Albert Wesker's Tod

  • Ich sag doch nichts über ihre Motive, einfach wie die dargestellt wurden und sich verhalten haben. Krauser, viel zu dick aufgesetzt, böser Söldner uh uh uh Saddler, mit seiner Kutte und Religionsgelaber und sein öh öh öh Amerika is böse, du hast zu viele Hollywood Filme geguckt Leon... Voll der Bin Laden. Annette Birkin hat nen psychischen Knacks bekommen und wollte nur Rache für ihren Mann. Alfred war einfach nur nervig dargestellt, diese eklige Lache und Stimme generell. Marcus als alter Mann war cool, aber was sollte diese junge Form mit der weißen Kutte? Als alter Mann war er cooler, wirkte reifer und verbitterter, da wären die Rachegelüste cooler zur Geltung gekommen. Alexia war noch ok, es sei denn sie hat gelacht, ich weiß nicht wie man die Synchro in CVX so versauen konnte. Chief Irons, son gestörter aggressiver vergewaltiger und Leichenschänder. Nicolai, zumindest in Teil 3, William Birkin und Wesker sind die einzigen Bösewichte, die ich ernst nehmen konnte, weil die einfach rationaler waren und im Falle von Nicolai und Wesker hinterlistig und kalt wirkten. Birkin war nur von seiner Forschung getrieben und wurde auch so vorgestellt. Überarbeitet und seine Arbeit ist alles für ihn. Und wegen Weskers häufiger Auftritte und beobachtbare Entwicklung...man kann finde ich jeden einzelnen Auftritt allein betrachten und ihn da einfach nur cool finden und das böse spüren. Antiheld ^^ diese emotionslose Mine, mit Sonnenbrille, diese reibeisenstimme und die darin liegende Kälte, dieses böse lächeln und diese Wut wenn er von Chris spricht. Einfach cool dargestellt, der Rest ist austauschbar. Und das mein ich nicht nur weil Wesker so oft vor kam. Hatte seinen Sinn, dass die von Capcom Wesker nachträglich in Zero reingepackt haben, ihm ne größere Rolle nach und nach gegeben haben usw. Genau wie Birkin und Nicolai. Die sind legendär für RE und an die 3 denk ich immer wieder wenn ich an RE denke, natürlich neben Tyrant, Nemesis usw. Die anderen sind von der Darstellung einfach verhunzt.
  • [quote='Blub_Blub','index.php?page=Thread&postID=348713#post348713']Bei Krauser kann man noch nix sagen, weil wir ihn erst in 2 Spielen gesehen haben und da konnte man nicht wirklich sehen, was er nun genau möchte.[/quote] Naja, irgendwie ja doch... Krauser hat bei dem Einsatz mit Leon in Südamerika gesehen, was für eine Power hinter den BOW steckt und war zwar zuerst durchaus entsetzt, hat aber auch recht bald wachsendes Interesse an dieser Macht gezeigt. Als dann in dem Kampf gegen Hilda sein Arm verletzt wurde, wurde dieses Interesse schlagartig noch größer, weil er halt sofort geahnt hat, das er mit dieser Verletzung für seinen Job nicht mehr geeignet sein wird. Und nachdem dann alles vorbei war, hat er noch im Helikopter beschlossen, quasi "zur Dunklen Seite" überzulaufen *dramatische Musik". Das hat er dann ja auch gemacht... hat Wesker gesucht und gefunden, sich ihm angeschlossen, seinen eigenen Tod vorgetäuscht undundund... Und es wird bei all dem eigentlich sehr klar, das Krauser einfach nur Macht wollte. Macht, Stärke, Überlegenheit... Und ich würde auch nicht sagen, das Alfred gern in Frauenkleider schlüpft. So einfach ist das mit dem nun auch wieder nicht. Alfred hat einfach tierisch einen an der Klatsche. Zum einen, weil er eh schon in sehr extreme Familienverhältnisse hineingeboren wurde. Zum anderen hat er schon in jungen Jahren einige traumatische Erlebnisse gehabt. Der erstgeborene Sohn einer traditionellen, adligen Familie, aber doch der ewige zweite hinter seiner genialen Zwillingsschwester... herauszufinden, das er und Alexia quasi Experimente ihres Vaters waren... mit Alexia zusammen den eigenen Vater zu töten (und ich schätze hier ist auch die Annahme berechtigt, das bei dieser Sache Alexia die treibende Kraft war)... dann plötzlich auch noch Alexia für 15 lange Jahre zu "verlieren", auf einmal ganz allein als Familienoberhaupt da zu stehen, sich Anforderungen gegenüber zu sehen, denen er kaum gewachsen war... immer sein bestes zu geben und trotzdem zu versagen, während alle um ihn herum noch immer nur Alexia in den Himmel loben. ...Sicherlich keine einfachen Umstände, und Alfred haben diese Umstände eben schlicht und einfach den Verstand gekostet. Deshalb würde ich ihn auch keinesfalls als einfachen Cross-Dresser oder als Transe bezeichnen. Es ist mehr so, das er in Alexias Rolle schlüpfen wollte. Weil er sie verehrt und sich nach ihr gesehnt hat. Und in seinem verwirrten Kopf hat er nicht mal wirklich registriert, das er da nur in eine Rolle geschlüpft ist... ein bisschen wie eine merkwürdige Form einer multiplen Persönlichkeitsstörung. Alexia war dagegen mehr extrem arrogant und größenwahnsinnig... und natürlich auch ziemlich gestört, was sicher auch auf die "schwierigen" Familienverhältnisse zurückzuführen ist... Aber das man sie alle nicht miteinander vergleichen kann ist schon wahr.
  • Nee sry aber muss Dir auch ein wenig widersprechen! Alfred und Alexia sind einfach nur sehr cool und glaubwürdig dargestellt worden imo. Als kleine Kinder schon recht psychopathisch veranlagt ( Wo die der Libelle die Flügel ausreissen und sich dann lievevoll anschauen... das kommt so gut rüber ) Und als Erwachsener lebt Alfred zurückgezogen auf seiner kleinen Insel, um dort ungestört seinen kranken Fantasien nachzugehen! Das wirkt null aufgesetzt, sondern wirkt eher wie ein richtig guter gruseliger Film, in dem man rumspaziert. Und genau sowas passt auch sehr gut zu RE. Genau so stelle ich mir auch den Großteil dieser irren Virenforscher in RE vor... ich finde das hat was! Alexia is auch cool! Extrem klug, wusste sie schon damals ganz genau, wie der T-Veronica Virus funktioniert und hat den 15 jährigen Kälteschlaf durchgezogen, um später als Super-Wesen wieder zu erwachen! Ich glaube sie war letztendlich der einzige Char in ganz RE, dem keine Fehler bei den (Selbst-)Versuchen mit den Viren unterlaufen sind. Dann wollte sie natürlich die Welt zerstören, beherrschen, oder was weiss der Geier... auf jeden Fall: Warum nicht? Wenn man weiss wie und die nötigen Mittel dazu hat... warum nich? XD Also diese beiden Chars sin auf jeden Fall sehr cool dargestellt worden! Marcus in REZ fand ich jetzt eig auch nich so schlimm, seine Story fand ich gut durchdacht und die Idee mit Egeln, die Marcus durch ihr collektives Bewusstsein kopieren und imitieren, mit all seinen Genen usw, hat man so eig auch nochnie gesehen und war imo auch sehr gut umgesetzt worden. Also an Kreativität hat es den Story-Writern damals nich gefehlt. Man muss eben nur auch mal versuchen, die ganzen Sachen aus anderen Perspektiven zu sehen und nich immer nur alles madig reden... Vor allem wenn man einige Chars in RE genauer betrachtet, merkt man, dass diese garnich so einfallslos und oberflächlich dargestellt sind, wie manche es glauben... EDIT: @Angel Jo das passt und da schließ ich mich auch noch an ^^

    Es ist nicht das Schlechteste, eine Krähe zu sein... im Vergleich zu einem gefangenen Vogel, der vergessen hat wie man fliegt.


    Es ist mir lieber, wenn es mir als Krähe gut geht . . .

  • Ja, also wie genau Wesker sich das alles vorgestellt hatte, wurde ja nicht richtig erklärt. Wieviele Menschen würden sterben? Was würde er mit den infizierten machen? Was sollen sie machen? Rumlaufen, mit Tentakeln und seine Armee sein? Oder dachte er, Uroboros würde sie intelligenter machen? Wie würde die Welt danach aussehen? Dieses Konzept, was er ja gehabt haben muss, wurde uns im Ansatz gezeigt, aber wie seine Endvorstellung gewesen wäre, bleibt sein Geheimnis. Also ich glaube das mit dem Gott war nur darauf bezogen, dass er wie Gott eine Rasse erschafft, aber nicht, dass er von ihnen angebetet wird. Und dass er als Gott über sie herrscht, glaube ich auch nicht. Was hätte er davon gehabt? Wäre das überhaupt möglich gewesen? Wie hätte das ausgesehen? Das sind alles diese Löcher, die uns keiner erklärt. Wir wissen halt nicht, was in Weskers Kopf vorgegangen ist. Trotzdem, für mich ist Wesker kein verrückter Spinner, sondern gerade wegen seinen Ansichten über die Welt und die Menschheit ein sehr interessanter Mann, ja sogar sehr philosophisch.
  • @AngelS Wesker: Ich weiß :) Alfred und Alexia gehören zu meinen Lieblingsbösewichten, aber ich wollte jetzt nicht alles superlang erklären, damit man versteht, was ich meine. Jeder hat seinen eigenen "Charakter", jeder tickte anders und es ist unmöglich Bösewichte miteinander zu vergleichen. Und bei Alfred und Alexia sieht man, dass da auch eine Hintergrundgeschichte dahintersteckt und man auch sieht, wie die beiden ticken. Bei Saddler geht das zb. nicht. Da hat man wenig über ihn erfahren. Also ich wollte meinen letzten Beitrag nur kurz halten und stimme dir auch völlig zu :)
  • Also, wie Wesker sich eine Welt voller Uruboros vorgestellt hat frage ich mich auch manchmal. Ich meine kann ein Mensch überhaupt Uruboros kontrolieren? Wesker, ja aber er war ja uach bereits ein Super Mensch. Zu Alexia und Alfred: Für mich kommt Alfred wie ne Transe rüber, aber wenn man sich mit der Hintergrund geschichte auseinander setzt, dann ist er ein genialer Charakter. Marcus aus Zero: Ja er war cool, allerdings verstehe ich nicht was diese junge Form sein sollte, vorallem wenn er singt. :thumbdown: Ja, vorhin ist Sheva mehrmals gennant worden. Also, ich weiß nciht wie es mit den anderen ist, aber der Grund warum ich Sheva nicht mag ist halt wegen der Rassismus Vorwürfe. Ja, doch höret mir zu! xD Ne kleine Geschichte: Sheva war von Anfang an geplant gewesen für RE5. Genau so wie Chris und Wesker. Also, Sheva wurde nicht eingeführt weil alle meinten RE5 wäre angeblich rassistisch gewesen, sie war von Anfang an dabei. Naja, da aber Capcom irgendwas gegen die Vorwürfe tun wollte, haben sie den Koop Modus eingeführt und halt Sheva als Partner genommen da sie auch dunkelhäutig war. Für mich ist aber das schlimme, dass die RE5 dadurch versaut haben. Denn wer sich mal mit der Entwicklungsgeschichte des 5 Teils beschäftigt hat, wird wissen, dass das Spiel so viel größer werden sollte und soviel mehr Inhalt gehabt hätte. Dass es sehr viel abwechslungsreicher gewesen wäre und dass es vllt. sogar Survival-Horror Momente gehabt hätte. Aber ok, was soll man machen, alelrdings merkt man im Spiel zu stark dass sie nur deswegen zum Koop-Partner genommen wurde. Irgendwie finde ich hätte man sie durch jeden beliebigen Charakter ersetzen können, denn mir kommt sie irgendwie etwas flach vor.
  • Kurz zu Marcus: Naja mit dem Gesang hat er die Egel kontrolliert, das is weitaus besser als die klassischen Hilfsmittel.. Telepathie usw... Und wenn die Egel die Macht haben, Marcus zu kopieren, warum sollen sie dann nicht Marcus als junge Form imitieren, wo er noch gesund war und die meisten Kräfte hatte? Is doch besser als wenn de Egel die alte gebrechliche Form von Marcus kopieren würden...

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  • [quote='Wombat20','index.php?page=Thread&postID=348722#post348722']Wir wissen halt nicht, was in Weskers Kopf vorgegangen ist.[/quote] Also in RE5 ganz sicher nicht besonders viel. ;) Und joah... die Erkenntnis, das die Menschheit im Arsch ist und sich selbst den Lebensraum zerstört, ist nicht gerade eine dumme... aber auch nicht gerade eine neue oder besonders intelligente. Und aus dieser Erkenntnis den Entschluss zu fassen, ebendiese Menschheit einem gezüchteten Supervirusparasitending auszusetzen, die allerallermeisten Menschen damit zu killen und nur ein paar zufällige Glückspilze überleben zu lassen... sorry, aber philosophisch find ich dann doch ein bisschen anders. Und ja... zufällige Glückspilze. Denn das ist noch einer dieser Idiotenfehler in diesem löchrigen Plan, den Capcom Wesker da aufgezwungen hat. Um genetisch mit Uroboros kompatibel zu sein, muss man theoretisch nicht besonders klug, hübsch, stark oder sonstwas sein. Geeky Nerdkov, der dicke, picklige 13jährige WoW-süchtige Fast-Food-Junkie von gegenüber könnte kompatibel sein... und ob sich für den mit Uroboros was verbessern würde, sei mal dahingestellt. :rolleyes: Und diese "als-Gott-über-die-Überlebenden-herrschen"-Geschichte... ich denke schon, das er das in RE5 genauso gemeint hat, und das Capcom sich das genauso gedacht hat, das er das so gemeint hat (wow... was'n Satz... xD). Die haben Wesker in RE5 einfach einen richtig klischeemäßigen Gott-Komplex auf den Matrix-lookalike-Overall geschneidert. Der totale Größenwahn... da gibt es nicht wirklich was rein zu interpretieren.
  • Das mit den philosopisch war ja gar nicht auf seinen Plan bezogen, sondern seine Vorstellung von der Welt, der Menschheit, dem Überleben des Stärkeren usw. Sein Plan war, soweit ich es beurteilen war, nicht der klügste. Nachvollziehen fällt halt schwer, weil wir nicht wissen können, was geworden wäre, wenn Wesker erfolgreich gewesen wäre. Vielleicht wären alle gestorben? Eigentlich müsste er ja gewusst haben, wer kompatibel ist und wer nicht...aber das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen. Und: Was wäre passiert, wenn die Leute infiziert werden und alle so mutieren, wie Z.B. Excella? Stell dir mal vor.....so 5 Milliarden (oder mehr) Excella Verschnitte...oder Irving-Viecher...da hätte selbst Wesker alt ausgesehen. Aber das mit den Götterkomplex...da bleibe ich bei meiner Meinung. Kann sein, dass sich Capcom das anders gedacht hat, also ganz Klischeehaft, mit Wesker an der Spitze der Überlebenden, aber das ist eigentlich kaum umsetzbar. Wesker als Gott, ohne Transendenz, ohne Dogma, das ist kein Gott, das ist nur eine Diktatur. Also insofern hat Capcom für mich einen Fehler gemacht, indem sie seine Motive, sein Ziel und seine Denkweise so ungenau rüber gebracht haben. Man hätte sich eigentlich Zeit nehmen müssen, das etwas ausführlicher zu erzählen, aber das hätte wohl zu lange gedauert und wäre zu kompliziert gewesen. Nun stehen wir hier aber da und können das Ganze nicht richtig verbinden. Das stört mich doch etwas, weil, wie gesagt, das alles ja doch interessant ist.
  • Ey nix gegen Matrix Engelchen :crazy: ! Und Irving war troz mutation noch klar bei verstand, abgedreht aber er war klar bei sinnen. Und Marcus fand Ich auch in seinen jungen form ok, wenn da nur nicht dieser komische fummel gewesen wäre. Hätten die dem guten Doc anständige klamotten verpasst könnten ihn die meisten sicherlich ernster nehmen ^^ Zurück zu Wesker und seinem Re5 Plan. Er rettet sie, spreu vom weizen trennen. Selektion und evolution findet jederzeit statt auch jetzt, ja genau jetzt wo man einen Beitrag zu Weskers Tod tippt. Zwar langsam aber sowas findet statt (es sei dem man ist von der glaubens fraktion dann sieht das anderster aus). Er wollte das ganze verschnellern und ich denke mal die wahrscheinlichkeit das da sonderliche viele überlebt hätten UND wie Wesker selbst und Irving klar bei verstand geblieben wären oder wie Wesker nicht mal mutiert wären (naja nicht wirklich Tentakel power). Und selbst wenn.. was wäre wenne s geklappt hätte? Plan B? Ne also ich find es schon ok das Wesker von uns ist auch wenn es schade ist den einen Plan B usw. wär echt nicht gut gekommen.
  • @Wombat20 Naja, ich seh das halt ein wenig anders. Diese Vorstellung von der Welt ist imo einfach überhaupt nichts neues, und jeder, der mal wirklich sein Hirn einschaltet und die Dinge so ansieht, wie sie sind, kommt zu diesem Fazit. Einfach weil es nunmal wirklich so ist, egal wieviele Menschen gute Absichten haben. Und das offensichtliche zu sehen finde ich persönlich eben nicht philosophisch. Man könnte ihm höchstens zugute halten, das er - anders als so viele andere - dieses offensichtliche auch ausspricht. Was dagegen zu unternehmen wäre imo auch nicht philosophisch... und besonders dieser hirnrissige Plan ist imo alles andere als philosophisch. Und was passiert wäre, wenn er diesen Plan durchgezogen hätte, kann ich dir sagen... ist eine einfache, logische Ableitung. Fast alle Menschen, die was von Uroboros abbekommen hätten, wären zu so einem Tentakelviech mutiert. Denn egal auf wessen Gene Uroboros abgestimmt war, es wäre wohl wahrscheinlicher, das du ein Jahr lang jede Woche den Lotto-Jackpot knackst, ohne überhaupt zu spielen, als das du dazu kompatibel bist. Dafür ist die genetische Vielfalt einfach viel zu hoch. Tja, und jedes dieser Tentakelviecher hätte dann erstmal organische Masse absorbiert um zu wachsen. Denn das tun die halt. Und organische Masse ist alles, was lebt! Andere Menschen, bzw. andere Tentakelviecher (der stärkere absorbiert den schwächeren), Pflanzen... alles, was organisch ist! Und sie würden wachsen und immer weiter "fressen". Die paar wenigen Menschen, die kompatibel genug für Uroboros wären, könnten auch nichts gegen das allgegenwärtige Tentakelgewusel machen und würden früher oder später ebenso absorbiert/gefressen. Und selbst Wesker könnte nicht ewig dagegen ankommen. Denn er mag ja übermenschliche Fähigkeiten haben, aber auch diese haben ihre Grenzen. Und früher oder später wäre einfach die ganze Erde bedeckt von Uroboros-Tentakelviechern (sieh dir nur mal an, wie groß Excella von dem verhältnismäßigen bisschen organischer Masse geworden ist! )... oder sogar nur einem einzigen, gigantischen Tentakelviech!... Alle organische Masse wäre irgendwann verschlungen und die Uroboros-Viecher würden sterben. Die Menschheit könnte nichts dagegen machen, denn dafür würde es einfach zu schnell gehen. Selbst das Militär könnte die Tentakelviecher nicht aufhalten... bedenke mal, wie schwer schon allein Excella mit diesem Laser zu killen war! Das Zeug würde einfach alles überrennen und es ist fraglich, inwieweit es sich von natürlichen Grenzen wie Gebirgen oder Ozeanen aufhaltn ließe. Ich schätze nicht sonderlich weit. Und woher hätte Wesker wissen sollen, wer alles kompatibel ist? Selbst er kann nicht die Gene aller Menschen auf der Welt kennen. Bestenfalls hätte er Hochrechnungen können, und die hätten ihm auch nicht verraten, ob jetzt G.I. McSuperstark kompatibel ist, oder Oma Krabusel. (Ach ja, und Irving-Viecher wären es sicher nicht geworden, denn Irving hat sich einen Kontroll-Plaga injiziert und nicht Uroboros.) Und natürlich wäre Wesker nicht in religiösem Sinne ein Gott geworden... darum geht es ja auch nicht bei einem Gott-Komplex. Dabei geht es nur darum, das er als oberster Obermotz über alle geherrscht hätte, allein und nach seinem Willen, Herr über Leben und Tod, der große Big Cheese, und wer sich dagegen auflehnt ist ein fieser Ketzer und gehört grausam bestraft. Das IST praktisch eine Diktatur... gewürzt mit einer Menge Narzissmus und Größenwahn. Und genauso hat Capcom Wesker halt in RE5 dargestellt. Der Fehler von Capcom war nicht die Ungenauigkeit... der Fehler ist der ganze Plan, ach... die ganze Story an sich. Besonders Weskers Motive in RE5 sind löchriger als Schweizer Käse... quatsch, löchriger als ein Loch. Der Plan ist einfach dumm und hätte niemals funktioniert. Wesker ist eigentlich viel zu klug für so einen idiotischen Plan. Das bisschen Ungenauigkeit ist da sogar noch eine Erlösung... da hat man ein bisschen weniger, das man in kürzester Zeit total zerpflücken kann. Dazu kommt noch, das die gesamte Sache mit den Wesker-Kindern, die ja den Ausgangspunkt für Weskers abdriften in den idiotischen Wahnsinn bildet, mindestens genauso idiotisch ist. Es ist einfach selbst im RE-Universum viel zu unrealistisch und hätte nicht funktionieren dürfen.
  • Weskers Abschied war in meinen Augen in Teil 5 angebracht und kam zur rechten Zeit. Klar, er hat die Serie entscheidend mitgeprägt: In Teil 1 verstorben, für "Code Veronica" wiederbelebt, in Teil 4 ein Strippenzieher im Hintergrund und in Teil 5 dann das große Finale. Dazu noch einige Side-Stories in den "Umbrella Chronicles". Passt soweit, mehr Albert Wesker braucht es für mich persönlich echt nicht. In Teil 1 habe ich ihn als Bösewicht geliebt, sein Comeback in "Code: Veronica" fand' ich damals folglich eine super Sache. Aber in Teil 5 habe ich dann doch gemerkt, dass es mir allmählich reichte. Da durfte er nochmal exzessiv die Matrix-Nummer runterspulen, den Ozwell E. Spencer-Storyfaden beenden, die scharfe Excella verschmähen (was für ein Trottel!), paar zynische Sprüche raushauen und am Ende noch schön mutieren -war doch ein würdiger Abgang. Ich sehe nach Weskers Ende kein grundsätzliches Story-Problem für die Serie. Auch den Verlust einer Ada Wong könnte ich im übrigen problemlos verschmerzen, denn der sind wir in Teil 6 kein Stückchen näher gekommen als bisher. Das macht sie für mich als Charakter inzwischen relativ unspannend. Dieses permanente "Nichts-über-sie-wissen" finde ich einfach nicht so prickelnd, irgendwann sollte jeder auch mal ein wenig Farbe bekennen. Auch eine Ada Wong. Und damit meine ich nicht die Klamotten. Die Sache steht jetzt so, dass in Teil 6 eine reichlich wirre Geschichte erzählt wird, in der mit Simmons und Carla zwei neue Feindbilder auftauchen und gleich wieder verschwinden. Einen eindeutigen neuen Haupt-Gegenspieler gibt es derzeit irgendwie nicht. Stattdessen haben wir Jake Muller bekommen. Hat Weskerblut in sich und kleidet sich schon recht ähnlich. Bei ihm könnte es auf eine Art Anakin-Skywalker-Story hinauslaufen, mit deren Abschluss er der neue Erzschurke ist. Dann gibt es da noch einen -bisher nur aus dem RE 5-Lost in Nightmares-DLC bekannten -Alex Wesker, der eine vage Möglichkeit für die Zukunft bleibt. Ebenso wie die geheimnisumrankte "Familie", der Geheimbund, deren Oberhaupt Simmons war. Angesichts dieser Situation mag manch einem der olle Wesker fehlen. Mir aber nicht. Ich wünsche mir lieber einen neuen Gegenspieler, der über mehrere Teile die Serie mitprägen könnte.
  • Albert Wesker war ein Mann, ein wirklich großer Mann...(ganze 1,90 :D ) Aber jede Herschaft muss einmal enden...seine nicht weniger als andere. Ja er war die coolste Drecksau die mir je begegnet ist und so sehr ich ihn auch respectiert habe, so sehr wollte ich ihm auch endlich die Lichter ausblasen seit der die S.T.A.R.S Einheit in den Tod getrieben hat und Steves Körper mitgenommen hat, RE5 hat mir das dann endlich ermöglicht. Sein Ende war mehr als würdig und ich bin nicht scharf darauf ihn irgentwann wie Spencher an den Rollstuhl gefesselt zu sehen XD (gibt halt noch immer keinen Beweis ob der Virus seinen alterungsprozess gestoppt hat.) Seinen Plan und Motive in RE5 kann ich durch Spencers Einflüsse gut nachvollziehen(nein ich bin nicht verrückt^^) aber er war wirklich langsam reif für die Rente und so finde ich es gut das er Tod ist...und somit platz macht für einen neuen Oberbösewicht. Trozdem: Nochmal ein hoch auf Albert Wesker, möge es in der Hölle nicht ganz so warm seien wie in der Lava in der er Steckte :beer:
  • Ich würde es cool finden, wenn der nächste richtige Oberschurke, der dann auch wieder über mehrere Teile am Start ist, noch ein wenig auf sich warten lässt. Also, am besten wäre es, wenn man ihn schon sieht in RE7 zB aber er dort noch nicht für den nächsten Oberbösewicht gehalten wird. Bei Wesker war es ja ähnlich. Erst in Code Veronica hat man dann wirklich gemerkt, dass er der wahre Oberschurke ist. In RE1 war er es wahrscheinlich auch schon aber da haben wir alle den Umbrella Konzern als DEN Oberschurken gehalten. Das hat Capcom echt gut gemacht und solch eine langwierige Entwicklung für den nächsten Oberschurken wäre sehr geil

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  • Auch mit der Gefahr, dass mich viele böse anschauen weil ich schon wieder einen Thread auskrame der schon etwas länger inaktiv ist, aber es tut mir Leid ich habe ja vor kurzem erst den Teil durchgespielt und kann jetzt eben mitreden ^^. Außerdem lebt ein Forum davon =P Also ich finde es schade, dass Wesker gestorben ist. Ich fand ihn als einer der besten Antagonisten in der Spielgeschichte. Den Bosskampf fand ich wie manch anderer relativ unspektakulär. Auch wenn mir die Mutation gefallen hat. Doch immer nur im Kreis rennen und auf seinen Rücken schießen bis das Herz frei wird, war mir nicht genug. Da hätte ich es cooler gefunden wenn es iwe bei Nemesis, oder Resi 2 gewesen wäre. Wo man immer wieder einmal gegen den Gegner kämpft und dieser sich immer weiter entwickelt. Da fand ich den Vorkampf gg. Wesker und Jill interessanter, auch wenn man ja eigentlich nur überleben musste, war dies eine nette Idee und man hatte immer das Adrenalin im Körper, weil man die Karte nicht anhatte und nie wusste wo die zwei jetzt auf einen lauern. Ich kann zwar verstehen, dass Wesker nun entgültig tot ist. Doch habe ich dazu eher eine gespaltende Meinung. Zum einen würde es mich freuen wenn irgendein Konzern (Umbrella evtl? ) einen DNA Fetzen von ihm erwischt und daraus einen weiteren Klon erschafft der ähnlich wie Wesker denkt, da dieser seine Erinnerung wieder erlangt (ähnlich wie bei Resident Evil der Film Teil ... ehm.. drei glaube ich ? ) Andererseits ist es wohl nach sovielen Folgen schon an der Zeit einen weiteren Antagonisten einzubauen der Wesker ablöst. Doch fand ich persönlich Saddler z.b. nicht so besonders (ok im Hintergrund war wieder Wesker, doch der hat ja lediglich die Probe gewollt). Hmm.. Naja so ungefähr würde ich mir das wünschen jedenfalls. Aber eine kurze Frage mal wieder von meiner seite. Jake Wesker. Ich habe gelesen das er der Sohn von Albert ist, doch habe dann nicht weiter gelesen aufgrund von Spoiler gefahr (auf der Hauptseite von REV). In welchem Teil erfährt man denn mehr von ihm ? Bzw. kam er schonmal vor ? Also hoffe ihr schafft das mit kaum Spoilern falls er in Resi 6 vorkommt, da ich dieses Spiel noch spielen muss.
  • [quote='Momini','index.php?page=Thread&postID=361759#post361759'] Aber eine kurze Frage mal wieder von meiner seite. Jake Wesker. Ich habe gelesen das er der Sohn von Albert ist, doch habe dann nicht weiter gelesen aufgrund von Spoiler gefahr (auf der Hauptseite von REV). In welchem Teil erfährt man denn mehr von ihm ? Bzw. kam er schonmal vor ? Also hoffe ihr schafft das mit kaum Spoilern falls er in Resi 6 vorkommt, da ich dieses Spiel noch spielen muss.[/quote]Ist sein erster Auftritt und man erfährt auch erst in RE6 von Jake.
  • Ich habe hier noch nichts gepostet? DAS geht doch nicht ^^ Klar ich war von diesem (lächerlichen) Tod von Wesker sowieso nicht begeistert. Das einzige was ich echt cool fand, war sein Aussehen in RE 5, aber er war im Mittelpunkt der/des Bösen und möchte bis auf wenige Menschen alle töten. Toll kann er dann Uroboroszombies beherrschen und wer macht seinen Virus den er nur in RE 5 baucht? DAS ist nicht Weskers Art. Er war immer der Fädenzieher im Hintergrund. Hat Leute zu seinem Gunsten manipuliert ohne das diese es merkten. Aber in RE5 hat er nur Excella manipuliert, die sich ja als Göttin an seiner Seite sah. Was ihr den Tod bedeutete. Ich sags mal so. Niemand kann Wesker ersetzen. Dass es jetzt einen Sohn von ihm gibt, ist ja nett. Schön und gut aber Albert Wesker war denke ich das Non Plus ultra in Resident Evil und genau dieses haben sie rausgenohmen auf lächerlichste Weise.