Resident Evil: Operation Landscape

  • Hey, ich schreibe ab und zu auf FFs. Zu Resident Evil habe ich ein paar Mal eine angefangen, aber nie zu Ende geschrieben, weil das für mich nicht so leicht ist bekannte Figuren oder Kreaturen einzusetzen. Aber ich versuche mit dieser FF nun den Weg zu gehen und werde mich bemühen :) Wie ich zu der Idee kam: Eine Userin, AngelS Wesker, hat letztens in einem Thread ihre Idee zu einem RE-Spiel geschrieben. Und seitdem musste ich immer an den Beitrag denken und dachte mir, dass man da eine coole FF schreiben könnte. Und da habe ich auch das Gefühl, dass ich da viel schreiben kann. Habe es zwar bissl abgeändert, aber ich finde das nicht schlimm. Die Ideen, die sie hatte, werde ich versuchen einzubauen, meine Ideen einbauen usw. :D Ich möchte mich einmal bei ihr bedanken, dass ich ihre Idee in der FF benutzen darf! :) Zum Titel: Der Forentitel hat mich inspiriert haha :D Die Story: Adam Benford, Präsident der USA, geht auf Wahltour. Leon S. Kennedy begleitet ihn ausnahmsweise für einige Zeit. Ihr Ziel ist das kleine Städtchen "Landscape", wo auch der Gegenkandidat eine Rede halten wird, genauso wie Benford selbst. Claire Redfield ist mit TerraSave auch dort, weil sie gegen den Gegenkandidaten demonstrieren wollen. Es kommt zu einem "Anschlag" und plötzlich tauchen überall Zombies auf... Leider gab es Probleme bei der Formatierung...Ich habe alles in Word geschriebenund dann den ganzen Text hier rein kopiert, aber er scheint nach 7 Wörtern immer eine neue Zeile zu machen(das Forum). Also musste ich jetzt hier alles ändern und habe immer die Sätze eine Zeile hochgeschoben....etwas nervig, da ich nicht weiter wusste ^^ Und hier alles tippen möchte ich nicht, weil ich dunkle Hintergrundfarben nicht mag in Foren und da fällt es mir schwer länger als 10 mins hier reinzuschauen -.- Sorry :D Das Kapitel ist vllt bissl lang, aber in RE geht es gleich am Anfang zur Sache und ich wollte das hier auch so haben. ---- [size=10]Es wird zwei Wege geben.[/size] Leon wird eher den actionlastigen Teil übernehmen und Claire den "gruseligen"(mal sehen, ob ich das hinbekomme :D ) Weg gehen. Natürlich werde sich beide ab und zu in der FF treffen. ---- [align=center][b]Kapitel 1[/b] [/align] [size=12][i]26.6.2011[/i] Bioterrorismus. Nach dem Untergang des Pharmakonzerns Umbrella hätte niemand damit gerechnet, dass biologische Waffen so beliebt sein würden auf dem Schwarzmarkt. Immer mehr Terroristen griffen auf biologische Waffen zurück und drohten der Welt diese einzusetzen, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Ein Schwachsinn, wie Leon Scott Kennedy fand, der heute 34 Jahre alt war und immer noch für die amerikanische Regierung arbeitete. Die Bio-Terroristen griffen auf Methoden zurück, die die ganze Welt abschreckten und so gut wie jeder Mensch auf diesem Planeten fürchtete sich vor einem bioterroristischen Angriff. Die Welt war im Wandel und die Regierungen versuchten zusammen zu arbeiten, um den Einsatz von solchen Waffen zu unterbinden, aber das wurde immer schwieriger, da selbst Regierungen mit Terroristen verhandelten. Leon wusste über so einige Regierungen in Südamerika Bescheid, die nur allzu gerne mit den Terroristen einen Pakt eingehen würden. Einen Pakt mit dem Teufel. Er saß in der Limousine mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Adam Benford. Er mochte den Präsidenten. Warum auch nicht? Schließlich war er es gewesen, der ihn zur Regierung brachte. Das erinnerte ihn immer wieder an den Unfall in Raccoon City. Leon hätte niemals gedacht, dass er nach über zehn Jahren nun hier sitzen würde und diese Position innehätte. Er saß direkt neben dem Präsidenten und sollte ihn auf der Wahlkampftour begleiten. Wieder etwas, das ihm nicht gefiel. Zu den Wahlen dauerte es noch über ein Jahr, aber die Gegenpartei machte schon ordentlich Dampf und fing schon vor vier Wochen mit der Wahltour durch die USA an. Leon sollte Mister Benford in den ersten zwei Wochen begleiten und für seine Sicherheit sorgen. Natürlich waren zahlreiche andere, fähige Männer und Frauen dabei, die den Präsidenten beschützen konnten, aber Benford vertraute dem Ex-Polizisten aus Raccoon City. Und das schätzte Leon sehr. Und dafür war er ihm auch dankbar, dass der Präsident so viel Vertrauen in ihn hatte. „Wir haben Landscape erreicht, Sir“ erhielt Leon per Funk die Nachricht. Benford, und auch Leon waren so dermaßen verkabelt, dass es schon lächerlich wirkte. Aber das gehörte alles dazu und hier ging es um die Sicherheit des Präsidenten. Außerdem musste Leon den Funk zur Zentrale aufrechterhalten. „Mister President, wir haben Landscape erreicht“ teilte Leon Benford mit; dieser nickte leicht auf und ab und schien etwas abwesend zu sein. „Brown lautet sein Name.“ Leon legte die Stirn leicht in Falten, als Benford sich nach einer Weile zu Wort meldete. Er verstand nicht ganz, doch dann erinnerte er sich wieder an seinen Gegenkandidaten. Er hieß Brown. Viel wusste er nicht über ihn, aber er scherte sich nicht um die Welt und versuchte sich nur um sein eigenes Land zu kümmern. Selbst die amerikanische Regierung kritisierte ihn des Öfteren wegen seinen Äußerungen und Vorschlägen, die mehr als extrem waren. Leon würde aber jeden Moment die Gelegenheit bekommen ihn näher kennen zu lernen. Auch, wenn er das nur ungern wollte. „Ich kenne ihn seit vielen Jahren. Er war einmal in der Army. Hatte einige Einsätze in Südamerika und erhielt so manche Auszeichnungen“ erzählte Benford und lehnte sich zurück. „Auszeichnungen, die er angeblich nicht verdient hat, richtig?“ warf Leon ein; der Präsident lächelte. „Möglich. Das kann und werde ich nicht beurteilen können. Leon, heute Abend holen Sie mich von meinem Zimmer im Landscape-Hotel ab, ja? Wir werden gemeinsam zu Abend essen. Nur Sie und ich. Ich muss mit Ihnen über ein ernstes Thema reden.“ Leon wollte nur allzu gerne jetzt darüber reden. Es schien wirklich wichtig zu ein, aber nun musste er wohl oder übel bis zum Abend warten. Aber was war so wichtig? War es denn so wichtig, dass er noch einige Stunden damit warten konnte? Oder wollte sich der Präsident nun auf seine Rede konzentrieren, die er in zehn Minuten vor einer riesigen Menge halten muss? Möglicherweise war das auch der Grund. Schließlich sollten 5,000 Leute auftauchen. Recht wenige, aber so groß war der Marktplatz nicht, dass noch mehr Leute erscheinen können. Leon nickte. Die Limousine blieb stehen. Sie erreichten einen riesigen Platz, der in Landscape jeden Sonntag als Marktplatz diente. Die Stadt selbst war nicht sonderlich groß, ungefähr 40,000 Leute lebten hier, und lag im Westen der USA. „Sie halten Ihre Rede, dann wird Mister Brown seine Rede halten und dann geben Sie Interviews“ sagte Benfords Assistentin, die vor ihm saß und ihm weitere Termine vorlas, die sie sich alles notiert hatte. Leon achtete gar nicht darauf, nur ab und an warf er ihr einen neugierigen Blick zu, da sie recht hübsch aussah, und starrte sonst nur aus dem Fenster, um die Menge näher zu betrachten. Eine riesige Menge hatte sich auf dem Marktplatz versammelt. Die meisten von ihnen waren Wähler des Präsidenten und die anderen die zukünftigen Wähler des Gegenkandidaten. Leon war froh, dass er nicht das ganze Jahr mit dem Präsidenten auf solche Touren mitfahren musste. Äußerst froh. Als er so in die Menge starrte, bemerkte er, dass einige Leute nicht jubelten, nur da standen und nichts machten. Merkwürdig…Er sah kurz auf seine Hände, dann wieder hinausund erkannte plötzlich ein Ekelerregendes Gesicht eines Mannes, der sein Gesicht unter einer Kapuze versteckte. Ihm fehlte ein Auge, das Gesicht war blutverschmiert und die Unterlippe fehlte ihm ebenfalls. Leon kniff für einige Millisekunden die Augen zusammen, öffnete diese wieder und sah hinaus. Die Person mit dem schwarzen Kapuzenpullover war verschwunden. [i]„Merkwürdig…Vielleicht sollte ich nach dieser Wahltour etwas Urlaub nehmen. Hunnigan rät mir seit Monaten dazu. Vielleicht sollte ich ihren Rat nun beherzigen.“ [/i] Unter der riesigen Menge waren auch Mitglieder der Organisation „TerraSave“, die unter anderem Opfern von bioterroristischen Anschlägen halfen. Eines der Mitglieder war Claire Redfield, 32 Jahre alt, die schon seit ein paar Jahren dabei war. Als die Limousine des Präsidenten vorbeifuhr und dann weiter vorne zum Stillstand kam, seufzte sie. Nun war auch der Präsident angekommen. Die Rede würde also schon bald losgehen. Um die fünfzehn TerraSave – Mitglieder hatten sich vorne an der Absperrung versammelt. Sie wollten so nah wie möglich beim Gegenkandidaten sein, um ihm die Schilder zu zeigen, die sie vorbereitet haben. „Brown scheint ein Übeltäter zu sein, was?“ sagte ein Aktivist, der neben Claire stand. Sie nickte ihm freundlich zu und lächelte dabei. Das war er, in der Tat. Brown hatte angeblich Kontakte zu Terroristen, die B.O.W, biologische, organische Waffen, einsetzten. Und das gefiel ihr ganz und gar nicht. So ein Mann durfte nicht gewählt werden und es wäre eine Schande, wenn die US-Bürger ihm ihre Stimmen geben würden. „Über ihn soll es einige Akten geben, die die Regierung aber nicht veröffentlichen möchte. Er ist mehr als ein Übeltäter“ meinte Claire. Sie musterte den jungen Aktivisten neben sich. Sie kannte ihn nicht, aber er stand direkt bei der TerraSave – Gruppe. Möglicherweise war er ein Neuling. Claire versuchte seit Jahren Opfern von biologisch-organischen Angriffen zu helfen. In den letzten zwei Jahren war sie bereits unter anderem in Südamerika und England, wo Terroristen es geschafft hatten den T-Virus freizusetzen. Allerdings war der Schaden minimal und nur sehr wenige Menschen mussten daran sterben. Sie versuchte die heutige Welt zu verstehen und konnte noch immer nicht verstehen, warum das alles passierte. Umbrella war endlich besiegt worden und trotzdem nahmen nun andere Organisationen oder Menschen deren Platz ein, um Chaos zu stiften. Würde all dieser Wahnsinn eines Tages ein Ende finden? Sie hoffte es. Sie hoffte es wirklich. Der junge Aktivist neben ihr fing an zuschwitzen. Er wurde immer nervöser und schubste Claire unabsichtlich. „Tut mir Leid! Ehrlich! Ich…Ich bin nur etwas müde.“ „Ist schon okay. Wir sind als Gruppe hier und halten zusammen“ munterte sie ihn auf und konnte seine Nervosität zwar nicht verstehen, aber sie musste nicht gleich jeden Menschen verstehen. Jeder tickte anders. Vor der riesigen Menge wurde ein Pult aufgestellt, welches natürlich hinter der Absperrung stand, wo dann beide Kandidaten ihre Rede halten konnten. Für die Stadt Landscape war das ein Besonderes Ereignis, da solche „Events“ kaum in der Kleinstadt stattfanden. Das Rednerpult selbst wurde auf einer Bühne hingestellt, die extra für dieses Ereignis aufgebaut wurde. Es war soweit. Die Menge applaudierte, nicht jeder, aber viele, als Brown, der Gegenkandidat des jetzigen Präsidenten, die Bühne betrat und in die Menge hineinwinkte. Er setzte ein Lächeln auf, aber Claire fand, dass es ein falsches Lächeln war. Das Lächeln einer Schlange. „Vielen Dank! Vielen, vielen Dank!“ Er lachte dann herzlich, als der Applaus immer noch anhielt. Adam Benford saß auf der Bühne weiter hinten und beobachtete die Masse. Es war schwer einzuschätzen, wer nun wirklich für Brown war. Einige applaudierten auch als Höflichkeit. Selbst Benford applaudierte. Leon stand direkt hinter ihm und behielt alles im Auge. Natürlich konnte er nicht alles sehen, aber dafür waren andere Leute aus seinem Team dabei. Einige waren in der Menge, dann waren einige in den Gebäuden, auf den Gebäuden und außerhalb des Marktes. Dort nahmen sie Stellung und versuchten so gut wie möglich auf den Präsidenten Acht zu geben. Keine einfache Aufgabe, aber niemand erwartete hier etwas Schlimmes. Es war eine Kleinstadt und zudem noch eine freundliche dazu. Claire, die ganz vorne stand, staunte, als sie Leon Scott Kennedy ebenfalls auf der Bühne stehen sah. Sie schmunzelte. Es war lange her seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte. Und es sah so aus, als würde er sich immer wieder verändern. Natürlich alterte jeder Mensch, aber bei Leon konnte man es ansehen. Ob es sein Job war? Sie wusste es nicht. Aber es freute Claire ihn wieder zu sehen. Und sie würde versuchen ihn später zu kontaktieren. Der junge Aktivist neben Claire griff in seine Hosentasche. Er starrte auf ein Bild und fing an zu weinen, schluchzte und das erregte Claires Aufmerksamkeit. Die anderen TerraSave - Mitglieder hielten ihre Schilder hoch, um Brown zu zeigen, was sie von hielten: Gar nichts. Für sie war er ein Monstrum, der für das Amt des Präsidenten nicht kandidieren sollte. „Ist alles okay mit dir? Ist das deine Familie?“ fragte Claire, aber ihre Frage ging in dem donnernden Applaus unter. Auf dem Foto war eine Frau mit einem Kleinkind zu sehen, einem Jungen. Der Aktivist schüttelte den Kopf. „Es tut mir Leid. Es tut mir wirklich Leid“ murmelte der Mann; Claire verstand kein Wort. Als der Applaus verstummte, wollte Brown endlich mit seiner Rede beginnen, doch alles kam anders. Ein roter Laserpunkt tauchte auf der Stirn des Gegenkandidaten auf. Leon, der sofort reagierte, zückte seine Pistole. Benford stand auf und stellte sich hinter Leon hin, als dieser nach vorne trat. [i]„Die Markierung kommt von der Menge?“[/i] ging ihm durch den Kopf. Der junge Aktivist hatte einen Laserpointer in seiner rechten Hand und zielte mit diesem auf die Stirn des Mannes. Es war keine Waffe, nur ein gewöhnlicher Laserpointer. Claire, die daneben stand, bemerkte Leons Blick. Leon verengte leicht die Augen, als er sie dort stehen sah. Er sollte sich freuen sie wieder zu sehen, aber er hatte ein ungutes Gefühl bei dieser Sache. „Nicht schießen! Nicht schießen!“ gab Leon per Funk weiter, doch es war zu spät. Ein Scharfschütze, der sich auf dem Dach eines Wohngebäudes postiert hatte, schoss dem Aktivisten in den Kopf. Es folgte eine Stille. Dann folgte der Panik der Menge. „Scheiße“ murmelte Leon und packte Benford am Arm. „Wir müssen hier weg.“ Claire stand für einige Sekunden reglos da, als das Blut des jungen Mannes an ihr klebte. Er war tot. Seine Leiche schien in Zeitlupe langsam auf den Boden zu fallen. Als er am Boden lag, öffnete er die Augen und biss einem anderen Aktivisten ins Bein. [i]„Oh mein Gott, was passiert hier gerade?“[/i] dachte Claire. Die Menge geriet in Panik, als immer mehr Schüsse fielen. Der Scharfschütze auf dem Dach schoss blind in die Menge und tötete in weniger als dreißig Sekunden zehn Menschen. Doch die Menschen blieben nicht tot. Sie erhoben sich wieder und attackierten jeden Lebenden, der ihnen über den Weg lief. „Ich sagte: Nicht schießen! Ich wiederhole: Nicht schießen, verdammt doch einmal!!“ rief Leon per Funk. Claire fiel nach hinten, als ein Untoter nach ihr greifen wollte, um ihr in den Hals zu beißen. Er versuchte es ein weiteres Mal und ließ sich auf sie drauf fallen. Sie verpasste ihm einen Tritt in die Magengrube, sodass er nach hinten fiel und sie genug Zeit hatte, um zu fliehen. Es war ein wahres Durcheinander. Sie sah gerade einen Zombie. Zombies hatte sie seit dem Vorfall am Flughafen nicht mehr gesehen. Und da hatte sie schon genug von diesen Dingern. Aber die Untoten hier wieder anzutreffen war eine ziemliche Überraschung. Sie musste an den jungen Aktivisten denken. Was hatte er getan? Die Menge konnte sich nicht auflösen, da an vielen Stellen bereits Zombies waren, die jeden bissen, Fleisch herausrissen oder gleich töten. Es war unmöglich zu entkommen. Familien wurden auseinander gerissen und mussten mit ansehen, wie andere Familienmitglieder mordeten und niemand konnte verstehen, was hier gerade passierte. „Sir, aus der ganzen Stadt kommen Meldungen herein, wo es ähnlich zugeht. Auf mehreren Dächern der Gebäude stehen Scharfschützen, die auf Menschen schießen. Diese stehen dann wieder auf und greifen andere Menschen an“ hörte Leon per Funk. Er hatte bereits die Limousine des Präsidenten erreicht. Benford saß drinnen. „Was? Wie ist das möglich? Haben wir es hier mit einem terroristischen Angriff zutun? Wo sind unsere Männer?“ fragte er. „Wir wissen es nicht, Sir“ kam über Funk herein. Leon ballte die linke Hand zur Faust, und musste mit ansehen, wie die Assistentin des Präsidenten zur Limousine lief und dann von drei Zombies festgehalten wurde. Sie fielen über sie her; Leon eröffnete das Feuer und schoss einem drei Mal in den Kopf, bis er dann endgültig starb. Doch für sie war es zu spät. Die Assistentin würde keine Chance mehr haben. „Fahren Sie! Los, los! Zum Hotel!“ rief Leon nach vorne, als er sich in die Limousine setzte. Der Fahrer musste sich das nicht sagen lassen. Er selbst wollte so schnell wie möglich von hier verschwinden. Er fuhr sofort los. Ein Zombie sprang auf die Motorhaube, ein anderer auf das Dach der Limousine. Sie hämmerten gegen die Scheiben beziehungsweise auf das Dach. „Leon, ein Angriff? Warum hier? Warum Landscape?“ fragte der Präsident. Leon schüttelte den Kopf und hatte selbst keine Ahnung. Immer musste er an Claire denken, die neben dem Aktivisten mit dem Laserpointer stand. Hatte TerraSave etwas damit zutun? Nein, er wollte nicht daran glauben. So eine Organisation würde niemals zu solchen Mitteln greifen. Oder doch? Er würde sich später Gedanken machen.[/size]
  • Uuuuuhhh.... verdammt gute Idee, TerraSave für den Anschlag zu benutzen. :thumb3: Lässt sich gut lesen. Gefällt mir. Stil und Wortwahl finde ich zwar vereinzelt hier und da ein klein wenig holprig, aber nicht so schlimm, das es beim lesen stört. ^^ (Nur das Wort "Übeltäter" irritiert mich ein wenig... kann aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen.) Alles in allem halt prima und ich freu mich auf mehr. :)
  • Danke :) Ja, leider drücke ich mich manchmal doof aus^^ Weiß auch nicht, warum ich das mache*hust* :D Also ich hab schon Kapitel 2 fertig. Anmerkung: Es kommen keine Parasiten vor, auch wenn es so den Anschein hat. Das wollte ich nur erwähnen^^ ---- [align=center][b]Kapitel 2 (Leon) [/b][/align] Wir berichten hier live aus Landscape, wo vor wenigen Augenblicke ein terroristischer angriff stattgefunden hat! Mehrere Unbekannte haben mehrere Menschen vom Dach aus getötet. Es gehen Gerüchte um, dass die Terroristen biologisch-organische Waffen einsetzen.“ Laura Field, eine der bekanntesten und beliebtesten Reporterinnen aus Landscape wusste, dass die Story die Story ihres Lebens werden würde. Terroristen in ihrer Heimatstadt? Und dann auch noch B.O.W. Diese Chance musste sie nutzen. Natürlich war ihr klar, dass das falsch herüber kam, aber es war nun mal ihr Job. So dachte sie zumindest. „Außerdem erhalten wir soeben die Information, dass der östliche Teil der Stadt, wo die Angriffe stattgefunden haben, abgeriegelt wird.“ Sie und ihr Team waren in der Innenstadt, als die Scharfschützen das Feuer auf Zivilisten eröffneten. Field sollte heute ihren letzten Arbeitstag haben, und morgen sollte sie schon im Flieger Richtung Dubai sitzen. Aber alles kam anders. Für sie war das die Chance die Erfolgsstory zu schreiben. Laura Field konnte es gar nicht in Worte beschreiben, wie glücklich sie gerade war, auch wenn da draußen Menschen starben. Nun hielten sich ihr Team und sie in der Nähe des östlichen Teils der Stadt auf. Immer wieder fielen Schüsse, Schreie der Menschen und andere merkwürdige Laute waren zu hören. Es war ein reines Chaos. Vor ihrer Nase versuchte die Polizei den Teil so schnell wie möglich abzuriegeln. „Ich muss da rein“ sagte sie; ihr Kameramann runzelte die Stirn. „Was denn? Du müsstest auch mitkommen! Das ist die Story, Jeff! DIE Story!“ meinte sie und zwinkerte ihm zu. Der Kameramann stieß ein Lachen auf. „Ich habe in New York einen Sohn. Und den möchte ich wieder sehen“ sagte er nur und legte die Kamera auf den Boden. Laura musterte ihn eine Weile, und öffnete leicht den Mund, völlig schockiert, als er sich vor ihr verbeugte und wegging. „Ja! Geh nur! Ich schaffe das schon alleine! Irgendwie…“ Den letzten Teil murmelte sie vor sich hin. Es war schwierig durch die Absperrung zu kommen. Überall standen Polizisten und die Spezialeinheiten sollten jeden Moment auftauchen. Aber sie musste in den östlichen Teil gelangen, irgendwie. Aber wie? Es würde nicht einfach werde, das wusste sie. Die Hauptstraße, die aus dem östlichen Teil der Stadt führte, wurde abgeriegelt. Die Straße war leer. Keine Menschenseele war zu sehen. Viele von ihnen konnten noch evakuiert werden, aber andere liefen in die falsche Richtung und verpassten so die Evakuierung. Es war ein Durcheinander in Landscape und es würde nicht mehr lange dauern, bis die ganz großen Medien hier auftauchten. Die Limousine des Präsidenten raste die Hauptstraße entlang, während zwei Zombies dran klebten und einfach nicht nachließen. Noch waren sie keine Gefahr, aber sobald die Türen aufgingen, könnte alles Mögliche passieren. „Wie weit noch bis zum Hotel?“ fragte Leon hastig den Fahrer. Der Fahrer antwortete nicht, sondern senkte die Geschwindigkeit, bis er dann auch komplett stehen blieb. „Was machen Sie? Fahren Sie weiter!“ befahl Leon. Der Fahrer zeigte nach vorne. Eine Absperrung, wo mehrere Polizisten standen und ihre Waffen bereithielten. Und Leon wusste, dass sie auf alles schießen würden, was jetzt die Limousine verließ. Die ersten Schüsse fielen. Das Stöhnen der Zombies von draußen war zu hören. Die Polizisten eröffneten das Feuer auf die Untoten, die dann auch schnell ausgeschaltet werden konnten. Benford musste nichts sagen. Er wusste ganz genau, dass Leon alles unter Kontrolle hatte, hoffte er zumindest, und würde schon einen Weg finden von hier zu entkommen. Aber er war auch etwas gedankenverloren, da er immer wieder alles durchging und nicht verstehen konnte, warum gerade hier ein Angriff stattfand. Wollte man ihn töten? Oder war Brown, sein Gegenkandidat das Ziel gewesen? „Hunnigan, sie sperren die Stadt ab?“ fragte Leon per Funk nach. „Ja. Und so wie es aussieht sperren sie nur einen Teil der Stadt ab. Und immer mehr Meldungen kommen herein, dass Untote durch die Stadt wandern.Leon, das ist ein Angriff gewesen. Ihr müsst sofort von dort verschwinden.“ „Das versuche ich. Aber das ist nicht so einfach. Ich möchte mich nicht mit den Jungs da draußen anlegen“ meinte Leon. „Ich möchte den Präsidenten in das Hotel schaffen. Lokalisiere unsere Position und finde einen anderen Weg für uns.“ Es dauerte eine Weile, bis Hunnigan sich wieder meldete. „Die Kanalisation.“ „Gibt es keinen anderen Weg?“ „Nein. Das ist der schnellste Weg.“ „Und bestimmt auch der gefährlichste…Danke, Hunnigan. Ich melde mich wieder.“ Hunnigan sendete Kennedy die genauen Koordinaten eines Kanaldeckels, der direkt in die Kanalisation führte. Er wollte gar nicht daran denken, was er dort zu erwarten hatte. Benford legte eine Hand auf Leons Schulter und schenkte ihm ein leichtes Lächeln. Er versuchte so gut wie möglich die Ruhe zu bewahren, denn er hätte niemals gedacht, dass er mitten in so einem Angriff landen würde. „Bleiben Sie dicht bei mir.“ Der Fahrer fuhr in eine Seitengasse, wo der Eingang zur Kanalisation war. Leon, Benford, der Fahrer und zwei weitere Assistenten des Präsidenten verließen die Limousine und gingen zum Kanaldeckel hinüber. Die Assistenten versuchten den Eckel hochzuheben, aber sie schafften es nicht. „Wir brauchen eine Brechstange oder sonst etwas“ meinte der dickere von den beiden; Leon nickte. „Warten Sie hier. Ich sehe mich etwas um.“ Leon verließ die Gruppe und ließ diese für eine Weile alleine, um sich in der Nähe nach etwas Brauchbares umzusehen. Auf dem Dach eines Wohngebäudes postierte sich ein Scharfschütze, der einen der beiden Assistenten im Visier hatte. Hinter ihm stand eine bildhübsche Asiatin, die eine rote Lederjacke trug und ihre Arme verschränkte. Sie lächelte. „Noch nicht. Wir warten noch.“ Der Scharfschütze, der eindeutig kein Mensch mehr war knurrte leicht auf; ihm fehlte die Unterlippe und er trug ein Kontrollhalsband, welches rot leuchtete. [i]„Leon…Das wir uns hier sehen ist eine Überraschung…“[/i] Auf der Hauptstraße schien keiner zu sein. Das passte Leon ziemlich gut, da er nur 10 Pistolenkugeln im Magazin hatte, mehr nicht. Noch war das Glück auf seiner Seite, als er die Hauptstraße entlang ging, sich überall umsah und nach irgendetwas Nützliches suchte. Er wagte es nicht jetzt in ein Gebäude hinein zu gehen, da es gefährlich werden könnte. Er entdeckte an der nächsten Straßenecke eine Autowerkstatt. Er öffnete die Türe und atmete erleichtert auf, als diese offen war. Leon betrat die Werkstatt, richtete die Pistole nach vorne, ging mit langsamen Schritten weiter und behielt die ganze Umgebung genau im Auge. Als hinter ihm die Tür zufiel, wirbelte herum und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Das war nichts. Er ging wieder weiter und suchte nach einer Brechstange oder dergleichen. Er entdeckte eine, schnappte sich diese und ging an einem Auto vorbei, wo ein Zettel lag. [i]„Unsere Familien mussten dort sterben. Jetzt werden auch hier Familien sterben müssen“[/i] las er, legte die Stirn in Falten und dachte sich nichts dabei. Er verließ die Werkstatt und rannte zurück zum Präsidenten und den anderen. Die Assistenten öffneten den Kanaldeckel. Und dann fiel einer von ihnen tot um. Dem dicken Assistent wurde in den Kopf geschossen, aber lange blieb er nicht liegen. Er stand auf und packte den anderen Assistenten und wollte zubeißen, doch Leon verpasste ihm drei Kopfschüsse. Er war tot. „Schnell! Los, runter in die Kanalisation!“ rief Leon, der nun die Dächer der umliegenden Gebäude im Auge behielt. Mit seiner Pistole konnte er nicht viel anrichten, das war ihm klar. Zuerst kletterte Benford hinunter, dann der Fahrer. Als der zweite Assistent nun herabsteigen wollte, fiel ein weiterer Schuss. Dieses Mal bohrte sich die Kugel in sein linkes Unterschenkel. Er schrie vor Schmerzen auf; Leon kam ihm zu Hilfe und untersuchte die Wunde. Aus der Wunde trat etwas Rötliches, Wurmartiges heraus. „Oh mein Gott! Was ist das!? Was ist das!?“ fragte der Assistent. Leon sah dem Mann in die Augen. Wusste der Mann, dass es für ihn bereits zu spät war? Bestimmt. Aber Leon konnte ihn nicht töten. Nicht jetzt. Denn der Mann war noch am leben und noch ein Mensch. Oder etwa nicht? „Bitte! Bitte! Helfen Sie mir, Kennedy!!“ flehte der Assistent ihn an. Die Mutation setzte ein. Leon schritt etwas zurück und zielte mit der Pistole auf den Kopf des Mannes und drückte ab. Aber es war bereits zu spät. Sein linkes Bein explodierte und aus dem Körper wuchsen ihm sechs spinnenähnliche Beine, die rötlich waren. [i]„Das ist gar nicht gut…“[/i]
  • Hey, wer drückt sich schon nicht manchmal doof aus? XD Wenn du jetzt seit 20 Jahren mit dem schreiben deine Brötchen verdienen würdest, [b]dann [/b]müsste dir das peinlich sein. Aber da dem nicht so ist... (oder etwa doch? O.o) Hier z.B. hätte ich jetzt sprachlich höchstens zu kritisieren, das die Assistenten versuchen, den "Eckel" hochzuheben. :kiecher1: Nichts schlimmes, aber ich musste schmunzeln. Das klingt lustig... xD Inhaltlich gefällt's mir wieder sehr gut, auch wenn ich finde, das du die Toten ein bisschen unzeremoniell wieder aufstehen lässt. Ist aber halt dein Stil und geht schon klar. Und gut das du darauf hingewiesen hast, das keine Parasiten vorkommen. Klingt nämlich schon danach, aber mit diesem Hinweis frag ich mich jetzt nur umso mehr, was das sein könnte. o_o
  • [align=center][align=left]Das mit dem Zombies und der Mutation hat nichts mit Parasiten und dergleichen zutun. Wird aber noch alles genauer erklärt, versprochen. Ja, bei manchen Wörtern wird vllt ein Buchstabe fehlen...Ich übersehe das irgendwie gerne :D Danke fürs lesen! Und zur Info: Leon wird ja den actionreicheren Weg gehen und auch auf merh feidne treffen, als Claire. Deswegen wird Claire zum Beispiel nie auf solche Mutationen treffen. ---- [/align] [align=center]Kapitel 3 (Leon & Claire)[/align][/align] Der Assistent des Präsidenten mutierte zu einer BOW. Als sein linkes Bein explodierte und sechs rötliche Spinnenbeine herausschossen und der Körper des Mannes als „Oberkörper“ für die BOW diente, wich Leon immer weiter zurück. Wie war es möglich, dass ein Mensch so schnell zu einer BOW werden konnte? War es die Kugel, die die Menschen traf und sie in Zombies und dergleichen verwandelte. Allmählich glaubte Leon, dass TerraSave nicht dafür verantwortlich sein konnte und nur irgendjemand die Organisation benutzte, um seine Pläne umzusetzen. Claire war bei TerraSave. Sie würde dagegen ankämpfen, sollte sie von solchen Aktivitäten Wind bekommen. Das wusste er. Die spinnenartige BOW, die dank des restlichen Körpers des Assistenten ungefähr zwei Meter groß war, sprintete nach vorne und schlug mit einem Bein zu. Leon wich zur Seite aus und schoss drei Mal auf die Beine der BOW, doch nichts passierte. [i]„Wie soll ich mit einem Magazin so ein Ding ausschalten?“[/i] Leon sprang auf, lief los und rutschte unter der BOW durch und kam beim Kanaldeckel zum Stillstand. Die BOW, völlig verwirrt, versuchte herumzuwirbeln, doch die Kreatur fiel um und fing an zu kreischen. Leon schnappte sich die Brechstange und schlug damit mehrmals auf den Kopf des Mannes ein; es war eine Schandtat so etwas tun zu müssen. Er wusste gar nicht, ob er noch am leben war oder nicht. Der Kopf platzte und die BOW zuckte mehrmals und war dann tot. Leon atmete erleichtert auf. [i]„Eine seltsame BOW. Der menschliche Körper scheint die Schwachstelle zu sein. Aber wer hat diese BOW entwickelt? Nein…Was hat diese Kreatur geschaffen? Ist das ein neuer Virus? Ein Parasit?“[/i] Leon warf ein letztes Mal einen Blick auf die Dächer der umliegenden Gebäude, stieg dann die Leiter hinunter und traf dort auch schon den Präsidenten und den Fahrer. Die Frau auf dem Dach verengte die Augen, als die BOW so schnell besiegt wurde. Sie sammelte Daten. Das war ihr Job im Moment und mehr musste sie auch nicht machen, außer Menschen in neue BOWs verwandeln. Das war eine einfache Aufgabe, aber die Ergebnisse waren mehr als unzufrieden. [i]„Der Virus ist noch nicht einsatzfähig.“[/i] „Komm, wir müssen weiter“ sagte sie; der Scharfschütze folgte der Frau. [i]„Leon wird die Stadt jetzt durch die Kanalisation verlassen. Ein Problem weniger, um das ich mich kümmern muss.“[/i] „Leon, ein Hubschrauber wartet bereits beim Hotel auf euch“ meldete Hunnigan; Leon versuchte den Funkkontakt in der Kanalisation so minimal wie möglich zu halten. Er wusste nicht, wer oder was hier noch unten war und wollte nur ungern auf sich aufmerksam machen. Der Präsident, der Fahrer und Leon folgten dem langen Gang; es war so ziemlich dunkel, aber Leon hatte eine Taschenlampe bei sich und ging voran. Dicht hinter ihm war der Präsident und er Fahrer der Limousine war etwas weiter hinter ihnen. Während sie durch die Kanalisation irrten, mussten sie mehrmals Halt machen, da der Fahrer sich immer wieder übergeben musste. Leon fragte sich, ob das irgendein Symptom des Virus war. Oder war es ein Parasit? Davon hatte er genug. Mit Parasiten kannte er sich mittlerweile aus, aber gelang es irgendwelchen Terroristen eine neue Form der Parasiten zu erschaffen? Leon kannte Chris Redfields Bericht aus Afrika, wo er es mit ´Uruboros` zutun hatte. Und mit Wesker. Leon blieb stehen. Weiter vorne sah er Lichter und hörte Stimmen. Er hatte nicht mehr genug Munition und hier würde er nichts finden. Rechts von ihnen war eine rostige Metalltüre; er versuchte diese mit aller Kraft zu öffnen und er schaffte es sogar. Doch der Lärm erweckte die Aufmerksamkeit der Personen, die weiter vorne waren. „Hey! Wer ist da?“ rief einer von ihnen. Das war ein Mensch. Gehörte er zur Polizei? Zur Spezialeinheit? Oder zu den Terroristen? Benford und der Fahrer liefen in den kalten und verdreckten Raum hinein; Leon folgte ihnen und versuchte die Türe zu schließen. Auch in diesem Raum war es dunkel, aber der Präsident war in der Lage seine Hände noch gerade so zu sehen. „Helfen Sie mir einmal!“ rief Leon nach hinten zum Fahrer, dieser rührte sich aber nicht mehr und starrte an die Decke. Benford näherte sich ihm, legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Gerhard? Ist alles in Ordnung?“ fragte er mit ruhiger Stimme und versuchte immer noch die Ruhe zu bewahren. Es war nicht der richtige Zeitpunkt, um in Panik zu geraten. Leon sah nun sah nun nach hinten, sein Blick wanderte an die Decke und irgendetwas krabbelte dort hin und her. Eine Kreatur mit einer meterlangen Zunge; der Sabber der Kreatur fiel herunter und landete im Gesicht des Fahrers, der dann laut aufschrie. „Scheiße“ flüsterte Leon und wirbelte herum. Er erkannte sofort die Kreatur, als er mit seiner Taschenlampe die Decke absucht. Es war eine BOW, ein Licker. Der Licker war eine gefährliche Killermaschine und mit einer Pistole, die kaum noch Munition hatte, würde er keine Chance haben. Durch das Aufschreien des Fahrers wurde der Licker erst auf die Personen im Raum aufmerksam. Seine Zunge umschlang den Hals des Fahrers und er zog ihn hoch zu sich und rammte dann seine messerscharfen Krallen in dessen Oberkörper. Der Fahrer zappelte noch eine Weile, dann warf der Licker sein Opfer gegen die Wand und sprang herunter von der Decke. Benford fiel nach hinten; Leon wollte abdrücken, aber dann wurde die Tür aufgetreten und zwei Personen aus einer Spezialeinheit schossen mehrmals mit ihren Sturmgewehren auf das Viech, bis es hin und her sprang und sich dann in einem Schacht zurückzog. Leon stand mitten in der Schusslinie und hätte sterben können, die Kugeln hätten ihn treffen können. Aber diese Männer zielten so gut, dass sie eindeutig aus einer Spezialeinheit waren. Und das waren sie auch. Leon drehte sich um. „Sam? Jones? Was macht ihr hier?“ „Hunnigan meinte, dass Sie vielleicht Hilfe brauchen könnten“ antwortete Jones. „Und so wie es aussieht, brauchen Sie auch Hilfe. Wir sind hier, um Sie und den Präsidenten ins Hotel zu schaffen“ fügte Sam noch hinzu. „Danke.“ Leon half dem Präsidenten beim Aufstehen. Auch er bedankte sich bei den beiden Männern, die in derselben Abteilung wie Leon arbeiteten. „Wir müssen einen anderen Weg durch die Kanalisation finden. Alles wurde abgeriegelt. Landscape befürchtet, dass sich der Virus schneller ausbreiten wird, als sie anfangs angenommen haben“ erklärte Jones; er überreichte Leon mehrere Pistolenmagazine und gab ihm und dem Präsidenten eine Schutzweste. „Was ist vorgefallen? Wie ist es möglich, dass der Virus ausgebrochen ist?“ fragte Benford. Leon schüttelte den Kopf. „Mich interessiert eher, womit wir es hier zutun haben. Untote, die so schnell aufstehen? Neue BOWs? BOWs in der Kanalisation? Dieser Virus scheint schneller zu arbeiten. Die Zombies sind aber immer noch langsam“ sagte Leon und lud seine Pistole nach. Benford schlüpfte in die Schutzweste. „Unsere Leute arbeiten noch daran. Wir sollten aber jetzt weitergehen. Wir haben vorhin Zombies erledigt, die nach deren Tod sogar mutiert sind. Witzig…Nach deren Tod…Die sind ja schon tot. Ach, egal.“ Leon runzelte die Stirn über Sams Aussage. Sam war schon immer ein Spaßvogel. Die Gruppe irrte weiter durch die Kanalisation, um einen neuen Ausgang zu suchen… Claire wollte all das hier nicht mehr miterleben müssen. Eine Stadt, die mit einem Virus infiziert war und dieser breitete sich rasendschnell aus. Und sie konnte nichts dagegen unternehmen, außer zu überleben und zu entkommen. Natürlich machte sie es sich zu ihrer Aufgabe andere Menschen zu retten. Landscape hatte schnell reagiert und sperrte den östlichen Teil der Stadt ab. Niemand konnte mehr hinaus oder hinein. Die Regierung wollte den Überlebenden nicht mehr helfen. „Sie haben wohl noch immer nichts dazugelernt“ sagte sie. Claire, einige Mitglieder von TerraSave und viele andere Überlebenden zogen sich in eine Schule zurück, die in der Nähe des Marktplatzes stand. Zombies versuchten durch die Türen und Fenster hinein zu kommen, aber die Überlebenden verbarrikadierten alles so gut wie möglich. „Wasser haben wir genug. Das Schul – Buffet wird fürs Erste ausreichen. Aber ich bin mir nicht sicher, was wir machen sollen, wenn die Zombies hinein kommen“ sagte einer von TerraSave. Claire wusste ebenfalls nichts. Niemand wäre in der Lage sich richtig zu verteidigen. „Dann sollten wir Waffen beschaffen“ sagte ein junger Mann und zwinkerte Claire und dem anderen Typen zu. Sie hob überrascht ihre Augenbrauen und musterte den Mann. „Ich heiße Lucas Martinez und arbeite für das LPD.“ „Für die Polizei?“ „Richtig. Und wenn wir keine Waffen haben, können wir nichts gegen diese Dinger anrichten“ meinte er.
  • Wie ich schonmal in nem anderen Thread erwähnt habe, stehe ich total auf FF´s und solche Sachen, wenn sie denn gut geschrieben wurden! Ich werd mir morgen auch mal die Zeit nehmen und es mir gediegen durchlesen ;)

    Es ist nicht das Schlechteste, eine Krähe zu sein... im Vergleich zu einem gefangenen Vogel, der vergessen hat wie man fliegt.


    Es ist mir lieber, wenn es mir als Krähe gut geht . . .

  • [quote]Danke fürs lesen![/quote]Danke für's schreiben! ^^ Und auch dieses Kapitel gefällt mir wieder gut. Behalt das bloß bei mit dem Spannungsbogen... merkwürdiges Viechzeugs einbauen aber (noch) ohne großes wieso-weshalb-warum (später ist noch früh genug. xD), kurze Intermezzos von Leuten die auf Dächern rumschleichen... Das macht Laune, weiter zu lesen. ^^ Und ist ja auch nicht so schlimm, wenn mal irgendwo ein Buchstabe verschütt gegangen ist. Ich bin halt nur jemand, der sowas erwähnt, wenn ich es sehe.
  • EDIT: So, habe nun die FF komplett überarbeitet. Ich habe es jetzt in ein Drehbuch umgeschrieben. Ich bin noch dabei zu lernen wie man es richtig schreibt, aber fürs Erste reicht es. Habe die ersten 16 Seiten fertig und so einiges geändert in der Geschichte. Die Grundidee bleibt immer noch gleich, bei der Handlung hat sich auch nichts verändert. Es bleibt so, dass Leon eher den etwas actionreichen Weg gehen wird und Claire den etwas ruhigen, gruseligen Weg gehen wird. Natürlich treffen sie sich auch. Tippfehler findet man bestimmt...Die Software ist bissl komisch und zeigt mir nicht alle Fehler an, weiß leider nicht wieso. Kurze Erklärung: Links und rechts stehen Zahlen, das sind die Szenennummern. So weiß man sofort, dass eine neue Szene beginnt. Darunter kommt dann die Handlung und alles, was zentriert ist, ist der Dialog. (Zuerst wird der Charaktername groß geschrieben, in der nächsten Zeile spricht er.) Ist eigentlich recht einfach zu lesen.
  • So, habe jetzt weiter geschrieben und bin auf fast 32 Seiten schon gekommen. Im 2.Part habe ich mich eher auf Claire konzentriert und neue Charaktere eingeführt, die in der Geschichte noch eine Rolle spielen werden. Es beginnt auf Seite 16, ab der Szene: [i]EXT. SPERRGEBIET, GRENZE-- TAG[/i] PS: Das Titelblatt habe ich auch bissl geändert. EDIT: Habe bis Seite 45 weiter geschrieben. War schon seit Sonntag fertig, aber war ständig am Zocken und habe vergessen es hochzuladen :D Von Seite 32 bis Seite 45 geht es dieses Mal...
  • Habe leider noch keine Zeit zum lesen gehabt aber mal reingeschaut und die Dialoge die ich gelesen habe klangen ziemlich gut. Zum Beispiel das erste Gespräch zwischen Leon und dem Präsidenten. Ich denke die Story wird mir gefallen. Werden auch mal Hunter auftauchen?