Workaholics - Arbeitsalltag der Community

  • Montagmorgen, ich sitze im Home Office, schweife nebenbei durchs Forum und dachte mir: "Hey, was macht eigentlich der Rest hier um seine Brötchen zu verdienen" :/


    Der Thread kann auch gerne für den allgemeinen Ärger im Job oder mit den Arbeitskollegen genutzt werden, es empfiehlt sich hier aber natürlich, nicht so sehr in Detail zu gehen :S


    Gleich eine erste Frage vorweg, gibt es noch mehr unter euch, die auch im Home Office arbeiten können?

  • Gleich eine erste Frage vorweg, gibt es noch mehr unter euch, die auch im Home Office arbeiten können?

    Theoretisch schon. Es wird von meiner Firma aber nicht gerne zugelassen. Weshalb man sich in einer modernen Branche gegen dieses Modell entscheidet verstehe ich bis heute nicht. Home Office darf man bei uns nur machen, wenn man z.B. einen Termin hat und dafür nicht extra Urlaub nehmen möchte oder darf.


    Die Führung meiner Firma vertritt die Meinung, dass der Wille des Kunden über alles geht und das Wohl der Mitarbeiter an letzter Stelle kommen muss. Wenn die nicht so gut bezahlen würden, dann wäre ich schon lange weg. :D

  • Theoretisch schon. Es wird von meiner Firma aber nicht gerne zugelassen. Weshalb man sich in einer modernen Branche gegen dieses Modell entscheidet verstehe ich bis heute nicht. Home Office darf man bei uns nur machen, wenn man z.B. einen Termin hat und dafür nicht extra Urlaub nehmen möchte oder darf.


    Die Führung meiner Firma vertritt die Meinung, dass der Wille des Kunden über alles geht und das Wohl der Mitarbeiter an letzter Stelle kommen muss. Wenn die nicht so gut bezahlen würden, dann wäre ich schon lange weg. :D

    Bei uns gibt es sogar mittlerweile Home Office-Verträge, mein Chef sperrt sich selbst einmal pro Woche zu Hause ein :/


    Auch ich hab für solche Fälle mittlerweile ein Firmenhandy, mit Rufumleitung ist der Arbeitsort also relativ egal - zumindest in unserem Bereich. Das wird bei uns sehr flexibel gehandhabt, sehr angenehm natürlich :>

  • Bei mir gibt es keine klassischen Sonntage und Wochenenden, da ich Schichtarbeiter bin. Manchmal 3x Früh, 1x Tag frei, dann weiter mit 3x Nacht usw. Hat seine Vor und Nachteile, aber bisher überwiegen die Vorteile. Ich mach da kein Geheimnis drum, auch wenn es den einen oder anderen User geben wird der da an die Decke geht, aber ich arbeite für die Bahn. Genauer gesagt für das Störungsmanagement. Wir sind die, die Alternativen finden und Störungen an den Fahrzeugen zwar nicht beheben, aber die Koordination in die Werkstätte veranlassen. Reine Büroarbeit am Rechner...

    Es ist jedes Mal amüsant wenn man Montag aus seiner letzten Nacht kommt und der Nachbar gegenüber aufsteht um zur Arbeit zu gehen. :)

  • Bei mir gibt es keine klassischen Sonntage und Wochenenden, da ich Schichtarbeiter bin. Manchmal 3x Früh, 1x Tag frei, dann weiter mit 3x Nacht usw. Hat seine Vor und Nachteile, aber bisher überwiegen die Vorteile. Ich mach da kein Geheimnis drum, auch wenn es den einen oder anderen User geben wird der da an die Decke geht, aber ich arbeite für die Bahn. Genauer gesagt für das Störungsmanagement. Wir sind die, die Alternativen finden und Störungen an den Fahrzeugen zwar nicht beheben, aber die Koordination in die Werkstätte veranlassen. Reine Büroarbeit am Rechner...

    Es ist jedes Mal amüsant wenn man Montag aus seiner letzten Nacht kommt und der Nachbar gegenüber aufsteht um zur Arbeit zu gehen. :)


    Kommst du da mit dem Schlaf zurecht?

    Ich hab mal 1,5 Jahre Schicht gearbeitet und ich bin gar nicht zurecht gekommen damit.

    Mich hat das voll fertig gemacht, irgendwann konnte ich kaum noch schlafen oder wenn ich mal eingeschlafen bin konnte ich vll 3-4 Stunden schlafen und danach ging nichts mehr.

    Für mich war das Horror.

  • Ich arbeite im ÖD im Schuldienst.

    Klassisch 8.00 bis 17.00 Uhr Dienst als Erzieherin an einer Grundschule.

    Bin aber noch Betriebsrätin und bin ein ziemlicher workaholic..... dümpel seit Jahren immer zwischen 30 und 70 Überstunden rum, auch wenn wir eigentlich keine machen sollen.
    Ich bin bei uns im Erzieher-Team an meiner Schule die Vollzeit also die Koordinatorin die im Grunde Leitungsaufgaben macht, aber so nicht benannt wird damit man so nicht bezahlt werden muss....

    Überlege derzeit noch soziale Arbeit nebenbei zu studieren und als Sozialpädagogin mehr in Richtung Jugend bereich zu gehen und raus aus dem Schuldienst. Aber das muss noch warten bis Privat unser großes Projekt abgeschlossen ist.

  • Überlege derzeit noch soziale Arbeit nebenbei zu studieren und als Sozialpädagogin mehr in Richtung Jugend bereich zu gehen und raus aus dem Schuldienst. Aber das muss noch warten bis Privat unser großes Projekt abgeschlossen ist.

    Neben der Arbeit noch zu studieren schwirrt mir auch immer mal wieder im Kopf rum. Mein Problem ist dann aber wohl meine aufkommende Faulheit, was Hausarbeiten und Lernsessions angeht. Auf Arbeit kann ich vieles auf mich zukommen lassen und bin dann bei den Projekten auch in meinem Element, zu Hause aber wieder die Schulbank drücken zu müssen, wäre dann nochmal was anderes.


    Ich bin aktuell aber auch in einer Komfortzone was mein Arbeitssituation angeht, ein Studium würde da wohl auch nicht mehr Vorteile bringen... andererseits wäre eine Vertiefung doch was Feines! Arghh!


    Was würdest du dir von einem zusätzlichen Studium noch erwarten? Gerade im Sozialbereich bedeutet das ja nicht zwangsweise mehr Gehalt, im besten Fall aber natürlich mehr Lebenserfüllung!

  • Was machst du für Fortbildungen, wenn ich Fragen darf? :)

    Natürlich darfst du
    Tierernährungsberater bei 2 verschiedenen Dozenten, TCVM - Traditionell Chinesische Veterinär Medizin, Phytotherapeutausbildung / Kräuterheilkunde bei 2 verschiedenen Dozenten und es gibt noch "kleinere" wie Mykotherapie (Heilpilze), Homoöpathie, Schüssler Salze, Bachblüten, für die nächsten Monate auch noch Ausbildung zum Zertifizierten Tierschutzbegleiter- dazwischen immer einzelne Rund um Hund und manchmal auch Katze.

    Fast jdes Wochenende auch noch alles rund um den Hund (wenn Katze dabei ist okay, aber keine Voraussetzung / Muss)

  • Wesker's Lady das klingt in der Tat sehr spannend. Wie wird da bei dir abgerechnet? Pro Stunde?


    Home-Office hat natürlich sowohl Vor-, als auch Nachteile. In deinem Beruf bist du auf Kontakt angewiesen, in der IT kann man an gewissen Stellen auch schnell sozial vereinsamen :D Daher genieße ich die Flexibilität und Wahlmöglichkeit zwischen Büro und Home Office sehr.

  • Wesker's Lady das klingt in der Tat sehr spannend. Wie wird da bei dir abgerechnet? Pro Stunde?

    Pro Behandlung bzw was man möchte, aber da ich noch in Ausbildung bin, muss ich dass noch genau berechnen

    Home-Office hat natürlich sowohl Vor-, als auch Nachteile. In deinem Beruf bist du auf Kontakt angewiesen, in der IT kann man an gewissen Stellen auch schnell sozial vereinsamen :D Daher genieße ich die Flexibilität und Wahlmöglichkeit zwischen Büro und Home Office sehr.

    Ich lebe und arbeite damit super, meine Firma ist in der Nachbarstadt, meine "Chefin" und ich verstehen uns super, alle per "du". Zeiteinteilung, Verdienst alles bisher das beste von allem. Einsam bin ich nicht und froh darüber diesen Job zu haben. Aber ja, KANN sozial vereinsamen, stimmt schon.

  • Seit mal erlich, ist man im homeoffice produktiv?


    So wie ich mich kenne, würde ich bis 9 Uhr schlafen und dann ein wenig zocken oder tv schauen :S

    Kommt auf den Tag drauf an, aber tatsächlich bin ich im Home Office oftmals produktiver - selbst wenn Netflix nebenbei läuft :S


    Aufgrund des kurzen "Arbeitsweges", fange ich zu Hause auch gerne zwei Stunden früher an zu arbeiten. Gerade am Morgen kann ich so recht viel Zeug abarbeiten, bevor die nächsten Anfragen reinflattern. Weiterhin werde ich zu Hause natürlich weniger von Büro-Kollegen aufgehalten/abgelenkt. Selbst wenn die Kollegen nur ein kleines Support-Problem durch Tür und Angeln melden wollen, verwickelt man sich doch schnell in ein längeres Gespräch.


    In unserer Maisonette-Wohnung ist Wohn- und Arbeitsbereich aber auch gut voneinander getrennt, sodass ich mich neben der Arbeit generell nur mit dem Internet aufmunter.


    Da wir bei gewissen Projekten, Anpassungen/Programmentwicklungen oder Support-Anfragen auch nur einen gewissen Zeitrahmen für Reaktionen haben, kann ich hier aber auch schlecht 'ne Runde zocken, bevor nicht meine Kernarbeitszeit vorbei ist :>

  • Dito, fange zu Hause pünktlicher, oft früher an als wenn ich auswärts arbeiten war (war aber nie zu spät). Hat schon seine Vorteile. Mit Kleidungsstil welche man selbst (für zu Hause) möchte, kann man seien Arbeit verrichten und wird auch nicht so schnell krank, da kein "realer" Kundenkontakt. Ich LIEBE meinen HO-Job

  • Bin im IT Vertrieb und arbeite sowohl mit USA als auch mit China. Da ist ein Tag durchaus mal... länger. Man teilt sich seine freie Zeit mit Frau und Kind die vor dem Gaming kommen. Arbeite nicht gerne per Telearbeit daheim, schätze aber die Möglichkeit dies nutzen zu können wenn ich´s brauch.

  • Was würdest du dir von einem zusätzlichen Studium noch erwarten? Gerade im Sozialbereich bedeutet das ja nicht zwangsweise mehr Gehalt, im besten Fall aber natürlich mehr Lebenserfüllung!

    Ja doch vom Gehalt her bringt das schon was, man muss nur in Vollzeit arbeiten und die Stellen gibt es selten als Sozialpädagogin.

    Laut Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes verdient man schon gut.
    Würde in Teilzeit in meiner Erfahrungsstufe derzeit soviel verdienen wie jetzt in Vollzeit und der Unterschied in der Endstufe ist auch nicht so klein.

    Soziale Berufe sind sehr unsozial, wenn du nicht studiert hast.

    Man wird dann auch gerne mal in der Lehrerkonferenz oder im Austausch mit Eltern oder Lehrern behandelt als hätte man keine pädagogisch fundierte Ahnung und das ärgert einen!

    Didaktisch sind wir definitiv mit Grundschullehrern gleichzusetzen nur das wir sozialpädagogische Arbeit verrichten und nicht ausschließlich (aber auch) Bildungsaufträge.


    Meine Arbeit wird so sehr von anderen Leuten beschnitten, da hätte ich als SozPäd viel mehr MÜSSEN aber auch viel mehr aussuchen was ich mit den jungen Erwachsenen mache.
    Zudem hätte ich jetzt zum Zeitpunkt keine Chance auf eine Veränderung meiner Arbeitssituation innerhalb des Betriebs.

    Ich könnte Kita Leitung werden aber ich will nicht in diesen Bereich, eher in die Jugendwerkstätten.