CYOA - Der Raccoon Zwischenfall

  • Leise in dich hineinfluchend, wendest du dich vom Polizeiwagen ab. Offenbar hast du gerade eben nur deine Zeit vergeudet. Erneut siehst du zu den Leichen und dein Blick bleibt schnell auf der des Polizisten. Wen es keine Waffe im Wagen zu finden gab, musste er sie bei sich tragen. Und er würde sie vermutlich eh nicht mehr selbst brauchen. Langsam gehst du zu den Leichen hinüber. Jeder dieser wenigen Schritte fällt dir schwerer und als du vor dem toten Polizisten stehst gehst du nur zögernd in die Knie. Als wäre die ganze Situation nicht schon schlimm genug, musst du dich nun auch noch als Leichenfledderer betätigen. Die Leiche liegt auf dem Bauch und wenn du sie vernünftig durchsuchen willst bleibt dir nichts anderes übrig als sie umzudrehen. Trotzdem dein Inneres sich sträubt legst du das Brecheisen zur Seite, greifst den Toten schließlich entschlossen bei den Schultern und drehst ihn langsam herum. Der leblose Oberkörper fällt unsanft zurück zum Boden, als du aus Schreck und Abscheu die Hände zurückziehst. Große Löcher klaffen in der Brust des Toten und sein beinahe völlig abgefressenes Gesicht legt an mehreren Stelle den Blick auf den Schädel frei. Der Anblick dreht dir ziemlich den Magen um und du brauchst eine ganze Weile um dich wieder zu fassen. Die Übelkeit, wenn auch immer noch vorhanden wird nun überdeckt von einem Gefühl des Schmerzes und des Mitleids. Die Qualen, die diese Person vor ihrem Tod erlitten haben muss sind nur zu offensichtlich. Du schnappst mehrmals hörbar nach Luft, bevor du dich dazu überwinden kannst den Polizisten genauer zu untersuchen. In einer seiner Taschen findest du seine Brieftasche. Seine Papiere und etwas Bargeld sind darin zu finden. Du kannst nicht anders als dir die Papiere genauer anzusehen. Aphram York. Er war 36 und den Bildern in seiner Brieftasche nach hatte er Frau und Kinder. Genau betrachtet hatte er das Leben, welches du dir immer erträumt hattest. Und nun lag er hier zerfleischt und tot auf der Straße. Der Schmerz immer noch sichtbar in dem, was mal sein Gesicht war. Und möglicherweise war seine gesamte Familie ebenfalls bereits tot. Und vielleicht… vielleicht war Cathrin es ebenfalls bereits. Mehrmals an diesem Tag hatten dich schon Gefühle der Angst, Hilflosigkeit und Resignation überkommen. Doch nicht in diesem Ausmaß. Deine Empfindungen überwältigen dich. Du schließt die Augen und versuchst dich zu beruhigen. Doch immer wieder hast du das Bild des toten Polizisten im Kopf, das seiner toten Familie und du denkst an die vielen anderen, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben. Und immer und immer wieder siehst du Cathrin vor dir. Ebenso leblos und zerrissen. Tränen schießen dir in die Augen, die Übelkeit kehrt zurück und vermischt sich mit den restlichen Gefühlen zu einem Strudel der dich völlig mitreißt und alles vor dir verschwimmen lässt. Langsam öffnest du wieder deine Augen. Dein Kopf hämmert, dein Herz pocht laut und dein Blut schießt beinahe spürbar durch deinen Körper, doch wenigstens hat sich dein Innerstes beruhigt. Vorsichtig richtest du dich auf. Wieviel Zeit war vergangen? Sekunden? Minuten? Stunden? Du konntest es nicht sagen. Die Straße schien unverändert. Die Feuer loderten immer noch und immer wieder durchschnitt der Wechsel von rotem und blauem Licht die Luft. Nach einem kurzen Augenblick setzt du, als wäre nichts gewesen deine Durchsuchung des Polizisten fort. An die Stelle überwältigender Gefühle war bloßer Pragmatismus getreten. Das würde vermutlich nicht dauerhaft so bleiben. Wenn du diese ganze Sache allerdings tatsächlich überstehen wolltest, musstest du deine Gefühle unter Kontrolle bekommen. Was in der Theorie einfach und logisch klingt ist in der Praxis jedoch meist alles andere als leicht umsetzbar. Du suchst so gründlich es dir möglich ist, doch dass Holster ist leer und auch sonst hat der Tote nichts bei sich. Mit einem lauten Seufzer richtest du dich wieder auf und fährst dir mit der hand über den immer noch leicht wummernden Kopf. Da du wirklich keine Lust verspürst noch länger hier zu bleiben, drehst du dich in Richtung der weiterführenden Straße, als dich auf einmal etwas fest am Knöchel umklammert. Die Überraschung und dein eigener Schwung sorgen dafür, dass der Griff dich aus dem Gleichgewicht bringt und du zu Boden stürzt. Dabei schließt du unfreiwillig engere Bekanntschaft mit der Karosse des Polizeiwagens, bevor du schließlich auf dem mit Glassplittern bedeckten Boden landest. Kaum hast du sich auf deine neue Lage eingestellt, spürst du das dein Knöchel immer noch umklammert wird. Der Griff wird sogar fester, als eine weitere Hand dein Bein umfasst. Du blickst an dir hinunter und siehst wie einer der anderen Toten ausgestreckt an deinem Bein hängt. Nun zumindest dachtest du er wäre tot gewesen. Im Versuch ihn irgendwie loszuwerden trittst du mit deinem freien Bein mehrfach nach ihm, ohne dabei jedoch wirklich etwas zu erreichen. Der Griff wird noch einmal fester, als er versucht sich an dein Bein heranzuziehen. Verzweifelt suchst du in deiner Nähe nach etwas, das du benutzen könntest um ihn loszuwerden, aber du findest einfach nichts… oder doch? Dort hinter einem Rad des Polizeiwagens scheint etwas zu liegen. Du streckst deinen Arm und musst mehrfach tasten, bis du es schließlich zu fassen bekommst. Du ziehst es hervor und stellst zu deiner Erleichterung fest, dass es sich um eine Pistole handelt. Deine Position ist nicht gerade die beste um eine Waffe abzufeuern, aber es ist nicht so als wenn du eine andere Wahl hättest. Du richtest die Pistole aus und gibst einen Schuss ab, der sein Ziel jedoch völlig verfehlt. Sofort schießt wieder eine Kugel aus dem Lauf. Diesmal trifft sie und bohrt sich in den Arm deines Ziels, was diesem allerdings nichts auszumachen scheint. Nun feuerst du gleich mehrfach hintereinander ohne auf das Ergebnis zu warten. Schließlich spürst du, wie der Griff sich löst und siehst dass der Mann wieder leblos daliegt. Du hoffst, dass er nun wirklich tot ist. Doch falls nicht, willst du seine erneute Auferstehung sicher nicht noch einmal am Boden liegend miterleben und richtest dich so schnell es dir möglich ist wieder auf. A) Untersuch auch noch die übrigen Toten B) Mach, dass du weiter kommst. Status Terry Kinsley Zustand: Vorsicht Inventar 1. H&K VP 70 (8/15 Schuss) 2. Autoschlüssel 3. grüne Kräuter 4. Leer 5. Leer 6. Leer ____________________________ Nun irgendwann musste es ja passieren, dass die Mehrheit eine nicht so optimale Wahl trifft. :D
  • 8 Schuss hab ich noch. Stauts, Vorsicht. Nein Danke. Ich sag B und mach ne Fliege. @Rebecca fanboy: Sry, aber mir geht nicht ein wieso der Status auf einmal auf Vorsicht ist. Der Zombie hat mich doch nur am Bein gepackt, mehr war da nicht ?
  • [quote][i]Original von Chris_Redfield[/i] Sry, aber mir geht nicht ein wieso der Status auf einmal auf Vorsicht ist. Der Zombie hat mich doch nur am Bein gepackt, mehr war da nicht ?[/quote] ich gebe zu ich hätte es deutlicher machen können aber der Flug zum Auto und in die Glasscherben hatte schon einige Folgen. Wollte es eigentlich auch noch etwas mehr ausbauen. Habs aber wohl irgendwie unterschlagen. :D Hätte jedenfalls zu mehr Verständnis geführt.
  • [quote][i]Original von Rebecca fanboy[/i] [quote][i]Original von Chris_Redfield[/i] Sry, aber mir geht nicht ein wieso der Status auf einmal auf Vorsicht ist. Der Zombie hat mich doch nur am Bein gepackt, mehr war da nicht ?[/quote] ich gebe zu ich hätte es deutlicher machen können aber der Flug zum Auto und in die Glasscherben hatte schon einige Folgen. Wollte es eigentlich auch noch etwas mehr ausbauen. Habs aber wohl irgendwie unterschlagen. :D Hätte jedenfalls zu mehr Verständnis geführt.[/quote] Achjaaa. Die Glasscherben und der Flug. ^^ Auf das hab ich wieder nicht geachtet. Sry. ;) Ist schon Ok.
  • So hat diesmal etwas gedauert. Aber jetzt konnte ich etwas Zeit finden ____________________________________ Der Ansicht wirklich lange genug an dieser Kreuzung zugebracht zu haben, entscheidest du deinen Weg endlich fortzusetzen. Wer weiß, wie viel Zeit tatsächlich schon vergangen war. Dein Weg führt dich weiter durch die verlassenen Straßen und Gassen von Raccoon City, die Klänge von lodernden Feuern, Schüssen und anderen seltsamen Geräuschen dein ständiger Begleiter. Mal scheinen sie weit entfernt, mal fährst du vor Schreck herum nicht sicher ob das was du da hörst sich nicht genau hinter deinem Rücken abspielt. Wieder ein Schuss. In deinem Kopf siehst du wie die Leute verzweifelt um ihr überleben kämpfen. Ein ersterbender Schrei folgt. War es ein Mensch oder eine dieser Kreaturen? Du bist nicht sicher. Fest steht nur das eine der beiden Seiten, die sich in dieser verfluchten Stadt einen Kampf liefern, einen weiteren, vermutlich unbedeutenden Sieg errungen hat. Dein weg führt dich von einer Gasse durch einen kleinen Hinterhof in eine weitere Gasse. Es scheint, als würden sie überhaupt kein Ende nehmen. Ein ganzes Stück weit in der Gasse bleibst du stehen. Wieder ein Toter, wieder vollkommen entstellt. Du machst dich daran einen großen Schritt über die Leiche zu machen als wieder ein Tappen zu hören ist. Diesmal deutlicher als noch vorhin und es kommt eindeutig von vorne. Das Tappen kommt noch näher, als du schließlich einen Hund vor dir siehst. Er gibt ein lautes Knurren von sich, während er die blutigen Zähne fletscht und der Geifer in Bächen seine zerrissene Schnauze hinunterläuft. A) Kämpfe gegen den Hund. B) Laufe an dem Hund vorbei. C) Laufe die Gasse zurück. Status Terry Kinsley Zustand: Vorsicht Inventar 1. H&K VP 70 (8/15 Schuss) 2. Autoschlüssel 3. grüne Kräuter 4. Leer 5. Leer 6. Leer
  • A Aber so, wie er sich bisher angestellt hat, springt ihm das Vieh noch vor der ersten Kugel an die Kehle. Wir brauchen wieder einen neuen Helden :D

    "Every normal man must be tempted, at times, to spit upon his hands, hoist the black flag, and begin slitting throats." - H.L. Mencken