Billys Angewohnheit allen Fahrzeugen sofort Kosenamen zu geben, war er auf die Knie gefallen und rief nun, die Hände gen Himmel gestreckt: „Oh nein Mike, MIIIIKKEEE!“ „Jetzt hör auf mit dem blöden Geschrei und benimm dich wieder wie an anständiger Mann.“ „Aber Leon hat gesagt, man muss seine Emotionen richtig rauslassen.“ „Ja, wenn man eine Schwuchtel ist vielleicht und jetzt gib Ruhe! Hier ist das Funkgerät, melde dich bei der Zentrale und fordere uns einen neuen Dienstwagen an. Ach ja und das nächste Mal, wenn Du irgendetwas bodennahes zu erledigen hast, bück Dich gefälligst.“ Rebecca drückte dem immer noch auf dem Boden knienden Billy das Funkgerät in die Hand und ging auf das Wachthäuschen zu. Zumindest so war Billy etwas mehr als nur angenehm für die Augen. Sie war nicht sonderlich verwundert, dass niemand zu sehen war. Aber ihr war klar, dass sie in dem kleinen Haus fündig werden würde, auch wenn es kaum genug Platz für eine Person und diese dämliche Kiste bot. Sie hatte nie verstanden, wozu man Kisten überhaupt brauchte, man konnte doch einfach alles auf dem Boden liegen lassen, dass war viel praktischer... Und wie sie erwartet hatte, kauerte hinter der Kiste eine kleine, zitternde Gestalt. „Buh!“ rief Rebecca und Alona sprang mit einem lauten Kreischen fast bis an die Decke. Rebecca bemühte sich so freundlich wie möglich zu klingen, auch wenn ihr bewusst war, dass es vermutlich wieder nur wie Sarkasmus klingen würde: „Na, wollen wir vielleicht mal verraten, was hier passiert ist?“ „Ähh, ähh ich weiß nicht, zuerst hab ich noch dem kleinen Vögelchen zugeguckt und dann plötzlich ist alles in die Luft geflogen.“ „Wovon redest Du denn jetzt schon wieder? Was für ein Vögelchen?“ „Das Vögelchen.“ Alona zeigte an die Wand. [IMG]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-704-4cee4a14.jpg[/IMG] „Okay, und was hat das...“ Rebecca knirschte wütend mit den Zähnen „ ... „Vögelchen“ jetzt damit zu tun, DASS MEIN WAGEN EXPLODIERT IST?“ Alona zuckte bei dem lauten Geschrei zusammen: „Das Vögelchen hat sich auf das Auto gesetzt und dann ist alles in die Luft geflogen.“ „Ach sooo, und mein Auto ist dann einfach so explodiert oder was?“ „Ja, genau und das obwohl grade erst der Mechaniker vom RPD da war, wegen des komischen Geräuschs.“ Rebecca massierte ihre Stirn relativ kräftig mit ihrer Hand: „Was für ein Mechaniker denn?“ „Na der, den Sie bestellt hatten vom Autoservice des RPD.“ „Okay und wie sah der aus?“ Rebeccas Ton wurde wieder gereizter „Äh ganz muskulös und er hatte so ein Stirnbandding um.“ „Ich meinte eigentlich wie sah sein Gesicht aus.“, brachte Rebecca zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor. „Darauf habe ich nicht geachtet.“ „WILLST DU MICH VERARSCHEN?“ Zu Alonas Glück stand Billy schon seit einiger Zeit hinter Rebecca und hatte das Gespräch mitverfolgt. Jetzt fasste er ihr auf die Schulter: „Ganz ruhig, Becky.“ Rebecca sah ihn böse an. „Wir bekommen gleich ein neues Auto, Richard bringt es selber rum. Beruhig dich doch erst mal und ich kläre das hier.“ „Du immer mit deiner bescheuerten Einmischerei.“ „Ja, ich weiß, jetzt setz dich erst mal neben die Reste vom Auto und atme tief durch, ja?“ „Ach leck mich!“ Billy lächelte sie nur freundlich an und Rebecca stapfte davon. Blöder Billy, was sollte der Kram? Sie wusste doch was sie tat, warum musste er sie immer bevormunden, wenn es anfing Spaß zu machen? Warum nannte er sie immer Becky, wenn sie grade in Fahrt war, wollte er ihre Integrität untergraben? Und warum kam er immer damit durch? Sie ließ sich doch sonst nicht einfach so von den Leuten überrumpeln, warum konnte er das? All das störte sie, aber noch viel mehr störte sie, dass er sie so oft nur freundlich anlächelte, wenn sie ihm einen wichtigen Befehl gab und nie das tat, was sie von ihm verlangte. Aber eigentlich war ja ein schöner Tag, wenn sie genau drüber nachdachte. Rebecca setzte sich auf einen verkohlten Autositz und sah sich um, der Himmel war blau und kein Lüftchen regte sich, selbst die Arkley Mountains schienen heute nicht so sehr von Stürmen gepeitscht, wie sonst. Aber das würde noch kommen, aus der Ferne kamen dunkle Wolken auf die Berge zu und während Rebecca diese betrachtete, merkte sie, dass so auch das Leben war. Auf jeden Sonnenschein folgte eben doch wieder ein Sturm und schlechtes Wetter. In einem Moment ist man noch fröhlich mit seinem Team unterwegs und im nächsten Moment sind überall nur noch Zombies und Monster und alle sind tot außer man selbst. Irgendwie hatte sie das Nachdenken jetzt nicht so richtig aufgeheitert. Andererseits konnte man so auch einen Typen mit Tattoos und Knackarsch treffen, was wohl ein Silbersreif am Horizont war. Rebecca war so in Gedanken verloren gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hatte, dass sich inzwischen eine weitere Person zu Billy und Alona gesellt hatte. Sie sprang auf und ging auf die drei zu, doch eh sie sich versah kam auch schon Billy zu ihr. „Hey, was soll das, Billy? Du kannst doch nicht schon fertig sein und was will die komische Tante von der Information hier?“ „Ganz ruhig, Becky.“ Rebecca sah ihn böse an. „Ich hab das alles geregelt. Alona hat mir alles gesagt, woran sie sich erinnert hat und jetzt geht sie mit Red Queen essen.“ In diesem Moment kam KingK2000 aus dem Informationsgebäude gelaufen. „Und was soll das jetzt wieder?“ „KingK2000 ist die Wachablösung für Alona. In der Mittagspause übernimmt er den Wachtposten und die Telefonanrufe von der Information werden hierher geleitet. Wenn die anderen beiden wieder da sind, kann er essen gehen.“ „Das alles hast Du in den paar Minuten rausgefunden?“ „Ja, wenn man freundlich ist, hilft so was.“ „Ich bin freundlich!“ „Weiß ich doch, Becky, Du bist immer freundlich.“ Bei den letzten Worten hatte Billy ihr die Hand aus die Schulter gelegt und begann behutsam diese zu reiben. Was war noch gewesen? Sie wusste es nicht mehr so genau, irgendwie war der Tag ja ganz schön. Billy riss sie aus den wohligen Gedanken: „Jedenfalls hatten Alona und Red Queen gefragt, ob ich nicht mit ihnen essen gehen will. Wollen wir?“ „Was mit den Losern soll ich essen gehen?“ sagte Rebecca so laut, dass es auch alle hören konnten. „Vergiss es, wir gehen einfach hier in die Kantine und essen dort.“ „Oh klar, viel Spaß!“ rief Red Queen und ging lachend mit Alona vom Gelände. „Verstehst Du, warum die beiden plötzlich so fröhlich waren?“, fragte Rebecca. „Nein, keine Ahnung.“, antwortete Billy. „Pah, Weiber! Dann lass uns mal in die Kantine gehen,“ „Aber wir müssen noch auf Richard warten.“, sagte Billy kleinlaut. „ich habe ihm gesagt, dass wir ihn wieder zurück zum R.P.D. fahren, nachdem er uns das Auto gebracht hat, sonst müsste er ja den ganzen Weg laufen.“ „Na und? Das ist doch nicht mein Problem! Gib mir mal das Walkytalky“ Billy tat, wie Rebecca ihm befohlen hatte und lauschte den Worten der kleinen Frau: „Hey Richard, wir gehen jetzt was essen. Stell das Auto einfach hier ab und geh dann zu Fuß nach Hause.... Nein, Du bringst das Auto sehr wohl hier rum, sonst bekommst Du eine Dienstaufsichtsbeschwerde von mir..... Ich sag einfach, Du hättest mir an den Busen gegrabscht.... DA GIBT’S NICHTS ZU LACHEN! Jeder weiß doch, was Du für ein Lüstling bist also mach das jetzt oder Du kannst dich auf 3 Monate als Verkehrspolizist gefasst machen.“ Danach wandte sie sich mit einem Lächeln Billy zu: „So, alles geregelt, wir können essen gehen.“ Nach einer kurzen Suche war es ihnen gelungen, die Kantine zu finden, obwohl sie nicht sonderlich gut ausgeschildert war und sich nur wenige Personen darin befanden. Rebecca konnte aber wirklich nicht verstehen, warum die Kantine so sehr gemieden wurde, das Tagesmenü klang eigentlich sehr lecker. [IMG]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-705-3479a246.jpg[/IMG] Auch nach dem eigentlichen Essen konnte sie es nicht verstehen, alles hatte ausgezeichnet geschmeckt, auch wenn scheinbar selbst die Nachspeise als Überraschung Fleisch enthielt, aber in dieser süßen Variante war das wirklich kreativ. Sie bereute es sogar fast, dass sie zum morgigen Essen wohl gar nicht hier sein würde, denn bis morgen hätte sie den Fall sicherlich gelöst, dabei fand sie es so lustig, dass ihr Name sogar im Hauptgericht vorkam. Aber andererseits war es auch gar nicht die Jahreszeit für Christstollen. Rebecca war sehr froh, dass sie nach dem Essen gleich zu einer entspannenden Arbeit, wie einem Folterverhör übergehen konnte. Sie fand es regelrecht bedauerlich, als ihr Gegenüber bereits nach wenigen Minuten klein beigab und ihr mehr Informationen lieferte, als sie sich zu träumen gewagt hatte. Denn eigentlich hätte sie Chesty noch gerne etwas mehr gequält, aber jetzt waren erst mal andere Dinge wichtig. Sie beauftragte Billy ihr Termine mit den zwei neuen Hauptverdächtigen zu machen, während sie darauf wartete, dass Dr. Haus endlich zum Verhör auftauchte. Nachdem sie fast eine halbe Stunde auf ihn gewartet hatte, ging sie zu seinem Büro, wo sie ihn auch antraf. Dr. Haus saß zurückgelehnt im Stuhl und warf einen zweifarbigen Ball an die Wand. Rebecca schrie ihn an: „HAUS, WAS FÄLLT IHNEN EIGENTLICH EIN NICHT ZUM VERHÖR ZU ERSCHEINEN?“ Dr. Haus ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und warf weiter mit dem grau-roten Ball gegen die Wand: „Oh, ich dachte mir, dass mein Erscheinen nicht nötig sein dürfte, schließlich haben Sie die Akte und da steht alles schwarz auf weiß.“ Rebecca fing ihm den Ball vor der Nase weg: „Schön, aber ich möchte das ganze noch mal von ihnen hören, vielleicht wollten Sie ja nur vertuschen, dass Sie in Wahrheit Mist gebaut haben.“ „Tja, aber das würde ich ihnen doch nicht sagen, jeder lügt, wissen Sie das nicht?“ „Sie gestehen also, dass Sie mich belügen wollen?“ „Nein, natürlich nicht, selbst wenn ich das vorhätte, würde ich jawohl diesbezüglich lügen, oder? Ich meinte viel mehr, dass jeder von uns seine kleinen Geheimnisse hat, die er nie Preisgeben würde, selbst wenn sein Leben davon abhinge. Wenn ich Sie mir so ansehe, würde ich davon ausgehen, dass ihr Geheimnis Taschentücher an bestimmten Stellen sind.“ Rebecca zuckte zunächst zusammen, dann würde sie richtig wütend: „WAS ERLAUBEN SIE SICH EIGENTLICH! ICH KÖNNTE IHNEN HIER UND JETZT HANDSCHELLEN ANLEGEN UND SIE IN UNTERSUCHUNGSHAFT NEHMEN!“ „Ja, aber das werden Sie nicht tun.“, antwortete Dr. Haus ruhig. „Weil Sie ganz genau wissen, dass ich unschuldig bin, Sie haben sicherlich meinen Akten entnommen, dass meine Patienten eigentlich nie sterben. In der Regel stehen Sie ein paar mal dicht vor dem Tod, aber am Ende fällt mir immer eine Lösung ein. In diesem Fall aber hatten wir noch gar nicht mit der Behandlung begonnen, die ihn hätte töten können, aber trotzdem ist er schon tot, das passt doch überhaupt nicht in mein Schema.“ „Sie könnten ja auch einfach etwas gegen ihn gehabt haben und dann töten Sie ihn einfach so aus Rache.“ „Ach ich bitte Sie, Agent Chambers.“, antwortete Haus in einem abfälligen Ton. „So wenig Intelligenz wollen Sie doch wohl uns beiden nicht zuschreiben. Erstens ist es wohl klar, dass ich, allein durch die Tatsache, dass ich sein behandelnder Arzt war, auf die Verdächtigen-Liste wandern würde. Zweitens sollte ihnen aufgefallen sein, dass mein angeborener Gottkomplex es mir verbietet, meinen eigenen Patienten zu töten, das schadet meinem Ruf, meiner Karriere und meinem Ego und drittens bin ich hier erst vor zwei Wochen angekommen, da reicht die Zeit nicht mal um mir Feinde zu machen.“ Rebecca sah ihn nur böse an, aus dem einfachen Grund, dass er Recht hatte. „Sehen Sie? Sie wissen, dass ich Recht habe. Und das obwohl ich viertens noch gar nicht gesagt habe, dass ich im R.P.D. als erstes einen Hintergrundscheck für die beiden Agenten, die mich verhaftet haben anfordern würde, ganz besonders Agent Co-Müller.“ Rebeccas Blick wandelte sich von erbost zu erschrocken. „Aber das ist ja zum Glück gar nicht nötig, ich bin sicher, dass auch ihr Partner gute Arbeit leistet, auf seinem Gebiet. Außerdem haben Sie sicherlich in der Zwischenzeit Schwester Burster verhört und wenn Sie auch nur ein kleines bisschen kompetent sind, haben Sie damit wohl auch einen neuen Hauptverdächtigen.“ Bei diesen Worten kam Billy durch die Tür gerannt: „Rebecca, ich hab dich schon überall gesucht.!“ Haus lächelte: „Ah, Agent Co-Müller, Sie haben ihr Stichwort verpasst, so nahe dran. Da muss Agent Chambers aber noch ein bisschen mehr die Peitsche schwingen, aber das macht ihr sicherlich unter euch aus.“ Billy stockte kurz und sah Haus verwundert an. „Na nun hopp hopp Agent Co-Müller liefern Sie ihre schockierenden Neuigkeiten.“ „Becky, Dr. Samulan… Dr. Samulansky…” “G-Sam” warf Haus hilfsbereit und zynisch zugleich ein. „Genau der!“, rief Billy. „Er ist geflüchtet.“
  • Jawohl! Heute ist endlich Mittwoch (oder so...) und es geht weiter! [SIZE=14][B]Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns[/B][/SIZE] Von AngelS Wesker und Sarlac [B]Kapitel 34: I've got to be a Macho Man[/B] Trotz allem war der Tag für AnTi bisher sehr gut gelaufen, er hatte keinen Ärger bekommen, weil er das F.E.A.R. verloren hatte, es hatte ja nicht mal jemanden interessiert. Klar, irgendwie rannten nicht mehr alle vor ihm weg und fürchteten ihn, aber so war es auch ganz nett, ein wildfremder Mann hatte ihm auf der Straße Blumen geschenkt und ihm gesagt, dass er wunderschön wäre. Merkwürdig, so was hatte ihm noch niemand gesagt. AnTi war ganz sprachlos gewesen und hatte nur wieder das Lächeln verwendet, woraufhin der Mann kichernd davongelaufen war. Nachdem er fast eine Stunde nach n3m^ gesucht hatte, setzte er sich frustriert auf die Bank einer Bushaltestelle und überlegte, was er tun sollte. Er nahm einen Schluck aus seiner Hustensaftflasche und roch an den Blumen. Das war also dieser angeblich angenehme Blumenduft, von dem Frauen so angetan waren. Irgendwie roch das auch nicht viel besser als die Seife, aber wenn er so drüber nachdachte, war das eigentlich gar nicht so schlimm. n3m^ hatte ihm gesagt, dass man gut riechen müsse um Frauen kennen zu lernen. Und Blumen mochten Frauen auch, das wusste er aus „Full House“. Er überlegte kurz, ob er die Blumen vielleicht einfach weiterverschenken sollte, Red Umbrella hatte ja gar nicht so negativ auf ihn reagiert, das letzte Mal, aber irgendwie fühlte er sich mehr zu Schwester Burster hingezogen, auch wenn er nicht wusste, woran es lag. Grade als er beschlossen hatte, sich einfach erst mal etwas zu essen zu holen, stand plötzlich wieder ein Mann vor ihm: „Oh, wie schön, sind die Blumen für mich?“ AnTi war ganz überrascht und stammelte nur: „Äh... was?.. Also *ehuehu* ich meine: Nein, eigentlich nicht.“ „Das weiß ich doch, Du Dummerchen, ich konnte nur nicht anders als dich zu bemerken, wie Du so elegant auf dieser Bank saßt.“ „*Ehuehuehu* Was?“ „Ach und bescheiden ist er auch noch, genau wie ich.“, sagte der Mann mit den weißen Haaren und dem schwarzen Mantel. „Äh, ja *ehu* eigentlich wollte ich nur schnell etwas essen gehen und dann muss ich wieder nach meinem Partner suchen.“ „Oh, Du hast einen Partner?“, der Mann klang regelrecht enttäuscht. „Der hat dich dann aber wohl versetzt, oder?“ „Ja, das ist auch kein Wunder, bei so einem *ehuehu* dämlichen Neurotech, den hat mir die Firma zugeteilt. Ich wollte ja eigentlich lieber einen Roboter, aber was soll man *ehu* machen?“ „Ach sooo einen Partner.“, sagte der komische Kerl und zog einen Spiegel aus seinem Mantel. „Aber dann sind die Blumen wohl nicht für ihn, oder? Du scheinst ihn ja nicht so richtig leiden zu können.“ „Nein, die Blumen sind für eine Frau, *ehuehu* ich weiß nur noch nicht für welche. Kennen Sie vielleicht eine Frau, die sich für mich interessieren könnte?“ Der Mann sah flüchtig in den Spiegel: „Aber natürlich kenne ich da eine Frau. Allerdings... noch ist sie gar keine Frau, aber bald wird sie eine sein, wenn Du verstehst, was ich meine.“ AnTi musste einen Moment überlegen, doch dann machte es klick: „Ach, Du alter Hund! Ich versteh schon. Hehehe *ehuehuehu* “ Da ihn der komische Kerl duzte war auch AnTi zu einem „Du“ übergegangen. „Aber wie ist das denn, Du willst sie vorher zur Frau machen *ehuehu* und dann darf ich ran, oder was?“ „Ja, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Apropos vorgestellt, ich glaube ich habe dir meinen Namen noch gar nicht verraten: Gestatten, Morpheus Duvall.“ [IMG]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-706-c9affb56.jpg[/IMG] „Angenehm, ich bin...*ehuehu* “ AnTi musste kurz überlegen, Mr.X war zwar ein guter Codename und er hatte nie einen anderen gehabt. Aber für den sozialen Umgang mit anderen erschien es ihm etwas merkwürdig. „..AnTi, AnTi Phobia.“ „Ach was für ein liebreizender Name. Darf ich dir einen Vorschlag machen?“ „Natürlich.“, stimmte AnTi freudig zu. Diese Sache mit dem Freundschaft schließen ging scheinbar viel leichter als er dachte. „Was hältst Du davon: Du gibst mir einfach die Blumen und ich lade dich dafür zum Essen ein?“ AnTi konnte es nicht fassen, nicht nur, dass er sowieso etwas essen wollte, jetzt wurde er auch noch eingeladen und das von so einem netten Kerl, den er sicherlich bald zu seiner Freundesliste hinzufügen könnte. Gut, die Liste war bisher leer, aber einer war doch schon ein sehr guter Anfang, deshalb rief AnTi nur freudig: „Ja klar, gerne!“ und drückte Morpheus die Blumen in die Hand. „Das ist ja ein Glück, dann müssen wir zwei Hübschen ja heute nicht alleine dinieren.“ AnTi fragte sich ob Morpheus ihn meinte oder doch nicht, denn er schien in seinen Spiegel zu reden. Danach sah er ihn wieder an: „Ich kenne da ein ganz hervorragendes Lokal, das wird dir gefallen, es nennt sich die „Blue Oyster Bar““ AnTi war ganz verzückt, er mochte Austern, eigentlich mochte er alles, was aus dem Meer kam, das roch immer so gut. Er erinnerte sich daran, als er mal heimlich in die Mädchen-Umkleide geschlichen war, damals hatte er auch das Gefühl gehabt, am Meer zu sein, er wusste nur nie genau, warum. AnTi war ein wenig enttäuscht, als sie an der Blue Oyster Bar ankamen und auf der Speisekarte kein einziges Fischgericht zu finden war. Warum nannte sich die Bar nur so? Aber dafür hatte er in anderer Hinsicht Glück, denn heute schien ein Themenabend für die „Village People“ zu sein. Zumindest waren die meisten Gäste und auch die Bedienungen angezogen, wie einer der „Village People“. Dummerweise hatten sich alle als derselbe verkleidet, aber wer konnte es ihnen verdenken, der Biker war schon der coolste aus der Band. Trotzdem hätten sich die Besucher ein bisschen besser absprechen können. Der Themenabend war zwar nicht perfekt, aber immerhin war fast jeder zweite Song von den „Village People“ und das freute AnTi, denn er mochte die Band. Bei „YMCA“ hatte er fast das Gefühl in einer Bühnenshow zu sein, denn 8 Männer tanzten gemeinsam und machten die berühmten Buchstaben nach und bei „In the Navy“ schnappten sich einige Leute spontan Eimer und Wischmops, die wohl extra für diesen Song neben der Bar platziert worden waren, und begannen mit ihnen die Tanzfläche zu wischen. Nach kurzer Zeit gesellten sich andere Leute hinzu und eine wilde Wasserschlacht begann, bei der die Teilnehmer sich gegenseitig nass spritzen und versuchten die Wischmops wegzunehmen. Insgesamt wirkte die Bar sehr warm und freundlich auf AnTi. Auch das Gespräch mit Morpheus war sehr nett, er sagte ihm, dass er sehr viel von sich selbst in ihm sehen würde. Morpheus wollte selbst seinen Körper noch mehr nach seinen Vorstellungen formen und AnTi wäre so in etwa das was er sich vorstelle, nur wolle Morpheus auch seine feminine Seite nicht vergessen. AnTi hatte ein wenig Probleme dem ganzen zu folgen, offensichtlich hatte Morpheus wohl eine Freundin, aber warum nannte er sie „feminine Seite“? Naja, dann hatte sein neuer Freund eben eine etwas gediegene Ausdrucksweise, niemand war perfekt. Etwas merkwürdig fand AnTi dass es scheinbar zu jedem Essen einen Eierlikör aufs Haus gab, aber das war ganz in Ordnung. Er bestellte sich Spargelspitzen mit Fleischbällchen, und Sauce Hollandaise. Die Anordnung auf dem Teller wirkte etwas grotesk auf ihn, aber es schmeckte sehr gut. Die größte Überraschung war aber das Plakat, das er an der Wand erspähte: [IMG]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-707-b61253df.jpg[/IMG] Wow, sein absoluter Lieblings-DJ spielte ausgerechnet hier in der Bar, das war ja fantastisch. „Sag mal, sind die Leute hier auch alles Fans von *ehu* Hyntenrain?“, fragte er Morpheus. „Ja klar!“, war die Antwort. „Hier stehen alle auf hinten rein.“ „Boah *ehuehu* und ich dachte, ich wäre der einzige!“ AnTi war ganz aus dem Häuschen und als er dann auch noch den Song erkannte, konnte ihn nichts mehr auf dem Stuhl halten, er sprang auf und tanzte mit einem Dutzend anderer Männer fröhlich im Takt der Musik: Hey! Hey! Hey, hey, hey! Macho, macho man (macho man) I've got to be, a macho man Macho, macho man I've got to be a macho! Macho, macho man I've got to be, a macho man Bei dem freudigen Getanze hatte AnTi die Zeit ganz vergessen, es war schon weit nach Zwei und plötzlich hörte er, dass sein Funkgerät angesprungen war: „Mr.X kommen, Mr.X!“ Oh je und das mitten auf der Tanzfläche, wo alles es hören konnten, es war ihm schrecklich unangenehm. AnTi bemühte sich das Lokal schnell zu verlassen, noch im Gehen antwortete er: „Ja, *ehu* hier Mr.X, was gibt es denn?“ Es war Red Umbrella, die ihn ansprach: „Sie müssen sofort zum R.P.D. n3m^ ist verhaftet worden!“ „Er ist was?“ „Ja, lassen Sie sich doch dort alles erklären, Sie kennen doch das Standart-Prozedere.“ „Jawohl, ich werde mich beeilen, *ehuehu* Mr.X out!“ „Oho, was höre ich denn da?“ Morpheus war ihm aus der Bar gefolgt. „Mr.X? Wie geheimnisvoll.“ „Ja, äh, weißt Du es gibt noch einiges, was Du nicht über mich weißt *ehuehu*. Ich muss jetzt aber leider schnell los, mein Partner hat Probleme.“ „Ach, eigentlich werde ich ja nur ungern versetzt, aber was soll man machen? Wollen wir unser nettes Gespräch vielleicht heute Abend fortsetzen? Sagen wir um acht Uhr hier?“ „Oh, um Acht spielt ja auch Hyntenrain! Das ist ja klasse! *ehu* Natürlich machen wir das!“ „Also dann bis heute Abend „Mr.X“.“ sagte Morpheus und kicherte dabei ganz seltsam. AnTi war verärgert, dass er wegen n3m^ nun hier weg musste, einen so warmen Empfang, wie ihm die Besucher der Blue Oyster Bar bereitet hatten, war ihm noch nie zuvor zuteil geworden. Besucher war fast das falsche Wort für diese freundlichen Gesellen, sie waren schon fast wie Brüder, warme Brüder.
  • Ehm ?! Hyntenrain ? Spargelspitzen mit Fleischbällchen, und Sauce Hollandaise ? Warme Brüder ? "Nach kurzer Zeit gesellten sich andere Leute hinzu und eine wilde Wasserschlacht begann, bei der die Teilnehmer sich gegenseitig nass spritzen und versuchten die Wischmops wegzunehmen." Ich bin mir nicht ganz, ganz, ganz sicher, aber ich rieche hier eine rosa-schwule Verschwörung gegen mich :(
  • [quote][i]Original von Christian Jung[/i] Das ist doch nur dein Name der Genommen wird, ich lebe ja im RL auch noch. :laugh1:[/quote] Gut, dass Du mich auf diesen Continuity-Fehler hinweist! :bigfinger: Das sollte ich schnell ändern! Wie war nochmal deine Adresse? :diablo: :laugh1:
  • [SIZE=14][B]Sarlac und AngelS Wesker in den Bergen des Wahnsinns[/B][/SIZE] Von AngelS Wesker und Sarlac [B]Kapitel 35: The Mean Green Machine[/B] Nachdem Sarlac die Verdugos warm angezogen und auch schon aus der Tür geschickt hatte, wartete er nur noch auf AngelS, die allerdings auch nach einigen Minuten nicht ankam. Vorsichtig machte er sich zurück auf den Weg zu Lost~Stefanies Studio, als er bemerkte, wie AngelS seelenruhig zum Kochstudio ging. Er fasste ihr ruckartig von Hinten auf die Schulter: „Wo willst Du hin?“ AngelS erschrak: „Ach Du meine Güte, ich dachte, Du wärst noch bei den Verdugos.“ „Die warten schon vor der Tür und was hast Du vor?“ „Ich hole mir noch ein Autogramm von Alfie.“, lächelte AngelS ganz verschmitzt. „Nein, das wirst Du nicht, Du weißt doch, dass er nicht bemerken soll, dass wir uns die ganzen Sachen hier.. ähh.. „borgen“.“ „Aber ich will Alfie treffen und ich will ein Autogramm!“ „Wir müssen los, wenn Alfred uns erwischt, nimmt er uns bestimmt nur die Pullover für deine Verdugos wieder weg und dann kommen wir nicht mehr auf den Gipfel.“ „Nein, Alfie würde das nie tun! Ich will hier bleiben.“ AngelS quengelte wie ein kleines Kind. Sarlac war nie gut mit Kindern gewesen, aber er tat das, was auch bei ihm als Kind immer geholfen hatte, er bemühte sich es ihr ganz logisch zu erklären: „Jetzt denk doch mal ganz ruhig über die Sache nach...“ begann er und bereute es sofort. Denn AngelS maulte und beschwerte sich weiter, so dass Sarlac nichts anderes übrig blieb als sie am Arm zu packen und zur Tür zu ziehen. Aber er hatte die junge Dame unterschätzt, denn sie konnte kneifen: „Au, verdammt, nie hat man die K.O.-Tropfen dabei, wenn man sie braucht.“ Sarlac ließ los, doch bevor AngelS wegrennen konnte, gelang es ihm, sie zu packen und mit Schwung aus der Tür zu werfen, durch die er zuvor schon die Verdugos geschickt hatte. Er zog die große Metalltür mit Wucht hinter sich zu und beobachtete, wie AngelS zurück zum Eingang lief und verzweifelt versuchte, wieder in das Gebäude zu gelangen. Nach einigen Sekunden wurde Sarlac das ständige Klopfen und Hämmern allerdings schon zu bunt und er packte sie einfach am Ohr. „Hey, hey lass das!“ rief AngelS. “Wenn Du dich wie ein Kind verhältst, dann behandle ich dich auch wie eins!“ sagte er entschieden und zog sie weiter hinter sich her. „Und gib mir meinen Helm wieder.“ „Nein!“ „Dann mach wenigstens das Radio an, damit wir uns die Nachrichten anhören können.“ „Und Du versprichst auch wieder artig zu sein?“ „Ja natürlich, tut mir leid. Ich weiß nicht was über mich gekommen ist.“ „Sarlac ließ AngelS Ohr los und fasste in seine Jackentasche, als seine Wandergenossin plötzlich in Richtung AMR rannte. Sarlac drehte das Radio auf und befestigte es an der Brusttasche seiner Jacke. Dann holte er ein Seil aus seinem Rucksack und ging zurück zum Sendegebäude. Kurzerhand schwang er das Seil um AngelS Hüfte und verknotete es gekonnt. Dann zog er sie unter lautem Gezeter weiter den Berg hinauf, während im Radio noch die Reste einer Werbung, dudelten: "Mami, Mami bringst Du uns was mit!" "Was Spannendes" "Und was zum Spielen!" "Und Mutationen!" "Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal, das geht nun wirklich nicht." "Na klar geht das mit Tricell-Überraschung. Tricell-Überraschung erfüllt drei Wünsche auf einmal: Spiel, Spannung und lustige Mutationen. Bringen Sie Abwechslung in ihren Familienstammbaum mit Tricell-Überraschung." [IMG]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-708-11554856.jpg[/IMG] „Arkley Mountain Radio Nachrichten mit Lost~Stefanie... die sich sogar selbst ankündigen darf.... toll. Raccon City: Der Entführungsversuch eines Linienbusses durch einen offensichtlich geistig gestörten Mann konnte heute morgen durch den beherzten Einsatz des RPD verhindert werden. Die vermutlich stark verwirrte Person hatte versucht, den Bus mit einem nicht näher spezifizierten Haushaltsgerät zum Halten zu zwingen. Dummerweise hatte er sich hierfür einen äußerst ungeeigneten Platz ausgesucht, direkt vor dem Raccoon Police Department und dabei natürlich nicht bedacht, dass sich fast alle Beamten in dem nur wenige Meter entfernten „Ducking Donuts“ aufhielten und sofort zu Hilfe eilen konnten. Der Mann wurde in Verwahrung genommen, zu Personenschäden kam es nicht. Weiteres aus Raccoon City: Bei einer Bombenexplosion vor dem Umbrella-Testgelände, wurde ein zwölf Wochen altes Bachstelzen Weibchen getötet, wie das Forensik-Team des DSI unter der Leitung von Richard Aiken heute vor kurzem bestätigen konnte. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde eine Belohnung von 2000 Dollar ausgesetzt... man, die Bachstelze muss aber Freunde gehabt haben... Deutschland und die Welt: Gibtsnet: In der Vergisses Straße 22 ist am heutigen morgen ein mehrstöckiges Familienhaus aus bisher ungeklärten Gründen explodiert. Es gab keine Überlebenden. Vatikansaat: Papst Benedikt XVI verkündete, dass nach der Fusion der katholischen Kirche mit der Los-Illuminados-Sekte einige Änderungen für die Gläubigen unabdingbar wären. So würde das Abendmahl ab jetzt nicht mehr durch das Verspeisen von Wein und Oblate begangen, sondern durch die Injektion des Leib Plagi... das soll wohl Christ heißen... in die Gemeinde... okay... Kommen wir nun zu unserem Sonderbericht zur Eröffnung des Prozesses Banner gegen Burnside. Hierzu schalten wir live zu unserem Außenkorrespondenten smousen. smousen kannst Du mich hören?“ „Ja, klar und deutlich, Steffi! Meine Damen und Herren, ich melde mich hier live vom Gerichtsgebäude, wo grade in diesen Minuten der Auftakt zum großen Rechtsstreit von Bruce Banner gegen Steve Burnside stattfindet. Mein lieben Zuhörer, sie sollten hier sein, was für ein Auflauf. Es ist wie bei einem Volksfest, meine Damen und Herren. Natürlich ist es auch nicht jeden Tag, dass ein solcher Star nach Raccoon City kommt. Die Menschenmassen sind wirklich unbeschreiblich, sogar Bauchladen-Verkäufer sind hier und bieten... hey, was verkaufen Sie eigentlich?“ „Äh.. Seife!“ „Was, Seife?“ „Na klar, Seife, das Eichmaß der Zivilisation.“ „Okay, also sie hören es selbst, meine Damen und Herren, jeder Spinner ist hier und alle warten auf den Mann, der glaube ich jetzt in einer schwarzen Limousine vorfährt, ja das müsste er sein, Bruce Banner, meine Damen und Herren. Die Menge ist außer sich vor Freude. Und jetzt öffnet sich auch die Tür und ein Mann steigt aus.“ „BUUUUHHH BUUUUHHHH“ „Oh nein, die Masse wurde getäuscht, es ist nicht Bruce Banner, der aus der Limousine aussteigt, es ist Steve Burnside. Die Menge ist außer sich und wirft mit Seifenpackungen nach ihm, kein feiner Zug, wirklich nicht. Aber wir von AMR haben ja ein exklusiv Interview mit beiden Prozessteilnehmern ergattern können, also reden wir jetzt mit ihm. Es ist es soweit, hier ist Steve! Steve, was können Sie uns zu diesem Prozess sagen?“ „Also zunächst möchte ich anmerken, dass das ganze hier eine Farce ist und komplett ungerechtfertigt. Und das die Menge hier mich schon als den Schuldigen anprangert kann ich überhaupt nicht gutheißen.“ „Damit müssen Sie leben, die Masse fühlt sich von ihnen betrogen, schließlich sind Sie das Imitat. Außerdem sind Sie auch noch in einer Limousine vorgefahren, kein feiner Zug muss ich sagen, das Publikum erwatet das von dem Mann, den es sehen will und das ist Bruce Banner. Sie spielen hier mit den Gefühlen der Anwesenden.“ „Warum sollte denn nur Banner das Recht haben, hier in einer Limousine vorfahren zu dürfen? Ich bin doch genauso ein Star wie er.“ „Ja, damit sind wir beim Thema des Prozesses, ihnen wird ja vorgeworfen, Sie seien nur ein müder Abklatsch von Bruce Banner und seinem alternativen Persönlichkeit, dem Hulk. Was haben Sie dazu zu sagen?“ „Das ist vollkommener Blödsinn, ich bin eine komplett eigenständige Person und meine Alter Ego und der komische Hulk haben so gut wie nichts miteinander gemein. Das wird auch der Prozess hier zeigen.“ „Naja, aber das kann man auch anders sehen, nicht wahr? Ich mein, ihr Alter Ego, wie nennen sie ihn noch mal?“ „Den Bulk.“ „Wirklich? Das ist doch ein Witz, oder?“ „Nein, wieso?“ „Also der... Bulk ist ja nun ein großes grünes Monster, ganz ähnlich wie der Hulk, oder?“ „Nein, das ist was ganz anderes, wenn Sie sich die Bilder mal genau ansehen, dann werden sie erkennen, dass der Hulk ziemlich grasgrün ist, während mein Bulk eher in die Moosschattierung fällt.“ „Äh, nun gut, aber Stimmt es nicht, dass sie beide als äh, normale Personen ziemliche kleine Wiener Würstchen sind?“ „Was?“ „Äh, okay, lassen wir das, aber Sie verwandeln sich auch beide, wenn Sie wütend werden und nur ihre große Liebe kann sie wieder beruhigen, oder?“ „Ja, aber das sind doch zwei ganz unterschiedliche Frauen.“ „Genau... aber wo wir hier so reden, höre ich grade die Jubelschreie, dass kann nur eins bedeuten, der Ankläger ist eingetroffen, Bruce Banner, meine Damen und Herren!“ „Oh weh, ich muss schnell weg, lassen Sie mich doch mal durch.“ „Und Steve versucht sich zu verkrümeln, aber es scheint ein paar Sicherheitsprobleme an der Tür zu geben, doch wen interessiert das? Hier ist der Mann auf den alle warten, Bruce Banner! Bruce, eine Frage: was ist es für ein Gefühl, wenn man so eiskalt und schamlos kopiert wird wie von unserem Verteidiger hier?“ „Kein gutes, smousen, kein gutes.“ „Oh, er kennt meinen Namen! Ähhh... nur kein gutes Gefühl, sind sie da nicht irgendwie verärgert oder irgendwas?“ „Naja, ein bisschen erbost bin ich schon...“ „Nur erbost? Ich wäre da richtig sauer, da kommt so ein kleines Würstchen an, klaut alles was sie mal waren und macht daraus plötzlich seinen eigenen Kram. Das ist doch einfach nur eine Frechheit, so einem Kerl würde ich den Kopf abreißen wollen, sie nicht?“ „Naja, also irgendwie, ist das wirklich nicht nett.“ Nich nett? Er beklaut sie...“ „Ja!“ „..raubt ihnen quasi ihre Identität, dass was sie sind...“ „Grrr...“ „...und zeigt nicht ein kleines bisschen Reue, im Gegenteil, er wird hier noch frech und gibt sich als originellen Charakter aus..“ „AAAAAAHHHRGGG HULK SMASH!“ „Oh mein Gottt, meine Damen und Herren, vor meinen Augen verwandelt sich grade Bruce Banner in sein Alter Ego, den Hulk. Man sollte meinen, dass er so was inzwischen wirklich besser unter Kontrolle hätte! Hat dieser Mann denn keine Selbstbeherrschung? Meine Damen und Herren, Sie werden es nicht glauben, der Hulk rennt jetzt auf Steve Burnside zu und packt ihn... oh mein Gott, er hat ihn durch die Tür des Gerichtsgebäudes geworfen...na ja, da wollte er ja ohnehin rein...und, oh mein Gott, aus der eingeworfenen Tür kommt jetzt der Bulk, meine Damen und Herren, das Publikum ist aus dem Häuschen, damit hat niemand gerechnet, aber es haben sicherlich einige gehofft... Jetzt gehen die Monster auf einander los, meine Damen und Herren, Sie sollten es sehen können! Wenn Sie einen Fernseher haben, dann schalten Sie ihn ein, Radio bringt hier gar nichts....äähhh... mein Aufnahmeleiter sagt mir grade, dass Sie lieber doch beim guten alten Radio bleiben sollten, Fernsehen ist doch eher etwas für... ähh... armselige Menschen... hehe.... oh mein Gott, die beiden Kolosse bewerfen sich schon mit Autos, der Hulk hat einen Ford Pinto in zwei Hälften gerissen und sich die Überreste wie Boxhandschuhe an die Hände gepackt! [IMG]http://www.survival-network.de/forum/wcf/images/photos/photo-709-50d079b8.jpg[/IMG] Doch jetzt bewirft ihn der Bulk mit einem Smart, aber das macht dem Hulk gar nicht, da muss sich Steve schon etwas größeres besorgen, aber hey, hey, nicht unser Sendefahrzeug Du Blödmann.....“ „smousen?.... smousen kannst Du mich noch empfangen?......smousen?.. Tja meine Damen und Herren, damit endet unser Sonderbericht wohl etwas abrupter als erwartet. Äh, dann kommen wir jetzt zum Sport mit äh.. mir, Lost~Stefanie...“ Da Sarlac sich als Wissenschaftler eher weniger für Sport interessierte, drehte er das Radio etwas leiser und wandte sich wieder AngelS zu, die immer noch an dem Seil zerrte, das er um sie geknotet hatte: „Na, willst Du dich langsam mal wieder beruhigen?“ „Das sag ich Dir, sobald ich dieses blöde Seil abbekommen habe. Was ist das überhaupt für ein bescheuerter Knoten?“ „Gordisch.“ AngelS blickte an sich herunter und auf den Knoten, der tatsächlich noch immer genauso fest saß, wie zu Beginn ihrer Zerr-Eskapaden: „Oh, HAHA! Du bist wirklich ein Sack, weißt Du dass? Was für ein Hirni kennt eigentlich so einen Müll wie gordische Knoten?“ „Jemand, der weiß, wie er seinen Verstand zu etwas sinnvollem einsetzt, anstatt sich nur über blöde Autogramme von irgendwelchen dahergelaufenen Radio-Tunten Gedanken zu machen. Hast Du denn überhaupt keinen Fokus mehr? Ich weiß überhaupt nicht, warum ich mitgekommen bin. Ich will rein gar nichts auf diesem Berg, der einzige Grund, warum wir hier hoch müssen bist Du! Und scheinbar hast Du alles vergessen, was dir wichtig ist. Wer weiß, was alles passieren kann, wenn wir nicht rechtzeitig auf diesen verfluchten Gipfel kommen. Die gesamte Zeit winselst und flehst Du nach deinem Liebling und jetzt, wo wir schon so weit vorangekommen sind, verschwendest Du nicht mal einen einzigen Gedanken an Albert!“ Bei diesem Namen wurde AngelS plötzlich still und hörte auf an dem Seil zu zerren. Auch wenn Sarlac schon wieder Marukka vergessen hatte, so steckte doch genug Wahrheit in seinen Aussagen um AngelS schwer zu treffen. Grade als sie ein Wort sagen wollte, drehte Sarlac kurzerhand das Radio wieder auf volle Lautstärke. „….und besiegten die Chudley Cannons 160 zu 40. Soviel zum Sport und jetzt gebe ich ab…“ ein lautes, frustriertes Stöhnen war durch den Lautsprecher zu hören. „…zu mir selbst für das Wetter. Ein Tiefdruckgebiet nähert sich den Arkley Mountains und wird mit größter Wahrscheinlichkeit noch heute Abend für orkanartige Böen und verstärkten Schneefall in den Bergen sorgen. Allen Wanderern wird dazu geraten, sich schnellst möglich einen Unterschlupf für die Nacht zu suchen.“ Sarlac hatte das ungute Gefühl, dass sich diese Aussage direkt an ihn und AngelS richtete und legte einen Schritt zu, während der Wetterbericht weiter lief: „Das Flugverbot für alle kommerziellen und nichtkommerziellen Luftfahrzeuge bleibt also noch für mindestens zwei weiter Tage in Kraft.“ Ein weiteres lautes Seufzen war zu hören. „Aber keine Sorge, Raccoon City, am Fuß der Berge wird es weiterhin sonnig bleiben, mit Temperaturen um die 20°C. Toll, was? Hier bei AMR geht es an dieser Stelle weiter mit unserem einstündigen Wunschkonzert! Wir freuen uns auf ihre Anrufe. Und das erste Lied wurde bereits gewünscht, von unserer Zuhörerin AngelS, für ihren Bob mit der Nachricht: Ich hoffe, die Sterne leuchten Dir deinen Weg.“ Is it asking too much to be given time To know these songs and to sing them Is it asking too much of my vacant smile And my laugh and lies that bring them As the stars are going out And this stage is full of nothing And the friends have all but gone For my life my god I'm singing We'll take our hearts outside Leave our lives behind I'll watch the stars go out... Sarlac musste kichern: „I’ll watch the S.T.A.R.S. go out?” wobei er sich bei dem Wort “S.T.A.R.S.” bemühte seine beste Bob Imitation abzuliefern (was nicht sonderlich beeindruckend klang). „Ich dachte, so was freut ihn vielleicht.“, sagte AngelS kleinlaut. „Dir ist aber klar, dass die Chancen ziemlich gering stehen, dass Bob grade Radio hört, oder?“ „Ja, ich weiß, ich glaube, das Lied war vielleicht mehr für mich, als für ihn.“ Für eine kurze Zeit schwiegen die beiden und lauschten dem ruhigen Refrain: We'll take our hearts out side Leave our lives behind I'll watch the stars go out... We'll take our hearts out side Leave our lives behind I'll watch the stars go out... Und plötzlich hörte Sarlac im Hintergrund ein leises „Tut mir leid.“ „Ja, mir auch.“, antwortete er leise. „Machst Du den Knoten jetzt wieder los?“ „Nein, jetzt noch nicht.“, sagte Sarlac ganz ruhig und AngelS verstand auch warum. Und so gingen die beiden schweigend voran und lauschten der Musik, die immer mal wieder durch Werbung unterbrochen wurde, während der Wind immer stärker auffachte und beide nur mit Mühe voran kamen. AngelS freute sich sogar fast über das Seil um ihrer Hüfte, denn so wurde sie von Sarlac gezogen. Durch den ebenfalls immer stärker werdenden Schnee konnten die beiden auch kaum die Hand vor Augen erkennen und schritten blind voran, bis die Musik plötzlich aufhörte und in ein lautes Rauschen umschwang. „Wir müssen schon ein Stück zu weit gelaufen sein!“, rief Sarlac über das Heulen des Windes zu AngelS. „lilumax Haus soll noch im Sendegebiet sein!“ „Gib mir meinen Helm wieder!“, rief AngelS. „Dann kann ich vielleicht etwas erkennen!“ „MARVIN! Komm her!“ schrie Sarlac so laut er nur konnte und zog AngelS mit dem Seil näher an sich ran. Nachdem der Verdugo relativ schnell angekommen war -scheibar halfen die Pullover wirklich gegen das Einfrieren- holte er den Helm und ein Messer aus dem Rucksack des Kloakentierchen. „Soll ich dich auch gleich losschneiden?“, fragte er während sich AngelS den Helm aufsetzte. „Das könnte dir so passen! Nix da!“, rief seine Begleiterin und sah sich um. „Dort, nur ein kleines Stück den Berg wieder hinab ist eine kleine Hütte, das muss es sein.“ Den Berg hinab zu gehen war wesentlich einfacher für die beiden, da sie den Wind im Rücken hatten. Als sie nur noch wenige Meter von dem Haus trennten, stolperte Sarlac plötzlich über etwas, das im Schnee lag. „Ah, verdammt, was liegt den hier schon wieder für ein Müll in der Gegend rum? Ist man den selbst in den Bergen nicht mehr vor Umweltverschmutzung sicher?“, fluchte er, während er versuchte, sich wieder aufzurichten. „Äh, ich glaube, wir haben größere Probleme, als Umweltverschmutzung. Das hier sieht aus wie eine Leiche.“ „Glaubst Du, dass es lilumax sein könnte?“, fragte Sarlac, der noch immer nicht vollständig aufgestanden war. „Das könnte sein...“, antwortete AngelS.